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Ehemalige Gastarbeiter aus Mosambik

in Themen vom Tage 07.11.2010 15:48
von Gelöschtes Mitglied
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Schiebe noch was interessantes nach.Man muß sich wirklich immer wieder wundern, wo die "DDR" noch lebt und was so in der Welt daraus im nachhinein noch abgeht.
Ich muß dazu anfügen,dass wir in unserer ehemaligen Firma einige Mosambikaner hatten.Selber hatte ich einen für geraume Zeit zur Ausbildung an meiner Seite.Er war wissbegierig und fleißig.Außerdem waren die Jungs immer gut drauf,dass heißt lustig und freundlich.
Da tut es einem doch Leid,wenn man jetzt erfährt,wie die Leute von ihrer Regierung bis heute beschi.... werden und wurden.
Aber lest selbst......

Quelle:http://vsdigital.volksstimme.de/Olive/OD....&view=ZW50aXR5

Ehemalige Gastarbeiter
„Madgermanos“ in Mosambik fordern ihr Geld zurück
Maputo (dpa). Mosambikaner, die in der DDR Gastarbeiter waren, ziehen seit fast 20 Jahren jeden Mittwoch unter DDR-Fahnen durch Maputo. Sie nennen sich „Madgermanos“, was so viel bedeuten soll wie „Die aus Deutschland Kommenden“, aber auch eine Verballhornung von „Made in Germany“ sein kann. Ihr Anliegen formuliert der Vorsitzende der Organisation, José Alfredo Cossa: „Irgendjemand hier hat unser Geld gestohlen, das wollen wir wiederhaben.“
Den Gastarbeitern waren in den 80er Jahren in der DDR 40 Prozent des Gehaltes ausgezahlt und 60 Prozent an ihre Regierung überwiesen worden. Nach ihrer Rückkehr sollten sie ihr Geld erhalten. Doch die Regierung in Maputo scheint das Problem aussitzen zu wollen.
Deutschland wiederum betont, längst über seine finanziellen Verpflichtungen hinaus alle Gelder nach Maputo überwiesen zu haben. Ein eher freundlicher Gesprächsfaden zwischen Deutschland und den „Madgermanos“ riss, als diese 2003 die deutsche Botschaft tagelang besetzten.

Demonstration unter DDR-Fahnen am Mittwoch in Maputo. Ehemalige Gastarbeiter fordern seit 1990 Entschädigung von ihrer Regierung. 1994 ging der Staat gegen die „Madgermanos“ vor, es gab Verhaftungen und Straßenschlachten. Inzwischen ist die Mittwoch-Demo
zu einem Ritual geworden. In den 80er Jahren hatte die Führung Mosambiks mehr als 20 000 seiner Bürger in die DDR zum Arbeiten geschickt. Im Gegenzug waren mehr als 1000 DDR-Experten als Entwicklungshelfer, aber auch Militärberater in dem Land tätig. Foto: dpa

Angefügte Bilder:
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