#61

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 05:35
von chucky | 1.213 Beiträge

Übrigens ABV, hab ich von „DIESEM“ oftmals Besuch gehabt. Kam auf seinem Star, immer voll wie ne Ratehacke und hat gedacht es merkt keiner.


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#62

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 09:02
von Gert | 12.368 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von Gohrbi
Wer in der DDR aufgewachsen ist, dem war Stabü und später GWA/GWW doch geläufig, oder? Für die Note "1" mußte man nur das wiedergeben, was im Buch oder im "ND" stand. Da war man der liebste Schüler/Soldat. Viele haben das gemacht, ich auch, dadurch hatte ich Ruhe



Traurig aber wahr und schon zu DDR Zeiten als großer Fehler angeprangert. Lies mal "Zwei leere Stühle".

Zitat von ABV
Fakt ist aber auch, dass Arbeiter aus Ostberlin ausgerechnet vom Sender "Rias" weggeschickt wurden, als sie dort einen Aufruf verlesen wollten. Nüchtern betrachtet hatten sich die offiziellen Stellen Westberlins und der BRD, bis hin zu den Besatzungsmächten, an diesem Tag neutral verhalten. Man hatte offenbar weder Interesse an einem Bürgerkrieg in der DDR noch an einem Eingreifen in die Geschehnisse dort.



Interesse hatte man sehr wohl, jedoch war man realistisch genug die Chancen dieses Umsturzes richtig einzuschätzen. Lediglich um beim angenommenen Scheitern dieses Umsturzversuches nicht in aller Öffentlichkeit als Mitinitiator und Unterstützer dazustehen verzichtete man auf eine offene Unterstützung. Für die Mitarbeiter diverser imperialistischer Agentenzentralen waren diese Tage jedoch sehr arbeitsintensiv. Die im Lehrbuch beschriebene alleinige Schuld dieser Kräfte ist so jedoch nicht haltbar und die inneren Probleme und Ursachen, die zum Streik jedoch nicht zu dem aus diesem resultierenden Umsturzversuch, führten wurden hier bereits angesprochen.




@ Feliks ich bin einigermassen überrascht von dir eine solch differenzierte Meinung zu dem Thema 17.06.53 zu lesen.
Ich hätte vermutet, das du dieses Papier aus dem StaBü Unterricht uneingeschränkt verteidigst. Da habe ich mich wohl geirrt.

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#63

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 12:54
von Gert | 12.368 Beiträge

Also Andy, was du als IM der Stasi verraten hast oder nicht ist sicher heute nicht mehr so wichtig. Eines solltest du aber wissen und das gilt auch für die Stasi." Der Verrat wird geliebt, der Verräter wird verachtet." Das galt in der Vergangenheit und gilt auch heute noch und sicher in der Zukunft.
Wenn du morgens in den Spiegel schaust, musst du mit dir abklären ob das eine gute Tat war oder nicht. Das verlangt dein Gewissen.

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
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#64

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 14:04
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

richtig gert,ich habe deshalb aber kein schlechtes gewissen.glaube nicht das alle inoffiziellen mitarbeiter bauernfänger waren,da habe ich mehr einblick.es erstreckte sich mehr auf den kriminalistischen bereich.und wie ich schon schrieb,es gab auch denunzianten,vielleicht mehr als genug.aber solche übertreiber die andere wegen sinnlosigkeiten anscheißen gibt es auch heute.
ich bekam oft genug zu hören das ich zu wenig berichte,aber ich konnte nur sagen das ich nichts berichten kann wenn nichts da ist.
so hatte ich zb.zur wendezeit keine kontakte zu den kreisen der demonstranten und konnte auch dazu nichts berichten.extra dafür mich irgendwie einzugliedern lag mir fern,meine fam.war mir wichtiger.
so mag es wie eine entschuldigung klingen oder ausrede nach dem satz(ich habe doch gar nichts schlimmes getan).nein,es war so.ich achtete auf andeutungen von gewalttaten wie ich auch zugebe das wegen meinem bericht ein soldat aus meiner gruppe (grundausbildung der grenztruppen)nicht an die grenze kam.vielleicht war es falsch,aber vieleicht rettete ich damit einem grenzer das leben.er wurde nicht bestraft,er verblieb nur seine gesamte armeezeit in der ausbildungseinheit.
vieleicht laberte er im ausgang auch nur dumme worte,aber sicher ist sicher,so sah ich es damals und stehe heute noch dazu,auch vor dem spiegel.
übrigens kenne ich den satz mit verrat und verräter,ich würde einen täter heute wieder jeder zeit verraten,aber wie früher nicht denunzieren.beide begriffe liegen eng bei einander,haben aber unterschiedliche bedeutung.
gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 25.10.2010 14:15 | nach oben springen

#65

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 14:19
von matloh | 1.204 Beiträge

@EK 82/2: Hat Dein Kollege wirklich Gewalttätigkeit anklingen lassen? Gab es keine anderen Kollegen die Ähnliches von sich gaben und die Du vielleicht nicht gemeldet hast weil das Deiner Einschätzung zufolge nur leere Worte waren?

Hättest Du einen Kollegen der mit Deiner Frau/Freundin ein Verhältnis hatte anders gesehen als einen Kollegen der dein bester Kumpel war?
D.h. während dein bester Kumpel vielleicht mal die Phantasie schweifen ließ und von Republikflucht redete hättest Du das dann anders gesehen als wenn der Kollege, der Dich mit Deiner Frau/Freunding betrogen hat, mal seine Phantasie schweifen ließ und von Republikflucht redete?
Hättest Du irgendwelche Absichten auch von Kollegen erzählt die zwar diese Absichten nicht hatten, aber wo Dir der Kollege nicht sympatisch war? Welche Auswirkungen auf die Karriere bzw. das Leben dieser Person hätte das denn gehabt?

@EK 82/2: Ich unterstelle Dir ausdrücklich nicht, dass Du jemanden falsch beurteilt hast (könnte ich ja auch garnicht da ich Dich überhaupt nicht kenne).
Ich stelle hiermit nur die Frage, ob es sinnvoll ist, ein System zu schaffen, das Menschen auf Verdacht hin um ihre Zukunft bringt.
Womit wir wieder bei der Frage des Rechtsstaates wären.

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#66

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 14:31
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

@mathlo,erstmal bedanke ich mich ausdrücklich für deine gute frage.
somit kann ich etwas dazu antworten und deswegen outete ich mich auch langsam,nicht aus gewissensbisse,sondern der aufklärung wegen.
selbst als IM wurde man überwacht und geprüft,d.h.nicht jedem bericht wurde ungesehen geglaubt.es gab immer angaben und dann mehrfache berichte von unterschiedlichen IM`s(die sich nicht kannten,bzw.nicht wusten das sie auch dabei sind),erst nach auswertungen wurde mitgeteilt das der hinweis sich mit anderen deckt.
in diesem fall ausbildung gab der soldat mehrfach an das es ja ein leichtes wäre an der grenze die 50 meter bis zum zaun zu überspringen und den ganzen ausbildungsdruck am arsch zu lassen(so in etwa).naja mir reichte der hinweis und auf jeder stube waren in der regel 2 IM`s,wobei ich nicht weis wer der 2.war.durch ihn flog ich jedenfalls auf das ich ein paket mit alkohol in büchsen ankündigte,paket kam und ich mußte es aufmachen,auch die büchsen.
also schnell mal einen wutausbruch und aus frust einen anscheißen ging in die hose wegen falschmeldung wäre ich schön dumm drann.

gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#67

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 15:12
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von ABV

Zitat von Gert

Zitat von ABV
Ich gebe mal zu dem letztgenannten zu bedenken, dass Stalin sehr wohl die DDR "fallenlassen" wollte. Der Preis wäre eine völlige Neutralität Deutschlands gewesen, was wiederrum Adenauer nicht passte. Gut, Stalin lebte am 17.Juni 1953 nicht mehr. Aber ob sein Nachfolger bei einem entsprechenden Angebot des "Westens" nicht auch schwach geworden wäre? Zur Rolle bestimmter Kräfte Westberlins am 17. Juni 1953 ist seitdem viel gesagt und noch mehr spekuliert worden. Fakt ist aber auch, dass Arbeiter aus Ostberlin ausgerechnet vom Sender "Rias" weggeschickt wurden, als sie dort einen Aufruf verlesen wollten. Nüchtern betrachtet hatten sich die offiziellen Stellen Westberlins und der BRD, bis hin zu den Besatzungsmächten, an diesem Tag neutral verhalten. Man hatte offenbar weder Interesse an einem Bürgerkrieg in der DDR noch an einem Eingreifen in die Geschehnisse dort. Die Folgen für den Weltfrieden wären unkalkulierbar gewesen. Meiner Ansicht nach ist auch der vielfach in der DDR-Geschichtsschreibung verwendete Begriff, "Faschistischer Putsch" völlig daneben. Sicher, bei der Erstürmung von Gefängnissen kam es vereinzelt auch zu Befreiungen von dort, zu Recht, einsitzenden Nazis. Das war aber ganz sicher nicht beabsichtigt, da kaum ein Außenstehender wissen konnte, wer, wo und vor allem warum, einsitzt. Es war eben für die SED fatal, dass ausgerechnet in einem "Arbeiter und Bauernstaat" die Arbeiter und Bauern gegen den Staat protestieren.

Gruß an alle
Uwe




Uwe, du hast es, wie immer, glänzend formuliert und somit das Geschehene verdeutlicht. Das unterschreibe ich zu 100 %

Gruß Gert




Danke Gert, dass geht ja runter wie Öl



Zitat von chucky
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Gert, du bist so ein hübscher kerl auf deinen bild.
Frage an dich, warum bist du so bös auf die Ex DDR zu sprechen?????
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Frage an Dich: Warum schreibst du zur Abwechslung nicht mal etwas gescheites? Falls du damit überfordert bist, höre wenigstens auf den Thread mit deinem Blödsinn vollzumüllen.


Kleiner Tip: geistvolle Beiträge und "geistige" Getränke vereinbaren sich nicht miteinander.

Schönen Gruß aus dem Oderland
Uwe



Viele Grüße von der Oder an den Rhein




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ABV, schließe mich, wie schon so oft, auch gern Deinen sehr realistischen Ausführungen an.

Nicht aus Symphatie mit Dir (könnte manch einer im "Rausch der Sinne" oder anderweitiger psychischer, physischer und materieller Konsumartikel vielleicht noch vermuten, denken, verbreiten...!

Nein, der Inhalt Deiner Beiträge ist einfach gut!

Und nochwas, einer dieser Erzlügenbarone war doch Walter Ulbricht: "...niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen...!" oder der andere Unsinn mit dem Argument, der gar lächerlichen Parole: "...wir überholen den Westen ohne ihn einzuholen...!"
Das größte Outing seiner stalinistischen Umnachtung war doch seine weltweit belächelte Äußerung zu den Beatels bezüglich dem
"... monotonen jäh. jäh, jäh...!"

Ich wette, da haben sich selbst im Kremel die Genossen der KPdSU kräftig vor Lachen die Schenkel geklopft!

Und wenn man die Staatsbürgerkundebücher las, naja. Irgendwie kamen da schon Ähnlichkeiten zum geistigen Tiefflieger Ulbricht wieder nahe, dazu noch Sudel- Ede und der stalinistische Kompott, besser Propagandaschrott war perfekt.

Es hat schon jemand geschrieben, man brauchte es nur nachzuplappern, schon hatte man `ne 1, mindestens aber `ne 2. Ging mir auch so, sogar als nicht- Pionier bzw. FDJ- ler...

...bis auf einmal, da antwortete ich auf die Frage, wie sich das vereinbaren ließe..., nicht Pionier bzw. FDJ- ler und dann `ne 1 in Stabü..., da hab ich in meinem jungendlichen Leichtsinn geantwortet, das schon Lehnin erkannt und niedergeschrieben hat, das man seine Feinde kennen muß, wenn man sie effektiv bekämpfen will...!

Heut lach ich einerseits drüber, vor allem über das baffe Gesicht meines damals gegenüber..., anderseits war das bestimmt nicht von Pappe und Papa und Mama mußten antanzen.

So war das eben. Mit Staatsbürgerkunde, Wahrheiten und Realität. Mit jugendlichem Leichtsinn und der Interpretation eingetrichterten roten Zündstoffs...., Werner (Beinhart, der aus dem gleichnamigen Film natürlich!) hätt gesagt: "Bölkstoff"

Herzliche Grüße von der Ilse an die Oder und in alle Himmelsrichtungen!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 25.10.2010 15:17 | nach oben springen

#68

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 17:27
von Pzella 82 | 356 Beiträge

@rm..
ist zwar nicht an mich gerichtet, die Frage, aber ich glaube, dass es darauf keine Antwort gibt, die beiden Lagern akzeptabel erscheint.

Zu Woschs Artikel:
Ich war sowohl 1953 als auch 1961 noch Quark im Schaufenster, kann also die damalige Situation nicht aus eigenem Erleben beurteilen.
Aber die Abriegelung der Staatsgrenze der DDR am 13.08.1961 hatte meiner Meinung nach lediglich den Sinn, das Ausbluten an Fachkräften zu stoppen, um die eigene Wirtschaft wenigstens einigermaßen am Leben zu erhalten. Verkauft wurde die "fenceline" allerdings als antifaschistischer Schutzwall....ick kann und will ooch nicht beurteilen, wieviel von dem Märchen in der Bevölkerung geglaubt wurde.
Kurz und knapp, STABÜ war schon sehr Propagandalastig.

LG
Pzella 82


...poor man wanna be rich, rich man wanna be king
and a king ain´t satisfied ´til he rules everything....Bruce Springsteen
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#69

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 18:22
von icke46 | 2.593 Beiträge

Ich bin auch der Meinung, der Bau der Mauer zum damaligen Zeitpunkt war schlicht und einfach eine absolute Notbremse. Meiner Meinung nach hat man nach dem Mauerbau noch mehr Fehler gemacht - statt zu versuchen, die Menschen zu überzeugen, hat man in Anführungszeichen "gemacht, was man wollte" - die Leute konnten ja nicht mehr so einfach weg. Stattdessen ist man propagandistisch von Erfolg zu Erfolg geeilt - und hat bei der Eile verbrannte Erde hinterlassen.

Auch daran ist die DDR schlussendlich gescheitert.

Gruss

icke



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#70

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 19:09
von Zermatt | 5.293 Beiträge

"Die endgültige Schliessung unsere Staatsgrenze zum Imperialistischen Westen war das beste was uns passieren konnte."

Aussage eines Mitglied des P-Büros kurz nach dem Ereigniss.



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#71

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 19:10
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

So hat er es sicher nicht gesagt


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#72

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 19:20
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von EK 82/2
ICH war ein IM !



Nix Breitseite Andy....ich find's eher kuhl, das du dich uns outest....

....da kann man nur Respekt haben, Hut ab....du wirst sicher deine Gründe gehabt haben für die Mitarbeit....

Zitat von RMR
Und Gert, ich persönlich finde die Schließung der Staatsgrenze zum damaligen Zeitpunkt genau richtig, die DDR wollte den Sozialismus und der hätte mit offner Grenze eben nicht funktioniert. Was bitte war daran falsch?



Da is ansich nichts falsch dran, ohne die Grenze wär et mit der DDR schnell AusDieMaus gewesen....Ende Gelände.....

....und hier merk ich was du immer zu mir meinst, das man sich gesellschaftlichen Zwängen unterordnen muß....dat sind aber einfach zu krasse Zwänge gewesen für viele.....und um die zu halten, hätte man vielleicht andere Lösungen suchen sollen als das radikale Einmauern....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#73

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 19:39
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Gert
@ Feliks ich bin einigermassen überrascht von dir eine solch differenzierte Meinung zu dem Thema 17.06.53 zu lesen.
Ich hätte vermutet, das du dieses Papier aus dem StaBü Unterricht uneingeschränkt verteidigst. Da habe ich mich wohl geirrt.



Auch Feliks kann nicht abstreiten, das dies nichts mit dem kalten Krieg zu tun hatte und das nur alles Chaoten vom Klassenfeind manipuliert usw waren.....nee, es war die eigene Arbeiterklasse, die sagen wir mal, etwas unzufrieden mit den Verhältnissen im eigenen Teil des Landes war und keine Propagandakampagne....klar gab es die dann auch, nur war es ein Arbeiteraufstand....

....als Antwort gab es Panzer....auch ne Art Kommunikation zwischen den Parteien.....ich denk mal, der plumpen Politik der DDR geschuldet, die ja mit Ach und Krach dat Allheilmittel Sozialismus durchboxen wollte....

....für solche edelen Sachen hätte man vielleicht mehr Fingerspitzengefühl haben müssen und nich immer mit Holzhammer kommen.....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#74

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 19:59
von Gert | 12.368 Beiträge

Zitat von Zermatt
"Die endgültige Schliessung unsere Staatsgrenze zum Imperialistischen Westen war das beste was uns passieren konnte."

Aussage eines Mitglied des P-Büros kurz nach dem Ereigniss.



In seinem Sinn hat er mit dieser Aussage sicher Recht. denn es sicherte seine unumschränkte Macht und die Macht der anderen Herrenmenschen aus dem P-Büro. Aber der Rest der Republik hat das sicher etwas differenzierter oder ganz anders gesehen.

Gruß Gert


.
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Mahatma Gandhi
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#75

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 20:53
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

das fach staatsbürgerkunde war so trocken und fad das ich immer eine 4 hatte.erst bei der abschlußprüfung begann ich zu mögeln und fing in der mündlichen prüfung jeden 3.satz mit den worten an:"schon marx hat gesagt".ich weis nicht was marx sagte,die aber auch nicht,ich plapperte nur nach was ich in den jahren hörte.schwubs hatte ich eine 1 und meine endzensur stieg auf 2.
es war eines der sinnlosesten schulfächer überhaupt.

gruß andy


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zuletzt bearbeitet 25.10.2010 20:54 | nach oben springen

#76

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 21:13
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Mara, der mit den "gesellschaftlichen Zwängen" war ich, der sie dir immer um die Backe haut. Du lenkst mal wieder zulange deinen Truck, mach doch wirklich mal ne Pause.
Und ja, wir unterlagen ihnen, den GZ...nicht GZSZ, ob nun im damaligen Osten oder Westen, heute weiter im System des Kapital unter dem deckmäntelchen der Demokratie und Keiner, nicht Einer entkommt ihnen, meinte doch, er ist ein Vögelein, der darüberfliegt...Pustekuchen.

Rainer-Maria


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#77

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 21:37
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Und ja, wir unterlagen ihnen, den GZ...nicht GZSZ, ob nun im damaligen Osten oder Westen, heute weiter im System des Kapital unter dem deckmäntelchen der Demokratie und Keiner, nicht Einer entkommt ihnen, meinte doch, er ist ein Vögelein, der darüberfliegt...Pustekuchen.



RMR, ich hab schon längst Feierabend....und wenn du von der Arbeit kommst, dann dreh ich mich noch dreimal um.....kann morgen obendrein noch lang ausschlafen.....

Wenn du mit den Abkürzungen den Grenzsignalzaun meinst, dann ist das mehr als bildlich gesprochen, wenn du im zweiten Teil des Absatzes die Worte nicht entkommen benutzt.....ja dafür war er da, das keiner entkam, wie auch andere Installationen dort.....du magst das einen normalen Zwang nennen, ich nenn es einen künstlichen brutalen....errichtet von Politikern, die ihre religionsähnliche Gesellschaftsform ohne Rücksicht auf Verluste durchdrücken wollten....

Mara


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#78

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 21:47
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

ich finde auch das die schließung der grenze eine reaktion zum eigenschutz des staates war,die danach sich verhärtenden umstände waren aber teils unangemessen von beiden seiten.gibt es einmal den kalten krieg baut jede seite ihre leute ideolgisch auf oder versucht es mindestens.das denken nacher in freundschaft zu wandeln dauert länger.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#79

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 23:39
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Manno Manno Herr Wosch,

Ist das Datum am 17.Juni 2953....".da dringen wieder Provokateure in die DDR ein"???
Vermutlich wird mir da aus rein biologischer Sicht ja Einiges erspart bleiben


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#80

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 26.10.2010 07:49
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Guten Morgen Mara und du warst aber auch völlig auf dem Holzweg mit dem GZSZ, denn ich meint die Serie"Gute Zeiten-Schlechte Zeiten."
Übrigens, der Grenzsignalzaun wird glaube ich mit GSZ abgekürzt. "Du wildes Mädchen", dichtest doch dem Rainer-Maria gleich wieder hinterfo..zige Gedanken an, dabei ist er so harmlos und gütig und langsam kennst du mich doch, weißt auch, das ich dir nur helfen möchte, zu einem änständigen Menschen zu werden...ha,ha,ha Guten Morgenspass.

Rainer-Maria


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