#41

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 19:17
von chucky | 1.213 Beiträge

Gert, bitte antworte mir, warn wir nur sklaven deiner selbst


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#42

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 19:25
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von chucky
Gert, bitte antworte mir, warn wir nur sklaven deiner selbst




versteh ich nicht was du da sagst. Ich habe im Forum doch schon hinreichend beschrieben wie dieser Staat DDR mich als jungen Menschen behandelt hat. Daraus beziehe ich meine Einstellung dazu. Ich will dir und anderen die DDR nicht madig machen, wenn du dich da wohlgefühlt hast ist das doch in Ordnung. Ich spreche nur für mich und ich argumentiere gegen Propagada und Lügen. Da ist es.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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#43

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 19:41
von ABV | 4.204 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von ABV
Ich gebe mal zu dem letztgenannten zu bedenken, dass Stalin sehr wohl die DDR "fallenlassen" wollte. Der Preis wäre eine völlige Neutralität Deutschlands gewesen, was wiederrum Adenauer nicht passte. Gut, Stalin lebte am 17.Juni 1953 nicht mehr. Aber ob sein Nachfolger bei einem entsprechenden Angebot des "Westens" nicht auch schwach geworden wäre? Zur Rolle bestimmter Kräfte Westberlins am 17. Juni 1953 ist seitdem viel gesagt und noch mehr spekuliert worden. Fakt ist aber auch, dass Arbeiter aus Ostberlin ausgerechnet vom Sender "Rias" weggeschickt wurden, als sie dort einen Aufruf verlesen wollten. Nüchtern betrachtet hatten sich die offiziellen Stellen Westberlins und der BRD, bis hin zu den Besatzungsmächten, an diesem Tag neutral verhalten. Man hatte offenbar weder Interesse an einem Bürgerkrieg in der DDR noch an einem Eingreifen in die Geschehnisse dort. Die Folgen für den Weltfrieden wären unkalkulierbar gewesen. Meiner Ansicht nach ist auch der vielfach in der DDR-Geschichtsschreibung verwendete Begriff, "Faschistischer Putsch" völlig daneben. Sicher, bei der Erstürmung von Gefängnissen kam es vereinzelt auch zu Befreiungen von dort, zu Recht, einsitzenden Nazis. Das war aber ganz sicher nicht beabsichtigt, da kaum ein Außenstehender wissen konnte, wer, wo und vor allem warum, einsitzt. Es war eben für die SED fatal, dass ausgerechnet in einem "Arbeiter und Bauernstaat" die Arbeiter und Bauern gegen den Staat protestieren.

Gruß an alle
Uwe




Uwe, du hast es, wie immer, glänzend formuliert und somit das Geschehene verdeutlicht. Das unterschreibe ich zu 100 %

Gruß Gert




Danke Gert, dass geht ja runter wie Öl

Viele Grüße von der Oder an den Rhein


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#44

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 19:45
von ABV | 4.204 Beiträge

Zitat von chucky
Gert, du bist so ein hübscher kerl auf deinen bild.
Frage an dich, warum bist du so bös auf die Ex DDR zu sprechen?????



Frage an Dich: Warum schreibst du zur Abwechslung nicht mal etwas gescheites? Falls du damit überfordert bist, höre wenigstens auf den Thread mit deinem Blödsinn vollzumüllen.


Kleiner Tip: geistvolle Beiträge und "geistige" Getränke vereinbaren sich nicht miteinander.

Schönen Gruß aus dem Oderland
Uwe


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#45

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 20:41
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Vielleicht findet Einer mal noch das Polizeiprotokoll vom 17/18.Juni aus Ostberlin, wo eben "der ostdeutsche Bauarbeiter Schulen verwüstete und in Brand steckte, ebenso andere regierungsnahe Gebäude gleich mit, Menschen in den Westteil der Stadt aus ihren Wohnungen entführte in nach Westberlin verschleppte und vieles mehr". Das meinte er mit Streik? Wohl kaum wird er das gemeint haben, und die Rattenfänger aus dem Westen, die sich in seine Reihen eingeschlichen hatten, sie hatten schon Erfahrung in ihrem Handeln und Tun, denn der Sozialismus lag ihren Auftraggebern, dem Großkapital aber auch sowas von quer unter der Nase, quer ging es wohl nicht?
Schrieb ich gerade "ostdeutscher Bauarbeiter noch gefrustet von Verordnungen, die drei Tage zuvor vom Staate DDR rückgängik gemacht worden", soweit ich richtig gelesen habe?
Und Gert, ich persönlich finde die Schließung der Staatsgrenze zum damaligen Zeitpunkt genau richtig, die DDR wollte den Sozialismus und der hätte mit offner Grenze eben nicht funktioniert. Was bitte war daran falsch?Rainer-Maria

Hallo @ RMR,entschuldige bitte das ich gerade auf deinen Text antworte,aber ich will meine Gedanken mal darlegen.
Wenn man es durch aufmerksames lesen deiner Beiträge nicht besser wüsste,könnte man meinen,du machst dir hier wieder einen derben Spaß.Aber leider meinst du deine Aussage ernst.Ich jedenfalls kann darüber nur mal wieder den Kopf schütteln.
Wenn du persönlich dieses "Einsperren" gutheißt ist das deine Sache und zeigt einem deine Denkweise.Aber wie sieht es mit den vielen Menschen aus, die quasi über nacht eingesperrt bzw.eingemauert wurden? Was erzählst du diesen Leuten?Pech gehabt,oder wie?Das kann doch wohl nicht dein ernst sein.Ein ganzes Volk wurde dazu gezwungen in einem Land zu leben das sehr,sehr viele ablehnten.
Für mich ist dies eine Ungerechtigkeit die aber auch mit gar nichts zu rechtfertigen ist!
Es wäre in Ordnung gewesen,wenn man die freie Wahl gehabt hätte zu bleiben oder zu gehen.
Doch die Aparatschiks wussten schon vorher wie die "Wahl" ausgefallen wäre...............
Viele tausende Menschen stimmten mit ihren Füßen gen Westen ab...........
Was ich damit sagen will ist doch ganz einfach nur,dass jeder Mensch in dem Land/System leben sollte wo er es wollte.
Ein DDR-Anhänger sollte in seiner DDR bleiben und jemand dem sie nicht gefiel sollte man gehen lassen und nicht dazu zwingen in ihr zu leben.
Und ich glaube @Rainer,dass du auch nicht gern zu etwas gegen deinen Willen gezwungen wirst,oder?
Was ist daran falsch,ist das so schwer verständlich?
Doch genau dieser eine Punkt um den es geht,der "freien Wahl", der Selbstbestimmung,wird immer wieder ignoriert.

Gruß ek40


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#46

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 21:20
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Gohrbi
Wer in der DDR aufgewachsen ist, dem war Stabü und später GWA/GWW doch geläufig, oder? Für die Note "1" mußte man nur das wiedergeben, was im Buch oder im "ND" stand. Da war man der liebste Schüler/Soldat. Viele haben das gemacht, ich auch, dadurch hatte ich Ruhe



Traurig aber wahr und schon zu DDR Zeiten als großer Fehler angeprangert. Lies mal "Zwei leere Stühle".

Zitat von ABV
Fakt ist aber auch, dass Arbeiter aus Ostberlin ausgerechnet vom Sender "Rias" weggeschickt wurden, als sie dort einen Aufruf verlesen wollten. Nüchtern betrachtet hatten sich die offiziellen Stellen Westberlins und der BRD, bis hin zu den Besatzungsmächten, an diesem Tag neutral verhalten. Man hatte offenbar weder Interesse an einem Bürgerkrieg in der DDR noch an einem Eingreifen in die Geschehnisse dort.



Interesse hatte man sehr wohl, jedoch war man realistisch genug die Chancen dieses Umsturzes richtig einzuschätzen. Lediglich um beim angenommenen Scheitern dieses Umsturzversuches nicht in aller Öffentlichkeit als Mitinitiator und Unterstützer dazustehen verzichtete man auf eine offene Unterstützung. Für die Mitarbeiter diverser imperialistischer Agentenzentralen waren diese Tage jedoch sehr arbeitsintensiv. Die im Lehrbuch beschriebene alleinige Schuld dieser Kräfte ist so jedoch nicht haltbar und die inneren Probleme und Ursachen, die zum Streik jedoch nicht zu dem aus diesem resultierenden Umsturzversuch, führten wurden hier bereits angesprochen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#47

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 21:30
von ABV | 4.204 Beiträge

Guten Abend Felix!
Das da auch Agenten fremder Geheimdienste mitgemischt hatten, liegt in der Natur der Sache. Na ja, aber die Führung der DDR hatte sich durch die vielen Fehlentscheidungen im Vorfeld, angreifbar gemacht. Nur wollte man das bis zum Ende der DDR " ums verrecken" nicht zugegeben.

Viele Grüße von der Oder nach Bayern
Uwe


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#48

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 21:46
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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ek40, ich kenne keine Statistik, wer zum damaligen Zeitpunkt der Grenzschließung nun bleiben wollte und wer nicht? Und richtig, es wäre wohl Jedem seine ganz persönliche Wahl gewesen.
Aber ich persönlich meine, um mal auf die spätere Zeit 1989 zu kommen, hätte der Staat DDR gemeint: Geh, wenn du möchtest und es bleibt dir belassen, zurückzukommen, dann wären von 17 Millionen eventuell 5 Millionen gegangen und auch ein guter Teil nach einer Weile zurück gekehrt.
Immer vorausgesetzt, der Schabowski wäre damals nicht mit seinem blöden Zettel gekommen.

Rainer-Maria


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#49

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 22:10
von ABV | 4.204 Beiträge

Rainer, vor ein paar Jahren hätte ich dir noch voll zugestimmt. Heute sehe ich das etwas anders. Egal zu welchem Zeitpunkt die DDR ihre Grenzen geöffnet hätte, sie wäre daran zugrunde gegangen. Die dringend benötigten Fachkräfte wären sehr schnell dahintergekommen, dass man im Westen für gute Leistungen auch gutes Geld bekommt. Warum sollten die wieder zurück in die DDR? Gut einige wären wieder gekommen. Zum einen vielleicht die Verlierer, die weder in der DDR noch in der Bundesrepublik " einen Fuß in die Tür bekommen." Zum anderen wären das die Erfolgreichen, die in einigen Jahren im Westen ein gewisses Kapital angehäufen konnten. Kraft dieses (West)Geldes wären sie dann in der DDR wie " kleine Könige" behandelt worden. So ein ähnliches Phänomen beobachtete ich seit längerem in Polen. Man sieht an den Häusern, welcher Pole einige Jahre einen lukrativen Auslandsjob nachgegangen ist. Da stehen manchmal Villen, von denen nicht nur der Durchschnittsbürger in Polen nur träumen kann.
Aber zurück zum Thema: Die DDR war ein gut gemeinte, letztendlich aber schlecht gemachter Staatsentwurf. Letztendlich ging doch alles an der Realität vorbei. Man kann ein Land mit einer über tausendjährigen Geschichte nicht auf Dauer spalten. Es war eine Illusion, dass soetwas funktioniert und von der Mehrheit mitgetragen wird.

Schönen Gruß ins schöne Sachsenland
vom kühlen Oderstrand
Uwe


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#50

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 22:44
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von ABV
... Man kann ein Land mit einer über tausendjährigen Geschichte nicht auf Dauer spalten. Es war eine Illusion, dass soetwas funktioniert und von der Mehrheit mitgetragen wird.

Schönen Gruß ins schöne Sachsenland
vom kühlen Oderstrand
Uwe



Das mit dem "Spalten" wäre ja nur alte deutsche Tradition gewesen. Es hätte aber nur bei mindestens annähernd gleichen Lebens- und vor allem Einkommensbedingungen funktionieren können.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#51

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 22:55
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von ABV
Guten Abend Felix!
Das da auch Agenten fremder Geheimdienste mitgemischt hatten, liegt in der Natur der Sache. Na ja, aber die Führung der DDR hatte sich durch die vielen Fehlentscheidungen im Vorfeld, angreifbar gemacht. Nur wollte man das bis zum Ende der DDR " ums verrecken" nicht zugegeben.

Viele Grüße von der Oder nach Bayern
Uwe


darüber weis ich auch einiges zu den agenten fremder geheimdienste.
nach langen überlegungen und vielen streits mit einigen usern,entscheide ich mich jetzt mal spontan etwas zu erklären.mögen einige mich damit noch mehr angreifen,stehe ich dazu.mein problem der überlegung war, das ich bis heute der einzige bin (soweit ich die beiträge gelesen habe)der sich offiziell bekennt.sollte ich damit dem forum schädigend wirken, weil spätestens ab jetzt meine beiträge einseitig gesehen werden,obwohl ich immer versuchte objektiv zu schreiben,kann ich auch gehen.
nun zum fakt.
ich wurde nach der wende unbekannt für 10 jahre als vorbestraft erklärt,ICH war ein IM ! der brd nicht bekannt,aber erstmal vorbestraft.
nun richtet,wer wirft den ersten stein?.mir ist bekannt das zu den wichtigen akten damals gar keiner kam.

trotzdem gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 24.10.2010 23:10 | nach oben springen

#52

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 23:07
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von EK 82/2
ich wurde nach der wende unbekannt für 10 jahre als vorbestraft erklärt, ICH war ein IM! Der BRD nicht bekannt,aber erstmal vorbestraft.
nun richtet,wer wirft denerstn stein? Mir ist bekannt dass zu den wichtigen akten damals gar keiner kam.

Sorry, bin ich der Einzige der diese Sätze nicht versteht?
Wieso wurdest Du "unbekannt" für vorbestraft erklärt? Wie meinst Du das mit dem Werfen des ersten Steins?

Was willst Du uns sagen? Dass Du nicht weisst woher die BRD (bzw. D) Akten bzgl. Deiner Tätigkeit als IM hatte?
Oder dass Du gar kein IM warst und es deswegen keine entsprechenden Akten geben konnte?

Sorry, ich versteh es wirklich nicht.

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#53

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 23:14
von ABV | 4.204 Beiträge
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#54

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 23:21
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

matloh,als IM verfolgte ich natürlich die wende genau und habe heute keine beweise,welche es im internet aber sicher gibt.nach der wende gab es eine pauschalbestrafung für alle IM von 10 jahre nicht im öffentlichen dienst anfangen zu dürfen usw..
naja ich hatte berufe warum es mich nicht störte.
die brd weis bis heute nicht das ich im war,da vertraue ich mal blind meinen verbindungsoffizier.die bestrafung seitens brd wurde ja wie gesagt pauschal ausgesprochen,so war meine aussage auch gemeint.
mit dem ersten stein werfen meine ich,das nun natürlich meine kommentare von einigen bekannten usern als kommunistisch einsitig abgeklärt werden.dem ist realistisch aber nicht so.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 24.10.2010 23:21 | nach oben springen

#55

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 23:32
von ABV | 4.204 Beiträge

Zitat von EK 82/2
matloh,als IM verfolgte ich natürlich die wende genau und habe heute keine beweise,welche es im internet aber sicher gibt.nach der wende gab es eine pauschalbestrafung für alle IM von 10 jahre nicht im öffentlichen dienst anfangen zu dürfen usw..
naja ich hatte berufe warum es mich nicht störte.
die brd weis bis heute nicht das ich im war,da vertraue ich mal blind meinen verbindungsoffizier.die bestrafung seitens brd wurde ja wie gesagt pauschal ausgesprochen,so war meine aussage auch gemeint.
mit dem ersten stein werfen meine ich,das nun natürlich meine kommentare von einigen bekannten usern als kommunistisch einsitig abgeklärt werden.dem ist realistisch aber nicht so.
andy



Ach was Andy. Ich würde dein Outing eher als sehr mutig einschätzen!

Viele Grüße vom Oderstrand
Uwe


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#56

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 23:38
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

@ABV,danke.
und wenn ich jetzt noch sage das ich alles wieder so machen würde,aber auch die möglichkeit hatte wenig zu berichten und es auch tat?ich war kein 100 prozentige,aber einer der den staat dankbar war für das soziale.
ich weis nicht ob das jetzt alle verstehen.aber es mußte irgend wann eh mal raus wenn wir schon ehrlich reden wollen um geschichte aufzuarbeiten.
meine tastatur spinnt mal wieder,darum die nachbearbeitungen,mal batterien wechseln.
gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 24.10.2010 23:40 | nach oben springen

#57

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 23:41
von ABV | 4.204 Beiträge

Zitat von EK 82/2
@ABV,danke.
und wenn ich jetzt noch sage das ich alles wieder so macen würde,aber auch die möglichkeit hatte wenig zu berichten und es auch tat?ich war kein 100 prozentige,ber einer der den staat dankbar wa für das soziale.
ichweis nicht ob das jetzt alle verstehen.aber es muste irgendwann eh mal raus wenn wir schon ehrlich reden wollen um geschichte aufzuarbeiten.

gruß andy



Ist doch ok Andy. Verschwiegene oder verdrängte Geschichte lässt sich nun einmal nicht aufarbeiten.

Viele Grüße zu Dir
Uw


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#58

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 23:46
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von EK 82/2
die brd weis bis heute nicht das ich im war,da vertraue ich mal blind meinen verbindungsoffizier.die bestrafung seitens brd wurde ja wie gesagt pauschal ausgesprochen,so war meine aussage auch gemeint.

Ok, Deinen Text hab ich jetzt verstanden - danke.
Was ich aber noch nicht verstehe: Wenn niemand weiss, dass Du IM warst, wie konntest Du dann vorbestraft werden?
Wurden alle DDR-Bürger automatisch vorbestraft [blöd frag ende]?

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

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#59

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 24.10.2010 23:57
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von matloh

Zitat von EK 82/2
die brd weis bis heute nicht das ich im war,da vertraue ich mal blind meinen verbindungsoffizier.die bestrafung seitens brd wurde ja wie gesagt pauschal ausgesprochen,so war meine aussage auch gemeint.

Ok, Deinen Text hab ich jetzt verstanden - danke.
Was ich aber noch nicht verstehe: Wenn niemand weiss, dass Du IM warst, wie konntest Du dann vorbestraft werden?
Wurden alle DDR-Bürger automatisch vorbestraft [blöd frag ende]?

cheers matloh



Ja,ich versuche mal das urteil im internet zu suchen.alle (auch nicht erkannte IM)wurden pauschal mit 10 jahre bestraft und sollte sich in dieser zeit rausstellen das ein IM jemanden ungerecht denunzierte gab es mehr/gericht..(davor hatte ich keine angst weil ich nicht denunzierte),aber im grenzbereich war es schon wichtig oder wie ich ja auch helfer der volkspolizei war,war es zur kriminalitätsbekämpfung eine erleichterung der polizisten.
meine überzeugung dazu heute noch,wer es relativ sah, diente durchaus der sicherheit des volkes und schadete ihm nicht.einige sehen es anders weil es auch überall übertreiber gab und gibt.
von den viel gepriesnen prämien die es für infos angeblich gegeben haben soll,sah ich mal eine stage HB im jahr.nichts war mit geld.noch ein makel ,ich war überzeugt etwas richtiges zu tun,darum denunzierte ich auch nicht blindlinks.vielleicht verdiente ich auch deswgen nicht geld?alles spekulationen.da ich wohl bisher der einzige hier bin,fragt einfach.
achja,warum ich mir sicher bin das meine unterlagen nicht erfasst sind,es gab eine neue strategie für den fall ach em scheitern.ich bekam einen neuen namen,ein neues codewort und wurde als schläfer erklärt für die zeit nach der euphorie.wie geau das ablaufen sollte weis ich selbe nicht,man sagemir nur das man sich mitdiesem codewort bei mir meldet und meien neuen namen nennt,dann wäre die zeit um neue kader aufzubauen die unbescholten sind.
es gab o viel in der zeit und spekulieren mag ich jetzt nicht,ich habe auch schon genug zum angriffstema gegen mich gesagt.

nun gehe ich mal schlafen,habe ja morgen freizum antworten,gruß andy.
gruß andy


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zuletzt bearbeitet 25.10.2010 00:28 | nach oben springen

#60

RE: Staatsbürgerkunde in der DDR, wahr oder nicht wahr?

in DDR Zeiten 25.10.2010 05:21
von chucky | 1.213 Beiträge

Zitat von ABV

Zitat von chucky
Gert, du bist so ein hübscher kerl auf deinen bild.
Frage an dich, warum bist du so bös auf die Ex DDR zu sprechen?????



Frage an Dich: Warum schreibst du zur Abwechslung nicht mal etwas gescheites? Falls du damit überfordert bist, höre wenigstens auf den Thread mit deinem Blödsinn vollzumüllen.


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Naja, du musst es ja Wissen, bist doch der ABV

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