#681

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 06.01.2013 16:12
von Diskus303 | 485 Beiträge

Hallo,
erstmal etwas Grundsätzliches: Ich bin gegen jeden privaten Waffenbesitz (Pistolen, Gewehre). Kann aber durchaus den legalen (Kontrollierten) Waffenbesitz tollerieren.
Was unser bundesdeutsches Waffengesetz betrifft glaube ich, daß es durchaus auf der Höhe der Zeit ist. Was dagegen zu fehlen scheint sind (Kontroll-)Mechanismen die Dieses auch umsetzen (Personalproblem?). Warum allerdings der (teilweise laxe?) Umgang beim deponieren der lelgalen Wafen im häuslichen Bereich? Vermutlich(?) tritt auch hier sowas wie eine Art "Betriebsblindheit" ein, wie man sie im arbeitstäglichen Bereichen gelegentlich vorfindet.

Zitat von S51 im Beitrag #662
Nein, wieso?
Er verallgemeinert nur etwas krass.
Wenn als Maßstab für ein Verbot gelten soll, was man damit anrichten kann, wenn man andere schädigen will, dann macht es keinen Unterschied, ob man nun seine Waffe oder sein Auto abgeben soll. Oder seine Messer, Hammer, Axt, Motorsage - eigentlich alles, womit man jemanden schädigen kann. Letzten Endes sogar die Spezies Mensch oder Tiere selbst.
Wenn als Maßstab für ein Verbot gelten soll, wodurch mehr Menschen sterben, dann rangieren die Dinge des täglichen Lebens inklusive der Schlaftabletten weit vor allen eigentlichen Waffen.
So gesehen ist die Konzentration auf die "Waffe" an sich eigentlich schlicht willkürlich, nur subjektiv aber eben nicht objektiv begründet. Oder eben in der schlichten Wahrheit, dass man sich auf Waffen konzentrieren möchte, weil man nur zu gut weiß, dass es praktisch keinen Schutz vor Krimineller Energie gibt. Außer durch deren Verfolgung was aber ausgerechnet jene Personen nicht oder nur eingeschränkt wollen, die so gegen Waffen sind.
Oder ganz einfach: Selbst die schlimmsten "Verbotler" wissen (und billigen) dass durch kriminelle Energie immer Menschen zu schaden kommen. Es muß für sie nur so aussehen, als ob sie was dagegen täten und da ist es natürlich einfacher, sich auf Dinge zu konzentrieren, die nur wenige statt alle oder fast alle haben.
Problem dabei ist jedoch, dass dies ineffektiv ist. Eigentlich nichts bewirkt und es immer wieder Opfer geben wird. Weil es sich nicht verhindern läßt. Für solche "Verbotler" aber ist der Griff nach immer neuen Verboten, auch wenn sie gar nichts bewirken, dann immer einfacher. Hat man einmal
angefangen... Viele oder eigentlich alle Diktaturen haben so und deshalb begonnen.


Die Logik ist irgendwie seltsam, weil: wenn der Umkehrschluß daraus gezogen werden könnte/sollte, müßte man doch die Waffen- und Munitionslager öffnen: Da ja nun (sowieso) schon genug scheinbares legales Waffenarsenal wie Auos, umstürzende Bäume, falsch gelagerte Reinigungsmittel (Gefahr für Kinder), Schlaftabletten, Baseballschläger im unmittelbaren Lebensumfeld vorhanden sind.
Grundsätzlich denke ich, dass diese spürbar ansteigende Gewaltspirale eine gesellschaftliches Problem ist, welches nicht zuletzt in der (unkontrolliert) freien Marktwirtschaft zu suchen ist...
Ich (!) bin fest davon überzeugt das diese pseudoreale (irreale) Darstellungen von Gewalt in (zB) Aktionfilmen, Videospielen, Trickfilmen usw. usf. in dieser breiten Masse zu den existierenden Problemen (zB. bei unkontrolliertem Konsum durch Kinder und Jugendlichen) führ(t)en. Da wird der Held (oder auch nicht) zB. in einem Film von mehreren Personen mit (gefühlten zwanzig, dreißig und mehr) Fußtritten, Karateschlägen, oder Baseballschlägen usw. usf. traktiert und steht doch immer wieder (allenfalls mit blauem Auge oder Schürfwunde) auf. Im realen Leben reicht hier durchaus ein einziger Schlag aus dieser Beispielserie aus, um einen Menschen umzubringen.
Und dann wird sich gewundert...
Und da soll die Lösung: Waffen für alle sein? Ich persönlich glaube, daß dies nur die Gewaltspirale weiter öffnet:
Heute antwortet man auf die Gewalt mit einem Messer mit einer Pistole morgen tritt man dem Pistolenbesitzer mit einem Gewehr entgegen - wo ist (wäre) da das Ende der Gewaltspirale?


Gruß Axel
zuletzt bearbeitet 06.01.2013 16:13 | nach oben springen

#682

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 06.01.2013 16:37
von Diskus303 | 485 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #666
Schau, die Frage wäre, wenn man sie schon so stellt, wen man die Waffen in die Schule tragen läßt.
All die Taten bisher geschahen mit Waffen, Brand- und Sprengmitteln, welche sich die Täter illegal beschafft haben. Ergo würde hier ein Verbot von was auch immer nichts ändern. Verboten ist schon verboten.
Mit Verboten also läßt man dann die Täter nach wie vor Waffen in die Schulen tragen. Egal wie man es verflucht, man läßt es zu. Denn sie würden sich diese nach wie vor illegal beschaffen. Was soll sie daran hindern, Verbot? Ist es doch schon. Ganz bewußt sogar läßt man sie denn jeder sieht es, jeder weiß es und nur die Krokodilstränen werden immer dicker weil dieselben Leute diesen Tätern dann noch und nöcher mildernde Umstände zubilligen und neue Chancen eröffnen. Sozusagen auf ein Neues, immer und immer wieder.
Was sind schon ein paar Opfer?
Unsereins hat, geprägt von jahrhundertelangem Glauben seiner Vorfahren an die Obrigkeit einen Rochus vor Waffen, vor der Möglichkeit sich zu wehren. Ist ja schließlich subversiv ganz gewaltig und furchtbar. Aber sehen wir es nüchtern. Wie oft eigentlich knallt es in Israel beispielsweise? Wo doch fast jeder Israeli ab einem bestimmten Alter mit "Eisen" rumrennt. Die Dinger mitunter auf dem Tisch liegen. OK, dort gibt es die Auseinandersetzung mit den Arabern, speziell mit den Palästinensern aber warum hören wir nichts oder nur wenig von solchen Massenmördern in der israelischen Gesellschaft?
Was, wenn unsere Angst vor Waffen nur ein Popanz ist? Eben weil wir daran etwas Besonderes sehen? Sehen wollen?
Dann wäre es egal, ob da jemand in eine Schule mit Waffen rennt um Verbrechen zu begehen. Er käme nicht weit und genau das wüßte er auch und es ist nun mal so, dass solche Täter dann - einfach aufgeben wie zum Beispiel der Norweger als er wirklich nach langer, viel zu langer Zeit auf mögliche Gegenwehr traf.


Angst vor Waffen = Popanz?
Ist den ein Maschinengewehr zum umdekorieren von z.B. Käse gedacht? Ich meine es ist doch definitiv nicht dafür entwickelt worden, um aus einem normalen Käse eine "Schweizer Käse" zu machen oder? Andererseits erklärt es vielleicht, warum die Schweizer Ihre Armeewaffen zu Hause lagern dürfen.
Und um mal etwas größer und "globaler" zu werden: Auch Atomwaffen wurde doch nicht entwickelt, um die z.B. holländischen Gewächshaustomaten und -gurken noch "strahlender" aussehen zu lassen (natürlich immer noch weitesgehend geschmacksneutral ), oder aber den Kürbiswettbewerb in einigen ländlichen (oder auch nicht) Gegenden zB. im deutschen Sprachraum zu manipulieren..


Gruß Axel
zuletzt bearbeitet 06.01.2013 16:38 | nach oben springen

#683

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 06.01.2013 17:00
von Diskus303 | 485 Beiträge

Zitat von student im Beitrag #675
@ scorn, ganz schnell und spontan: Das Problem dabei ist auch nicht, ob diese Kinder in der AG Schießen mit Luftdruckgewehren oder mit Haubitzen geschossen haben, sondern was man ihnen erklärt hat, warum sie das Schießen üben sollen. Das habe ich vorhin vergessen zu erwähnen: Die Zeit des kalten Krieges hat sicher dazu beigetragen, Gewalt als Option salonfähig zu machen, weil ja stets "die anderen" die Bösen waren und Gewaltanwendung deshalb als legitim dargestellt wurde. Was mich dabei besonders gestört hat, angefangen von diesen AG's bis hin zur Beeinflussung der Soldaten an der Grenze: Es war auf unserer Seite stets von "Haß" die Rede, Haß als Erziehungsziel. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieses Ziel erreicht wurde oder nicht, das Problem liegt in der emotionalen Kategorie, die angesprochen wurde. Das nur als Ergänzung.


Dies wäre sicherlich einen eigenen Thread wert: hier nur soviel:
Ich kann mich wirklich nicht erinnern, dass wir sowohl in der politischen "Ausrichtung" in der Schule, Lehre und Beruf sowie im alltäglichen Leben zu DDR-Zeiten einen "Haßunterricht" erhalten hätten.
Auch während der Grenzausbildung in Rudolstadt oder am späteren Einsatzort "grüne Grenze" ist mir sowas nicht erinnerlich. Sicherlich wurde ein "ausgeprägter" Klassenstandpunkt vermittelt, genauso wurde ein deutliches "Gegner-/Feindbild per Agitation -und Propaganda aufgebaut. Aber Haß??
Wenn überhaupt , paßt allenfalls Karl E. v. Schnitzler in das von Dir dargestellte Haßpredigerbild...

Und die Salonfähigkeit von Gewalt, vermittelt durch den kalten Krieg? Ich glaube eher, dass haben mal mindest die 2 Weltkriege deutlich besser vermitteln können... Auch hier ist mir nicht erinnerlich, dass wir auf Gewalt und Angriff getrimmt wurden...


Gruß Axel
DoreHolm und GZB1 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.01.2013 17:06 | nach oben springen

#684

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 06.01.2013 17:16
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Diskus303 im Beitrag #681
Hallo,
erstmal etwas Grundsätzliches: Ich bin gegen jeden privaten Waffenbesitz (Pistolen, Gewehre). Kann aber durchaus den legalen (Kontrollierten) Waffenbesitz tollerieren.
Was unser bundesdeutsches Waffengesetz betrifft glaube ich, daß es durchaus auf der Höhe der Zeit ist. Was dagegen zu fehlen scheint sind (Kontroll-)Mechanismen die Dieses auch umsetzen (Personalproblem?). Warum allerdings der (teilweise laxe?) Umgang beim deponieren der lelgalen Wafen im häuslichen Bereich? Vermutlich(?) tritt auch hier sowas wie eine Art "Betriebsblindheit" ein, wie man sie im arbeitstäglichen Bereichen gelegentlich vorfindet.

Zitat von S51 im Beitrag #662
Nein, wieso?
Er verallgemeinert nur etwas krass.
Wenn als Maßstab für ein Verbot gelten soll, was man damit anrichten kann, wenn man andere schädigen will, dann macht es keinen Unterschied, ob man nun seine Waffe oder sein Auto abgeben soll. Oder seine Messer, Hammer, Axt, Motorsage - eigentlich alles, womit man jemanden schädigen kann. Letzten Endes sogar die Spezies Mensch oder Tiere selbst.
Wenn als Maßstab für ein Verbot gelten soll, wodurch mehr Menschen sterben, dann rangieren die Dinge des täglichen Lebens inklusive der Schlaftabletten weit vor allen eigentlichen Waffen.
So gesehen ist die Konzentration auf die "Waffe" an sich eigentlich schlicht willkürlich, nur subjektiv aber eben nicht objektiv begründet. Oder eben in der schlichten Wahrheit, dass man sich auf Waffen konzentrieren möchte, weil man nur zu gut weiß, dass es praktisch keinen Schutz vor Krimineller Energie gibt. Außer durch deren Verfolgung was aber ausgerechnet jene Personen nicht oder nur eingeschränkt wollen, die so gegen Waffen sind.
Oder ganz einfach: Selbst die schlimmsten "Verbotler" wissen (und billigen) dass durch kriminelle Energie immer Menschen zu schaden kommen. Es muß für sie nur so aussehen, als ob sie was dagegen täten und da ist es natürlich einfacher, sich auf Dinge zu konzentrieren, die nur wenige statt alle oder fast alle haben.
Problem dabei ist jedoch, dass dies ineffektiv ist. Eigentlich nichts bewirkt und es immer wieder Opfer geben wird. Weil es sich nicht verhindern läßt. Für solche "Verbotler" aber ist der Griff nach immer neuen Verboten, auch wenn sie gar nichts bewirken, dann immer einfacher. Hat man einmal
angefangen... Viele oder eigentlich alle Diktaturen haben so und deshalb begonnen.


Die Logik ist irgendwie seltsam, weil: wenn der Umkehrschluß daraus gezogen werden könnte/sollte, müßte man doch die Waffen- und Munitionslager öffnen: Da ja nun (sowieso) schon genug scheinbares legales Waffenarsenal wie Auos, umstürzende Bäume, falsch gelagerte Reinigungsmittel (Gefahr für Kinder), Schlaftabletten, Baseballschläger im unmittelbaren Lebensumfeld vorhanden sind.
Grundsätzlich denke ich, dass diese spürbar ansteigende Gewaltspirale eine gesellschaftliches Problem ist, welches nicht zuletzt in der (unkontrolliert) freien Marktwirtschaft zu suchen ist...
Ich (!) bin fest davon überzeugt das diese pseudoreale (irreale) Darstellungen von Gewalt in (zB) Aktionfilmen, Videospielen, Trickfilmen usw. usf. in dieser breiten Masse zu den existierenden Problemen (zB. bei unkontrolliertem Konsum durch Kinder und Jugendlichen) führ(t)en. Da wird der Held (oder auch nicht) zB. in einem Film von mehreren Personen mit (gefühlten zwanzig, dreißig und mehr) Fußtritten, Karateschlägen, oder Baseballschlägen usw. usf. traktiert und steht doch immer wieder (allenfalls mit blauem Auge oder Schürfwunde) auf. Im realen Leben reicht hier durchaus ein einziger Schlag aus dieser Beispielserie aus, um einen Menschen umzubringen.
Und dann wird sich gewundert...
Und da soll die Lösung: Waffen für alle sein? Ich persönlich glaube, daß dies nur die Gewaltspirale weiter öffnet:
Heute antwortet man auf die Gewalt mit einem Messer mit einer Pistole morgen tritt man dem Pistolenbesitzer mit einem Gewehr entgegen - wo ist (wäre) da das Ende der Gewaltspirale?



Ds Ende wäre dort (abgesehen von den Kosten), wenn jeder seinen Panzer in der Garage und den Kampfhubschrauber im Garten stehen hat.



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#685

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 06.01.2013 17:33
von Diskus303 | 485 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #684
Zitat von Diskus303 im Beitrag #681
Hallo,
erstmal etwas Grundsätzliches: Ich bin gegen jeden privaten Waffenbesitz (Pistolen, Gewehre). Kann aber durchaus den legalen (Kontrollierten) Waffenbesitz tollerieren.
...
....
Und da soll die Lösung: Waffen für alle sein? Ich persönlich glaube, daß dies nur die Gewaltspirale weiter öffnet:
Heute antwortet man auf die Gewalt mit einem Messer mit einer Pistole morgen tritt man dem Pistolenbesitzer mit einem Gewehr entgegen - wo ist (wäre) da das Ende der Gewaltspirale?



Das Ende wäre dort (abgesehen von den Kosten), wenn jeder seinen Panzer in der Garage und den Kampfhubschrauber im Garten stehen hat.



Ich hatte es weiter vorne in einem Eintrag noch etwas drastischer formuliert: Ich finde, jeder sollte so "einen kleinen" atomaren Sprengkopf, zwischen Bohrmaschine, Wurst-und Obstkonserven im Keller liegen haben.
Das schafft Sicherheit!!
Der Beweis: mehr als 40 Jahre kalter Krieg in Europa (also so zwischen Ende II WK und Zusammenbruch des sog. Ostblocks)


Gruß Axel
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#686

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 06.01.2013 20:52
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von student im Beitrag #673
In den USA geht das Recht zum Besitz und Tragen von Waffen auf das Jahr 1791 zurück (2. Verfassungszusatz). In diesem wird aber dieses Recht ausdrücklich in den Zusammenhang mit der Landesverteidigung und dem Milizsystem unter den Bedingungen eines Krieges gestellt. .





Nicht so. Das 2nd A gilt auch fuer Friedenszeiten. Zur damaligen Zeit war jeder US Buerger automatisch in der Miliz. Obwohl das Milizsystem im laufe der Jahre vernachlaessigt wurde, hat das Recht der US Buerger Waffen zu besitzen nach wie vor Gueltigkeit. Jeglicher Versuch durch die Regierung dieses Recht irgendwie einzuschraenken ist laut Verfassung illegal.


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#687

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 06.01.2013 22:51
von josy95 | 4.915 Beiträge

@SCORN,

ich habe ja vor einiger Zeit hier schon meine Meinung zu diesem Theama abgegeben. Daran hat sich nichts geändert und wird sich auch nichts ändern. Wollte mich aus diesen Gründen hier auch nicht weiter einmischen, nicht weiter texten. Hab nur mitgelesen.

Wenn ich Deine Argumentation und Deine Ereiferei hier lese, kommt mir unweigerlich der Eindruck, das Du ein ausgesprochner Waffennarr mit *etischistischen Tendenzen bist.

Tut mir leid, mir liegt es fern, Dich zu beleidigen, das ist nicht mein Ansinnen, aber was anderes fällt mir dazu nicht ein.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#688

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 06.01.2013 23:55
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #674
Zitat von frank im Beitrag #672


ist mir da nicht's !!! aber versuch doch mal zu verstehen das weniger in dieser sache mehr ist !! abgesehen vom vorbildeffekt den jeder erziehungsberechtigte ob privat oder staatlich hat , wäre es doch schwachsinn scharfe waffen in eine schule zu bringen , als alles zu versuchen diese von unseren kindern fern zu halten ??? das hauptangriffsziel solcher täter wäre natürlich auch zu erst der ihm gefährlich sein könnte und von ungewolltem mißbrauch ganz zu schweigen !!! die waffe ist nun mal im haus und somit schon eine 'gefahr' wenn sie nicht sachgemäß verschlossen wird .! selbst wenn das passiert , wer garantiert das bei einem 'geplantem verbrechen' der 'potenzielle gegner' nicht zuerst ausgeschaltet wird ?? schon hätte man eine waffe mehr auf der 'bösen seite' ???


Frank, nehme es mir nicht übel aber dein Beitrag ist etwas verworren! Weder hat hier jemand gefordert großkalibrige Schusswaffen in die Schulen hierzuland zu bringen noch scheint dir die Realität in Bezug auf die aktuelle Gesetzeslage im Waffenrecht in Deutschland bekannt zu sein!
Meines Wissens nach haben sich die Luftdruckgewehre in den Schulen der DDR welche in den AG Schießen verwendet wurden auch nicht negativ auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder ausgewirkt!

Aber es hat keinen Zweck in dieser Diskussion auf Fakten und Tatsachen zu setzen! Wo "Glaube" und "Gefühl" diese ersetzen und gepaart mit grober Unkenntnis die Diskussion geführt wird macht es keinen Sinn mehr zu diskutieren!

Da ich aber den "Glaubenskämpfern" in dieser Sache nicht gänzlich das Feld überlassen will, werde ich mich auf das einstellen von Fakten beschränken!
Hier mal was aus dem aktuellen Leben, wo Waffen wie hier gewünscht, den Behörden übergeben wurden!

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt...89013914eb.html

SCORN



wenn du, wie ich, in beiden deutschen staaten einen waffenschein hattes't , was ich bezweifel , könnten wir uns in 'rot mark' weiter unterhalten !!!
irgendwie liesst man nicht richtig !!! keiner sprach von 'großkalibern' und 'hierzulande' !!! es ging allgemein, nur mir , um's prinzip !!!
keine schule oder 'hort' für unsere 'kleinsten' sollte eine scharfe waffe an 'bort' haben ? dafür sollte der staat sorgen und im vorfeld alles zu unternehmen um die sicherheit unserer kinder zu gewährleisten !! absolute sicherheit wird es nie geben aber man kann 'sie' maximieren !!!
es gibt heut zu tage andere mittel um solche einrichtungen zu schützen ? aber nicht waffen die in 'händen' von lehrern die den auftrag haben unseren kindern eine gewaltfreies miteinander zu lehren !! doppelmoral !! tolle erziehung !!!



josy95 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#689

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 07.01.2013 02:10
von SCORN | 1.455 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #687
@SCORN,

ich habe ja vor einiger Zeit hier schon meine Meinung zu diesem Theama abgegeben. Daran hat sich nichts geändert und wird sich auch nichts ändern. Wollte mich aus diesen Gründen hier auch nicht weiter einmischen, nicht weiter texten. Hab nur mitgelesen.

Wenn ich Deine Argumentation und Deine Ereiferei hier lese, kommt mir unweigerlich der Eindruck, das Du ein ausgesprochner Waffennarr mit *etischistischen Tendenzen bist.

Tut mir leid, mir liegt es fern, Dich zu beleidigen, das ist nicht mein Ansinnen, aber was anderes fällt mir dazu nicht ein.

josy95


Josy95, weist du was mir bei deinem Beitrag einfällt? Du diskreditierst mich als "Eiferer" und "Waffennarr" mit "fetischistischen Tentenzen"! Ich habe diesen Thread eröffnet und bewusst von Anfang an mit Fakten und Zahlen gearbeitet, was man von anderen hier nicht sagen kann welche ausschlieslich nach dem Bauchgefühl, ihrem Glauben, und den der Medien argumentieren. Ich habe hier nie Waffen für "alle" gefordert sondern immer nur gegen teilweise haarstreubende Unkenntnis angeschrieben! Zeige mir einen Beitrag in welchem ich Falsches behaupte und mich "Ereifere"! Im Gegenzug könnte ich dir ein paar wirklich ereifernde Beiträge hier aufzeigen, frei nach dem Motto: "... was interessieren mich Statistiken, Zahlen, Untersuchungen und Studien......."!

Ich mache keinen einen Vorwurf, aber sollte hierzulande nicht eine gesunde Portion Skepsis angebracht sein wenn man die "Generallinie" der Hauptmedien ungeprüft und unwidersprochen nachplappert? Ja ich schreibe gegen die Meinung der "breiten deutschen Öffentlichkeit" welche stimuliert durch eine voreingenomme und systematisch desinformierte Presse zumindest fragwürdigen Thesen anhängt!

Man kann keinen zwingen seine negative Einstellung zu Waffen zu ändern, das kann jeder halten wie er will! Aber es wird doch noch erlaubt sein hier Fakten und Zahlen einzustellen? ...... auch wenn sie nicht gefallen!

SCORN


zuletzt bearbeitet 07.01.2013 06:57 | nach oben springen

#690

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 07.01.2013 02:20
von SCORN | 1.455 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #688


wenn du, wie ich, in beiden deutschen staaten einen waffenschein hattes't , was ich bezweifel ,


alleine diese Aussage belegt dass du nicht die geringste Ahnung von der derzeitigen und früheren Gesetzeslagen hast! Auch wenn du in der HA-PS im Dienst ständig Waffen geführt hast hattest du keinen "Waffenschein"! Auch wenn du nach der Wende in Bundesdeutschen Behörden im Dienst Waffen geführt hast, hattest du keinen Waffenschein!

Im übrigen kannst du bezweifeln was du willst, das hast du ja schon zur Genüge bei anderem getan! Fällt dir nicht auf dass du einer Meinung mit Bildzeitung, Stern und Spiegel bist? Die bezweifelst du bei diesem Thema nicht!


SCORN


Büdinger und Winch haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#691

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 07.01.2013 09:47
von Winch | 171 Beiträge

ja Scorn, was will mann machen, wenn manche nicht mal Waffenschein und Waffenbesitzkarte auseinander halten können.
Ich kann mich nicht an eine Waffenscheinvergabe in der DDR erinnern, wir waren ständige Waffenträger und die war bei mir im Ausweis eingetragen.
Beim Antrag für die WBK anfangs der 90er Jahre habe ich Sie dann auf Wiederruf bekommen, da die Stasi Überprüfung noch nicht abgeschlossen war. So viel zu Frank seinen 2 Waffenscheinen. Ich wiederhole mich hier zwar, doch laßt uns doch die Menschen verbieten, dann hört der ganze Mißbrauch doch auf und nicht nur bei Waffen.


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#692

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 07.01.2013 10:59
von josy95 | 4.915 Beiträge

....ob Waffenschein oder Waffenbesitzkarte....

...zählt ruhig weiter Hülsenfrüchte, hoppla, Erbsen!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#693

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 07.01.2013 11:11
von 94 | 10.792 Beiträge

Soweit ich es in Erfahrung bringen konnte, gab es das Dokument E59 (a,b,c) nur im Bereich des MDI, die hatten ja keinen WDA. Gültig aber nur im Zusammenhang mit der Waffenkarte. So wie auch die (zivile) Jagderlaubnis (ugs. Jagdschein) nur in Verbindung mit dem Gebührenmarkenheft galt, beim Führerschein gehörte ja auch die 'Stempelkarte' dazu.

Insofern wieder ein Unterschied zur FDGO, da fallen die Dienstwaffen behördlicher Waffenträger ja nicht mal unters Waffengesetz, werden aus Kostengründen (?) oft nicht mal beschossen.

Quellen:
http://www.ddr-militaria-onlineshop.keepfree.de/
http://www.profilm.de/insel/mieten/mieten.html

Und Josy, der Unterschied zwischen Besitzen und Führen einer Waffe ist schon erheblich, das betrachte ich nicht (ausnahmsweise) als Erbsenzählerei. Wobei, dass auch einigen Vollzugsbeamten ist dieser Unterschied nun nicht gerade geläufig ist, durfte ich schon einigemale erfahren *nur_bissel_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 07.01.2013 11:20 | nach oben springen

#694

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 07.01.2013 15:18
von S51 | 3.733 Beiträge

Nö, es gab auch in der DDR Waffenscheine. In der Bedeutung analog dem heutigen Waffenschein mit der Besonderheit, das es die Waffenkarte als Besitznachweis für die Waffe (ähnlich einer Waffenbesitzkarte in Bundesgermanien) noch mal extra gab. Zusätzlich zur Jagderlaubnis, die man ggf. auch noch hatte und in der eingetragen war, ob man Jäger mit eigener Waffe war oder nicht. Muss mal schauen, habe meine noch irgendwo. Diese Dokumente sahen ähnlich aus wie der DDR-Führerschein. Der Waffenschein war dunkel rosa und die Jagderlaubnis war hellgrün und die Waffenkarte je nach Waffentyp rot (Pistole) oder grün (Jagdwaffe), doppelseitig und im gleichen Format wie der Waffenschein.
Gerade wer in artverwandten Bereichen tätig war hatte dann in der Übergangszeit Waffenscheine beider Staaten. Bei der Berliner Polizei war es teilweise sogar so, das im gelben (vorläufigen) Dienstausweis die Berechtigung zum Führen der Waffe auch außer Dienst noch mal extra eingetragen war.
Ist aber OT, sorry.
Tschuldigung 94, du warst schneller. Hätte gucken müssen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 07.01.2013 15:25 | nach oben springen

#695

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 07.01.2013 15:33
von 94 | 10.792 Beiträge

Also führte der zivile Jägersmann mit eigner Waffe Waffenschein, Waffenkarte, Jagderlaubnis und Gebührenheft mit sich?
Hattet ihr's die Kartentasche mit auf der Pirsch *blödfrag*

P.S. wegen oT mach ich mir in diesem Thread schon lang keinen Kopp mehr *nicht_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 07.01.2013 15:38 | nach oben springen

#696

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 07.01.2013 15:38
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #688
[...es ging allgemein, nur mir , um's prinzip !!!
keine schule oder 'hort' für unsere 'kleinsten' sollte eine scharfe waffe an 'bort' haben ? dafür sollte der staat sorgen und im vorfeld alles zu unternehmen um die sicherheit unserer kinder zu gewährleisten !! absolute sicherheit wird es nie geben aber man kann 'sie' maximieren !!!
es gibt heut zu tage andere mittel um solche einrichtungen zu schützen ? aber nicht waffen die in 'händen' von lehrern die den auftrag haben unseren kindern eine gewaltfreies miteinander zu lehren !! doppelmoral !! tolle erziehung !!!


Ja, nur wie?
Du kannst einem Verrückten alles nehmen, er hätte doch noch seine Hände. Analog werden ja auch hierzulande die meisten dieser Taten, ob Versuch oder nur Androhung ja mit USBV, Alltagsgegenständen und ähnlichen Dingen begangen (auch die Drohung ist eine strafbewehrte Tat). In dem Moment, wo du auf Gegenwehr oder die Möglichkeit dazu verzichtest, musst du ringsherum immer mehr aufrüsten. Das endet dann in Körperscannern, permanenter Videoüberwachung und vielleicht in Selbstschussanlagen? Und wird doch immer den Nachteil haben, dass die Zielpersonen solcher Täter für sich wehrlos sind, wehrlos gehalten werden und, schlimmer noch, jeder Täter dies weiß. Hat immer den Nachteil, dass man erst reagieren kann, wenn es bereits losgegangen ist. Ergo fast immer zu spät kommt.
Nicht umsonst haben VIP ihre Begleiter.
Solche Mörder wollen doch Aufsehen und genau das liefert man ihnen so. Sie wollen nicht klammheimlich, still und anonym ausgeschaltet werden aber nur die Aussicht darauf würde solche Taten wirksam verhindern. Alles andere ist immer nur ein Wettstreit von Intelligenz und krimineller Energie, den man nie zu 100 % gewinnen kann.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


Winch hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#697

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 07.01.2013 15:44
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #695
Also führte der zivile Jägersmann mit eigner Waffe Waffenschein, Waffenkarte, Jagderlaubnis und Gebührenheft mit sich?
Hattet ihr's die Kartentasche mit auf der Pirsch *blödfrag*

P.S. wegen oT mach ich mir in diesem Thread schon lang keinen Kopp mehr *nicht_grins*


Jau, ebenfalls sowohl als auch...
Waffenschein hatte der DDR-Jäger erst ab 1988/89, davor genügten die Jagderlaubnis, die Beitrags- und die Waffenkarte. Da aber alles ein durchaus handliches Format hatte, trug selbst der komplette bürokratische Klimbim nicht mal halb so sehr auf wie heutzutage der Jagdschein allein.
Kontrolliert hat ja sowieso nur der Jagdleiter. Ich bin nicht mal mit einer im Seitenwagen sitzenden (die konnte sich nicht mehr wehren...) Sau jemals angehalten worden.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#698

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 07.01.2013 15:50
von 94 | 10.792 Beiträge

Ach daher der Begriff ... fährt wie'ne gesengte Sau?
Aber stimmt schon, die DDR-Dokumente waren allgemein handlicher und übersichtlicher.
Ersteres lag an der permanenten Rohstoffknappheit? Zweiteres der Schulbildung gewisser Berufsgruppen ...
Ähm tschuldschung, die 2999 Lachnummern werden ja gerade woanders diskutiert *verlegengrins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 07.01.2013 15:52 | nach oben springen

#699

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 07.01.2013 15:56
von S51 | 3.733 Beiträge

Die war nicht gesengt, die hatte seinerzeit nur immer ein FLG an hydrodynamisch ungesunder Stelle sitzen...
Und ein Exkollege hat erst unlängst meinem Nachwuchs bestätigt, dass der Grad meiner Vorbildwirkung keiner wesentlichen Änderung unterlegen wäre und jedenfalls nicht vom Schwarzkittel getrieben war...


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#700

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 08.01.2013 20:54
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Bravo Alex Jones !!!

Bei dem Schlagabtausch zum Thema 2. Zusatz zur US Verfassung zwischen Alex Jones und Piers Morgan hat der Alex den Englaender in seiner eigenen Show regelrecht an die Wand gespielt.

http://uk.news.yahoo.com/alex-jones-pier...67.html#6AqX7bg


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