#1

Ein paar Gedanken über Mitläufer......

in Leben in der DDR 21.10.2010 20:42
von ABV | 4.202 Beiträge

Wer über die beiden untergegangenen deutschen Diktaturen des vergangenen Jahrhunderts spricht, neigt dazu die Bevölkerung in "Opfer" und "Täter" einzuklassifizieren. Dabei wird die zahlenmäßig stärkste Gruppierung, die der "Mitläufer", sehr häufig vergessen. Weder im "Tausendjährigen Reich", noch in der DDR, standen sich nur Himmlers, Goebbels, Mielkes und Honeckers auf der einen und Stauffenberg, Elsers und Bohleys auf der anderen Seite, gegenüber. Seit je her war es doch so, dass sich die Deutschen mit ihrem jeweiligen Staat arangierten. " Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe" lautet ein auch heute noch gültiger Spruch. Sowohl im Hitlerdeutschland als auch in der DDR konnte man als Normalbürger ein durchaus bequemes Leben führen. Es gab Millionen von Deutsche die solche Einrichtungen wie Konzentrationslager, das " Gelbe Elend" in Bautzen, Gestapo und MfS, nur vom Hörensagen kannten. Man musste sich nur brav anpassen und immer das Tun, was der Staat von einem verlangte. Denn in einer Dikatur toleriert der Staat nicht nur ein Nein!
Der Staat verlangt Unterstützung für sein Handeln, um die Bürger zu Komplizen zu machen. Jeder weiß was ihm blüt, wenn er diese Regel bricht. Es ist kein Geheimnis, dass der Staat, wie eine Diva, jeden mit "Liebesentzug" bestraft, der sich ihm verweigert. Um der eigenen oder der Karriere von Familienangehörigen willen, passt man sich an, macht mit. So kam es das junge Männer in den Krieg zogen, obwohl sie lieber Zuhause geblieben wären. Andere schützten eine Grenze, obwohl sie deren Fall herbeisehnten. Wieder andere wagten nicht Nein zu sagen, als sie der Staat zu Denunzianten machen wollte. Die Wünsche des Staates mussten erfüllt werden, auch wenn das eigene Gewissen etwas anderes sagte. Aber so sind wir Menschen nun einmal, nur wenige von uns taugen zum Helden. Und diese Helden fungieren dann eher als eine Art von schlechtem Gewissen, weil sie der lebende Ausdruck sind, dass auch ein Nein möglich gewesen wäre. Das beste Beispiel dafür ist die Volkskammerwahl am 18. März 1990, in der der Bürgerbewegung der DDR von den wählenden Mitläufern eine deutliche Abfuhr erteilt wurde. Und das obwohl die zahlenmässig relativ schwache Bürgerbewegung den vermeintlich starken Staat in die Knie gezwungen hatte! War das Ziel aber ersteinmal erreicht, bedurfte es keiner Helden mehr! Die Mitläufer versammelten sich lieber wieder unter dem Dach eines starken Staates, der ihnen diesmal Wohlstand und Freiheit versprach. Es liegt auch in der Natur vieler Mitläufer, grundsätzlich über andere Mitläufer die Nase zu rümpfen. Stereotypisches "Schwarz-Weiss-Denken" lenkt vom eigenen Versagen ab. Herr X war IM, also darf man auf ihn mit dem Finger zeigen! Bloß nicht nachfragen, warum X zum IM geworden war. Vielleicht müsste man sich womöglich eingestehen, dass man in der konkreten Situation genau wie X gehandelt haben würde. Y war Hauptamtlicher MfS-Mitarbeiter. Pfui Teufel, rufen auch die, die vor 1989 auch ganz gerne zu der Truppe mit der geheimnisvollen Auro gehört hätten.
Es ist kein Wunder, warum auch nach zwanzig Jahren nicht überall eine vernünftige Diskussionen zum Thema DDR-Vergangenheit möglich ist. Weil das Versagen der anderen, das eigene Gewissen auf wunderbare Art und Weise entlastet.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


zuletzt bearbeitet 22.10.2010 07:02 | nach oben springen

#2

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 20:55
von P3 | 357 Beiträge

So lange es den "Mitläufern" gut geht, wird jedes System halten, ich würde die Thematik nicht nur auf Diktaturen beschränken.

Gruß
P3


Wo viel Freiheit, ist viel Irrtum, doch sicher ist der schmale Weg der Pflicht.


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#3

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 20:58
von Huf (gelöscht)
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@ ABV, ich schätze Dich als erfahrenen User im Forum, was auch Dein obiger Beitrag bestätigt!
Dabei fällt es mir besonders schwer, schriftlich, hier im Forum zu antworten, weil eine Gesprächsatmosphäre fehlt!
Ich hoffe sehr, Dein Beitrag führt zu einer guten Diskussion!

Mit besten Grüßen von der Elbe an die Oder!

Huf


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#4

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:01
von P3 | 357 Beiträge

Man sollte erst mal den Begriff "Mitläufer" definieren.

Gruß
P3


Wo viel Freiheit, ist viel Irrtum, doch sicher ist der schmale Weg der Pflicht.


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#5

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:02
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von ABV
Wer über die beiden untergegangenen deutschen Diktaturen des vergangenen Jahrhunderts spricht, neigt dazu die Bevölkerung in "Opfer" und "Täter" einzuklassifizieren. Dabei wird die zahlenmäßig stärkste Gruppierung, die der "Mitläufer", sehr häufig vergessen. Weder im "Tausendjährigen Reich", noch in der DDR, standen sich nur Himmlers, Goebbels, Mielkes und Honeckers auf der einen und Stauffenberg, Elsers und Bohleys auf der anderen Seite, gegenüber. Seit je her war es doch so, dass sich die Deutschen mit ihrem jeweiligen Staat arangierten. " Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe" lautet ein auch heute noch gültiger Spruch. Sowohl im Hitlerdeutschland als auch in der DDR konnte man als Normalbürger ein durchaus bequemes Leben führen. Es gab Millionen von Deutsche die solche Einrichtungen wie Konzentrationslager, das " Gelbe Elend" in Bautzen, Gestapo und MfS, nur vom Hörensagen kannten. Man musste sich nur brav anpassen und immer das Tun, was der Staat von einem verlangte. Denn in einer Dikatur toleriert der Staat nicht nur ein Nein!
Der Staat verlangt Unterstützung für sein Handeln, um die Bürger zu Komplizen zu machen. Jeder weiß was ihm blüt, wenn er diese Regel bricht. Es ist kein Geheimnis, dass der Staat, wie eine Diva, jeden mit "Liebesentzug" bestraft, der sich ihm verweigert. Um der eigenen oder der Karriere von Familienangehörigen willen, passt man sich an, macht mit. So kam es das junge Männer in den Krieg zogen, obwohl sie lieber Zuhause geblieben wären. Andere schützten eine Grenze, obwohl sie deren Fall herbeisehnten. Wieder andere wagten nicht Nein zu sagen, als sie der Staat zu Denunzianten machen wollte. Die Wünsche des Staates mussten erfüllt werden, auch wenn das eigene Gewissen etwas anderes sagte. Aber so sind wir Menschen nun einmal, nur wenige von uns taugen zum Helden. Und diese Helden fungieren dann eher als eine Art von schlechtem Gewissen, weil sie der lebende Ausdruck sind, dass auch ein Nein möglich gewesen wäre. Das beste Beispiel dafür ist die Volkskammerwahl am 18. März 1990, in der der Bürgerbewegung der DDR von den wählenden Mitläufern eine deutliche Abfuhr erteilt wurde. Und das obwohl die zahlenmässig relativ schwache Bürgerbewegung den vermeintlich starken Staat in die Knie gezwungen hatte! War das Ziel aber ersteinmal erreicht, bedurfte es keiner Helden mehr! Die Mitläufer versammelten sich lieber wieder unter dem Dach eines starken Staates, der ihnen diesmal Wohlstand und Freiheit versprach. Es liegt auch in der Natur vieler Mitläufer, grundsätzlich über andere Mitläufer die Nase zu rümpfen. Stereotypisches "Schwarz-Weiss-Denken" lenkt vom eigenen Versagen ab. Herr X war IM, also darf man auf ihn mit dem Finger zeigen! Bloß nicht nachfragen, warum X zum IM geworden war. Vielleicht müsste man sich womöglich eingestehen, dass man in der konkreten Situation genau wie X gehandelt haben würde. Y war Hauptamtlicher MfS-Mitarbeiter. Pfui Teufel, rufen auch die, die vor 1989 auch ganz gerne zu der Truppe mit der geheimnisvollen Auro gehört hätten.
Es ist kein Wunder, warum auch nach zwanzig Jahren nicht überall eine vernünftige Diskussionen zum Thema DDR-Vergangenheit möglich ist. Weil das Versagen der anderen, das eigene Gewissen auf wunderbare Art und Weise entlastet.

Gruß an alle
Uwe



@ABV,
du sprichst genau das an wie es ist und was ich heute noch von vielen die keinen einblick in den grenzdienst hatten vorgehalten bekomme.
mit lügen arbeitet man keine geschichte auf,so antworte ich immer.JA ich hätte auf grenzverletzer geshoßen wenn es keine andere möglichkeit gäb und sie sich nicht ergeben hätten:
damit eckte ich schon oft an,aber versucht sich mal in die situation eines grenzers im kalten krieg zu versetzen.vonwegen daneben schießen,blödsinn.kein soldat hat die waffe um mutter theresa zu spielen und geht das risiko ein selbst erschoßen zu werden.
ich gehörte zu denen die mit marschierten und sich nicht weigerten.nicht vorwürfe bringen weiter ie du richtig erkennst,sondern das hinter fragen und drüber nachdenken.

gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#6

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:03
von SFGA | 1.519 Beiträge

Dein Artikel ist gut, aber:

Wen interessiert noch DDR etc. ja als Sündenbock und um welche rauszukanten die beim MFS waren bis hin zu diener einer fremden Armee.
Der Mensch passt sich immer an das aktuelle System an. Wer sagt denn das wir indirekt in einer Diktatur leben??


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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#7

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:06
von P3 | 357 Beiträge

In Stuttgart waren keine Mitläufer am Start, hier hat man hart zugeschlagen.

Gruß
P3


Wo viel Freiheit, ist viel Irrtum, doch sicher ist der schmale Weg der Pflicht.


zuletzt bearbeitet 21.10.2010 21:10 | nach oben springen

#8

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:21
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von P3
In Stuttgart waren keine Mitläufer am Start, hier hat man hart zugeschlagen.

Gruß
P3



Ja sehr beachtlich das Vorgehen dort...




Aber zurück zum Thema... selbst Mitläufer dürfte nicht gleich Mitläufer sein... sicher gab es da auch den mehr und den weniger überzeugten. Aber letztendlich wird jedes System von ihnen leben... in die Köpfe sehen konnte man ja leider nicht.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 21.10.2010 21:26 | nach oben springen

#9

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:23
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Huf, was meinst du mit Gesprächsatmosphäre? Und gleich noch weiter an Uwe gefragt: Bist du echt der Meinung, das der heutige Staat, das heutige System nicht haargenau auf den selben Mitläufern...ich nenn sie mal Jasager oder Arsc....ern beruht?
Also ich seh da wenig Unterschiede, außer dem, das ich mich nicht als "Mitläufer" zu Zeiten des Sozialismus bezeichnen könnte, denn er bot mir die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung...oder besser formuliert, ich nahm sie mir und Keiner, nicht Einer meinte: Es wäre falsch, was ich da mache.

Rainer-Maria


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#10

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:26
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von SFGA
Dein Artikel ist gut, aber:

Wen interessiert noch DDR etc. ja als Sündenbock und um welche rauszukanten die beim MFS waren bis hin zu diener einer fremden Armee.
Der Mensch passt sich immer an das aktuelle System an. Wer sagt denn das wir indirekt in einer Diktatur leben??



nicht schon wieder mit MFS anfangen.es ist eine grenzerseite und da gehöhrt das mfs nunmal dazu wie die abteilung 2000(so hießen die jedenfalls bei uns)
zur diktatur,wer kennt einen staat ohne diktatur?heute diktiert die industrie die parteien und sie das volk und morgen wer weis?oder gab es wegen dem € oder dem EU beitritt irgendwelche volksabstimmungen.nein die gibt es immer nur wegen kleine sachen wie flughafen tempelhof.

andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#11

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:29
von Huf (gelöscht)
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Ek82/2, genau das meinte ich mit meinen unbeliebten kritischen Bemerkungen in dem anderen Thread!

Huf


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#12

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:38
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

@huf,
du merktest sicher nicht das du in dem anderen tread alle über einen kam geschert hast.wenn ich ein angehöriger des mfs wäre würde ich sicher auch dazu stehen wie zu meiner grenzerzeit.ich schrieb schon,man muß sich auch in die lage anderer versetzen können(das thema viel schon oft)über nacht war die arbeit weg und nicht nur beim mfs,sondern auch in vielen fabriken.
darüber zu reden ist besser als pech und schwefel zu schütten.jedenfalls beleidigtest du mich ebenso wie einige andere.
egal,ich stehe drüber und ich glaube die anderen auch.aber überschlafe deine heutigen gedanken mal.
gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#13

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:39
von SFGA | 1.519 Beiträge

Zitat von P3
In Stuttgart waren keine Mitläufer am Start, hier hat man hart zugeschlagen.

Gruß
P3




Wer net auf die Polizei hört hat Pech!! Und andersrum welche Rechte haben Polizisten wenn SIE angegriffen werden?? Ja Theoretisch aber Praxis gesehen ein Unterschied. Wo in den USA z.B gleich die Waffe kommt dauert es hier ne weile. Auch gegenüber Mitbürger.
Da ist man noch vorsichtiger als gegenüber Landsleuten!


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

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#14

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:44
von P3 | 357 Beiträge

Wenn man das Fußvolk in Helden und Mitläufer einteilen wollte, macht es mal, es wäre eine anspruchsvolle Aufgabe. Vision 1 : Ein deutscher Soldat stirbt in Afganistan, wird zum Helden, weil er von Mitläufern in eine missliche Situation gebracht wurde. Weicht vielleicht geografisch vom Thema ab, aber einen Gedanken ist es doch wert.

Gruß
P3


Wo viel Freiheit, ist viel Irrtum, doch sicher ist der schmale Weg der Pflicht.


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#15

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:46
von Landeposten (gelöscht)
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[quote="Rainer-Maria-Rohloff"]Huf, was meinst du mit Gesprächsatmosphäre?

Hallo,RMR seine für Ihm angenehme Gesprächsatmosphäre hat Huf mit seinen Worten: "Ihr könnt mich mal " zum Ausdruck gebracht.


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#16

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:47
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Muss jetzt jeder interessante Thread zum Entgleisen gebracht werden????

Aufräumen?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#17

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:52
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

zur polizei mal soviel.entweder ich habe in deutschland ein demonstrationsrecht wenn angemeldet oder nicht.
die polizei hat doch dann eigentlich die demonstranten zu schützen,aber was ist wenn das kapital mehr wert ist?dann sitzen die polizisten vom staat allein gelassen zwischen 2 stühlen und die politik findet immer einen sündenbock.
in der ddr gab es kein demonstrationsrecht(ausnahmen waren demos für die partei) aber dort hatte die polizei den staat im rücken.
in beiden fällen,stuttgart und oktobertage 89 prügelte nur polizei und keine chaoten.
jetzt kann man streiten oder grübeln was ,wie oder wo es besser wäre als polizist einen einsatz zu machen.ich glaube beiden war nicht wohl,aber auch hier ist befehl nun mal befehl.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#18

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:53
von P3 | 357 Beiträge

Die Toten werden nach der Schlacht gezählt.

Gruß
P3


Wo viel Freiheit, ist viel Irrtum, doch sicher ist der schmale Weg der Pflicht.


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#19

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 21:57
von glasi | 2.815 Beiträge

mitläufer???? die gibt es doch überall auf der welt und jeder zeit. nur wir deutschen müssen uns schämen.



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#20

RE: Ein paar Gedanken über Mitläufer, oder warum es in Deutschland so schwer ist, über die eigene Vergangen

in Leben in der DDR 21.10.2010 22:10
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

ja mitlaufen war einfach.ich tat es.aber zur wende war ich genug gelaufen und das neue deutschland sagte mir"nun ruhe dich aus und du brauchst nur reden"sicher redete ich nicht nach dem mund.
des mitlaufens müde freute ich mich der neuen generation mit reden zu erklären wie man eine friedliche revolution macht wenn der staat das volk nicht achtet.
nun nimmt man mir dieses übel und beschimpft mich als ewig gestriger,mörder der grenze und undankbar.
also stehe ich auf und laufe wieder.

eine kurze geschichte die so oft geschieht, trifft auf einige zu,auf mich nicht.

gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 21.10.2010 22:11 | nach oben springen



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