#21

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 18:58
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Angelo
Man muß das auch einfach mal anders rum sehen....
Bei uns gab es keine Fassbrause und die ist soooooo lecker

Habe die zum 1. Mal bei Exgakl getrunken ja und hier gibt es keine Fassbrause



Hallo, Angelo,

wenn Du süchtig danach geworden sein solltest:

http://durstig24.de/Cola-Limo-Brause/Bra...l-PET::684.html

Ist aber auch wirklich ein leckeres Gesöff - ich schlage immer zu, wenn ich mal welche in einem Laden finde.

Gruss

icke



nach oben springen

#22

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 19:01
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von EK 82/2

Zitat von Ludwig
Warum gab es in der DDR eigentlich keinen Aal ?????

Hat mal jemand danach gefragt ????


über aal konnte ich mich nicht beklagen,wir holten im fischgeschäft immer lebenden aal zum räuchern.ich glaube da kg.kostete um 5 mark,anfang 70 weis ich noch das aal für 1 mark verkauft wurde und wir holten 20 im wassereimer.



Aal hatten wir immer ,wenn wir wollten...mein Vater war Förster...der förster und der fischer konnten immer gut miteinander...aber wie immer: Beziehungen


nach oben springen

#23

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 19:01
von bendix | 2.642 Beiträge

Zitat von EK 82/2
mmm mal überlegen,grins,vorne siber,mitte orange und endstück am griff schwarz.treffer die multimax mit diversen zusatzteilen.die habe ich heute noch neben einem boschhammer.aber unverwüstlich die multimax und ich glaube damals um die 650 ostmark gezahlt zu haben.


Leider 100 Minuspunkte,es gab auch eine aus dem anderen Deutschland,heute ganz schwarz und viele andere Geräte davon,für den Heimwerker ein Schlaraffenland....fängt mit "B" an und hört mit "r" auf
aber unverwüstlich war die multimax tatsächlich.


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
zuletzt bearbeitet 18.10.2010 19:24 | nach oben springen

#24

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 19:03
von bendix | 2.642 Beiträge

Zitat von Pitti53

Zitat von EK 82/2

Zitat von Ludwig
Warum gab es in der DDR eigentlich keinen Aal ?????

Hat mal jemand danach gefragt ????


über aal konnte ich mich nicht beklagen,wir holten im fischgeschäft immer lebenden aal zum räuchern.ich glaube da kg.kostete um 5 mark,anfang 70 weis ich noch das aal für 1 mark verkauft wurde und wir holten 20 im wassereimer.



Aal hatten wir immer ,wenn wir wollten...mein Vater war Förster...der förster und der fischer konnten immer gut miteinander...aber wie immer: Beziehungen




Ich hab mir den selbst geangelt,in der Elbe/Elde gabs genug davon


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
zuletzt bearbeitet 18.10.2010 19:12 | nach oben springen

#25

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 19:05
von Ludwig | 252 Beiträge

Zitat von EK 82/2

Zitat von Ludwig
Warum gab es in der DDR eigentlich keinen Aal ?????

Hat mal jemand danach gefragt ????


über aal konnte ich mich nicht beklagen,wir holten im fischgeschäft immer lebenden aal zum räuchern.ich glaube da kg.kostete um 5 mark,anfang 70 weis ich noch das aal für 1 mark verkauft wurde und wir holten 20 im wassereimer.




Den haste bestimmt gegen blaue Keramikfliesen oder Wartburgfelgen getauscht !



nach oben springen

#26

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 19:05
von Oss`n | 2.777 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Ach ja Babysachen, ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich damals wochenlang einem ZEKIWA hinterhergejagt bin und an das Gefühl als ich ihn dann endlich hatte.

Solche Glücksgefühle, die auch Rainman und Bendix sehr gut beschrieben haben, hat man heute nicht mehr.




Hallo Feliks,
darauf kann ich aber auch gut verzichten - oder ?

Heute ist das etwas anders gelagert.
Ich freu mich heute, wenn ich jemanden, den es nicht so gut geht helfen kann.

Aber das mir die Spannung heute beim einkaufen fehlt und ich das früher spannender fand.............tut mir Leid - kann ich nicht nachvollziehen .

Vielen geht es heute schon wieder zu gut.
Dabei vergisst man schnell wie es früher wirklich war.

Ich kann mich noch gut daran erinnern und dabei meine ich nicht nur die guten Zeiten.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
zuletzt bearbeitet 18.10.2010 19:07 | nach oben springen

#27

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 19:22
von TOMMI | 1.984 Beiträge

Da sind noch bestimmt Rituale beim damaligen Einkaufen zu nennen, so
zum Besispiel beim Kauf von Bier:
1.Es kaufte kaum jemand Bier in grünen Flaschen.
2.Es wurden testweise die Flaschen umgedreht, um zu beobachten, ob keine Schwebestoffe herabsinken.
3.Öfters müssen da wohl mal Flaschen geplatzt sein, denn vor den Paletten mit den Bierkästen war meistens
eine Pfütze.
4. Da Bier schnell trübe und somit schlecht wurde, kam es bei mir kurz nach der Wende zu einem Mißverständnis:
Ich sah Hefeweizen und dachte tatsächlich, es würde massenweise schlechtes Bier verkauft.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


nach oben springen

#28

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 19:22
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

ja oss`n spannung beim einkaufen entsteht immer dann wenn der supermarkt mal wieder umräumte.es ist wie ostern,man sucht und findet nichts ausser das einem die zei gestohlen wird.ein wenig ostalgie kommt da schon auf.nicht mal eine fachkraft ist oft vorhanden.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
nach oben springen

#29

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 19:55
von don71 (gelöscht)
avatar

Als ich 1983 als Resi in Suhl war, gab es in der MHO alles für Berufssoldaten. Freitags kamen auch noch Angehörige der Wehrkreiskommandos und kauften dort ein. Wenn wir im Polit das zur Sprache brachten im Verhältnis zu draußen wurden sämtliche Diskusionen abgewürgt.
Gruß
Jürgen


nach oben springen

#30

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 20:02
von wosch (gelöscht)
avatar

Wenn ich das hier so lese fällt es mir sehr schwer nicht aus der Haut zu fahren. Das Thema "Versorgungsmängel" hatten wir ja schon des öfteren und ich kann mich sehr gut daran erinnern daß Frau X und Frau Y die Rindsrouladen im Dutzend aus den "Fliesenläden" rausschleppten. Ich glaube es war der @Alfred, der uns mit diesen Märchen seinerzeit erfreute und fast Alle ohne Ausnahme wagten keine ernsthaften Widerworte! Heute , im Abstand von mehr als 20 Jahren, rühmt man sich der Standhaftigkeit beim Schlangestehen und gesteht offen daß es, was die Versorgung, mit hochwertigeren Gütern (egal ob Fressalien oder Dinge des täglichen Bedarfs) nicht über ein mieses sozialistiche Niveau heraus kam. Delikat und Freßex, ja für wen war denn das die Alternative, wenn man für eine Dose Ananas zwischen 11,- und 17,- Mark berappen mußte? In der DDR gab es Alles, Du mußtest nur Westknete haben und dann aber in Forumschecks umgetauscht und hinein in die Intershops, oder ein Onkel im Westen tat es auch, der Dich über Genex mit DDRwaren versorgte auf die der Arbeiter und Bauer in der DDR teilweise jahrelang warten mußte. Ich kann ja die Freude von Dir Rainman2, über die Gitarre seinerzeit verstehen, hast ja auch lange auf so ein Teil verzichten müssen! Ist Dir eigentlich schon mal die Idee gekommen, daß es viel zu lange mit dem Warten auf so ein Stück gedauert hatte. Man hätte über so eine Versorgung ruhig mal früher das System anprangern können, heutzutage wo es erlaubt ist läßt es sich schön schimpfen und wenn über Mangelversorgung in der DDR gesprochen wird, dann kommen hier Einige mit Hartz IV, so schnell wird vergessen. Pitti hatte immer Aal, bei uns in der Gegend gab es den nie im Geschäft, wer kennt noch die "Fischhaltige Paste" aus dem Fischkombinat Rügen? 1984 hatte meine damals 19 jährige Nichte zum ersten Mal einen Matjeshering gesehen und den auch nur weil ich die aus Kassel mitgebracht hatte. Ja, verhungert ist wirklich Keiner, aber hier im Westen hatte ich höchstens mal vor der Kasse anstehen müssen und nicht wie ich noch kurz vor der Wende in der DDR beim Bäcker gesehen hatte,über eine halbe Stunde vor Geschäftsöffnung (Mittagspause)ca 50 Menschen nach Weißbrot!! Aal ja, wenn man ihn selber geangelt hatte, oder jemand kannte der ihn Dir vom Angeln mitbrachte. Und was die Bananen betrifft, wer das Thema "zum Kotzen" findet hat nicht begriffen, daß es sich bei diesen Bananen im Grunde genommen nur um ein Symbol handelt. Damals, zu DDR-Zeiten sind die Bananen jedenfalls Eines der begehrtesten Mitbringsel gewesen, den Kindern konnte man mit Ihnen zumindestens eine größere Freude machen, als den Erwachsenen mit ´nem guten Schluck Hochprozentigen. Meine erste Banane in der DDR bekam ich übrigens (ich glaube es war 1952), die hatte meine Schwester aus Berlin mitgebracht, aus Westberlin. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, ich hatte mich über die in etwa genauso gefreut wie Rainman über seine Gitarre. Als laßt mal die Bananen, denn die bestanden aus Viel mehr als aus "Babynahrung". Ohne ´ne Banane brauchte Omi und Opi vom Westbesuch bei den Enkelchen doch gar nicht antanzen!!
So nun freut Euch des Lebens und laßt Euch von mir sagen, es geht auch ohne Räucheraal, Spargel, Bananen, aber schön ist es wenn man Lust auf so etwas hat und braucht Keinem hinten rein zu kriechen um dran zu kommen!
Schönen Gruß aus Kassel.
PS: Nicht das Jemand denkt, ich hätte Alkohol getrunken, NEIN ich bin stocknüchtern!


nach oben springen

#31

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 20:07
von chucky | 1.213 Beiträge

Hallo Wolfgang,
ich musste gerade laut lachen über die Rügener Fischpaste, tut mir leid, es gab Leute die ham die zusischgenommen(lol)


nach oben springen

#32

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 20:14
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von wosch

PS: Nicht das Jemand denkt, ich hätte Alkohol getrunken, NEIN ich bin stocknüchtern!



Ich glaube nicht, dass das hier jemand denkt - ist doch im Forum bekannt, dass Du nur hochprozentige
Fassbrause trinkst - kleiner Scherz.

Aber um vielleicht mal was anderes ins Spiel zu bringen, auch wenns nicht so hundertprozentig zum Titel des Threads passt. Ich war ja immer nur besuchsweise in der DDR, habe aber ein paar Sachen durchaus wieder erkannt - speziell mit dem Bier - kein Bier in grünen Flaschen, Flaschen umdrehen, um sie auf Schwebstoffe zu prüfen - das habe ich auch alles erlebt.

Aber was ich eigentlich mal in die Diskussion werfen möchte: Das es in der DDR eine Mangelwirtschaft gab, wird niemand bestreiten oder sich womöglich diese Wirtschaft zurückwünschen (behaupte ich jetzt einfach mal). Allerdings bin ich durchaus der Meinung, dass es so, wie es heute ist, auch nicht so golden ist, wie es scheint - da immer mehr produziert als verbraucht wird, mit dem Ergebnis, dass die überflüssigen Sachen dann einfach entsorgt werden. Idealerweise müsste - immer meiner Meinung nach - die Produktion schon ein bisschen feiner austariert werden.

Ist nur meine Meinung, aber wollte das halt mal loswerden.

Gruss

icke



nach oben springen

#33

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 20:28
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Rainman2
... also ist es kein Wunder, dass man zu solchen Schlüssen kommt ...



Nun, den Schluß kann man aber auch anders ziehen. Ich wage mal zu behaupten, das der Ossi NICHT vom Affen abstammt. Begründung: KEIN Affe überlebt vierzig Jahre OHNE Banane. *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#34

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 20:37
von Gohrbi | 566 Beiträge

Beziehungen schaden dem, der keine hat.

In der guten alten DDR gab es ALLES, sage einer ich lüge. Man mußte nur wissen, wo und wann. Wenn wir was Besonderes haben wollten fuhren wir nach Berlin. Das lag 500m UNTER dem Meeresspiegel, da floß alles hin. Was wir alles den Berlinern weg gekauft haben Teppiche (macht sich gut mit der 4m Rolle in der Bahn) Plattenspieler, Kaffeemaschine. Mir taten die Berliner immer leid, weil sie soooo viel Geld ausgeben mußten.
Mein Vater brachte einen orangenen Koffer mit nach Hause. Die ganze Familie staunte, es war ein Bohrmaschinenkoffer mit Handkreissäge, biegsamer Welle und noch vielen nützlichen Sachen. Wie ich den bekommen habe, fragte er. Ganz einfach, ich sagte ich zahle halbe halbe. Die Verkäuferin hat sich schon auf die DM gefreut. Für sie aber ein Reinfall, mein Vater zahlte halb bar und halb Scheck.

Ansonsten wie kam man an alles? fragt der unbeleckte Wessi? Ganz einfach...die Frau in der Kaufhalle arbeiten lassen bis man so fast alle Fahrer des Kraftverkehrs kannte. Dann in die MHO einschleusen, damit die Versorgung mit Klamotten und ele. Geräten abgesichert ist. Mir (uns) hat nichts gefehlt. Mit DM und Beziehungen konnte man hier super leben. Und was noch fehlte wurde durch sammeln und jagen besorgt. Als Elektriker (wie viele Gartenlauben, Radios und Fernseher haben auf mich gewartet) konnte ich dann das, was meine Frau nicht beschaffen konnte, besorgen können.


nach oben springen

#35

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 21:06
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Hallo wosch,

wieso muss man denn eigentlich jede Geschichte aus der Verblichenen mit Schaum vor dem Mund erzählen? Ich war ja nun ein Weilchen nicht zugange, deshalb erinnere ich nochmal ganz vorsichtig: Ich war damals einer von den 100%-igen. Für das System hatte ich damals immer Verständnis: Die schwere Klassenkampfsituation, höchste Anstrengungen bei der Verteidigung, geringe Rohstoffressourcen etc. und was man sich so alles zusammenknetet im gläubigen Köpfchen.

Was mich damals eher aufgeregt hat, war Gleichgültigkeit, Schluderei, Arbeit liegenlassen und in der Feierabendbrigade das geklaute Material verbauen, überhaupt Diebstahl, Schieberei, Spekulantentum. Nicht alles davon hatte seine Ursache im System, aber eine Reihe der Probleme in der DDR hatten ihre Ursachen in diesen Massenbewegungen. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich über diese Dinge mehr geschimpft. Warum soll ich das heute anders erzählen?

ciao Rainman
(auch nüchtern)


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


nach oben springen

#36

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 21:17
von don71 (gelöscht)
avatar

Rainman du trits vielen ordentlichen Arbeitern auf die Füße, vielleicht hättest du damals als Polit mal in einen Betrieb gucken sollen - wie es dort abgeht von wegen Schluderei usw..
Gruß
Jürgen


nach oben springen

#37

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 21:20
von exgakl | 7.223 Beiträge

Oh Don... es existiert hier im Forum ein wunderbares Bild von Rainman in der Produktion...... übrigens, es kannten wesentlich mehr Berufssoldaten auch die die Produktion als gemeinhin angenommen.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
nach oben springen

#38

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 21:23
von Huf (gelöscht)
avatar

Mein Kommentar: Kommunistenkram!

Huf


nach oben springen

#39

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 21:27
von don71 (gelöscht)
avatar

Das habe ich von dir erwartet huf


nach oben springen

#40

RE: Einkaufen in der DDR

in Leben in der DDR 18.10.2010 21:28
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Rainman2
Hallo wosch,

Ich war ja nun ein Weilchen nicht zugange, deshalb erinnere ich nochmal ganz vorsichtig: Ich war damals einer von den 100%-igen. Für das System hatte ich damals immer Verständnis: Die schwere Klassenkampfsituation, höchste Anstrengungen bei der Verteidigung, geringe Rohstoffressourcen etc. und was man sich so alles zusammenknetet im gläubigen Köpfchen.


ciao Rainman
(auch nüchtern)


hi rainman,ich war auch ein 100%iger an der grenze und hätte geschoßen wenn es nicht anders ginge,zum staat hatte ich eine 2 deutige beziehung,ich lebte in ihm gut aber stand nicht zu allem und so geschah es das ich dem staat durch sabotage schädigte wie alle resis in meiner zeit der reserve.wir machten ein spiel draus.ich schrieb es schon mal ganz am anfang,hätten sie uns erwischt,wäre schwedt sicher.ich war in relzow,die wk 13 ist kaum ein begriff weil übergeordnet glaube ich zum az20 gehörte,egal.wir warteten in prenzlau und anderm objekt für flugzeugteile(hier waren wir sorgsam,ein objekt mit 20 tausend volt umzäunung)mobilmachungstechnik und warteten wirklich mit schlafen im sani-lo,zünden der fähnchenpatronen vom spw,scheinwerferbirnen durch wasserwatpäckchen ersetzen usw.wir waren viele resis der gt und sahen uns verarscht in der nva mit sinnlosen spielen.bis dahin waren wir stolze grenzer,nun nur mob.

ja.auch so machte sich die ddr kaput.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Harz, Schalsee, Rennsteig, Rhön, Naturbeobachtung?
Erstellt im Forum Grenzbilder innerdeutsche Grenze von SET800
1 01.05.2014 12:05goto
von Hansteiner • Zugriffe: 615
Warten auf den Weihnachtsmann
Erstellt im Forum DDR Zeiten von der glatte
86 24.12.2014 12:53goto
von Pit 59 • Zugriffe: 4323
Was mir heute passiert ist...
Erstellt im Forum Themen vom Tage von josy95
77 10.06.2013 00:12goto
von Fritze • Zugriffe: 5184
Der Intershop
Erstellt im Forum Leben in der DDR von Augenzeuge
26 17.01.2010 11:19goto
von Rainer-Maria-Rohloff • Zugriffe: 8052

Besucher
18 Mitglieder und 44 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: DerKurze
Besucherzähler
Heute waren 1321 Gäste und 106 Mitglieder, gestern 3466 Gäste und 184 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14353 Themen und 556973 Beiträge.

Heute waren 106 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen