#81

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 09:38
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von manudave im Beitrag #79
Karnak, würdest du jetzt von Röntgenstrahlen / Gamma oder Wärmebildtechnik ausgehen?

Aus meiner Geschichte mit den Pferdeäpfeln und den Fliesen gehe ich von Wärmebildtechnik aus.Die Leute die in dem Bereich gearbeitet haben wollten auch immer ganz genau wissen was sich in den Kofferräumen befand,sicher zum Erfahrungsausbau.Ich weis nicht ob Röntgentechnik nun immer gerade auf solche Wärmeabstrahlende Gegenstände reagiert hätte.Und wie gesagt,die DDR war in dieser relativ späten Zeit der Einführung dieser Technik sehr vorsichtig geworden,wollte ihren internationalen Ruf aufpolieren,ich zweifle daher an,dass sie das Risiko eingegangen wäre, bei der Bestrahlung von tausendenTransitreisenden erwischt zu werden, nach Tschernobyl und und, egal wie gering und ungefährlich die Strahlung gewesen wäre,hätte der Westen das öffentlich gemacht und das hätte er,hätte danach niemand mehr danach gefragt.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#82

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 09:58
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Vielleicht noch ergänzend dazu.Ich war bei der Eröffnung der Güst Stolpe dabei.Der spezifische Transit viel ja dann erstmal durch diverse Bürgerinitiativen in WB ins Wasser.Trotzdem hat man natürlich die Güst entsprechend der Verkehrsplanungen gebaut.Auch die Bauten für diese Technik war entspechend errichtet und zwar so,dass sie nur noch eingebaut werden musste.Ich hatte nun über lange Zeit nicht viel zu tun,hatte sogar mal eine Weile den Posten A/I(Auswertung/Information),hatte nur nicht viel zum Auswerten und Informieren, es gab ja kaum Verkehr,bin also sehr oft durch den ganzen Bereich gestromert und war berufsbedingtneugierig.
Die Bauten für diese Technik an dieser Güst waren natürlich schon wesentlich professioneller errichtet.Für die "Gammakanonen" hat man eigens eine Art Torbogen errichtet,offensichtlich zur Tarnung hat man oben Fenster eingebaut damit das alles wie ein Beobachtungspunkt aussieht und an den Seiten konnte man innen über eine Leiter nach oben steigen.Ich weis das,weil ich bei meinen Spaziergängen und in meiner Neugierde eine Sicherheitslücke festgestellt hatte.Am Schlüsselbrett des Dienstposten III der PKE hing ein Schlüssel der zu der Tür passte um an diese Leiter zu gelangen.Also bin ich eines Nachts mal da hoch gestiegen.Es war dort nicht viel zu sehen,war alles nur in Leichtbauweise gebaut,besonders der Fußboden,also nicht dafür vorgesehen,dass sich dort Beobachtungsposten aufhalten sollten.Aber über jeder Spur war eine Aussparung in der Größe eines kleinen Fernsehers vorgesehen mit entsprechenden Halterungen für ein technisches Gerät,entsprechende Anschlusskabel waren an der Wand auch schon verlegt.Ich bin auch dort davon ausgegangen,die Aussparungen befanden sich vielleicht in einer Höhe von 10m über der Fahrbahn,dass dort Wärmebildkameras reinkommen.Ich weis nicht ob man Röntgentechnik in einer derartigen Entfernung von dem zu bestrahlendem Objekt anbringt,hätte man vielleicht in die Fahrbahn direkt unter dem Fahrzeug installiert,aber davon verstehe ich zuwenig.Kann ja sein irgend jemand hat von sowas mehr Ahnung.


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Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.04.2014 10:04 | nach oben springen

#83

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 17:11
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Das Thema gibts hier schon mal.
Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ? (11)

Dort übrigens der Hinweis der langsamen Durchfahrt der ""KOntrollbrücke""!

Fliesen (unbeheizt in einem Fahrzeug) geben Wärme ab. Physikalisches Wunder?

Es gab Fliesen die auf Grund der Oberflächenbehandlung leicht radioaktiv waren. Gibts übrigens heute noch in Altbauten.
Stammte der Pferdemist aus der Zeit nach dem Tschernobyl-Unfall!!!


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 08.04.2014 17:13 | nach oben springen

#84

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 17:46
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #83




Fliesen (unbeheizt in einem Fahrzeug) geben Wärme ab. Physikalisches Wunder?

Es gab Fliesen die auf Grund der Oberflächenbehandlung leicht radioaktiv waren. Gibts übrigens heute noch in Altbauten.
Stammte der Pferdemist aus der Zeit nach dem Tschernobyl-Unfall!!!


Wenn sie in größeren Mengen ,massiv verpackt, aus einem beheizten Verkaufsraum in dem sie lange lagerten in einen Kofferraum transportiert wurden,ich denke schon und Pferdemist produziert Wärme durch chemische Reaktionen,ausgelöst durch Bakterien,glaube ich jedenfalls,deswegen dampfen Misthaufen auch im Winter.
Lies mal was über das"spezifische Mittel",über das ich geschrieben habe.Man legte es auf den Kofferraumdeckel und konnte an einem zuckenden Zeiger die Erschütterungen erkennen, die die Atmung und das Schlagen eines menschlichen Herzes auslöste.Ich vermute diese Geräts funktionierte nach dem Prinzip eines Erdbebenvorwarn-oder Messgerätes.Ist ein anders Thema ,aber hälst Du das auch für ein physikalisches Wunder nur weil Du Dir das nicht vorstellen kannst.Und in dem Fall könnte ich Dir an Eides statt versichern,dass es das gab und funktionierte.
Und was nun die Gammakanone angeht,ich habe doch wohl ausführlich und an diversen Beispielen erläutert warum ich zu meiner Auffassung gekommen bin und diese vertrete.Wenn man natürlich auf Teufel komm raus und unbedingt glauben will,dass die Stasi einfach so und ohne Rücksicht auf Verluste mit Radioaktivität in der Gegend rumgestrahlt hat,auch gegen die eigenen Leute,dann kann ich nur vermuten,dass dieser Glauben ideologisch motiviert ist und dann kann ich auch nicht mehr helfen.Aber NATÜRLICH kann auch ich mich täuschen und es war alles ganz anders,wie schon geschrieben,ich habe die Geräte nie gesehen,geschweige denn damit gearbeitet.Meine Schlüsse ziehe ich nur aus Beobachtungen aus einer Zeit in der ich ziemlich nahe dran war an diesen Gammakanonen,die Frage ist,wie nahe dran waren eigentlich die,die anders behaupten?


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zuletzt bearbeitet 08.04.2014 17:56 | nach oben springen

#85

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 18:48
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge
zuletzt bearbeitet 08.04.2014 18:49 | nach oben springen

#86

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 20:10
von KARNAK | 1.690 Beiträge

O.k.leuchtet mir schon ein wie das in dem Beitrag dargestellt wird.Beißt sich zwar mit den von mir geschilderten Beobachtungen,aber gut kann schon so gewesen sein.
Und trotzdem bleiben noch ein paar Fragen.
Ich weiß genau,dass der Spiegel mitte der 80iger in einem Bericht diesen Verdacht geäußert hat,hat das niemand in der Bundesrepublik ernst genommen und versucht der DDR das nachzuweisen?
Ich kann es nicht ändern,ich kenne das"Objekt Storkow,Niederlassung für die Abteilung ionisierte Strahlung der NVA".ICH kenne es als"Zentralen Übungsplatz chemische Dienste",ich war 3 Jahre beim chemischen Dienst der GT und zweimal im Jahr für 4 Wochen dort zur Ausbildung,wir haben dort unsere fachspezifischen Gefechtsausbildungen durchgeführt.Den Übungsplatz gibt es immer noch,wenn ich dort vorbeifahre stelle ich anhand der Fahrzeuge fest,dass dort wohl immer noch die selbe Truppe übt.Wenn nun diese Gammakanonen dorthin verbracht wurden,übernommen wurden,wieso werden da keine Beweise über das schändliche Tun der Öffentlichkeit vorgeführt,keine Gammakanone?Man ist doch eigentlich sonst immer auf Beweise versessen und bedauert,dass es leider keine gibt und hier lässt man sich die Chance entgehen,merkwürdig? Gut, die Gammakanonen kann man vernichtet haben.Aber wenn man angibt,man weiß,dass die Technik dorthin verbracht wurde,dann muss man das doch irgendwoher wissen DAS man das getan hat,muss es doch wenigstens sowas wie Übergabeprotokolle oder irgendetwas geben.Das erschließt sich mir nicht,erscheint mir irgendwie unlogisch.Vielleicht kann mir das irgend jemand erklären,dann gebe ich auf.


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zuletzt bearbeitet 08.04.2014 20:25 | nach oben springen

#87

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 20:29
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

Man kann nur Material zusammentragen. Hier ist noch mehr. Jedenfalls waren das keine Wärmebildkameras.

http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=threadview&t=3651174

http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?f=15&t=486


zuletzt bearbeitet 08.04.2014 20:33 | nach oben springen

#88

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 20:42
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #87
Man kann nur Material zusammentragen. Hier ist noch mehr. Jedenfalls waren das keine Wärmebildkameras.

http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=threadview&t=3651174

http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?f=15&t=486

Da wird nun wieder versichert,die Strahlungsquellen wurden auf keinen Fall nach Storkow verbracht.
Und die Dosimeter,ich kenne die aus meiner Militärzeit,wir hatten die immer an einem Band in der rechten Oberarmtasche der Felddienstuniform,wurden an den Güsten auf keinen Fall ausgegeben,zumindest in Drewitz nicht.


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#89

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 20:43
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

Alles eine imperialistische Hetzverschwörung zum Schaden der Republik und ihrer Schutz- und Sicherheitsorgane?


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#90

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 20:46
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #89
Alles eine imperialistische Hetzverschwörung zum Schaden der Republik und ihrer Schutz- und Sicherheitsorgane?

Bin jedenfalls erstmal noch am überlegen!Weiß noch nicht so ganz genau ob ich meine persönlichen Erlebnisse über den Jordan jagen muss.Mal sehen was noch so kommt.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#91

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 21:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #83
Das Thema gibts hier schon mal.
Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ? (11)

Dort übrigens der Hinweis der langsamen Durchfahrt der ""KOntrollbrücke""!

Fliesen (unbeheizt in einem Fahrzeug) geben Wärme ab. Physikalisches Wunder?

Es gab Fliesen die auf Grund der Oberflächenbehandlung leicht radioaktiv waren. Gibts übrigens heute noch in Altbauten.
Stammte der Pferdemist aus der Zeit nach dem Tschernobyl-Unfall!!!



Es gibt Materialien die sich als Wärmespeicher eignen. So kann ein Karton Fliesen die Wärme länger halten als andere materialien. Pferdemist hat durch die "vergärung" eine eigene Wärmebildung. Einfach Physik für "kleine Leute".


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#92

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 21:04
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #88
Und die Dosimeter [...] wurden an den Güsten auf keinen Fall ausgegeben,zumindest in Drewitz nicht.

Wie, hatten'se Angst das ihr die verschusselt *fragend_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 08.04.2014 21:04 | nach oben springen

#93

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 21:06
von KARNAK | 1.690 Beiträge

keine Ahnung,wie gesagt,die vom Militär hatten ein Bändchen dran,damit wurden sie an der Uniform fest gemacht.Und das in Drewitz keine ausgegeben wurden ist einfach eine definitive Feststellung.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#94

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2014 23:02
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #91
[

Fliesen (unbeheizt in einem Fahrzeug) geben Wärme ab. Physikalisches Wunder?

Es gab Fliesen die auf Grund der Oberflächenbehandlung leicht radioaktiv waren. Gibts übrigens heute noch in Altbauten.
Stammte der Pferdemist aus der Zeit nach dem Tschernobyl-Unfall!!!



Es gibt Materialien die sich als Wärmespeicher eignen. So kann ein Karton Fliesen die Wärme länger halten als andere materialien. Pferdemist hat durch die "vergärung" eine eigene Wärmebildung. Einfach Physik für "kleine Leute". [/quote]


Ja dann stellt mal Überlegungen an, wie lange der Pferdemist schon vorhanden war bzw. wie schnell die Gärung einsetzte bzw. einsetzt!!!

Fliesen womöglich noch vorgewärmt und in entsprechendes Material gepackt.
Auch andere Materialien, entsprechend verpackt könnten Wärme (sofern solche gspeichert) länger speichern.

Märchenstunde!!!


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 08.04.2014 23:02 | nach oben springen

#95

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.04.2014 01:03
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #87

http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=threadview&t=3651174


Das ist zumindest der detaillierteste Bericht, den ich bisher zu dieser Sache gelesen habe. Handelnde Personen können über eine bekannte Liste bzw. übers Netz geprüft werden. Nun die Entsorgungsfrage ist seltsam: Wie geheim entsorgt ein Geheimdienst radioaktives Material. Aber sonst nachvollziehbar - zumindest für physikalische Laien (wollte ich mal studieren in Merseburg - bloß gut,...) und vieles offenbar mit Dokumenten belegbar, wenn ich diese auf die Schnelle im Netz auch nicht gefunden habe. Korrespondiert mit Angaben (auch der Person) aus dem Spiegel-Bericht von 1994.

friedliche Nacht Andreas

friedliche Grüße Andreas


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#96

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.04.2014 09:23
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Wenn ich nun wirklich 30 Jahre falsch gedacht habe.Die Bestrahlung soll parallel zur Fahrbahn erfolgt sein.Hier gibt es mindestens noch einen der dort gearbeitet hat.In diesem Bereich gab es auf der linken Seite die Garagenfront,da könnte Technik schon untergebracht gewesen sein,aber auf der anderen Seite?Da waren nur die Räumlichkeiten der PKE,sozusagen im Erdgeschoss,die entsprechende Truppe saß in der ersten Etage.Und die Fahrzeuge,einschließlich die Lkw fuhren über mehrere Spuren gleichzeitig durch diesen Bereich,wie will man da die Fahrzeuge durchleuchtet haben,alle gleichzeitig,hinter-bzw.nebeneinander?Von oben vorstellbar,mit Geräten jeweils auf eine Spur gerichtet,aber parallel?,Merkwürdig.
Und in späteren Zeiten wurden diese Torbögen gebaut,in Stolpe und in Zarrentin,es gibt auch Fotos davon.Für irgendwas müssen die doch dagewesen sein.Wie schon von mir beschrieben sah es in diesen Torbögen so aus,dass in den Seitenholmen NUR Leitern nach oben führten,sonst war da nichts und oben eben die von mir beschriebenen Vorbereitungen zum Einbau technischer Geräte und zwar eindeutig nach unten gerichtet,jeweils auf eine Spur.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 09.04.2014 09:37 | nach oben springen

#97

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.04.2014 10:09
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #96
In diesem Bereich gab es auf der linken Seite die Garagenfront,da könnte Technik schon untergebracht gewesen sein,aber auf der anderen Seite?Da waren nur die Räumlichkeiten der PKE,...

So etwa war es bei uns auch. Das SKO war nicht genau gegenüber der VKA, sondern etwas in Richtung GÜST versetzt. Außerdem war da nichts drin.
Mir würde es als Mindestes reichen, wenn die in dem Artikel genannten Gesprächsprotokolle, die lt. diesem eine Nummer der BStU haben sollen, mal öffentlich gezeigt werden.

friedliche Grüße Andreas


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#98

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.04.2014 17:51
von passport | 2.626 Beiträge

Unabhängig ob Wärmebild - oder Gammastrahler (ohne Zeitzeugen werden wir es niemals erfahren) gab es keine massenhafte, millionenfache Kontrolle von PKW / LKW durch diese Geräte. Denn jeder PKW der an der VKA für diese spezifische Kontrolle angehalten wurde hatte eine Standzeit von ca. 30 sec. Solange brauchte das Gerät um verwertbare Spuren zu erkennen. Der Mitarbeiter, der dieses Gerät bediente saß in der oberen Etage der VKA daher der Spitzname "Turmfalke". Diese Art von Kontrolle ging also nur bei geringen Verkehr bzw. auf Vormeldung zB. HA VIII.
Die hier in einen Bericht beschriebene "langsames durchfahren unter der Beschauerbrücke und bei Erkennen von Verdachtsfälle telefonische Weitermeldung an die PKE" halte ich persönlich als Unfug, zumindestens für die Güst Mbn./A. Denn wie sollte ein solches Fahrzeug (Kennz.) erkannt werden ? Wie und wer sollte diese Meldung empfangen und weiterleiten. Die Abfertigungshäusschen im Bereich vertragsgebundener Transit Ausreise verfügten zB. über kein Telefon !


passport


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#99

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.04.2014 18:30
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Na das mit der Meldung klappte jedenfalls. GF Ausreise wurde angerufen von dem Kollegen Operative Sicherung unter dem Kennwort "Lenker" oder "Lenker absolut" und hat schnellstmöglich Typ, Farbe, und was sonst noch erkannt wurde durchgegeben. Dann biste raus aus dem GF-Zimmer wie eine geölter Pfeil und auf die Suche gegangen. Wenn es einigermaßen voll war, ging das. Ansonsten musstest du dich sputen, den noch vor der Abfertigung zu erwischen. Solche Aktion ist mir noch erinnerlich. Das dumme war, dass zwar die PK auf den Spuren eine Bimmel zum Gruppenführer hatten, aber wenn umgekehrt etwas an die Kontrolleure zu übermitteln war, hätte man Rollschuhe gebraucht. Deshalb war der GF-Bereich Ausreise ja auch ständig mit 2 Mann zu besetzen. Hätte der Kollege von den "Turmfalken" bei einem 30 sec stehenden PKW etwas erkannt, warum musste der GF und schnell noch möglichst einer oder beide KEs vor den geöffneten Spuren den PKW aus dem Verkehr ziehen? Ein Klingelzeichen von "oben" hätte genügt, verkehrsregulierender Schlagbaum zugemacht und den PKW-Fahrer samt PKW mit kurzen Rechtsschwenk ins gelbe Gebäude gebeten. Nee, man musste den PKW vor der Abfertigung rausfiltern und den dann zurück in eine Zollgarage führen. Wie schon gesagt, ohne tatsächliche Zeitzeugen, die auch den Mund auf machen, wird das wohl nichts. Wir können ja mal einen Brief an den Verfasser des ausführlichen Artikels schreiben - so im Namen des Forums - und nach den Protokollen fragen. Aber vielleicht bin ich da in meinem Alter auch zu einfältig.

friedliche Grüße Andreas


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#100

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.04.2014 20:16
von passport | 2.626 Beiträge

Zitat von ehem. Hu im Beitrag #99
Na das mit der Meldung klappte jedenfalls. GF Ausreise wurde angerufen von dem Kollegen Operative Sicherung unter dem Kennwort "Lenker" oder "Lenker absolut" und hat schnellstmöglich Typ, Farbe, und was sonst noch erkannt wurde durchgegeben. Dann biste raus aus dem GF-Zimmer wie eine geölter Pfeil und auf die Suche gegangen. Wenn es einigermaßen voll war, ging das. Ansonsten musstest du dich sputen, den noch vor der Abfertigung zu erwischen. Solche Aktion ist mir noch erinnerlich. Das dumme war, dass zwar die PK auf den Spuren eine Bimmel zum Gruppenführer hatten, aber wenn umgekehrt etwas an die Kontrolleure zu übermitteln war, hätte man Rollschuhe gebraucht. Deshalb war der GF-Bereich Ausreise ja auch ständig mit 2 Mann zu besetzen. Hätte der Kollege von den "Turmfalken" bei einem 30 sec stehenden PKW etwas erkannt, warum musste der GF und schnell noch möglichst einer oder beide KEs vor den geöffneten Spuren den PKW aus dem Verkehr ziehen? Ein Klingelzeichen von "oben" hätte genügt, verkehrsregulierender Schlagbaum zugemacht und den PKW-Fahrer samt PKW mit kurzen Rechtsschwenk ins gelbe Gebäude gebeten. Nee, man musste den PKW vor der Abfertigung rausfiltern und den dann zurück in eine Zollgarage führen. Wie schon gesagt, ohne tatsächliche Zeitzeugen, die auch den Mund auf machen, wird das wohl nichts. Wir können ja mal einen Brief an den Verfasser des ausführlichen Artikels schreiben - so im Namen des Forums - und nach den Protokollen fragen. Aber vielleicht bin ich da in meinem Alter auch zu einfältig.

friedliche Grüße Andreas



@ehem. Hu


Mein Kommetar zu der telefonischen Verbindung bezog sich auf den Artikel "langsames durchfahren der Beschauerbrücke.... ! Alles andere ist mir auch bekannt.


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