#21

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.10.2009 21:45
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Grenzübergangsstelle Marienborn und andere GÜSt.

http://www.nva-forum.de/nva-board/index....hl=gammakanonen


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#22

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.10.2009 22:34
von Augenzeuge (gelöscht)
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Danke Thunderhorse, ich würde mir mehr solche umfassenden Informationen wünschen. PKE hatte sich ja sogar sehr deutlich geäussert. Leider passiert das hier kaum. Ob der Selbstmord des einen Verantwortlichen mit dieser Anlage zu tun hatte, ist sicher ungeklärt. Die schnelle Demontage der Anlage macht dies auch nicht weniger mysteriös.


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#23

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.11.2009 17:29
von Onkel Hu (gelöscht)
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Zitat von Augenzeuge

Gab es denn Zeiträume, wo die Anlagen der Überwachung abgeschaltet werden konnten? Nach Aussage von PKE war eine Umgehung definitiv nicht möglich. Deshalb frage ich mich, ob und ggf. warum das MFS dem Treiben mancher Diplomaten tatenlos zugeschaut hat....
Eins würde mich auch interessieren. Wieviele Leute hat man durch diese Überwachung überhaupt entdeckt.



Zu ersterem: Die Räume über der VKA, wo wohl die Anlage von den Kollegen bedient wurde, waren nicht ständig besetzt. Ich kann nicht mehr sagen in welchem Verhältnis besetzt/nicht besetzt standen, aber es wird nahe an 50/50 liegen.

2. Nach meiner Einschätzung waren es nicht viel Leute, die über das Teil entdeckt wurden. In den meisten Fällen stellten sich andere Ursachen für das "Anschlagen" heraus, bzw. vermute ich auch, dass ab und an mal die Aufmerksamkeit getestet werden sollte, von wem auch immer.

Onkel Hu


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#24

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.11.2009 17:54
von Augenzeuge (gelöscht)
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Vielen Dank Onkel Hu! Besetzung 50%, das ist doch mal ne Aussage. PKE meinte, das ein "Durchkommen" nicht möglich wäre. Dem widersprachen aber die gelungenen Fluchten im Kofferraum. Weisst du auch etwas zu der Anlage am Checkpoint Charlie?

Gruß, Augenzeuge


zuletzt bearbeitet 10.11.2009 17:56 | nach oben springen

#25

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.11.2009 18:15
von Onkel Hu (gelöscht)
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nein, weiß ich definitiv nichts, leider.

Das mit dem Durchkommen ist so eine Sache wie beim Arzt:

es gibt positive Befunde und häufig falsch-negative Befunde z. B. bei Bakterien. Konkret kann ich da weiter nichts beitragen, weil da auch kein normaler PKE-MA auch nur die leiseste Kenntnis hatte. Wir haben selbst immer mal gerätselt, wie das funktioniert. Wenn dann mal eine Meldung von "oben" (also oberhalb des VKA-Raumes) kam, wurde wild spekuliert, wieso nun gerade der PKW. Nach dem Motto: Na da kann keiner drin gewesen sein. Was vielleicht noch Bedeutung ist, wir sollten, wenn die Bude oben besetzt war, den Verkehr nicht zu flüssig durchlassen, was naturgemäß nur zu Nachtschichten oder bei schlechten Verkehrszeiten möglich war. Ab und an kam der Kollege von oben schnell runter und wollte zu einem bestimmten PKW/Insassen etwas wissen (Alter, Zulassungsdatum oder so). Aber man beachte meine "Aufmerksamkeitstheorie".

Onkel Hu


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#26

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 10:22
von sentry | 1.091 Beiträge

@ Onkel Hu
Erstmal hallo von einem ollen SiK-Soldaten. Erzähl' doch 'mal (leicht OffTopic) etwas zu dem Tunnelsystem unter dem Kontrollterritorium der GÜSt Marienborn. Darüber gibt es ja die wildesten Spekulationen und Theorien, was man damit so alles machte und machen konnte.

Habt Ihr im normalen Tagesgeschäft die Tunnel für irgendwelche Zwecke genutzt?
War eine Nutzung für irgendwelche Szenarien vorgesehen (Kontrollhandlungen, Zuführen von Kräften zu Ereignissen an bestimmte Punkte, gedecktes "Abführen" festgenommener Personen, militärische Szenarien bei einem Angriff aus Richtung Westen - was auch immer)?


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#27

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2009 18:00
von Onkel Hu (gelöscht)
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Na klar, bei einem Angriff aus Richtung Westen hätten wir per Knopfdruck die Betonplatten hochgeklappt und die Raketen ausgefahren. Aber im ernst: Das Tunnelsystem (insbesondere die Einstiegspunkte) kannten von uns nur sehr wenige Mitarbeiter. Angelegt war es einfach dazu, dass die Versorgungsleitungen unterirdisch recht gut zu erreichen waren, um oberirdisch keinen Verkehrsstau zu verursachen, wenn irgendetwas defekt war. So unkompliziert war das System auch nicht zu begehen, denn es war wohl nicht sehr hoch. Allerdings hat man dieses System natürlich in Planspiele zu bestimmten zu erwartenden Handlungen (z. B. Geiselnahme) mit einbezogen. Das bot sich ja an. Man konnte also von einem dem Ereignis fernen Punkt in das System einsteigen und unbemerkt an der Stelle des Geschehens auftauchen. Natürlich nicht an jedem beliebigen Punkt, denn die Betonplatten konnten ja nun nicht tatsächlich angehoben werden. Was daran aber nun so mystisch sein soll, weiß ich nicht. In jedem drittklassigen Krimi versucht das "SEK" bei einem Banküberfall die Baupläne des Objektes auszuwerten, um an die Täter näher und unbemerkt heranzukommen.

In jedem Zug gab es so etwas wie eine Alarmgruppe, die sich aus ausgesuchten Spezialisten zusammensetzte: Sprengstoffspezi, Nahkampfkünstler, Scharfschütze, auf psychologische Gesprächsführung Spezialisierter usw. Bei Alarmauslösung an der GÜSt rannten die dann zu einem bestimmtem Punkt (ich meine, es war das Stabsgebäude), um von dort aus zu handeln. Wenn also eine Geiselnahme in Bereich der Vorkontrolle Ausreise stattgefunden hätte, wäre diese Truppe unter Umständen auch über den Weg des Versorgungssystems zur VKA gelangt. Während meiner Zeit als Verantwortlicher im Bereich Ausreise ist notwendigerweise keiner durch die Tunnel getigert, außer vielleicht zu Übungszwecken. Für ein gedecktes Abführen, wie es gefragt wurde, gibt es wohl phantasievollere Möglichkeiten, als durch eine enges und nicht all zu hohes Tunnelsystem.

Onkel Hu


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#28

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2009 07:33
von sentry | 1.091 Beiträge

Zitat von Onkel Hu
In jedem Zug gab es so etwas wie eine Alarmgruppe, die sich aus ausgesuchten Spezialisten zusammensetzte: Sprengstoffspezi, Nahkampfkünstler, Scharfschütze, auf psychologische Gesprächsführung Spezialisierter usw.



Schönen Dank erst einmal für die Info's. Über Sinn und Unsinn und Zweckmäßigkeit der Tunnelsysteme sind wir uns soweit einig.
Nochmal zu o.g. Zitat.
Bezieht sich das auf Züge der PKE?
War die PKE irgendwie militärisch strukturiert (Züge, Kompanien oä.)?
Was haben die "AG-Kämpfer" denn im Alltagsgeschäft gemacht?
Welche Bewaffnung hielt die PKE (oder das MfS im Allgemeinen) in der GÜSt vor?


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#29

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2009 10:47
von Onkel Hu (gelöscht)
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Zu den Grundstrukturen der PKE MBn./A. habe ich im Fred "Paßkontrolle an den GÜST für WiKi" etwas geschrieben.

Eigentlich war das gesamte MfS militärisch strukturiert, wenn auch die Bezeichnungen von Dienststellen und Dienststellungen aus rein militärischer Sicht etwas befremdlich klingen. Aber z. B. hatte jede Küchenfrau und jede Putzfrau einen militärischen Dienstgrad, insofern sind die Mitarbeiterzahlen des MfS auch unter diesem Aspekt zu betrachten. Die „Alarmgruppe“ kam aus den Passkontrolleuren der jeweiligen Schicht (des Dienstaufzuges).

Am Dienstplan im Zugführerzimmer hingen für jeden Zug die jeweils eingesetzten Mitarbeiter als kleine Magnettafeln an der Wand, dort wurden auch die Mitarbeiter der „AG“ gekennzeichnet, so dass ein sofortiger Überblick bestand, wer bei Auslösung eines Alarmes handeln musste. Es war auch eine Kunst, die monatlichen Dienstpläne so zu erstellen, dass auch dieser Aspekt (neben anderen) berücksichtigt werden konnte.

Die normale Bewaffnung der PKE waren Pistolen Makarow. Die wurden in Waffenschränken in der Waffenkammer im Zugführerbereich gelagert und zum Dienst ausgegeben und zum Dienstschluss wieder abgegeben. Es gab auch ständige Waffenträger, aber ich kenne keinen davon, der das Teil mit nach Hause genommen hat, ich jedenfalls nicht. Ausnahme: Ab Oktober 1989 mussten die ständigen Waffenträger das Teil mit sich führen. Sonst gab es einige wenige ( nicht personengebundene) MPi und wohl auch ein Scharfschützengewehr in der Waffenkammer.

Onkel Hu


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#30

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2009 15:40
von Drewitz | 356 Beiträge

Kann ich für Drewitz/Dreilinden so bestätigen.Makarow zu Dienstbeginn empfangen,am Ende abzugeben.Mpis im Schrank,SSG Dragunow dem Vernehmen nach auch.
Gliederung-siehe meine Signatur.
in Eile
Drewitz

PS:meines Erachtens war bei uns der Posten "Strahlenkanone"immer besetzt.
Gab hin und wieder mal einen Hinweis von oben und dann sollten weitere Verdachtsmomente abgecheckt werden.


MfS,BV Potsdam,Abt.VI,PKE Drewitz 1.Zug,1.Gruppe 1988-1990 danach GR44 bis zum Ende


zuletzt bearbeitet 16.11.2009 15:43 | nach oben springen

#31

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.11.2009 09:44
von sentry | 1.091 Beiträge

Zitat von Onkel Hu
Die normale Bewaffnung der PKE waren Pistolen Makarow. Die wurden in Waffenschränken in der Waffenkammer im Zugführerbereich gelagert und zum Dienst ausgegeben und zum Dienstschluss wieder abgegeben...Sonst gab es einige wenige ( nicht personengebundene) MPi und wohl auch ein Scharfschützengewehr in der Waffenkammer.



Also gehe ich richtig, dass Deine Beschreibung der A-Gruppe ("Sprengstoffspezi, Nahkampfkünstler, Scharfschütze, auf psychologische Gesprächsführung Spezialisierter") etwas martialischer und "GSG-Neuniger" klingt als es tatsächlich war?
Zumindest Sprengstoffspezi und Scharfschütze sind ja nix besonderes, wenn sie doch nur 'ne Makarov dabei haben.

Die eine Frage muss ich nochmal wiederholen:
Was haben die "AG-Kämpfer" denn im Alltagsgeschäft gemacht?
Ich meine, haben die während der A-Gruppen-Zeit irgendwo in Bereitschaft gesessen oder waren die an Kontrolltätigkeiten beteiligt und haben sich nur im Alarmfalle vom regulären Arbeitsplatz entfernt?


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#32

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.11.2009 10:27
von Drewitz | 356 Beiträge

GSG-Neuniger klingt gut!

Bei uns in Drewitz waren sie in den normalen Dienstbetrieb eingebunden -wie wir alle.

Drewitz


MfS,BV Potsdam,Abt.VI,PKE Drewitz 1.Zug,1.Gruppe 1988-1990 danach GR44 bis zum Ende


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#33

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.11.2009 19:15
von Onkel Hu (gelöscht)
avatar

ja, was sollen die auch sonst gemacht haben, 12 Stunden lang. Die haben normal abgefertigt und sind beim Alarm losgelaufen. Das kam ja auch nur aller Jubeljahre vor, außer nachts zum Probealarm. Der wurde aber vorher angesagt, da musste keiner losrennen.

OH


zuletzt bearbeitet 17.11.2009 19:16 | nach oben springen

#34

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.06.2010 20:01
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Vielleicht kann der Hausmeister oder ein Admin die beiden Threats zum Thema Röntgenkontrolle verknüpfen?
Aber keine Konten rein machen.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#35

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 16:39
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Angelo im Beitrag #1
. Die Grenzkontrollen waren teilweise hart und Menschen unwürdig. Teilweise wurden von Transit-Reisenden verlangt sich einen intensiven Leibesvisitation zu unterziehen.

Die Gammakanonen müßen laut Augenzeugen hier im Dach vom Güst Marienborn angebracht gewesen sein. Da sich aber bis heute niemand von den ehemaligen Stasi-Mitarbeitern jemals dazu gesäuert hat wo diese Kanonen genau waren,wird man wohl nie heraus bekommen welche Aufgaben diese Gammakanonen wirklich hatten.

Zu dem ersten Punkt:Eine völlig unsinnige und überzogene Aussage,zumindest seit Inkrafttreten des Transitabkommens.
zu dem zweiten Punkt:Nun hat sich ja ein ehemaliger Stasimitarbeiter zur Wirkungsweise und Aufgabe der" Gammakanonen"geäußert.
Auf keinem der Fotos ist die Stelle zu sehen wo sich diese Technik befand.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.06.2013 19:51
von 94 | 10.792 Beiträge

Könnte mit dieser 'Technik' nicht weniger potentielle 213er, sondern sogenannte Täterfallen (also eher §219) aufgespürt worden sein.
Auf diese 'Idee' brachte mich 'zwar nur' ein Spiegel-Artikel, aber der Spiegel iss ja nun nicht das unseriöseste Magazin ...
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15985956.html

Das würde für mich auch die extrem hohe Konspiration in diesem Zusammenhang verständlich(er) machen. Weil das R-Flüchtlinge an einer innerdeutschen GÜSt aufgespürt wurden, also das war ja nun auch seinerzeit schon nicht wirklich ein Geheimnis, odär?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.06.2013 20:15
von damals wars | 12.149 Beiträge

Jetzt fehlen noch die radioaktiven Stecknadeln.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#38

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.06.2013 20:44
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Gabs damals nichts Besseres? Zum Beispiel könnte man einen chemischen Stoff (in kleinster) Dosis als Markierung zusetzen (z.B. in einem Mikropunkt), die man nur findet, wenn man ein auf diesen Stoff eingestelltes Spektrometer einsetzt. In der Gummibärenfoschung werden Spektrometer erfolgreich eingesetzt.
http://www.gummibaeren-forschung.de/april/april.htm
Theo


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#39

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.06.2013 21:52
von passport | 2.634 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #36
Könnte mit dieser 'Technik' nicht weniger potentielle 213er, sondern sogenannte Täterfallen (also eher §219) aufgespürt worden sein.
Auf diese 'Idee' brachte mich 'zwar nur' ein Spiegel-Artikel, aber der Spiegel iss ja nun nicht das unseriöseste Magazin ...
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15985956.html

Das würde für mich auch die extrem hohe Konspiration in diesem Zusammenhang verständlich(er) machen. Weil das R-Flüchtlinge an einer innerdeutschen GÜSt aufgespürt wurden, also das war ja nun auch seinerzeit schon nicht wirklich ein Geheimnis, odär?



Jaja, der Spiegel, alles Experten. Wie war noch so ein Thema in dieser Zeitung : "Menschenversuche in der DDR". Man könnte das auch Spiegelenten nennen.

http://www.youtube.com/watch?v=W1RVNFQBV0Y

passport


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#40

RE: Die Gammakanonen vom Grenzübergang Marienborn wer weiß was?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.06.2013 22:09
von 94 | 10.792 Beiträge

... na mit Eggsberten meinste wohl eher die Macher (http://www.youtube.com/user/TheMarxisten) des von Dir verlinkten 'Drachentöter'. Und das beziehe ich NUR auf die handwerkliche Machart dieses Machwerks und NICHT auf die dargestellten Inhalte. So! Können wir jetzt wieder sachlich weiter?
Will damit sagen, entweder gabs die Gammateile in echt nicht und sind reine Propaganda oder andernfalls hatte dieses, heute würde man es Taggen nennen, recht wenig mit dem Aufspüren potentieller 213er zu tun?

Achso, war der erste Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden nicht ein einziger, großen und irgendwie nicht ganz sauber abgeschlossner Versuch?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 05.06.2013 22:17 | nach oben springen



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