#61

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 14:21
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Es könnte ja einmal jemand aufzählen wofür man überhaupt dankbar sein sollte.

Gestern abend war eine interessante Äußerung im TV zu sehen: "Ich hatte immer meine Arbeit erledigt und mit der Politik nichts am Hut, von meiner Abeit konnte ich gut leben und auße Bananen und Westreisen hat mir nichts gefehlt!".

Sollte ich jetzt wegen der Bananen und der Westreisen dankbar sein oder wofür?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 30.09.2010 14:22 | nach oben springen

#62

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 14:37
von Harsberg | 3.247 Beiträge

ja, das ich mir diesen Stuss der Parteikader, von wegen Planerfüllung und soz. Gemeinschaft nicht mehr anhören muss, und nicht von irgend jemand angezeigt werde, wenn ich Westfernsehen schaue!


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#63

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 14:42
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Es könnte ja einmal jemand aufzählen wofür man überhaupt dankbar sein sollte.

Gestern abend war eine interessante Äußerung im TV zu sehen: "Ich hatte immer meine Arbeit erledigt und mit der Politik nichts am Hut, von meiner Abeit konnte ich gut leben und auße Bananen und Westreisen hat mir nichts gefehlt!".

Sollte ich jetzt wegen der Bananen und der Westreisen dankbar sein oder wofür?




Feliks, für gar nix sollte jemand dankbar sein, denn es ist alles von allen erarbeitet worden. Also kann sich jeder auf die Schulter klopfen für seine Leistung in den letzten 20 Jahren. Dankbar sollten wir sein, dass der gesellschaftliche Umbruch 1989 ohne Blutvergießen stattfand. Nun sollten alle nach vorn schauen und jeder seine persönlichen Ziele anpeilen. Nur eine kleine Bitte habe ich: Es gibt so einige Nostalgiker die träumen noch von den sagenhaften niedrigen Mieten in den Plattenbauten, von der 100 %igen Arbeitsplatzgarantie zu Löhnen, die unter den Löhnen lagen die sie heute als Dumpinglöhne bezeichen und für die sie heute nicht mal den Kopf aus dem Kissen bewegen würden, von der Sicherheit und dem Frieden in dem sie lebten ( oder auch Friedhofsruhe im kalten Krieg genannt) von der tollen Nachbarschaftshilfe, die aber überlebenswichtig war in der Mangelgesellschaft der DDR usw.
Leute wacht auf, wir sind im 21.Jahrhundert angelangt und wir sind garantiert nicht in der kommunistischen, klassenlosen Gesellschaft. Wir sind in einer harten Wettbewerbsgesellschaft, ob das dem Einzelnen gefällt oder nicht, es ist so. Es gilt die Ärmel hochzukrempeln und hart zu arbeiten. Die Vollkasko BRD gabs nicht, gibts nicht und wird es auch nicht geben. Offenbar erträumen sich manche das.

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#64

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 14:45
von Gert | 12.354 Beiträge

@ RMR


gleich mal hin zu Gert, wie kommst du eigentlich drauf, das du Müller heißen solltest?

so hast du mich doch in deinem Planspiel genannt oder ?


.
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zuletzt bearbeitet 30.09.2010 14:45 | nach oben springen

#65

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 15:13
von VNRut | 1.486 Beiträge

Ich bin dankbar, das ich als Ostdeutscher wegen meiner Herkunft den Stempel trage darf - "Mensch 2. Klasse" !

Übrigens, wie sollen sich die Ost- und Westdeutschen verbrüdern, wenn es die Politiker und Industriellen gar nicht wollen und immer wieder Benzin ins Feuer schütten (Bsp: CDU-Politiker Arnold Vaatz, Präsident des IFO Institut für Wirtschaftsforschung Hans-Werner Sinn).

Solange sich der Mob da unten schlägt, haben die da oben doch ihre Ruhe. Deutschland hat seinen Nationalstolz verloren. So einen Protest wie gestern in Spanien mit 70% Beteiligung (bestimmt nach unten geschönt), davon kann Deutschland nur noch träumen. Hier bekam man nicht mal eine Handvoll Menschen auf die Straße bei der Einführung von Hartz IV, aber da hatten die Werktätigen der Firmen Holzmann, Babcock Borsig, Fairchild Dornier, Quelle-Karstadt, Opel etc. noch ihre Arbeit.

Ich bin ja schon froh, das wenigstens die User hier im Forum fast einer Meinung sind, und wenn´s nur zum "Auf ein Bier" geht.

VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
zuletzt bearbeitet 30.09.2010 16:10 | nach oben springen

#66

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 16:08
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Zitat von VNRut
Ich bin dankbar, das ich als Ostdeutscher wegen meiner Herkunft den Stempel trage darf - "Mensch 2. Klasse" !

Übrigens, wie sollen sich die Ost- und Westdeutschen verbrüdern, wenn es die Politiker und Industriellen gar nicht wollen und immer wieder Benzin ins Feuer schütten (Bsp: CDU-Politiker Arnold Vaatz, Präsident des IFO Institut für Wirtschaftsforschung Hans-Werner Sinn).

Solange sich der Mob da unten schlägt, haben die da oben doch ihre Ruhe. Deutschland hat seinen Nationalstolz verloren. So einen Protest wie gestern in Spanien mit 70% Beteiligung (bestimmt nach unten geschönt), davon kann Deutschland nur noch träumen. Hier bekam man nicht mal eine Handvoll Menschen auf die Straße bei der Einführung von Hartz IV, aber da hatten die Werktätigen der Firmen Holzmann, Babcock Borsig, Fairchild Dornier, Quelle-Karstadt, Opel etc. noch ihre Arbeit.

VN_Rut




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#67

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 17:34
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von VNRut
Ich bin dankbar, das ich als Ostdeutscher wegen meiner Herkunft den Stempel trage darf - "Mensch 2. Klasse"!

Trägt die Fr. Bundeskanzlerin auch diesen Stempel?
Ist faszinierend, dass Menschen 2. Klasse sogar mehrere Jahre hintereinander zu den mächtigsten Personen der Welt erklärt werden.

cheers matloh

ps: außerdem merkt man wie beeindruckt Fr. Merkel vom Wirtschaftssystem der DDR war.


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#68

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 17:51
von Gert | 12.354 Beiträge

[quote="VNRut"]Ich bin dankbar, das ich als Ostdeutscher wegen meiner Herkunft den Stempel trage darf - "Mensch 2. Klasse" !

VNRut wie kannst du so etwas schreiben ? Fühlst du das wirklich so? Oder ist das "fishing for complimentes" ?
Weisst du wenn ich sowas lese da kommt bei mir noch nicht mal Mitleid auf. Wie kann ein erwachsener Man so etwas sagen und auch noch schriftlich niederlegen ? Du musst was an deinem Selbstbewusstsein machen.

Gruß Gert


.
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#69

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 18:14
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Gert mal hin zu deinem Text mit dem Träumen von der DDR? Da muss ich sagen, dann fasst du es falsch auf. Ich schreibe immer von gelebtem Leben in der DDR, schrieb auch schon öfters, ich möchte sie überhaupt nicht zurück, lebe jetzt und heute so wie ich damals ganz gut gelebt habe.
Ich vergleiche, das trifft es wohl eher, ich vergleiche zum Beispiel die Arbeitswelt, so wie ich sie erlebt habe mit der heutigen Arbeitswelt. Oder die ganz normale Familie und da kann ich gut am Werdegang meiner beiden Töchter mit Männern und mittlerweile einem Enkelkind, ich kann also sehr gut vergleichen...wie war es bei uns damals in unserer jungen Familie und wie ist es heute?
Das Ganze hat mit Nostalgie überhaupt nichts gemein, nicht so viel, um das mal ganz klar zu sagen. Warum sollte ich also gelebtes Leben unter den Scheffel stellen, nur weil es nicht jeden Tag Bananen gab.
Oder die niedrige Miete, sie war ein Fakt in diesem Leben und nicht ein Gedanke war in meinem Hinterkopf, das diese Subventionen, damals hieß es "gesellschaftliche Fonds" irgendwann einmal der DDR den Kopf kosten könnten...womit wir gleich bei der herlichen inneren Ruhe gelandet sind. Sowas konnte und musste mich einfach nicht interessieren, ohne das ich mit Scheuklappen durch die DDR gerannt bin.
Sowas hektisches wie heute in der Lebensplanung, das gab es einfach nicht und wiederrum, warum sollte ich es klein machen wollen, denn es war wichtig für den Normalo, nur wenns Bananen gab, da wurde es schon mal hektisch, das gebe ich zu.
Ich frage mich ernsthaft, wie man ein sozialistisches System kritisieren kann, wenn das heutige um nicht soviel besser ist, im Gegenteil, wir sind um es mal zu überspitzen wieder im menschlichen Mittelalter gelandet.
Nur glänzt es so schön, die wunderbare Fassade des Kapital, einen Teil des Schaufenster aber hat man verhangen, denn dahinter lagert das wahre Gesicht, die Fratze...hatte das nicht Karl-Eduard von Blaublütig immer so schön gesagt?
Und nochmal, hör mal auf zu träumen und lies richtig meine Texte...Beamter auf Lebenszeit, das musste ich mal so nachschieben, denn das war doch Sozialismus pur, du musstest dir nicht einen Tag den Kopf zerbrechen...was wird morgen sein, im Gegensatz zum Bergmann unter Tage oder der Frau am Band mit Akkordlohn.

Rainer-Maria


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#70

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 18:28
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Feliks du müßtest es besser wissen.warum greifst du das sinnlose argument BANANEN auf?wenn sich die brd mal selber bananenrepublik deutschland nannt,ist es ihr problem.aber daran die bedingungen für grundnahrungsmittel in der ddr klar zu machen ist dumm,somahl es in der ddr sehr wohl zur bestimmten jahreszeit der ernte bananen aus kuba gab,aber heute grundnahrungsmittel für sehr arme an der betteltafel.
solange in der brd bananen wichtiger sind als ein warmes schulessen und milch für kinder,ist das thema daneben.

gert,wie kann VNRut soetwas schreiben?weil es stimmt.die merkel war ein schachzug der cdu wie viele anderer lügen (für mich hat "c" nichts mit christlich zu tun und "d" schon gar nicht mit demokratisch,"u" schon etwas mit unternehmerpartei),denn zu sagen hat sie doch nichts.wenn ossis nicht menschen 2.klasse sind,dann erkläre mir mal warum ossis für mehr arbeit weniger tariflohn erhalten im selben beruf oder warum weniger rente usw.
EK 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#71

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 18:28
von matloh | 1.204 Beiträge

Also wenn ich das alles so lese bin ich ja wirklich sehr, sehr in Österreich leben zu dürfen.
Den Schilderungen hier im Forum zufolge muss ja Deutschland die reinste Hölle sein.
Aber das erklärt wenigstens warum hier in Österreich so viele Deutsche leben (die meisten Ausländer sind Deutsche).

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#72

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 18:53
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von matloh
Also wenn ich das alles so lese bin ich ja wirklich sehr, sehr in Österreich leben zu dürfen.
Den Schilderungen hier im Forum zufolge muss ja Deutschland die reinste Hölle sein.
Aber das erklärt wenigstens warum hier in Österreich so viele Deutsche leben (die meisten Ausländer sind Deutsche).

cheers matloh


matloh,da wollen wir die Kirche mal im Dorf lassen.Ich wohne seit über 40 Jahren im Rheinland und sage dir-Es lebt sich gut hier.



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#73

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 19:04
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von Angelo
Dresden (dapd). Der CDU-Politiker Arnold Vaatz sieht eine starke Diskrepanz zwischen dem seit der Wiedervereinigung Erreichten und der derzeitigen Stimmung in Ostdeutschland. Er sei sehr zufrieden mit dem Aufbau in den letzten zwei Jahrzehnten, sagte Vaatz der Nachrichtenagentur dapd. Ihn störe aber die Undankbarkeit vieler Ostdeutscher. Die Solidarleistung werde teilweise "mit wutverzerrtem Gesicht und verstockter Undankbarkeit" entgegengenommen.

Vaatz sagte, wer den Verfall in den letzten Jahren der DDR gesehen habe, habe nicht glauben können, dass es jemals wieder zu einer Besserung kommen könnte. "Das, was erreicht wurde, ist weit mehr, als sich viele Menschen erhofften." Gleichzeitig seien auch soziale Sicherungen eingezogen und frühzeitig vergleichsweise hohe Löhne und Renten gezahlt worden. Im Vergleich zu anderen ehemaligen Ostblockländern seien in Ostdeutschland "paradiesische Zustände" geschaffen worden.

Vaatz sagte, er sehe angesichts dieser Entwicklung ein Klagen über relativen Wohlstand. Viele Ostdeutsche hätten die Realitäten auf den Kopf gestellt. Manche redeten bis heute von der DDR wie von einem versunkenen Paradies, dabei wäre es mit diesem "Paradies" nicht mal mehr ein paar Monate gutgegangen. Das alles werde ignoriert. "Ich betrachte das als Katastrophe", sagte er.

Vaatz sagte weiter, hochproblematisch sei auch, dass jene Leute, die die Veränderungen erstritten hätten, die wirklichen Verlierer dieses Prozesses seien. "Die Sieger der Revolution sind die alten Eliten der DDR." Viele hätten Posten im Mittelbau erhalten. Der Westen sei dafür in hohem Maße mitverantwortlich. Er habe es zugelassen, dass die angepassten Kader nicht nur in den Verwaltungen, sondern auch in Verbänden weiter das Sagen hätten. Er habe 1990 in Sachsen versucht, diese Entwicklung aufzuhalten. Es sei ihm aber nur teilweise gelungen.

Vaatz beklagte zugleich, dass Führungspositionen im Staatsdienst in den neuen Ländern heute überwiegend von Westdeutschen besetzt würden. Es gebe dort kaum jemanden, der aus Ostdeutschland komme. Mittlerweile kämen sogar die Bischöfe aus dem Westen. Vaatz sagte, es habe 1990 faktisch keinen Elitenwechsel gegeben. Wenn es ihn gegeben habe, sei dies ein Austausch der alten Kader durch Westdeutsche gewesen.

Der 55-Jährige Vaatz gehörte zu DDR-Zeiten der Bürgerbewegung an und war in der Wendezeit ein Wortführer des "Neuen Forum". Nach der Wiedervereinigung war er in Sachsen zunächst Chef der Staatskanzlei, später Umweltminister. Seit 2002 ist er im Bundestag stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion.

Quelle: DPA




Was für ein Schrott!

RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#74

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 19:06
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Was für ein Schrott!

RF


Stimmt, habe ich doch gestern schon geschrieben nur keiner scheint es gelesen zu haben.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
zuletzt bearbeitet 30.09.2010 19:07 | nach oben springen

#75

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 19:14
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

rustenfelde,was willste von einem cdu heini dem es gut geht verlangen?und die ddr brauchte keine sozialhilfe(hartz4)damit die menschen sich wie im paradies fühlten,sie hatten arbeit die ihr sebstbewustsein stärkte weil sie sich davon selber ernähren konnten.heikeles eisen,aber ich warte ja nur noch darauf das insassen im stasiknast mal behaupten das es gaskammern gab.die wollen doch nur ihre renten hochputschen.soetwas gibt aber keiner von denen zu,heute leben alle im paradies und wenn einer was schlimmes von der ddr hört,wuste es der andere noch schlimmer.
definitiv,was für ein schrott!


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#76

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 19:26
von SFGA | 1.519 Beiträge

Aha, wir arbeiten mehr bekommen weniger als die Wessis. Mindestlohngesetze nach der Wende wurden auch in Ost/West unterschieden.
Als Idee für die feinen Herren guckt mal ins GG "Gleichberechtigung" . Als Bsp. im Pflegedienst 7.50EUR Ost 8.50EUR West MDLohn.
Theoretisch könnte man klagen aufgrund des Artikels. Wir sind zwar der Osten aber noch nicht wirklich integriert worden in die BRD und dessen Gesellschaft.
Jetzt wo es auf 20 Jahre Einheit zugeht was kommt da natürlich Sch. DDR-Regime und Stasi überall und und und....
Ich habe ne Kollegin die immer alles Wissen muss , da haut ne andere Kollegin raus die ist ja schlimmer wie die Stasi.
Das Theater Ost/West wird wohl noch ne weile gehen, bis die Generation (Ost) auf Westniveau ist und wir wie Wessis behandelt werden.

Nun ja Ironischer Weise


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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#77

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 19:29
von Anton | 156 Beiträge

Zitat
Ich bin dankbar, das ich als Ostdeutscher wegen meiner Herkunft den Stempel trage darf - "Mensch 2. Klasse" !




Entschuldigung, aber das ist wirklich Unsinn!!!

"Jeder ist sein Glückes Schmied" sagt ein Sprichwort und das gilt heute mehr, als je zuvor.

Im übrigen sind die Bewohner der ehemaligen soz. Staaten Osteuropas wirklich neidisch auf uns gebürtige DDR-Bürger, weil deren Position nach dem Ende des kalten Krieges weitaus ungünstiger war. Die können absolut nicht verstehen, warum auf solchem hohen Niveau hier bei uns gejammert wird.

VG Anton



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#78

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 19:38
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Anton

Zitat
Ich bin dankbar, das ich als Ostdeutscher wegen meiner Herkunft den Stempel trage darf - "Mensch 2. Klasse" !




Entschuldigung, aber das ist wirklich Unsinn!!!

"Jeder ist sein Glückes Schmied" sagt ein Sprichwort und das gilt heute mehr, als je zuvor.

Im übrigen sind die Bewohner der ehemaligen soz. Staaten Osteuropas wirklich neidisch auf uns gebürtige DDR-Bürger, weil deren Position nach dem Ende des kalten Krieges weitaus ungünstiger war. Die können absolut nicht verstehen, warum auf solchem hohen Niveau hier bei uns gejammert wird.

VG Anton




die können es auch nicht verstehen weil sie für 2-3€ spargel stechen oder für 5 € auf dem bau arbeiten und wenn sie nach hause fahren,geht es ihnen richtig gut.die sollen mal warten bis sie auch um 500,-€ miete zahlen und mehr ausgaben bei anderen dingen.aber dann ist polen offen und die demonstrieren geschlossen,nicht so ein geplänkel wie hier,heute wir und morgen ihr.
einen finger kann man brechen,eine faust schlägt zurück,darum ist die stückelung der gewerkschaften in deutschland ein klevers manöver.nur nicht stark werden lassen den mob.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#79

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 19:39
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von EK 82/2
rustenfelde,was willste von einem cdu heini dem es gut geht verlangen?und die ddr brauchte keine sozialhilfe(hartz4)damit die menschen sich wie im paradies fühlten,sie hatten arbeit die ihr sebstbewustsein stärkte weil sie sich davon selber ernähren konnten.heikeles eisen,aber ich warte ja nur noch darauf das insassen im stasiknast mal behaupten das es gaskammern gab.die wollen doch nur ihre renten hochputschen.soetwas gibt aber keiner von denen zu,heute leben alle im paradies und wenn einer was schlimmes von der ddr hört,wuste es der andere noch schlimmer.
definitiv,was für ein schrott!




Mir fehlen die Worte !
Wenn ich nicht wüßte, das Erich Milke tot ist - ich würde sagen, der hat diesen Beitrag geschrieben.


Oss`n


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#80

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 19:41
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von SFGA
Aha, wir arbeiten mehr bekommen weniger als die Wessis. Mindestlohngesetze nach der Wende wurden auch in Ost/West unterschieden.
Als Idee für die feinen Herren guckt mal ins GG "Gleichberechtigung" . Als Bsp. im Pflegedienst 7.50EUR Ost 8.50EUR West MDLohn.
Theoretisch könnte man klagen aufgrund des Artikels. Wir sind zwar der Osten aber noch nicht wirklich integriert worden in die BRD und dessen Gesellschaft.
Jetzt wo es auf 20 Jahre Einheit zugeht was kommt da natürlich Sch. DDR-Regime und Stasi überall und und und....
Ich habe ne Kollegin die immer alles Wissen muss , da haut ne andere Kollegin raus die ist ja schlimmer wie die Stasi.
Das Theater Ost/West wird wohl noch ne weile gehen, bis die Generation (Ost) auf Westniveau ist und wir wie Wessis behandelt werden.

Nun ja Ironischer Weise




Kann man heute den Rechner aus machen - oder ???

Oss`n


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