#41

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 20:23
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Na los Gert, Scheidung West Planspiel: Vorgeschichte...Müller und Müllerine lieben sich; Heirat, Kinder, da meint Müller zu seiner Müllerine: Du arbeitest nicht, denn ich bin der Mann im Haus, du Mutti, Köchin, Ehefrau, ich Brötchenverdiener.Unsere Kinder werden zu Hause groß und nicht im KG.
Müllerine schluckt und fügt sich.
Weiter Gert, jetzt Planspiel Ost: Krause und Krauseline lieben sich; Heirat, Kinder, da meint Krause zu Krauseline.: Wir beide gehen voll arbeiten, jeder verdient sein Geld und das fließt zu gleichen Teilen in unseren Haushalt, du Mutti, Werktätige, Köchin, Ehefrau...ich, na gut, ich versuche im Haushalt beizutragen, unsere Kinder aber ab in den Kindergarten.
Kannst du mir noch folgen Gertone?
Setze du jetzt das mit der Scheidung fort und wir setzen vorraus, der Müller und auch Krause haben sich eine Geliebte zugelegt.
Wo stehen in diesem Moment ihre Frauen?

Rainer-Maria


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#42

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 20:30
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

bei deinen abstrusen behauptungen bzw. vermutungen @wosch, bekomme ich immer einen feuchten zwickel. evtl. solltest du mal anfangen dein eigenes leben aufzuarbeiten anstatt immer andere mit ominösen behauptungen ins spiel zu bringen....


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#43

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 20:40
von wosch (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow
bei deinen abstrusen behauptungen bzw. vermutungen @wosch, bekomme ich immer einen feuchten zwickel. evtl. solltest du mal anfangen dein eigenes leben aufzuarbeiten anstatt immer andere mit ominösen behauptungen ins spiel zu bringen....




Gegen "feuchte Zwickel" gibt es Pampers. Gilbert, Du gibst immer so schöne Vorlagen, um beim Thema zu bleiben, ich als ehemaliger Ostdeutscher bin Dir dafür NICHT UNDANKBAR!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#44

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 20:54
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Wolfgang, könntest du eventuell einmal wieder ganz normal in einfacher Schreibschrift und nicht so fett gedruckt und blau schreiben? Denn es schmerzt meinen Augen, dieses penetrante Blau, es penetriert oder besser, es wirkt so vulgär, so als wollte der Schreiber mit Macht seinem Gegenüber die Jungfreulichkeit rauben.
Du weißt, wir sind sehr sensibel im Osten und nicht so brutal anmaßend wie ihr im Westen, denn ich persönlich liebe das Leise, das Zarte....entschuldige, ich muss herzhaft lachen.

Dein Freund Rainer-Maria


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#45

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 21:06
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Wolfgang, könntest du eventuell einmal wieder ganz normal in einfacher Schreibschrift und nicht so fett gedruckt und blau schreiben? Denn es schmerzt meinen Augen, dieses penetrante Blau, es penetriert oder besser, es wirkt so vulgär, so als wollte der Schreiber mit Macht seinem Gegenüber die Jungfreulichkeit rauben.
Du weißt, wir sind sehr sensibel im Osten und nicht so brutal anmaßend wie ihr im Westen, denn ich persönlich liebe das Leise, das Zarte....entschuldige, ich muss herzhaft lachen.

Dein Freund Rainer-Maria




Du bist auch so ein undankbarer Ossi! Statt daß Du mir dankbar für meine Forumstreue bist und dafür daß ich Dich ab und zu "herzhaft lachen lasse, erschreckst Du mich mit "Dein Freund Rainer-Maria", wo ich Dich doch eher als mein "Freundchen" eingestuft habe. Du verstehst schon den Unterschied zwischen "Freund" und "Freundchen", oder? Was fett und blau anbelangt, wäre es Dir so lieber?
Schönen Gruß aus Kassel.


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#46

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 21:09
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

gäääähn, unser forumsrentner leidet heute vermutlich wieder unter seinem inneren zwang alles zumüllen zu müssen. kannste deinen unsinn nicht per pm klären ?
das du das mit der fettschrift nicht raffst hast du ja bereits mehrfach bewiesen oder ist es doch nur eine form der arroganz ?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#47

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 21:12
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Weichmolch
Undankbar - das ist ein Wort, in dem sich ein Vorwurf verbirgt.
Lasst uns doch mal diskutieren, wofür man sich dankbar erweisen sollte, und vor Allem, wem gegenüber? Und wie sollte denn diese Dankbarkeit aussehen?

Weichmolch



wir sollten wohl eher bei diesem gedankengang weitermachen.der rest scheint wieder nix zu bringen


zuletzt bearbeitet 29.09.2010 21:15 | nach oben springen

#48

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 21:13
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Wir sind schon ein wunderbares Forum Wolfgang, denn wir können auch mal herzhaft lachen...so ich jetzt über dein "Freundchen". Nein, du bist und bleibst Derjenige, mit dem ich einmal in Boizenburg ein gepflegtes Bier trinken möchte, so im Sommer kommendes Jahr.
Ach, ich bin doch kein "undankbarer Ossi, ich bin ein neugieriger Ossi, der auch gern mal provoziert, im Gespräch oder im Text.

Gruß mein Freund...chen.


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#49

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 21:20
von wosch (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow
gäääähn, unser forumsrentner leidet heute vermutlich wieder unter seinem inneren zwang alles zumüllen zu müssen. kannste deinen unsinn nicht per pm klären ?
das du das mit der fettschrift nicht raffst hast du ja bereits mehrfach bewiesen oder ist es doch nur eine form der arroganz ?




Gilbert, solange die Fettschrift nicht gegen die Forumsregel verstößt mußt Du sie schon ertragen, Über Arroganz möchte ich mit Dir nicht streiten, auch nicht per PM. Nein, ich leide nicht unter einem inneren Zwang, Alles geschieht bei mir "freiwillig" und daß ich das heutzutage auch kann, dafür bin ich als ehemaliger Ossi auch "dankbar" im Gegensatz zu ..., na such Dir Einen aus!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#50

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 21:37
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

also ich für meine begriffe weis nicht wofür ich dankbar sein sollte.die revolution kam doch aus der ddr und nicht aus der brd.hätte es die brd nicht gewollt weil die industrie sich potentiale gewinne ausrechnete(welche sie bis heute hin zur billarbeit auch hat)wäre es nicht zur einheit gekommen und die ddr wäre vielleicht ein neuer liberalerer staat geworden.
vielleicht!!!
mal was zur scheidung,das trennungsjahr finde ich bevormundend.das tat die ddr nicht.ein ehepaar muß doch selber entscheiden ob es sich noch versteht oder nicht,den kindern tut das scheidungsjahr nicht besser,im gegenteil sie leben zwischen 2 stühlen.
und besser oder schlechter geht es seit der wende auf beiden seiten vielen leuten.ich denke die industrie hat es so geplant,denn sie macht die politik.erst im osten alle auch noch halbwegs funktionierenden betriebe pleite reden,dann ein heer von arbeitslosen haben um damit die guten tariflöhne in den alten bundesländern zu kippen.bisher ging es auf,nun haben wir ein heer von billiglöhnern,aber die bildung leidet und das ausland holt uns mal ein.
dafür dankbar sein?nein!


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#51

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 22:05
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Pitti: "Zitat von Weichmolch
--------------------------------------------------------------------------------
Undankbar - das ist ein Wort, in dem sich ein Vorwurf verbirgt.
Lasst uns doch mal diskutieren, wofür man sich dankbar erweisen sollte, und vor Allem, wem gegenüber? Und wie sollte denn diese Dankbarkeit aussehen?

Weichmolch
.....wir sollten wohl eher bei diesem gedankengang weitermachen.der rest scheint wieder nix zu bringen"

Also wofür bin ich dankbar?
- Dafür, niemanden, es sei denn er ist tiefbraun, für seine Gesinnung ein Ermittlungsverfahren aufbrummen zu müssen, obwohl er nichts anderes tut, als seine Meinung zu vertreten. Darin liegen freilich auch schon wieder mindestens zwei Widersprüche. Denn einmal brumme ich niemandem mehr ein EV über und zweitens wäre es wenn dann ja doch wieder möglich, nur mit anderen Zielen.
- Dafür, dass ich fahren kann wohin ich will und wohin ich es mir leisten kann.
- Dafür, dass ich mir kaufen kann was ich will und was ich mir leisten kann. Nur wen klappt noch nicht, dafür reicht die Penunze doch nicht.

Wem bin ich dafür dankbar?
- Den Bürgerbewegten der damaligen Zeit? Die hätten mich doch lieber geteert und gefedert und taten dies nur deshalb nicht, weil sie eigentlich solche wie mich noch eine ganze Zeit sehr gut brauchen konnten. Schließlich habe ich so manchem sein sauer verdientes Westauto wieder beschafft oder sein Eigentum aus diesem oder jenem Wohnungseinbruch. Und ein bischen Schi... hatten sie wohl auch, genauso wie ich umgekehrt.
- Der DDR-Politik davor? Die hat mir Perspektiven eröffnet, an welche eigentlich gar nicht zu träumen war. Aber eben auch eine besondere. Nämlich jene, dass ich bei einem Ruf zum Fürschten, äh, Dienststellenleiter nie so genau wußte, in welchem Status ich das Dienstzimmer wieder verlassen würde. Bei meinem Anhang hätte meine Acht auch jederzeit wirklich "meine" sein können. Ohne auch nur die geringste Aussicht auf die Chance, mich noch irgendwie zu wehren.
- Der Westpolitik? Für die war ich ein recht nützlicher Indianer. Gut zu verwenden aber auch politisch ein bischen lästig. Bei Gelegenheit abzuservieren aber nicht völlig weil man ja nie wusste....
- Dem Westgeld? Dafür hat der Staat auch reichlich Steuern von mir kassiert und tut dies immer noch.
- Also eigentlich doch nur mir? Das ich meine Chancen, so klein vielleicht doch genutzt habe. Meiner Familie und meinen Freunden und Bekannten, egal von welcher Seite für Hilfe und Unterstützung. Manchem aus Ost und West schulde ich da etwas, was man nicht in Heller und Pfennig ausdrücken kann.

Aber sonst? Wofür? Niemand schenkt mir etwas. Kein Privatier und schon gar nicht der Staat. Alle aber wollen von mir nur das Beste. Vor allem Geld, Geld, Geld. Und natürlich meinungsmäßig mein Wohlgefallen, meine Arbeitsleistung. Dafür, bitte, sollen sie auch zahlen. Dankbarkeit ist etwas Privates.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 29.09.2010 22:07 | nach oben springen

#52

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 22:23
von Gert | 12.357 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Na los Gert, Scheidung West Planspiel: Vorgeschichte...Müller und Müllerine lieben sich; Heirat, Kinder, da meint Müller zu seiner Müllerine: Du arbeitest nicht, denn ich bin der Mann im Haus, du Mutti, Köchin, Ehefrau, ich Brötchenverdiener.Unsere Kinder werden zu Hause groß und nicht im KG.
Müllerine schluckt und fügt sich.
Weiter Gert, jetzt Planspiel Ost: Krause und Krauseline lieben sich; Heirat, Kinder, da meint Krause zu Krauseline.: Wir beide gehen voll arbeiten, jeder verdient sein Geld und das fließt zu gleichen Teilen in unseren Haushalt, du Mutti, Werktätige, Köchin, Ehefrau...ich, na gut, ich versuche im Haushalt beizutragen, unsere Kinder aber ab in den Kindergarten.
Kannst du mir noch folgen Gertone?
Setze du jetzt das mit der Scheidung fort und wir setzen vorraus, der Müller und auch Krause haben sich eine Geliebte zugelegt.
Wo stehen in diesem Moment ihre Frauen?

Rainer-Maria



Tja Rainer wieder mal auf dem Holzweg. Müllerine ist nicht Hausfrau, sondern vollberufstätig. Das schlimmste kommt noch, sie hat auch noch mit 2 Kindern studiert und ist Beamtin. Unsere Kinder mussten wir in den " Kinderknast" stecken( hat einer von den beiden wirklich mal gesagt) Nun zu der Frage der Geliebten. Müller hatte sie nicht, aber was wäre wenn ? Wo siehst du da ein Problem für Müller und die Müllerin ? Ich kann dir nicht ganz folgen, meine junger Freund

Aber mach dir nichts draus, dass ich deine Klischees nicht bestätigen konnte
Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#53

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 05:58
von Anton | 156 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Na los Gert, Scheidung West Planspiel: Vorgeschichte...Müller und Müllerine lieben sich; Heirat, Kinder, da meint Müller zu seiner Müllerine: Du arbeitest nicht, denn ich bin der Mann im Haus, du Mutti, Köchin, Ehefrau, ich Brötchenverdiener.Unsere Kinder werden zu Hause groß und nicht im KG.
Müllerine schluckt und fügt sich.
Weiter Gert, jetzt Planspiel Ost: Krause und Krauseline lieben sich; Heirat, Kinder, da meint Krause zu Krauseline.: Wir beide gehen voll arbeiten, jeder verdient sein Geld und das fließt zu gleichen Teilen in unseren Haushalt, du Mutti, Werktätige, Köchin, Ehefrau...ich, na gut, ich versuche im Haushalt beizutragen, unsere Kinder aber ab in den Kindergarten.
Kannst du mir noch folgen Gertone?
Setze du jetzt das mit der Scheidung fort und wir setzen vorraus, der Müller und auch Krause haben sich eine Geliebte zugelegt.
Wo stehen in diesem Moment ihre Frauen?

Rainer-Maria




Lieber RMR,
vehement verteidigst du hier das Leben in der DDR und willst vieles im Nachhinein als positiv darstellen. Nur deckt sich so wenig davon mit meinen eigenen Erinnerungen.

Dabei hast du vergessen, daß am Ende der DDR ein Durchschnittsgehalt ca.750 - 900 DDR-Mark betrug. Davon konnte beispielsweise ein Alleinverdiener keine 4-köpfige Familie ernähren, ein Haus unterhalten, ein Auto fahren usw. Die Ehefrau und Mutter der Kinder war sozusagen gezwungen, per Vollzeit mitzuarbeiten und die Kinder im Kindergarten unterzubringen, weil ja auch jede Arbeitskraft gebraucht wurde. Das wurde uns Bürgern von der DDR-Propaganda als soziale Errungenschaft verkauft.
Am Rande sei bemerkt, daß es für die Frauen eine unheimliche Doppelbelastung war, das alles geregelt zu bekommen (Kinder, Haushalt, Beruf).

In den 70iger bis Anfang der 80iger Jahre arbeiteten meine Eltern abwechselnd im wöchentlichen 2-Schicht-Rhythmus (Früh - Spätschicht). Das hieß für mich als Kind, daß ich ein Elternteil eine ganze Arbeitswoche lang in der Regel überhaupt nicht gesehen habe......Was für ein tolles Familienleben, oder?

VG Anton



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#54

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 06:35
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Guten Morgen Gert und Anton und gleich mal hin zu Gert, wie kommst du eigentlich drauf, das du Müller heißen solltest? Das war doch ein Planspiel und nicht deine Scheidung, keine Ahnung auch ob du der potente Hengst für eine Geliebte neben deiner Frau warst...aber mal Spass beiseite, ich bin noch auf der Suche nach einem alten Text hier in einem anderen Fred, da hatte ich einmal über einen Fall West/Ost geschrieben, muss ich erst finden.
Und Anton, mein Vater war Dreischichtarbeiter volle 35 Jahre lang und meine Mutter ging 6.00Uhr aus dem Haus und war 17.00Uhr wieder da, ja was meinst du denn, was wir für ein Familienleben hatten?
Was war eigentlich schlecht daran, das Frauen vollbeschäftigt waren und es können sich ja gerne einmal welche hier einbringen. Das war Fortschritt und kein Mittelalter wie im Westen, wo die Frau würdelos vom Geldbeutel ihres Mannes abhängik war...außer natürlich unserem Gert seine schöne Müllerin.
Ich nehme auch immer meinen Fall DDR und verallgemeinere nicht unbedingt..Anton, darüber habe ich schon genug geschrieben und ja, auch meine Frau war vollbeschäftigt, weil es ganz einfach dazugehörte und unsere Töchter haben bestimmt nicht darunter gelitten.

Rainer-Maria und einen guten Tag allen ins Forum


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#55

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 07:09
von Anton | 156 Beiträge

Zitat
Was war eigentlich schlecht daran, das Frauen vollbeschäftigt waren und es können sich ja gerne einmal welche hier einbringen. Das war Fortschritt und kein Mittelalter wie im Westen, wo die Frau würdelos vom Geldbeutel ihres Mannes abhängik war...a




Hallo RMR,

wenn eine Frau ihre Kinder aufziehen möchte, ohne berufstätig sein zu müssen, ist das eine ganz andere Schiene. Das war ja in der DDR gar nicht vorgesehen bzw. aus ökonomischen Zwängen heraus nicht möglich. Daher auch der hohe Anteil (über 90 Prozent) an berufstätigen Frauen. Das ist der Punkt, den ich kritisiere. Die Frauen hatten keine Wahlmöglichkeit in Bezug auf ihre Berufstätigkeit. Damals in der alten BRD und auch heute können Frauen frei entscheiden, wie sie es handhaben. Zwar führt es in vielen Fällen dazu, daß erst gar keine Kinder geboren werden, weil die Frauen der Berufstätigkeit den Vorzug geben, anstatt Mutter zu sein, weil sie zumindest eine Ahnung von der Doppelbelastung (Kinder, Haushalt, Beruf) haben, von der jeweiligen finanziellen Situation einmal abgesehen. Auch die Versorgung der Kinder in Krippen, Kindergärten, Schulen etc. ist in Deutschland noch verbesserungswürdig. Aber hier ist der Staat gefordert, der die Rahmenbedingungen setzt.

VG Anton



zuletzt bearbeitet 30.09.2010 07:25 | nach oben springen

#56

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 07:22
von Anton | 156 Beiträge

Zitat von Anton

Zitat
Was war eigentlich schlecht daran, das Frauen vollbeschäftigt waren und es können sich ja gerne einmal welche hier einbringen. Das war Fortschritt und kein Mittelalter wie im Westen, wo die Frau würdelos vom Geldbeutel ihres Mannes abhängik war...a




Hallo RMR,

wenn eine Frau ihre Kinder aufziehen möchte, ohne berufstätig sein zu müssen, ist das eine ganz andere Schiene. Das war ja in der DDR gar nicht vorgesehen bzw. aus ökonomischen Zwängen heraus nicht möglich. Daher auch der hohe Anteil (über 90 Prozent) an berufstätigen Frauen. Das ist der Punkt, den ich kritisiere. Die Frauen hatten keine Wahlmöglichkeit in Bezug auf ihre Berufstätigkeit. Damals in der alten BRD und auch heute können Frauen frei entscheiden, wie sie es handhaben. Zwar führt es in vielen Fällen dazu, daß erst gar keine Kinder geboren werden, weil die Frauen der Berufstätigkeit den Vorzug geben, anstatt Mutter zu sein, weil sie zumindest eine Ahnung von der Doppelbelastung (Kinder, Haushalt, Beruf) haben, von der jeweiligen finanziellen Situation einmal abgesehen. Auch die Versorgung der Kinder in Krippen, Kindergärten, Schulen etc. ist in Deutschland noch verbesserungswürdig. Aber hier ist der Staat gefordert, der die Rahmenbedingungen setzt.

VG Anton




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#57

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 07:28
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Mal noch ein Punkt Anton zur DDR. Da zogen die Wenigsten der Arbeit hinterher, da war die Arbeit um die Ecke...so gehe ich von meiner Frau aus. Mann sollte auch nicht von Doppelbelastung einer Frau sprechen denn da ist noch ihr Mann, und wenn dieser kein Pantoffelheini war, der sich sein Bier an den Sessel bringen ließ.
Ich glaube fast, meine Frau hätte mich hochkannt rausgeschmissen, wäre ich so ein Typ gewesen. Na und sage ich, um das mal mit der Wahlmöglichkeit ganz klar zu sagen, dann hatten sie eben keine Wahl, denn was ist wichtig, wenn ich jung bin, die Kohle, das Geld, denn nur damit kann ich mir etwas leisten.
Man könnte da streiten, so um nochmal auf den Alleinverdiener DDR zu kommen mit diesen 950,00Netto....bei sage und schreibe 50.00Mark der DDR Miete inclusive fast aller Nebenkosten außer Energie für eine fast 80qm Wohnung in einem Gründerzeithaus in Leipzig...wieder nur mein/unser Beispiel.

Rainer-Maria und heute Abend mehr, ich muss ins Bett, denn meine Nachtschicht ist gelaufen.


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#58

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 11:16
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Mal noch ein Punkt Anton zur DDR. Da zogen die Wenigsten der Arbeit hinterher, da war die Arbeit um die Ecke...so gehe ich von meiner Frau aus. Mann sollte auch nicht von Doppelbelastung einer Frau sprechen denn da ist noch ihr Mann, und wenn dieser kein Pantoffelheini war, der sich sein Bier an den Sessel bringen ließ.
Ich glaube fast, meine Frau hätte mich hochkannt rausgeschmissen, wäre ich so ein Typ gewesen. Na und sage ich, um das mal mit der Wahlmöglichkeit ganz klar zu sagen, dann hatten sie eben keine Wahl, denn was ist wichtig, wenn ich jung bin, die Kohle, das Geld, denn nur damit kann ich mir etwas leisten.
Man könnte da streiten, so um nochmal auf den Alleinverdiener DDR zu kommen mit diesen 950,00Netto....bei sage und schreibe 50.00Mark der DDR Miete inclusive fast aller Nebenkosten außer Energie für eine fast 80qm Wohnung in einem Gründerzeithaus in Leipzig...wieder nur mein/unser Beispiel.

Rainer-Maria und heute Abend mehr, ich muss ins Bett, denn meine Nachtschicht ist gelaufen.




Na ja Rainer und da die Arbeit immer gleich um die Ecke rum lag, konnte man den Weg dahin auch immer gut zu Fuß bewältigen, da war es auch unrelevant, daß ein Gebrauchtwagen teurer war als ein Neuwagen, auf den man bis zu 15 Jahren warten mußte und den man offentsichtlich, bedingt durch die kurzen Wege zur Arbeit, auch gar nicht brauchte! So konnte man das dadurch eingesparte Kapital dahingehend verwenden, daß man sich mal schnell einen Farbfernseher für gerade mal ca. 6000,00 Mark, dazu eine preiswerte Stereoanlage für ca. 3500,00 Mark und als Krönung des Ganzen eine Schrankwand vom VEB aus Ribnitz-Damgarten für ca. 7000,00 Mark leisten konnte. Für diese "Kleinigkeiten" hätte die Frau in der DDR eigentlich gar nicht mitarbeiten müssen, denn durch die "preiswerten" Mieten hätte das der Mann natürlich auch alleine geschafft. Nein, die Frauen in der DDR gingen arbeiten, weil sie ihren Männern zu jeder Zeit nahe sein und sie immer im Auge haben wollten und weil es ihnen mehr Spaß gemacht hatte, als sich zu Hause mit ihren Kindern rumzuärgern. Ich hoffe, man nimmt mir meine Ironie nicht übel, aber der ewige Hinweis auf die "billigen" Mieten inspirierte mich mal wieder. Weiß denn noch Jemand, was auf dem DDR-Schwarzmarkt eine Rolle "Rauhfaser", 1 qm Boizenburger Fliesen, eine Badewanne oder ähnliche banale Dinge gekostet hatten, wenn man nicht die Möglichkeit hatte sie sich anderweitig zu beschaffen? Als ob es bei Dir in Leipzig nur um die "Höhe" der Miete ging, erzähl das mal Jemanden der an Demenz leidet!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#59

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 11:30
von glasi | 2.815 Beiträge

macht was ihr wollt. seit dankbar oder nicht. wenn das hier einer ließt dann hat er das perfekte thema für seinen nächsten westtdeutschen stammtisch. uns schließen sie unsere hallenbad, unsere straße hat mehr löcher als ein schweizer käse. und der osten hat...........! mir ist das egal! aber millionen andere nicht. und deswegen dauert und dauert und dauert diese wiedervereinigung! und das in einem land was gerade mal 40 jahre getrennt war. ich möchte mich noch bedanken. an die kpdsu, sed, ostblock usw. DANKE. das ihr uns so entfremdet.DANKE.



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#60

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 30.09.2010 11:34
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@glasi, kennst du das buch : "die verblödete republik" ?
lese das mal bitte und du wirst bemerken, das du die falsche zielgruppe hast. auch das ist gewollt.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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