#61

RE: Die Grenze - ein Spiel?

in Mythos DDR und Grenze 30.09.2010 16:40
von Angelo | 12.396 Beiträge

Jens M. Stober *November 1986 in Karlsruhe / Game-Designer und Medienkünstler. Seit 2007 Studium im Fach Medienkunst Game/InfoArt unter der Leitung von Prof. Michael Bielicky an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

Das Spiel wird am 03. Oktober 2010 (20. Jahrestag der deutschen Einheit) zum Herunterladen verfügbar sein.



Na ob er da für Rum und Ehre bekommt ?
Ich hoffe wirklich das dieses Spiel nie auf den Markt kommt. Geld mit anderen Leuten Leid verdienen zu wollen ist wirklich unter aller Sau.


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#62

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 30.09.2010 16:41
von eisenringtheo | 9.172 Beiträge

http://www.1378km.de/index.php?option=co...id=45&Itemid=58

Das Dilemma das Flüchtlings: Schiessen oder verhaftet werden! So ein Mist. Wenn man als Flüchtling schiesst, wird man erst recht verhaftet. Sofern man noch lebt.
Wenn viel protestiert wird, kann das Spiel erst recht ein Erfolg werden. Gamer ticken anders:
http://www.frontiers-game.com/
http://fortresseurope.blogspot.com/2006/...grenzen_15.html
Gruss Theo


zuletzt bearbeitet 30.09.2010 16:52 | nach oben springen

#63

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 30.09.2010 16:49
von Angelo | 12.396 Beiträge

DDR-Grenzshooter: 1378(km) stößt auf scharfe Kritik - Update
Die Ankündigung, zum zwanzigsten Jahrestag der deutschen Einheit einen DDR-Grenzshooter anzubieten, hat heftige Proteste nach sich gezogen. Mittlerweile ist die Webseite des Anbieters weiß, Trailer und Bilder waren bereits vorher von der Spielwebseite verschwunden. (PCGH, 30.09.2010)


Update: Die harsche Kritik am DDR-Grenzshooter 1378(km) hat nun zur Folge, dass die Präsentation des Spiels am 3. Oktober abgesagt wurde. Nun plant man die Präsentation zu einem späteren Zeitpunkt in einer Diskussionsrunde. Mit der Präsentation verschiebt sich auch der kostenfreie Download auf unbestimmte Zeit. HfG-Pressesprecher Klaus Heid gab dem Entwickler Jens Stober aber Rückendeckung: "Wir sagen dem Medienkünstler Jens M. Stober jegliche Unterstützung zu." Main weist aber auch darauf hin, dass die Situation keinesfalls verharmlosen wolle und man bedauere es sehr, dass sich Menschen durch das Spiel verletzt fühlen.

Original-Meldung: Die Ankündigung des DDR-Grenzshooters 1378(km) zog heftige Proteste nach sich. Zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit sollte das Spiel angeboten werden. Autor ist Jens Stober, der von der staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe unterstützt wird. Die Proteste kommen von diversen Organisationen, darunter die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), die nach eigenen Angaben seit 1991 das Dach für rund 30 Vereine bildet.

Der UOKG-Vorsitzende Rainer Wagner hat einen offenen Brief an den Rektor der Hochschule in Karlsruhe verfasst, in dem er das Spiel massiv kritisiert. So heißt es dort unter anderem: "Es ist keine Auszeichnung für Ihre Hochschule, dass Sie sich mit diesem Spiel auch noch brüsten. Statt stolz darauf zu sein, dass dieses Machwerk Ihrer Schule entspringt, sollten Sie sich schämen! Dieses Spiel verhöhnt die Hinterbliebenen der Mauertoten."

Pädagogische Aspekte, um Menschen die deutsche Geschichte nahezubringen, lassen viele der Kritiker nicht gelten. Zudem wird moniert, dass man in Shootern meist auf bewaffnete Gegner trifft, doch im DDR-Grenzshooter feuere man auf unbewaffnete Zivilisten.

Hintergrund DDR-Grenzshooter 1378(km)
Am 3. Oktober jährt sich zum 20. Mal der Tag der Deutschen Einheit. Viele Vertreter der jüngeren Generation verbinden mit diesem Datum heutzutage sehr wahrscheinlich nicht mehr viel mehr als den Gedanken, an diesem Tag nicht in die Schule gehen zu müssen, so er denn auf einen Wochentag fällt. Damit nicht in Vergessenheit gerät, dass Deutschland bis vor kurzem noch durch einen 1.378 Kilometer langen Grenzstreifen getrennt war, setzt die Politik vor allem auf Aufklärung.

Jens Stober (Jahrgang 1986) Medienkunst-Student an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe wählt einen anderen, möglicherweise erfolgversprechenderen, Weg. Er lässt Interessierte ein besonders düsteres Kapitel deutsch-deutscher Geschichte am eigenen, virtuellen Leib erfahren: In seinem selbst entwickelten Mehrspieler-"Spiel" 1378(km) unternehmen die Probanden einen "immersive und interaktive" Zeitreise ins Jahr 1976 an die innerdeutsche Grenze.

In der Rolle von Republikflüchtlingen oder DDR-Grenzern gilt es dann ein Szenario nachzu"spielen", dass sich zwischen 1961 und 1989 hundertfach am, nicht umsonst so genannten, Todesstreifen abspielte und wohl keiner weiteren Erläuterung bedürfen sollte. Allerdings wird das Handeln der Protagonisten, was den Charakter des Spiel als Serious Game unterstreicht, nicht folgenlos bleiben: Grenzsoldaten die von der Waffe Gebrauch machen, was nicht unumgänglich ist, müssen sich im Jahr 2000 in einem virtuellen Gerichtsprozess für ihre Taten verantworten.

Quelle:
http://www.pcgameshardware.de/aid,776310...te/Spiele/News/


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#64

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 30.09.2010 17:16
von Angelo | 12.396 Beiträge

Widerwärtiges DDR-Ballerspiel vorerst gestoppt

Nach heftigen Protesten von Opferverbänden hat die Karlsruher Hochschule für Gestaltung die Veröffentlichung des Computerspiels abgesagt. Das kostenlose Herunterladen des Spiels „1378 (km)” aus dem Internet werde erst einmal verschoben, sagte der Pressesprecher der Hochschule, Klaus Heid, am Donnerstag der Nachrichtenagentur epd.

Das Spiel sollte zunächst am 3. Oktober, dem 20. Jahrestag der Wiedervereinigung, präsentiert werden. Nun ist ein späterer Zeitpunkt geplant.

Sollten sich Opfer durch das Spiel verletzt fühlen, „bedauern wir das sehr”, sagte Heid. Das Spiel wolle der jüngeren Generation die Brutalität der Grenzsoldaten an der innerdeutschen Grenze vermitteln und in keiner Weise verharmlosen.

Das Computerspiel habe einen hohen moralischen und künstlerischen Anspruch. „Daher sagen wir dem Medienkünstler und Spieleentwickler Jens M. Stober jegliche Unterstützung zu”, erklärte die Hochschule.

Das umstrittene Computerspiel basiert auf dem sogenannten Ego-Shooter „Half Life 2”. „1378 (km)” vermittelt auch Fakten zur damaligen Situation an der innerdeutschen Grenze. Der Spieler kann in die Rolle eines Flüchtlings oder eines Grenzsoldaten schlüpfen. Wer Flüchtlinge erschießt, muss sich wenig später in einem Mauerschützenprozess des Jahres 2000 verantworten.

Nach heftigen Protesten waren am Donnerstagmorgen Videos und Bilder zum Spiel von der Homepage der Hochschule entfernt worden. Der Trailer der Webseite „www.1378km.de” wurde ebenfalls gesperrt.

Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft auf Antrag des Leiters der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, ob das Spiel den Straftatbestand der Gewaltverherrlichung nach Paragraf 131 des Strafgesetzbuches erfüllt.

Quelle: DPA


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#65

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 30.09.2010 17:32
von bendix | 2.642 Beiträge

Sollten sich Opfer durch das Spiel verletzt fühlen, „bedauern wir das sehr”, sagte Heid. Das Spiel wolle der jüngeren Generation die Brutalität der Grenzsoldaten an der innerdeutschen Grenze vermitteln und in keiner Weise verharmlosen.

...ojeh,bloß gut das die zahlreichen Kriege so harmlos waren...und die Opfer haben sich alle selber so zugerichtet oder wie????
Was für eine Moral ist das denn


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
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#66

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 30.09.2010 19:14
von eisenringtheo | 9.172 Beiträge

Dieses Marketing nennt man "Guerilla Marketing" und hiflt das Spiel besser zu vermarkten: Die Werbung übernehmen alle Empörten und das kostenlos:
http://www.gamestar.de/news/pc/2318196/mauer_spiel.html
Und der Link zum Trailer klappt natürlich.
Theo


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#67

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 30.09.2010 19:47
von feldwebel88 | 279 Beiträge

interview mit dem entwickler




zuletzt bearbeitet 30.09.2010 19:55 | nach oben springen

#68

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 30.09.2010 21:40
von Granate | 132 Beiträge

solche leute sind im hirn krank. man versucht mit allen mitteln an geld zu kommen. schickt ihn in den kriek,mit einer granate am gürtel und sag zu ihm spreng dich in die luft, und er wird sich in die hosen scheissen



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#69

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 30.09.2010 21:46
von Thunderhorse | 4.010 Beiträge

Dafür dass der Entwickler des Spieles 11 Monate recherchiert hat;
http://www.focus.de/digital/games/ego-sh...aid_556800.html

Sind schon in den zugängigen Trailern und Fotos einige Handwerkliche Fehler zuerkennen.

Ein Offizier der GT mit Schulterstücken der einstigen Wehrmacht. Eine Kaschi mit Granatwerfer. BMP auf dem Kolonnenweg.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#70

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 30.09.2010 21:50
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von bendix
Sollten sich Opfer durch das Spiel verletzt fühlen, „bedauern wir das sehr”, sagte Heid. Das Spiel wolle der jüngeren Generation die Brutalität der Grenzsoldaten an der innerdeutschen Grenze vermitteln und in keiner Weise verharmlosen.

...ojeh,bloß gut das die zahlreichen Kriege so harmlos waren...und die Opfer haben sich alle selber so zugerichtet oder wie????
Was für eine Moral ist das denn



Bendix,was meinst du(bin heute ja auch nicht mehr 21 jahre) warum ich ein gebiss habe.als grenzer liefen wir jede schicht mit dem seitengewehr zwischen den zähnen herum,soetwas hinterläßt spuren.könnte ja mal sein das die 60 patronen verschossen sind und dann braucht man das messer.
etwas ulk muß sein bei soviel schrott als spiel.bemerkenswert auch das die flüchtlinge keine waffen haben ,am tage türmen und bei beschuß keine deckung nehmen.ich frage mich nur(habe nur den trailer gesehen)hat der grenzer im spiel eine chance des ansprechens(halt stehenbleiben,grenzposten,parole?)habe nichts derartiges gesehen.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 30.09.2010 21:51 | nach oben springen

#71

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 01.10.2010 15:00
von bendix | 2.642 Beiträge

@EK 82/2

...ach, Du auch...aber nicht weitersagen ok!!!

aber jetzt wo du es sagst....eine Verwandte von mir hat sich viele lange Jahre nicht in die DDR getraut weil man ihr einbläute,hier würden die Russen noch mit nem Messer zwischen den Zähnen herumlaufen usw...(kein Scherz)

Warst Du der etwa ????

War ein Scherz,sorry....

mit dem Wort "ansprechen" hab ich jetzt aber so ein Problem

Ansprechen - Ansprechen bedeutet für den Jäger, ein Stück nach Art, Geschlecht, Alter und Zustand zu klasssifizieren.

Quelle:http://www.themapedia.de/die-jaegersprache

...hast Du da irgendwie das falsche Wort erwischt oder war der Grenzdienst für Dich eine Art Jagd???
Oder bist Du gar ein Jäger? Dann erklärt sich mir die Wortwahl natürlich umgehend...

Aber jetzt mal wieder Ordnung in der Gruppe....
Brutalität ist immer etwas zu Verabscheuendes egal wo sie passiert,niemand sollte sich damit rühmen oder sie wissentlich jemand anderem anschaulich machen,es gibt keinen Grund dafür,weder in einem Spiel noch sonstwo.
Leider denkt die Welt anders darüber-und so sieht sie auch aus

Gruß bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
zuletzt bearbeitet 01.10.2010 15:01 | nach oben springen

#72

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 01.10.2010 16:10
von eisenringtheo | 9.172 Beiträge

Zitat von bendix

(...)
aber jetzt wo du es sagst....eine Verwandte von mir hat sich viele lange Jahre nicht in die DDR getraut weil man ihr einbläute,hier würden die Russen noch mit nem Messer zwischen den Zähnen herumlaufen usw...(kein Scherz)
(...)
Gruß bendix



Immerhin konnte man sich im Westen über den Osten informieren. Für die DDR Bürger war es nicht so einfach. Und im Zweifel glaubt man, was man hört. Als ich 1985 meine Bekannten in Senftenberg besuchte, wollte deren 80 jährige katholische Mutter die Sonntagsmesse besuchen. Die Predigt des Geistlichen war stramm sozialistisch. Im Mittelpunkt standen die entrechteten Werktätigen in Manchester (United Kingdom). Wir beteten für bessere soziale Zustände in den kapitalistischen Ländern (und den Weltfrieden). Und bei der Kollekte wurde nicht geknausert. Viele wollten wirklich helfen. Ich hätte allerdings gerne gewusst, wem das Geld letztlich überwiesen wurde.
Theo


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#73

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 01.10.2010 17:11
von bendix | 2.642 Beiträge

.....wem das Geld letztlich überwiesen wurde

ja das hätte ich auch ganz gern mal gewusst,naja nu isses aber eben wech ne....Ich denke mal die Kirche wird schon was damit anzufangen gewusst haben.Meine Kollekte jedenfalls steckt in der Kirche von Dömitz,irgendwo in den Emporen ...glaube ich....

...Und im Zweifel glaubt man, was man hört...

Also wie anderswo schon mal geschrieben,war ich schon ganz gut aufgeklärt über den Westen,was man sich halt so annimmt in jungen Jahren aus verschiedenen Quellen und jeder macht sich dann so seine Gedanken und bildet sich mehr oder weniger seinen Standpunkt...

Wie es aber hier oder da nun wirklich war kann nur derjenige selbst aus seinem Erlebten einschätzen

Ich bin jedenfalls froh darüber das man sich dazu entschlossen hat dieses Spiel vorerst nicht auf den Markt zu bringen.


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
zuletzt bearbeitet 02.10.2010 08:28 | nach oben springen

#74

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 01.10.2010 19:20
von 94 | 10.792 Beiträge

Also da habt ihr nichts verpaßt. IMHO ist der ganze λ²-Mod, was anders ist das Teil nicht für mich, diesen Aufriß nicht wert. Ich möchte die Aussage von @Thunderhorse bestätigen. Für elf Monate Recherche zu viele Fehler in Ausstattung und Design. Fünf, setzen!

Das mit dem Spiel KEIN Geld verdient werden sollte hat übrigens finanzielle Gründe. Bevor ein Modder seine Kreation versilbern kann, werden erst mal 200.000$ an Valve fällig. http://de.wikipedia.org/wiki/Half-Life_2...onen_.28Mods.29

[Edit]
Hab inzwischen eine weiter Quelle für 1378 km gefunden. Meyers Taschenlexikon A-Z. VEB Bibliografisches Institut, Leipzig 1963, S. 212
Die Länge des Autobahnnetzes der DDR 1960 *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 02.10.2010 20:12 | nach oben springen

#75

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2010 22:57
von Thunderhorse | 4.010 Beiträge

Stellungnahme der Professoren Michael Bielicky und Heiner Mühlmann

http://www.hfg-karlsruhe.de/news/1378km.html

Interessant, in welche Kategorien Leute eingeteilt werden.

Gute Nacht Deutschland!!!


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#76

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2010 05:36
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Junge, Junge, wenn man die Stellungnahmen liest, tut einem ja alles weh. Armes Deutschland!

Gruß
Theo 85/2


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#77

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2010 15:08
von KTM77 (gelöscht)
avatar

Das ist Käse was GRANATE schreibt der Mann sei krank im Hirn,der ist vieleicht schlauer als wir alle hier.Warum solche Vorurteile ? Da gibt es ganz andere Spiele wo Sachen verherrlicht werden.Das war nun mal die Realität,und uns allen hat es an der Grenze Spass gemacht.


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#78

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2010 16:37
von bendix | 2.642 Beiträge

Zitat von KTM77
Das ist Käse was GRANATE schreibt der Mann sei krank im Hirn,der ist vieleicht schlauer als wir alle hier.Warum solche Vorurteile ? Da gibt es ganz andere Spiele wo Sachen verherrlicht werden.Das war nun mal die Realität,und uns allen hat es an der Grenze Spass gemacht.


...Ja stimmt,ich hatte auch mächtigen Spaß an der Grenze, mit dem 8 Stunden langen Rumstehen Tag für Tag,die zahlreichen blöden Kommentare von drüben oder die Scheinangriffe der Britischen Soldaten,Spaß hatte ich auch an der Riesaer -und Zwinglistraße wenn bei brütender Hitze die Zeit nicht verging oder der Wind einem Glauben machte man sei in der Sahara,oder an der Ostsee-schön währe es gewesen,ja.
Ach ja,am tollsten fand ich es auf dem Boden zu sitzen im Winter weil ich nicht mehr stehen konnte,mit dem Regenumhang übergestülpt und einem Kerzenstumpen darunter,um es ein bisschen warm zu haben.Der Gedanke dabei,hoffentlich gibts keine gedeckte Kontrolle,ohweh....
...war echt cool damals


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
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#79

RE: Die Grenze - ein Spiel?

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2010 20:17
von don71 (gelöscht)
avatar

Zitat von bendix


Gut


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#80

RE: Die Grenze - 1378km ein PC Spiel in der Kritik

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2010 21:06
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von bendix

Zitat von KTM77
Das ist Käse was GRANATE schreibt der Mann sei krank im Hirn,der ist vieleicht schlauer als wir alle hier.Warum solche Vorurteile ? Da gibt es ganz andere Spiele wo Sachen verherrlicht werden.Das war nun mal die Realität,und uns allen hat es an der Grenze Spass gemacht.


...Ja stimmt,ich hatte auch mächtigen Spaß an der Grenze, mit dem 8 Stunden langen Rumstehen Tag für Tag,die zahlreichen blöden Kommentare von drüben oder die Scheinangriffe der Britischen Soldaten,Spaß hatte ich auch an der Riesaer -und Zwinglistraße wenn bei brütender Hitze die Zeit nicht verging oder der Wind einem Glauben machte man sei in der Sahara,oder an der Ostsee-schön währe es gewesen,ja.
Ach ja,am tollsten fand ich es auf dem Boden zu sitzen im Winter weil ich nicht mehr stehen konnte,mit dem Regenumhang übergestülpt und einem Kerzenstumpen darunter,um es ein bisschen warm zu haben.Der Gedanke dabei,hoffentlich gibts keine gedeckte Kontrolle,ohweh....
...war echt cool damals




........ich glaube mit ganz wenigen Ausnahmen, hat es keinem Spaß gemacht an der Grenze DDR/BRD seinen Dienst zu absolvieren. Trotzdem sind einige - ich einbezogen - stolz darauf an dieser Grenze, als Grenzsoldaten den Dienst verrichtet zu haben, ohne einen Schuß abgegeben zu haben. Jedoch distanziere ich von dennen, welche den Dienst an der Grenze verherrlichen. Es war und es ist - so fern der jenige nicht aus niedrigen Beweggründen handelt - für jeden von uns kein leichtes die Waffe auf einen Menschen anzulegen. Acht bis zwölf Stunden Dienst, daneben Grenzalarm..........Dienstverlängerung machmal bis 16 Stunden, dies im Sommer oder Winter. Ausgangs- und Urlaubssperre in der Zeit der Ab- und Zuversetzungen. Wenn einige Pappnasen - man verzeihe mir den Ausdruck - der Meinung sind oder waren, der Grenzdienst bestand nur aus Geikellei, in den Westen schauen usw. der irrt gewaltig.
Ich möchte nicht in Abrede stellen, dass sich mancher den Grenzdienst so angenehm wie nur möglich gemacht hat. Unabhängog von den Methoden oder eingesetzten Mittel der "Grenzdiensterleichterung", war jeder Grenzer an einer Trennungslinie zwischen der ex. DDR und der BRD im Dienst. Wenn es auch so mancher nicht wahrhaben möchte........ein Dienst für den Frieden.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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