#41

RE: Korrumpierung durch DM bei Grenzkontrollen

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.10.2010 22:48
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von EK 82/2
mit vordere mitte meine ich die führenden industriestaaten,wer auf den 14.oder sogar 20. platz stolz ist glaubt auch an die lüge von 3,2 mio.arbeitslose,die 6,5 mio.hartz4 empfänger zählen nicht dazu,wie auch nicht die schulabgänger ohne lehre usw.hier lügt sich die regierung auch schön.und wegen dem richtig lesen,es sind über 120 staaten und nicht 91.aber jeder glaubt was er sehen will.

http://www.welt.de/politik/deutschland/a...fuenf-Euro.html

diese aussage der 6,5 mio kam zustande um zu beweisen wie teuer es dem staat kommt.in 3 monate gibt es vielleicht nur noch 2,9 mio arbeitslose um sich wieder regierungsfähig zu reden.



selten so einen Unsinn gelesen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#42

RE: Korrumpierung durch DM bei Grenzkontrollen

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2010 00:31
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Zitat von 94
In der Endzeit der DDR durfte ich ja auch für einige Zeit den Spruch 'Guten Tag, bitte ihre Dokumente zur Einreise ...' aufsagen. Jedes Dorf hatte ja damals einen oder sogar mehrere GÜSten. Oft hatten wir nicht genug Personal für die Paßkontrolle. In einigen Schichten machte dann der Zoll die Paßkontrolle mit. Ein junger Zöllner damals war von jetzt auf gleich Zivilist. Im Buschfunk hieß es hinterher, er hätte bei den Visa, die für die Bundesbürger ausgestellt wurden die nur mit dem Personalausweiß einreisen wollten, recht kreativ abgerechnet. Was da wirklich lief, keine Ahnung. Auf jeden Fall war er von jetzt auf gleich nicht mehr da. Achso, war März oder April '90



Ende 89 Anfang 90 zweigten sich einige Altzöllner in Wartha Herleshausen Gegenstände aus einer Hilfslieferung ab und wurden ebenfalls berechtigter Weise sofort gefeuert.
Allerdings gab es im Rahmen der Euphorie jede Menge Geschenke und Aufmerksamkeiten, die wurden aber toleriert.
Insgesamt herrschte trotz der düsteren Zukunftsaussichten noch Ordnung und Diziplin..........
Erst ab dem die Währungsreform spruchreif wurde, häuften sich Gerüchte über manipulierte Warenlieferungen im Zusammenhang mit MWST Geschichten und ähnlichen Transaktionen die die DDR nie erreichten aber per Stempel dort waren

Gruß AMW


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#43

RE: Korrumpierung durch DM bei Grenzkontrollen

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2010 08:17
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von Wilfried
Ich bin zwar auch Ossi, muß das aber nicht betonen. Ist auch egal. Fest steht, und das ging jetzt irgendwie verloren, das ich es selbst erlebt habe, das man mit (West) Geld auch bei Staatsdienern im Sozialismus weiter kam. Das ist eigentlich doppelt schlimm.


Was tut man als Westtourist mit 25M Mindestumtausch auf einem Tagesausflug an einem Sommertag im Jahre 1987? Eine grosse Rundfahrt mit der "Weissen Flotte"! Am Schalter angestanden, (natürlich!) alles ausgebucht. Da kommt eine Frau zu mir und sagt mir: "Wir haben einen Betriebsausflug. Ein Kollege ist krank. Die Karte kann ich nicht zurückgeben. 20 M und sie können mitkommen. Gesagt getan. Essen, Dessert, Wein, Bier, Schnaps und Kaffee bestellt. Dann ist der Kellner zum Einkassieren gekommen. Verpflegung war nicht inbegriffen!!!
Der "Betrieb" das Aussenhandelsministerium war und die "Kollegen" hatten alle regelmässig im westlichen Ausland zu run. Das ergab sich aus den Gesprächen. Wichtig war Zürich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Palatinus_GmbH
http://zh.powernet.ch/webservices/inet/H...0&lang=1&sort=0
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Genex05.jpg
Stockbesoffen ging ich in die Toilette, habe einen 20 DM Schein in die Hand genommen. Der erste Kollege, der gekommen ist, hat mich angeguckt und mir dafür dann wortlos 100M zugesteckt. Bis zur Ausreise an Bf. Friedrichstrasse war ich dann wieder nüchtern und dachte schon, ich sei in eine Falle getappt. Aber ich konnte unbehelligt ausreisen. Das überzählige Geld habe ich in die Spendeurne der "Gesellschaft für Schiffbrüchige in Not" geworfen.
Theo Eisenring


zuletzt bearbeitet 05.10.2010 08:18 | nach oben springen



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