#21

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 10:55
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #15
Zitat von Kurt im Beitrag #14
Die Gladio-Aktivitäten in der BRD und Italien sind ja allgemein bekannt, aber von den Luxemburgern hätte ich es nicht gedacht.

Bezugnehmend auf die Threadüberschrift, möchte ich sagen, daß der "Beitritt" zur BRD für die meisten Betriebe in der DDR definitiv zu schnell kam. Der Todesstoß für unsere Wirtschaft war aber schon die Einführung der D-Mark, einige Monate zuvor.

Wie eng das politische Zeitfenster wirklich war, können nur Menschen wissen, die bei den 2+4 Verhandlungen dabei waren.
Der größte Wackelkandidat war dabei vermutlich GB und nicht die Sowjetunion.



Die "Straße" hat es durchgesetzt und die lautesten Schreier waren da nicht unbedingt immer die hellsten Köpfe, wie heute auch. Wobei ich nicht von der Meinung abzubringen bin, daß diese Forderung der Straße nicht vorrangig von ihr selbst kam, sondern von interessierter Seite aus konservativen Kreisen West hineingetragen wurde. So etwas, man kann sagen, zumindest von europäischer Bedeutung, läßt niemand im Selbstlauf.
Die SU wäre m.E. nicht mehr lange in der Lage gewesen, hier noch etwas wirksam abzublocken. Zu groß waren ihre eigenen Probleme. GB hatte vor allem Angst vor einer übermächtigen Konkurrenz, aber auch diese hätte es im Endeffekt nicht auf Dauer verhindern können. Gegen eine Konföderation wäre rechtlich nichts machbar gewesen und das wäre im Prinzip ebenfalls auf eine wirtschaftliche und damit auch politische Machtsteigerung Deutschlands hinausgelaufen.
Ich meine, mit heutigem Wissen wären die ersten Wahlen nach der Wende mit einem anderen Ergebnis verlaufen. Die CDU/CSU wären möglicherweise in der Opposition gelandet.


rot mark.
@Dore so etwas nannte man in einem anderen Fall unserer deutschen Geschichte die " Dolchstosslegende ". Klingt nicht sehr überzeugend.
Ich meine die Rolle des "Westens" war die eines wohlwollenden Zuschauers, mehr aber auch nicht.

schönen Maifeiertag wünsche ich
und unbedingt zu Maikundgebung gehen, sonst gibts Rentenabzug


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 01.05.2013 10:55 | nach oben springen

#22

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 11:10
von Tobeck | 484 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #17
Zitat von Vierkrug im Beitrag #12
Kinkel & Co., das wäre schon wieder ein eigener Thread. Er wird neben Genscher als der Zerstörer von Titos Jugoslawien in die Geschichte des Balkans eingehen. Mit der systematischen Spaltung der damaligen jugoslawischen Föderation und deren Folgen kleben an Fingern von Kinkel nicht nur das Blut von 100 unschuldigen Toten und hunderten z.T. Schwerverletzten.
Die inszenierten "Bruderkriege" zwischen Serben und Kroaten, der Überlebenskampf von Bosnien und Herzegowina und die Schaffung des künstlichen Satelitenstaates Kosovo haben tausende Menschenopfer bei den Serben, Kroaten und Bosniern gekostet. Das von Kinkel & Co. verfolgte viktorianische Prinzip von "teile und herrsche" ist letztendlich aufgegangen. Und heute ruft der Dieb, haltet den Dieb.

Vierkrug


rot mark. @Vierkrug
das kannst du doch nicht als ernstes Argument hier verkaufen wollen ?


Ja, den Eindruck zu erwecken, die Probleme auf dem Balkan hätten erst 1990 begonnen, und in den Jahrhunderten zuvor sei die Region ein Hort des Friedens gewesen, entbehren jeder Grundlage. Fast keine andere Region in Europa ist seit Jahrhunderten so konfliktreich wie der Balkan. Die Ursache für die jüngste Eskalation ab 1990 ist in den Pariser Verträgen von 1919 zu suchen. Damals wurde ein Staat geschaffen, dessen Völker und/oder Konfessionen partout nicht in einem Staat zusammenleben wollten. Das ist ähnlich wie im Irak, ebenfalls ein Ergebnis des ersten Weltkriegs. Das funktioniert dann nur temporär mittels Diktatur und Unterdrückung. So bald die schwächelt oder weg fällt, gibt es dann, wie im Irak, einen Bürgerkrieg.


Gert und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.05.2013 11:12 | nach oben springen

#23

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 11:24
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Tobeck im Beitrag #22
Zitat von Gert im Beitrag #17
Zitat von Vierkrug im Beitrag #12
Kinkel & Co., das wäre schon wieder ein eigener Thread. Er wird neben Genscher als der Zerstörer von Titos Jugoslawien in die Geschichte des Balkans eingehen. Mit der systematischen Spaltung der damaligen jugoslawischen Föderation und deren Folgen kleben an Fingern von Kinkel nicht nur das Blut von 100 unschuldigen Toten und hunderten z.T. Schwerverletzten.
Die inszenierten "Bruderkriege" zwischen Serben und Kroaten, der Überlebenskampf von Bosnien und Herzegowina und die Schaffung des künstlichen Satelitenstaates Kosovo haben tausende Menschenopfer bei den Serben, Kroaten und Bosniern gekostet. Das von Kinkel & Co. verfolgte viktorianische Prinzip von "teile und herrsche" ist letztendlich aufgegangen. Und heute ruft der Dieb, haltet den Dieb.

Vierkrug


rot mark. @Vierkrug
das kannst du doch nicht als ernstes Argument hier verkaufen wollen ?


Ja, den Eindruck zu erwecken, die Probleme auf dem Balkan hätten erst 1990 begonnen, und in den Jahrhunderten zuvor sei die Region ein Hort des Friedens gewesen, entbehren jeder Grundlage. Fast keine andere Region in Europa ist seit Jahrhunderten so konfliktreich wie der Balkan. Die Ursache für die jüngste Eskalation ab 1990 ist in den Pariser Verträgen von 1919 zu suchen. Damals wurde ein Staat geschaffen, dessen Völker und/oder Konfessionen partout nicht in einem Staat zusammenleben wollten. Das ist ähnlich wie im Irak, ebenfalls ein Ergebnis des ersten Weltkriegs. Das funktioniert dann nur temporär mittels Diktatur und Unterdrückung. So bald die schwächelt oder weg fällt, gibt es dann, wie im Irak, einen Bürgerkrieg.


Mit hilfe des Westens und allen voran mit den Weltpolizisten der USA--die sich auf den Fahnen geschrieben haben--andere Völker ihre Demokratie einzuprügeln.


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#24

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 11:32
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #21
Zitat von DoreHolm im Beitrag #15
Zitat von Kurt im Beitrag #14
Die Gladio-Aktivitäten in der BRD und Italien sind ja allgemein bekannt, aber von den Luxemburgern hätte ich es nicht gedacht.

Bezugnehmend auf die Threadüberschrift, möchte ich sagen, daß der "Beitritt" zur BRD für die meisten Betriebe in der DDR definitiv zu schnell kam. Der Todesstoß für unsere Wirtschaft war aber schon die Einführung der D-Mark, einige Monate zuvor.

Wie eng das politische Zeitfenster wirklich war, können nur Menschen wissen, die bei den 2+4 Verhandlungen dabei waren.
Der größte Wackelkandidat war dabei vermutlich GB und nicht die Sowjetunion.



Die "Straße" hat es durchgesetzt und die lautesten Schreier waren da nicht unbedingt immer die hellsten Köpfe, wie heute auch. Wobei ich nicht von der Meinung abzubringen bin, daß diese Forderung der Straße nicht vorrangig von ihr selbst kam, sondern von interessierter Seite aus konservativen Kreisen West hineingetragen wurde. So etwas, man kann sagen, zumindest von europäischer Bedeutung, läßt niemand im Selbstlauf.
Die SU wäre m.E. nicht mehr lange in der Lage gewesen, hier noch etwas wirksam abzublocken. Zu groß waren ihre eigenen Probleme. GB hatte vor allem Angst vor einer übermächtigen Konkurrenz, aber auch diese hätte es im Endeffekt nicht auf Dauer verhindern können. Gegen eine Konföderation wäre rechtlich nichts machbar gewesen und das wäre im Prinzip ebenfalls auf eine wirtschaftliche und damit auch politische Machtsteigerung Deutschlands hinausgelaufen.
Ich meine, mit heutigem Wissen wären die ersten Wahlen nach der Wende mit einem anderen Ergebnis verlaufen. Die CDU/CSU wären möglicherweise in der Opposition gelandet.


rot mark.
@Dore so etwas nannte man in einem anderen Fall unserer deutschen Geschichte die " Dolchstosslegende ". Klingt nicht sehr überzeugend.
Ich meine die Rolle des "Westens" war die eines wohlwollenden Zuschauers, mehr aber auch nicht.

schönen Maifeiertag wünsche ich
und unbedingt zu Maikundgebung gehen, sonst gibts Rentenabzug




Na Gert--Und das wollen wir ja nicht,sonst finanzieren wir ja noch zusätzlich den Kauf von bewaffneten Drohnen die der Kriegshäuptling so gerne haben möchte.


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#25

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 12:52
von damals wars | 12.113 Beiträge

Ja, die Rentenabzüge sind auch ein Geschenk der Wiedelvereinigung.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#26

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 13:14
von Gelöschtes Mitglied
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[/quote]

der Spruch ist gut



P:S. schön dass du wieder da bist, dann sehen wir uns ja in Eisenach, ich jedenfalls komme dorthin.
[/quote]


Ich komme nach Eisenacher Gert, und ich freue mich sehr auf unser personliches Kennenlernen. Meinen einzigen deutschen Fan auf der Welt bringe ich auch mit vermisse seinen Leipziger Dialekt seit Monaten. Mein Mann kann nicht dabei sein, aber das macht nix, dann habe ich mehr Zeit fuer Euch und fuer mich!
Zum Thema. Habe hier gelesen, auch zwischen den Zeilen. Und ich werde mich dazu aeussern. Ich werde einige Fragen stellen und hoffe, dass diese, auch wenn andere politische Meinungen vorliegen, ehrlich beantwortet werden. Warum habe ich immer das Gefuehl, dass einige nicht mit der Sprache herauskommen so richtig. Vielleicht sollte einigen der Kopf so richtig gewaschen werden. Hier wird stundenlang geschrieben und beschrieben zum Leben in der DDR und der BRD, aber es scheint, als wenn es unmoglich ist, dem anderen wirklich zuzuhoeren. Das MfS mal aussen vorlassen, und die Gedanken der Menschen zu ihrem Staat in Erwaegung ziehen und endlich begreifen lernen was sich abspielte, und vor allem versuchen zu ergruenden, warum die Diskrepanzen zwischen einem Volk heute noch so gross sind!
Ist immer gut, wenn Mist von ausserhalb auf den Haufen kommt, der dem gegenseitigen Wuehlen im Misthaufen einen neuen Hauch gibt!
korr.
Gruss zum 1. Mai, Larissa


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zuletzt bearbeitet 01.05.2013 13:21 | nach oben springen

#27

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 15:00
von Gelöschtes Mitglied
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Kurze Antwort auf die gestellte Frage: Ja.

Meiner Meinung nach wurde hier eine historische Chance verspielt, aus den Fehlern beider Systeme zu lernen und einen neuen, eigenen Weg zu gehen.

Utopia? Mag sein.
Sachzwänge? Gewiss. Aber keine, die mir unüberwindlich scheinen.
Chancen und Risiken? Jede Menge. Aber vielleicht mehr Chancen als Risiken.
Erfolgsaussichten? Keine Ahnung.. Aber wer weiß das vorher schon?

Aber das ist Leichenkosmetik: Die Entscheidungen wurden so (vom Volk!!) getroffen und wir müssen jetzt mit den Ergebnissen leben. Ob sie uns gefallen oder nicht.


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#28

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 17:09
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #25
Ja, die Rentenabzüge sind auch ein Geschenk der Wiedelvereinigung.


mein liebel @damals wars, ich stellte bei meinem flapsigen Einwand mit dem Rentabzug auf die Usancen der DDR Betriebe zu meiner Zeit ( bis 1965)ab, den Maifeiertag nicht zu bezahlen (Lohnabzug) wenn man die Maikundgebung der Werktätigen ignorierte.

Als Reaktion darauf setzt du schon wieder die ideologische Brille auf und schwafelst von Rentenabzug durch Wiedervereinigung. Den Rentnern in dem Beitrittsgebiet ist gar nichts abgezogen worden, die Rente ist nur auf einem etwas niedrigeren Niveau festgelegt worden. Vielleicht soltlest du zur Kenntnis nehmen, dass die Rentner heute im Beitrittsgebiet das 3 -fache in der Tasche haben und das vor allem in richtigem Geld und nicht in wertlosen Aluchips wie zu Honeckers Zeiten.Der Abstand zwischen Ost und Westrente wird gerade zum 1.Juli weiter deutlich verringert . Dafür muss ich als Westrentner mich mit 0,25% Rentenzuwachs bescheiden, da hätten sie auch besser eine Nullrunde eingelegt, denn dieser Erhöhungssatz ist ein Witz, da fühlt man sich verarscht Frau von der Leyen.

Bevor du also das nächste mal schreibst, informiere dich erst mal über die Materie, über die du schreibst. Macht einen besseren Eindruck, wenn da Hintergrundwissen da ist.




.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Dostojewski 1866
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#29

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 17:39
von ddr-bürger (gelöscht)
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Nur eins zum Thema Rente, wenn schon die geringe DDR Rente hier ins Spiel gebracht wird, dann nur im Vergleich zu den damaligen Lebenshaltungskosten. In der Relation sieht es schon anders aus, was solls das Spiel kennen wir ja, die halbe Wahrheit als Argument verkaufen - so kann auch Geschichte manipuliert werden.


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#30

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 18:01
von Pit 59 | 10.128 Beiträge

Vielleicht soltlest du zur Kenntnis nehmen, dass die Rentner heute im Beitrittsgebiet das 3 -fache in der Tasche haben und das vor allem in richtigem Geld und nicht in wertlosen Aluchips wie zu Honeckers Zeiten. @Gert

Also für mich hätte die Wiedervereinigung schon 20 Jahre eher sein können,aber wir wollen zufrieden sein,ging gerade noch.Nun mal was zu den Rentnern.
Ich kann nur sagen meine beiden hier im Haus Leben sehr gut,die Fliegen jährlich ins Ausland 4 Wochen Urlaub,die Kuren in Hotels der Tschechei (Ostern,Weihnachten). Ich denke dafür haben die auch gearbeitet,moment der eine nicht,der war nur bei der Armee.


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#31

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 18:07
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #28
Zitat von damals wars im Beitrag #25
Ja, die Rentenabzüge sind auch ein Geschenk der Wiedelvereinigung.


mein liebel @damals wars, ich stellte bei meinem flapsigen Einwand mit dem Rentabzug auf die Usancen der DDR Betriebe zu meiner Zeit ( bis 1965)ab, den Maifeiertag nicht zu bezahlen (Lohnabzug) wenn man die Maikundgebung der Werktätigen ignorierte.

Als Reaktion darauf setzt du schon wieder die ideologische Brille auf und schwafelst von Rentenabzug durch Wiedervereinigung. Den Rentnern in dem Beitrittsgebiet ist gar nichts abgezogen worden, die Rente ist nur auf einem etwas niedrigeren Niveau festgelegt worden. Vielleicht soltlest du zur Kenntnis nehmen, dass die Rentner heute im Beitrittsgebiet das 3 -fache in der Tasche haben und das vor allem in richtigem Geld und nicht in wertlosen Aluchips wie zu Honeckers Zeiten.Der Abstand zwischen Ost und Westrente wird gerade zum 1.Juli weiter deutlich verringert . Dafür muss ich als Westrentner mich mit 0,25% Rentenzuwachs bescheiden, da hätten sie auch besser eine Nullrunde eingelegt, denn dieser Erhöhungssatz ist ein Witz, da fühlt man sich verarscht Frau von der Leyen.

Bevor du also das nächste mal schreibst, informiere dich erst mal über die Materie, über die du schreibst. Macht einen besseren Eindruck, wenn da Hintergrundwissen da ist.







Gert,

wie rechnest Du dies denn mit der 3 - fachen Rente ?

Wenn ich in der DDR 700 Mark Rente hatte, was habe ich denn dann heute in Euro ?

Mal als Beispiel.


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#32

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 18:08
von PF75 | 3.291 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #28
Zitat von damals wars im Beitrag #25
Ja, die Rentenabzüge sind auch ein Geschenk der Wiedelvereinigung.


mein liebel @damals wars, ich stellte bei meinem flapsigen Einwand mit dem Rentabzug auf die Usancen der DDR Betriebe zu meiner Zeit ( bis 1965)ab, den Maifeiertag nicht zu bezahlen (Lohnabzug) wenn man die Maikundgebung der Werktätigen ignorierte.

Als Reaktion darauf setzt du schon wieder die ideologische Brille auf und schwafelst von Rentenabzug durch Wiedervereinigung. Den Rentnern in dem Beitrittsgebiet ist gar nichts abgezogen worden, die Rente ist nur auf einem etwas niedrigeren Niveau festgelegt worden. Vielleicht soltlest du zur Kenntnis nehmen, dass die Rentner heute im Beitrittsgebiet das 3 -fache in der Tasche haben und das vor allem in richtigem Geld und nicht in wertlosen Aluchips wie zu Honeckers Zeiten.Der Abstand zwischen Ost und Westrente wird gerade zum 1.Juli weiter deutlich verringert . Dafür muss ich als Westrentner mich mit 0,25% Rentenzuwachs bescheiden, da hätten sie auch besser eine Nullrunde eingelegt, denn dieser Erhöhungssatz ist ein Witz, da fühlt man sich verarscht Frau von der Leyen.

Bevor du also das nächste mal schreibst, informiere dich erst mal über die Materie, über die du schreibst. Macht einen besseren Eindruck, wenn da Hintergrundwissen da ist.







Endscheiden ist doch nicht die Höhe der Rente sondern was bekomme ich dafür als Gegenwert.Es gibt ja auch Rentner im Osten die haben trotz 3 % erhöhung weniger als welche im Westen mit 0,25 %.

PS. Es gibt heute doch die Rente in € und bei vielen ehemaligen war doch nur die D-Mark richtiges Geld.


Alfred und Schmiernippel haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.05.2013 18:08 | nach oben springen

#33

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 19:37
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #12
Kinkel & Co., das wäre schon wieder ein eigener Thread. Er wird neben Genscher als der Zerstörer von Titos Jugoslawien in die Geschichte des Balkans eingehen. Mit der systematischen Spaltung der damaligen jugoslawischen Föderation und deren Folgen kleben an Fingern von Kinkel nicht nur das Blut von 100 unschuldigen Toten und hunderten z.T. Schwerverletzten.
Die inszenierten "Bruderkriege" zwischen Serben und Kroaten, der Überlebenskampf von Bosnien und Herzegowina und die Schaffung des künstlichen Satelitenstaates Kosovo haben tausende Menschenopfer bei den Serben, Kroaten und Bosniern gekostet. Das von Kinkel & Co. verfolgte viktorianische Prinzip von "teile und herrsche" ist letztendlich aufgegangen. Und heute ruft der Dieb, haltet den Dieb.

Vierkrug


Unabhängig, ob man eine Weltanschauung hat. Unabhängig, ob man Unkenntnis hat. Für die ideologischen Bauchgefühlskämpfer zur Anregung:

http://balkaninfo.wordpress.com/2010/05/...awien-zerstorte

Viel Spaß !


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#34

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 20:03
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #29
Nur eins zum Thema Rente, wenn schon die geringe DDR Rente hier ins Spiel gebracht wird, dann nur im Vergleich zu den damaligen Lebenshaltungskosten. In der Relation sieht es schon anders aus, was solls das Spiel kennen wir ja, die halbe Wahrheit als Argument verkaufen - so kann auch Geschichte manipuliert werden.


richtig ein 4 Pfund Brot 1,04 M, ein Brötchen 5 Pfg., das war so billig dass Bauern es an Schweine verfütterte.

Auto: 25.000 Mark, Kühlschrank 1700 Mark, Fernseher 3500 - 6000 M ( man was haben sie euch bei technischen Geräten abgezockt ??)

Ein Hose im Ex 200 M usw usw.

Also Leben "unterste Schublade" war billig, stimme ich voll zu, sobald Ansprüche gestellt wurden ( noch nicht mal Luxus ) ging es in den Bereich Abzocke, d.h. aufgrund des von der SED ausgeschalteten Binnenwettbewerbs sowie auch des internationalen Wettwerbs wurden die Preise nach Monopolart diktiert und so sahen sie dann auch aus. (( das war Staatsmonopolkapitalismus )


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 01.05.2013 20:03 | nach oben springen

#35

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 20:10
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #12
Kinkel & Co., das wäre schon wieder ein eigener Thread. Er wird neben Genscher als der Zerstörer von Titos Jugoslawien in die Geschichte des Balkans eingehen. Mit der systematischen Spaltung der damaligen jugoslawischen Föderation und deren Folgen kleben an Fingern von Kinkel nicht nur das Blut von 100 unschuldigen Toten und hunderten z.T. Schwerverletzten.
Die inszenierten "Bruderkriege" zwischen Serben und Kroaten, der Überlebenskampf von Bosnien und Herzegowina und die Schaffung des künstlichen Satelitenstaates Kosovo haben tausende Menschenopfer bei den Serben, Kroaten und Bosniern gekostet. Das von Kinkel & Co. verfolgte viktorianische Prinzip von "teile und herrsche" ist letztendlich aufgegangen. Und heute ruft der Dieb, haltet den Dieb.

Vierkrug

Das ist doch jetzt nicht dein ernst? Oder?



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#36

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 20:12
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #20
Zitat von Larissa im Beitrag #16


1989
November: Nach der Öffnung der Berliner Mauer setzt sich Thatcher bei den anderen drei Besatzungsmächten Frankreich, USA und Sowjetunion für den Erhalt des Status Quo ein. Sie schließt sich Mitterrand an, der für den Fall einer deutschen Wiedervereinigung mit Krieg droht, wird jedoch von US-Präsident George Bush sen. und SU-Führer Mikhail Gorbatschëw in ihre Schranken gewiesen..





Viele im Westen sahen damals Gorbatschow schon als baldigen Pensionisten im "wohlverdienten Ruhestand". Und die Macht in Händen von Politikern und Militärs, die den Sozialismus "retten" wollten: Diese würde eine militärische Lösung gegen den Zerfall des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe und des Warschauer Paktes nicht ausschliessen . Mit dem Status quo wäre eine solche Gefahr gebannt. Thatcher und Mitterand konnten sich mit ihren Bedenken nicht durchsetzen. Die Angst vor einem Machtwechsel in der SU führte aber dazu, dass die Deutsche Einheit rasch möglichst erreicht werden sollte, damit eine Faktenlage geschaffen werden konnte, die nicht so leicht rückgängig gemacht werden konnte.
Hätte es die Befürchungen eines Machtwechsels nicht gegeben, so hätten auch die traditionellen "Sparparteien" im Westen, die CDU/CSU und FDP das Tempo gedrosselt, um die Kosten der Einheit niedrig zu halten. Die Wahlen hätte man dennoch gewonnen.
Theo




"Weltpolitisch"mag das so gewesen sein Theo....

nur darfst Du dabei nicht vergessen,das die ehemalige DDR damals auf einem regelrechten Pulverfass sass....
Es gab immer noch viele die bereit waren das "Damalige"mit allen Mitteln zu erhalten...und genauso so viele waren bereit,dem im Falle eines Falles Widerstand zu leisten.
Egal,ob da wer in England eine Furz gelassen haette oder nicht!
Die Zeit war sehr knapp und es musste eine neueVision her....ansonsten bestand auch die Gefahr eines fuerchterlichen Gemetzels!
Das haette sicher Niemand erleben wollen.
Es musste ganz ganz schnell gehen und das so oft beschriebene Zeitfenster war sehr knapp...

Gruss Bo


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#37

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 20:15
von SET800 | 3.095 Beiträge

Zitat von Kurt im Beitrag #14


Bezugnehmend auf die Threadüberschrift, möchte ich sagen, daß der "Beitritt" zur BRD für die meisten Betriebe in der DDR definitiv zu schnell kam. Der Todesstoß für unsere Wirtschaft war aber schon die Einführung der D-Mark, einige Monate zuvor.

Wie eng das politische Zeitfenster wirklich war, können nur Menschen wissen, die bei den 2+4 Verhandlungen dabei waren.
Der größte Wackelkandidat war dabei vermutlich GB und nicht die Sowjetunion.

[/quote]

Hallo,
ich denke die Frage Widervereinigung, 4+2-Verhandlungen als Weltpolitik waren weitestgehend unabhängig von der Detaillösung Währungsumstellung.


Und ich sehe nicht die DM zum 1.7.1990 als Todesstoß für die Volkseigenen Kombinate, Betriebe und Genossenschaften sondern ein sehr massives aber damals gut verschwiegnedes Detail.

eine Gegenüberstellung:

In der BRD-West gab es Staatsinvestionen als ZUSCHÜSSE unter Bedingungen, denke an Agrahilfen für Bauern beim Stallbau usw. , auch für Industrieforschung und vieles mehr. Dafür gab es Bedingungen, wenn die eingehalten wurden erschiene die in der Bilanz NICHT als Forderung.

In der DDR wurden Staatsinvestionen als unverzinste tilgungsfreie Kredite an Kombinate, Betriebe, Konsum, Wohnungsbaugenossenschaften oder auch LPGs ausgereicht. Mit der DM-Eröffnungsbilanz zum 1.7.1990 waren das aber plötzlich zu verzinsende Schulden, teils für Anlagen die technisch schon längst abgeschrieben waren....

Damit von einem Tag auf den anderen bilanziell überschuldet und pleite, dazu teils auf Alteigentümergrundstücken so daß selbst bei rationell nutzbarer ( teils verbesserugnsbedürftig ) Technik und qualifiziertem Personal keinerlei Beleihbarkeit gegeben war...

Wie hoch waren die Kaufpreise für die DDR-Banken der Westbanken, welche Kreditforderungen an die Betriebe wurden damals miterworben, ich hörte vom faktor 10 und mehr....



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#38

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 20:21
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #34
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #29
Nur eins zum Thema Rente, wenn schon die geringe DDR Rente hier ins Spiel gebracht wird, dann nur im Vergleich zu den damaligen Lebenshaltungskosten. In der Relation sieht es schon anders aus, was solls das Spiel kennen wir ja, die halbe Wahrheit als Argument verkaufen - so kann auch Geschichte manipuliert werden.


richtig ein 4 Pfund Brot 1,04 M, ein Brötchen 5 Pfg., das war so billig dass Bauern es an Schweine verfütterte.

Auto: 25.000 Mark, Kühlschrank 1700 Mark, Fernseher 3500 - 6000 M ( man was haben sie euch bei technischen Geräten abgezockt ??)

Ein Hose im Ex 200 M usw usw.

Also Leben "unterste Schublade" war billig, stimme ich voll zu, sobald Ansprüche gestellt wurden ( noch nicht mal Luxus ) ging es in den Bereich Abzocke, d.h. aufgrund des von der SED ausgeschalteten Binnenwettbewerbs sowie auch des internationalen Wettwerbs wurden die Preise nach Monopolart diktiert und so sahen sie dann auch aus. (( das war Staatsmonopolkapitalismus )




Nicht vergessen--Mieten,Strompreise,Gas und Wasserpreise und kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel usw usw.Technische Geräte brauch man nicht jeden Tag,aber mit Sicherheit was zwischen den Kiemen und in den Wintermonaten ne warme Bude.Letzteres ist ja schon für viele heut zu Tage schon Luxus geworden.Ja wie werden heute zu Tage viele abgezockt.


Diskus303 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 20:27
von Gert | 12.354 Beiträge

@Polter und @Vierkrug. Eine kleine Geschichte aus YU

Ich bin mit Familie seit Anfang der 70er Jahre des öfteren im damaligen Yugo in Urlaub mit meiner Familie gewesen. Wir habe stets private Ferienwohnung gemietet. Die kroatische Adriaküste ist einfach wunderbar und die Urlaubskasse wurde auch nicht so strapaziert wie auf der anderen Seite der Adria.
Natürlich hatten wir auch gute Kontakte zu unseren Vermietern und anderen Einheimischen. Sie waren uns sehr wohl gesonnen und sehr freundlich. Deutsch oder Englisch war immer gut zur Verständigung.
Einmal hatten wir eine Wohnung bei einem serbischen Ehepaar aus Belgrad gemietet auf der Insel Brac vor Split.
Eines Abends haben wir sie zu Grill und Wein eingeladen und zu vorgerückter Stunde diskutierten wir über Politik. Ist bei Weingenuss nicht immer ratsam so auch an diesem Abend. Die serbische Dame fing an, über das Kosovo und die Kosovaren zu schimpfen, was die frech wären, was sie sich herausnahmen mit ihrem Autonomiestatus, sie würden sich Belgrad nicht fügen, sie wären faul und lebten auf Kosten des serbischen Teilstaates usw. Da war ein solcher Hass in der Sprache, so etwas hatte ich dort noch nicht gehört. Ich sagte zu meiner Frau o weh, wenn es hier mal los geht, dann aber richtig. Diese serbischen Vermieter waren zu uns sehr nett( vielleicht auch wg. der D Mark ) aber ihr Gedankengut war extrem nationalistisch um nicht zu sagen faschistisch. Und dieser Staat nannte sich sozialistische Republik .
Der Verlauf des Krieges war noch viel schlimmer und brutaler als ich es mir damals vorstellen konnte. Da kochte etwas unter der Decke, was nach dem Tode Titos, dem es offenbar noch zu Lebzeiten gelang, das zu bändigen, komplett in die Luft flog.
Was ich damit sagen will, da brauchte es nicht eines Herrn Kinkel oder Genscher ( Kroaten z.B. würden sich über solche Planspiele kaputt lachen )um einen solchen Krieg zu entfesseln. Die Ursachen lagen dort vor der Haustür auf dem Balkan und nicht in Bonn, USA oder SU.


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All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
glasi und Tobeck haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#40

RE: Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

in Das Ende der DDR 01.05.2013 20:32
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #38
Zitat von Gert im Beitrag #34
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #29







Nicht vergessen--Mieten,Strompreise,Gas und Wasserpreise und kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel usw usw.Technische Geräte brauch man nicht jeden Tag,aber mit Sicherheit was zwischen den Kiemen und in den Wintermonaten ne warme Bude.Letzteres ist ja schon für viele heut zu Tage schon Luxus geworden.Ja wie werden heute zu Tage viele abgezockt.



Du bist doch alt satt,hättest dich kümmern können


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