#1

Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 18.09.2010 14:32
von Angelo | 12.394 Beiträge

Der von der SED orchestrierte Friedensrat der DDR benutzte seine Mitgliedschaft im Weltfriedensrat zu heftigen Angriffen auf die „imperialistische“ Politik der Bundesrepublik und der USA und als Propagandamittel, um die Stellung der DDR international und im innerdeutschen Systemvergleich aufzuwerten.

An alle, die den Frieden wollen. Appell des Friedensrates der DDR an die Friedensanhänger in Westdeutschland und in allen Ländern


In ernster Stunde wenden wir uns an Sie: Das heiligste Gut der Menschheit, der Frieden, wird überschattet von Kriegshandlungen und Kriegsdrohungen. Die Völker hat Unruhe und Sorge ergriffen. Wird die Welt wieder in den Abgrund eines Krieges gerissen oder gelingt es den Völkern, diesen Abgrund für immer zuzuschütten?

In Südvietnam versucht der USA-Imperialismus, den Volkswillen nach Freiheit und Selbstbestimmung im Blut zu ertränken. In wütender Verzweiflung treibt Washington seine Bomber sogar über die Grenze, hinein in die Demokratische Republik Vietnam.

In der Dominikanischen Republik wollen die USA durch einen militärischen Eingriff das Recht des Volkes auf Demokratie und Freiheit abtöten.

Gemeinsam mit den Bonner Vorwärtsstrategen möchten die herrschenden Kreise der USA auch im Herzen Europas Konflikte auslösen. Das potenziert die Gefahr für den Frieden! Hier in Europa stehen sich die beiden Mächteblöcke direkt gegenüber. Hier ballen sich die militärischen Kräfte. Ein Funke genügt, und eine Explosion unvorstellbaren Ausmaßes reißt ganze Völker ins Nichts.

Anklagend weisen wir auf die Erhard-Regierung.

Anklagend weisen wir auf die Johnson-Regierung. In dem Kommuniqué, das Präsident Johnson und Erhard unterschrieben, schlägt sich der Bonner Regierungschef ohne Einschränkung auf die Seite des USA-Imperialismus. Er unterstützt alle militärischen Aggressionen, vor allein das Verbrechen in Vietnam, mit Propaganda, mit riesigen Geldsummen, mit materiellen Lieferungen. Das ist Erhards Preis für die Unterstützung der USA beim Griff der Bonner Hitlergenerale nach Atomwaffen. Die Erhard-Regierung will die brutalen Vergewaltigungsmethoden der USA in Südostasien nach Mitteleuropa traten [sic!]. Der westdeutsche Außenminister Schröder forderte: Wir müssen darauf gefaßt sein, kurzfristige Veränderungen in der weltpolitischen Szenerie zu unseren Gunsten zu nutzen. Hier spricht die Abenteuertaktik unverbesserlicher Welteroberer. Hinter Schröders „kurzfristigen Veränderungen“ steht Hassels Vorwärtsstrategie, der militärische Schlag bei der vermeintlich günstigsten Gelegenheit. Der Bonner Außenminister Schröder fordert: noch mehr Generäle der Bundeswehr in die höchsten Kommandostellen der NATO. Er verlangt: stärkere „Mitverantwortung und Teilhabe“ bei der Verfügungsgewalt über Atomwaffen.

Wofür? Gegen wen?

Wir klagen die Erhard-Regierung und die amerikanische Regierung der Kriegshetze gegen die Deutsche Demokratische Republik an.

Der amerikanische Präsident Johnson verstieg sich am 8. Mai 1965 zu der Forderung, daß die DDR verschwinden müsse. Das ganze Volk Westdeutschlands soll durch eine Flut provokatorischer Tatsachen und Reden seiner Führen an die Kriegsvorbereitungen gewöhnt, für den Krieg weichgemacht werden. Eine zügellose Welle des Chauvinismus und Nationalismus soll die Vernunft hinwegspülen. Auf Hunderten Revanchistenkundgebungen der letzten Tage und Wochen werden souveräne Völker verketzert, ihre Grenzen schon ausgelöscht, ihr Selbstbestimmungsrecht wieder in imperialistische Herrschaft aufgelöst.

Wie oft und immer häufiger treibt von Westdeutschland und Westberlin aus der Unflat gezielter Provokationen gegen die Staatsgrenze der DDR! Auf gefährlich hohen Touren läuft das Bonner Räderwerk, um die inneren Voraussetzungen für die äußere Aggression herbeizuführen. Bar der letzten Hemmungen faßte der Bonner Kriegsminister Hassel Wesen und Ziel der Notstandsgesetze in einem Satz zusammen: "Ohne Stabilität im Innern ist der Kampfauftrag der Bundeswehr nicht zu erfüllen!" Ihre Stabilität — das heißt Militärdiktatur! Ihr Kampfauftrag — das heißt Aggression! Noch immer ging in der deutschen Geschichte die Diktatur nach innen der Aggression nach außen voraus.

Berührt das nur uns Deutsche? Gerade in Europa ist der Friede unteilbar! Wir warnen vor der Annahme, daß sich Regierungen der Westmächte durch ihre Unterstützung der westdeutschen Kriegspolitik vor deren Folgen retten können. Die Geschichte hat eine andere Lehre erteilt. Die offene Kriegspolitik der Erhard-Regierung bedroht alle Nachbarvölker Westdeutschlands. Wenn wir Erhard, Hassel und Schröder hören, wenn in ihren Worten und Handlungen die Militärdiktatur sich abzeichnet, dann denken wir an den Fackelzug des 30. Januar 1933 und wie diese Fackeln die ganze Welt in Brand steckten.

In tiefer Sorge um den Frieden, um die Zukunft unseres Volkes und aller Völker wenden wir uns am Vorabend des Weltkongresses für Frieden, nationale Unabhängigkeit und allgemeine Abrüstung an alle, die den Frieden wollen, in Westdeutschland und in allen Ländern, an ihre Organisationen und Bewegungen.


Quelle: „An alle, die den Frieden wollen. Appell des Friedensrates der DDR an die Friedensanhänger in Westdeutschland und in allen Ländern“, 28. Juli 1965, Neues Deutschland, 29. Juni 1965, S. 3 B.


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#2

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 18.09.2010 18:10
von Freedom (gelöscht)
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Ja Offiziell und wie war es Inoffiziell?


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#3

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 18.09.2010 22:15
von X-X-X (gelöscht)
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Wie ueberall: die eigenen Interessen schuetzen. Frag mal die BW-Soldaten in Afghanistan, wie das funktioniert. "Frieden schaffen auch mit Waffen"? wie im Vietnam-Krieg...? Kommt wohl auf die Seite an.

Schoenen Tag noch!

Jens


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#4

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 09:30
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Muss ich mal so naiv fragen: Was war falsch an der Friedenspolitik der DDR...siehe Angelos eingestellter Beitrag...gerade 1965 herum, also auch mal mit dem Finger auf Die zu zeigen, die doch keine Friedensengel waren?

Rainer-Maria


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#5

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 11:24
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Muss ich mal so naiv fragen: Was war falsch an der Friedenspolitik der DDR...siehe Angelos eingestellter Beitrag...gerade 1965 herum, also auch mal mit dem Finger auf Die zu zeigen, die doch keine Friedensengel waren?

Rainer-Maria



Na RMR....gerade 1965 herum wurde der antifaschistische Schutzwall ausgebaut....ohne diesen gab es aber auch Frieden und echte Angriffe gab es wohl kaum auf die DDR.....

....im Übrigen war das ganze Ostlager doch bestrebt, die ganze Welt irgendwann einmal unter kommunistischer Herrschaft zu bekommen....dieser Wille war doch formal 'ne Bedrohung für die freie Welt.....oder findest du die Angst des Westens davor unbegründet.....man sprach doch deutlich von einem Kampfauftrag, das Wort hab ich echt 100.000de Male bei meinem Aufenthalt in der DDR gehört.....radikalen Moslims gleich, die es ewig über ihren Dschiad haben...was ja auch ne Bedrohung der freien Welt darstellt....wir alle kennen Anschläge zu hauf.....

....nich nur Walter Röhrig aus Söllentrup hatte Angst, das die Russen kommen......

...die Friedenspolitik die du meinst zu der Zeit war doch erstmal auf Abschottung und Rüsten aufgebaut.....der Feind war ganz klar definiert.....

Mara....aus Livorno....pack gleich mein Fahrrad und mach ne schöne Tour durch die Stadt und so.....


Kein Sex mit Nazis...!!!
zuletzt bearbeitet 19.09.2010 11:26 | nach oben springen

#6

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 11:38
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Wer ist Walter Röhrig, meine Mara? Manchmal habe ich den Eindruck, da herrschte so eine richtige Paranoia im Westen vor den "bösen Kommunisten aus dem finsteren Russland, dem Reich des Bösen".
Mensch Mara, ich hab sie gute 15 Jahre selbst erlebt so wie du gestern so schön vom Rest der Weltbewohner geschrieben hattest, wo du heute überall durchtingelst.
Sowas Warmherziges, auch mal absolude Sturheit in den unterschiedlichen Völkergruppen der Menschen der UdSSR, das passte auf keine Kuhhaut, da kam mir Keiner vor, als wollte er morgen dem "freien Bürger West" die Gurgel durchschneiden?
Ich glaube fast, das war noch Stalinparanoia, doch eigentlich hatte der uns doch von einem ganz üblen Verbrecher und seinen Steigbügelhaltern befreit. Alles schon vergessen?

Rainer-Maria


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#7

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 11:59
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Wer ist Walter Röhrig, meine Mara? Manchmal habe ich den Eindruck, da herrschte so eine richtige Paranoia im Westen vor den "bösen Kommunisten aus dem finsteren Russland, dem Reich des Bösen".
Mensch Mara, ich hab sie gute 15 Jahre selbst erlebt so wie du gestern so schön vom Rest der Weltbewohner geschrieben hattest, wo du heute überall durchtingelst.
Sowas Warmherziges, auch mal absolude Sturheit in den unterschiedlichen Völkergruppen der Menschen der UdSSR, das passte auf keine Kuhhaut, da kam mir Keiner vor, als wollte er morgen dem "freien Bürger West" die Gurgel durchschneiden?
Ich glaube fast, das war noch Stalinparanoia, doch eigentlich hatte der uns doch von einem ganz üblen Verbrecher und seinen Steigbügelhaltern befreit. Alles schon vergessen?

Rainer-Maria



Oh Rainer, ich glaube da bringste was durcheinander. Der Vorgang war ein anderer. Ein Verbrecher hat versucht , den anderen Verbrecher über's Ohr zu hauen. Das ging gründlich schief und sie kämpften einige Jahre miteinander, bis am Ende der eine Verbrecher mit Hilfe externer "(Zweck)-Freunde" den anderen Verbrecher besiegte. Als der besiegt war, erklärte der
Sieger -Verbrecher seine Helfer auch zu Feinden und versuchte sie ebenfalls zu besiegen um dann ganz allein zu herrschen. Das mißlang aber weil die Helfer von damals nun den Charakter des Verbrechers analysierten und sich entsprechend schützten. Am Ende "siegte" die einstigen Helfer, weil sie ökonomisch und technisch potenter waren, mit anderen Worten sie rüsteten ihn an die Wand. Ein sympathische Lösung, weil wir dadurch alle unser Leben erhalten konnten.( ist nicht aus Grimm's Märchenbuch)

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#8

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 12:05
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Walter Röhrig ist aus den Wernercomics.....sein größte Angst ist, das die Russen kommen.....

....und nein, es ist nicht vergessen, das die Russen Frauen vergelwaltigt haben zu hauf....meine Oma konnte da einiges zu erzählen.....auch wurd sie vertrieben aus der Heimat.....

....und ja, da wo ich geboren bin, war'n es nicht die Russen, die dort das Land befreit haben.....

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#9

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 12:20
von SCORN (gelöscht)
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Zitat von SkinnyTrucky


....im Übrigen war das ganze Ostlager doch bestrebt, die ganze Welt irgendwann einmal unter kommunistischer Herrschaft zu bekommen....dieser Wille war doch formal 'ne Bedrohung für die freie Welt.....oder findest du die Angst des Westens davor unbegründet.....man sprach doch deutlich von einem Kampfauftrag, das Wort hab ich echt 100.000de Male bei meinem Aufenthalt in der DDR gehört.....



es ist so ein schöner sonntag und dann muss man solch einen geistigen dünnsch... lesen. sorry , aber wo hast du 100 000 mal in der DDR den kampfauftrag gehört die welt unter kommunistischer herrschaft zu bekommen?

ich erwarte eine klare antwort und keine "rumeierei"!

ich habe gelernt daß man revolution nicht exportieren kann. hingegen wollte die führungsnation der "freien welt", so um 1965 ,mal ein land in die steinzeit zurückbomben und hat dies auch in der praxis versucht !
ich hatte mir eigendlich vorgenommen auf all zu großen blodsinn gar nicht mehr zu reagieren, aber manchmal kann man einfach nicht anders.

schönen sonntag allerseits
SCORN


zuletzt bearbeitet 19.09.2010 12:27 | nach oben springen

#10

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 15:46
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Na dann erwarte doch soviel wie du willst Scorn.....ich laß mir kein geistigen Dünnschiß nachsagen.....

....ich fand jedenfalls die Phrasendrescherei unerträglich in der DDR!

Man war bestrebt, das sich der Sozialismus einmal über die ganze Welt erstreckt.....und das ist sicher kein geistiger Dünnschiß.....

....und um bei deiner Fäkalsprache zu bleiben, du kannst mich echt mal am Arsch lecken mit deinem Feldzug gegen die Wahrheit.....

Und ich hoffe, ich war damit deutlich, das ich nicht mehr auf dich reagieren werde.....

...und tschüß

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#11

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 16:02
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von SCORN

Zitat von SkinnyTrucky


....im Übrigen war das ganze Ostlager doch bestrebt, die ganze Welt irgendwann einmal unter kommunistischer Herrschaft zu bekommen....dieser Wille war doch formal 'ne Bedrohung für die freie Welt.....oder findest du die Angst des Westens davor unbegründet.....man sprach doch deutlich von einem Kampfauftrag, das Wort hab ich echt 100.000de Male bei meinem Aufenthalt in der DDR gehört.....




es ist so ein schöner sonntag und dann muss man solch einen geistigen dünnsch... lesen. sorry , aber wo hast du 100 000 mal in der DDR den kampfauftrag gehört die welt unter kommunistischer herrschaft zu bekommen?

ich erwarte eine klare antwort und keine "rumeierei"!

ich habe gelernt daß man revolution nicht exportieren kann. hingegen wollte die führungsnation der "freien welt", so um 1965 ,mal ein land in die steinzeit zurückbomben und hat dies auch in der praxis versucht !
ich hatte mir eigendlich vorgenommen auf all zu großen blodsinn gar nicht mehr zu reagieren, aber manchmal kann man einfach nicht anders.

schönen sonntag allerseits
SCORN





Damit deine Erwartungen auch erfüllt werden hier eine Beschreibung aus Wikipedia über die Absichten des Warschauer Paktes gegenüber der Nato:

Am 13. September 2008 stellten Hans Rühle, ehemaliger Chef des Planungsstabes im Bonner Verteidigungsministerium, und Michael Rühle, Leiter des Planungsstabes in der politischen Abteilung der NATO in Brüssel, in einem Artikel der „Neuen Zürcher Zeitung“ Planungen eines Nuklearkriegs des Warschauer Paktes gegen die NATO in Westeuropa vor.

Laut den Rühles waren diese Planungen überraschend, da man bisher davon ausging, dass der Warschauer Pakt im Kriegsfall zuerst konventionelle Waffen einsetzen würde. Aus freigegebenen militärischen Dokumenten aus Polen und Tschechien sowie aus Dokumenten der Nationalen Volksarmee (NVA) werde laut den Autoren deutlich, dass der Warschauer Pakt ab dem Jahr 1961 einen präemptiven nuklearen Erstschlag gegen die NATO plante. Als Beispiel führen sie die Großübung Buria von 1961 an, bei der trainiert wurde, den Schlag präventiv drei Minuten vor einem beginnenden Angriff der NATO durchzuführen. Dabei sollten 422 nukleare Gefechtsköpfe auf westdeutschem Boden zur Explosion kommen.

Ab etwa 1964 plante der Warschauer Pakt einen begrenzten präventiven Nuklearkrieg mit über 1000 Nuklearwaffen gegen Westeuropa. Konventionelle Truppen sollten später Westeuropa innerhalb weniger Tage besetzen. Dabei wurde die Verstrahlung und die darauf folgende Kampfunfähigkeit der 1. Welle eigener konventioneller Truppen hingenommen.[1]

Erst unter Gorbatschow wurden diese Kriegspläne 1986 geändert. Einzig die DDR arbeitete auf alter Grundlage weiter. Noch in der Übung „Stabstraining 1989“ plante sie die Verwüstung grenznaher Landstriche Schleswig-Holsteins durch 76 teilweise grosskalibrige Nuklearwaffen.[1]

Präemptivschlag = Enthauptungsschlag oder Vorbeugungsangriff eines tatsächliche oder vermeintlichen gegnerischen Angriffs.
Fast jeder Krieg in der Weltgeschichte einschl. der Operation " Barbarossa" = Angriff auf die Sowjetunion, wurde bisher durch einen Präemptivschlag begonnen oder nachträglich so erklärt.
Bezeichnend in dieser Erklärung ist auch die eingeplante Verlustrate der eigenen Truppen(erste Welle). Da hätten die Russen wahrscheinlich die NVA ins Feuer geschickt, davon kann man ausgehen.

@Scorn, bist du immer noch der Meinung, dass unsere Sorgen hier im Westen über die Absichten des Ostens während des kalten Krieges unberechtigt waren ?

Gruß Gert


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#12

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 16:10
von S51 | 3.733 Beiträge

"Drei Minuten vor einem beginnenden Angriff der NATO". Ergo ohne bevorstehenden Angriff des Gegner auch keinen Angriff mit Kernwaffen auf ihn. Damit auch keinen konventionellen Angriff auf ihn.
Wie deutlich noch?
Das Prozedere ist dann nur noch der Versuch, aus einer Geschichte selber halbwegs heil herauszukommen. Militärische Planung eben. Doch der Kerninhalt ist klar. Wenn der Westen nicht, dann der Osten auch nicht.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#13

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 16:14
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Wer ist Walter Röhrig, meine Mara? Manchmal habe ich den Eindruck, da herrschte so eine richtige Paranoia im Westen vor den "bösen Kommunisten aus dem finsteren Russland, dem Reich des Bösen".
Mensch Mara, ich hab sie gute 15 Jahre selbst erlebt so wie du gestern so schön vom Rest der Weltbewohner geschrieben hattest, wo du heute überall durchtingelst.
Sowas Warmherziges, auch mal absolude Sturheit in den unterschiedlichen Völkergruppen der Menschen der UdSSR, das passte auf keine Kuhhaut, da kam mir Keiner vor, als wollte er morgen dem "freien Bürger West" die Gurgel durchschneiden?
Ich glaube fast, das war noch Stalinparanoia, doch eigentlich hatte der uns doch von einem ganz üblen Verbrecher und seinen Steigbügelhaltern befreit. Alles schon vergessen?

Rainer-Maria



Oh Rainer, ich glaube da bringste was durcheinander. Der Vorgang war ein anderer. Ein Verbrecher hat versucht , den anderen Verbrecher über's Ohr zu hauen. Das ging gründlich schief und sie kämpften einige Jahre miteinander, bis am Ende der eine Verbrecher mit Hilfe externer "(Zweck)-Freunde" den anderen Verbrecher besiegte. Als der besiegt war, erklärte der
Sieger -Verbrecher seine Helfer auch zu Feinden und versuchte sie ebenfalls zu besiegen um dann ganz allein zu herrschen. Das mißlang aber weil die Helfer von damals nun den Charakter des Verbrechers analysierten und sich entsprechend schützten. Am Ende "siegte" die einstigen Helfer, weil sie ökonomisch und technisch potenter waren, mit anderen Worten sie rüsteten ihn an die Wand. Ein sympathische Lösung, weil wir dadurch alle unser Leben erhalten konnten.( ist nicht aus Grimm's Märchenbuch)

Gruß Gert




Komisch ist nur, daß sich die Amis sofort nach dem Zusammenbruch des Kommunismus neue Feinde fernab von der Heimat gesucht und gefunden haben und die Russen nicht, obwohl sie den islamistischen Terror Tag für Tag an der Sügrenze ihres Reiches vor der Haustür haben.
Die reagieren eben nicht wie in Hollywood- Kriegsfilmen, erst recht nicht ziehen sie irgendwelche Verbündete in ihre gehirnkranken Allmachtsfantasien ein, so wie es doubble f... you Dumm- Bush getan hat sondern gehen viel intelligenter mit diesen durchaus vorhandenen Krisenherden um, indem sie so unspektakulär und besonnen wie möglich in diesen Regionen vorgehen.
Dieser Pragmatismus hat das Nachkriegseuropa jahrzehntelang vor militärischen Konflikten bewahrt, aber offenbar ist es populärer, die Welt in Trickfilmkategorien zu erklären anstatt eine seriöse Kausalkette zu analysieren.

Der Ami ist feige und hysterisch und wenn gestern noch locker und easy angesagt war, so kann morgen schon der komplett durchgescannte Flughafen "in" sein, die sind einfach nicht fähig und gewillt, ohne andere zu beklauen und zu betrügen ihr Überleben zu sichern.
Während sich diese Dritte Welt früher nicht wehren konnte, hat sie heute Atomwaffen und fordert nun ansatzweise den Wohlstand ein, den diese Exportweltmeister von Kriegen seit jahrzehnten auf Kosten der Entwicklungsländer gelebt haben und nun am Abgrund stehen und nicht weiter wissen.

Inzwischen betrügen sie sich nur noch gegenseitig mit ihren faulen Krediten und gefälschten Bilanzen und ich hoffe, daß die wenigen vernünftigen Politiker Deutschlands nicht allzu viele Tipps dieser uns zugewiesenen Freunde befolgen, denn von denen möchte ich nicht siegen lernen.
Viele mögen sagen, daß eine sind die Politiker und das andere ist das Volk aber immerhin haben 2 von 3 wahlberechtigten Amis dafür gesorgt bzw. waren gleichgültig (30 % Nichtwähler), daß Kriegsverbrecher Dummbush trotz nachträglich als ungerechtfertigt deklarierten Golfkrieg wieder(!!!) gewählt wurde und da fängt nun mal deren Verantwortung an.

Eine ökonomische Potenz, die nur für das Blut fremder Völker und kriminelle Preis- und Gebietskartelle (Microsoft, BP Amoco u.v.a.) zu haben ist, kann man nicht als überlegen bezeichnen und diese untergehende Weltmacht wäre in einem seriösen Wettstreit der Systeme bestenfalls Mittelklasse gewesen, ein potemkinsches Dorf das sich in seiner letzten Weltmachtphase mit ihren geschmierten Ratingagenturen ihre eigene Parade auf die Beine stellt so wie Honecker einst auf seiner Festtagstribüne, nur daß heute Moodys, Fitch und Standard and Poors marschieren und nicht mehr FDJ, DSF und FDGB.



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#14

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 17:57
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von S51
"Drei Minuten vor einem beginnenden Angriff der NATO". Ergo ohne bevorstehenden Angriff des Gegner auch keinen Angriff mit Kernwaffen auf ihn. Damit auch keinen konventionellen Angriff auf ihn.
Wie deutlich noch?
Das Prozedere ist dann nur noch der Versuch, aus einer Geschichte selber halbwegs heil herauszukommen. Militärische Planung eben. Doch der Kerninhalt ist klar. Wenn der Westen nicht, dann der Osten auch nicht.




@S51 hinterher wäre keiner mehr dagewesen, den man hätte fragen können : war es ein angriffskrieg oder nicht. somit ist das alles graue theorie und das hat uns wahrscheinlich den frieden bewahrt.


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Mahatma Gandhi
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#15

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 18:01
von SCORN (gelöscht)
avatar

Zitat von SkinnyTrucky


....und um bei deiner Fäkalsprache zu bleiben, du kannst mich echt mal am Arsch lecken mit deinem Feldzug gegen die Wahrheit.....

...und tschüß

Mara



eigendlich hatte ich zumindest den versuch einer erklärung erwartet. aber wo nichts ist ,kann auch nichts herkommen. ist halt so.
dir sollte langsam klar sein daß man hier nicht jeden quatsch( und genau das war deine aussage) unwidersprochen von sich geben kann. und wenn man solche fundamentalen erklärungen wie du über einen "tausendfach geäusserten kampfauftrag" von sich gibt, sollte man sich über entsprechende reaktionen nicht wundern.

für das wörtchen "dünnsch...." entschuldige ich mich, ich habe und hatte es mit absicht nicht ausgeschrieben.

wenn du auf meine beiträge nicht mehr reagierst, so ist es mir herzlich egal und soll mir recht sein. sei aber versichert dass ich jeden beitrag von dir lese und bei bedarf auch reagiere.

herzlichst
SCORN


zuletzt bearbeitet 19.09.2010 21:19 | nach oben springen

#16

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 18:02
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Gert

@S51 hinterher wäre keiner mehr dagewesen, den man hätte fragen können : war es ein angriffskrieg oder nicht. somit ist das alles graue theorie und das hat uns wahrscheinlich den frieden bewahrt.



Genau Gert,
Lieschen Müller hat dich damals vor dem Schlimmsten bewahrt...

seaman


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#17

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 18:04
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Hackel39

Zitat von Gert

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Wer ist Walter Röhrig, meine Mara? Manchmal habe ich den Eindruck, da herrschte so eine richtige Paranoia im Westen vor den "bösen Kommunisten aus dem finsteren Russland, dem Reich des Bösen".
Mensch Mara, ich hab sie gute 15 Jahre selbst erlebt so wie du gestern so schön vom Rest der Weltbewohner geschrieben hattest, wo du heute überall durchtingelst.
Sowas Warmherziges, auch mal absolude Sturheit in den unterschiedlichen Völkergruppen der Menschen der UdSSR, das passte auf keine Kuhhaut, da kam mir Keiner vor, als wollte er morgen dem "freien Bürger West" die Gurgel durchschneiden?
Ich glaube fast, das war noch Stalinparanoia, doch eigentlich hatte der uns doch von einem ganz üblen Verbrecher und seinen Steigbügelhaltern befreit. Alles schon vergessen?

Rainer-Maria



Oh Rainer, ich glaube da bringste was durcheinander. Der Vorgang war ein anderer. Ein Verbrecher hat versucht , den anderen Verbrecher über's Ohr zu hauen. Das ging gründlich schief und sie kämpften einige Jahre miteinander, bis am Ende der eine Verbrecher mit Hilfe externer "(Zweck)-Freunde" den anderen Verbrecher besiegte. Als der besiegt war, erklärte der
Sieger -Verbrecher seine Helfer auch zu Feinden und versuchte sie ebenfalls zu besiegen um dann ganz allein zu herrschen. Das mißlang aber weil die Helfer von damals nun den Charakter des Verbrechers analysierten und sich entsprechend schützten. Am Ende "siegte" die einstigen Helfer, weil sie ökonomisch und technisch potenter waren, mit anderen Worten sie rüsteten ihn an die Wand. Ein sympathische Lösung, weil wir dadurch alle unser Leben erhalten konnten.( ist nicht aus Grimm's Märchenbuch)

Gruß Gert




Komisch ist nur, daß sich die Amis sofort nach dem Zusammenbruch des Kommunismus neue Feinde fernab von der Heimat gesucht und gefunden haben und die Russen nicht, obwohl sie den islamistischen Terror Tag für Tag an der Sügrenze ihres Reiches vor der Haustür haben.
Die reagieren eben nicht wie in Hollywood- Kriegsfilmen, erst recht nicht ziehen sie irgendwelche Verbündete in ihre gehirnkranken Allmachtsfantasien ein, so wie es doubble f... you Dumm- Bush getan hat sondern gehen viel intelligenter mit diesen durchaus vorhandenen Krisenherden um, indem sie so unspektakulär und besonnen wie möglich in diesen Regionen vorgehen.
Dieser Pragmatismus hat das Nachkriegseuropa jahrzehntelang vor militärischen Konflikten bewahrt, aber offenbar ist es populärer, die Welt in Trickfilmkategorien zu erklären anstatt eine seriöse Kausalkette zu analysieren.

Der Ami ist feige und hysterisch und wenn gestern noch locker und easy angesagt war, so kann morgen schon der komplett durchgescannte Flughafen "in" sein, die sind einfach nicht fähig und gewillt, ohne andere zu beklauen und zu betrügen ihr Überleben zu sichern.
Während sich diese Dritte Welt früher nicht wehren konnte, hat sie heute Atomwaffen und fordert nun ansatzweise den Wohlstand ein, den diese Exportweltmeister von Kriegen seit jahrzehnten auf Kosten der Entwicklungsländer gelebt haben und nun am Abgrund stehen und nicht weiter wissen.

Inzwischen betrügen sie sich nur noch gegenseitig mit ihren faulen Krediten und gefälschten Bilanzen und ich hoffe, daß die wenigen vernünftigen Politiker Deutschlands nicht allzu viele Tipps dieser uns zugewiesenen Freunde befolgen, denn von denen möchte ich nicht siegen lernen.
Viele mögen sagen, daß eine sind die Politiker und das andere ist das Volk aber immerhin haben 2 von 3 wahlberechtigten Amis dafür gesorgt bzw. waren gleichgültig (30 % Nichtwähler), daß Kriegsverbrecher Dummbush trotz nachträglich als ungerechtfertigt deklarierten Golfkrieg wieder(!!!) gewählt wurde und da fängt nun mal deren Verantwortung an.

Eine ökonomische Potenz, die nur für das Blut fremder Völker und kriminelle Preis- und Gebietskartelle (Microsoft, BP Amoco u.v.a.) zu haben ist, kann man nicht als überlegen bezeichnen und diese untergehende Weltmacht wäre in einem seriösen Wettstreit der Systeme bestenfalls Mittelklasse gewesen, ein potemkinsches Dorf das sich in seiner letzten Weltmachtphase mit ihren geschmierten Ratingagenturen ihre eigene Parade auf die Beine stellt so wie Honecker einst auf seiner Festtagstribüne, nur daß heute Moodys, Fitch und Standard and Poors marschieren und nicht mehr FDJ, DSF und FDGB.






Glaubst du eigentlich an das , was du hier schreibst oder hast du das nur irgendwo aus einer propagandschwarte abgeschrieben?
für mich ist das jedenfalls keine diskussionsgrundlage, weil das nur so strotzt von vorurteilen und gestanzten sätzen.


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#18

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 18:21
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Gert

Glaubst du eigentlich an das , was du hier schreibst oder hast du das nur irgendwo aus einer propagandschwarte abgeschrieben?
für mich ist das jedenfalls keine diskussionsgrundlage, weil das nur so strotzt von vorurteilen und gestanzten sätzen.


Gert, meine Stimme hast Du-falls gefordert- auf sicher beim Buchprojekt des Forums.Weißt schon,"Die Leiden des jungen G."
Du musst unbedingt mit rein.
Du bringst es am besten rüber wie Deutsche denken...

seaman


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#19

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 18:28
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Gert, ich muss immer staunen, was wir für unterschiedliche Geschichtssichten haben. Heute, so bin ich ein Leser von "Die Welt und FAZ", bekomm ich übrigens kostenlos, da habe ich immer den Eindruck, als möchte man die Geschichte aber auch voll herumdrehen."Am Ende war Adolf Hitler der Gute und Stalin der Böse, die Sowjets haben den zweiten Weltkrieg vom Zaun gebrochen und waren selber schuld an ihren über 20 Millonen Toten?"
"Die IG Farben waren die Heilsarmee und so ließe sich das noch wunderbar fortsetzen mit dem Spruch der Dame Steinbach, das die Polen zuerst mobil gemacht haben?"
Ne,Ne mein älterer Freund und gut, das der Rainer-Maria eine Bibliothek im Hause hat, die ein großer Schatz...so würde ich es mal bezeichnen...für mich ist.
Aber lass, du deine Sicht und ich meine Sicht der Dinge. Jetzt wird der interessiert Schüler fragen:" Was für eine Sicht ist denn nun richtig?" Ja, Jungs und Mädels...lesen ist angesagt, auch mal ein Buch im Antiquariat rauskramen, so IG Farben von Richard Sasuly, Verlag Volk und Welt GmbH Berlin 1952...und nicht nur im Internet die ganzen Suchmaschinen bemühen.

Rainer-Maria


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#20

RE: Offizielle Friedenspolitik der DDR

in DDR Zeiten 19.09.2010 18:30
von SCORN (gelöscht)
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Zitat von Gert


[i]Am 13. September 2008 stellten Hans Rühle, ehemaliger Chef des Planungsstabes im Bonner Verteidigungsministerium, und Michael Rühle, Leiter des Planungsstabes in der politischen Abteilung der NATO in Brüssel, in einem Artikel der „Neuen Zürcher Zeitung“ Planungen eines Nuklearkriegs des Warschauer Paktes gegen die NATO in Westeuropa vor.
Gruß Gert



gert, nun entäuscht du mich aber. willst du suggerieren das die darstellungen der herren aus dem planungsstab im bonner verteidigungsministerium und eines planungsstabes in der Nato, der wahrheit letzter schluss ist?

wo sind die darstellungen ehemaliger hoher entscheidungsträger des warschauer paktes über die pläne der Nato. die vermisse ich nämlich. du wirst mir doch zustimmen daß man beide seiten hören sollte bevor man ein urteil fällt. so ist es zumindest in den meisten ländern vor gericht.
hier wird von den ehemaligen gegnern die planung des warschauer paktes erläutert, ich bekomme gleich einen lachkrampf.

es ist ungefähr so wie wenn die generäle des OKW die gründe dafür erläutert hätten warum am 1.9.1939 an der polnischen grenze "zurückgeschossen" wurde. sie wären sicher nicht minder glaubwürdig gewesen, hatten sie doch auch die planung der polnischen militärs vorliegen.

gruß
SCORN


zuletzt bearbeitet 19.09.2010 21:17 | nach oben springen



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