#321

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 02.01.2016 22:41
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #320
Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #317
Entschuldige 39 aber dein vollreifer Jahrgang und dann der Stiller....Steller, ne, das passt wohl nicht zusammen, außer, das war dessen Vater?

Rainer-Maria

Ich weiß ja nichts von diesem Stiller, seine Zeit, sein Alter. Mein Steller hat mich von 1952 bis 1962 verfolgt und mich auch "erlegt", jedenfalls empfand ich es lange Zeit so,
Der 39. grüßt.


rot mark.der müsste heute so etwa Mitte 60 sein, lebt in Ungarn unter dem Namen Fischer ( hat ihm die CIA verpasst )
Habe die Geschichte aufgrund deines Hinweises noch mal nachgelesen, eine wirklich üble Geschichte deine Erfahrungen mit dem MfS.
Was ich dabei nicht verstehe, ist, dass du in die Abgründe der kommunistischen Gesellschaft geschaut hast und es dich trotzdem nicht gruselt vor diesem Gedankengut und vor seinen Schergen. Glaubst du wirklich, daß diese Politik noch ein Fünkchen Gutes bewirken kann ??


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 03.01.2016 09:32 | nach oben springen
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#322

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 02.01.2016 23:09
von Rainer-Maria Rohloff | 1.335 Beiträge

Im Gegensatz zu Gert habe ich nichts nachgelesen aber "erlegt", also der war richtig gut 39. Hätte fast mal meine junge Frau verloren, wo ich 18 Monate für das Vaterland DDR dienen musste. Ihr "erotischer Jäger" saß mir Wochen später in einer Disko mal gegenüber, Sie stellte Ihn mir als normalen Freund vor und ich "Jüngling" muss wohl.....ja klar ich war so etwas von naiv und nahm den etwas älteren Kerl als normalen Gesprächspartner.

Jahre später machte es dann....wie nennt man das Bong, oder gar Ping? Aber "die Frisur hält"....ich glaube nächstes Jahr werden es gestandene gelebte 40 Jahre.

Rainer-Maria der dann im verflixten 7. Jahr selber zum Jäger wurde. Ich damaliges junges Rindvieh, also das Buch, diese wunderschöne Geschichte schreib ich später mal, reineweg nur für Sie, für das junge Mädchen zur Entschuldigung. Ich weiß aber jetzt schon, das Mädel von damals wird ....na warten wir das Buch ab?



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#323

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 02.01.2016 23:54
von Hanum83 | 4.662 Beiträge

Ob die da im Muldental alle das Denkzentrum in der Körpermitte haben, da gabs doch keinen Uranabbau oder so was ähnliches, oder doch


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
zuletzt bearbeitet 02.01.2016 23:55 | nach oben springen
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#324

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 03.01.2016 00:02
von Rainer-Maria Rohloff | 1.335 Beiträge

Hanum entschuldige, du bist ein älteres unerotisches und richtig unempfindsames Arschloch, ich kann das leider nur so texten. Und sollte deiner Frau mal Einer über den Weg laufen der "Zur richtigen Zeit zur richtigen Stelle ist" dann wünsche ich dem Kerl alles Gute.

Rainer-Maria


Der Verfasser wurde 03.01.2016 08:10 von exgakl für den Inhalt dieses Beitrags verwarnt.
Nachricht: Forum REGEL: \"Andere Mitglieder nicht beleidigst, verleumdest oder in irgendeiner Weise belästigst oder schädigst\"

Hanum83 und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#325

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 03.01.2016 09:32
von Gert | 12.354 Beiträge

vertippt


.
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zuletzt bearbeitet 03.01.2016 09:34 | nach oben springen
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#326

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 03.01.2016 18:14
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #313
Ist das ganz sicher, dass es Stiller und nicht Steller heißt?. Ein Oltn Steller MfS, hat mir mal schwer geschadet und meine Familie zerstört. Wo war dieser Stiller denn tätig?
Der 39.



1989 arbeiteten in der HA XVIII (Überwachung volkseigene Wirtschaft) zwei Personen mit dem Namen Steller und in der BV Halle ebenfalls zwei (Abt. Finanzen, Abt. XV (Auslandsspionage)). Es könnte sich z.T. um Kinder des in den 50er und 60ern beim MfS tätig gewesen Olt Steller handeln). Er selbst muss wohl vor 1989 ausgeschieden sein.

Kannste mal Deinen Beitrag in "Der erste Tag" freundlicherweise mit der URL-Funktion verlinken, oder den Text hier nochmal einstellen, denn das Thema war nicht auffindbar, zumindest nicht mit der Themensuchfunktion.


Zitat Hanum:
Ob die da im Muldental alle das Denkzentrum in der Körpermitte haben, da gabs doch keinen Uranabbau oder so was ähnliches, oder doch


Hanum, so was wünscht man eigentlich Keinem, von der eigenen Ehefrau oder Freundin aus welchen Gründen auch immer Hörner aufgesetzt zu bekommen, erst recht nicht wenn das da um irgendwelche Interessen ging, die mit Liebe und Beziehung nichts zu tun hatten. Bei den moralischen Ansprüchen, die die Sozialisten damals hatten, wiegt so eine sogar "von Staats wegen" eingefädelte Affaire natürlich doppelt schwer.

Gruß Kalubke

p.s. Möchte nach dem Lesen der Schilderungen von der 39. noch hinzufügern, dass m. E. das Ganze als noch noch viel Abartiger zu bewerten ist, wenn der Hintergrund dieser Zersetzungsmaßnahmen tatsächlich der "Säuberungsbefehl" 2/49 war.



der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.01.2016 22:54 | nach oben springen
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#327

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 03.01.2016 19:40
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #326


[...]
Kannste mal Deinen Beitrag in "Der erste Tag" freundlicherweise mit der URL-Funktion verlinken, oder den Text hier nochmal einstellen, denn das Thema war nicht auffindbar, zumindest nicht mit der Themensuchfunktion.
[...]



Frage hat sich erledigt, habe es mittlerweile gefunden. Mit dem Suchtext "Der erste Tag" hat es in der Themensuche irgendwie nicht geklappt.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 03.01.2016 22:45 | nach oben springen
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#328

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 04.01.2016 14:39
von Signalobermaat | 356 Beiträge

Gert, du bist zwar ein sehr fleißiger Schreiber in diesem Forum, aber einiges was du schreibst paßt einfach nicht zusammen.
Du nimmst einfach Worte aus einem völlig anderen Sachverhalt und paßt sie woanders wieder ein.
In deinem #318 schreibst du,
als ich über die Schandtaten dieses Vereins schrieb, wurde das mit folgenden Worten abqualifiziert "Phantasieinterpretationen...."
Also, ich habe von dir noch keinen selbsterlebten Bericht über Stasi- Schandtaten gelesen.Nur Wiedergaben von Medienberichten oder Erlebnisse von Anderen, deren Glaubwürdigkeit n icht bewiesen ist, die du aber weiter interpretiert hast.
Oder aber, die du dir möglicherweise in Knabes Gruselkabinett einverleibt hast.
Eine Ausnahme, dein Onkel,wird schon so gewesen sein, nur, was hat das mit MFS zu tun,er hat eine Straftat begangen, die in jedem Staat der Welt bestraft wird.
Persönliche Bereicherung auf Kosten des Staates im Rahmen seiner selbständigen Tätigkeit als Gewerbetzreibender.
Er wußte doch genau was er tat und kannte auch die Folgen. Wenn man erwischt wird muß man auch dazu stehen.Das trifft doch auf jeden anderen Kriminellen auch zu.
Ich habe diesen Begriff ja auch nur gewählt, weil deine Gedankengänge (MfS MA hätten nur aus Selbsterhaltungstrieb kein Blutbad angerichtet, und die Chausseebäume hätten nicht ausgereicht um alle aufzuhängen,) einfach absurd waren und hier wahrscheinlich dein Wunsch, der Vater der Gedanken war.
Um deine absurden Gedanken noch deutlicher zu machen, möchte ich meinem damaligen Bericht noch eine Ergänzung hinzufügen.
Die Familie, die mir damals Hilfe angeboten hatte,waren Inhaber einer selbst. Fleischerei, wir waren normale Kunden.
Die Hilfe, die uns angeboten wurde bestand in der Nutzung ihres Bungalows im Erzgebirge, für den Fall, das es zu Ausschreitungen kommen könnte.
Also, man wollte uns schützen und nicht aufhängen.Das war Realität.
Leider hat diese Fleischerei wie auch viele andere Fleischer und Bäcker bei uns die Wende nicht lange überlebt. Die Konkurenz der neuen Supermärkte war übermächtig.
Dazu kamen in den Märkten neue Fillialen von Großbäckereien und Großfleischerein, die den kleinen Handwerksbetrieben keine Chance ließen.

Ich kann schon den Groll von denjenigen verstehen, die eingesessen haben und dann die Tortur von Vernehmungen wochenlang über sich ergehen lassen mußten, egal ob MfS oder Polizei.
Das das jeder für sich als ungerecht empfunden hat ist doch auch zu verstehen. Ist natürlich unterschiedlich zu bewerten,ob es ein Sexualdelikt oder eine Republickflucht war.
Objektiv war beides eine Rechtsverletzung, die unter Strafe stand.In beiden Fällen, war es eine Straftat,die zu ermitteln war und dann zur Anklage gebracht wurde.
Was kann der der Vernehmer des MfS dafür,daß er die Ermittlungen zu führen hatte,zu einem Strafgesetz, was er gar nicht beeinflussen konnte.
Ich war kein Vernehmer und kenne auch nicht die einzelnen Vernehmungstaktiken.
Aber ich glaube nicht, das sie sich zwischen MfS und VP unterschieden haben.Danach kam der Strafvollzug und das war generell MDI.
Mich würde es schon mal interessieren,wie es in der BRD U-Haft zuging. Vielleicht gibt es da Zeitzeugen, aber nicht wie in bin mir sicher, oder ich glaube das gab es nicht usw.
Also die" feine englische Art " wird es auch in der BRD nicht immer gewesen sein,denn sonst hätten sie einem Beamten,der Folter angedroht hatte, wenn der Gefangene nicht aussagt nicht ein Verfahren angehangen.( Obwohl ich es in diesem ganz konkreten Fall, da es um das Leben eines Entführten ging, für gerechtfertig gehalten habe.)
Aber auch hier,Gesetz ist Gesetz und auch der Beamte hatte sich daran zu halten und wenn er es nicht tat, droht die Bestrafung.
Nur wenn sich ein DDR Vernehmer oder auch egal wer,an das Gesetz hielt stößt das auf Unverständnis.
Ich glaube jeder Straftäter konnte froh sein in deutschen und nicht in amerikanischen,islamischen ,russischen usw. Gefängnissen gewesen zu sein.
Weiß ich Gott sei Dank, auch nur vom Hörensagen.
Das Perfide an dem " Rechtsstaat" BRD ist, daß nur die DDR Bürger bestraft wurden, die ihrer Verfassungspflicht, dem Schutz der DDR nachgekommen sind, aber die, die über die Verabschiedung der Gesetze bestimmt haben, das Parlament,völlig unangetastet blieben.
Und wenn sich heut jemand hinstellt, der sagt, wir mußten ja weil... so müßte das auch gleichermaßen für alle gelten,die von Rechts wegen zu handeln hatten.Jedem Todesschützen wird nachgesagt, er hätte ja vorbeischießen können, der Parlamentarier hätte seine Hand auch unen lassen können.
Es ist einiges schief gelaufen,nicht nach Recht und Gesetz, sondern so wie es einige BRD Politiker und auch DDR Wendehälse für sich in Anspruch genommen haben.
Eigendlich hätten sich doch alle DDR Parlamentäre welche die Hand gehoben haben,hinstellen müssen und sagen, wir sind die Schuldigen,wir
haben das so gewollt,die Anderen haben doch nur ausgeführt, was wir beschlossen haben.
Jetzt bin ich aber auch schon im Bereich der Phantasie gelandet.

Vielleicht noch ein Gedanken zum 39.und zu einigen Anderen.
Da wird ein Satz geschrieben, eine Anschuldigung, ohne Sachverhalt.Ich habe dazu nichts gefunden
Ich finde man sollte dann auch den Sachverhalt beschreiben, damit man sich eine Meinung bilden kann.
Ich weiß nur, das Fremdgehen oder sich neu in jemanden verlieben oder sich auseinanderleben usw. auch an MfS MA so wie an jedem Anderen
nicht vorbei ging, war menschlich.Sehr unangenehm für den Betroffenen oderBetrogenen.
Also wenn schon berichten, dann alles und nicht nur andeuten, daß sich jeder das für sich heraussuchen kann.



Klauspeter, passport und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#329

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 04.01.2016 15:26
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #328


Vielleicht noch ein Gedanken zum 39.und zu einigen Anderen.
Da wird ein Satz geschrieben, eine Anschuldigung, ohne Sachverhalt.Ich habe dazu nichts gefunden
Ich finde man sollte dann auch den Sachverhalt beschreiben, damit man sich eine Meinung bilden kann.
Ich weiß nur, das Fremdgehen oder sich neu in jemanden verlieben oder sich auseinanderleben usw. auch an MfS MA so wie an jedem Anderen
nicht vorbei ging, war menschlich.Sehr unangenehm für den Betroffenen oderBetrogenen.
Also wenn schon berichten, dann alles und nicht nur andeuten, daß sich jeder das für sich heraussuchen kann.




Na ja, wenn mal zusammenzählt, was dem @der 39. alles so seltsames widerfahren ist, u.a. Auftauchen und Verschwinden einer fremden beschädigten MPi bei einer Waffeninspektion, Vergiftungssymptome bei einer chemischen Übung usw., ist das für meinen Geschmack fast schon ein wenig zuviel Zufall.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 04.01.2016 15:28 | nach oben springen
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#330

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 04.01.2016 18:05
von Signalobermaat | 356 Beiträge

Ist doch wieder nur ein Knochen, der einem hingeworfen wird,wo steht denn nun etwas darüber?



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#331

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 04.01.2016 18:21
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #330
Ist doch wieder nur ein Knochen, der einem hingeworfen wird,wo steht denn nun etwas darüber?


Das mit der Waffeninspektion steht im Teil 6 der Auszüge aus dem Buch von @der 39. im Thread "Der erste Tag" (Kapitel "Ich werde Batallionskommandeur"). Ich spare mir mal das verlinken und zitiere den Abschnitt direkt. Ich hoffe, dass @der 39. mit dem Zitieren einverstanden ist:

Eines Tages wurde eine große Inspektion angekündigt, Schwerpunkt Ausbildungsbataillon. Ich hatte zwei Tage Zeit, um das vorzubereiten. Wenn je jemand geglaubt hatte, dass ich bei einer solchen Kontrolle auf die Nase falle, der hatte sich sehr geirrt. Natürlich klingt das jetzt wie Eigenlob, aber ich hatte alles im Griff und wusste, was kommen könnte. Die Inspektion dauert drei Tage, ich bin die ersten beiden Tage sehr gut durchgekommen, am dritten Tag sind die Waffen an der Reihe. Da das Wetter sehr gut war, lasse ich vor dem Objekt alle verfügbaren Tische im Karree aufstellen und darauf die gereinigten Waffen legen. Es konnte nichts schief gehen. Ich präparierte mich schon auf die Meldung an die Inspektionsgruppe, da fiel mein Blick auf die MPis und ich sah zunächst etwas Unregelmäßiges. Beim Herantreten bemerkte ich, dass in eine MPi hineingeschossen worden war, die Verschlussklappe war zerfetzt. Mir schossen hundert Gedanken durch den Kopf, ich lasse die Waffe zur Waffenkammer des Regiments bringen, konnte gerade noch den Übergabebeleg abzeichnen, dann kam auch schon die Inspektionsgruppe. Ich stand stundenlang wie auf Kohlen, dann war die Inspektion mit der Note eins beendet. Ich stürzte in die Waffenkammer des Regiments, wollte die Waffe sehen. Sie war nicht da, sie sei schon zur Division gebracht worden, nach Magdeburg. Hauptmann B., der Bewaffnungsoffizier, zu dem Zeitpunkt dachte ich noch er ist mein bester Freund im Regimentsstab, zuckte mit den Schultern. Er hätte unbedingt wissen müssen und können, dass das keine Waffe aus meinem Bataillon war. Die Waffe war wirklich weg, keine Befragung, kein Protokoll, nichts. Das war in meinen Augen ungeheuerlich und immerhin ein großer Affront gegen einen Bataillonskommandeur. Ich will gerade los toben, da drückt mir ein Feldwebel aus meinem Bataillon, mein Waffenmeister, einen Zettel in die Hand mit der Waffennummer der beschädigten MPi. Nach einer raschen Überprüfung meiner Bestandlisten konnte ich feststellen, diese Waffe gehörte nicht in unseren Bestand, dafür fehlt eine andere MPi.


Gruß Kalubke



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#332

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 04.01.2016 18:23
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

#328
Du schreibst immer sehr viel über den MfS.
Ich lese immer gern deine Berichte. Nur, mir fällt dabei auf, das ich alle Thesen und Bergründungen schon öfters gelesen habe.
Alles was wir meinen, ist falsch oder nicht sehr freundlich.
Wir haben leider sehr wenige User,die sich zu ihrer damaligen Arbeit und politische Überzeugung bekennen.
Mir ist es auch klar, das viele von uns von der richtigen Arbeit der Stasi sehr wenig Ahnung haben.
Du warst ja überall und hast ja viel erlebt!
Wenn das alles stimmt, kläre uns doch mal unter einem neuen Thema auf
Besten Dank


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#333

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 04.01.2016 18:25
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #319
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #314
Was hat "Steller" denn gemacht?

Thema: Der erste Tag # 30 habe ich zu Steller geschrieben, er war der Führungsoffizier meiner ( damaligen) Ehefrau.
Grüß vom 39.


Der entsprechende Beitrag findet sich hier: Der erste Tag (2)

Gruss

icke



der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#334

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 04.01.2016 22:52
von der 39. | 520 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #329
Zitat von Signalobermaat im Beitrag #328


Vielleicht noch ein Gedanken zum 39.und zu einigen Anderen.
Da wird ein Satz geschrieben, eine Anschuldigung, ohne Sachverhalt.Ich habe dazu nichts gefunden
Ich finde man sollte dann auch den Sachverhalt beschreiben, damit man sich eine Meinung bilden kann.
Ich weiß nur, das Fremdgehen oder sich neu in jemanden verlieben oder sich auseinanderleben usw. auch an MfS MA so wie an jedem Anderen
nicht vorbei ging, war menschlich.Sehr unangenehm für den Betroffenen oderBetrogenen.
Also wenn schon berichten, dann alles und nicht nur andeuten, daß sich jeder das für sich heraussuchen kann.




Na ja, wenn mal zusammenzählt, was dem @der 39. alles so seltsames widerfahren ist, u.a. Auftauchen und Verschwinden einer fremden beschädigten MPi bei einer Waffeninspektion, Vergiftungssymptome bei einer chemischen Übung usw., ist das für meinen Geschmack fast schon ein wenig zuviel Zufall.

Gruß Kalubke


Da würde ich dann doch schon gerne klar stellen, dass die Sache mit der zerschossenen MPi gegen mich ging und gut organisiert war. Die Vergiftung war purer Leichtsinn meinerseits, da stand von keiner Seite eine Absicht dahinter. Ich war belehrt und gewarnt worden und habe zu oft geschnüffelt. Geschwiegen habe ich anschließend nur " aus Angst vor Strafe" simpel ausgedrückt.
Der 39.


Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#335

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 04.01.2016 22:57
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Aber wer und wie konnte dir so eine Waffe unterjubeln? Haste das mal rausbekommen?

Das ist ja schon Sabotage!


der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#336

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 04.01.2016 23:15
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Kann es vlt. sein dass Du von der Pyridinwolke was abbekommen hat, oder zu viel Kontakt beim Befüllen Eurer "Chemoknaller" hattest. Das Zeug ist nämlich laut RÖMPP-Chemielexikon extrem hautreizend sowie leber- nieren- und herzschädigend (MAK-Wert 15 mg/m3). Stimmt eigentlich ziemlich genau mit den Symptomen überein, die Du damals hattest.

Gruß Kalubke



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#337

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 05.01.2016 12:53
von Stringer49 | 700 Beiträge

Doppelte Beiträge sind nicht besonders lesenswert... gelöscht


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 05.01.2016 12:59 | nach oben springen
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#338

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 05.01.2016 12:54
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Tag, @Signalobermaat und alle anderen,
Als Nicht-Deutscher habe ich, nach der Lektüre Deines Postings mehrere Probleme.


Zitat von Stringer49 im Beitrag #337
Gert, du bist zwar ein sehr fleißiger Schreiber in diesem Forum, aber einiges was du schreibst paßt einfach nicht zusammen.
Du nimmst einfach Worte aus einem völlig anderen Sachverhalt und paßt sie woanders wieder ein.
In deinem #318 schreibst du,
als ich über die Schandtaten dieses Vereins schrieb, wurde das mit folgenden Worten abqualifiziert "Phantasieinterpretationen...."
Also, ich habe von dir noch keinen selbsterlebten Bericht über Stasi- Schandtaten gelesen.Nur Wiedergaben von Medienberichten oder Erlebnisse von Anderen, deren Glaubwürdigkeit n icht bewiesen ist, die du aber weiter interpretiert hast.
Oder aber, die du dir möglicherweise in Knabes Gruselkabinett einverleibt hast.



Gewiss, es ist nicht gut, wenn ein Historiker (Du sprichst von Herrn Knabe) auch ein Prosecutor = Anwalt des Staates ist. Diese Positionsnahme habe ich sehr oft in den historiographischen Texten der DDR gefunden und mag sie nicht, weder heute noch (damals) - - ich sollte sagen: im damaligen Kontext.

Jedoch - so scheint es mir - denkst Du, dass eine korrekte Beurteilung des MfS nicht möglich ist, wenn man es nicht erlebt hat - hinter oder vor dem Schreibtisch. Du kannst mich gern korrigieren, wenn ich es falsch verstanden habe.

Ich möchte diese grundsätzliche Frage noch von einer anderen Seite betrachten. Es gibt nun eine riesige Hinterlassenschaft von Papieren des MfS. So habe ich beispielsweise das Wort « Zersetzen » oder andere Dinge in diesen Papieren gefunden, welche keineswegs nette Briefe aus dem Kloster der Hl Maria sind... Fatalerweise, ergibt sich aus der Konfrontation der Unterlagen und der Zeitzeugenaussagen ein koherentes Bild. Das Untersuchungsorgan MfS sollte also, wenn es heute existierte und sich selbst betrachtete, begeistert sein von dieser Übereinstimmung.

Es bleibt nur die Möglichkeit, die Authentizität der Unterlagen anzuzweifeln, so etwa: Man schreibt das, aber tut es dann doch nicht. Das jedoch kann bedenklich sein, denn nach der marx.-len. Weltauffassung ist die Arbeiterklasse die einzige Gruppe, welche die « objektive Realität » erkennen kann (sie kennt die Gesetze der Entwicklung der Gesellschaft) und deshalb auch die Wahrheit sagt / sagen muss.

Sind die Akten des MfS weniger glaubwürdig als das Papier-Erbe des Nationalsozialismus oder aus den Tagen des Kapp-Putsches ? Dieses Erbe wurde - zu Recht und bis auch in die späten Tage der D.D.R. als glaubwürdig angesehen um die Verbrechen des Nationalsozialismus zu verfolgen. Warum also sollten dann die Unterlagen einer militärisch-polizeilichen Formation der « Arbeitermacht » weniger glaubwürdig sein ?

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #328

[...]
Also die" feine englische Art " wird es auch in der BRD nicht immer gewesen sein,denn sonst hätten sie einem Beamten,der Folter angedroht hatte, wenn der Gefangene nicht aussagt nicht ein Verfahren angehangen.( Obwohl ich es in diesem ganz konkreten Fall, da es um das Leben eines Entführten ging, für gerechtfertig gehalten habe.)
Aber auch hier,Gesetz ist Gesetz und auch der Beamte hatte sich daran zu halten und wenn er es nicht tat, droht die Bestrafung.
Nur wenn sich ein DDR Vernehmer oder auch egal wer,an das Gesetz hielt stößt das auf Unverständnis.



Diese hier aufgeworfene Frage berührt ein grundsätzliches rechtliches Problem. Es wurde bereits angesprochen: Der Untersuchungsstrafvollzug des MfS, für welchen es keine rechtlich (legislative) Grundlage gab. Die Rechtsdiskussion in der D.D.R. benutz Ende der achtziger Jahre den Begriff « sozialistischer Rechtsstaat ». Ein Rechtsstaat, das schrieb bereits Beccaria* zum Strafrecht in einer Zeit, als es noch keinen Imperialismus und keinen Kalten Krieg gab, hat Prinzipien - keine Verurteilung und keine Bestrafung ohne veröffentlichte Gesetze. Wie aber wurden Menschen behandelt, welche die D.D.R. verlassen wollten und ihren Willen ganz korrekt in den Administration erklärten ?

Abschliessend möchte ich sagen, dass ich (wahrscheinlich wie viele hier) ein Ungleichgewicht sehe zwischen der Öffnung der Archive der D.D.R. und der Unzugänglichkeit der Archive im Westen. Auch denke ich, dass die Demokratie in grosser Gefahr ist. Wer sich mit M$ Win 10 beschäftigt, wird erkennen, dass die Frage von herrn Mielke « Wer ist wer ? » sehr gut weiterlebt - nicht in der D.D.R. sondern im Westen.

Ich würde mich freuen, wenn meine Zeilen der Diskussion dienen, denn ich bin wohl für meine Freunde ein old chap aber eben doch kein Knabe...

Stringer49

* Cesare Bonesana-Beccaria, Marquis of Gualdrasco and Villareggio,15 March 1738 – 28 November 1794. Sein Werk « On Crimes and Punishments / Dei delitti e delle pene erschien 1764.





[/quote]


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Signalobermaat und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.01.2016 12:56 | nach oben springen
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#339

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 06.01.2016 15:12
von Signalobermaat | 356 Beiträge

Hallo stringer 49.
Danke für den sachlichen Inhalt.Da bin ich auch gern bereit meine Meinung dazu zu sagen.
Ich und sicherlich auch viele andere, haben ein Problem mit der Veröffendlichung von Dokumenten, die von Fachleuten ,in dem Fall Geheimdienstlern, für Fachleute geschrieben wurden.Ganz schlimm wird es dann,wenn es nur auszugsweise, ohne den Gesamtzusammenhang zu kennen geschieht.Da Geheimdienstunterlagen immer brisant sind,( deshalb ja auch geheim und nicht für die Öffendlichkeit gedacht) sollte man sie Laien auch nicht in die Hand geben, schon um falsche Deutungen zu vermeiden.Hat es in der ganzen Welt noch nicht, außer der DDR gegeben und was dabei herausgekommen ist, sehen wir seit 25 Jahren.
Würde in jedem anderen Land mit Sicherheit auch einen Schock auslösen.
Wenn das nun schon geschehen war, hätte man die Fachleute,die es richtig einordnen können, mit der Auswertung beauftragen müssen Also Führungspersonal von BND un BVV,Strafrechtler,Kriminalisten, also Personal, was auf der anderen Seite im gleichen Bereich tätig war um das dann auch richtig zuordnen und werten können.
Z.B. Internierungslager.Eine Festlegung, die es in jedem Staat gibt, die ausschließlich für den Verteidigungsfall vorgesehen ist.
Das betrifft 1. Alle Ausländer der kriegsführenden oder vertraglich gebundenen Staaten
2.alle Personen, die im begründeten Verdacht stehen im Verteidigungsfall sofort u. auftragsgemäß mit Handlungen gegen die Landesverteidigung zu beginnen( heut sagen wir Schläfer) Dazu müssen ganz konkrete Verdachtsmerkmale volrliegen,die aber strafrechtlich noch n icht gesichert sind.
an denen aber gearbeitet wird.Ein ganz eng begrenzter Personenkreis.
3.Personen, deren feindlich negative Haltung zur DDR bekannt ist und die vermuten lassen, daß sie im Verteidigungsfall Handlungen zum Schaden der Landesverteidigung begehen könnten. Auch hier sind ganz strenge Maßstäbe angelegt.Da gab es kein Gießkannenprinzip.
Da einige vom 3. Personenkreis eh Reservisten waren und an der Front gelandet wären, hätte es sich hier auch noch reduziert.
Aber was kam heraus durch die Preisgabe der Maßnahme. Jeder war der Meinung 1989 sollten tausende DDR Bürger weggesperrt werden.
Da hätten wir keine Front gebraucht, weil die Soldaten fehlten.
Oder aber 2. Beispiel.
Es gab Festlegungen, wie im Verteidigungsfall bei einem bewaffneten Angriff die Objektverteidigung mit Schußsektoren zu organisieren war.
Was hat man uns unterstellt, nachdem man die Dokumente frei gegeben hatte.Es waren Pläne fertig,die die Demonstranten 1989 zusammenschießen sollten.Das wurde ganz konkret mir gegenüber vom Bürgerkommitee geäußert.
Solche Unterlagen der Objektverteidigung gab es für alle Objekte bewaffneter Organe und hatte mit dem MfS gar nichts zu tun.
Das hatte man aber der Bevölkerung wissendlich verschwiegen.
Nun zu der angeführten Zersetzung.-
Das war eine pol.-op. Maßnahme z.B. bei Gruppendelikten mit feindlich negativem,oder nur negativem Charakter,wo mit negativen Auswirkungen oder Vorkommnissen in der Öffendlichkeit unterhalb der strafrechtlichen Relevanz zu rechnen war,bzw.vorbeugende Verhinderung von negativen öffendlichkeitswirksamen Maßnahmen.
Es diente der Verunsicherung des Mißtrauens der Beteiligten untereinander sowie zu Außenstehenden und so zum Verfall der Gruppe.
Eine Maßnahme, die aus meiner Sicht seitens der BRD Politk heut bei PEGIDA angewandt wird indem man die Beteiligten als Rechte klassifiziert, um weitere Aktivitäten einzuschränken und weitere Bürgerbeteiligungen zu verhindern.Funktioniert heut wie damals und ist sicherlich keine Erfindung des MfS sondern eine geheimdienstliche Methode.
Die Akten, soweit es sich um objektive Sachverhalte handelt , stimmen mit Sicherheit.Das sind alle Befehle, Weisungen Dienstvorschriften usw.
Sie alle haben einen einleitenden Tenor, der diese Maßnahmen und Handlungen begründet.
In der Regel begannen sie so
-Zur Verhinderung von feindlich negativen Handlungen im Zusammenhang mit..
- oder zur Aufklärung von feindlich negativen Handlungen und Vorkommnissen .... weise ich an usw.
Es ging also immer um die Vorbeugung und Aufklärung von Handlungen, mit negativen Auswirkungen auf bestimmte Schutzobjekte, ( Politik, Objekte, Veranstaltungen usw.)
Den Operativvorgängen lagen immer Verdachtsmomente einer Strafrechtsverletzung zugrunde, und jede strafrechtliche Einschätzung hatte sowohl belastende und mußte aber auch die entlastenden Momente zum Inhalt haben. Also was spricht gegen den Verdacht.
Das ist ein Grundsatz, der im gesamten Recht tragend ist.
Seit 25 Jahren höre ich, was DDR und MfS angeht nur die belastende Seite, weil was nicht sein kann, auch nicht sein darf
Das hat mit obj. Wahrheitsfindung nichts,sondern immer n ur mit Verurteilung etwas zu tun.
Man hätte sich mal, anstatt mit aller Kraft gegen die DDR u. MfS zu arbeiten, damit befassen sollen, wie man aus der nun Einheit ein für das gesamte Volk besseres Land machen mit blühenden Landschaften können.Straftaten hätten dann, wenn bewiesen auf beiden Seiten zur Aburteilung kommen müssen und nicht n ur einseitig.Eine weiße Weste hatte die BRD auch nicht.
Soviel mal zum 1. Teil deiner Frage.
Fortsetzung zur Ausreiseproblematik folgt, sonst wird es zuviel.



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#340

RE: 1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

in Spionage Spione DDR und BRD 06.01.2016 15:34
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Wie ist denn nun die Offizierslaufbahn von @der 39. vor diesem Hintergrund zu bewerten? Fachliche Gründe spielten sicher weniger eine Rolle dabei, als sie damals geknickt wurde. Falls die Militärabwehr des MfS an einigen kaderpolitischen Entscheidungen und Entwicklungen mitgewirkt haben sollte, was wären da die Gründe gewesen? Strafrechtsrelevanz kann man hier ja wohl ebenfalls ausschließen und die Loyalität stand m.E. auch außer Frage. Das Argument Spionageverdacht in der Begründung zur OPK-Eröffnung war ja nun lächerlich und durch nichts gedeckt. Was bleibt da noch übrig an legitimen Gründen? Etwa die Westverwandschaft? Dazu sei angemerkt, dass hohe Parteifunktionäre der SED ebenfalls Westverwandschaft hatten und diese sogar regelmäßig besuchten. Am Bhf. Friedrichstraße gab es für sie sogar einen separaten Zugang zum Westteil des Bahnhofes. Diese Personen besaßen Funktionen mit viel höherer Sicherheitsrelevanz als ein Grenzoffizier jermals hätte haben können.

Gruß Kalubke



der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.01.2016 15:46 | nach oben springen
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