#41

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 03.09.2010 15:54
von Eumel | 139 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von sentry
Na, wenn man sich als Bürger dritter Kalsse fühlt, aber trotzdem stolz ist ein Deutscher zu sein, ist doch noch nicht alles verloren...

Aber wie ist das nun eigentlich mit dem Lohn - ich kenn' mich nicht so gut aus mit ehrlicher Arbeit!?
Ich habe immer dieses Idealbild zweier verschiedener Lohnempfänger.
Der eine arbeitet irgendwie tariflich gebunden. Da handelt die zuständige Gewerkschaft mit den Arbeitgebern Lohn für die Berufsgruppen aus, die sie vertreten. Wenn die Arbeitnehmer meinen, das wäre zu wenig, wird verhandelt und ggf. mittels Arbeitskampf a.k.a. Streik Druck ausgeübt. Das bringt nicht immer das Idealergebnis für den Arbeitnehmer (manchmal sind die Forderungen auch etwas übergekackt), aber meist gibts einen Kompromiss. Man wird sich irgendwie einig.
Merkt einer was? Der Staat ist gar nicht vorgenommen. Wir sind nämlich in einer Marktwirtschaft und der Staat mischt sich anscheinend nur ein, wenn für ihn etwas zu holen ist. Das Ding wird denn auch Arbeitsmarkt genannt - Arbeit gegen Geld. Ist das Geld zu wenig, zieht der Arbeitnehmer weiter. Wie hoch sein "Basiswert" ist, sollte er in seiner Schulzeit selbst definieren, in dem er sich ein Gleichgewicht zwischen Hausaufgaben und Playstation definiert. Wenn man später Computerspieletester oder Deutschlands Superstar werden will, darf es ein bisschen mehr Playstation sein - sonst eben ein bisschen mehr Hausaufgaben.

Der andere, oftmals der klassenverkloppte Streber, hat keine Gewerkschaft, die ihn vertritt. Er verhandelt seinen Lohn selber. Letztendlich wirken aber die gleichen Mechanismen. Er schätzt seinen Wert ein, setzt ihn mit der angebotenen Leistung ins Verhältnis und sucht sich einen Arbeitgeber, der bereit ist, mit ihm einen ähnlichen Kompromiss zu schließen und einen Vertrag zu machen. Das kann mühselig sein und gelegentlich muss man seine Prioritäten ändern und seine Forderungen ein wenig relativieren. Der Rest ist wie oben. Wieder kein Staat vorgekommen

Warum beschweren wir uns also, dass der Wesi mehr verdient als der Ossi? Ja, ok, die Wende ist nicht vollzogen, die Mauer in den Köpfen, Bürger jetzt sogar schon dritter Klasse - das ist hart, man komt gar nicht mehr raus aus der Depression.
Aber sonst, im täglichen Leben, wen juckt das? Wenn es keinen gibt, der seine Hütte für 15 EUR die Stunde putzen lassen will, kann keine Firma dem Putzi 7,50 auszahlen. Wenn Geiz geil ist, kann man auch an der Flaschenkasse nicht reich werden. Wenn uns die Sozialabgaben zu hoch sind, kann auch ein Altenpflegehelfer seine Familie nicht ernähren. Wer in der Schule keinen Bock hatte oder (sorry) zu doof war, kann heute kein Atomphysiker werden. Die Grundsteinlegung war irgendwo zwischen dem 6. und 20. Lebensjahr, allerdings ohne Blaskapelle und kaltes Buffett. Man konnte den Moment leicht verpassen. Da gehts dem Ossi wie dem Wessi.

Das Schöne am Markt ist das, was immer vergessen wird: Nicht nur der Unternehmer ist Monopolist, auch der Kunde bzw. Arbeitnehmer ist einer. Wenn der Unternehmer nämlich keinen findet, der seine Konditionen akzeptiert, steht er blöd da und muss dichtmachen oder abwandern. Das Blöde ist, wenn die Forderungen des Arbeitnehmers (aus seiner Sicht) überkacken, dann tut er das auch. Es liegt bei uns allen, so ein Gleichgewicht herzustellen - so utopisch wie das klingt.
Fakt ist, dass es auf absehbare Zeit keinen Politiker geben wird, der das Recht und die Mittel hat zusagen, jetzt sind 20 Jahre 'rum, jetzt gebt den Ossis endlich mehr Geld! Von der Seite ist keine Hilfe zu erwarten.



Sentry du hast es auf den Punkt gebracht, ein sehr guter Beitrag. Es habe einige noch nicht begriffen, dass die Arbeitskraft eine Ware ist, wie viele andere Waren. D.h die Preisfindung geschieht nach dem Gesetz Angebot und Nachfrage. Entscheidend für den Erfolg der Ware Arbeitskraft ist hauptsächlich die Qualität, in diesem Fall ist das die Berufsausbildung in zweiter Linie natürlich auch die Nachfrage. Daraus folgt: je besser die Berufsbildung , desto besser der Preis ( Lohn/ Gehalt). Gleichzeitig sinkt mit der besseren Berufsbildung das Risiko arbeitslos zu werden. Und an diesen Prozessen kann die Politik so gut wie gar nichts tun ( von Ausnahmen sprich Förderungsmaßnahmen mal abgesehen) Das ist Sache der Tarifpartner. In den nächsten Jahren wird es eine zunehmende Verknappung an Arbeitskräften geben, weil sich die Bevölkerungspyramide zugunsten der AN verändert. Die AN sitzen dann wieder an einem längeren Hebel. Allerdings gilt das nicht für jene jungen Leute, die nichts außer Spielekonsole gelernt haben. Die bleiben sogar bei Vollbeschäftigung auf der Strecke.


Gruß Gert




Was ist da auf den Punkt gebracht oder gut? Seid ihr alle Rentner oder selbständig? Leser der BILD? Was sollen denn diese Aussagen voller unlogischer Vergleiche und Aussagen?

Auf den Punkt gebracht sagt das nur aus: Ich habe eine Überproduktion von Zahnbürsten, also kosten die statt einen Euro nur noch 50 Cent oder ich habe z.B. 1 Million arbeitslose Kaufleute mit sehr guter Ausbildung aber nur eine halbe Million Arbeitsplätze. Also bezahle ich statt 6,50 Euro nur noch 4,50 ... gibt ja genug ... und Zeitarbeitsfirmen drücken mir die Abgaben noch weiter.

Könnte man ja noch sagen, nur die mit bestem Wissen und Ausbildung kommen unter ... ist aber in der Praxis nicht so. Die Hälfte geht ja noch über "ich kenne jemanden, der jemanden kennt" weg. Damit kommen auch immer mehr Entscheider in Positionen, die sie nicht wirklich ausfüllen können. Man könnte jetzt natürlich jetzt auch die Ausbildung verbessern bzw. vertiefen. Es gibt ja mittlerweile jede Menge Anbieter für Weiterbildung. Nur, da greift natürlich auch der Staat mit Förderung wieder ein. Dummerweise wird da nicht der Arbeitnehmer mit verbesserter Ausbildung gefördert ... sondern der Anbieter vieler, zum Teil dubioser, Weiterbildungen. Mal gar nicht davon zu reden, dass es Betriebe gibt, die vom Arbeitsamt ihre Ausbildung der Mitarbeiter finanzieren lassen statt selbst auszubilden.

Zurück zum Thema, dass gut ausgebildete Kräfte immer Arbeit finden. Trifft sicher zu, wenn man heute in c++ ordentlich programmieren kann, aber selbst da wird lieber ein Ausländer eingestellt, der nur die Hälfte kostet. Die Sekretärin, die 30 Jahre hervorragende Arbeit im Vorzimmer des Chefs gearbeitet hat bis der Betrieb pleite ging, wird allerdings nun auf dem "freien" Arbeitsmarkt ein paar Probleme bekommen. Schon weil sie vielleicht im Minirock nicht mehr so knackig aussieht

Dann haben wir noch das Problem mit dem Nomadentum der Arbeiter. Da werden eben sehr weit weg von der Heimat gut ausgebildete Handwerker gesucht. Mecklenburg/Vorpommern oder auch anderen Gebieten ist eben viel Industrie platt gemacht worden. Also ziehen die Arbeiter der Arbeit hinterher und die Gegenden bluten weiter aus. Alte und "Dumme" können ja bleiben. Kann ja auch clevererweise einen Laden aufmachen oder eine Leistung anbieten, von etwas, was ich gut beherrsche. Problem ist nur, dass sich das keiner leisten kann. Kann ja nur Geld ausgeben, welches ich auch verdiene.

Das ist eben das Dilemma. Die Leute verdienen immer weniger Geld und können damit auch weniger ausgeben. Damit bekommen zum Beispiel auch Dienstleister weniger Geld. Die können ihren Angestellten auch wieder nur weniger bezahlen oder dicht machen. Der Markt regelt eben ...

Wer jetzt sagt, ist alles nur Schwarzmalerei oder aus der Luft gegriffen, der sollte mal bitte schauen, wie die sogenannten "Aufstocker" und Mitarbeiterzahlen bei Zeitarbeitsfirmen gestiegen sind.

Edit: Tarifunterschiede Ost/West im Vergleich in der pdf im Link auf der Url. Seite 3 sind da interessante Grafiken: http://www.boeckler.de/320_103280.html


zuletzt bearbeitet 03.09.2010 15:59 | nach oben springen

#42

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 03.09.2010 15:58
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Zitat von wosch

Zitat von Weichmolch
Ich überlege die ganze Zeit, wie denn eine vollzogene Einheit aussehen sollte. Vielleicht nähern wir uns aus dieser Richtung dem Thema eher.

Weichmolch



Hallo!
Wer die Verhältnisse in der BRD, sprich: Lebensqualität, mit denen der ehemaligen DDR vergleicht und vehement behauptet, daß das Leben in der DDR besser, schöner und gerechter war und das auch noch der Jüngeren Generation weismachen will, trägt m. E. nicht dazu bei am mentalen Vollzug der Einheit einen Beitrag zu leisten. Das Gegenteil ist der Fall, gerade die hier am meisten schreien, sind finanziell so gestellt, daß sie Kreuz und Quer durch die Bundesrepublik reisen können um an jedem x-beliebigen Treffen und Event teilnehmen zu können und vergessen dabei mal ganz nebenbei, daß dem normalen DDR-Bürger spätestens 5 km vor Dömitz die Weiterfahrt verwehrt wurde. Heute fahren selbst Die, die das seinerzeit und auch noch heute "gutgeheißen haben, bei Dömitz über die Elb-Brücke oder über die Autobahn mal schnell nach Hamburg, haben zu einem großen Teil ihren Wohnsitz in die Alt-Bundesländer verlegt, können sich frei bewegen, polemisieren, dürfen gewählte Politiker in der Öffentlichkeit dieses Forums mit allem Möglichen betiteln (ohne das sie dafür strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden) und messen den Vollzug der Einheit an Nebensächlichkeiten und vergessen beim Aufzählen von verbesserungswürdigen Mankos immer das Aufzählen von auch Positivem!
Ich sehe in meinem Umfeld etliche Familien in denen die Partner sich aus Ost- und West zusammengetan-oder gefunden haben, die Ergebnisse dieser Verbindungen, das sind Beispiele vollzogener Einheit!!

Schönen Gruß aus Kassel.




Also ich halte die Einheit auch noch nicht für vollzogen und da spielen für mich viele Faktoren hinein. Zwar habe ich oben von Wosch genannte familiäre Einheit vollzogen, ich bin seit 16 Jahren glücklich mit einer Wessi verheiratet und lebe in den "Alten Ländern".
Da aber fangen die Probleme schon an, zwischen beiden Familien der Schwiegereltern, bestehen noch Vorbehalte gegen die anderen und die Barriere West / Ost verhindert ein zusammenkommen. Fundamentiert wird dies durch die in den Medien noch allgegenwärtige polarisierendeWest / Ost Berichterstattung wo gezielt auf unterschiedliche Lebensgewohnheiten und Wertvorstellungen hingewiesen wird. Daraus resultierende Vorurteile bestimmen dann auch das miteinander der Menschen in unserem Land.

Daneben bestimmen auch eine ganze Reihe hier schon angesprochener Fragen das Empfinden der Menschen und lassen sie fühlen nicht gewollter Teil dieses Staates zu sein.
Neben einer ganzen Reihe ökonomischer Probleme wie Lohndifferenzen, Vermögensverhältnisse und Renten spielt dabei auch die Ausgrenzung und systematische Benachteilung ehemalig staatstragender Teile der DDR Bevölkerung.
Wenn nach über 20 Jahren Einheit unvermindert mit den Enzug von Bürgerrechten ( z. Bsp. passives Wahlrecht ), Berufsverboten oder Sozialstrafrecht Menschen zum Teil gegen bestehende Menschenrechtsnormen ausgegrenzt werden, dann kann man nicht von einer vollendeten Staatlichen Einheit sprechen. Den Betroffenen bleibt doch gar nicht anderes übrig sich von diesen Staat ab zu wenden.

Ein weiteres Beispiel ist die Integration der NVA und die rechtliche Rolle ihrer gedienten Reservisten ( Gedient in "Fremden Heeren" ).
Daneben haben aber Reservisten und ehemalige Angehörige vom I. / II. Weltkrieg wie Wehrmacht und WaffenSS einen vollwertigen Status und sind in der Reservistenarbeit und Traditionspflege eingebunden gewesen bzw. ihnen wird die gediente Zeit rentenrechtlich wesentlich besser angerechnet.
Durch die derzeitige Politik wird vielen ehemaligen DDR Bürgern Würde und Respekt genommen sowie ihre Lebensleistung nicht anerkannt.
Zu einer vollzogenen Einheit gehört für mich die Integration aller Bürger, faire soziale Verhältnisse sowie gleiche Bildungs- und Entwicklungschancen.

AMW


zuletzt bearbeitet 03.09.2010 16:01 | nach oben springen

#43

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 03.09.2010 19:33
von Gert | 12.354 Beiträge

@eumel ich habe den von dir gesetzten Link genutzt und mal nachgelesen wie sich das entwickelt hat in 20 Jahren.

Zitat
Das Tarifniveau Ost/West, also das Verhältnis der tariflichen Grundvergütungen, betrug 1991 rund 60 Prozent und Ende 2009 96 Prozent (siehe Abbildung 2 in der pdf-Version dieser PM; Link unten)

Die tarifliche Wochenarbeitszeit lag im Osten 1991 mit 40,2 gut 2 Stunden höher als im Westen mit 38,1 Stunden. Ende 2009 belief sich die Wochenarbeitszeit auf 38,8 Stunden im Osten und 37,4 Stunden im Westen.

Der tarifliche Grundurlaub beträgt zurzeit im Osten 26,8 Arbeitstage (West: 28,1), der Endurlaub, also die maximal erreichbare Zahl von Urlaubstagen, erreicht 29,5 Arbeitstage (West: 30,1).

Das tarifliche Urlaubsgeld, festgelegt als Prozentsatz des Monats- bzw. Urlaubsentgeltes, hat in vielen Tarifbereichen Westniveau erreicht . Da, wo es als fester Euro-Betrag vereinbart ist, ist es teilweise noch deutlich niedriger.

Die tarifliche Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) hat in einigen Bereichen ebenfalls Westniveau erreicht, aber auch in größeren Branchen (Metall, Chemie, Einzelhandel, öffentlicher Dienst) bestehen noch Unterschiede.
Ende des Zitats

Ich finde diese Entwicklung schon recht gut, wenn auch noch keine 100% ige Angleichung erreicht wird OK aber es ist eine deutliche Steigerung
Im Fernsehen sah ich mal, wie im Grenzgebiet zu Polen die Deutschen den Begriff " geiz ist geil" auslegen. Da wurde vom Friseur bis zum Benzineinkauf alles jenseits der Oder gemacht. Und da wunderst du dich wenn in diesen Gebieten entlang der Grenze zu Polen z.B. Deutsche die Arbeit verlieren, ich denke das kann man fortsetzen an der Grenze zur Tschech. Republik. Desweiteren sprichst du von Ausländern die dir die Arbeit wegnehmen. Wenn ich das richtig sehe, wohnst du auf dem Territorium der eh. DDR. Wo sind denn da Ausländern, bitteschön ? Komm mal nach Köln oder Dortmund, da siehst du wirklich die ausländische " Konkurrenz". Aber was macht denn die ausländische Konkurrenz ? Die machen doch oft nur die dreckigsten und schlecht bezahltesten Jobs, für die sich die Deutschen zu fein sind, auch die Ostdeutschen sind da wählerisch.
Zu der Unbeweglichkeit der Leute in Mac Pomm. Darüber hab ich auch etwas im TV gesehen. Die jungen Frauen sind den Männern da weit voraus. Sie fahren der Arbeit hinterher, sind flexibel. Die Männer hocken auf ihrer mecklenburgischen Scholle und klagen Gott und die Welt an, dass ihnen keiner Arbeit vorbei bringt. Wenn sie diese Einstellung beibehalten, werden sie in 50 Jahren noch da sitzen und zwar ohne Frauen, denn die haben in anderen Gebieten längst ihr Glück gefunden.

Abschließend noch eine Bemerkung zu dem vorigen Absatz : In den USA fahren die Leute der Arbeit immer hinterher und wenn es 2000 km sind. Das ist dort das Normalste der Welt. Die habe aber auch Druck Geld zu verdienen, denn dort gibt es nur ein halbes Jahr ALU. So sieht es in anderen Ländern aus.


Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#44

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 03.09.2010 19:45
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Gert Deine Zahlen sind nur Theorie, in der Praxis sieht das Lohngefüge ganz anders aus und weist noch große Unterschiede auf.

Sicher nur eine Momentaufnahme, aber die Frisöse meines Vaters verdient in zentraler Lage in Erfurt gerade einmal 3.- € ist das in Ordnung ?

Auf den Arbeitsmarkt gilt schon lange kein faires Aushandeln der Arbeitsbedingungen und Entlohnung, das Kapital hat verstanden mittels der Politik Instrumente wie EU weiter Arbeitsmarkt, Zeitarbeit, 1 ,- € Zwangsarbeit unter Hartz IV usw. zu schaffen di9e Lohndumping fördern.
Das ergebnis sieht man dann unter anderen hier :

http://www.eu-info.de/deutsche-europapol...hland/reallohn/

Übrigens, soll Mc Pomm komplett entvölkert werden ? Frag mal KID wie es in den Staaten ohne strukturelle Wirtschaftsförderung aussieht. Willst Du solche Verhältnisse in Deutschland ?

Gruß AMW


nach oben springen

#45

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 03.09.2010 20:38
von PF75 | 3.291 Beiträge

@ Gert

deine ausführungen sind ja gut und schön aber wie schon AMW schrieb willst du MV entvölkern ?dei leute hatten ja alle mal arbeit aber das bißchen industrie (außer Werften) wurde ja schnell platt gemacht.
du bist der Meinung die leute sollen der arbeit hinterher laufen,aber warum kommt die arbeit nicht zu den leuten wenn angeblich soviele leute gesucht werden.
ich selbst bin auch bloß leiharbeiter trotz mehrerr berufeund manchmal bin ich schon der meinung es wird von den leuten verlangt sich am besten ein Wohnmobil zu zulegen damit sie noch flexibler werden,das kann ja auch nicht die lösung seien man hat ja schließlich auch ein privatleben und wo bleiben denn da die sozialen kontakte ?
ab einem bestimmten alter biste auch im westen nicht mehr gefragt .abschließend noch es müssen ja auch noch ein paar leute hier bleiben damit die menschen aus den westlichen ländern sich hier einen schönen urlaub machen können oder bringt ihr eure "sams" mit?


nach oben springen

#46

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 03.09.2010 23:04
von Eumel | 139 Beiträge

Zitat von Gert
@eumel ich habe den von dir gesetzten Link genutzt und mal nachgelesen wie sich das entwickelt hat in 20 Jahren.

Zitat
Das Tarifniveau Ost/West, also das Verhältnis der tariflichen Grundvergütungen, betrug 1991 rund 60 Prozent und Ende 2009 96 Prozent (siehe Abbildung 2 in der pdf-Version dieser PM; Link unten)

Die tarifliche Wochenarbeitszeit lag im Osten 1991 mit 40,2 gut 2 Stunden höher als im Westen mit 38,1 Stunden. Ende 2009 belief sich die Wochenarbeitszeit auf 38,8 Stunden im Osten und 37,4 Stunden im Westen.

Der tarifliche Grundurlaub beträgt zurzeit im Osten 26,8 Arbeitstage (West: 28,1), der Endurlaub, also die maximal erreichbare Zahl von Urlaubstagen, erreicht 29,5 Arbeitstage (West: 30,1).

Das tarifliche Urlaubsgeld, festgelegt als Prozentsatz des Monats- bzw. Urlaubsentgeltes, hat in vielen Tarifbereichen Westniveau erreicht . Da, wo es als fester Euro-Betrag vereinbart ist, ist es teilweise noch deutlich niedriger.

Die tarifliche Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) hat in einigen Bereichen ebenfalls Westniveau erreicht, aber auch in größeren Branchen (Metall, Chemie, Einzelhandel, öffentlicher Dienst) bestehen noch Unterschiede.
Ende des Zitats

Ich finde diese Entwicklung schon recht gut, wenn auch noch keine 100% ige Angleichung erreicht wird OK aber es ist eine deutliche Steigerung
...

Viele Grüße aus dem Rheinland



Tariflich sind es wirklich nicht schlecht aus ... stagniert aber irgendwie bei etwas über 50 % bzw. wird sogar schlechter (also tariflich gebundene Betriebe). Das ist ja gerade das Problem. Ohne Tarifbindung wird eben gezahlt, was man gerade zahlen kann, um noch Arbeitskräfte zu bekommen. Dummerweise gibt es eben kaum Jobs ... und so ist man gerade über Zeitarbeit im Osten schnell und billig "verkauft". Selbst wenn die nach Tarif zahlen, dann nach Zeitarbeitstarif und der ist eben niedriger als bei fest Beschäftigten. Die Zeitarbeitsfirmen und Vermittler schossen übrigens gerade die letzten Jahre wie Pilze aus dem Boden.

Bei den jungen Frauen hast du vollkommen Recht. Ob es aber so gut ist, wenn dann Alte und "unflexiblen" frustriert zurückbleiben?


nach oben springen

#47

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 10:59
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Altermaulwurf
Gert Deine Zahlen sind nur Theorie, in der Praxis sieht das Lohngefüge ganz anders aus und weist noch große Unterschiede auf.

Sicher nur eine Momentaufnahme, aber die Frisöse meines Vaters verdient in zentraler Lage in Erfurt gerade einmal 3.- € ist das in Ordnung ?

Auf den Arbeitsmarkt gilt schon lange kein faires Aushandeln der Arbeitsbedingungen und Entlohnung, das Kapital hat verstanden mittels der Politik Instrumente wie EU weiter Arbeitsmarkt, Zeitarbeit, 1 ,- € Zwangsarbeit unter Hartz IV usw. zu schaffen di9e Lohndumping fördern.
Das ergebnis sieht man dann unter anderen hier :

http://www.eu-info.de/deutsche-europapol...hland/reallohn/

Übrigens, soll Mc Pomm komplett entvölkert werden ? Frag mal KID wie es in den Staaten ohne strukturelle Wirtschaftsförderung aussieht. Willst Du solche Verhältnisse in Deutschland ?

Gruß AMW



@AMW die Zahlen sind Zitat, nicht meine. Habe sie aus einem Report, der über den Link zu erreichen ist, den @eumel in einem Post gesetzt hat.

Nun kenne ich Erfurt sehr gut, weil ich in dieser Stadt aufgewachsen bin. Was aber den Arbeitsmarkt dort angeht habe ich natürlich keine Ahnung was da los ist. Das Beispiel Friseur ist sowohl in Erfurt wie auch in Düsseldorf(meiner jetzigen Heimat) sehr plakativ, weil sie nämlich überall an der untersten Position der Lohnskala sind, somit nicht repräsentativ. Ich habe 3 Schwestern in Erfurt, die waren nach der Wende bis heute keinen Tag arbeitslos, im Gegenteil sie haben deutlich von der Wende profitiert. Aber sie haben eine sehr gute berufliche Ausbildung. Ich will die Probleme auch nicht schön reden. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, bei einem leichter beim anderen schwerer. Da aber jeder Einfluss auf die Zusammenstellung des Packstückes hat, sollte man diesen unbedingt nutzen und nicht immer nach dem Staat schreien. Das möchte ich zum Ausdruck bringen.
Die Zahlen in deinem link über europäische Lohnentwicklung, na ja ?? Die Entwicklung in Deutschland ist sicher nicht befriedigend, aber was sagt eine Zahl Rumänien mit +331 % Zuwachs, Zuwachs von welcher Basis ? Von einer Urlaubsreise ans schwarze Meer weiss ich , dass das Rumänien leider mit zum Armenhaus Europas zählt. Das waren ganz arme Teufel.

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#48

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 12:07
von Zermatt | 5.293 Beiträge

3 Euro die Stunde-was ist denn das für ein Arbeitgeber ? Eigentlich nicht zu glauben...ist das eine Vollzeitstelle ?



nach oben springen

#49

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 18:55
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat
Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet



Ich auch nich.....nachdem ich mal wieder in der Ex-DDR war, ist das mir wieder bewußt geworden.....die Leute da sind einfach viel kuhler und freundlicher.....nich das es das in Westdeutschland nich auch gibt.....aber selbst meine holländischen Arbeitskollegen sagen das.....ich war ja da nich alleine am ausladen....nee, ein Kollege den ich sehr gut kenne von einem befreundeten Transportbetrieb mit dem wir viel zusammenarbeiten war ja auch dort um das Gleiche loszuwerden......und was soll ich sagen, er kennt die DDR von damals noch als LKW-Fahrer aus Holland....er hat dort oft geliefert und geladen....es ist krass, was er so ab und an zu erzählen weiß......

groetjes uit Barberino

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
nach oben springen

#50

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 20:01
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Zitat von Zermatt
3 Euro die Stunde-was ist denn das für ein Arbeitgeber ? Eigentlich nicht zu glauben...ist das eine Vollzeitstelle ?



Ja, der Fall war sogar schon mal im Fernsehen, komischerweise ist das Haare schneiden kaum billiger als hier

Übrigens Bäckereiverkäuferin in Neu Ulm 5 - 6 .- €, bei den teuren Pflaster hier


nach oben springen

#51

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 20:33
von SFGA | 1.519 Beiträge

Kapitalismus=Mit dem minimalen das maximale erreichen. So ein Niedriglohn wurde mir auch angeboten als Verkäufer.... Es ist schlimm in D mit dem Gehalt des einfachen Bürgers!


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
nach oben springen

#52

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 21:07
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von SFGA
Kapitalismus=Mit dem minimalen das maximale erreichen. So ein Niedriglohn wurde mir auch angeboten als Verkäufer.... Es ist schlimm in D mit dem Gehalt des einfachen Bürgers!


ich kenne viele die für niedriglohn arbeiten,ein hocherfolg der regierung.mit einführung von 1 € und 400€ jobs gibt es 2 gewinner:die regierung,welche mit sinkender arbeitslosigkeit pralen kann da sie aus der statistik fallen und die konzerne welche keine gerechten löhne mehr zahlen brauchen,denn der staat zahlt durch aufstockung den rest ohne das der unternehmer probleme hat.
auf der strecke beibt die qualität,kein lohn=keine motivation.langsam fängt aber der manko an,es gibt keine fachkräfte mehr,immer mehr geht über das internet,wer was kann geht ins ausland.ja,service ist wenn der kunde im laden steht und nicht die ware.
runter geht es immer schneller als rauf,den bildungsverlust holt deutschland nicht in 10 jahren auf.
andere länder kamen,sahen,siegen.der kapitalismus will ja immer so mit seiner fähigkeit pralen das man die konkurenz braucht um bestehen zu können,dann frage ich mich.warum weigern wir uns so gegen den mindestlohn in deutschland und lassen zu das fachkräfte in länder auswandern wo er existiert und die länder uns überholen?manchmal denke ich deutschland lebt im urwald,nur nicht raus,da ist es fürchterlich.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 04.09.2010 21:30 | nach oben springen

#53

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 21:19
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Tjaaa, soviel ich weiß, gibt es den Mindestlohn bei uns in Holland.....ich bekomme auch nach Tarif bezahlt.....das ist in unserer Branche Pflicht....solang die Firmen halt nich Dependances im Ausland haben.....

....aber auch ich finde meinen Lohn zu niedrig....aber ich kann davon leben....noch.....

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
nach oben springen

#54

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 21:46
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

skinny,für die einführung des mindestlohnes in deutschland werden noch viele jahre ins land ziehen.welche partei sollte dieses durchsetzen?wir leben ja im pinguinland wo alle rumrennen mit einem schild(ich bin dagegen)wogegen weis niemand,aber abwarten und dagegen sein,außerdem sind mindestlöhne für die partei welche ihn einführt nicht grade förderlich für parteispenden von den unternehemen.
du bist im verkauf?na dann weist du ja,die rechnung bekommt man am schluß und wenn man dann nicht zahlen kann ist aus!!!!!
es gibt schon einen kleinen witz zu deutschland,der kleine dunkle schwarze punkt am horizont welcher immer größer wird ist kein ufo,sondern deutschlands zukunft die auf uns zurast.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
nach oben springen

#55

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 21:52
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky

Zitat
Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet



Ich auch nich.....nachdem ich mal wieder in der Ex-DDR war, ist das mir wieder bewußt geworden.....die Leute da sind einfach viel kuhler und freundlicher.....nich das es das in Westdeutschland nich auch gibt.....aber selbst meine holländischen Arbeitskollegen sagen das.....ich war ja da nich alleine am ausladen....nee, ein Kollege den ich sehr gut kenne von einem befreundeten Transportbetrieb mit dem wir viel zusammenarbeiten war ja auch dort um das Gleiche loszuwerden......und was soll ich sagen, er kennt die DDR von damals noch als LKW-Fahrer aus Holland....er hat dort oft geliefert und geladen....es ist krass, was er so ab und an zu erzählen weiß......

groetjes uit Barberino

Mara





@ Mara , die Leute im Osten Deutschlands sind weit weg von Holland. Die kennen die Holländer noch nicht so, wie man sie hier im Westen Deutschlands kennt. Ich wohne 60 km von Venlo entfernt und da ist man schon näher dran. Ich persönlich habe gar nichts gegen die Holländer, im Gegenteil ich war vor 4 Wochen in Nordholland Urlaub machen und das ist OK. Aber seit dem 8.Mai 1945 kommen eine Menge Gehässigkeiten und freche Sprüche aus Holland gegen uns Deutsche und davon hat man dann irgendwann auch die Schn...ze voll. So hört man hier in meiner Umgebung nicht immer die nettesten Worte über deine neuen Landsleute. Vielleicht liegt es daran, dass du diesen Unterschied festgestellt hast.

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#56

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 22:34
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

gert,sowas kennen menschen in ostdeutschland auch.ich wohne in berlin und was glaubst du wohl wie sehr uns die polen hassen.freundlich sind sie nur solange es gutes geld gibt.als wir noch die ostmark hatten war nichts mit der viel im fernsehen gezeigten freundschaft,wir waren "faschista"und wurden auch öffentlich teilweise so genannt.eine begebenheit,ich war 14 mit kumpels i warschau.wir wusten die haltestelle nicht genau und fragten in der strassenbahn die schaffnerin wann wir zum hotel sierena aussteigen müßen.sie verstand deutsch und sagte:"hotel sierena?ihr jetzt aussteigen,hier hotel".wir stiegen aus und beim abfahren rief sie uns zu;"hotel sierena noch 3 stationen,aber zu fuß,ihr faschista!"
ok,ich war 1974 14 jahre und wer an mir sippenhaft übt dem zolle ich keinen respekt,hilfe gänzlich verweigert.das schwor ich mir,das mache ich heute noch.seit dem komme ich mit solche beleidigungen klar.also es ist nicht nur ein westthema.problem an der sache das die finanziellen sieger des krieges,ig farben,krupp und wie sie alle heißen eigentlich für die kriegsschäden aufkommen müßten aber sich immer zurück hielten.auch diese enkel nahmen ja das erbe an,somit auch die schuldlast gegen das ausland,aber das ausland sieht die schuld im soldaten,im deutschen allgemein.nur in finnland sah ich jugentdliche mit t-shirts rumlaufen wo drauf stand"1939-1944,kiitos saksa"(danke deutschland)ein deutscher soldat mit stahlhelm im bild.
auch darauf wa ich nicht stolz,wie gesagt,was geht mich die zeit an,vergessen dürfen wir sie nie,aber generationen später dafür danken oder richten auch nicht.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 04.09.2010 22:35 | nach oben springen

#57

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 22:35
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

EK, nein ich bin nicht im Verkauf....ich bin Truckse....europaweit.....

....und Gert, ich kenn all die dummen Sprüche....und ja, das können die Holländer gut.....wo doch aber selbst in Holland viele bei der NSB waren....der Nationalsozialistischen Bewegung......die holländische NSDAP sozusagen......aber naja....nachher war eh niemand dabei....nach dem Krieg wollte ja auch keiner Nazi gewesen sein in Deutschland.....so ist das nunmal....

groetjes uit Barberino bei Florenz

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
nach oben springen

#58

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 22:44
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Zermatt
3 Euro die Stunde-was ist denn das für ein Arbeitgeber ? Eigentlich nicht zu glauben...ist das eine Vollzeitstelle ?




Nur mal als Info:

http://www.hairweb.de/friseur-TARIFLOHN.htm

Man sollte es nicht glauben, dass es sowas in Deutschland gibt.

Gruss

icke



nach oben springen

#59

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 23:00
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky
EK, nein ich bin nicht im Verkauf....ich bin Truckse....europaweit.....

....und Gert, ich kenn all die dummen Sprüche....und ja, das können die Holländer gut.....wo doch aber selbst in Holland viele bei der NSB waren....der Nationalsozialistischen Bewegung......die holländische NSDAP sozusagen......aber naja....nachher war eh niemand dabei....nach dem Krieg wollte ja auch keiner Nazi gewesen sein in Deutschland.....so ist das nunmal....

groetjes uit Barberino bei Florenz

Mara



Ich weiss Mara, ich weiss das es diese NSB gab und eine ganze Menge Menschen in Holland, die " Heil" schrieen, ich weiss dass es eine freiwillige, flämische SS Division gab, ich kenne das Schimpfwort für uns Deutsche " Moffen" ( habe ich, als ich dass erste Mal in 1968 in Holland war, gehört, ich wusste zunächst gar nicht, was das heisst). Aber eine Genugtuung haben wir Deutsche bekommen für all diesen Schimpf, im Fussball 1974, im Endspiel haben wir ihnen das "Maul gestopft" mit dem 2:1 Sieg. Ich glaube daran kauen sie heute noch, so jedenfalls habe ich es zu meiner Überraschung mal in der Zeitung gelesen.
Was soll's. Wir müssen mit ihnen leben, es gibt keine anderen Holländer Gute Nacht Mara.
Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#60

RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet

in Das Ende der DDR 04.09.2010 23:10
von YYYYYYYY (gelöscht)
avatar

Zitat von SkinnyTrucky
EK, nein ich bin nicht im Verkauf....ich bin Truckse....europaweit.....

....und Gert, ich kenn all die dummen Sprüche....und ja, das können die Holländer gut.....wo doch aber selbst in Holland viele bei der NSB waren....der Nationalsozialistischen Bewegung......die holländische NSDAP sozusagen......aber naja....nachher war eh niemand dabei....nach dem Krieg wollte ja auch keiner Nazi gewesen sein in Deutschland.....so ist das nunmal....

groetjes uit Barberino bei Florenz

Mara




nabend an alle,

wo doch die niederländer den größten ausländischen anteil an "freiwilligen" für die waffen SS stellten


nach oben springen



Besucher
6 Mitglieder und 27 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: anton24
Besucherzähler
Heute waren 675 Gäste und 47 Mitglieder, gestern 3466 Gäste und 184 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14352 Themen und 556928 Beiträge.

Heute waren 47 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen