#21

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 26.10.2014 21:25
von FRITZE (gelöscht)
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Latrinengerede oder auch Scheisshausparolen gab es wohl zu jeder Zeit beim Militär !
Nichts pflanzt sich so schnell fort wie ein Gerücht !


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#22

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 26.10.2014 21:32
von G. Michael (gelöscht)
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Zitat von DirkUK im Beitrag #15
Es gibt einen Mythos, dass das Projektil Kal. 5.45 der AK74 bei Treffer irgend eines Koerperteils toetlich ist. Weiss jemand mehr darueber?


Ja, es ist und bleibt ein Mythos, das Einzige was stimmt ist die Tatsache das die Geschosse durch ihr geringes Eigengewicht leicht abgelenkt wurden.
Ein Treffer am Unterarm kann da schon mal an der Schulter wieder austreten, abgelekt durch Knochen. Eine 7,62mm M43 geht glatt durch.
Das war auch ausschlaggebend für die Nichteinführung bei den GT. Es gab Erprobungen mit der kleinkalibrigen Munition und es gab sie in Glöwen.
Aus genannten Gründen wurde sie nicht eingesetzt. Ein Ast im Weg und das Geschoß ist unkonntrolierbar! Ein Geschoß auf dem Gebiet der BRD, da hätte es mächtig Zoff gegeben.
Micha


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#23

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 26.10.2014 21:38
von DirkUK | 298 Beiträge

Projektilkennzeichen, Gruen=Leuchtspuhr.
Was waren Schwartz, weiss und rot ?


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#24

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 26.10.2014 22:01
von utkieker | 2.922 Beiträge

Schwarzlackierte Munition als Ex- bzw. Übmunition bekannt war vollkommen harmlos und wurden nur für Schulungszwecke verwendet. Dieser Munition fehlte die Treibladung. Platzpatronen hatten zwar Treibladung aber kein Projektil!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#25

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 26.10.2014 22:12
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von G. Michael im Beitrag #22
Zitat von DirkUK im Beitrag #15
Es gibt einen Mythos, dass das Projektil Kal. 5.45 der AK74 bei Treffer irgend eines Koerperteils toetlich ist. Weiss jemand mehr darueber?


Ja, es ist und bleibt ein Mythos, das Einzige was stimmt ist die Tatsache das die Geschosse durch ihr geringes Eigengewicht leicht abgelenkt wurden.
Ein Treffer am Unterarm kann da schon mal an der Schulter wieder austreten, abgelekt durch Knochen. Eine 7,62mm M43 geht glatt durch.
Das war auch ausschlaggebend für die Nichteinführung bei den GT. Es gab Erprobungen mit der kleinkalibrigen Munition und es gab sie in Glöwen.
Aus genannten Gründen wurde sie nicht eingesetzt. Ein Ast im Weg und das Geschoß ist unkonntrolierbar! Ein Geschoß auf dem Gebiet der BRD, da hätte es mächtig Zoff gegeben.
Micha


Auch das M43 ging nicht immer glatt durch, konnte /wurde abgelenkt.
Und beim M74 reichte auch ein Grashalm, ähnliches durfte die US-Army mit ihrem Nachfolgekaliber erfahren.

Und Geschosse aus der DDR schlugen ab und an von östlicher Seite aus auf Bundesgebiet ein.


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#26

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 26.10.2014 22:19
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von G. Michael im Beitrag #19
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #12
Zitat von G. Michael im Beitrag #9
[quote=Mike59|p102891]Imposant,

fehlt aber etliches.

Plastkern, Leuchtspur, Pz. Brand, Pz Brand Leuchtspur - nur die die mir für M43 einfallen

Mike59

------------------

Moin Mike, Du hast Recht es fehlt Einiges, Du kannst aber ganz groß rauskommen. Besorg einfach mal ein Bild von der 7,62mmx39mm Patrone M43
PzBrand Leuchtspur. Die gab es nicht und das ist technisch bedingt. Bei PzBrd. befindet sich in der Geschoßspitze eine Ladung Bleiazid (Initialsprengstoff) und dann noch den Leuchtspureinsatz hinten rein, das geht nicht. PzBrd.Lsp. gab es ab 14,5 mm evtl. 12,7 mm
G.M


Panzer-Brand, Leuchtspur gab/gibt es schon.
7.62 mm x 54R

7.62mm x 54R Armor-Piercing-Incendiary-Tracer (7.62 BZT-44GJ) (Russia)
Auch aufgeführt in der K 050/... der NVA
Munition der NVA.
http://whtdrgon.egloos.com/1514838



Jetzt sind wir aber sehr weit weg von der 7,62x39mm M43. Die 7,62x54mm wo gab es die denn?
7,62x 57 mm ist mir bekannt. SMG PKT/PKS SsG´D. ich bitte um Aufklärung. Auch aus der PUS-9 wurde die Gewehrpatrone verschossen.
Ich stell schon mal die Lauscher auf.
Micha



Weit sind wir nicht weg von der M 43, was dass Kaliber und die Hülsenlänge betrifft.
Von der Entwicklung der Patronen her (Zeitraum) jedoch schon.

Aber anscheinend ist der Fachmann des Waffentechnischen Dienstes bei der Mauserpatrone gelandet. Dann 7.92mm x 57

Und bei dem PUS-9 handelt es sich wohl eher um das PUS-7.
http://www.rwd-mb3.de/pages/pus7.htm

Ach wegen dem Foto der M 43 und dem groß rauskommen, da gibts einiges im WWW.


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S51 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.10.2014 22:35 | nach oben springen

#27

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 26.10.2014 22:45
von Büdinger | 1.504 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #26
[quote=G. Michael|p400905][quote=Thunderhorse|p400836][quote=G. Michael|p400017][quote=Mike59|p102891]Imposant,

.....

Und bei dem PUS-9 handelt es sich wohl eher um das PUS-7.
http://www.rwd-mb3.de/pages/pus7.htm

....


PUS-9 siehe hier:

http://www.rwd-mb3.de/pages/pus9.htm

Regards


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#28

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 26.10.2014 22:46
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Büdinger im Beitrag #27
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #26
[quote=G. Michael|p400905][quote=Thunderhorse|p400836][quote=G. Michael|p400017][quote=Mike59|p102891]Imposant,

.....

Und bei dem PUS-9 handelt es sich wohl eher um das PUS-7.
http://www.rwd-mb3.de/pages/pus7.htm

....


PUS-9 siehe hier:

http://www.rwd-mb3.de/pages/pus9.htm

Regards



Na dann, wenigstens eins.
Artilleriewaffe.

Vom P3 steht dort aber nichts im Bezug auf die SPG-9.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 26.10.2014 22:49 | nach oben springen

#29

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 26.10.2014 22:50
von Büdinger | 1.504 Beiträge

... da hast Du recht!

Kenne auch nur SPG-9 auf Einbeinlafette mit Kugelkopf auf Basisfahrzeug UAZ. --> http://www.rwd-mb3.de/pages/spg9_uaz.htm

Regards

Edit sagt: Bezeichnung ergänzt


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
zuletzt bearbeitet 26.10.2014 23:22 | nach oben springen

#30

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 31.10.2014 02:03
von G. Michael (gelöscht)
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #26
Zitat von G. Michael im Beitrag #19
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #12
Zitat von G. Michael im Beitrag #9
[quote=Mike59|p102891]Imposant,

fehlt aber etliches.

Plastkern, Leuchtspur, Pz. Brand, Pz Brand Leuchtspur - nur die die mir für M43 einfallen

Mike59

------------------

Moin Mike, Du hast Recht es fehlt Einiges, Du kannst aber ganz groß rauskommen. Besorg einfach mal ein Bild von der 7,62mmx39mm Patrone M43
PzBrand Leuchtspur. Die gab es nicht und das ist technisch bedingt. Bei PzBrd. befindet sich in der Geschoßspitze eine Ladung Bleiazid (Initialsprengstoff) und dann noch den Leuchtspureinsatz hinten rein, das geht nicht. PzBrd.Lsp. gab es ab 14,5 mm evtl. 12,7 mm
G.M


Panzer-Brand, Leuchtspur gab/gibt es schon.
7.62 mm x 54R

7.62mm x 54R Armor-Piercing-Incendiary-Tracer (7.62 BZT-44GJ) (Russia)
Auch aufgeführt in der K 050/... der NVA
Munition der NVA.
http://whtdrgon.egloos.com/1514838



Jetzt sind wir aber sehr weit weg von der 7,62x39mm M43. Die 7,62x54mm wo gab es die denn?
7,62x 57 mm ist mir bekannt. SMG PKT/PKS SsG´D. ich bitte um Aufklärung. Auch aus der PUS-9 wurde die Gewehrpatrone verschossen.
Ich stell schon mal die Lauscher auf.
Micha



Weit sind wir nicht weg von der M 43, was dass Kaliber und die Hülsenlänge betrifft.
Von der Entwicklung der Patronen her (Zeitraum) jedoch schon.

Aber anscheinend ist der Fachmann des Waffentechnischen Dienstes bei der Mauserpatrone gelandet. Dann 7.92mm x 57

Und bei dem PUS-9 handelt es sich wohl eher um das PUS-7.
http://www.rwd-mb3.de/pages/pus7.htm

Ach wegen dem Foto der M 43 und dem groß rauskommen, da gibts einiges im WWW.


Wenn Du schon mal bei "rwd mb3" bist, dann sieh mal genau hin.
PUS 7, Einstecklauf für RPG 7, verschießt 7,62mmx39mm M43
PUS 9, Enistecklauf für SPG 9, verschießt 7,62mm Gewehrpatrone (bekannt auch als Munition für sMG PKS/PKT und Scharfschützengewehr Dragunow
G. M


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#31

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 31.10.2014 02:40
von G. Michael (gelöscht)
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Zitat von DirkUK im Beitrag #23
Projektilkennzeichen, Gruen=Leuchtspuhr.
Was waren Schwartz, weiss und rot ?


Moin Dirk grün ist geklärt, Leuchspur
schwarz/rot => Panzerbrand
schwarz/violett => Panzerbrand-Leuchtspur
weiß ist mir nur bei einer Sorte untegekommen => 7,62mm Gewehrpatrone mit leichtem Geschoß für Übungszwecke.
schwarz => ist nicht nur EX-Munition, damit sind auch Munitionsteile gekennzeichnet, die keine scharfen Bestandteile enthalten. Ein Beispiel, die
Übungsgranate PG 7 für die Panzerbüchse RPG 7. Eigentlich original Lackiert, Granatkopf schwarz. Die wurde normal verschossen es war aber kein
Sprengstoff dren. Bekannt sein dürften auch die Übungsvarianten der Splitterhandgranate RGD-5 (URG-N) und das Übungsmodell der Panzerhand-
granate RKG-3 (UPG-8), Beide ebenfall schwarz lackiert.
G. M


DirkUK hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.10.2014 02:41 | nach oben springen

#32

RE: Die meistverwendete Infanterimunition aller bewaffn. Organe der DDR

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 31.10.2014 06:48
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von G. Michael im Beitrag #31
Zitat von DirkUK im Beitrag #23
Projektilkennzeichen, Gruen=Leuchtspuhr.
Was waren Schwartz, weiss und rot ?


Moin Dirk grün ist geklärt, Leuchspur
schwarz/rot => Panzerbrand
schwarz/violett => Panzerbrand-Leuchtspur Lach!!!
weiß ist mir nur bei einer Sorte untegekommen => 7,62mm Gewehrpatrone mit leichtem Geschoß für Übungszwecke.
schwarz => ist nicht nur EX-Munition, damit sind auch Munitionsteile gekennzeichnet, die keine scharfen Bestandteile enthalten. Ein Beispiel, die
Übungsgranate PG 7 für die Panzerbüchse RPG 7. Eigentlich original Lackiert, Granatkopf schwarz. Die wurde normal verschossen es war aber kein
Sprengstoff dren. Bekannt sein dürften auch die Übungsvarianten der Splitterhandgranate RGD-5 (URG-N) und das Übungsmodell der Panzerhand-
granate RKG-3 (UPG-8), Beide ebenfall schwarz lackiert.
G. M



Mal ein bisschen was aus dem Nähkästchen:
Was es so alles gab/geben konnte.
Munition [b]für[/b] Handfeuerwaffen, Kennzeichnung Projektil;

Grün = geklärt
schwarz-rot = geklärt

rot = Brand
Schwarz = Übungspatrone
gelb = Gewehrpatrone schwer
violett-rot = Panzer-Brand, Leuchtspur
violett = Hartkern
gelb, rot bzw. orange Kunstoffmantel = Schrottpatrone (M -43)
schwarz (Spitze des Geschoss) = Patrone mit sichtbarem Hartkern
grün-scharz oder komplett grün = Üb-Leuchtspur
weiß =u.a. Kunststoffgeschoss

So wegen dem hinschauen, nicht erforderlich.


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zuletzt bearbeitet 31.10.2014 06:53 | nach oben springen



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