#41

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 00:06
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Dir auch immer eine gute Fahrt.....und ja, man kricht unterwegs so ein besonderen Blick auf alles.....ansonsten, du bist durch dein Leben geprägt, ich durch meins.....und ja, uns geht's echt besser als Menschen aus sehr viel anderen Ländern.....sein wir mal froh.....

....ich werd wohl die Kurve kratzen wenn ich soweit bin und mit meiner harterarbeiteten Rente in ein fernes Land ziehen um da wenigstens so zu leben wie es sich geziemt.....ich bin da schon was am vorbereiten.....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#42

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 00:56
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von werner
Gert, wenn man weiß, dass immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentner finanzieren werden, dann muss man ja nicht auf direktem Wege die Rentenbeiträge erhöhen. Es gäbe da mindestens zwei andere Möglichkeiten:

1. Anhebung der Beschäftigtenquote, damit erschlägt man sofort zwei weitere Fliegen mit: Krankenkassenfinanzierung und Sozialkassen
2. Anbebung der beitragspflichtigen Einkommen.

Beide Maßnahmen würden natürlich eine Schmälerung der Gewinne bewirken, Sinkende Dividenden etc. . Damit wären wir wieder beim Thema Lobbyismus in der Politik, Klientelpolitik . . .



HALLO WERNER zu deinem punkt 1) habe ich ja schon eine anmerkung über den arbeitsmarkt gemacht. die erhöhung der beschäftigungsquote kannst du nur mit qual. arbeitskräften machen und das wird auch gelingen in den nächsten jahren davon bin ich überzeugt.
zu 2 anhebung der beitragsbemessungsgrenze. das ist etwas schwieriger, weil du da gleich 2 gegner hast die betroffenen beitragszahler und die arbeitgeber. da sind wir wieder bei der lobbyarbeit von ag präsident hundt & co. meine anmerkung : es geht nicht immer um schmälerung der gewinne, es geht in manchen branchen, in denen heftiger internationaler wettbewerb besteht, um kosten , die auch arbeitsplätze vernichten. das kann es ja nicht sein, oder? also das ganze nicht so ideologisch sehen.

Viele Grüße z.Zt aus Thüringen


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#43

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 01:15
von Büdinger | 1.502 Beiträge

Hallo Ludwig ,

Arbeits- und Dienstzeiten bei der Bundespolizei:

Tarifbeschäftigte: 39 Std./Woche
Beamte: 41 Std./Woche.

Die Erhöhung der Arbeitszeit für Beamte von ehemals 38,5 Std./Woche auf 41 Std./Woche erfolgte natürlich ohne Zuwachs der Bezüge.

Ansonsten: Dieses Geschwafle über Beamte erfolgt auf B**D-Niveau. Es stellt sich immer wieder die Frage, warum zu bestimmten Zeiten solche Diskussionen immer wieder entfacht werden. Beamte sind Sklaven des Staates - nicht mehr und nicht weniger. Das Einzige, was an diesem Status noch gut ist, ist die pünktliche Zahlung des Gehaltes. Das sagt Dir jemand, der mal mit ganz anderen Ansichten und Voraussetzungen Beamter geworden ist.

Weiter: Pension wird nach mindestens 40 Dienstjahren in Höhe von 71, nochwas % vom letzten Gehalt gezahlt. Dieses Gehalt, von welchem sich die Höhe der Pensionszahlung berechnet, sollte man aber mindestens 2 Jahre bezogen haben. Beförderungen vor der Pensionierung innerhalb dieser 2 Jahre wirken sich nicht mehr auf die Höhe der Pension aus.

Für meinen Teil: Ich bekomme einen Teil Rente für die Zeit von 1978 bis 1995. Der andere Teil wird Pension sein, aber wesentlich geringer als diese 71, nochwas % meines letzten Gehaltes, da ich die 40 Dienstjahre nie und nimmer erreichen kann.

Das, etwas vereinfacht, zum Thema Beamte - jedenfalls beim Bund.

Tschüß


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#44

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 01:24
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Ehemalige
Hallo Gert,

du bist also der Meinung, die "Kinderarmut" in Deutschland ist schuld daran und deshalb muss man das Rentenalter erhöhen? Hm.
Ich bin der Meinung so wie viele hier, das dies, wenn es denn so kommt, eine verdeckte Rentenkürzung ist. Wie viele arbeiten denn noch mit 60 oder 65, wenn sie es möchten? Wieviel Prozent haben denn heute noch die Möglichkeit dazu? Dann, im Gegenzug, wieviel junge Menschen bekommen denn schon heute keine Arbeit, besonders auch junge, nicht so gut ausgebildete Frauen?
Nebenbei bemerkt hab ich heute grade gelesen, das der Chef der IHK Thüringen, nun grade 70 geworden, sich doch einfach nicht an eine Abmachnung hält und seinen Ruhestand erklärt. Tja, manche können nicht loslassen, das gibt es auch.
Aber nun zu dir Gert. Warum ist es denn so?? Ich finde nicht, das die Politik familien-bzw. kinderfreundlich genug ist.
Weist du schuld, sind die emanzipierten gut ausgebildeten Frauen. Sie wollen nach dem Studium erst mal Fuß fassen in der Arbeitswelt, da sind sie meist schon Ende 20. Sie bekommen aber oft nur befristete Arbeitsverträge. Also warten sie...dann kommt die nächste Befristung.
Inzwischen sind sie Anfang 30. Sie werden egoistischer... wollen was von der Welt sehen, sind inzw. auch verheiratet oder bewusst solo, genießen das Leben und vergessen dabei doch tatsächlich Kinder zu bekommen...so oder ähnlich, kenn ich Fälle." Ja, ich will Mutter werden, aber jetzt noch nicht, später...wann später" heist es . Gut, heute bekommen die Frauen später ihre Kindern, nicht wie damals, da war ich mit 25 schon spätgebährend in der DDR. Aber die Uhr tickt...irgendwann geht es vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr.
Bekommen sie noch im Studium oder gleich nach dem Studium ein Kind, finden sie keine Anstellung.
Junge Frauen in ganz normalen Berufen bekommen nach der Lehre keinen Arbeitsvertrag, da sie ja schwanger werden können...solche Einstellung von Arbeitgebern kenn ich persönlich. Haben sie dann kleine Kinder wird es wieder problematisch...die Kinder können ja krank werden usw.
Oft fehlt es auch am Kindergarten-bzw. Krippenplatz, dies ist in den neuen Bundesländern zum Glück nicht so, zumindest in Thüringen ist es ok. Allerdings wanderen hier die gut ausgebildeten Frauen oft ab, weil sie hier nix verdienen oder nur wenig.

Ich persönlich habe ein Kind , das ist nun 20. Wäre die Wende nicht gekommen, hätte ich mindestens 2 Kinder...es stimmt schon was RM sagt man konnte zu DDR-Zeiten planen, das geht heute nicht mehr. Ich habe eine Umschulung gemacht, dann wollte ich erst mal eine Arbeit haben, diese war nur in Teilzeit...mit 35 wollte ich dann nochmal ein Kind...es hätte in die Lebensplanung gut gepasst, da ich von meinem Arbeitgeher weg wollt, aber nix besseres fand. Aber es wurde dann nix mehr draus....tja so ist es.

Wer bekommt denn heute noch Kinder, also mehr als 2? Ich möchte keinem zu nahe treten, aber es sind meist Frauen, die ohnehin schon zu Hause sind z.B. durch Harz IV oder Frauen, die es sich finanziell leisten können und nicht egoistisch sind.

Vielleicht sollte es einfach mehr "Hausmänner" geben, dann können die Frauen Kinder bekommen und arbeiten gehn. Das wärs doch. Aber dafür gibt es hier keine Akzeptanz, die 2 Monate Elternzeit ist ja da nur ein heiser Tropfen und hat eher eine Alibifunktion.

Also wer hat die Lösung???

Im übrigen denke ich, geht es den Leuten noch viel zu gut und es wird noch Jahre dauern bis hier mal wieder viele Menschen auf die Straße gehen werden.



Ehemalige , da hast du aber viel geschrieben. Die Planungsvorschläge von R-M-R nehme ich nicht mehr ganz ernst. Sicher er konnte in der DDR ruhig schlafen, weil erstens die bösen imperialisten im westen im gegensatz zur ddr-propaganda niemals angriffspläne gegen die ddr hatten.
zweitens weil er bei der nivellierungspolitik des ddr staates mit 700 - 800 ostmark ein sicheres einkommen hatte, wie er schreibt.
das einkommen kann er aber heute auch haben. wenn er schlimmstenfalls hartz 4 bezieht, so sind das sogar umgerechnet noch mehr mark nominal und in kaufkraft, als er in der ddr verdiente oder nicht ? aber ist das ein lohneswertes ziel ? ich meine nicht.

Ich habe 2 Kinder und bei der geburt unseres 1.Kindes 1970 gab es 50 DM kindergeld. das ist gemessen an den heutigen sozialleistungen des staates ein klacks. aber das war nicht entscheidend in meiner familie, sondern wir wollten kinder.
die heutige junge generation macht auf mich den eindruck, dass sie nur eines will: fun , fun , fun und das wenns geht rund um die uhr. und dat kost wat, sag ich dir. mit andereren worten, der pure materialismus greift da um sich, die wollen einfach keine abstriche beim einkommen machen um kinder in die welt zu setzen. dass sie damit sich ihre zukunft in sachen renten abschneiden, das verstehen sie offenbar noch nicht, werden sie aber in 30 jahren verstehen wenn deutschland statt 82 mio menschen nur noch 70 mio oder gar 65 mio einwohner hat. aber dann tut mir nix mehr weh, denn ich bin heute schon rentner und ich werde den billigen triumpf nicht mehr erleben können, dass ich mit meiner einschätzung recht behalten habe.
na dann gute nacht

gruß aus z.Zt. Thüringen


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Dostojewski 1866
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Mahatma Gandhi
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#45

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 07:04
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Rot stammt von mir

Zitat von Büdinger
Hallo Ludwig ,

Arbeits- und Dienstzeiten bei der Bundespolizei:

Tarifbeschäftigte: 39 Std./Woche
Beamte: 41 Std./Woche.

Arbeits- und Dienstzeiten Land Bayern/Stadt München:

Tarifbeschäftigte: 40,06/ 39 Std./Woche
Beamte: 42/42 Std./Woche.


Die Erhöhung der Arbeitszeit für Beamte von ehemals 38,5 Std./Woche auf 41 Std./Woche erfolgte natürlich ohne Zuwachs der Bezüge.
Die auf 42 soweit ich weiß auch.

Ansonsten: Dieses Geschwafle über Beamte erfolgt auf B**D-Niveau. Es stellt sich immer wieder die Frage, warum zu bestimmten Zeiten solche Diskussionen immer wieder entfacht werden. Beamte sind Sklaven des Staates - nicht mehr und nicht weniger. Das Einzige, was an diesem Status noch gut ist, ist die pünktliche Zahlung des Gehaltes. Das sagt Dir jemand, der mal mit ganz anderen Ansichten und Voraussetzungen Beamter geworden ist.

Weiter: Pension wird nach mindestens 40 Dienstjahren in Höhe von 71, nochwas % vom letzten Gehalt gezahlt. Fast richtig, jedoch nicht vom letzten Gehalt sondern nur den Ruhegehaltfähigen Dienstbezügen, also noch etwas weniger! Dieses Gehalt, von welchem sich die Höhe der Pensionszahlung berechnet, sollte man aber mindestens 2 Jahre bezogen haben. Beförderungen vor der Pensionierung innerhalb dieser 2 Jahre wirken sich nicht mehr auf die Höhe der Pension aus. Du hast vergessen zu erwähnen, dass du dieses Ruhegehalt dann auch noch ganz normal über Lohnsteuerkarte versteuern und deine sicher nicht billige KV davon zahlen mußt.

Für meinen Teil: Ich bekomme einen Teil Rente für die Zeit von 1978 bis 1995. Der andere Teil wird Pension sein, aber wesentlich geringer als diese 71, nochwas % meines letzten Gehaltes, da ich die 40 Dienstjahre nie und nimmer erreichen kann.

Das, etwas vereinfacht, zum Thema Beamte - jedenfalls beim Bund.

Tschüß


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#46

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 11:10
von Büdinger | 1.502 Beiträge

Hallo Feliks ,

ich habe nur vereinfacht geschrieben.

Grün stammt von mir.

Zitat von Feliks D.
Rot stammt von mir

Zitat von Büdinger
Hallo Ludwig ,
Arbeits- und Dienstzeiten bei der Bundespolizei:
Tarifbeschäftigte: 39 Std./Woche
Beamte: 41 Std./Woche.

Arbeits- und Dienstzeiten Land Bayern/Stadt München:
Tarifbeschäftigte: 40,06/ 39 Std./Woche
Beamte: 42/42 Std./Woche.

Die Erhöhung der Arbeitszeit für Beamte von ehemals 38,5 Std./Woche auf 41 Std./Woche erfolgte natürlich ohne Zuwachs der Bezüge.
Die auf 42 soweit ich weiß auch.Hinzu kommt noch der Stellen-/Personalabbau. D. h., die Arbeit des weggefallenen Personals wird auf das noch vorhandene Personal übertragen - schließlich wurde einem ja auch mehr Arbeitszeit zur Verfügung gestellt (das war sarkastisch gemeint -> Sarkasmus).
Ansonsten: Dieses Geschwafle über Beamte erfolgt auf B**D-Niveau. Es stellt sich immer wieder die Frage, warum zu bestimmten Zeiten solche Diskussionen immer wieder entfacht werden. Beamte sind Sklaven des Staates - nicht mehr und nicht weniger. Das Einzige, was an diesem Status noch gut ist, ist die pünktliche Zahlung des Gehaltes. Das sagt Dir jemand, der mal mit ganz anderen Ansichten und Voraussetzungen Beamter geworden ist.
Weiter: Pension wird nach mindestens 40 Dienstjahren in Höhe von 71, nochwas % vom letzten Gehalt gezahlt. Fast richtig, jedoch nicht vom letzten Gehalt sondern nur den Ruhegehaltfähigen Dienstbezügen, also noch etwas weniger! Das ist so richtig.Dieses Gehalt, von welchem sich die Höhe der Pensionszahlung berechnet, sollte man aber mindestens 2 Jahre bezogen haben. Beförderungen vor der Pensionierung innerhalb dieser 2 Jahre wirken sich nicht mehr auf die Höhe der Pension aus. Du hast vergessen zu erwähnen, dass du dieses Ruhegehalt dann auch noch ganz normal über Lohnsteuerkarte versteuern und deine sicher nicht billige KV davon zahlen mußt.Richtig. Allerdings zahle ich als Verwaltungsbeamter auch jetzt die private Krankenversicherung. Nach Erhalt meines Salärs auf dem Konto.
Für meinen Teil: Ich bekomme einen Teil Rente für die Zeit von 1978 bis 1995. Der andere Teil wird Pension sein, aber wesentlich geringer als diese 71, nochwas % meines letzten Gehaltes, da ich die 40 Dienstjahre nie und nimmer erreichen kann.
Das, etwas vereinfacht, zum Thema Beamte - jedenfalls beim Bund.
Tschüß





Gruß

Ricardo


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
zuletzt bearbeitet 13.08.2010 11:11 | nach oben springen

#47

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 11:35
von wosch (gelöscht)
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Zitat von SFGA
@Wosch

In vielen dingen hat RMR gegenüber der DDR/meine Generation Recht. Da war vieles besser als in diesem integriertem Land aus dem ich NICHT komme!




Hallo Sören, nicht daß Du mir jetzt böse bist, aber Du wärst so ziemlich der Letzte dem ich die Kompetenz zusprechen würde, die Zustände in der BRD mit denen in der damaligen DDR zu vergleichen! Daß Du mit Deinem (Un)Wissen dem Rainer-Maria den Rücken stärken möchtest macht aus dem pleite gegangenen Staat "DDR" im Nachhinein noch lange nicht das Paradies aller Werktätigen, so wie das hier von ihm und einigen Anderen gerne hingestellt wird. Reihe Du Dich mal ruhig ein bei Denjenigen die immer wieder mit dem "Stinkefinger" auf die BRD zeigen und dabei verschweigen,daß die DDR ganz andere Probleme hatte, an der sie dann letztendlich zugrunde gegangen ist. Leider ist es im Leben nicht so wie an der virtuellen Bar vom Grenzradio, an der man nach Herzenslust Lokalrunden ausgeben kann, ohne daß man dafür zur Kasse gebeten wird!!! Hast Du verstanden, was ich damit meinte?
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 13.08.2010 11:37 | nach oben springen

#48

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 13:51
von SFGA | 1.519 Beiträge

@ Wosch

Wenn mehrere aber 100 te sagen das z.B. Schulsystem, Gesundheitswesen, Soziales usw. besser war als heute meinste echt die haben unrecht? Dann muss es doch stimmen. Das Sie zu Grunde gegangen ist lag an verschiedenen Faktoren . Die andere sagen werden.
Faktum das Gesellschaftliche leben war an vielen Punkten besser als heute. Ja Wosch jetzt habe ich dein Gedankengang erfasst. Und zwar kommt jetzt ja und es gab nichts zu essen wie Bananen (reiche heute mal ein Teller Bananen am Feuer u.a. rum und du merkst es nimmt sie kaum einer), Reisefreiheit war eingeschrängt (Ja und denkste die meisten machten ne Weltreise nach der Wende? Vielen fahren immer noch Jahr für Jahr zur Ostsee etc. ) , Anstehen an den Läden (gab es auch in der BRD) , Die böse ganz bitterböse Mauer war im Weg das wir nicht rüber konnten in die große Freiheit (Sage mir mal warum die Mauer gebaut worden ist zu welchem Zweck , bin darauf gespannt) , Der Staat knüppelte die Leute nieder ( Bei Demos z.B. kurzer Prozess W50 Schiebeschild und Truppen dann war ruhe anders wie heute da kannst du die BePos verlaschen etc und dir passiert nichts . ) . Könnte noch mehr schreiben. So eine Frage mal so am Rande noch: Hast du dich mal mit der DDR INTENSIV beschäftigt ? Nicht den ganzen Mist der durch die Westdeutschen etc. Medien und Geschichtsbücher wandert.

LG aus ABI


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
zuletzt bearbeitet 13.08.2010 13:52 | nach oben springen

#49

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 14:01
von josy95 | 4.915 Beiträge

Bin ich sofort dafür (Rente erst mit 70).

Vorraussetzung:
1. Gesundheitliche Eignung der betreffenden Person muß vorhanden sein.
2. Sofortige Kürzung aller Politiker- und Managerpensionen sowie bei den Schwachköpfen, die die Einführung der Rente ab 70 wehement fordern und heute noch nicht einmal 50- jährige Fachkräfte in Lohn und Arbeit bringen können um wenigstens 50 %.
Einzahlung in einen Rentenfonds.
3. Einführung flächendeckender Mindestlöhne.
4. Flächendeckender Aufbau eines einheitlichen Kinderbetreungs- und Schulsytems nach skandinavischem Vorbild.
5. Radikales Ausmerzen von in- und ausländischen Sozialschmarotzern.
6. Knallhartes (Witrschafts-) Strafrecht bei Subventionsbetrug, Sozialleistungsbetrug, Lohndumping, Steuerhinterziehung usw. mit drakonischen Freiheitsstrafen.

Noch was???

Ja.

Schönen Gruß aus dem schönen, radikalen Ilsenburg!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#50

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 14:04
von Sonne | 510 Beiträge

2. Geht ein Beamter mit 55 in Pension muss er auch abstriche hinnehmen, ich kenne keinen solchen Fall. Die Pension der Beamten bemißt sich auch an Ihrer geleisteten Dienstzeit und geht nicht über 75% der letzten anrechenbaren Dienstbezüge hinaus. Nich alle Gehaltsbestandteile dieser Personengruppe sind anrechenbar und die 75% erreichen die wenigsten. Kentnisse des BeamtVG wären bei solchen Behauptungen von Vorteil! Nicht zu vergessen, dass diese Pension voll nach Lohnsteuerkarte zu versteuern ist und die KV eines Ruhestandsbeamten nicht gerade billig ist.


Du bist sicher ein Beamter!!!!!


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
zuletzt bearbeitet 13.08.2010 14:54 | nach oben springen

#51

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 14:05
von Paramite (gelöscht)
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Radikales Ausmerzen von in- und ausländischen Sozialschmarotzern.

genau, meiner Meinung. Das ist die einzigste Allergie die ich hab. Weg mit den Schmarotzern...


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#52

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 14:25
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von werner
Gert, wenn man weiß, dass immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentner finanzieren werden, dann muss man ja nicht auf direktem Wege die Rentenbeiträge erhöhen. Es gäbe da mindestens zwei andere Möglichkeiten:

1. Anhebung der Beschäftigtenquote, damit erschlägt man sofort zwei weitere Fliegen mit: Krankenkassenfinanzierung und Sozialkassen
2. Anbebung der beitragspflichtigen Einkommen.

Beide Maßnahmen würden natürlich eine Schmälerung der Gewinne bewirken, Sinkende Dividenden etc. . Damit wären wir wieder beim Thema Lobbyismus in der Politik, Klientelpolitik . . .



HALLO WERNER zu deinem punkt 1) habe ich ja schon eine anmerkung über den arbeitsmarkt gemacht. die erhöhung der beschäftigungsquote kannst du nur mit qual. arbeitskräften machen und das wird auch gelingen in den nächsten jahren davon bin ich überzeugt.
zu 2 anhebung der beitragsbemessungsgrenze. das ist etwas schwieriger, weil du da gleich 2 gegner hast die betroffenen beitragszahler und die arbeitgeber. da sind wir wieder bei der lobbyarbeit von ag präsident hundt & co. meine anmerkung : es geht nicht immer um schmälerung der gewinne, es geht in manchen branchen, in denen heftiger internationaler wettbewerb besteht, um kosten , die auch arbeitsplätze vernichten. das kann es ja nicht sein, oder? also das ganze nicht so ideologisch sehen.

Viele Grüße z.Zt aus Thüringen




Gert, ich habe doch nicht von der Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze gesprochen, sondern vom Einkommen, hattest Du vielleicht auch so gemeint? Und da hätten wir nur noch den Gegner, den Du auch genannt hast. Naja, und mit der internationalen Wettbewerbsfähigkeit - da gab es Anfang des Jahres mal eine tolle Veröffentlichung, dass wir in D die niedrigsten Lohnstückkosten in (West?) - Europa haben, und dass wir Exportweltmeister sind, ist auch hinlänglich bekannt - das Gerede um Wettbewerbsfähigkeit ist also nichts weiter als neoliberale Ideologie. Denn kurioserweise spricht aus dieser Ecke keiner davon, dass die Unternehmen bei steigenden Lohnkosten keine Gewinne mehr machen würden - scheint nur keinem aufzufallen. Wenn das so wäre, hätten diese Herrschaften das ganz sicher schon verkündet. Es geht nur um die Höhe der Gewinne, nicht darum, ob Gewinne eingefahren werden.

Dass es heute keine ausreichende Anzahl qualifizierter Arbeitskräfte gibt, ist doch das Ergebnis unserer eigenen Bildungspolitik. Und ich bin bei Dir, wir brauchen mehr qualifizierte Menschen.
Dass es künftig mehr qualifizierte Arbeitskräfte geben soll, würde ich auch gern hoffen, die Realität an den Bildungseinrichtungen sieht im Moment(!) leider nicht danach aus. Die wenigen Firmen, die ausbilden, bekommen die paar Ausbildungsplätze die überhaupt angeboten werden, ohnehin nicht besetzt, weil einfach keine geeigneten Bewerber da sind - sprich: Die können noch nicht mal richtig schreiben und rechnen.
Das heißt, es wird die Zeit kommen, dass die Firmen sagen: Wir müssen ja aus Deutschland weg, weil wir nicht genug qualifiziertes Personal haben. Unser Bildungssystem heute ist eher auf Elitenbildung und eine große Masse Menschen ausgelegt, die gerade noch an der Kasse das Wechselgeld ausrechnen können und ihren Arbeitsvertrag unterschreiben können (ich weiß, dass das überzeichnet ist, aber das macht die Misere deutlicher). Es gibt natürlich einige Bundesländer, die in den vergangenen Jahren bereits dagegen gesteuert haben und eine vernünftige, anspruchsvolle Bildungspolitik betreiben, das wird aber den Arbeitskräftebedarf so schnell nicht decken.

Schönen Gruß in die "Grüne Lunge Deutschlands"!


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#53

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 15:36
von X-X-X (gelöscht)
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@Josy u. Paramite Genau!

Jens


zuletzt bearbeitet 13.08.2010 15:37 | nach oben springen

#54

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 15:54
von Pitti53 | 8.786 Beiträge

Zitat von Paramite
Radikales Ausmerzen von in- und ausländischen Sozialschmarotzern.

genau, meiner Meinung. Das ist die einzigste Allergie die ich hab. Weg mit den Schmarotzern...



und wo sollen sie deiner Meinung nach hin?aussiedeln nach grönland?


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#55

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 16:31
von Altermaulwurf (gelöscht)
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Zitat von josy95
Bin ich sofort dafür (Rente erst mit 70).

Vorraussetzung:
1. Gesundheitliche Eignung der betreffenden Person muß vorhanden sein.
2. Sofortige Kürzung aller Politiker- und Managerpensionen sowie bei den Schwachköpfen, die die Einführung der Rente ab 70 wehement fordern und heute noch nicht einmal 50- jährige Fachkräfte in Lohn und Arbeit bringen können um wenigstens 50 %.
Einzahlung in einen Rentenfonds.
3. Einführung flächendeckender Mindestlöhne.
4. Flächendeckender Aufbau eines einheitlichen Kinderbetreungs- und Schulsytems nach skandinavischem Vorbild.
5. Radikales Ausmerzen von in- und ausländischen Sozialschmarotzern.
6. Knallhartes (Witrschafts-) Strafrecht bei Subventionsbetrug, Sozialleistungsbetrug, Lohndumping, Steuerhinterziehung usw. mit drakonischen Freiheitsstrafen.

Noch was???

Ja.

Schönen Gruß aus dem schönen, radikalen Ilsenburg!

josy95






Noch was??? Ja !!! Da sind die Vorstandsetagen und Parlamente bald leer, weil die betreffenden Damen und Herren Nachschulungen über sozialverträgliches Verhalten in diversen Justizvollzugsanstalten erhalten.


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#56

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 16:46
von Paramite (gelöscht)
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hm...

zur Vorgeschichte: mein Nachbar ist 24 Jahre und hat in seinem bisherigem Dahinsiechen vielleicht 4 Jahre gearbeitet und davon hat er 3 Jahre Ausbildung gemacht.
Als er mal eine Arbeit bei einem Kumpel verrichtete, sagte er mir das er kaputt sei. Ich fragte ihn darauf was er wohl gearbeitet hat, damit er so kaputt ist. Seine Antwort war, dass ich nur eine Bürotippse bin und er heut genug gearbeitet hat.
Ich muss sagen ich hab Straßenbauer gelernt hab dann Weiterbildung in der Entsorgung gemacht und hab Jahre lang auf Montage Asbest saniert unter Vollschutz. Jetzt bin ich in der Firma angekommen wo ich hin wollte und musste mich auch hoch arbeiten, vom Sortierer zum stellv. Anlagenleiter. Mein Stundensatz beläuft sich auf 206 im Monat, da sind aber die Samstagsstunden noch nicht mit gerechnet-- jeden zweiten Samstag 5,5 Stunden. Da ich viele Leute kenne, hab ich ihm schon mind. 3 Arbeiten angeboten, die er jedes Mal versaut hat oder erst garnet angetreten ist. Und das ist die traurige Wahrheit in Deutschland... Ich will damit auch sagen, dass nicht nur die Ausländer nicht arbeiten wollen.
Er macht jeden Mittag Mittagsschlaf und wenn er dann aufsteht motzt er gerne rum.
Wenn ich in seiner Wohnung schau, stehen da ein neuer Fernseher, X-Box und en neues Netbook.... usw. naja und halt Möbel...
Ihm gehts gut...

Zitat von Pitti53

Zitat von Paramite
Radikales Ausmerzen von in- und ausländischen Sozialschmarotzern.
genau, meiner Meinung. Das ist die einzigste Allergie die ich hab. Weg mit den Schmarotzern...


und wo sollen sie deiner Meinung nach hin?aussiedeln nach grönland?




Solchen Leuten des Geld kürzen und wenn ich mal knallhart was sagen darf, ich würd die alle in Steinbruch stecken...
Jeder kann mal arbeitslos werden, aber ich bin der Meinung das man innerhalb von einem Jahr sicher wieder eine Arbeit findet.

Grüße David


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#57

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 17:53
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Hauptsache man hat nen Schuldigen an der Sozialmisere.....mal sind's pauschal die Ausländer, mal sind's Menschen, denen einfach nichts glückt im Leben.....vor 70 Jahren waren es die Juden he.....

....tjaaaa, Hauptsache, man kann sich mal wieder ne Stammtischparole von der Seele schreien.....wird die Welt dadurch besser wenn all die Millionen Sozialschmarotzer im Steinbruch sind.....oder haben wir eigendlich genug Arbeitsplätze für alle......fehlt nur noch der Spruch, in der DDR hat's sowas nich gegeben.....

....es wird immer unterschi9edliche Menschen geben....und es wird in Zukunft immer mehr Menschen geben.....leider auch massenhaft, die in's Abseits landen.....der Planet wird bald zu klein werden, glaubt mal.....

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#58

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 18:54
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von SFGA
@ Wosch

Wenn mehrere aber 100 te sagen das z.B. Schulsystem, Gesundheitswesen, Soziales usw. besser war als heute meinste echt die haben unrecht? Dann muss es doch stimmen. Das Sie zu Grunde gegangen ist lag an verschiedenen Faktoren . Die andere sagen werden.
Faktum das Gesellschaftliche leben war an vielen Punkten besser als heute. Ja Wosch jetzt habe ich dein Gedankengang erfasst. Und zwar kommt jetzt ja und es gab nichts zu essen wie Bananen (reiche heute mal ein Teller Bananen am Feuer u.a. rum und du merkst es nimmt sie kaum einer), Reisefreiheit war eingeschrängt (Ja und denkste die meisten machten ne Weltreise nach der Wende? Vielen fahren immer noch Jahr für Jahr zur Ostsee etc. ) , Anstehen an den Läden (gab es auch in der BRD) , Die böse ganz bitterböse Mauer war im Weg das wir nicht rüber konnten in die große Freiheit (Sage mir mal warum die Mauer gebaut worden ist zu welchem Zweck , bin darauf gespannt) , Der Staat knüppelte die Leute nieder ( Bei Demos z.B. kurzer Prozess W50 Schiebeschild und Truppen dann war ruhe anders wie heute da kannst du die BePos verlaschen etc und dir passiert nichts . ) . Könnte noch mehr schreiben. So eine Frage mal so am Rande noch: Hast du dich mal mit der DDR INTENSIV beschäftigt ? Nicht den ganzen Mist der durch die Westdeutschen etc. Medien und Geschichtsbücher wandert.

LG aus ABI


Sören , was du hier aufgeschrieben hast dazu kann man nur sagen : das hältste im kopp nit aus. das sagt dir einer der in beiden teilen deutschlands gelebt hat. im übrigen muss ich mal fragen, kannst du dich überhaupt noch an die ddr erinnern, weisst du eigentlich wovon du redest ?
Das musste ich mal loswerden, denn deinen post zu lesen, tut weh.
viele grüße aus z.zt. Thüringen


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#59

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 18:59
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Paramite
hm...

zur Vorgeschichte: mein Nachbar ist 24 Jahre und hat in seinem bisherigem Dahinsiechen vielleicht 4 Jahre gearbeitet und davon hat er 3 Jahre Ausbildung gemacht.
Als er mal eine Arbeit bei einem Kumpel verrichtete, sagte er mir das er kaputt sei. Ich fragte ihn darauf was er wohl gearbeitet hat, damit er so kaputt ist. Seine Antwort war, dass ich nur eine Bürotippse bin und er heut genug gearbeitet hat.
Ich muss sagen ich hab Straßenbauer gelernt hab dann Weiterbildung in der Entsorgung gemacht und hab Jahre lang auf Montage Asbest saniert unter Vollschutz. Jetzt bin ich in der Firma angekommen wo ich hin wollte und musste mich auch hoch arbeiten, vom Sortierer zum stellv. Anlagenleiter. Mein Stundensatz beläuft sich auf 206 im Monat, da sind aber die Samstagsstunden noch nicht mit gerechnet-- jeden zweiten Samstag 5,5 Stunden. Da ich viele Leute kenne, hab ich ihm schon mind. 3 Arbeiten angeboten, die er jedes Mal versaut hat oder erst garnet angetreten ist. Und das ist die traurige Wahrheit in Deutschland... Ich will damit auch sagen, dass nicht nur die Ausländer nicht arbeiten wollen.
Er macht jeden Mittag Mittagsschlaf und wenn er dann aufsteht motzt er gerne rum.
Wenn ich in seiner Wohnung schau, stehen da ein neuer Fernseher, X-Box und en neues Netbook.... usw. naja und halt Möbel...
Ihm gehts gut...

Zitat von Pitti53

Zitat von Paramite
Radikales Ausmerzen von in- und ausländischen Sozialschmarotzern.
genau, meiner Meinung. Das ist die einzigste Allergie die ich hab. Weg mit den Schmarotzern...


und wo sollen sie deiner Meinung nach hin?aussiedeln nach grönland?




Solchen Leuten des Geld kürzen und wenn ich mal knallhart was sagen darf, ich würd die alle in Steinbruch stecken...
Jeder kann mal arbeitslos werden, aber ich bin der Meinung das man innerhalb von einem Jahr sicher wieder eine Arbeit findet.

Grüße David



Wenn dein Nachbar den ganzen Tag auf dem A... sitzt,dann kann ich verstehen das du sauer bist,sicher läuft hier manches schief.Aber Leute in den Steinbruch schicken,das ist doch Quatsch,lass doch bitte mal die Kirche im Dorf.



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#60

RE: Arbeiten bis 70

in Themen vom Tage 13.08.2010 18:59
von SFGA | 1.519 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von SFGA
@ Wosch

Wenn mehrere aber 100 te sagen das z.B. Schulsystem, Gesundheitswesen, Soziales usw. besser war als heute meinste echt die haben unrecht? Dann muss es doch stimmen. Das Sie zu Grunde gegangen ist lag an verschiedenen Faktoren . Die andere sagen werden.
Faktum das Gesellschaftliche leben war an vielen Punkten besser als heute. Ja Wosch jetzt habe ich dein Gedankengang erfasst. Und zwar kommt jetzt ja und es gab nichts zu essen wie Bananen (reiche heute mal ein Teller Bananen am Feuer u.a. rum und du merkst es nimmt sie kaum einer), Reisefreiheit war eingeschrängt (Ja und denkste die meisten machten ne Weltreise nach der Wende? Vielen fahren immer noch Jahr für Jahr zur Ostsee etc. ) , Anstehen an den Läden (gab es auch in der BRD) , Die böse ganz bitterböse Mauer war im Weg das wir nicht rüber konnten in die große Freiheit (Sage mir mal warum die Mauer gebaut worden ist zu welchem Zweck , bin darauf gespannt) , Der Staat knüppelte die Leute nieder ( Bei Demos z.B. kurzer Prozess W50 Schiebeschild und Truppen dann war ruhe anders wie heute da kannst du die BePos verlaschen etc und dir passiert nichts . ) . Könnte noch mehr schreiben. So eine Frage mal so am Rande noch: Hast du dich mal mit der DDR INTENSIV beschäftigt ? Nicht den ganzen Mist der durch die Westdeutschen etc. Medien und Geschichtsbücher wandert.

LG aus ABI


Sören , was du hier aufgeschrieben hast dazu kann man nur sagen : das hältste im kopp nit aus. das sagt dir einer der in beiden teilen deutschlands gelebt hat. im übrigen muss ich mal fragen, kannst du dich überhaupt noch an die ddr erinnern, weisst du eigentlich wovon du redest ?
Das musste ich mal loswerden, denn deinen post zu lesen, tut weh.
viele grüße aus z.zt. Thüringen





Bei meinem Post der sich als Atw. an Wosch richtete gaben mir manche per PN recht. Jeder erlebt auf seiner Weise die DDR. Ich persö. glaube den 100 ten Menschen wovon mir sehr viele wichtig sind.


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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