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HARALD BEER der Fluchthelfer

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.08.2010 12:53
von Angelo | 12.391 Beiträge

"Wir müssen doch was tun!" Immer wieder verurteilte Harald Beer mit Worten die Mauer, die Ost und West trennte. Wenige Wochen nach dem 13. August 1961 bot sich ihm plötzlich die Gelegenheit, einem Mädchen zur Flucht zu verhelfen. Doch dann wurde Beer selbst zum Gejagten.An diesem Tag spielte die Mauer keine Rolle. Ich dachte nicht an sie, als ich mit meinem Lloyd 400 über die Autobahn von Berlin-West Richtung Nürnberg tuckerte. Wieder, wie vor ein paar Tagen, hatte ich meine Mutter in Berlin-Steglitz besucht. Und wieder hatten wir angsterfüllt über die neue Situation in Westberlin gesprochen. Würden die Russen einrücken? Was würden die Amis machen? Einfach still halten? So ging das immer, die Mauer war oft Mittelpunkt unserer Gespräche und meiner Gedanken. Aber hier auf der Autobahn dachte ich nicht daran, ich genoss einfach die gemütliche Fahrt.

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