#21

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 13.02.2013 20:55
von 80er | 572 Beiträge

Für Zivilisten war unser "Grenzsack" völlig uninteressant. Stattdessen gab es eine Fahnenflucht von einem AGT im 2. DHJ und einem BUffz. im 3. DJ. Sie legten ihre Waffen ab und kamen aus einer Spätschicht nicht mehr in die GK zurück. Der BUffz war mein stellv. Zugführer und der Soldat aus der 2. Gruppe meines Zuges.

Dann gabe es noch eine kuriose "Fluchtgeschichte", ebenfalls ein AGT unserer Kompanie im 3. DHJ.


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#22

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.03.2013 12:09
von derpae.der99 | 107 Beiträge

Zitat von derpae.der99 im Beitrag #16
Wir hatten wohl einen Grenzdurchbruch. Ich versuche mich zu erinnern. Bitte mich nicht auf Detailtreue festnageln, denn es geht schon damit los, dass ich nicht mehr weiß, war's Ostern oder Pfingsten 1983. Ich tippe eher auf Pfingsten, denn ich glaube“*“, dass ich da schon Postenführer war.


Nur um es geschichtlich richtig zu stellen. Es war Karfreitag, der 1. April 1983. In einem Brief, den ich gerade las, machte ich diesbezüglich eine eindeutige Bemerkung durch die Blume. Obwohl noch 2. DH war ich dennoch auch schon als Postenführer unterwegs, denn im gleichen Brief schrieb ich von unserem Kompanieabend, der eine Nacht zuvor statt fand. Von diesem Kompanieabend (2 Züge davon!) habe ich noch ein Bild mit mir und den 2 Eks meiner Stube, wo wir alle mit dem grünen Balken ausgestattet, zu sehen sind.


EK 83 II
zuletzt bearbeitet 23.03.2013 12:10 | nach oben springen

#23

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.03.2013 09:45
von Uffz_0-H1 | 28 Beiträge

Im Bereich Kaltenwestheim gab es von Frühjahr 83 bis Herbst 85 nichts aufregendes. Ab und zu gab es mal eine Meldung, dass jemand in Richtung Grenze unterwegs war und man verstärkte die Posten, auch schon vorm Signalzaun. Am Ende ging es an uns vorbei. Einmal flogen wir im Frühjahr 85 raus, weil ein bewaffneter Russe auf der Flucht war. Der hatte dann aber weiter westlich den Durchbruch versucht und auch einen Grenzer erschossen, haben wir nur mitgeteilt bekommen. Ansonsten ab und zu Lärm um nichts.

Rückblickend betrachtet war das auch gut so. Denn ich weiß nicht, wie ich mich damals verhalten hätte, wenn ich zur Waffe hätte greifen müssen. Schießbefehl hin oder her.

0-H1



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#24

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.03.2013 19:52
von zweedi04 | 375 Beiträge

In unserem Abschnitt war es in der Zeit 1977-1983 relativ ruhig. Erinnern kann ich mich an 2 Fahnenfluchten.
1. Fahnenflucht: Ein Unterleutnant, saß in der Füst (Bunker unterhalb BT11) und schickte die A-Gruppe in die Abriegelung. Den Posten vom B-Turm schickte er zur Kontrolle K6. Dann schaltete er die Anlage 501 ab und öffnete das Gassentor im GZ1 gegenüber der Füst und war verschwunden. Eigentlich gut durchdacht die Flucht. Ziemlich gefahrlos.

2. Fahnenflucht: Sold. 2.DHJ. war im Ausgang und ist auf dem Rückweg nicht zur Kompanie sondern in den Abschnitt gegangen und hat versucht die Elbe zu durchschwimmen. Er hat es auch bis zur Elbe geschafft ohne groß aufzufallen. Nur mit dem Schwimmen hatte er sich wohl übernommen, denn bei der Uferkontrolle durch uns Gakl wurde er dann tot aufgefunden.

Versuchte Fahnenflucht: Ein Posten hat auf dem BT9 seinen PF mit der MPI niedergeschlagen. Als der Posten im Begriff war abzusteigen kam der PF wieder zu sich und konnte seine Kaschi wieder greifen. Diese durchgeladen und so saßen sie sich eine geraume Zeit im Turm gegenüber bis eine Kradstreife den Kolonnenweg entlang kam. Geistesgegenwärtig warf der PF seine Thermosflasche aus dem Fenster. Die Kradstreife wurde stutzig und die Sache nahm seinen Lauf. Festnahme, Orden für alle außer „Einem“.

Dann hatten wir noch eine Flucht West – Ost. Eine männliche Person stand mit BGS, Zoll und Staatsanwalt direkt an der Grenzlinie der Bahnstrecke Büchen – Schwanheide. Als ein Zug die Grenze passierte lief er dann von West nach Ost. Die Flucht war geglückt und er wohl ein dicker Fisch.

Weitere Grenzübertritte an der Bahnlinie Büchen – Schwanheide Richtung West – Ost gab es nur noch von besoffenen Zivilisten die sofort vom Posten des BT 11´s wieder zurückgeschickt wurden.

An eine Kuriosität kann ich mich noch erinnern. Ein Bürger der DDR kam laut singend am BT 11 Bahnlinie aus Richtung Schwanheide und hat sich anstandslos vom Posten festnehmen lassen. Er berichtete dass er mehrere Ausreiseanträge gestellt hatte, die aber alle abgelehnt wurden. Gesungen hat er damit er nicht erschossen wird. Denn er dachte sich, wenn man sich auffällig bewegt, dann wird auch nicht geschossen. Recht hatte er. Diese Person hat es in den Jahren dann noch 2x auf dieser Weise versucht. Danach habe ich nichts mehr davon gehört.


Ja, die Bahnlinie war schon ein PP, wo man nicht schlafen sollte.


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#25

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.03.2013 20:10
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Hallo,

warst Du auch in der Zweedorfer Kompanie?

Ich schrieb schon in einem anderen Fred, ob jemand die Schleuse bestätigen kann, die Nähe des Fundpunktes von Larissa weiter in Richtung Gartenschläger Eck gelegen haben soll.

Mfg Berlin


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#26

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.03.2013 20:19
von zweedi04 | 375 Beiträge

Ja ich war in Zweedorf von 1977 - 1983. Die Schleuse ist mir nicht bekannt. Geschleust wurde zu meiner Zeit direkt an der Bahnlinie. Posten BT11 abgezogen und durch "Schneewittchen" ersetzt. Schleusung durchgeführt und Posten wieder getauscht. Das Objekt im Wald an der Waldstraße in Schwanheide mit der Garage und dem geharkten Streifen war mir allerdings bekannt.

Gruß zweedi


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#27

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.04.2013 18:37
von exDieter1945 | 228 Beiträge

Zitat von zweedi04 im Beitrag #24
In unserem Abschnitt war es in der Zeit 1977-1983 relativ ruhig. Erinnern kann ich mich an 2 Fahnenfluchten.
1. Fahnenflucht: Ein Unterleutnant, saß in der Füst (Bunker unterhalb BT11) und schickte die A-Gruppe in die Abriegelung. Den Posten vom B-Turm schickte er zur Kontrolle K6. Dann schaltete er die Anlage 501 ab und öffnete das Gassentor im GZ1 gegenüber der Füst und war verschwunden. Eigentlich gut durchdacht die Flucht. Ziemlich gefahrlos.

2. Fahnenflucht: Sold. 2.DHJ. war im Ausgang und ist auf dem Rückweg nicht zur Kompanie sondern in den Abschnitt gegangen und hat versucht die Elbe zu durchschwimmen. Er hat es auch bis zur Elbe geschafft ohne groß aufzufallen. Nur mit dem Schwimmen hatte er sich wohl übernommen, denn bei der Uferkontrolle durch uns Gakl wurde er dann tot aufgefunden.

Versuchte Fahnenflucht: Ein Posten hat auf dem BT9 seinen PF mit der MPI niedergeschlagen. Als der Posten im Begriff war abzusteigen kam der PF wieder zu sich und konnte seine Kaschi wieder greifen. Diese durchgeladen und so saßen sie sich eine geraume Zeit im Turm gegenüber bis eine Kradstreife den Kolonnenweg entlang kam. Geistesgegenwärtig warf der PF seine Thermosflasche aus dem Fenster. Die Kradstreife wurde stutzig und die Sache nahm seinen Lauf. Festnahme, Orden für alle außer „Einem“.

Dann hatten wir noch eine Flucht West – Ost. Eine männliche Person stand mit BGS, Zoll und Staatsanwalt direkt an der Grenzlinie der Bahnstrecke Büchen – Schwanheide. Als ein Zug die Grenze passierte lief er dann von West nach Ost. Die Flucht war geglückt und er wohl ein dicker Fisch.[

Weitere Grenzübertritte an der Bahnlinie Büchen – Schwanheide Richtung West – Ost gab es nur noch von besoffenen Zivilisten die sofort vom Posten des BT 11´s wieder zurückgeschickt wurden.

An eine Kuriosität kann ich mich noch erinnern. Ein Bürger der DDR kam laut singend am BT 11 Bahnlinie aus Richtung Schwanheide und hat sich anstandslos vom Posten festnehmen lassen. Er berichtete dass er mehrere Ausreiseanträge gestellt hatte, die aber alle abgelehnt wurden. Gesungen hat er damit er nicht erschossen wird. Denn er dachte sich, wenn man sich auffällig bewegt, dann wird auch nicht geschossen. Recht hatte er. Diese Person hat es in den Jahren dann noch 2x auf dieser Weise versucht. Danach habe ich nichts mehr davon gehört.


Ja, die Bahnlinie war schon ein PP, wo man nicht schlafen sollte.




Hallo Zweedi04,

die Bahnlinie bei Büchen war bei uns auch ein wichtiger Punkt. Viele hundert Stunden habe ich dort zwischen 1968 und 1990 postiert.

An die Flucht 1 kann ich mich erinnern. Habe sogar zwei Fotos vom Gassentor bei Zweedorf.

Die "Flucht West-Ost" am Bahndamm hat etwas mit dem Fall Michael Gartenschläger zu tun.
Udo Albrecht (alias "Dr. Schreck") wollte nach Gartenschlägers Tod die "Kampfgruppe Gartenschläger" finanziell unterstützen. Er traf sich mit ihnen in deren Stammlokal auf St. Pauli. Beeindruckt waren Gartenschlägers Freunde vom Inhalt seiner Koffer. Er hatte ein ganzes Arsenal von Waffen, bündelweise Tausendmarkscheine, eine komplette Fälscherwerkstatt und Blanko-Dokumente dabei. Mehr darüber Im Spiegel:


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14342646.html

Gruß Dieter und ich hoffe, dass wir uns bald mal wiedersehen



hardi24a hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.04.2013 18:52
von turtle | 6.961 Beiträge

Ich hatte erfahren das alte Unterlagen über Fluchten aus dem Raum Zweedorf und Umgebung aus Beständen des BGS im Landesarchiv in Schleswig sein sollen. Ich hatte da nachgefragt ob Unterlagen von 1968 vorhanden sind. In meinem Fall konnte man mir nicht helfen ,da es nur noch Unterlagen ab 1974 im Landesarchiv gibt. Diese können allerdings öffentlich eingesehen werden. Ältere Unterlagen sind wohl auch bei der Bundespolizei nicht mehr vorhanden.
Gruß Peter(turtle)


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#29

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.04.2013 12:26
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Zitat
Das Objekt im Wald an der Waldstraße in Schwanheide mit der Garage und dem geharkten Streifen war mir allerdings bekannt.



Hallo Zweedy,

und was war in diesem Objekt? Hattest Du da Info´s oder wurde da auch nur gemunkelt?

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#30

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.04.2013 12:45
von Duck | 1.741 Beiträge

In Räsa/Unterbreizbach gab es im Sommer 89, zwei gelungene Durchbrüche, zum Glück war ich zu diesem Zeitpunkt schon in Erbenhausen. In Erbenhausen hab ich einen versuchten Grenzdurchbruch miterlebt (Anfang Oktober 89, wahrscheinlich einer der letzten). Eine Familie hat versucht mit
einen vollbeladenen Kama durch die Grenzanlagen in Melpers zu brechen, der Kama hat auch alles mitgerissen was er kriegen konnte GSZ-Tor, Kfz-Sperrseil, sein Verhängnis war schließlich der Kfz-Sperrgraben, wo er nicht mehr rauskam, zum Glück blieben alle unverletzt. Einen guten Monat später, öffenete sich an der selben Stelle die Grenze.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


zuletzt bearbeitet 11.04.2013 12:47 | nach oben springen

#31

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.04.2013 20:14
von zweedi04 | 375 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #29

Zitat
Das Objekt im Wald an der Waldstraße in Schwanheide mit der Garage und dem geharkten Streifen war mir allerdings bekannt.


Hallo Zweedy,

und was war in diesem Objekt? Hattest Du da Info´s oder wurde da auch nur gemunkelt?

Mfg Berlin




Hallo Berlin,

wir Gakl hatten das Objekt auch im Visier unserer persönlichen Aufklärung. Fakt ist, dass sich dort unter anderem der Verbindungsoffizier vom MfS (VO vom Stab 1. GB) mit Angehörigen der GT aus dem Bereich getroffen hat. Meistens Ausgänger oder Offz. und B-Uffz. aus der Ortschaft. Es tauchten dort aber auch andere Personen mit Wartburg und Lada auf. Genaue Herkunft unbekannt. Sonst nichts konkretes erfahren. Uns war nur wichtig ein paar IM kennen zu lernen.

Gruß zweedi


Lebenskunst ist - "Im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen"
zuletzt bearbeitet 11.04.2013 20:15 | nach oben springen

#32

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.04.2013 22:03
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Hallo Zweedi,

dass mit den Lada und Wartburg erzählten unsere Freunde auch. Schneewittchen hatten sie auch in Verdacht, es fiel aber auch auf, dass die Fzge mit unterschiedlicher Anzahl von Personen an- bzw. wieder abfuhr.

Deshalb die Aussage, es hätte dort eine Röhre gegeben.Und wäre ja auch pfiffiger, wenn die GT nicht hätten abgezogen werden müssen und man das hätte bei normalem Grenzdienst durchführen können.

Mfg Berlin

Edit: Unsere Freunde haben uns eindringlich nahe gelegt, um das Objekt einen Bogen zu machen, auch nach dem 3.10. 90. Es wären da auch zu der Zeit noch Aktivitäten gewesen. Ob´ s stimmt, keine Ahnung. Wir haben uns jedenfalls dran gehalten unnd sind auch nicht durch den Wald, um drum rum zu laufen und zu schauen, was da passiert.


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 11.04.2013 22:13 | nach oben springen

#33

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.04.2013 23:09
von suentaler | 1.923 Beiträge

Wo genau war denn dieses Objekt ?
Habt ihr da mal Koordinaten für mich ?


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#34

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 14.04.2013 20:49
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Hallo,

Koordinaten habe ich zumindest nicht.

Schwanheide, Waldstr, ca. 200 m hinter der damaligen VEB Fürderschnecken Werk. Auf der gleichen Straßenseite li im Wald.

Wenn Du Tante Google fragst, die kennt die Hausnr und auch den jetzigen Firmennamen.

Mfg Berlin


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#35

RE: Euer Abschnitt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.08.2013 23:47
von Otto | 14 Beiträge

In meinem Abschnitt 4.GK,10.GR war zu meiner Zeit einiges los. Ende April 86 wurde ich nach Blankenstein versetzt. Wir waren 3 bis 4 Mann aus der Kfz- Kompanie des Ausbildungsregiment, die eine Woche früher versetzt worden um die Fahrzeuge zu übernehmen.
In der 2. oder 3. Nacht, wir hatten noch nicht mal eine MPi, war Grenzalarm.
Gleich neben der Führungsstelle, an der Straße zwischen Blankenstein und Blankenberg sind 2 über den GSZ die 20 Meter bis zum 2. Zaun, dann durch die Saale und weg waren sie.
Im Sommer 86 wurden 2 GV von GAKL schon vor dem GSZ festgenommen. Sie sind quer Feld Richtung Grenze. Da ich Objektwache hatte musste ich einen bewachen, während der Andere verhört wurde.
Im November 86 war dann in Pottiga ein Durchbruch, ein junger Mann war weg, das junge Mädel wurde geschnappt. Das war die schlimmste Nacht meiner gesamten Dienstzeit.
Zu den beiden letzten Fällen werde ich später mal genauer berichten, da ich mehr oder weniger persönlich beteiligt war.
Außerdem gab es noch eine Doppelfahnenflucht in der Nachbarkompanie.


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