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#1

Die unsichtbaren Wunden der Stasi-Opfer

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.08.2010 16:32
von Angelo | 12.470 Beiträge | 240 Punkte
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Die Beschwerden sind unspezifisch: Schlafstörungen und Albträume, gedrückte Stimmung und fehlende Zukunftsperspektiven, Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen, Misstrauen und alle möglichen körperlichen Beschwerden von Magen- bis Rückenschmerzen. Die Ursachen sind deshalb von Ärzten nur schwierig zu diagnostizieren. Deshalb findet am 8. September in der Schön Klinik Hamburg-Eilbek ein Symposium statt, bei dem Ärzte und Therapeuten für ein Thema sensibilisiert werden sollen, das jedenfalls bei den Opfern nicht vergessen ist: Unter dem Titel "Stasi-Opfer - Unsichtbare Wunden" bittet Professor Bernd Löwe von der Universitären Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Schön Klinik Hamburg-Eilbek zu einem Treffen, das sich mit den gesundheitlichen Spätfolgen politischer Repression in der DDR befasst.

hier weiter lesen
http://www.welt.de/die-welt/regionales/h...tasi-Opfer.html


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#2

RE: Die unsichtbaren Wunden der Stasi-Opfer

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.08.2010 19:31
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 23 Punkte
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Nun statt mit politischen Wertungen sollte der Herr Dr. sich lieber ausschließlich mit seiner Materie befassen.

Der gesamte Artikel ist auch seitens Frau Schütte unsauber ausgearbeitet, denn was für eine Beschwerde ist bitte die fehlende Zukunftsperspektive? Abgesehen von der Tatsache, dass dies mittlerweile größere Teile der Bevölkerung betrifft, handelt es sich hierbei doch wohl eher um eine Folge der Beschwerden und nicht um eine solche.

Interessant wäre auch wie viele ehem. VH eventuell auch so an einer psychischen bzw. psychosomatischen Störung erkrankt wären, bzw. um welchen Prozentsatz der Anteil solcher Erkrankungen innerhalb dieser Personengruppe, bei einer belastbaren Untersuchung, höher liegen würde als im Bevölkerungsdurchschnitt. Mit diesen Daten wäre die Aussage der Studie eventuell schnell zu falsifizieren.

Entscheident an der ganzen Studie ist für mich jedoch folgender Satz: "Die untersuchte Gruppe sei zwar zu klein für eine repräsentative Aussage, signifikant sei das Ergebnis allemal."


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 02.08.2010 19:36 | nach oben springen

#3

RE: Die unsichtbaren Wunden der Stasi-Opfer

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.08.2010 20:28
von 94 | 10.997 Beiträge | 678 Punkte
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@FED, haste nur den welt.de-Artikel studiert, oder biste auch schon über das 'Orginal' (1) gestolpert.
Apropos Ärtze und Statisktik, was haben die eigentlich studiert, Mathe oder Medizin? Teilweise schon faszinierend, wenn man so einen Weißkittel über Stasitistik (SCNR) labbern hört. Falls mal jemand die Gelegenheit hat, fragt ihn dann mal nach dem Ziegenproblem (1). Achso, und gesund ist nur, wer noch nicht von einem Schulmediziner untersucht wurde.

(1) http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/ei...t/events/02263/
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Geh_aufs_Ganze!#Ziegenproblem


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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