#1

Der verarschte General

in Leben in der DDR 30.07.2010 00:08
von ABV | 4.202 Beiträge

Im Dezember 1986 schickte man mich in meiner Eigenschaft als stellvertretender FDJ-Sekretär unserer Wachabteilung, zu einer Tagung in das "WKM-Kommando" nach Berlin-Kaulsdorf. Für Uneingeweihte, im so genannten Kommando, war der Stab des Wachkommando Missionsschutz inklusive einiger Sondertruppen, untergebracht. Zu einem richtigen Stab gehörte bei der Volkspolizei natürlich auch eine Politabteilung. Und diese hatte zu einer Tagung von FDJ-Funktionären und Politoffizieren in den Kultursaal des Objekts geladen. Eigentlich eine staubtrockene, langweilige Angelegenheit. Aber am Abend sollte es noch einen zünftigen Ball geben, zu dem auch noch weiblche Angehörige der Strafvollzugseinrichtung in Berlin-Rummelsburg, eingeladen waren. Unter der Bezeichnung "Angehörige" meinte ich natürlich die Berufsgruppe welche auch als Wärterinnen, Schließerinnen oder Schlusen bekannt ist. Nicht das jetzt einer denkt, wir hätten mit Insassinnen des Gefängnisses Party gemacht. So locker ging es bei der VP nun doch nicht zu . So nun wieder zurück zum Thema. Kaum hatte ich an der Eingangspforte dem dortigen Wachposten meinen Dienstausweis gezeigt, rief man mich auch schon in das Büro des Politstellvertreters, einem Major der VP. Voller Spannung was man denn von mir wolle, sprang ich geradezu die Treppen zum Dienstzimmer des Majors hinauf. Ich klopfte artig an, wie es sich eben für einen braven Unterstellten gehörte. Danach folgte eine mehr oder weniger zackige Grußerweisung, untermalt mit denm Worten: "Genosse Major, Oberwachtmeister B. meldet sich auf ihren Befehl zur Stelle." Der Major lächelte wohlwollend, oder belustigte ihn etwa meine Verrenkungen? Na egal, jetzt sah ich auch, dass sich noch ein weiterer Offizier im Raum befand. Es handelte sich um einen Hauptmann, welcher ebenfalls freundlich zu mir herüberblinzelte. Mir persönlich sind brüllende Offiziere lieber als gekünstelt vor sich hin schmunzelnde. Während die ersten nur ihren Frust ablassen, signalisiert die andere Gruppe mit ihrem Gegrinse, dass sie einen unangenehmen Auftrag haben. Und froh sind einen Trottel gefunden zu haben, der ihn auch garantiert und ohne Widerspruch ausführt. Da waren sie ja bei mir richtig. " Genosse B., Sie werden heute um die Aufnahme als Kandidat der SED bitten und zwar öffentlich", schnarrte der Polit. Da fiel mir ein Stein vom Herzen, es konnte sich also nur um einen Irrtum handeln. Denn der Genosse B. war bereits seit über einem halben Jahr Kandidat der SED, was ich den beiden Dauerlächlern flugs mitteilte. " Das wissen wir, Genosse B." sagte jetzt der Hauptmann, noch immer grinsend. Wenn ich mir die Smileys anschaue, sehe ich den glatt wieder vor mir. Mir war aber überhaupt nicht zum schmunzeln zu Mute. Vor allem nicht, als die beiden nun endlich "die Katze aus dem Sack" liessen. Bei der Tagung war auch General Leutnant Reuther, der Leiter der Politabteilung im MdI, also der höchste Politoffizier der VP, anwesend. Reuther wollte eine flammende Rede über die "schießwütige" Polizei der BRD halten und seine Ausführungen dabei auch mit Fakten und Beispielen unterlegen. Und wenn "Jenosse Jeneral dann fertig hatte", sollte ich wie von der Tarantel gestochen von meinem Sitz aufspringen und auf Grund der Worte des Generals, "spontan" um Aufnahme in die Reihen der SED bitten. Das ich diese Reihen schon längst mit meiner Anwesenheit füllte, spielte dabei keine Rolle. So etwas nennt man wohl auch "Potemkinsche Dörfer" bauen. Die beiden schienen überhaupt keine Skrupel zu haben, ihnen war jedes Mittel Recht um den General glücklich zu machen. Ich habe ja nun eine angeborene Abneigung mich zum Affen zu machen! Das hindert mich zwar nicht, ständig in jeden erdenklichen Fettnapf zu treten, aber dass man so etwas quasi von mir verlangt, war mir neu. Zum Widersprechen fehlte mir allerdings nun auch wieder der Mut. Nachdem mich die beiden "Regisseure" so richtig auf meine Rolle vorbereitet hatten, trabte ich in den Saal. Und der war voll, bis auf den letzten Platz besetzt. Mir rann der Schweiß in Bächen, wie man sich vorstellen kann. Es dauerte eine unendlich lange Zeit, bis der besagte General endlich das Wort ergriff. Ich hätte lieber die Flucht ergriffen, aber wer wollte sich schon den Zorn der Politabteilung zuziehen. Die beiden waren unter Garantie " not amoused", wenn ich ihnen die Show vermasselt hätte. Während als General Reuther die schießwütigen Westbullen madig machte und mit Zahlen nur so um sich schmiß, feilte ich an meiner Rolle. In dieser Situation wäre es mir am liebsten gewesen, wenn sich irgendwo in dem Parkett eine tiefe Rinne aufgetan und den General verschlungen hätte. Oder, wahlweise mich! Als war besser, als sich vor versammelter Manschaft "zum Obst zu machen." Endlich hatte der Oberpolit seine bluttriefenden Ausführungen beendet. Wie von mir verlangt, hopste ich von meinem Stuhl. "Genosse General, auf Grund ihrer Ausführungen kann ich nur zu dem Entschluß kommen, um die Aufnahme in die Reihen der SED zu bitten....." stieß ich hervor. Erst wollte der General wohl seinen Augen oder auch Ohren nicht trauen. Aber dann sah er mich ungefähr so an und fragte nach meinem Namen. "Oberwachtmeister B., von der 4. Wachabteilung Pankow-Niederschönhausen", rief ich so zackig wie es der Kloss in meinem Hals zulies. Der olle General glaubte tatsächlich das sein Gequatsche bei mir solch eine Wirkung hinterlassen hatte. Vor lauter Aufregung musste ich wohl dämlich genug ausgesehen haben, um echt zu wirken. Nachdem er mich dann als Beispiel für die anderen Genossen ausreichend gewüdigt hatte, nahm der General noch immer selig lächelnd Platz. Er ahnte nicht einmal was für einen Bären man ihm da aufgebunden hatte. Heute, fast ein Vierteljahrhundert nach diesem Ereignis, kann ich nur noch darüber lachen. Zwischen diesem Lachen mischt sich aber auch Scham darüber, wie widerspruchslos man doch selber einst funktioniert hat. Und sogar den größten Blödsinn mitgetragen hatte.

Gruß an alle
Uwe


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#2

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 30.07.2010 04:45
von Theo85/2 | 1.200 Beiträge

Hallo, ABV:

Eigentlich bin ich kein Freund der SED und übersehe geflissentlich Berichte über den Haufen.
Dein Bericht war aber so spannend und lustig, das ich ihn mit Freude gelesen habe.Danke dafür!

Theo 85/2


Ek81/1 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#3

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 30.07.2010 06:23
von Harsberg | 3.248 Beiträge

So etwas nenne ich Manipulation!


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#4

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 30.07.2010 07:43
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Mensch Uwe das ist ja echt mal ein Ding, kaum zu glauben aber ganz sicher wahr.

Eventuell solltest du dir fürs Alter als Ziel vornehmen deine Erfahrungen auch mal in einem Buch zusammen zu fassen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 30.07.2010 07:43 | nach oben springen

#5

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 30.07.2010 08:39
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Mensch Uwe das ist ja echt mal ein Ding, kaum zu glauben aber ganz sicher wahr.

Eventuell solltest du dir fürs Alter als Ziel vornehmen deine Erfahrungen auch mal in einem Buch zusammen zu fassen.




Uwe und Feliks D.,



,




josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#6

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 30.07.2010 09:15
von moreau | 384 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Mensch Uwe das ist ja echt mal ein Ding, kaum zu glauben aber ganz sicher wahr.

Eventuell solltest du dir fürs Alter als Ziel vornehmen deine Erfahrungen auch mal in einem Buch zusammen zu fassen.




Warum solange warten!??

Der Eine oder Andere hier hat bestimmt auch noch solch ähnliche Geschichten auf Lager.


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#7

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 31.07.2010 00:19
von TOMMI | 1.988 Beiträge

Ja, so war das damals. Die haben sich förmlich selber verarscht, in allen Bereichen.
Da war es ja noch harmlos, als man mir seinerzeit anlässlich einer "Wahl" die
Verpflichtung zur Kratzerplatte aufquatschen wollte. Aber irgendwie habe ich es
geschafft, das abzubiegen.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#8

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 31.07.2010 09:20
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@abv und sicherlich bist du anschlissend auch zweimal in die partei aufgenommen worden
einmal als bürgen hattest du ja bestimmt den v.g. general reuther... hast "du dir" zur aufnahme auch wieder so eine veranstaltung ausgesucht ?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 31.07.2010 09:21 | nach oben springen

#9

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 31.07.2010 18:55
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Mensch Uwe das ist ja echt mal ein Ding, kaum zu glauben aber ganz sicher wahr.

Eventuell solltest du dir fürs Alter als Ziel vornehmen deine Erfahrungen auch mal in einem Buch zusammen zu fassen.



Gute Idee Feliks
Ich glaube zwar nicht das jemand meine Memoiren wirklich lesen würde, aber der Gedankte hat was.

Viele Grüße nach Bayern
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#10

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 31.07.2010 18:59
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
@abv und sicherlich bist du anschlissend auch zweimal in die partei aufgenommen worden
einmal als bürgen hattest du ja bestimmt den v.g. general reuther... hast "du dir" zur aufnahme auch wieder so eine veranstaltung ausgesucht ?



Hallo Gilbert!
Das mit der Parteiaufnahme ist auch wieder so eine Geschichte. Ich hatte vorher Nachtschicht, musste aber um 14:00 Uhr in der SED-Kreisleitung Berlin-Hellersdorf sein. Mein Kumpel im VP-Wohnheim Biesdorf war gerade im Urlaub und ich hatte vergessen den Wecker zu stellen. Um 15:00 Uhr bin ich dann aus den Federn gekrochen. Man das gab vielleicht einen Anschiß vom Parteisekretär. Mein Dokument hatte man mir dann sehr unfeierlich, "zwischen Tür und Angel" übergeben.

Viele Grüße
Uwe


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#11

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 31.07.2010 19:01
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von josy95

Zitat von Feliks D.
Mensch Uwe das ist ja echt mal ein Ding, kaum zu glauben aber ganz sicher wahr.

Eventuell solltest du dir fürs Alter als Ziel vornehmen deine Erfahrungen auch mal in einem Buch zusammen zu fassen.




Uwe und Feliks D.,



,




josy95




Feliks stelle ich dann als meinen Lektor ein
Das wird ein Bestseller, einen passenden Titel habe ich auch schon parat:
Aus dem Leben eines Taugenichts

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

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#12

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 31.07.2010 20:31
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von ABV

Zitat von Feliks D.
Mensch Uwe das ist ja echt mal ein Ding, kaum zu glauben aber ganz sicher wahr.

Eventuell solltest du dir fürs Alter als Ziel vornehmen deine Erfahrungen auch mal in einem Buch zusammen zu fassen.



Gute Idee Feliks
Ich glaube zwar nicht das jemand meine Memoiren wirklich lesen würde, aber der Gedankte hat was.

Viele Grüße nach Bayern
Uwe




Ich denke gerade diese Geschichten aus dem Leben, ohne große politische Wertung sondern frei von der Leber erzählt, dürften ein größeres Publikum erreichen als man denkt.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 31.07.2010 20:32 | nach oben springen

#13

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 01.08.2010 01:12
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
@abv und sicherlich bist du anschlissend auch zweimal in die partei aufgenommen worden
einmal als bürgen hattest du ja bestimmt den v.g. general reuther... hast "du dir" zur aufnahme auch wieder so eine veranstaltung ausgesucht ?


Zitat von ABV

Das mit der Parteiaufnahme ist auch wieder so eine Geschichte. Ich hatte vorher Nachtschicht, musste aber um 14:00 Uhr in der SED-Kreisleitung Berlin-Hellersdorf sein. Mein Kumpel im VP-Wohnheim Biesdorf war gerade im Urlaub und ich hatte vergessen den Wecker zu stellen. Um 15:00 Uhr bin ich dann aus den Federn gekrochen. Man das gab vielleicht einen Anschiß vom Parteisekretär. Mein Dokument hatte man mir dann sehr unfeierlich, "zwischen Tür und Angel" übergeben.



ich ahnte, dass es genauso spektakulär war....


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#14

RE: Der verarschte General

in Leben in der DDR 02.08.2010 10:01
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von ABV

Zitat von GilbertWolzow
@abv und sicherlich bist du anschlissend auch zweimal in die partei aufgenommen worden
einmal als bürgen hattest du ja bestimmt den v.g. general reuther... hast "du dir" zur aufnahme auch wieder so eine veranstaltung ausgesucht ?



Hallo Gilbert!
Das mit der Parteiaufnahme ist auch wieder so eine Geschichte. Ich hatte vorher Nachtschicht, musste aber um 14:00 Uhr in der SED-Kreisleitung Berlin-Hellersdorf sein. Mein Kumpel im VP-Wohnheim Biesdorf war gerade im Urlaub und ich hatte vergessen den Wecker zu stellen. Um 15:00 Uhr bin ich dann aus den Federn gekrochen. Man das gab vielleicht einen Anschiß vom Parteisekretär. Mein Dokument hatte man mir dann sehr unfeierlich, "zwischen Tür und Angel" übergeben.

Viele Grüße
Uwe







....Uwe, ich hab`s geahnt...!

...eben doch nur PG 2. Klasse...!

Schöne Grüße ins Oderbruch!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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