#41

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 19:41
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Mike59

Das war bei uns auf den Schießplätzen während der Schießübungen absolute Pflicht: Ausgegebene Patronen mußten am Ende mit den übriggeblieben (nicht verschossenen Patronen) plus leere Patronenhülsen übereinstimmen - ohne wenn und aber!
-----------------
Alle Achtung, da hattet ihr ja nach dem Zuggefechtsschießen was zu schaffen, muss ja ewig gedauert haben bis ihr die ganzen Hülsen beisammen hattet. 12 Mann davon die 2 RPG abgezogen bleiben immer noch 10 MPi/LMG und dann jeder so 1 - 2 Magazine. Zug in der Verteidigung war da ja noch Ok, aber wie ist das denn nach Zug im Angriff gelaufen?

Mike59




at Mike 59...

Zug im Angriff? Was war das denn?


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#42

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 19:43
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Pitti53
oder postengefechtschießen nachts?kann sich da noch jemand dran erinnern? hab ich 2 mal mitgemacht.da hätteste aber lange mit taschenlampe hülsen suchen können



...................................................................................................................................................................................
at Pitti53

Postenschulübung....welch Zeit fand das statt?


so Anfang der 80ziger?.gab`s aber nicht lange.wurde wieder abgeschafft.war wohl zu gefährlich.aber nachtschießen gab es schon



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#43

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 19:45
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Boelleronkel

Zug im Angriff? Was war das denn?




Feuerführung aus der Bewegung! Die Schützenreihe geht dabei aufrecht stehend auf die Scheiben zu und feuert, somit ergäbe sich ein relativ großer (Breite x Länge) zu räumender Bereich.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#44

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 19:49
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Mike59

Das war bei uns auf den Schießplätzen während der Schießübungen absolute Pflicht: Ausgegebene Patronen mußten am Ende mit den übriggeblieben (nicht verschossenen Patronen) plus leere Patronenhülsen übereinstimmen - ohne wenn und aber!
-----------------
Alle Achtung, da hattet ihr ja nach dem Zuggefechtsschießen was zu schaffen, muss ja ewig gedauert haben bis ihr die ganzen Hülsen beisammen hattet. 12 Mann davon die 2 RPG abgezogen bleiben immer noch 10 MPi/LMG und dann jeder so 1 - 2 Magazine. Zug in der Verteidigung war da ja noch Ok, aber wie ist das denn nach Zug im Angriff gelaufen?

Mike59




at Mike 59...

Zug im Angriff? Was war das denn?



------------------
Hmm, Gruppe? Kann auch Gruppe gewesen sein. Habe ich doch bei dir auf dem Böller selber geschossen

Mike59


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#45

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 19:54
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Pitti53

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Pitti53
oder postengefechtschießen nachts?kann sich da noch jemand dran erinnern? hab ich 2 mal mitgemacht.da hätteste aber lange mit taschenlampe hülsen suchen können



...................................................................................................................................................................................
at Pitti53

Postenschulübung....welch Zeit fand das statt?


so Anfang der 80ziger?.gab`s aber nicht lange.wurde wieder abgeschafft.war wohl zu gefährlich.aber nachtschießen gab es schon







okidoki...Böllermässig seit 78nicht mehr(die Meinung zu gefährlich hielt sich hartnäckig,jedenfalls für GARs.
Nachtschulübung sicher,die gab es für alle.

Zitat


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#46

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 19:57
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Mike59

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Mike59

Das war bei uns auf den Schießplätzen während der Schießübungen absolute Pflicht: Ausgegebene Patronen mußten am Ende mit den übriggeblieben (nicht verschossenen Patronen) plus leere Patronenhülsen übereinstimmen - ohne wenn und aber!
-----------------
Alle Achtung, da hattet ihr ja nach dem Zuggefechtsschießen was zu schaffen, muss ja ewig gedauert haben bis ihr die ganzen Hülsen beisammen hattet. 12 Mann davon die 2 RPG abgezogen bleiben immer noch 10 MPi/LMG und dann jeder so 1 - 2 Magazine. Zug in der Verteidigung war da ja noch Ok, aber wie ist das denn nach Zug im Angriff gelaufen?

Mike59




at Mike 59...

Zug im Angriff? Was war das denn?



------------------
Hmm, Gruppe? Kann auch Gruppe gewesen sein. Habe ich doch bei dir auf dem Böller selber geschossen

Mike59




Neenee Mike,vielleicht mit Platzpatronen nähe MZG Gebäude im Übungsareal und bunte Sterne am Fallschirm(dicke Berta)
die "Nacht zum Tag machen" das meinst Du bestimmt?


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#47

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 19:59
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von Boelleronkel

Zug im Angriff? Was war das denn?




Feuerführung aus der Bewegung! Die Schützenreihe geht dabei aufrecht stehend auf die Scheiben zu und feuert, somit ergäbe sich ein relativ großer (Breite x Länge) zu räumender Bereich.





Diese Übungen welch Jahr und wer trainierte so?

Zitat


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#48

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 20:07
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Mike59

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Mike59

Das war bei uns auf den Schießplätzen während der Schießübungen absolute Pflicht: Ausgegebene Patronen mußten am Ende mit den übriggeblieben (nicht verschossenen Patronen) plus leere Patronenhülsen übereinstimmen - ohne wenn und aber!
-----------------
Alle Achtung, da hattet ihr ja nach dem Zuggefechtsschießen was zu schaffen, muss ja ewig gedauert haben bis ihr die ganzen Hülsen beisammen hattet. 12 Mann davon die 2 RPG abgezogen bleiben immer noch 10 MPi/LMG und dann jeder so 1 - 2 Magazine. Zug in der Verteidigung war da ja noch Ok, aber wie ist das denn nach Zug im Angriff gelaufen?

Mike59




at Mike 59...

Zug im Angriff? Was war das denn?



------------------
Hmm, Gruppe? Kann auch Gruppe gewesen sein. Habe ich doch bei dir auf dem Böller selber geschossen

Mike59




Neenee Mike,vielleicht mit Platzpatronen nähe MZG Gebäude im Übungsareal und bunte Sterne am Fallschirm(dicke Berta)
die "Nacht zum Tag machen" das meinst Du bestimmt?



-----------------
nee, das meinte ich nicht. Nicht die Taktikübungen.

Schießübung auf der Schießbahn mit scharfem Schuß. Kann mich noch genau daran erinnern, dass uns allen die Muffe ging, weil die RPG Schützen nach Bekämpfung ihres ersten Zieles, hinter der Schützenlinie einen Stellungswechsel von rechts nach links vornehmen mussten. 1. AHJ die Übung als Angriff 2.AHJ Verteidigung oder umgekehrt.
Mike59


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#49

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 20:09
von LO-Fahrer | 606 Beiträge

Hülsen sammeln ja, aber nur wegen der Sauberkeit. Nachgezählt oder gar abgerechnet wurde da nichts. Wer bei der Gefechtsübung noch Mumpeln übrig hatte war selbst schuld. Ich hab bei den letzten Zielen immer alles draufgehalten was noch im Magazin war. Ein oder zwei Patronen in "Reserve" zu haben war allerdings bei uns normal. Ich habe meine immer noch, aber nicht weitersagen...


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#50

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 20:14
von Schreiberer | 210 Beiträge

Also was das Thema anbelangt, hatte ich des öftern Glück. Ich habe regelmäßig für" Nachschub " gesorgt und auch beim vernichten gerne geholfen. Versteht sich glaub ich von selbst..

Aber einmal hatte ich wirklich Sau viel Schwein im warsten Sinne des Wortes. Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe beim Ausschänken in unserer Dorfkneipe , für irgendeine Feier mithelfen zu dürfen.

Irgendwann hatten alle genug intus und da haben wir uns dann eingeklingt. Es wurde getanzt und ordentlich gebechert. War echt super.
Ich wurde dann natürlich irgendwann auf der Kompanie vermisst. Der Grund war ganz einfach. Ich lernte eine nette Frau kennen und alles andere war egal.

Mein grosses Glück war , das dies gerade zur Wendezeit geschah. Der KC schickte 2 Mann los , die mich schliesslich in der nähe der Kneipe fanden. Ich war ganz schön mit meiner neuen Bekanntschaft beschäftigt , ja aber leider war die Zeit zu knapp. Schade...

Am nächsten Tag musste ich natürlich beim KC antreten und mich erklären. Meine Bestrafung war nur eine Ausgangsperre für eine Woche.

Wäre die Wende nicht zu diesen Zeitpunkt gekommen, dann weiss ich , das ich nicht so glimpflich davon gekommen wäre.


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#51

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 20:26
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

doch wärst's du.ein guter KC hat auch seine leute geschützt


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#52

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 20:30
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Mike59

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Mike59

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Mike59

Das war bei uns auf den Schießplätzen während der Schießübungen absolute Pflicht: Ausgegebene Patronen mußten am Ende mit den übriggeblieben (nicht verschossenen Patronen) plus leere Patronenhülsen übereinstimmen - ohne wenn und aber!
-----------------
Alle Achtung, da hattet ihr ja nach dem Zuggefechtsschießen was zu schaffen, muss ja ewig gedauert haben bis ihr die ganzen Hülsen beisammen hattet. 12 Mann davon die 2 RPG abgezogen bleiben immer noch 10 MPi/LMG und dann jeder so 1 - 2 Magazine. Zug in der Verteidigung war da ja noch Ok, aber wie ist das denn nach Zug im Angriff gelaufen?

Mike59




at Mike 59...

Zug im Angriff? Was war das denn?



------------------
Hmm, Gruppe? Kann auch Gruppe gewesen sein. Habe ich doch bei dir auf dem Böller selber geschossen

Mike59




Neenee Mike,vielleicht mit Platzpatronen nähe MZG Gebäude im Übungsareal und bunte Sterne am Fallschirm(dicke Berta)
die "Nacht zum Tag machen" das meinst Du bestimmt?



-----------------
nee, das meinte ich nicht. Nicht die Taktikübungen.

Schießübung auf der Schießbahn mit scharfem Schuß. Kann mich noch genau daran erinnern, dass uns allen die Muffe ging, weil die RPG Schützen nach Bekämpfung ihres ersten Zieles, hinter der Schützenlinie einen Stellungswechsel von rechts nach links vornehmen mussten. 1. AHJ die Übung als Angriff 2.AHJ Verteidigung oder umgekehrt.
Mike59





ok Mike,
Gruppen/Zuggefechtsschiessen begannen die ersten Ziele bei Meter 400/500 5 stehende Scheiben für LMG,dann kamen die Ziele in Schritten 50/100m näher ran,je nach Zeiteinstellung...
Rechts gab es eine Gleisbahn mit Panzerziel für RPG 7 der auf ca 320m startete und der Feuerlinie(hierbei aus Grabensysthem)
entgegenfuhr,nicht exakt etwas schräg laufend.
Zum selben Zeitpunkt fuhr links die Panzeratrappe(flankierendeFahrtrichtung) auf ca.selbiger Entfernung los und wurde vomRPG 7 Schützen im linken Grabensysthem anvisiert.
Hatte der rechte Schütze sein (frontal fahrendes)Ziel getroffen,konnte er imRücken der Linie einen Stellungswechsel nach links vornehmen und Unterstützung leisten,weil links noch eine weitere Panzeratrappe aufwartete,die dem linken Grabensysthem entgegenkam.
Bevor der Befehl zum Stellungswechsel kam,kam jedoch "GRANATE RAUS",die Nummer musste sicher ein!
P.S. Die Leiter des Abschnitts vom GR3 standen immer gern oben auf der Rasenabdeckung des Bunkerteiles vom Grabensysthems
NIE durfte ein RPG / 7 Schütze mit geladener RPG imRücken der Linie unterwegs sein.
P.S. da dieser Zeitpunkt beim Zuggefechtsschiessen unter Gasmaske stattfand(Du erinnerst Dich)Knallkörper D mit oder ohne Pfeiffton kündigten diesen Abschnitt an,war derrechte RPG Schütze auch schon mal anzuschreien,weil der höhrte auch schwer mit
Gasmaske und Gehöhrschutz......

jetzt dämmert es Mike oder?


zuletzt bearbeitet 26.07.2010 20:32 | nach oben springen

#53

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 20:31
von Schreiberer | 210 Beiträge

Hallo Pitti53,

wahrscheinlich hast Du recht , denn unser KC war einfach nur toll!!!


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#54

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 20:31
von Diskus303 (gelöscht)
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Zitat von Theo85/2

Zitat von Diskus303

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Diskus303
Hallo,

Zitat von Pitti53
warum wurde nach patronenhülse gesucht? macht doch keinen sinn?



Das hatte schlicht und ergreifend den Hintergrund, daß die fehlenden Patronen aus dem MP-Magazin mit den abgegeben Schüssen per vorhandenen leeren Patronenhülsen übereinstimmen mußte und so nachgewiesen werden mußte. So sollte (wohl?) auf diesem Wege der Diebstahl von Patronen/ Munition verhindert werden.

Das war bei uns auf den Schießplätzen während der Schießübungen absolute Pflicht: Ausgegebene Patronen mußten am Ende mit den übriggeblieben (nicht verschossenen Patronen) plus leere Patronenhülsen übereinstimmen - ohne wenn und aber!

Gruß Axel




at Diskus 303,

Wie war das mit der absoluten Pflicht auf den Schiessplätzen während der Schiessübungen?
Kannste mal bitte etwas "genauer berichten"? Welche Plätze waren das?
Schon mal Danke, für kommende Ausführungen.





Sorry, habe aber absolut keine Ahnung mehr, wie die hießen ...
Vielleicht kann ja mal einer aus meiner Zeit, der auch in Rudolstadt war, ein paar Namen nennen und die eigenen Erinnerungen "kochen" wieder hoch...
Also ich erinnere mich, mal in Dittrichshütte gewesen zu sein (während der Ausbildung) und das da reichlich solche Holzbaracken rumstanden. Ich meine mich auch, mich erinnern zu können, daß dies im Rahmen einer Objektsicherung war, weil die komplette "hauseigene Einheit weg war (Schießübung?)...- aber sicher bin ich mir nicht.

Naja vielleicht glimmt ja noch ein Fünkchen auf...

Gruß Axel




Hallo, ich antworte mal auf die Frage nach den Schießplätzen. Das GR 15 war in Hildburghausen und in Ruppersdorf zu meiner Zeit zum schießen. In Dittrichshütte, bzw. Burkersdorf war kein Schießplatz, sondern ein Übungsgelände, was nicht heißt, das nicht mit mehr als genug Übungsmunition Rumgeballert wurde!

Gruß
Theo 85/2



Bei Hildburghausen klingelt etwas: Im Grunde kann ich mich an zwei Schießübungen erinnern: eine wo wir da so liegend, knieend stehend schießen mußten (Ich mit LMG eher liegend, dafür auf weiter entfernt "liegende" Ziele) und ich meine schon das es anfänglich so war, daß wir die Hülsen zu sammeln und nicht verbrauchete Munition zurückzugeben war. Später auf einem anderen Schießplatz/ Truppenübungsplatz gab es dann eine sog. Schießübung unter gefechtsmäßigen Bedingungen: Heranpirschen an eine Schützengrabenlinie, in den Schützengraben hinein und dann unter Leitung / Führung des/der Vorgesetzen das Feuer auf die jeweiligen Ziele eröffnen. Da waren dann auch stärkere Waffen wie Panzerfäuste (auf so Dreibein) und Handgaranaten mit dabei. Das ganze mit viel, über Lautsprecher daherkommendes Gefechtsgedröhne- sehr spektakulär. Hier muß ich natürlich eingestehen das das mit den Mumpeln aufsammeln etwas gedauert hätte...

Gruß Axel


zuletzt bearbeitet 26.07.2010 21:24 | nach oben springen

#55

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 20:32
von PP 141 (gelöscht)
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Zitat von Theo85/2

Zitat von Diskus303



Sorry, habe aber absolut keine Ahnung mehr, wie die hießen ...
Vielleicht kann ja mal einer aus meiner Zeit, der auch in Rudolstadt war, ein paar Namen nennen und die eigenen Erinnerungen "kochen" wieder hoch...
Also ich erinnere mich, mal in Dittrichshütte gewesen zu sein (während der Ausbildung) und das da reichlich solche Holzbaracken rumstanden. Ich meine mich auch, mich erinnern zu können, daß dies im Rahmen einer Objektsicherung war, weil die komplette "hauseigene Einheit weg war (Schießübung?)...- aber sicher bin ich mir nicht.

Naja vielleicht glimmt ja noch ein Fünkchen auf...

Gruß Axel



Hallo, ich antworte mal auf die Frage nach den Schießplätzen. Das GR 15 war in Hildburghausen und in Ruppersdorf zu meiner Zeit zum schießen. In Dittrichshütte, bzw. Burkersdorf war kein Schießplatz, sondern ein Übungsgelände, was nicht heißt, das nicht mit mehr als genug Übungsmunition Rumgeballert wurde!

Gruß
Theo 85/2






Für die in Rudolstadt und Dittrichshütte stationierten Einheit war der Schießplatz Ruppersdorf (ehem. Kreis Lobenstein, heute Saale-Orla Kreis).Hinter Burkersdorf in der sogenannten Schabsheide (oberhalb des Schwarzatales,Höhe Schwarzburg) befand sich der Grenzausbildungsplatz dieser Einheiten.
Die Holzgebäude in Dittrichshütte waren keine Baracken, die Häuser entstanden in den 50er Jahren durch die SDAG Wismut (ähnlich Johanngeorgenstadt).

http://www.dittrichshuette.de/


Gruß vom stolzen Grenzfuchs


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#56

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 20:40
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Diskus303

Zitat von Theo85/2

Zitat von Diskus303

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Diskus303
Hallo,

Zitat von Pitti53
warum wurde nach patronenhülse gesucht? macht doch keinen sinn?



Das hatte schlicht und ergreifend den Hintergrund, daß die fehlenden Patronen aus dem MP-Magazin mit den abgegeben Schüssen per vorhandenen leeren Patronenhülsen übereinstimmen mußte und so nachgewiesen werden mußte. So sollte (wohl?) auf diesem Wege der Diebstahl von Patronen/ Munition verhindert werden.

Das war bei uns auf den Schießplätzen während der Schießübungen absolute Pflicht: Ausgegebene Patronen mußten am Ende mit den übriggeblieben (nicht verschossenen Patronen) plus leere Patronenhülsen übereinstimmen - ohne wenn und aber!

Gruß Axel




at Diskus 303,

Wie war das mit der absoluten Pflicht auf den Schiessplätzen während der Schiessübungen?
Kannste mal bitte etwas "genauer berichten"? Welche Plätze waren das?
Schon mal Danke, für kommende Ausführungen.





Sorry, habe aber absolut keine Ahnung mehr, wie die hießen ...
Vielleicht kann ja mal einer aus meiner Zeit, der auch in Rudolstadt war, ein paar Namen nennen und die eigenen Erinnerungen "kochen" wieder hoch...
Also ich erinnere mich, mal in Dittrichshütte gewesen zu sein (während der Ausbildung) und das da reichlich solche Holzbaracken rumstanden. Ich meine mich auch, mich erinnern zu können, daß dies im Rahmen einer Objektsicherung war, weil die komplette "hauseigene Einheit weg war (Schießübung?)...- aber sicher bin ich mir nicht.

Naja vielleicht glimmt ja noch ein Fünkchen auf...

Gruß Axel




Hallo, ich antworte mal auf die Frage nach den Schießplätzen. Das GR 15 war in Hildburghausen und in Ruppersdorf zu meiner Zeit zum schießen. In Dittrichshütte, bzw. Burkersdorf war kein Schießplatz, sondern ein Übungsgelände, was nicht heißt, das nicht mit mehr als genug Übungsmunition Rumgeballert wurde!

Gruß
Theo 85/2



Bei Hildburghausen klingelt etwas: Im Grunde kann ich mich an zwei Schießübungen eine wo wir da so liegend, knieend stehend schießen mußten (Ich mit LMG eher liegend, dafür auf weiter entfernt "liegende" Ziele) und ich meine schon das es anfänglich so war, daß wir die Hülsen zu sammeln und nicht verbrauchete Munition zurückzugeben war. Später auf einem anderen Schießplatz/ Truppenübungsplatz gab es dann eine sog. Schießübung unter gefechtsmäßigen Bedingungen: Heranpirschen an eine Schützengrabenlinie, in den Schützengraben hinein und dann unter Leitung / Führung des/der Vorgesetzen das Feuer auf die jeweiligen Ziele eröffnen. Da waren dann auch stärkere Waffen wie Panzerfäuste (auf so Dreibein) und Handgaranaten mit dabei. Das ganze mit viel, über Lautsprecher daherkommendes Gefechtsgedröhne- sehr spektakulär. Hier muß ich natürlich eingestehen das das mit den Mumpeln aufsammeln etwas gedauert hätte...

Gruß Axel




............................................................................................................................................
Jo Axel....

Einrücken zum Zuggefechtsschiessen aus rückwärtigem Raum in die Grabensystheme...
LMG/RPG/MPi zum Ende kamen Ziele in 25m Entfernung für die IMMITATIONSHANDGRANETE

Hildburghausen war "bölleridentisch"

Angefügte Bilder:
Boeller.jpg

zuletzt bearbeitet 26.07.2010 20:41 | nach oben springen

#57

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 20:52
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Korrekt !


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#58

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 21:12
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Mike59
Korrekt !




Juut supi und nun können wir auch noch das "Geheimnis"mit den unverschossenen Patronen klären.
Manchmal blieb schon etwas übrig,aber dann Rückgabe an Leiter Abschnitt,wenn,dann waren es ja nicht viele Patronen,denn es war zu
vermeiden,das andere Gruppen mehr Munition zum Trainingsschiessen hatten als die Anderen.
"Schummeln"war ja nicht erlaubt und die KCs kannten Ihre "Pappenheimer"
Auch diese standen untereinander im "Ergebniswettbewerb"also Noten für Übungen.

Zurück zum "Schlamm" beimMilitär.

Eine klare "Ansage"vom einem KC der aus dem Sturmgepäck eine Flasche "Rhöntropfen"hervorzauberte und meinte...

Höhren Sie mal Gen...,wir sind fast "Beste Kompanie"super Noten im Bereich Ordnung und Sauberkeit,Gefechtsbereitschaft etc.
wir müssten heute mindestens Note 2 im Schiesstraining bringen....
Da sagte doch der E...also Gen...die würde aber maximal für ne Note 3 reichen,aber dennoch,wir lehnen dankend ab,Sie wissen schon...,aber die Idee hatte bisher noch Keiner und wir vergessen das ganz schnell wieder..


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#59

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 21:21
von Mike59 | 7.942 Beiträge



Frei nach Lenin - Erfolge müssen organisiert werden -

Mike59


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#60

RE: Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär

in Mein Grenzer Tagebuch 26.07.2010 21:35
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Mike59


Frei nach Lenin - Erfolge müssen organisiert werden -

Mike59





nreichtum und Organisationstalent und die Elektrifizierung des ganzen Landes.....
juutjetzt grussBO


zuletzt bearbeitet 26.07.2010 21:36 | nach oben springen



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