#41

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 09:03
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
@mara, eröffne mal bitte ein eigenes thema. dieses ist hier von @17. juni eröffnet worden und das sollten wir auch nicht mit anderen themen füttern.
genau bei der von dir angesprochenen thematik sollte man sehr, sehr genau differenzieren....unter generalverdacht stand keiner, auch wenn uns dies die journaillie heute gerne weismachen will...



Nee Gilbert, das mach ich nicht.....17.Juni kann gern selber sagen, ob er meine Fragen hier passend findet oder eben nicht.....es ist sein Fred.....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#42

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 09:24
von Alfred | 6.862 Beiträge

Kirsche,

es wird seit 1989 gelogen das die Schwarte kracht.

Warum soll ich den Beitrag von 17 Juni als Wahrheit abnehmen ? Nur weil er geschrieben wurde ?

Ich kenne keine Kreisdienstelle des MfS die über entsprechende Einrichtungen verfügte. Soll 17 Juni doch mal die KD nennen, er wird diese doch nicht vergessen haben.

Und es bleibt ein Fakt, über Bereiche wie NVA, Grenztruppen und MfS wird in der Geschichtstbetrachtung auch gelogen, aus welchen Gründen auch immer.

Ich habe mir z.T. mehrfach Hohenschönhausen, Marienborn oder das MfS angesehen und hier steht der Fakt, dort wird u.a. gelogen und Gesichte verdreht


zuletzt bearbeitet 07.07.2010 09:29 | nach oben springen

#43

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 10:03
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Kirsche,

es wird seit 1989 gelogen das die Schwarte kracht.

Warum soll ich den Beitrag von 17 Juni als Wahrheit abnehmen ? Nur weil er geschrieben wurde ?

Ich kenne keine Kreisdienstelle des MfS die über entsprechende Einrichtungen verfügte. Soll 17 Juni doch mal die KD nennen, er wird diese doch nicht vergessen haben.

Und es bleibt ein Fakt, über Bereiche wie NVA, Grenztruppen und MfS wird in der Geschichtstbetrachtung auch gelogen, aus welchen Gründen auch immer.

Ich habe mir z.T. mehrfach Hohenschönhausen, Marienborn oder das MfS angesehen und hier steht der Fakt, dort wird u.a. gelogen und Gesichte verdreht


--------------------------------------------------------------------------------

"Das Böse ist natürlich - seitdem es die Gestapo nicht mehr gibt und weil die Existenz Satans nicht zweifelsfrei bewiesen ist - das MfS."


Hallo Alfred,
ich wollte eigendlich zu diesem Thema nichts mehr schreiben aber eine Frage habe ich doch noch.
Du schreibst, das du keine KD kennst, die über besagte Einrichtungen verfügte.
Mag ja alles so sein. (du scheinst mehrere zu kennen)
Du schreibst auch, das du schon mehrfach z.B. Hohenschönhausen besucht hast und dort gelogen wird, das die Schwarte kracht.

Jetzt mal 2 Fragen an die Experten des ehem. MfS, die auch so denken.

Warum tut ihr euch das dann an ?
Warum besucht ihr eure ehem. Wirkungsstätten, wenn ja dort doch blos gelogen wird ?
Warum stellt ihr euch nicht mal bei einer Führung z.B. in Hohenschönhausen hin, gebt euch als ehem. Mitarbeiter zu erkennen und sagt wie es wirklich war.

Ich kann den ersten Beitrag hier weder als Wahrheit noch als Lüge einstufen, da ich selber nie in so einer Situation war.

Auf fällt allerdings, das immer nur alles abgestritten wird aber keiner von den ehem. MfS-Leuten mal schreibt, wie ein Verhör aus ihrer Sicht abgelaufen ist.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#44

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 10:10
von Alfred | 6.862 Beiträge

Ossn,

ich kann Dir Deine Fragen leicht beantworten.

Es gab schon verschiendene MA des MfS die Hohenschönhausen besucht haben und sich dort auch als solche zu erkennen gaben und sich zu Wort meldeten.

Das Ergebnis war, dass Sie Hausverbot erhielten.

Ich habe selbst schon die "Führer" auf einiges hingewiesen, es wird einfach nicht akzeptiert, ganz einfach.

Warum ich das MfS besichtigt habe ?

Ganz einfach, weil ich mit Freunden dort war, die z. T. nichts mit dem MfS zu schaffen und und sich das Objekt mal ansehen wollten.


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#45

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 10:29
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Hallo Alfred,
siehst du, da haben wir es wieder.
Ich habe mich auch mal mit einem "Führer" in Hohenschönhausen nach der Führung sehr ausführlich auch über dieses Thema unterhalten.
Der erzählte mir wiederrum, das ehem. - sagen wir mal Angestellte von Hohenschönhausen sich unmöglich benommen hätten, die "Führer" als Lügner und verdreher der Geschichte beschimpft hätten und Gefangene zum Teil ebenfalls als Lügner hingestellt wurden.
Darauf hin gab es Hausverbot.
So nun haben wir wieder 2 Aussagen.
Um aber noch mal auf den allererste Bericht zurück zu kommen - wie ist denn so ein Verhör nun wirklich (aus deiner Sicht) abgelaufen ?

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#46

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 10:40
von Alfred | 6.862 Beiträge

Ossn,

wenn wirklich gelogen wird, dass darf man dies doch so bezeichnen, oder ?

Ein Beispiel.

Über einige Jahre lag unter einer Glasglocke auf dem Bürotisch von Herrn Mielke eine Totenmaske, wohl von Lenin ?

Dies wurde den Besuchern dargelegt, dass diesen der Schauer über den Rücken fuhr.

Viele ehemalige und andere Zeitzeugen haben immer wieder darauf hingewiesen, dass Minister Mielke NIE diese Maske auf seinen Schreibtisch hatte.

Dies wurde einfach nicht zur Kenntnis genommen und somit wurde für mich eine Lüge verbreitet.


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#47

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 10:41
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Ich hatte zB nicht den Eindruck, das der Guide im HSHer Gefängnis nicht objektiv blieb.....bereitwillig ist er auch auf kritische Fragen eingegangen und ja, es gab so einige Fragen.....

....aber vielleicht hatte ich ja auch nur Glück und hab 'nen guten Guide erwischt....

groetjes

Mara, die natürlich auch die Wahrheit favorisiert....


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#48

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 10:52
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Alfred,
das Ding mit der Totenmaske ist doch pillepalle.
Wer sich darüber aufregt......ich weis nicht.
Völlig egal.
Mehr interessiert doch die Leute, was an den Verhörmethoden nun dran ist
Aus dieser Frage windest du dich immer wieder wie ein Aal raus.
Das mit der Maske glaub ich dir schon, aber wer sich daran hochzieht......... ich bitte dich.

Oss`n


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#49

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 10:58
von Alfred | 6.862 Beiträge

Ossn,

was wie eingeschätzt wird ist jeden seine Sache.

Welche Verhörmethoden meinst Du denn ?

Zu diesen Bereich kannst Du einiges lesen "Die Sicherheit - Zur Abwehrarbeit des MfS"


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#50

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 11:11
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Oss`n

Mehr interessiert doch die Leute, was an den Verhörmethoden nun dran ist



Welche Methoden meinst du, von Methoden habe ich hier noch nichts gelesen? Aber ich gebe dir gerne einen kleinen Kurzüberblick.

Beginnen müssen wir aber ganz am Anfang und erst einmal differenzieren zwischen einer Befragung gemäß §95 StPO und einer Vernehmung. Die Befragung diente lediglich der Klärung eines Sachverhaltes, um dem U-Organ anschließend die Entscheidung zu ermöglichen, ob gegen die befragte Person ein EV nach §98 StPO eingeleitet wird oder nicht.

Jede Vernehmung verlief dann im übrigen anders, es kam immer auf den Tatvorwurf und natürlich auch auf den Beschuldigten an. Daher wurde im Referat zuerst einmal abgeklärt welcher U-Führer wohl am besten zu dem B. passe und diesem der Fall übertragen. Anschließend wurde eine individuelle vernehmungstaktische Grundlinie ausgearbeitet nach der im wesentlichen verfahren werden sollte.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 07.07.2010 11:17 | nach oben springen

#51

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 11:14
von nolle (gelöscht)
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Hallo allerseits,
wenn Blödsinn erzählt wird sollte man es auch benennen. Es wirft generell ein schlechtes Licht auf die Geschichtsaufarbeitung
wenn bei "pille palle" wie der Totenmaske ein möglichst gruseliges Ambiente vermittelt wird. Da kann man einen Raum machen für Kuriositäten und Feierabend und nicht so tun als ob. Denn automatisch werden dann auch andere Dinge als Lügen wahrgenommen und man macht sich angreifbar.
Ob das dann der Sache dienlich ist wage ich doch sehr zu bezweifeln.

tschüß


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#52

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 11:42
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Oss`n

Ich habe mich auch mal mit einem "Führer" in Hohenschönhausen nach der Führung sehr ausführlich auch über dieses Thema unterhalten.
Der erzählte mir wiederrum, das ehem. - sagen wir mal Angestellte von Hohenschönhausen sich unmöglich benommen hätten, die "Führer" als Lügner und verdreher der Geschichte beschimpft hätten und Gefangene zum Teil ebenfalls als Lügner hingestellt wurden.
Darauf hin gab es Hausverbot.
So nun haben wir wieder 2 Aussagen.


@oss´n, für diese behauptung wurde immer gerne diese podiumsdiskussion genutzt, wo der ehem. leiter der abt. XIV (u-haftanstalt) mit im publikum saß. darüber gibt es auch filmaufnahmen und diese liefen damals durch alle fernsehsender. thema: "unverbesserliche stasi- offiziere verhöhnen opfer und stören die veranstaltung". wenn man sich genau die körperhaltung der dabei abgebildeten ansieht (z.t. wird von einem zettel abgelesen), weiss man, man wird wiedermal nur verars....t
und bei vielen der hier anwesenden hat das jahrelange, mediale, trommelfeuer schon deutliche spuren hinterlassen...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 07.07.2010 11:43 | nach oben springen

#53

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 12:06
von kinski112 (gelöscht)
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Sorry ! Habe ich gerade mitbekommen ! Werde gleich Hausmeister drum bitten !


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#54

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 12:07
von turtle | 6.961 Beiträge

Ich lese solche Beiträge immer mit gemischten Gefühlen! Jeder kann es auch nur so schreiben wie er es in der Erinnerung hat. Mit der Zeit kann man da schon einmal etwas durcheinander bringen. Da kann es durchaus vorkommen dass jemand allzu Negatives etwas ausschmückt. Die Gegenseite versucht doch auch jedes Mal alles in ein für sie günstigeres Licht zu rücken! Das es hier pro und kontra gibt ist doch in Ordnung. Dieses Forum soll doch aufklären. Meine persönlichen Erfahrungen mit dem MfS liegen bereits 46 Jahre zurück. Ich habe keine Ahnung ob in späteren Jahren alles noch genauso gehandhabt wurde. Deshalb schreibe ich manchmal lieber nicht alles weil ich nicht Gefahr laufen möchte dass mein Beitrag so zerpflückt wird bis man das Haar in der Suppe gefunden hat um mich der Lächerlichkeit preiszugeben oder als Unglaubwürdig erscheinen zu lassen. Es ist nun einmal so. Es gab die beiden Seiten, und daher unterschiedliche Einstellungen, Überzeugungen, etc. Ich bin ja schon zufrieden wenn ansatzweise Ungerechtigkeiten zugegeben werden. Das ist immerhin ein Anfang! Umerziehung ist auch nicht Sinn dieses Forums und sogar unmöglich! Selbst die Ex Mitarbeiter des MfS müssen zugeben das das MfS nicht mit dem Verein CVJM gleichzusetzen ist. In der Vielzahl der Aufgabenbereiche des MfS kann ich natürlich nicht alles pauschalisieren.
Wenn kirsche.ndh schreibt Erst auf Kosten des Staates Medizin zu studieren, promovieren und dann Ausreiseantrag stellen.
so finde ich das unpassend! Das würde bedeuten dass ich niemals das Recht habe meine Meinung oder Einstellung zu ändern. Besser wäre es doch gewesen der Staat hätte alles besser analisiert und seine Politik so geändert dass nicht so viel Menschen davonlaufen möchten.
Alle Ausreisewilligen wollten es bestimmt nicht aus wirtschaftlichen Interessen! Aufgegeben und verloren haben diese Menschen auch viel, Schikanen, Versetzungen, waren nicht unüblich. Aber ein finanzieller Aspekt ist nun einmal ebenfalls menschlich.
Die Ex-Mitarbeiter des MfS die dies und das in Frage stellen, könnten doch einmal ihre Darstellung hierzu schreiben. Vielleicht finden dann deren Gegner etwas zum kontern.
Wäre doch ganz reizvoll. Ich glaube aber das ist meinerseits Wunschdenken. Man könnte sonst Rückschlüsse auf seine ehemalige Tätigkeit ziehen.
Also weiter pro und kontra, aber immer sachlich bleiben. Ich versuche es auch!
Gruß Peter(turtle)


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#55

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 12:09
von nolle (gelöscht)
avatar

Auch wenn er hier falsch sein sollte.
@kinski112, trotzdem sehr, sehr schön gesucht und gefunden!

tschüß


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#56

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 12:23
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von turtle

Also weiter pro und kontra, aber immer sachlich bleiben. Ich versuche es auch!
Gruß Peter(turtle)



Solang hier niemandem erklärt wird er solle nicht in die Rolle eines Märtyrers fallen, da der Judas doch sehr viel besser zu ihm passe, sind wir doch auf einem guten Weg.

Momentan sehe ich hier noch eine recht sachliche und faktenbezogene Diskussion, auch wenn ich natürlich gespannt auf die Reaktion von @17.6, bezüglich der 5 von mir angesprochenen Punkte, warte.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 07.07.2010 12:27 | nach oben springen

#57

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 12:38
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Feliks D.


Solang hier niemandem erklärt wird er solle nicht in die Rolle eines Märtyrers fallen, da der Judas doch sehr viel besser zu ihm passe, sind wir doch auf einem guten Weg.



Ich denke,da ist man hier im Forum sogar auf dem richtigen Weg.
Teile übrigens turtels Einstellung.

seaman


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#58

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 12:55
von Alfred | 6.862 Beiträge

Peter,


es geht nicht darum, dass MfS in einen Bienenzüchterverein umzudeuten o.ä.

Es gaht darum, bei der Wahrheit zu bleiben.

Ein weiteres Beispiel aus Hohenschönhausen.

Bei einer der Führungen wurde behauptet, der Umbau der Haftanstalt des MfS erfolgte nur, weil die DDR die Internationale Anerkennung / den Beitritt zur UNO und zum Int. Währungsfond wollte.

Zu den Fakten. Der Umbau begann 1956, sprich die Planungen dürften ca. 1954 begonnen haben.

1954 wollte die DDR int. Anerkennung / Beitritt zur UNO und zum Int. Währungsfond ?

Jeder der sich auch nur ein wenig mit der Geschichte beschäftigt kann den Wahrheitsgehalt einstufen.


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#59

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 13:42
von 17.Juni (gelöscht)
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Hallo,

dass dieser Opferbericht nach dem "Erscheinen" solche hohen "Wellen" liegt ja auf der Hand.

Nun einige Worte zu den Kritikern dieses Berichtes !
Wenn Ihr die Vorstellung meiner Person bzw. die Nachfrage danach gelesen hättet, dann wüßtet Ihr dass dieser Bericht mir überliefert wurde. Aber ich erkläre es für Diejenigen, die nicht richtig lesen können gern noch mal. Ich schaffe in der Intensivpflege die mobil betrieben wird, dort werden zum größten Teil Menschen betreut die ohne eine maschinelle Unterstützung nicht lebensfähig sind. Als ich dort einstieg, befanden sich bereits ein sehr großes Klientel von Menschen, die körperliche Schaden genommen haben - oder der ihnen zugeführt wurde- von Ereignissen die aufgrund ihrer Einstellung, politischen Betätigung oder aber nur aus dem Willen und den Wunsch das Land zu verlassen, zugefügt worden sind.
Es liegen sowohl aus der DDR und auch aus der Bunderepublick (nach der Wende erstellt) Artzberichte über diese irreparablen Schäden vor. Viele dieser Menschen befinden sich noch in einem geistig intaktem Zustand, können aber aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen ihre Meinung ihren Standpunkt nicht schriftlich niederlegen. Viele Betroffene möchten das "Ganze" auch lieber vergessen, schaffen es aber nicht was, welches sich wiederum in ihrem Verhalten wieder spiegelt. Eine nicht erhebliche Anzahl fürchtet sich immer noch vor gewissen "Nachwirkungen" wenn sie mit ihrer Lebensgeschichte an die Öffentlichkeit geht. Vieles wird zerredet, niederdiskutiert oder ganz einfach als Lüge abgetan.Dies ist auch hier ganz deutlich sichtbar bzw. nachlesbar. Nach dem Erscheinen dieser Zeilen hat auch der Betroffene, dessen Genehmigung ich hatte, seine hier gekürzte Version, zu veröffentlichen, die Reaktionen auf den Bericht gelesen. Da er über einen überdurchschnittliche IQ verfügt, denn wer sein Studium mit summa cum laude abschließt (Medizinstudium, für alle die nicht richtig gelesen haben), besitzt doch mehr graue Zellen als manch einer hier im Forum. Er schüttelt nur mit dem Kopf und gab mir zu verstehen, oder fragte mich nonverbal, ob einige noch nicht begriffen hätten in welcher Zeitrechnung wir uns befinden. Besonders schmunzeln mußte er über die sogenannten selbsternannten Experten des MfS, die hier so frei und munter ihre Ideologie zum Besten geben. Ein abschließender Satz von ihm ! Es soll ja noch Länder geben, in denen es noch eine kommunistische Diktatur gib, einen Ausreiseantrag ist schnell gestellt und deren Bearbeitung dauert bstimmt nicht so lange, wie in der damaligen DDR.

Und wer, das sind hier bestimmt nur wenige, sich auch nur zu einem Bruchteil mit den Gepflogenheiten und den Bedingungen im Gesundheitswesen auskennt, versteht bzw. begreift auch, dass ich am Anfang meiner Worte hier in diesem Forum von Verschwiegenheitspflicht und Stillschweigen gesprochen habe. Manchmal soll ja auch folgende Praktik helfen beim Verstehen: Das gesamte Geschriebene zwei mal lesen, darüber schlafen, und dann erst seine Meinung verfassen und veröffentlichen.

in diesem Sinne, der
17.Juni


zuletzt bearbeitet 07.07.2010 13:43 | nach oben springen

#60

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 13:51
von Alfred | 6.862 Beiträge

17 juni,

Deine Beiträge kann ich nicht für ernst nehmen .

Und wie Du hier Personen einschätzt, dass hat auch was.

Können eben nicht alle so schlau sein ...


zuletzt bearbeitet 07.07.2010 13:53 | nach oben springen


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