#21

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 19:21
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Huf

Sein Bericht, der uns heute vorliegt wird von einigen Usern nicht oder nur marginal inhaltlich wahrgenommen, jedoch auf Authentizität geprüft und prompt als Märchen dargestellt.


@huf, du solltest schon meine antwort an @17. juni beachten und die feine unterscheidung darin....


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#22

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 19:22
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von 17.Juni

Ach Feliks D,

auf Deinen herzerfrischende und immer wieder amüsanten Worte habe ich schon regelrecht gewartet. Kann man an der Geschichte so nichts ändern bzw. in Frage stellen, so findet sich bstimmt was in den Abläufen.
Nun gut, dann schildere doch mal aus Deiner Sicht und den vielen Erfahrungen die Du ja hier immer wieder laufend propagierst wie es denn richtig ablaufen muß so ein Verhör oder besser ausgedrückt der Umgang mit hartnäckigen Kritikern der ehemaligen DDR.
Und erzähl mir bitte nicht, ihr habt sie per schriftlicher Einladung zu Kaffee und Kuchen gebeten womöglich noch mit nem LADA abgeholt und heimgefahren. Wenn ja, dann geh bitte in eine Kindertagesstätte, die Damen freuen sich immer wieder über Geschichtenerzähler, die zum Einschlafen der Kleinen beitragen..


der 17.Juni



Ich habe echt überlegt ob ich dich nach diesem Text überhaupt noch ernst nehmen kann, bzw. dir überhaupt antworten sollte. Im Gegensatz zu deiner Behauptung propagiere ich hier nämlich keine Erfahrungswerte und werde dir auch jetzt nicht die genauen Handlungsabläufe schildern, nur damit deine nächste Story glaubwürdiger wird.

Man könnte auch die gesamte Geschichte in Frage stellen, aber dafür gibt es im Gegensatz zu absolut unglaubwürdigen Handlungsabläufen noch keine stichhaltigen Gründe. Ein paar kleine gäbe es schon, denn ein regionaler Kirchentag fand 1985 nur im Bezirk Rostock in Greifswald statt. Das von dir angesprochene Institut kann nur das Institut für Pathologische Physiologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena sein, jedoch gab es in Jena in diesem Zeitraum nie einen Kirchentag.


1. Zuständig für die FSU Jena war die BV Gera, im besonderen das Referat Universität der KD Jena unter der Leitung von Major E.!
Nun erkläre mir doch bitte einmal wie viele Arrestzellen es in der KD Jena gegeben haben soll?

2. Wie ist es möglich, dass er die Nacht in der Zelle verbringen mußte, dann am nächsten Tag wieder Vernehmungen hatte und trotzdem zu Hause frühstückte?

3. Wie wahrschinlich ist es, dass er in der KD verblieb und nicht in das Objekt am Amthordurchgang nach Gera verbracht wurde?

4. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Vernehmungen in der KD stattfanden und nicht in Gera durch die Abt. IX unter Leitung von OSL S. durchgeführt wurden?

5. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Vernehmungen sich insgesamt über 5 Tage hinzogen und er jeden Tag nach Hause durfte?



Ich denke das reicht hier zum Aufzeigen einiger Widersprüche, was ja von vielen gewünscht wurde.
Wie gesagt, deine Schilderung der Vorgänge stimmt vorne und hinten nicht.


Bevor du das nächste mal unschuldige Kindergartenkinder bemühst, um mich durch die Bezeichnung als "Geschichtenerzähler" zu diskreditieren, solltest du erst einmal deine eigene Geschichte auf Stichhaltigkeit prüfen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 06.07.2010 20:14 | nach oben springen

#23

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 19:23
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Huf

Es gibt in der Hand kein Protokoll, keinerlei Aufzeichnungen o.ä., logisch, woher soll er das auch haben?

Huf



Aus seiner Akte


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#24

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 19:35
von Huf (gelöscht)
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Ja @Feliks, die nach Gutdünken ein MfS-Mann verfasst hat. Die MfS-Akten sind ja zu 100 % authentisch!

Bitte versuche doch endlich zu verstehen, dass ich nicht erwarte, dass Du Dich für jede Prozedur des MfS persönlich rechtfertigst! Man könnte denken, Du seiest Erich Mielke, aber bitte entschuldige, Feliks, der war ja am Schluß sehr dement. Das wünsche ich niemandem!


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#25

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 19:35
von Alfred | 6.841 Beiträge

HUF,

aus welchen Grund soll ich denn dem "17. Juni" den Bericht als Wahrheit abnehmen ?

Und nur weil einer was berichtet muss es noch lange nicht stimmen !


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#26

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 19:50
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Nun @94, eines sollte jedem Leser hier sofort auffallen.

Zitat von 17.Juni
Ich verbrachte die Nacht in einer Untersuchungszelle, auf einer als Holzliege ausgezeichneten Lagerstätte ohne Matratze und nur mit einer dünnen Decke ausgestattet.
.
.
In den kommenden 4 Tagen wiederholte sich das gleiche Spiel, nur mit dem Unterschied, dass ich bevor ich meine Wohnung verlies ordentlich frühstückte.



Der Herr verbrachte die Nacht in der Zelle und frühstückte dann aber zu Hause? Dann ging er jeden Abend ging er heim, um dann vom MfS-Chauffeur die folgenden 4 Tage zur wiederholung des "Spieles" zur KD gefahren worden zu sein? Das ist nur ein Fehler von vielen, aber der sollte jedem auffallen.


Seine Geschichte an sich will ich nicht abstreiten, die Handlungsabläufe sind so jedoch unmöglich.


P.S. Frag doch mal bei der BStU an wie viele Arrestzellen eine gewöhnliche KD im Schnitt so hatte.



Ich gebe dem Gilbert nur sehr ungern recht, aber dieser Widerspruch mit dem Frühstück zu Hause usw. ist selbst mir als Ahnungslosen der Gepflogenheiten dieser " Firma" aufgefallen.

Viele Grüße vom Rhein


.
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#27

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 19:59
von Huf (gelöscht)
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@Alfred, rein theoretisch könnte Dein Einwand berechtigt sein, skeptisch wäre ich dann bezüglich der Motive des Berichtenden. Aber egal, dann muss nun doch mal die beliebte Frage nach der Quelle des Berichts von @17.Juni gestellt werden.
Wenn ich mal die Muße habe, erzähle ich Euch die selbst erlebten Geschehnisse eines Anwerbeversuches des MfS mir gegenüber, falls es jemanden interessieren sollte. In allen Einzelheiten. Mit zwischenzeitlichem Identitätswechsel der MfS-Akteure! Keine Panik, keine Namen!


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#28

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 20:00
von Pitti53 | 8.788 Beiträge

. Ich verbrachte die Nacht in einer Untersuchungszelle, auf einer als Holzliege ausgezeichneten Lagerstätte ohne Matratze und nur mit einer dünnen Decke ausgestattet. Um 22:00 Uhr habe ich dann mein Glas Wasser bekommen versehen mit zwei sehr dürftig belegten Broten.
In den kommenden 4 Tagen wiederholte sich das gleiche Spiel, nur mit dem Unterschied, dass ich bevor ich meine Wohnung verlies ordentlich frühstückte. Auch mied ich die die Kontakte zu meiner Kirchengemeinde und verleugnete mich, wenn Mitglieder an meiner Haustür nach mir klingelten.
___________________________________________
17.juni nicht gegen deinen bericht.kann ja alles gewesen sein.aber der widerspruch ist wohl mehr als deutlich

und was passierte danach?warste für das mfs uninteressant? der rest ist ja wohl kaderpolitik deines chefs?


zuletzt bearbeitet 06.07.2010 20:00 | nach oben springen

#29

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 20:00
von Huf (gelöscht)
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Nun aber nach Südafrika!


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#30

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 20:02
von Pitti53 | 8.788 Beiträge

Zitat von Huf
Nun aber nach Südafrika!



huf willste auswandern?tu uns das nicht an,da unten ist es schlecht mit internet


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#31

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 20:11
von Huf (gelöscht)
avatar

@Pitti, Du Spaßvogel, genau deshalb würdet Ihr mich doch dorthin verbannen!
Wir müssen WM machen!


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#32

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 23:15
von Altermaulwurf (gelöscht)
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Gerade nach Hause gekommen, habe ich mir den "Opferbericht"durchgelesen und nur mit den Kopf geschüttelt, untypische Verfahrensweise, der ganze Vorgang nicht schlüssig und mir so ehrlich gesagt, während meiner Tätigkeit als Operativer Mitarbeiter auf einer KD auch so nicht untergekommen.
Auch kann ich mir aus eigenem Erleben solche extrem gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen nicht vorstellen. Ich hatte oft Dienstlich mit einem Genossen zu tun, dessen Vater Chef der Phatologie einer größeren med. Einrichtung im heutigen Thüringen war und mir von den guten Arbeitbedingungen dort vorschwärmte, was in Hinblick auf die hohe dienstliche Belastung im MfS zu verstehen war. Im Normalfall wären solche Stellen einfach unbesetzt geblieben, denn Arbeit gab es ja genug.
Ohne hier jemanden zu nahe treten wollen, ich kann die Ausführungen vom "17. Juni" aus meinen persönlichen Erleben nicht nachvollziehen.


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#33

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 06.07.2010 23:26
von Pitti53 | 8.788 Beiträge

Zitat von Huf
@Pitti, Du Spaßvogel, genau deshalb würdet Ihr mich doch dorthin verbannen!
Wir müssen WM machen!



wir machen morgen wm.und wie.hoffentlich


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#34

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 00:53
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Auf meine Frage wird garnich eingegangen....aber es ist bekannt, das Leute, die sich in den Kirchen getroffen haben in der Weise wie hier beschrieben unter Generalverdacht standen und wie es heißt operativ behandelt wurden.....

....ich frach mich echt....warum nur....

....doch wohl nich weil jemals irgendwann zur Inquisitionszeiten Menschen reihenweise auf dem Scheiterhaufen gelandet sind....das war ja schon lange Geschichte zu DDR-Zeiten, darum....

......die 10 Gebote waren wohl nich vereinbar mit den Staatsdoktrien oder was....was anderes könnt ich mir jetzt nämlich nich denken.....wärend die meisten sich hier an Details aufhalten.....

Mann...mann...mann....warum gebt ihr nich einfach zu, das jede Form von Opposition so dermassen gewurmt hat, das solche Geschichten entstanden sind.....

Was wolltet ihr eigendlich....wie hätte euer Traumland jemals aussehen sollen.....???? Wie hätte es denn weitergehen sollen....????

Und jetz ma Butter bei de Fische bitte,,,,,!!!!

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#35

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 08:07
von kirsche.ndh | 109 Beiträge

Ich weiß nicht warum hier kleinste Details an den Bericht so analysiet werden.
Das es in der DDR so war, wußte doch jeder und das die Stasi kein Hotel ist auch.
Wer einmal in deren Fängen war hat dort von Menschlichkeit nichts mehr verspürt.

Allerdings zu 17. Juni muß ich persönlich anmerken, wer gegen den Strom schwimmt verspürt Wiederstand.
(auch in einen kirchlich geprägten Elternhaus dürfte dies bekannt sein, siehe die Intriegen und das Totschweigen innerhalb der Kirche)
Erst auf Kosten des Staates Medizin zu studieren, promovieren und dann Ausreiseantrag stellen.
Davon gab es damals genug.
Wer in meiner Firma nicht meiner Meinung ist, nicht teamfähig, ständig rummäkelt und gegen den Strom schwimmt, hat auch nichts mehr von mir zu erwarten.
Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

Trotzdem sollte 17. Juni nicht als "Lügner" hingestellt werden, da keiner dabei war und weiß was wirklich passiert ist.
Und damals ist wahrlich genug passiert und bis heute nicht aufgearbeitet da viele dies nicht wollen oder alles getan haben damit dies nicht möglich ist.


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#36

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 08:16
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von kirsche.ndh
Ich weiß nicht warum hier kleinste Details an den Bericht so analysiet werden.



Ganz einfach weil es hier nicht um kleine Details geht die nicht stimmen, sondern der gesamte Kontakt mit dem MfS nicht so wie beschrieben passiert ist. Wäre der Ablauf schlüssig und es würde wirklich nur kleine Ungereimtheiten geben, so würe niemand was sagen und das der Erinnerung nach 20 Jahren zuschreiben.
So wie @17.6 es schildert ist es eine Geschichte, mehr nicht!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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zuletzt bearbeitet 07.07.2010 08:18 | nach oben springen

#37

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 08:23
von kirsche.ndh | 109 Beiträge

Ja Felix, aber es ist seine persönliche Geschichte und die kennt nur er allein.
Auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen.


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#38

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 08:39
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky
Auf meine Frage wird garnich eingegangen....aber es ist bekannt, das Leute, die sich in den Kirchen getroffen haben in der Weise wie hier beschrieben unter Generalverdacht standen und wie es heißt operativ behandelt wurden.....


@mara, eröffne mal bitte ein eigenes thema. dieses ist hier von @17. juni eröffnet worden und das sollten wir auch nicht mit anderen themen füttern.
genau bei der von dir angesprochenen thematik sollte man sehr, sehr genau differenzieren....unter generalverdacht stand keiner, auch wenn uns dies die journaillie heute gerne weismachen will...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#39

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 08:45
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von kirsche.ndh


Trotzdem sollte 17. Juni nicht als "Lügner" hingestellt werden, da keiner dabei war und weiß was wirklich passiert ist.
Und damals ist wahrlich genug passiert und bis heute nicht aufgearbeitet da viele dies nicht wollen oder alles getan haben damit dies nicht möglich ist.


stop @kirsche.ndh, keiner stellt @17.juni als lügner hin !!! mir ist nur aufgefallen, das teil 2 der erinnerung nicht schlüssig ist und ich auf grund dessen sage, sie stimmt nicht.
ich glaube auch nicht, dass dies die erlebnisse von @17. juni sind, sondern es werden aufzeichnungen seiner, (wie drückte er sich aus ?) "mandanten" sein...
sicherlich konnte der erzähler bzw. geschichtenschreiber nicht ahnen, dass irgendwann mal ein paar ehem. mitarbeiter die zeilen auf ihren wahrheitsgehalt prüfen...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 07.07.2010 08:47 | nach oben springen

#40

RE: "Opferbericht"

in Leben in der DDR 07.07.2010 08:57
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von kirsche.ndh
Ja Felix, aber es ist seine persönliche Geschichte und die kennt nur er allein.
Auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen.



Genau Kirsche....und es ist eine Geschichte, die so oder ähnlich echt nich einmalig war.....warum wurd sich denn nich an einen Tisch gesetzt mit den Friedensaktivisten...??? Und ich mein jetzt nich den Vernehmertisch......

.....Feliks, ich hab mich selbst mal eben schlau gemacht und mußte lesen, das das Motiv des Stickers *Schwerter zu Pflugscharen* ja ein sovietisches ist, angelehnt an einer Skulptur, die die Sovietunion der UNO geschenkt hat.....

....ich fand im Text halt dieses:

Zitat von wiki
Unter Berufung darauf gelang es den Kirchenbehörden zunächst, ein Verbot des Aufnähers abzuwenden. Doch ab November 1981 erhielt der sächsische Landesbischof Johannes Hempel die amtliche Mitteilung: „Wegen Missbrauchs dürfen diese Aufnäher in Schule und Öffentlichkeit nicht mehr getragen werden.“ Dahinter stand das Bemühen der SED, Akzeptanz für das neue Wehrdienstgesetz zu organisieren. Die Aufnäherträger wurden nun mit massiven Vorwürfen konfrontiert: Der undifferenzierte Pazifismus sei friedensfeindlich, die Aufnäher seien westliche Importe und schulfremdes Material, wer sie trage, übe Wehrkraftzersetzung aus und untergrabe die staatliche und gesellschaftliche Tätigkeit zum Schutz des Friedens. Sie seien zum Zeichen einer unabhängigen Friedensbewegung geworden, die nicht geduldet werden könne.

Viele, die die Aufnäher nicht entfernten, wurden aus Hochschulen und Erweiterten Oberschulen entlassen, erfuhren Strafversetzung, Nichtzulassung zum Abitur, Verweigerung der gewünschten Lehrstelle, Schulverbot oder Hinderung beim Betreten seines Betriebs. Pädagogen und Polizisten schnitten die Aufnäher aus Jacken heraus, wenn Jugendliche dies nicht freiwillig taten, oder beschlagnahmten die Kleidungsstücke. Anfang 1982 reagierte eine wachsende Zahl von Jugendlichen, indem sie sich runde weiße Flecken auf die Jacken nähten oder mit Filzstift auf den Ärmel schrieben: „Hier war ein Schmied.“



Ansonsten gibt es noch einiges in dem Wiki-Text zu lesen, was interessant ist.....

groetjes

Mara


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