#1

Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.06.2010 08:13
von Angelo | 12.394 Beiträge

Zwei gezielte Schläge auf den Nacken und ins Kreuz, und schon war der Feind liquidiert. Effektiver geht's nicht. Karate war beim Ministerium für Staatssicherheit Pflichtfach. Allerdings hat die Stasi die „Vorzüge des fernöstlichen Kampfsports erst spät erkannt. Es musste erst ein Mann kommen, Spitzname „Knochenkalle, der den Stasioberen zeigte, wie's geht. Karl-Heinz Ruffert war es, der allen Ausbildern der DDR-Antiterroreinheiten Karatetechniken beibrachte. Durch seine harte Schule mussten die Fallschirmjäger und Personenschützer, bei ihm lernten die MfS-Offiziere im Grenzeinsatz, wie ein Flüchtling mit ein paar punktgenauen Schlägen zur Räson gebracht werden konnte. Zwei seiner Lehrfilme für das MfS sind erhalten geblieben: Übungen von Grenzposten, um Flüchtlinge aufzuhalten, eine Festnahme und das lautlose Töten auf einem geheimen Trainingsgelände. Aufnahmen, die erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Sein Fachwissen aus jahrelanger Praxis wendet er jetzt an, um Firmen und Privatpersonen zu beraten und zu beschützen. Als angesehener Experte in der Branche prüft er im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Mitarbeiter im Sicherheitswesen, wie z. B. von Geldtransportunternehmen. Im ehemaligen Honecker-Bunker in Premden trainiert er angehende Bodyguards. Quelle: Youtube


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#2

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.06.2010 08:45
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat
Als angesehener Experte in der Branche prüft er im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Mitarbeiter im Sicherheitswesen, wie z. B. von Geldtransportunternehmen. Im ehemaligen Honecker-Bunker in Premden trainiert er angehende Bodyguards. Quelle: Youtube

@angelo, dr. karl-heinz ruffert kann in prenden nicht mehr andere sicherheitsleute trainieren, da der bunker (17/ 5001) seit jahren verschlossen ist.

der von dir eingestellte film ist ein gemisch von trainingsausschnitten von übungen der nva-fallschirmjäger und der angehörigen der agm/ s des mfs.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#3

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.06.2010 08:47
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Was es nicht alles gibt.Aber das ist doch das normalste der Welt..Was meint man,was man den Soldaten heut zu Tage bei bringt.
oder den Spezialkräften.Im Sandkasten sitzen und mit Backformen spielen,tun die sicherlich nicht.


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#4

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.06.2010 09:00
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

das schon @rostocker, die kommentare die die bilder kommentieren sind so schön gruselig dazu...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#5

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.06.2010 09:07
von chucky | 1.213 Beiträge

ich finde das das wir das schon in der dhfk beim judo so gelernt haben, ohne jemand umzubringen, aber naja


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#6

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.06.2010 15:26
von S51 | 3.733 Beiträge

Am Anfang war nur Judo. Dann nannte sich die Sache "Militärischer Nahkampf" und war schon sehr praxisorientiert. Training ohne und mit Waffen, mit Messer und Handkanten-, Ellenbogenschlägen und Fußtritten.
Karate an sich war bis etwa 1987 tatsächlich dem MfS vorbehalten und kam erst nach und nach beim Militär, noch später bei der Polizei an. Ich kann mich an einen Kollegen erinnern ( Mich... B., er unterrichtet heute in einer Budoschule in Berlin), der regelmäßig Ärger in der VPI Lichtenberg hatte, weil seine Techniken so gar nicht judomäßig waren.
Jedoch, was solls. Grundprinzip jedes militärischen Sonderauftrages war doch die gedeckte Annäherung, die möglichst stille Ausführung und, so man noch konnte, die gedeckte Absetzbewegung. Mit Knall, Krach, Bumm ging so etwas allenfalls teilweise. Von der Gefährdung anderer mal ganz abgesehen. Und erwischt es die Falschen, dann gibt es höchst unerwünschten Streß. Also trainierte man eben auch so etwas. Das ist heutzutage auch nicht anders, nur moderner eben.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#7

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.06.2010 15:45
von VNRut | 1.485 Beiträge

Nahkampf wurde weltweit in allen Armeen zu jeder Zeit trainiert, das war schon im 30jährigen Krieg bis heute auf den Kriegsschauplätzen so. Und wen man Kampfsportarten trainiert, so will man den Feind auch besiegen. Oder beschmeißt man sich in der Bundeswehr mit Papiertaschentücher???

In unserer Grenz- bzw. GWD-Mucker-ausbildung wurde auch Selbstverteidigung in Form von Judo und Karate trainiert, die jederzeit auch zu Angriffs- bzw. Überfallzwecken (Partisanenkrieg) genutzt werden konnte.

VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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#8

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.06.2010 09:57
von werner | 1.591 Beiträge



Was in dem Filmchen tatsächlich gezeigt wird, wurde hier schon mehr oder weniger ausführlich erklärt.
Die Zielrichtung solcher Berichte/ Filmchen ist doch klar, die Stasi hat nicht nur gespitzelt, sondern war auch ausgebildet, "feindlich negative" Kräfte einfach umzubringen. Ein perfider Haufen marodierender, spitzelnder Mörder . . .

Wenn man mal ein paar Jahre nach der MGU in den DE durchgegangen wäre und die MA zum Thema Selbstverteidigung getestet hätte - eine Frau nur mit Kopftuch bewaffnet hätte sich besser zu verteidigen gewusst. Und nur ein Bruchteil der MA war im Besitz des Dienstgürtels. Das hing natürlich auch immer von der Interessenslage der Leiter und der einzelnen MA ab, was da im Dienstsport passierte, so es den überhaupt gab. (Die DE, AGM/S, 9.Kp etc. klammern wir mal aus.) Nicht einmal im WR und den WSE war die Zweikampfausbildung so intensiv, dass es bei dert breiten Masse für den DG 1 gereicht hätte, gerade mal in FB wurde das Thema Zweikampf vertieft . . . Aber diese Kleinigkeiten werden ja gezielt weggelassen, denn das Bild muss ja stimmen.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#9

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.06.2010 10:02
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von werner


Was in dem Filmchen tatsächlich gezeigt wird, wurde hier schon mehr oder weniger ausführlich erklärt.
Die Zielrichtung solcher Berichte/ Filmchen ist doch klar, die Stasi hat nicht nur gespitzelt, sondern war auch ausgebildet, "feindlich negative" Kräfte einfach umzubringen. Ein perfider Haufen marodierender, spitzelnder Mörder . . .

Wenn man mal ein paar Jahre nach der MGU in den DE durchgegangen wäre und die MA zum Thema Selbstverteidigung getestet hätte - eine Frau nur mit Kopftuch bewaffnet hätte sich besser zu verteidigen gewusst. Und nur ein Bruchteil der MA war im Besitz des Dienstgürtels. Das hing natürlich auch immer von der Interessenslage der Leiter und der einzelnen MA ab, was da im Dienstsport passierte, so es den überhaupt gab. (Die DE, AGM/S, 9.Kp etc. klammern wir mal aus.) Nicht einmal im WR und den WSE war die Zweikampfausbildung so intensiv, dass es bei dert breiten Masse für den DG 1 gereicht hätte, gerade mal in FB wurde das Thema Zweikampf vertieft . . . Aber diese Kleinigkeiten werden ja gezielt weggelassen, denn das Bild muss ja stimmen.



Danke für diese erklärenden Worte.So wars..
Dank an Fachleute wie Dr. Karl-Heinz Ruffert,der durch seine Ausbildung so manches Menschenleben rettete.

seaman


zuletzt bearbeitet 23.06.2010 10:07 | nach oben springen

#10

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.06.2010 13:07
von SFGA | 1.519 Beiträge

So habe mal was in den tiefen meines Pc ausgegraben dazu suche ich noch ein Video dazu.


Dateianlage:
JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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#11

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.06.2010 13:50
von Harsberg | 3.247 Beiträge
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#12

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.06.2010 17:05
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

In jeder Armee oder Speziellen Einheiten wird wohl Nahkampf ein Thema sein.
Etwas im kleinen Überblick ,im nächsten hoffentlich funktionierenden Link - Fundstück http://www.saco-defense.de/mnk/mnk_de.html


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#13

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.06.2010 17:18
von Mike59 | 7.951 Beiträge

Zitat von Harsberg
Nimm das:

http://de.wikipedia.org/wiki/DDR-Fu%C3%9Fball-Liga_1986/87
http://de.wikipedia.org/wiki/DDR-Fu%C3%9Fball-Liga_1986/87
http://de.wikipedia.org/wiki/DDR-Fu%C3%9Fball-Liga_1986/87


----------------------------------------------------------------------------
hilf mir mal auf die Sprünge, ich verstehs nicht Was willste uns denn damit sagen

Mike59


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#14

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.07.2010 11:16
von moreau | 384 Beiträge

Zitat von VNRut
Nahkampf wurde weltweit in allen Armeen zu jeder Zeit trainiert, das war schon im 30jährigen Krieg bis heute auf den Kriegsschauplätzen so. Und wen man Kampfsportarten trainiert, so will man den Feind auch besiegen. Oder beschmeißt man sich in der Bundeswehr mit Papiertaschentücher???

In unserer Grenz- bzw. GWD-Mucker-ausbildung wurde auch Selbstverteidigung in Form von Judo und Karate trainiert, die jederzeit auch zu Angriffs- bzw. Überfallzwecken (Partisanenkrieg) genutzt werden konnte.

VN_Rut



Genau !kann ich aus eigenen Erleben bestätigen. Und außerdem !! Einige der Methoden aus dem Video kamen mir sehr bekannt vor. Das ging bis zur Abwehr einer Bedrohung mit Pistole. Nur bin ich mir nicht sicher ob das zu meiner Zeit der normale Ausbildungslevel war, oder ob der Ausbilder (OL der angeblich von den Fallschirmjägern kam) nur ein persönliches Hobby gefröhnt und uns mehr gezeigt und trainiert hat als er sollte. (Nahkampftrainig als Frühsport)

moreau


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#15

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.07.2010 15:09
von SFGA | 1.519 Beiträge

So wie versprochen aus den tiefen meines PC hochgeladen.

http://www.youtube.com/watch?v=0bloBPrW3cU


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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#16

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.09.2015 12:46
von Beethoven | 137 Beiträge

Ich kenne Herrn Dr. Ruffer nicht. Insofern enthalte ich mich aller Aussagen über ihn. Die Bilder von dem Knaben da beim Postenüberfall, hätte ich als Ausbilder nicht durchgehen lassen. Es fehlt an Schnelligkeit und Härte. Da sind die FJ in dem Beitrag um ein vielfaches besser drauf. Die Sequenzen mit den Fallschirmjägern, sind aus dem Film "Nahkampf für Spezialisten".
Wer den Film kennt. Der Hauptmann der da zu sehen ist, ist Andreas Förster (Shanty) der nach der Wende eine Sportstudio in Berlin aufgemacht hat. Heute Träger des 4 DAN.
http://web2.cylex.de/firma-home/andreas-...er-6682365.html

Er hat schon 1978 mit Büchern von Abrecht Pflüger (Westbücher), gemeinsam mit Dr. Kircheis, Karate in der NVA eingeführt. Nur wurde das noch nicht Karate genannt.
Später kam dann besonders viel, auch auf wissenschaftlicher Basis, von Herrn Tännert und Pelny dazu. Herr F. Pelny ist Autor einiger Bücher über militärischen Nahkampf. All diese Männer, mit Ausnahme Dr. Kircheis, kamen von den Fallschirmjägern der NVA. Bei Herrn Pelny bin ich mir nicht so sicher. Ich kenne ihn zwar persönlich jedoch nicht aus der Dienstzeit. Ich glaube sogar, er war Grenzer.
http://www.saco-defense.de/mnk/mnk_de.html
http://www.shotokan-dojo-leipzig.de/inde...it-f-pelny.html

In den Spezialeinheiten der NVA wurde lange, lange ein Gemisch aus Judo, Boxen, Jiu Jitzu und was weiß ich noch, gelehrt.
Als ich 1974 als Soldat ins damalige FJB-40 kam (ich ging vom TT aus zur OHS), wurde schon eine sehr gute, harte und fordernde Nahkampfausbildung durchgeführt.
Athemis hießen damals die Schläge, Tritte und Stöße, die gegen neuralgische Punkte des menschlichen Körpers geführt wurden. Blöcke, Würgen und Hebel wurden bis zum Erbrechen gelehrt und bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit flossen Elemente der Nahkampfausbildung in die anderen Ausbildungszweige ein.

Wichtig und richtig war und ist, die ständige Abrufbereitschaft von einigen Techniken die man im Schlaf beherrscht und Härte. Härte im Ertragen von Schmerzen und Schnelligkeit und Härte beim Angriff und in der Verteidigung. Lasches schlagen, stoßen oder blocken bringt gar nichts. "Entweder oder" wurde den Soldaten beigebracht. Nur so kann man siegen.
Es ist in meinen Augen falsch und unnötig, einem Soldaten 100 unterschiedliche Techniken beizubringen. Wenn er die Blöcke beherrscht, drei bis fünf Schlagvarianten mit unterschiedlicher Handführung und genau so viele Stöße (ob nun Zucki oder Empi) und Tritte, gepaart mit dem Wissen um das "wohin" und der notwendigen Härte und Schnelligkeit, sollte das reichen. Hinzu kommen noch Würgen und Hebel und dann die unterschiedlichen Waffen (Messer, Stock, Spaten, Sturmgewehr), kann ein Soldat im Nahkampf, auch gegen mehrere Gegner, gut bestehen.

Gruß


Harsberg und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.09.2015 13:05 | nach oben springen

#17

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.09.2015 12:50
von Beethoven | 137 Beiträge

Nahkampf für Spezialisten

https://www.youtube.com/watch?v=aW2lqj42fws

https://www.youtube.com/watch?v=oRPyeLV9h2w

Da fehlen noch einige Teile.

Gruß


zuletzt bearbeitet 25.09.2015 12:59 | nach oben springen

#18

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.09.2015 15:04
von Fraggel | 69 Beiträge

Zitat von VNRut im Beitrag #7
Nahkampf wurde weltweit in allen Armeen zu jeder Zeit trainiert, das war schon im 30jährigen Krieg bis heute auf den Kriegsschauplätzen so. Und wen man Kampfsportarten trainiert, so will man den Feind auch besiegen. Oder beschmeißt man sich in der Bundeswehr mit Papiertaschentücher???

In unserer Grenz- bzw. GWD-Mucker-ausbildung wurde auch Selbstverteidigung in Form von Judo und Karate trainiert, die jederzeit auch zu Angriffs- bzw. Überfallzwecken (Partisanenkrieg) genutzt werden konnte.

VN_Rut


Auch in der Bundeswehr wurde Waffenlose Selbstverteidigung gelehrt. Ich selbst habe am Pilotlehrgang "Ausbildung der Ausbilder - Waffenlose Selbstverteidigung" in Sonthofen telgenommen. Einen Lehrfilm dazu gab es nicht nur ein lehrgangsfoto mit dem Ausbildungsleiter HFw K. Gärtner (Spitzname Mukzu Klaus)
|addpics|s1-1-ed54.jpg|/addpics|


"Noch schlauer als der Fähnrich ist nur der Oberfähnrich" - Oberfähnrich Dygallo , "die 9. Kompanie"


Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.09.2015 15:08 | nach oben springen

#19

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.09.2015 15:33
von Beethoven | 137 Beiträge

Na, da ist ja alles zu sehen.
Vom Weißgurt über Gelb, Braun, Schwarz bis zum Roten.
(Grüne und Blaue sind ein bisschen schwach auf der Brust).

Die Träger des Roten, sag mal was zu denen.

Gruß

Hier Jungs aus dem Unteroffiziersausbildungszug +

Angefügte Bilder:
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#20

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.09.2015 16:32
von Fraggel | 69 Beiträge

Ist leider kein Rot sondern Orange, das waren beide Judokas.
Vorne links mit der schwarzen Hose ist K.Gärtner damals (1996) Träger des 3. Dan im Jiu Jitsu. Da war damals alles Gemischt Judo, Karate, Jiu Jitsu, Aikodo, Wuschu und Silat.


"Noch schlauer als der Fähnrich ist nur der Oberfähnrich" - Oberfähnrich Dygallo , "die 9. Kompanie"


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