#61

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.09.2015 13:00
von GeMi | 556 Beiträge

Hallo,

mal etwas abweichend vom Thema. Mein ehemaliger Arbeitskollege (ehemaliger Boxer beim SC Chemie Halle) hat mir mal von einem "lustigen" Kampf erzählt.
Mit einer Juniorenstaffel war er auf dem Balkan. Normalweiser wird nach dem Gong ja noch einmal mit den Fäusten gegrüßt und dann beginnt der Kampf.
Nun, mein Kollege hatte die Fäuste oben und wartete auf die Begrüßung. Sein Gegner hat sofort voll durch die geöffneten Handschuhe durchgeschlagen und der Kampf war beendet - K.O. in der 2. Sekunde.

So ist dass, wenn man etwas vom Gegner erwartet und der macht es einfach nicht.


Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern.

Jean Cocteau
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#62

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.09.2015 14:25
von grenzergold | 187 Beiträge

Effektiver als militärischer Kampfsport eignet sich Krav Maga (Selbstverteidigung der israelischen Armee).Wer die Gelegenheit hatte mal einen Freikampf im Karate zu sehen oder mitmachen, der stelltfest vom den ursprünglichen einstudierten Kata bleibt wenig.

Für die lautlosen Kämpfer des MfS, Karate war für uns Normalbürger bis Ende der 80 ziger eine illegale Kampfsportart, die auch illegal ausgeübt wurde. Geübt wurde im engen Freundeskreis und Bekanntenkreis in ungenutzten Räumlichkeiten usw. Material waren kopierte Literatur aus der BRD . Die lautlosen Kämpfer des MfS profitierten sicher von den eingeschleusten IM's,gab auch hauptamtliche Mitarbeiter die es schafften in solch eine Trainingsgruppe zu gelangen, denn Ausbilder und Trainer gabs nicht so .

gg


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#63

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.09.2015 14:40
von Vierkrug (gelöscht)
avatar

Zitat von grenzergold im Beitrag #62
Effektiver als militärischer Kampfsport eignet sich Krav Maga (Selbstverteidigung der israelischen Armee).Wer die Gelegenheit hatte mal einen Freikampf im Karate zu sehen oder mitmachen, der stelltfest vom den ursprünglichen einstudierten Kata bleibt wenig.

Für die lautlosen Kämpfer des MfS, Karate war für uns Normalbürger bis Ende der 80 ziger eine illegale Kampfsportart, die auch illegal ausgeübt wurde. Geübt wurde im engen Freundeskreis und Bekanntenkreis in ungenutzten Räumlichkeiten usw. Material waren kopierte Literatur aus der BRD . Die lautlosen Kämpfer des MfS profitierten sicher von den eingeschleusten IM's,gab auch hauptamtliche Mitarbeiter die es schafften in solch eine Trainingsgruppe zu gelangen, denn Ausbilder und Trainer gabs nicht so .

gg


Na dann lies mal hier von Dr. Karl-Heinz Ruffert, auch im MfS "liebevoll" Dr. Karate bzw. "Knochenkalle" genannt - http://www.chronik-karate.de/textdateien...ligen%20DDR.pdf


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#64

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.09.2015 15:43
von Beethoven | 137 Beiträge

Ich persönlich bin nicht dafür so ne Art Schwanzvergleich zwischen den einzelnen Kampfsportarten ins Leben zu rufen, sonst müßte ich laut brüllen "... alles ist Mist außer, Gjog-Sul."

Werde ich aber nicht tun. Ich war als Kind und Jugendlicher bis zum Dienstantritt Ringer (Freistil) beim ASK Rostock. Nun ist das kein Kampfsport in dem Sinne, wie man es heute als Kampfsport sieht. Aber ihr könnt mir glauben, ich habe dort nicht nur Schmerzen ertragen gelernt, sondern eine hervorragende Athletikausbildung bekommen und so mancher Griff, gerade im Kampf am Boden, half mir bei der Nahkampfausbildung sehr.

Jede dieser Kampfsportarten die heute als solche bezeichnet werden, hat seine Stärken und Schwächen. Zum militärischen Nahkampf alleine, taugt kaum eine etwas zur Gänze. Ein Gemisch aus allem was man für einen Kampf auf Leben und Tot braucht um zu überleben, ist für einen Soldaten das Entscheidende. Und wie schon bemerkt, Wille, Härte, Schnelligkeit und Kenntnisse in der Anatomie sind für einen Soldaten entscheidend.

http://fjb40.de/13-2/

Auf dieser Seite findet Ihr sehr viele Artikel über die Fallschirmjäger der NVA. Über die Hälfte davon habe ich einst geschrieben. Den über Nahkampf jedoch nicht.

Gruß


Kalubke, seaman und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.09.2015 15:44 | nach oben springen

#65

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.09.2015 17:37
von Kalubke | 2.299 Beiträge

Zitat von grenzergold im Beitrag #62


[...}
Wer die Gelegenheit hatte mal einen Freikampf im Karate zu sehen oder mitmachen, der stelltfest vom den ursprünglichen einstudierten Kata bleibt wenig.

[...}

gg


Ja das ist genau der Punkt beim Sportkarte. Die Vielzahl der verschiedenen Anwendungen in den Katas reduzieren sich beim Wettkampf auf eine handvoll wettkampftauglicher Techniken, meist Atemi-Techniken. In den Katas sind aber auch Anwendungen gegen Griffe Festhalten und Umklammerungen, Angriffe mit Hieb- und Stichwaffen, Kontermöglichkeiten mit Würfen, Abwehr von mehreren Gegnern usw. drin.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 28.09.2015 17:39 | nach oben springen

#66

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.09.2015 18:34
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Beethoven im Beitrag #64
Ich persönlich bin nicht dafür so ne Art Schwanzvergleich zwischen den einzelnen Kampfsportarten ins Leben zu rufen, ...
Apropo Genitalien ... keine Ahnung wie Voll-in-die-Eier nun in den einzelnen 'Kampfsportarten' jeweils genannt wird. Aber ein beherzter Tritt in die Weichteile ist doch, zumindest gegen Mit-Glieder, immer noch die effektivste Methode sich seiner Haut zu erwehren. Und genau der ist wohl in diesen sogenannten Kampftsportarten als grobe Unsportlichkeit verpönt. Irgendwie bissel praxisfremd, hmm?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#67

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.09.2015 18:42
von Hanum83 | 4.778 Beiträge

Zitat von GeMi im Beitrag #61
Hallo,

mal etwas abweichend vom Thema. Mein ehemaliger Arbeitskollege (ehemaliger Boxer beim SC Chemie Halle) hat mir mal von einem "lustigen" Kampf erzählt.
Mit einer Juniorenstaffel war er auf dem Balkan. Normalweiser wird nach dem Gong ja noch einmal mit den Fäusten gegrüßt und dann beginnt der Kampf.
Nun, mein Kollege hatte die Fäuste oben und wartete auf die Begrüßung. Sein Gegner hat sofort voll durch die geöffneten Handschuhe durchgeschlagen und der Kampf war beendet - K.O. in der 2. Sekunde.

So ist dass, wenn man etwas vom Gegner erwartet und der macht es einfach nicht.





Die Begrüßung machst du eigentlich vorher, ab Gong geht es dann schon richtig los, da hat dein Kumpel sicherlich was verwechselt


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#68

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.09.2015 19:00
von Kalubke | 2.299 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #66
Apropo Genitalien ... keine Ahnung wie Voll-in-die-Eier nun in den einzelnen 'Kampfsportarten' jeweils genannt wird. Aber ein beherzter Tritt in die Weichteile ist doch, zumindest gegen Mit-Glieder, immer noch die effektivste Methode sich seiner Haut zu erwehren. Und genau der ist wohl in diesen sogenannten Kampftsportarten als grobe Unsportlichkeit verpönt. Irgendwie bissel praxisfremd, hmm?



Man muss unterscheiden zwischen Kampfkunst und Kampfsport. Im Sport gibt es Regeln, damit die Kontrahenten nach dem Wettkampf nicht zu Pflegeflällen werden oder die Zahnärzte reich machen. Dazu gehört u.a. die Vermeidung von Treffern der bevölkerungspolitisch relevanten Körperteile.

Kampfkunst schließt die Selbstverteidigung gegen ernste Übergriffe mit und ohne Waffen ein und da gibt es keine Ausschlussregeln für die o.g. Körperteile, so wie auch der Angreifer im Ernstfall im Allgemeinen keine Regeln kennt. Einzige Regel vieleicht: "Karate ni sente nashi" (Im Karate gib es keinen ersten Angriff), was Etikette ist und heißen soll, dass der Karate-Mann seine Künste nie selbst für agressive gewaltsame Übergriffe sondern nur zu deren Abwehr einzusetzen hat. Das bedeutet aber nicht, dass er einem Gegner in Erahnung des Angriffes nicht zuvor kommen darf. Alle Karate-Kata beginnen mit Abwehrtechniken, womit dieses Prinzip m. E. unterstrichen wird.

Gruß Kalubke



damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.09.2015 19:07 | nach oben springen

#69

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.09.2015 19:10
von Hanum83 | 4.778 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #66
Zitat von Beethoven im Beitrag #64
Ich persönlich bin nicht dafür so ne Art Schwanzvergleich zwischen den einzelnen Kampfsportarten ins Leben zu rufen, ...
Apropo Genitalien ... keine Ahnung wie Voll-in-die-Eier nun in den einzelnen 'Kampfsportarten' jeweils genannt wird. Aber ein beherzter Tritt in die Weichteile ist doch, zumindest gegen Mit-Glieder, immer noch die effektivste Methode sich seiner Haut zu erwehren. Und genau der ist wohl in diesen sogenannten Kampftsportarten als grobe Unsportlichkeit verpönt. Irgendwie bissel praxisfremd, hmm?



Beim Boxen trugst du da jedenfalls den "Sackschutz", ein unbequemes Teil, aber verhindert das du voll die Englein singen hörst
Aber nach einem gut gesetztem Leberhaken brauchtest du auch erst mal Urlaub.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 28.09.2015 19:24 | nach oben springen

#70

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2015 12:58
von GeMi | 556 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #56
Mal was ganz anderes, wie ist das mit unfiligranen Kampftechniken?
Hat man mit Nehmerqualitäten und ordentlich trainierter Schlaghärte eine Minimalchance gegen einen Karate-Mann?
Ich meine, wenn der erste Glückstreffer voll auf der 12 des Kampfkünstlers landet wird es doch für den bestimmt auch finster.
Ich hab ja heute noch relativ unfette 115 Kg Kampfmasse und beim Karitativ-Senioren-Boxen stand ich gegen einen ehem. DDR-Meister auch noch ganz schön lange mit 52 Lenzen ehe ich mich selber hab umfallen lassen
Mehr Angst hatte ich vorher vor dem Nudelholz meiner angetrauten als sie mitbekommen hat das ich bei dem Event mitmachen werde.



Hallo, hier noch ein schönes Beispiel.
Der eine macht die Show und der andere wartet ab und setzt den Treffer.

https://www.youtube.com/watch?v=95qvMQU0etw

Einmal habe ich auch so einen ungleichen "Kampf" erlebt. Der "Strandkorb" Merseburg war bekannt für seine Schlägereien. Meist haben sich die Schläger ein dünnes Kerlchen (wie mich) ohne Begleitung ausgeguckt und dann ging es immer sehr schnell. So auch an diesem Abend.
Beide standen sich gegenüber, das Publikum hatte einen Kreis gebildet und wartete auf den Beginn des Gemetzels. Der Schläger hat ausgeholt und mehr weiss er von dem "Kampf" wahrscheinlich auch nicht mehr. Den Schlag des "Dünnen" hat so gut wie keiner gesehen. Der Bär stand noch eine Weile und ist dann schön langsam umgefallen und auf das Parkett geschlagen. Damit war das Thema erledigt und man ging zum Tagesgeschäft über.
Damals war der Kampf beendet, wenn der Gegner am Boden lag!!!

P.S Ich war nicht der "Dünne"


Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern.

Jean Cocteau
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#71

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.09.2015 13:14
von Uleu | 528 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #68
Zitat von 94 im Beitrag #66
Apropo Genitalien ... keine Ahnung wie Voll-in-die-Eier nun in den einzelnen 'Kampfsportarten' jeweils genannt wird. Aber ein beherzter Tritt in die Weichteile ist doch, zumindest gegen Mit-Glieder, immer noch die effektivste Methode sich seiner Haut zu erwehren. Und genau der ist wohl in diesen sogenannten Kampftsportarten als grobe Unsportlichkeit verpönt. Irgendwie bissel praxisfremd, hmm?



Man muss unterscheiden zwischen Kampfkunst und Kampfsport. Im Sport gibt es Regeln, damit die Kontrahenten nach dem Wettkampf nicht zu Pflegeflällen werden oder die Zahnärzte reich machen. Dazu gehört u.a. die Vermeidung von Treffern der bevölkerungspolitisch relevanten Körperteile.

Kampfkunst schließt die Selbstverteidigung gegen ernste Übergriffe mit und ohne Waffen ein und da gibt es keine Ausschlussregeln für die o.g. Körperteile, so wie auch der Angreifer im Ernstfall im Allgemeinen keine Regeln kennt. Einzige Regel vieleicht: "Karate ni sente nashi" (Im Karate gib es keinen ersten Angriff), was Etikette ist und heißen soll, dass der Karate-Mann seine Künste nie selbst für agressive gewaltsame Übergriffe sondern nur zu deren Abwehr einzusetzen hat. Das bedeutet aber nicht, dass er einem Gegner in Erahnung des Angriffes nicht zuvor kommen darf. Alle Karate-Kata beginnen mit Abwehrtechniken, womit dieses Prinzip m. E. unterstrichen wird.

Gruß Kalubke


Jo, in Korea gibts Taekgjong, eine der 3 ursprünglichen koreanischen Kampfkünste ( neben Ssirum, eine Art Ringen und Gungsul, Bogenschiessen ). Der Griff in die Glocken ist dort zugelassen, eigentlich alles bis auf Bodentechniken. Wie gesagt, wird nicht als Sport praktiziert, auch wenn es Wettkämpfe gibt. Das militärische Gjogsul wurde daraus entwickelt.

Die meisten Martial Arts - zumindestens was ich gesehen habe - enden im Bodenkampf. Techniken aus dem Judo oder Jui Jitsu sollten da von Vorteil sein.


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
94, Kalubke und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#72

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.02.2016 17:37
von Beethoven | 137 Beiträge

Was ähnliches wie Gemi erlebte ich im Truppenlager, anlässlich des Manövers "Waffenbrüderschaft 80" in Karlshagen.

In diesem Truppenlager lagen polnische Marineinfanterie (blaue Barette), Bulgarische Infanteristen, Teile des MSR-29 und eine verstärkte Kompanie des FJB.

Der Politstellvertreter des MSR-29 hängte Boxhandschuhe über eine Pfosten und schon ging die Klopperei los.
Im MSR-29 gab es einen rothaarigen Kerl, der haute alles weg. Jeden Abend war der Platz dicht umlagert. Wir (die Fallschirmjäger) schlugen uns ganz gut wobei wir eben keine richtigen Boxer in der Kompanie hatten.
Der rothaarige Bursche stachelte aber ziemlich stark gerade gegen unsere Jungs, die wollten sich aber nicht verhauen lassen und blamieren, so im reinen Boxen.
Da stand Uffz. Jockel W. auf (hat übrigens heute eine Kickboxschule in Strausberg) und machte die ersten 20 Sekunden erstmal gar nichts außer sich zu decken und zu schauen. Dann kam ein Schlag und der rothaarige Kerl stand 10 Minuten lang nicht. Die Ehre war wieder hergestellt und der rothaarige Kerl nahm an den weiteren Boxabenden nicht mehr teil.

So kann es gehen.

Jockel - zweiter von rechts noch als Uffz.Schööler

Gruß

Angefügte Bilder:
ÜBERFTRU.JPG

damals wars und GeMi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#73

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.02.2016 03:13
von Hanum83 | 4.778 Beiträge

Ich hab, schlag mich tot , glaube was über 100 Amateur-Boxkämpfe gemacht, hab mein Startbuch verlegt.
Boxen hat mit normalem Kampfsport, gleich recht nicht militärischem, eigentlich nix gemeinsam.
Ist eine eigene Technik, dicke Brummer wie ich hätten gegen so einen Klingeldraht-Karatefuzzi wohl nur die Chance des ersten zerbröselnten Schlages, wenn du ihn halt zu setzen vermagst.
Am Boden kannst du dann nur versuchen das Bein zu greifen und den Typen zu dir runter zu holen


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 25.02.2016 03:22 | nach oben springen

#74

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.02.2016 07:42
von damals wars | 12.186 Beiträge

Nicht Chancenlos!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#75

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.02.2016 10:56
von Hanum83 | 4.778 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #74
Nicht Chancenlos!



Doch Hubert, zumal in der Konstellation schwerer unbeweglicher Boxer und leichter beweglicher Karate-Kid.
Diese zähen dürren Männlein verfügen dazu noch über eine erstaunliche Schlaghärte, hat wohl mit Schnellkraft zu tun.
Merkst du schon im Sparring gegenüber einem vielleicht 30 Kilo leichterem Boxer, auch wenn der weniger Reichweite hat, der kann dich ohne weiteres weghauen.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 25.02.2016 11:02 | nach oben springen

#76

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.02.2016 11:09
von TAO | 232 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #75


Doch Hubert, zumal in der Konstellation schwerer unbeweglicher Boxer und leichter beweglicher Karate-Kid.
Diese zähen dürren Männlein verfügen dazu noch über eine erstaunliche Schlaghärte, hat wohl mit Schnellkraft zu tun.
Merkst du schon im Sparring gegenüber einem vielleicht 30 Kilo leichterem Boxer, auch wenn der weniger Reichweite hat, der kann dich ohne weiteres weghauen.


Nicht ohne Grund haben die eher schmächtigen Asiaten diverse Kampfkünste erfunden. Wird schon effektiv sein.


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#77

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.02.2016 12:21
von furry | 3.580 Beiträge

Kraft = Masse * Beschleunigung


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#78

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.02.2016 12:21
von furry | 3.580 Beiträge

Einmal eine beschleunigte Masse auf die Fresse reicht.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 25.02.2016 12:23 | nach oben springen

#79

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.02.2016 14:39
von Lutze | 8.039 Beiträge

Egal was die Kampfsportler so alles können,
ich mach freiwillig einen großen Bogen um sowas
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#80

RE: Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.02.2016 15:05
von damals wars | 12.186 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #75
Zitat von damals wars im Beitrag #74
Nicht Chancenlos!



Doch Hubert, zumal in der Konstellation schwerer unbeweglicher Boxer und leichter beweglicher Karate-Kid.
Diese zähen dürren Männlein verfügen dazu noch über eine erstaunliche Schlaghärte, hat wohl mit Schnellkraft zu tun.
Merkst du schon im Sparring gegenüber einem vielleicht 30 Kilo leichterem Boxer, auch wenn der weniger Reichweite hat, der kann dich ohne weiteres weghauen.


Als Boxer muss man unheimlich beweglich sein, sowohl beintechnisch als auch mit Oberkörper und Armen.
Stell Dein Licht nicht unter den Scheffel, Du hast noch richtig Boxtechnik gelernt!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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