#281

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.08.2010 18:16
von Alfred | 6.857 Beiträge

Zermatt,

die Linie XX hatte ein großes Aufgabengebiet, dies sollte nicht vergessen werden.


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#282

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.08.2010 18:35
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Alfred
Halten wir doch einfach mal fest, dass diese so nicht korrekt ist.



Naja, da kann ich ja helfen mit fest zu halten, bis ne plausibele Erklärung dafür da ist, warum das nicht korrekt ist.....

Ich würd nämlich auch sagen, das es kriminell ist Menschen festzuhalten, egal wie groß die Einzäunung ist.....oder etwa nicht.....

....kein normal denkender Mensch hat doch damals diese plumpe Propaganda auf Bild-Zeitungsniveau geglaubt....von wegen antifaschistischer Schutzwall.....

groetjes

Mara


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#283

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.08.2010 18:38
von Alfred | 6.857 Beiträge

Mara,

dann frag mal die sow. Marschälle, wie die die Staatsgrenze sahen.

Aber dies wäre wieder ein neues Thema.


zuletzt bearbeitet 24.08.2010 18:38 | nach oben springen

#284

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.08.2010 18:44
von turtle | 6.961 Beiträge

Im Moment habe ich wenig Zeit für das Forum. Doch zur Republikflucht möchte ich doch etwas schreiben. Wo es doch heute fast unbegrenzt möglich ist frei zu reisen, wenn es sein muss auch mit Pass und Einreise Visum. So klinkt es doch für unsere Enkel fast nicht glaubhaft das es Zeiten gab wo man beim Versuch in ein anderes Land zu reisen ohne gültige Dokumente mit Zuchthaus bestraft wurde. Passvergehen nannte sich das! offiziell, nicht Republikflucht!! Ja verdammt noch einmal wo sollte ich 1968 einen Reisepass beantragen?
Wenn ich für ein bestimmtes Land kein Visum habe wird mir doch höchstens die Einreise verwehrt. Nach dem damaligem Grundrecht der Bundesrepublik war ich sowieso Deutscher ob mit oder ohne Visum.
Es stimmt es gab so genannte Reisekader welche z.B. in die BRD fahren konnten. Wer waren das aber für Leute? Gab es da nicht einen der im schwarzen Kanal kräftig den Kapitalismus in der BRD nieder machte, aber am Kuhdamm einkaufen ging? Natürlich nur studienhalber versteht sich? Rentner und Invaliden durften auch reisen. Ein Schelm der böses dabei denkt warum gerade diese Personen reisen durften. Nun bedenke man noch den Aufwand der gemacht wurde um den Bürgern ohne gültige Ausreise Dokumente habhaft zu werden.
Ich durfte 18 Monate darüber nachdenken was ich getan hatte. Nur mir fiel nichts Verwerfliches ein! Verwerflich war die Behandlung welche mir nach meiner Entlassung zu teil wurde. So machte ich mich wieder ohne erforderlicher Dokumente auf den Weg.
Ich denke die DDR ist auch daran mit gescheitert weil man keinen vernünftigen Umgang mit Kritikern gesucht hat .Aus Kritik kann man auch lernen Fehler abzustellen und es besser zu machen. Mit der Wende empfand ich keinen Triumph weil ich auch Leute kannte die an ihren Sozialismus geglaubt haben. Nur waren sie zu feige Missstände offen anzuprangern um etwas zu verändern damit die DDR liebenswerter und lebenswerter wurde.
Genugtuung habe ich dennoch empfunden dass ihr System gescheitert ist.
Verachtung hatte ich aber für die jenige welche bis zu letzt die Fahnen des Systems hoch gehalten hatten ,aber plötzlich sagten eigentlich waren sie immer dagegen gewesen.
Ja wessen Brot ich fress ! Da sind mir einige Leute hier im Forum lieber die immer noch glauben der richtigen Sache gedient zu haben. Irren ist menschlich ( Sie oder ich) und mit wem sollten wir uns sonst streiten?
Gruß Peter (turtle)


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#285

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.08.2010 19:01
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Alfred
Mara,

dann frag mal die sow. Marschälle, wie die die Staatsgrenze sahen.

Aber dies wäre wieder ein neues Thema.



Alfred, ich kann kein russisch und wie du weißt, seh ich die Dinge gern aus meiner Perspektive und die is numa so....ich war ein kleiner Teil vom Volk gewesen....in einer Volksrepublik.....u know....

....so, und jetz geh ich essen....dat Ristorante geht gleich auf......

groetjes uit Terlizzi/Bari

Mara


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#286

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.08.2010 21:00
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Ich hab nochma drübber nachdedacht Alfred beim Essen, was echt lecker war....italienisch halt....aber dann richtig.....

....nun gut, ich hab auch das vom Peter gelesen und da ist mir eine Stelle aufgefallen:

Zitat von Unser Turtle
Ich denke die DDR ist auch daran mit gescheitert weil man keinen vernünftigen Umgang mit Kritikern gesucht hat .Aus Kritik kann man auch lernen Fehler abzustellen und es besser zu machen. Mit der Wende empfand ich keinen Triumph weil ich auch Leute kannte die an ihren Sozialismus geglaubt haben. Nur waren sie zu feige Missstände offen anzuprangern um etwas zu verändern damit die DDR liebenswerter und lebenswerter wurde.



Ich mein, hätte man nurmal vernünftig reden können, seine Meinung offen kund tun und so....Dinge discutieren, verstehst du das Alfred.....die Idee vom Sozialismus ist doch edel, mein Gott, kaum einer kann sagen, das das direkter Blödsinn ist....ich stell nichts in Abrede, was echt besser war in Good Old Eastern Germany.....aber dieser bescheuerte Zentralismus hatte Ausmasse, die nicht gesund waren.....

.....die Menschen die dort lebten wollten sich engagieren in ihrer kleinen Welt.....das wurd aber nur sehr sehr vage zugelassen....meine Mutter hat es geschafft selbstständig zu werden in der DDR und hat da eigendlich kaum was mit verdient....aber immerhin, die Menschen wollten im kleinen wirtschaften, sich womöglich unterstützen und zusammenschliessen....aber alles kam nur von oben obwohl die richtigen Entscheidungen lokal viel besser getroffen werden können.....das nenn ich Volksrepublik...nämlich dann, wenn in der Tat das Volk das Sagen hat und sich selbst organisiert, womöglich nach Bedarf selbstständig macht und so.....ja ich bin auf einem kleinen Dorf aufgewachsen und oft kam Kritik an den Zuständen....euch hat se nich erreicht, weil wir dann doch zu verschworen waren.....ich bin fest davon überzeugt, das mit dem richtigen Management vom Anfang an die DDR keine Grenze so wie wir sie kannten nötig hätte und jetzt noch bestehen würde, die Freistadt Christiania gibt es ja schliesslich auch noch....und auch ohne Mauer.....und ohne Militär.....und ohne was auch immer.....reine pure lokale Selbstkontrolle nach einer gewissen Idee.....

groetjes

Mara


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