#1

Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.01.2009 18:27
von Frankfurter | 7 Beiträge


Hallo an Alle,

auch ich habe an der grünen Grenze gedient.( GR1 ,1. Batallion, Pfaffschwende )
Viele Berichte und Ansichten decken sich mit meinen Erinnerungen.Vor 2 Jahren
habe ich meinen ehemaligen Grenzabschnitt besucht,sozusagen eine Reise in die
Vergangenheit unternommen.Als Orientierung diente der Kolonnenweg,der als
Radwanderweg ausgewiesen ist.Ich besuchte die Kirche von Kella,die damals nicht
genutzt werden konnte,da diese nur ca. 100m vor dem Grenzzaun stand und somit
eine willkommene Unterstellmöglichkeit für die Postenpaare war.Diese Kirche ist
ein Kleinod geworden.
Es ist schön,das die Wunden bei den Menschen und der Natur am verheilen sind.
Trotz alledem sind die Erinnerungen geblieben,die "versuchten Kontaktaufnahmen"
von Zoll und BGS,das Betreten von Bundesbürgern bis an den Grenzzaun,trotz SM-70,
Beschimpfungen von Mitarbeitern des MAD,etc.
Mit meinen damals 19 Jahren habe ich vieles als Abenteuer gesehen,das Durchstreifen
von urwüchsigen Wäldern,das Zubereiten von Speisen aus gesammelten Pilzen und Beeren.,
das Katz und Maus spielen mit dem BGS.
Hatten wir Angst,eigentlich nur vor den ungewohnten Geräuschen der Waldbewohner,
zumindest am Anfang,ansonsten gab es ja zwei Zäune,einer Vorne einer Hinten.
Was den politischen und moralischen Aspekt anging,Vergatterung,Schusswaffengebrauchs-
bestimmung,täglicher Einsatz mit scharfer Munition- das gehörte zum Grenzdienst.
Hätte ich auf Menschen geschossen ? Diese Frage beantworte ich heute mit NEIN,damals
war die Rechtssprechung anders.Ich hatte eine Aufgabe zur Erfüllen,an die ich täglich
erinnert wurde und die auch den Schusswaffengebrauch mit einschloß.
Schreibt Eure Meinung dazu.





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#2

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.01.2009 19:02
von Zermatt | 5.293 Beiträge

hallo,ja wer zu den Grenztrupprn ging,wusste das geschossen wird.Heute sagst du,
würdest du nicht schiessen und damals?
Wenn der Postenführer Befehl gibt,gibts keine Zeit zum überlegen.
Manch einer schoss absichtlich daneben,vieleicht du auch?

Man sollte Verständnis zeigen für dieses Thema,das wohl
immer unzählige Meinungen haben wird.



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#3

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.01.2009 19:17
von manudave (gelöscht)
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Man ist ja nicht unbedingt freiwillig dorthin. Einige Grenzer, die ich kenne, wurden damit bedroht, dass ein Studium im Ablehnungsfalle unmöglich sei oder dass die Schwester nicht auf die Uni konnte. Man hatte zwar die Wahl, aber was war die Alternative?


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#4

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 31.01.2009 02:05
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Hallo manudave,

betraf das Leute, die drei Jahre gehen sollten? Da war es meines Wissens nach durchaus Praxis, die drei Jahre als Uffz. oder Offz. auf Zeit als Gegenleistung zum begehrten Studienplatz zu fordern und das auch mit der Drohung zu verbinden, man würde sonst den Studienplatz nicht bekommen. Grundwehrdienstleistende an die Grenze "zu pressen" sollte wegen der möglichen Folgen (Fahnenflucht) eher unüblich gewesen sein.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#5

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 31.01.2009 13:07
von manudave (gelöscht)
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Ja, so war es gemeint.


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#6

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 11.02.2009 21:48
von Altehuette (gelöscht)
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Hallo an alle...
War am Wochenende in Peenemünde und hab mal 2 Bilder eingestellt.
Es handelt sich um ehemalige Offiziersunterkünfte der dort stationierten
Soldaten.
Sieht ganz schön traurig aus.

Angefügte Bilder:
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#7

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 11.02.2009 22:11
von Altehuette (gelöscht)
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Dann gabs da noch ne kleine Ausstellung "Produkte der ehemaligen DDR".
Erinnert ihr euch noch????
Sehr interessant das Stilleben der Waffen und der "rechte" Baseballschläger.
Ich weiss.. es gehört hier nicht hin.- aber was solls.
Peter

Angefügte Bilder:
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#8

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.05.2009 23:48
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Mal ein Hallo hier gelassen!
Kurz mal einge Anmerkungen zu dem Thema hier gesagt.Ich habe meinen Grundwehrdienst damals bei den Grenztruppen der DDR geleistet,also 18 Monate.Ich habe mich nicht freiwillig dort hingemeldet,im Grunde war es mir scheiß egal wo ich diente.Mal so gesagt ich war jung und wollte die Zeit so schnell wie möglich hinter mir lassen.Und nun zum Schießbefehl:Ich kann heute nicht sagen,hätte ich geschossen oder hätte ich nicht.Ja immer das Wort- hätte.Ich war damals 19 jahre alt und hatte ein anderes Denken wie eine andere Auffassung, wie heute mit 54 Jahren.Ich glaube über das Wort- hätte- läst sich heute leichter diskutieren,als wenn man in eine solche Situation gerät.Ich bin heute froh--das es nie dazu gekommen ist,die Schußwaffe angewendet zu haben.Aber wir sollten doch einige Soldaten heute,die im Auslandseinsatz sind.Die Frage stellen--würdest Du auf Frauen und Kinder schießen--siehe in Afganistan und Irak.Diese Frage ist gestellt an alle Soldaten dieses Welt --die glauben im Name der Freiheit es zu tun.


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#9

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 03:20
von S51 | 3.733 Beiträge

Man denkt in solchen Fällen nicht an so honorige Ziele wie den "Schutz der Freiheit" oder ähnlich wohlklingende Dinge (das ist noch sehr vornehm ausgedrückt). Dort, wo es mitunter ernst wird, zählen Dinge, wie die Kameraden der eigenen Truppe und das eigene Leben, auch die Furcht, nach einem Fehler als Krüppel retour zu kommen. Daran orientieren sich dann die Maßstäbe. Wer dort eingesetzt wird, rennt eigentlich als wandelnder Leuchtturm (durch die Uniform) inmitten einer gleichförmigen Menge herum, wobei er nie weiß, von wo und wem die nächste Ladung kommt. Und praktisch jeder/jede kann ein Angreifer sein. Kommt es dann zum Äußersten, dann geht mit der Kugel auch die Angst auf Reisen - jetzt womöglich einen Fehler gemacht zu haben. Aber wenigstens war man nicht zweiter Sieger. Denn daraus werden Helden gemacht und die sind bekanntlich in der Regel...


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#10

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 09:41
von manudave (gelöscht)
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In Antwort auf:
Die Frage stellen--würdest Du auf Frauen und Kinder schießen--siehe in Afganistan und Irak.


Fakt ist doch, dass genau diese Menschen für Selbstmordattentate missbraucht werden. Den Einsatz unserer deutschen Soldaten mit dem Schiessbefehl der DDR zu vergleichen halte ich nicht für angebracht.

Unsere Jungs sind sofort in Lebensgefahr, sobald sie die Camps verlassen. Aber was wäre, wenn sie nicht dort wären - wenn sie nicht die uns bekannte Freiheit versuchen zu garantieren?
Dann würden weiterhin zehntausende Männer, Frauen und Kinder öffentlich hingerichtet, abgeschlachtet oder vergast.
Genau deshalb sind wir dort.

Nicht das eigentliche Thema, aber das musste mal sein.


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#11

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 10:59
von Augenzeuge (gelöscht)
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Hallo manudave,

zum Vergleich Afghanistan mit dem Schiessbefehl , der ja laut Aussage vieler Experten hier nicht direkt bestand, gebe ich ich dir recht.

Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob deine genannten Gründe letztlich die Ausschlaggebenden für die Notwendigkeit der Bundeswehr dort sind. Will die Mehrheit unseres Volkes und des Volkes dort wirklich das wir da sind? Warum sind wir dann nicht auch in Pakistan, Nordkorea, in Burma oder in Somalia? Dort liegen die gleichen Gründe vor. Teilweise noch gravierender, noch brutaler. Oder kommt das noch?

Scheinbar haben die Militärs den Grund des erforderlichen Abzuges der UdSSR vor 20 Jahren nicht erkannt. Wir halten heute wieder eine korrupte Clique in Afghanistan am Leben, die die Mehrheit im Volk schon lange verloren hat. Irgendwann werden wir hoffentlich akzeptieren, das unser Verständnis von Demokratie nicht überall gewollt wird.



Gruß, Augenzeuge


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#12

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 11:31
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Augenzeuge.
Wir sind wieder einmal einer Meinung!!


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#13

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 11:55
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Hallo manudave,

der Vergleich der Bundeswehreinsätze mit dem Schießbefehl geht absolut in Ordnung. Warum? Jegliches militärisches Tun läuft im Endeffekt darauf hinaus, dass Menschen getötet werden oder dass mit der Tötung von Menschen gedroht wird. Die Auseinandersetzung mit der Frage, ob das notwendig, richtig oder moralisch ist, muss in jedem Einzelfall und am Besten vorher geführt werden. Wir haben uns als Grenzer auch immer gegen solche Vergleiche gewehrt und sieh, wo wir jetzt stehen. Wenn der Einsatz von Menschen darauf hinausläuft, dass sie töten oder getötet werden, kann keine Auseinandersetzung zu hart sein. Denn die Alternative ist ein unwiderbringlicher Verlust.

Zum Warum des Einsatzes in Afghanistan schließe ich mich weitestgehend Augenzeuge an.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#14

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 12:22
von manudave (gelöscht)
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In Antwort auf:
Jegliches militärisches Tun läuft im Endeffekt darauf hinaus, dass Menschen getötet werden oder dass mit der Tötung von Menschen gedroht wird.


Nö,

denn unsere Bundeswehr speziell ist für einen humanitären Einsatz bzw. zum Wiederaufbau dort und nicht um zu töten. Das sollen sie nur in Notwehr tun - was ja leider oft genug vorkommt.
An der Grenze hingegen konnte auf unbewaffnete geschossen werden - ein meilenweiter Unterschied.


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#15

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 12:23
von manudave (gelöscht)
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In Antwort auf:
Irgendwann werden wir hoffentlich akzeptieren, das unser Verständnis von Demokratie nicht überall gewollt wird.



Mein kleiner Sohn mochte auch Brei am Anfang nicht - mittlerweile liebt er ihn - war eine Überzeugungssache...


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#16

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 12:33
von manudave (gelöscht)
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In Antwort auf:
Warum sind wir dann nicht auch in Pakistan, Nordkorea, in Burma oder in Somalia?


Wer ist denn wir? Die Bundeswehr kann sich nunmal auch nur dort anschliessen, wo andere Länder mitziehen. Pakistan und evtl. Nordkorea sind Atommächte - wer will denn dort Krieg führen? Zumal ich speziell in Pakistan der Meinung bin, dass die USA und andere westliche Mächte dort die Zügel auch mit führen.
Burma und Somalia und viele andere Länder der Welt:

Mann kann einfach nicht überall sein. Stellt sich die Frage: " Wer entscheidet, wo die Weltgemeinschaft Mord, Dikatur und Verfolgung abschafft?" Eine gute Frage - aber wer soll die beantworten?

Außerdem ist ein Krieg immer mit anderen Interessen verbunden - wirtschaftliche oder weltpolitische - da hab ich auch keine Zweifel dran.
Aber speziell in Afghanistan hat unsere Bundeswehr eher eine humanitäre Aufgabe und nicht die Aufgabe zu töten.


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#17

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 12:44
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Rainman2
Wenn der Einsatz von Menschen darauf hinausläuft, dass sie töten oder getötet werden, kann keine Auseinandersetzung zu hart sein. Denn die Alternative ist ein unwiderbringlicher Verlust.
ciao Rainman


Hallo Rainman,
guter Spruch. Den hättest du mal 1980 loslassen müssen+ sollen. Und nicht nur du, viele- aber zu dieser Zeit war das Volk noch nicht so weit. Allerdings, ich habe damals diskutiert. Aber mir hat man damals eine feindliche Grundeinstellung attestiert. Ich stand fast allein. Leider!

Aber-jetzt bin ich nicht deiner Meinung- der Spruch passt nicht zu Afghanistan. Der entscheidende Unterschied ist der, dass man in Afghanistan nur die Hilfe der Regierung sicherstellen soll. Eine Anwendung der Waffen ist ausschließlich zur Verteidigung erlaubt. Ein unbewaffnet Flüchtender darf nicht getötet werden. Klar hat manudave hier auch recht. Es ist der Bundeswehr egal, ob die Afghanen alle abhauen- ich hoffe, du erkennst den gewaltigen Unterschied. Wir sind nicht dort um die Freizügigkeit einzuschränken. Deshalb kann man auch den Schiessbefehl hier nicht heranziehen.

Gruß, Augenzeuge


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#18

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 13:18
von Udo (gelöscht)
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Kein deutscher Soldat soll, insofern er nicht angegriffen wird, je den Fuß in ein anderes Land stellen. DAS ist meine Meinung. Wann werden die Mütter und Väter dieser Soldaten endlich mal laut. Zu sterben ist keine Ehre mehr, das ist Dummheit. Im Übrigen ist das nicht nur, aber besonders ein deutsches Problem.
Jedesmal wenn in den Nachrichten über tote Soldaten berichtet wird, frage ich mich, warum die Anwesenheit dieser Armee in einem fremden Land vom Rest der Bevölkerung immer noch nicht in Frage gestellt wird. Haben wir zuviel junge Männer in diesem Land??? Immerhin gehen die Einstellungszahlen der Berufssoldaten derzeit mächtig zurück. Einige haben nämlich schon kapiert, das man sich das Leben für kein Geld der Welt erkaufen kann.
Udo


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#19

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 14:00
von manudave (gelöscht)
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Aber die meisten von Ihnen stellen Ihr Leben in den Dienst von Freiheit und Leben in der Welt - und um genau die geht es (auch).


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#20

RE: Mein Grenzbild

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.05.2009 14:18
von Udo (gelöscht)
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Woher wusste ich schon von wem die erste Reaktion kommt? ....
Hast Du schon einmal einen dieser Soldaten befragt? Ich kann Dir sagen warum sie das machen.
WEGEN DER KOHLE!
Der Mensch als solches ist ein Fluchttier und begibt sich nicht ohne Grund in Gefahr.
In den Dienst von Freiheit und Leben in der Welt? Du kannst ja gern mal mit den Angehörigen von toten Soldaten reden. Ich würde vorsichtshalber ein bisschen Abstand halten.
Vor langer Zeit gab es auch schon Parolen: Für F..., Volk und Vaterland!
Leider ist von der Generation, die da aus persönlichen Erfahrungen erzählen können, niemand im Forum bzw. nur noch wenige am Leben.
DIE würden Dir nämlich sagen können wie soetwas läuft.
Udo


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