#41

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 08.06.2010 07:02
von schlaudi | 46 Beiträge

Hi Anton,

Zitat von Anton

Ich lese in diesem Zusammenhang oft das Wort Konterrevolution. Da frage ich mich, welche Revolution wurde denn gekontert?



hast Du im Stabi-Untericht geschlafen? Das revolutionäre war doch die Machtergreifung der Arbeiterklasse mit der gleichzeitigen Entmachtung der Junker und Bourgeosie. Und alle die dagegen waren, in welcher Form auch immer, waren Konterrevolutionäre. Ich habe das Wort weiter oben in Anführungsstrichen geschrieben... Aber irgendwie gefällt es mir, deswegen mußte es mit in den Text *ggg*

Viele Grüße tief aus dem Osten...

Sascha


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#42

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 08.06.2010 10:08
von Drewitz | 356 Beiträge

Tja-in dieser Zeit wurde ich Angehöriger des MfS.Eigentlich wollte ich sogar zur Offiziersschule der Staatssicherheit.Während der Lehre hatte ich auf einer Parteiversammlung die versoffenen,faulen Angehörigen der herrschenden Klasse einer Schicht des Betriebes kritisiert.Auf einmal war ich der Böse.Eine Woche später war mein Studienplatz erledigt.Ich war der Meinung,ändern kann man die DDR nur ,wenn man Veränderungen von innen durchführt und sagte mir-so schnell werdet ihr mich nicht los.Wurde dann BU bei der Abteilung VI-Paßkontrolle..

Sputnikverbot,die histerische Berichterstattung von der größten aller DDRen...etwas lag in der Luft.Bei den Genossen meines Jahrgangs gab es durchaus eine Art Aufbruchstimmung.Jetzt muß sich was tun,jetzt müssen die da oben merken,daß es so nicht weitergeht!!!Es kommt Luft in die DDR!Und wir sind dabei!

Es gab Diskussionen mit den Lehroffizieren,die noch vor nem Jahr undenkbar gewesen wären.Kritik an den Dienstplänen.
An der OHS wurde der aus Berlin verordnete FDJ Chef einfach nicht gewählt!Klingt heute banal-aber damals war es was!

Tja-dann war der Sommer zu Ende-den Herbst haben wir oft genug thematisiert.

Torsten


MfS,BV Potsdam,Abt.VI,PKE Drewitz 1.Zug,1.Gruppe 1988-1990 danach GR44 bis zum Ende


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#43

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 08.06.2010 20:05
von 94 | 10.792 Beiträge

_Thunderhorse_> Eventuell gabs auch Verluste nach dem letzten großen Krach.

Hmm, wie eine gute Recherche, Ermittlung oder auch ein Whois funktioniert wissen wir beide, also nehme ich jetzt mal an. Aber kannst Du Dir auch vorstellen, das nicht alle an diesem Forum Beteiligten die entsprechende User Experience (1) haben. Wo ist das Problem einen Link zu posten und als PN zu versenden. Dein Enzyklopädisches Wissen (2) macht Dir hier keiner so schnell streitig, auch ich nicht mit meinen paar Wiki-Verweisen. Aber wie kommt FED nur drauf, das ich Dich gemeint haben könnte, *grübel*

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/User_Experience
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwissen


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#44

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 08.06.2010 20:45
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von nolle

Zitat von Anton
So ca. Mitte der 80iger Jahre, als ich meine Lehre bei der Reichsbahn begann und so einige verschiedene Betriebe während meiner Ausbildung kennenlernte, hatte ich so ein unangenehmes Gefühl von Rückläufigkeit und Stagnation in der DDR. RMR schrieb in einem ähnlichen Zusammenhang von einer bleiernen Zeit. Und dieses Gefühl nahm auch im Laufe der Jahre nicht ab, sondern gipfelte im Sommer 1989 als die ersten Massenfluchten von DDR-Bürgern über Ungarn einsetzten zu einem Gefühl: Das ist der Anfang vom Ende!

Als wichtigen Grund für die damalige Entwicklung, die schließlich zum Verschwinden der DDR von der Landkarte führte, sehe ich, daß viele Menschen in Ost und West die deutsche Teilung als widernatürlich empfanden. Und da war die Zuordnung der Gesellschaftssysteme erst einmal sekundär. Das Eingesperrt-sein, die Gängelei bei den Behörden, das ökonomische Auseinander-driften der Systeme etc. zwangen viele Menschen in der DDR zur Resignation und den Rückzug in die private Nische. Und genau diese Bürger rappelten sich 1989 auf und forderten Veränderung.

Ich lese in diesem Zusammenhang oft das Wort Konterrevolution. Da frage ich mich, welche Revolution wurde denn gekontert?
Die Teilung Europas war eine Folge des Ergebnisses vom zweiten Weltkrieg. Die Entwicklung hätte auch durchaus anders ablaufen können, wären sich die vier Alliierten früher einig gewesen. Aber Stalin zog es vor, seinen Machtbereich auf die Gebiete, die durch die rote Armee von den Nazis befreit worden war, auszudehnen (außer Österreich). Und diese Ausdehnung des Machtbereiches wurde mit brutalsten Mitteln durchgesetzt wie z. B. die Schaffung des eisernen Vorhangs, Morde, Deportationen etc.). Von einer Revolution kann in diesem Zusammenhang nicht die Rede sein. Das ist eher die Sichtweise einer stalinistischen Geschichtsdarstellung, so wie sie den DDR-Bürgern jahrzehntelang eingehämmert wurde.

VG Anton


_____________________________________________

Danke @Anton,
das trifft mein damaliges Lebensgefühl sehr gut. Man hat sich zurückgezogen, aber auch gedacht- das soll jetzt immer so weitergehen? Lüge und Betrug, vor allen Dingen immer dieses in die eigene Tasche lügen- größte DDR der Welt- baut den Superchip und und und.
Um jetzt nicht den Vorwurf des OT zu bekommen.
Das wichtigste (eigentlich auch das erstaunlichste) war damals für mich das schon nach kurzer Zeit absehbar war das nicht der Weg des "Himmlischen Friedens" beschritten wurde. Auch weil er ja für einige (oder viele?) scheinbar eine durchaus denkbare Alternative darstellte.
tschüß




...........................................................................................
at Nolle,
genau "Die Nummer...die Variante.. "Weg des Himmlischen Friedens" haben doch Einige in Erwägung gezogen und genau Das
ist es, warum Denjenigen auch heute nicht über den Weg getraut wird und wundern sollten Sie sich darüber nun wirklich nicht.


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#45

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 09.06.2010 14:22
von Anton | 156 Beiträge

Zitat von schlaudi
Hi Anton,

Zitat von Anton

Ich lese in diesem Zusammenhang oft das Wort Konterrevolution. Da frage ich mich, welche Revolution wurde denn gekontert?



hast Du im Stabi-Untericht geschlafen? Das revolutionäre war doch die Machtergreifung der Arbeiterklasse mit der gleichzeitigen Entmachtung der Junker und Bourgeosie. Und alle die dagegen waren, in welcher Form auch immer, waren Konterrevolutionäre. Ich habe das Wort weiter oben in Anführungsstrichen geschrieben... Aber irgendwie gefällt es mir, deswegen mußte es mit in den Text *ggg*

Viele Grüße tief aus dem Osten...

Sascha




@Sascha
Du hast mein Posting nicht zu Ende gelesen oder missverstanden. Ich versuchte auszudrücken, daß genau diese Machtergreifung der Arbeiterklasse in den Ländern des Ostblocks außerhalb der Sowjetunion nicht stattfand, sondern durch Stalins Politik einfach übergestülpt und vehement gegen den Willen der Bevölkerung umgesetzt wurde. Das heißt schlußendlich, daß es keine Revolution lt. deiner oben genannten Definition gab, sondern eine Diktatur errichtet wurde.
Hätten beispielsweise im Jahre 1945/46 die Einwohner der SBZ rechtzeitig erkannt, was die Leute der sogenannten Gruppe Ulbricht im Schilde führten bzw. planten, wäre es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zur Gründung der DDR gekommen und viel Leid wäre uns Deutschen erspart geblieben.

VG Anton



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#46

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 09.06.2010 14:46
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Anton

Hätten beispielsweise im Jahre 1945/46 die Einwohner der SBZ rechtzeitig erkannt, was die Leute der sogenannten Gruppe Ulbricht im Schilde führten bzw. planten, wäre es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zur Gründung der DDR gekommen und viel Leid wäre uns Deutschen erspart geblieben.



@anton, das leid ging von der gruppe ulbricht aus ?

3 fragen hätte ich an dich:
- wann wurde die bundesrepublik und wann die ddr gegründet ?
- wann begann der aufbau der bw und wann der nva ?
- wer äusserte: "lieber das halbe deutschland ganz, als das ganze deutschland halb ? und welchen sinn ergibt dieser spruch ?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 09.06.2010 19:35 | nach oben springen

#47

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 09.06.2010 15:19
von Anton | 156 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Anton

Hätten beispielsweise im Jahre 1945/46 die Einwohner der SBZ rechtzeitig erkannt, was die Leute der sogenannten Gruppe Ulbricht im Schilde führten bzw. planten, wäre es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zur Gründung der DDR gekommen und viel Leid wäre uns Deutschen erspart geblieben.



@anton, das leid ging von der gruppe ulbricht aus ?

3 fragen hätte ich an dich:
- wann wurde die bundesrepublik und wann die ddr gegründet ?
- wannbegann der aufbau der bw und wann der nva ?
- wer äusserte: "lieber das halbe deutschland ganz, als das ganze deutschland halb ? und welchen sinn ergibt dieser spruch ?




@Gilbert
Alle deine Fragen beziehen sich auf die Zeit nach 1949. Das war nicht Thema meines Postings.

Der kalte Krieg begann aber unmittelbar nach Beendigung des 2. Weltkriegs und ich möchte behaupten, daß die ersten Tendenzen schon während des 2. Weltkrieges sichtbar waren.
Die Gruppe Ulbricht hatte den "Sozialismus unter Stalin" in der UdSSR während des 2. Weltkriegs ausreichend erlernt und begriffen und fühlte sich fähig, in der SBZ ein Pendant mit Unterstützung der Besatzungsmacht zu errichten. Ihr Handeln ließen sie zwar demokratisch aussehen, hatten aber alles andere im Sinn als Demokratie. Details dazu findest du in den Büchern von Wolfgang Leonhardt, der zur Gruppe Ulbricht gehörte.

VG Anton



zuletzt bearbeitet 09.06.2010 15:21 | nach oben springen

#48

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 09.06.2010 15:43
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Sorry Anton, das ist hier nicht das Thema. Solltest du Bedarf für diese Diskussion sehen, dann eröffne einen entsprechenden Thread!

Thema hier waren die Erlebnisse und Gedanken der Mitglieder zu dieser Zeit.

Zitat von Feliks D.
Ein Thema zum Erleben des 9. Novembers an sich und die Zeit danach hatten wir ja schon, hier geht es mir um die Zeit vor dem Mauerfall, die Gedanken, Hoffnungen und Ängste die im Sommer und Herbst 1989 das Denken vieler bestimmten.

Ich verzichte bewusst auf das Wort Wende, denn eine Wende fand in diesem Zeitraum nicht statt. Was wir alle in diesen Monaten und Tagen erlebt haben war ein Umsturz, denn eine Wende hätte bedeutet das alte System wäre erhalten geblieben und es hätte lediglich eine Wende in den Zielen, Ansichten und Maßnahmen gegeben. Dies fand jedoch nicht statt, es war ein Umsturz des Systems, genauer gesagt eine Revolution.

Im Frühjahr 1989 sah es noch so aus als bliebe alles beim alten, als wäre die DDR eine Insel inmitten der Veränderungen um sie herum. Das quasi Verbot des Sputnik und die Kommunalwahlen sorgten zwar bereits für spürbare Unruhe, die Vorgänge des Spätsommers ließen sich jedoch noch nicht einmal in Ansätzen erahnen.

Spätestens im Sommer 1989 wurde dann immer deutlicher spürbar, dass Veränderungen bevorstehen, nicht mehr aufzuhalten und letztendlich auch zwingend notwendig sind.

Wie habt ihr diesen Zeitraum bis zum Mauerfall erlebt, welche Hoffnungen und Ängste hattet ihr, habt ihr an Aktionen der Kirchenkreise, des NF oder DA oder anderer Oppositionsgruppen teilgenommen, was habt ihr unter Kollegen und in den Betrieben erlebt, wie habt ihr im privaten Bereich in dieser Zeit gesprochen, wolltet ihr das ganze System beseitigen oder wart ihr für den Erhalt des Sozialismus jedoch mit Reformen?




Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 09.06.2010 15:43 | nach oben springen

#49

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 09.06.2010 15:51
von Anton | 156 Beiträge

Entschuldigung, Feliks! Das war von mir auch so nicht beabsichtigt.

VG Anton



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#50

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 31.07.2010 22:36
von Sachse (gelöscht)
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Im Sommer 1989 hatte ich das Glück, mit "Jugendtourist" nach Ungarn zu fahren. Gleichzeitig hatte ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen, sodass ich mich darauf ganz besonders freute.
Erstmal in meinem Leben hatte ich da die Möglichkeit, Zeitungen aus Österreich und der BRD zu lesen.

Als Sohn eines 150%igen Genossen war ich natürlich kaum kritisch ggü. der DDR-Politik erzogen und ich muss zugeben, dass kritisches Denken auch während meines Studiums nur eingeschränkt bei mir zu verzeichnen war.

Mir war bewusst, dass im ND nicht alles stand. Allerdings war ich so naiv zu glauben, dass das, was drin stand, jedoch der Wahrheit entsprach.
Und so wunderte ich mich schon sehr, dass ich in der (heute von mir zu 100% ignorierten) BILD und in österr. Ztg. ganz andere Dinge las als die, die sich im ND befanden.
Und hier setzen meine ersten Zweifel an der DDR-Berichterstattung ein. Ich gebe zu, dass das verdammt spät war. Aber ein kritischer Zeitgeist war ich nicht.

Besonders komisch war es mir jedoch, als wir uns dann im Budapest die Botschaft der BRD anschauten.

Angeblich waren dort nur Asoziale, "denen man keine Träne nachweinen" müsse (Zitat Schnitzler).

Was ich jedoch dort sah, waren alles Andere als Asoziale. Schon die Wartburgs, Ladas und Moskwitschs ließen Zweifel aufkommen, ob dies wirklich "asoziales Pack" sei. Und dann spielten die Eltern in der völlig überfüllten Botschaft mit ihren Kindern und verhielten sich sehr ordentlich, statt Bier aus Büchsen zu trinken, rumzurülpsen und zu grölen und sich besoffen im Gras zu kugeln.

Und vielleicht klingt das jetzt komisch. Aber an dieser Stelle setzte bei mir ein Prozess ein, den man wohl mit Nachdenken und kritischer Betrachtungsweise bezeichnen kann.

Na ja ... und im September gings dann mit den Leipziger Montagsdemos los ...

Und am 7.10. 1989 habe ich in Leipzig erstmals DDR-Polizisten in Kampfmontur gesehen. Für mich ein völlig neuer Anblick. Und als ich sah, wie friedliche Menschen völlig grundlos auf LKWs geworfen wurden, da schwante mir nichts Gutes.


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#51

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 31.07.2010 23:09
von PP 141 (gelöscht)
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Grüß dich Sachse aus Glauche

Na da haben wir ja etwas gemeinsam, ich war auch Ende August 89 in Budapest (allerdings mit dem Reisebüro der DDR), na wenn ich daran denke, wie die mich in Berlin-Schönefeld vor dem Abflug gefiltzt haben.
In Budapest waren die "Flüchtlingslager" voll, hatte mich dort mit Einigen unterhalten die froh waren endlich mal mehrere 100 DM ( erhalten von der bundesdeutschen Botschaft dort), in den Händen zu halten.
Der Reiseleiter und Dolmetscher war ein ungarischer Rentner, der uns jeden Morgen auf dem neusten Stand hielt.
Trotzalledem, stand für mich nie in Frage nach Urlaubsende nicht wieder zurück zu kehren.
Hast ja sicher schon mitbekommen, das es hier Einige gibt, die denken sie haben der Weißheit letzten Schluß gepachtet .
Aber ich denke mal, das persönlich erlebte nimmt einen Niemand.


Gruß vom stolzen Grenfuchs


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#52

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 01.08.2010 01:22
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

interessanter beitrag von dir @ pp 141. gerne würde ich noch mehr darüber erfahren wollen...




Zitat von PP 141

Hast ja sicher schon mitbekommen, das es hier Einige gibt, die denken sie haben der Weißheit letzten Schluß gepachtet .


mit solchen behauptungen wäre ich eher immer vorsichtig... jetzt wäre es zeit, nach deiner behauptung, konkrete namen und beiträge zu bennnen. bitte nicht nur nach dem gefühl nach...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#53

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 01.08.2010 06:21
von X-X-X (gelöscht)
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Ich war auch im Sommer 1989 nach Ungarn in den Urlaub gefahren. Das ganze DDR-Volk schien unterwegs zu sein. Auf den Zeltplaetzen wurden DDR-Buerger regelrecht agitiert (von Bundesbuergern). Die Zeltpaetze sahen wie dreckige Fluechtlingslager aus.... Zeltplane, Geschirr, Schlafsaecke leigengelassen. Bloss ein paar Bilder knipsen und einen neuen Pass austellen lassen. Und natuerlich haette ich ja auch gehen koennen, aber wohin und bei welcher Gefahr? Egal welche politische Meinungen ich hatte, konnte ich nicht. Ich wollte es auch nicht. Ich betrachtete das Ereignis als "gesundes Bluten" und hoffte, dass es bald in der DDR besser zugehen wuerde. Bis zum Tag der Mauereroeffnung arbeiteten wir weiter in unserem Objekt und ahnten gar nichts von dem bevorstehenden Chaos. Ein Paar Tage nach der Mauereroffnung klingelte das Telefon. Der Befehl lautete: sofort bereit sein, alles einzustellen. Es wurde ruhig zu Mittag gegessen. Die Stimmung war eindeutig anders. Kaffee und Windbeutel standen auf dem Tisch als das Telefon ein zweites Mal klingelte. es wurde nichts gesagt, nur zugehoert. "Leute, das war's! Alles einpacken!" Die Technik wurde ein Paar Stunden spaeter abgeholt, lediglich die Erika Schreibmaschine blieb zurueck. "Jens, deine Akten und dein Archiv....nimm das alles nach Hause und dort verbrennen. Das koennen wir nicht ins Haus nehmen..." An dem Abend holte ich meine Karteien, Akten und selbst zusammengestellte Archive in Einkaufsbeuteln und Pappkartons nach Hause. Mehrere Stunden brauchte ich, bis die letzten Spuren meiner Abhoeraktivitaten in Asche verwandelt wurden. In der Kueche fielen auf Grund der enormen Hitze die Plastekacheln von der Wand. Als das letzte Stueck Papier in den Flammen verschwand, kam in mir eine ungeheure Angst auf: was soll aus MIR werden? Wir haben unsere Arbeit und unsere Informationen mit unseren Leben geschuetzt. Wer schuetzt uns? Bald wurde den westlichen Geheinmdiensten Tuer und Tor geoeffnet. Es bieb nur noch eine Frage der Zeit. Weniger als ein Monat vor meiner Verschleppung besuchte ich einen alten Freund, der um die Ecke an der Bersarinstrasse wohnte. Ich zeigte ihm meinen US-Reisepass, erzaehlte ihm die Wahrheit ueber mein leben in der DDR. "Jens, iss doch in Ordnung. Wir wussten alle, wo dein Brot gebuttert ist. Macht ja nichts; es ist vorbei." Ich sagte ihm aber, dass ich Angst hatte, dass ich eines tages noch verschwinde. "Wenn mir was passiert, sollten wenigstens ein Paar Leute wissen," sagte ich. "Ach, Jens, dir passiert nichts..." Vier wochen spaeter wurde ich vor seiner Wohnungstuer unter Waffengewalt auf offener Strasse verschleppt. Genau wie die DDR-Fuehrung habe ich die Lage im Herbst 1989 voellig falsch eingeschaetzt. So habe ich diese Zeit verbracht...wie ein gejagtes Tier.

Gruesse aus Amerika

Jens


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#54

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 01.08.2010 09:52
von 2168 (gelöscht)
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Ich habe die Zeit noch am Kanten rumgebracht. Es war schon seltsam, wie ruhig und ohne Informationen (bzw. wenige) man auf der Grenzkompanie zugebracht hat. Und dann der Gegensatz im Kurzurlaub. Politik hat mich ehrlich gesagt nicht sonderlich interessiert. Ich hat zwar schon ein paar negative Erfahrungen (abhören der Elterlichen Wohnung, Mfs als Kripo getarnt bei Muttern an der Wohnungstür, Verweigerung vom Kanidaten der SED zum Mitglied der SED zu werden 1987 auf der U-Schule usw.) aber eigentlich war feiern und Frauen viel spannender für mich. Und was passiert im Urlaub? Mitten in der Disco geht die Musik aus und der DJ sagt er muss für heute aufhören. An der Strassenbahnhaltestelle ging dann sofort das Gerücht los, dass irgendetwas auf der Prager Str. bzw. Hauptbahnhof los ist (Dresden). Und schon stand ich halb betrunken in mitten von tausenden Menschen auf der Prager Str. Die brennenden Autos und die Polizei in Vollausstattung haben sich schon bei mir eingeprägt. Und ich kann sagen ich war dabei :-) Also hat man die Leute mehr oder weniger zum Bahnhof gebracht. Hätte man die Disco nicht ausfallen lassen, wären ein paar hundert Leute weniger am Bahnhof gewesen. Und ich hab dort noch einige Bekannte getroffen die nichts mit Politik am Hut hatten.
Zwei Tage später auf der GK war dann wieder alles, als wäre nie etwas gewesen. Irgendwann hat man bei uns mal vorgeglüht was wir wohl machen täten wenn wir gegen die bösen Leute mal im Hinterland eingesetzt werden. Lustig, ich war selber kurz vorher einer von den Bösen. Dazu kam es aber zum Glück nie. Mein Vater hat in Dresden auch solche Planspiele gehabt. Aber auch dort ist meines Wissens nichts schlimmes passiert. Das lustige ist wie unterschiedlich wir damals alle drauf waren. Meine Schwester war schon jahrelang starker Systemkritiker (Austritt aus der FDJ an der Penne, Schwerter zu Pflugscharren USW.) Mein Vater Oberst (stellv. Stabschef 7. Panzerdivision) und ich. War alles in allem eine Zeit die ich nicht missen möchte.
MfG. 2168


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#55

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 01.08.2010 11:07
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von 2168
Politik hat mich ehrlich gesagt nicht sonderlich interessiert. Ich hat zwar schon ein paar negative Erfahrungen (abhören der Elterlichen Wohnung, Mfs als Kripo getarnt bei Muttern an der Wohnungstür, Verweigerung vom Kanidaten der SED zum Mitglied der SED zu werden 1987 auf der U-Schule usw.) aber eigentlich war feiern und Frauen viel spannender für mich.


kleine frage am rande @2168, wie hast du bzw. ihr das damals mitbekommen ?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#56

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 01.08.2010 11:49
von 2168 (gelöscht)
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Abhören: Ein klares Zeichen von meinem Vater (Er musste es ja wissen). Das war bei einer lustigen Aussprache zwischen meinem Vater und seiner Mutter. Meine Oma hat ab und zu mal die eigentlich nicht vorhandene Westverwandschaft besucht. Als das dann irgendwie rauskam, hat man Sie von Köthen mit dem Polizeiauto bis zu uns nach Hause (Dresden) gefahren. Mein Vater sollte Ihr erklären, dass man das doch nicht macht. Dieses Gespräch wurde mit Sicherheit mitgehört. Mein Vater war Geheimnisträger. Also Pistole auch mit nach Hause.
MfS hat wie gesagt meine Mutter zu meiner Lehrzeit stark erschreckt. Ich war noch nicht zu Hause, und die oder er klingeln und stellen sich als Kripo vor. Meine arme Mutter. Abends kam dann der Besuch nochmal. Erst wurde mir gedroht, was man alles so böses über mich weis, danach wollte man eigentlich nur Informationen über ein paar Ausreisekanidaten.
In die Partei wäre ich vielleicht sogar mal freiwillig eingetreten. Aber nein, man schüchtert monatelang einen kleinen Lerhrling ein bis er endlich ja sagt. Ich bin raus aus der Tür und habe es schon bereut. Das Parteileben war aber auch ein Riesen Unterschied zwischen Betrieb und U-Schule Perleberg. Auf der U-Schule fand ich es wieder ganz OK. Aber mein Entschluss stand fest. Ich lass mich nicht zwingen. Und das haben Sie dort versucht. Als alle Uffz Schüller fröhlich auf dem Platz standen um befördert zu werden stand ich beim Reg. Kommandeur im Büro inclusive Parteichef Perleberg und musste mir Sachen anhören wie: Das ist das Ende für Deinen Vater, Du gehst die drei Jahre in die Küche USW.
Aber es gab auch Offiziere die mich selbst in Perleberg verstanden haben. Da zieh ich sogar jetzt noch den Hut. Und das 1987!
MfG. 2168


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#57

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 01.08.2010 12:45
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Kid oder besser Jens, deine Texte lese ich immer mit großem Interesse, zeigen sie doch, wie der "ehemalige Klassenfeind" tickte, wohl heute noch tickt. In einem Buch habe ich einmal die Aussage eines alten Antifaschisten gegenüber einem Offizier der Grenztruppen gelesen, das muss so kurz vor der Wende gewesen sein und der alte Mann meinte so sinngemäß: " Wenn Sie es schaffen, den Staat DDR zu vereinnahmen, wird ihre Rache...ich schreib mal nicht furchtbar, ich schreib mal, sehr nachtragend sein."
Mit "Sie" meinte er diejenigen, denen die DDR nach 1949 einen Riegel vorgeschoben hatte, ihr Eigentum zu Volkseigentum umgewandelt hatte und noch vieles andere mehr.
Geschafft haben Sie es, das muss man neidlos anerkennen, weil, und das schrieb ich auch schon mal, das Kapital und seine Handlanger sehr klug ist, sehr wandelbar und regenerierungsfähig, nur den Kniefall vom Osten, da denke ich können Sie lange drauf warten und darüber alt werden.
Hut ab vor dem, was du erlebt hast nach der Wende, durchmachen musstest und das meine ich ehrlich, mein Freund. Ich hoffe es hat dich nicht gebrochen und wenn ich deine Texte lese, finde ich meine Hoffnung bestätigt.

R-M-R


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#58

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 01.08.2010 15:32
von werner | 1.591 Beiträge

Feliks´ Sicht auf die Verhältnisse teile ich.

In einer Reihe von vertraulichen Gesprächen mit einigen anderen, auch langjährigen Mitarbeitern waren wir uns darüber im Klaren, und nicht erst 1989, dass es so nicht weitergehen konnte. Immer wieder kam Frust darüber zum Ausdruck, dass die Berichte und Informationen über Mißstände, die (auch durch IM) erarbeitet wurden und auf die Stimmung hinwiesen, vor der Weitergabe offenbar an irgendeiner Stelle bearbeitet, ignoriert, unterschlagen oder einfach nicht gelesen wurden. Und dass man Mühe hätte, die IM zu ermutigen unermüdlich weiter zu machen, nach dem Motto "Steter Tropfen . . .". An der Grundidee eines sozialistischen Gesellschaftsmodells wurde nicht gezweifelt, es ging immer nur um die Kritik am "Wie", bestimmte Maßnahmen.

Die Stagnation, Lethargie und Selbstbeweihräucherung haben wir natürlich auch wahrgenommen und haben gehofft, dass bald alle Parteien in der DDR (einschließlich der Blockparteien) eine Erneuerung herbeiführen würden. Unglücklicherweise gab es in den Führungen der Blockparteien aber genügend Persönlichkeiten, die die SED – Führung noch links überholen wollten.
In Reformen sahen sie ein Abweichen von der sozialistischen Idee. Dass die Linie der SED ja von Menschen gemacht wurde, und somit an veränderte Bedingungen anpassbar und nicht "in Stein gemeißelt ist“, ohne die sozialistische Idee zu verraten, wollten sie nicht sehen. Außenpolitisch hat man sich ja durchaus den veränderten Situationen angepasst.

Im August 1989 war eine der üblichen Besprechungen der Parteileitungen zur Vorbereitung der Parteiversammlungen. Hier wollte man tatsächlich als Kernthema über die „weitere Vorbereitung des XII. Parteitages der SED“ reden. Eine Diskussion über Ungarn, Tschechien, Stimmung in der Bevölkerung sollte überhaupt nicht geführt werden. "Keine Direktive des ZK, also wird darüber nicht gesprochen." Der damalige Sekretär der Parteiorganisation wollte sich im Sommer 1990 nicht mehr daran erinnern, dass er das abwürgen wollte.

Die berühmte Rede des Herrn Schabowski haben wir, wegen Einsatzbereitschaft, in der Dienststelle gemeinsam im Fernsehen geschaut. Nach der Rede haben sich auf meinen Kommentar „ Das war es mit der DDR, in 10 Jahren gibt es uns nicht mehr.“ einige verbal auf mich gestürzt, ich solle nicht so dummes Zeug reden, „Krenz und Schabowski drehen das wieder.“

Vor der BV versammelten sich (muss so im Oktober oder später gewesen sein) auf der gegenüberliegenden Straßenseite etwa
20 oder 30 Menschen und stellten Kerzen auf die Straße und Bordstein. OvD und Leitungsdienst wollten unbedingt einschreiten und den Störern einen Platzverweis erteilen, dazu Bereitschaftskräfte der MOS einsetzen. Da es sich aber auf öffentlichem Gelände abspielte und kein Angriff auf das Objekt zu erwarten war, war es Aufgabe der Polizei, die sich darum aber nicht kümmern wollte. Heute gäbe es sicher wegen nicht genehmigter Demonstration ein recht robustes Eingreifen der Polizei.

Um zu zeigen, wie sehr das MfS für die volkswirtschaftliche Entwicklung der DDR eintritt, hat GM H. Engelhardt irgendwann im Spätsommer/ Herbst einen Artikel in der Regionalzeitung (heute MOZ) platziert, in dem er darauf verwies, dass nur die Techniker des MfS in der Lage waren, rechtzeitig eine Steuerungseinheit für den neuesten Waschvollautomaten zu entwickeln. (Tolle Wurst, wenn sich ein Geheimdienst mit solchen Sachen beschäftigen muss und das dann auch noch in der Zeitung schreibt.)

Es gab da noch einen weiteren Artikel, in dem es darum ging, dass ein angesehener Anwalt aus „Schrottgorod“ mit intensiven Kontakten zu einer Bürgerinitiative mehr oder weniger regelmäßig nach Westberlin unter der Legende Klientenvertretung fuhr und regelmäßig nach seiner Rückkehr Aktionen einer Bürger -Initiative stattfanden. . .


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#59

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 01.08.2010 17:01
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

sorry @2168, dass dein vater seine makarow, als persönlicher waffenträger, mit nach hause nahm und dein oma westbesuche hatte, bedeutet noch lange nicht, das ihr abgehört wurdet. da die mitarbeiter der ha I persönlich abhörten wären für euch ja mindestens 2 - 3 ma rund um die uhr zum abhören nötig gewesen. was hätte diesen aufwand rechtfertigen sollen ?

also doch mehr nur so ein bauchgefühl?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#60

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 01.08.2010 17:06
von 2168 (gelöscht)
avatar

Nö, kein Bauchgefühl. Mein Vater wusste Bescheid. In unserem Haus wohnten aber auch Offiziere des MFS. Also dürfte kein Problem gewesen sein. Wissentlich ist mir aber nur der eine Tag bekannt.


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