#21

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 04.06.2010 23:16
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Aufgrund des scheinbaren Bedarfs hier nochmals das Thema, bevor sich noch mehr ihr Köpfchen anstoßen wie @Holtenauer, der sich da denkt doppelt hilft besser!

Zitat von Feliks D.
Ein Thema zum Erleben des 9. Novembers an sich und die Zeit danach hatten wir ja schon, hier geht es mir um die Zeit vor dem Mauerfall, die Gedanken, Hoffnungen und Ängste die im Sommer und Herbst 1989 das Denken vieler bestimmten.

Ich verzichte bewusst auf das Wort Wende, denn eine Wende fand in diesem Zeitraum nicht statt. Was wir alle in diesen Monaten und Tagen erlebt haben war ein Umsturz, denn eine Wende hätte bedeutet das alte System wäre erhalten geblieben und es hätte lediglich eine Wende in den Zielen, Ansichten und Maßnahmen gegeben. Dies fand jedoch nicht statt, es war ein Umsturz des Systems, genauer gesagt eine Revolution.

Im Frühjahr 1989 sah es noch so aus als bliebe alles beim alten, als wäre die DDR eine Insel inmitten der Veränderungen um sie herum. Das quasi Verbot des Sputnik und die Kommunalwahlen sorgten zwar bereits für spürbare Unruhe, die Vorgänge des Spätsommers ließen sich jedoch noch nicht einmal in Ansätzen erahnen.

Spätestens im Sommer 1989 wurde dann immer deutlicher spürbar, dass Veränderungen bevorstehen, nicht mehr aufzuhalten und letztendlich auch zwingend notwendig sind.

Wie habt ihr diesen Zeitraum bis zum Mauerfall erlebt, welche Hoffnungen und Ängste hattet ihr, habt ihr an Aktionen der Kirchenkreise, des NF oder DA oder anderer Oppositionsgruppen teilgenommen, was habt ihr unter Kollegen und in den Betrieben erlebt, wie habt ihr im privaten Bereich in dieser Zeit gesprochen, wolltet ihr das ganze System beseitigen oder wart ihr für den Erhalt des Sozialismus jedoch mit Reformen?




Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 04.06.2010 23:25 | nach oben springen

#22

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 04.06.2010 23:44
von SCORN (gelöscht)
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Zitat von Zermatt
Das ganze klingt mir viel zu einseitig,man müsste und muss auch mal die andere Seite hören,also die
der Bürgerrechtler und die auf der Strasse mit dabei waren. Oder ?



hallo zermatt,

da gebe ich dir recht. nur dürfte es schwierig sein. da ich wie gesagt aus suhl stamme waren mir auch einige leute die sich dort vor dem tor dummelten bekannt. einige sind nach einem kurzen besuch der politik, "Neues Forum", Bürgerkommitee, etc. recht schnell wieder zu ihren persönlichen befindlichkeiten gekommen, den alsbald waren sie von arbeitslosigkeit betroffen, viele verzogen in die altbundesländer, nicht wenige waren nach jahren wieder da. schon einige jahre später hatten sich ihre gemüter deutlich beruhigt, sie waren in der bundesdeutschen wirklichkeit angekommen mit arbeitsplatz- und existenzangst. nicht wenige sind mir bekannt die mittlerweile harz IV empfänger sind und fleisig die linke wählen, natürlich nicht ohne lauthals auf den "scheiß westen" zu schimpfen. einige wählen die "flasch bier" am morgen vor dem supermarkt. ander wiederum sind in gesamt deutschland angekommen und sitzen regelmäßig in diversen JVA´S in den alten bundesländern. sie haben ihre provesion nicht geändert.

fakt ist aber auch dass einige wirkliche idealisten waren die dachten eine bessere DDR gestalten zu können. gutmenschen im wahrsten sinne des wortes. sie sehen ihr anliegen von damals gescheidert. nicht zu vergessn leute wie frau lengsfeld. die überzeugt durch ihre öffentlichen auftritte höchstens noch von ihrer "ausergewöhnlichkeit". nachdem sie bei den grünen durch war hat sie nun bei der CDU auch nicht mehr besonders viele freunde.......warum wohl?

also, es wird schwer hier kompetente leute zu bekommen die unvoreingenommen und ehrlich von dieser zeit damals berichten. bleibt zu hoffen dass der eine oder andere hier her findet und seine sicht der dinge darlegt.

SCORN


zuletzt bearbeitet 04.06.2010 23:51 | nach oben springen

#23

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 04.06.2010 23:48
von Holtenauer | 1.158 Beiträge

jaja scorn, ist schon alles schlecht in Gesamtdseutschland.
Wie konnte ich da als Wessi nur ehrlich groß werden und arbeit haben.


Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


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#24

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 04.06.2010 23:56
von SCORN (gelöscht)
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Zitat von Holtenauer
jaja scorn, ist schon alles schlecht in Gesamtdseutschland.
Wie konnte ich da als Wessi nur ehrlich groß werden und arbeit haben



keine ahnung wie du darauf kommst @holtenauer, ich sagte nur dass viele die damals zu den grössten schreihälsen gehörten immer noch schreien, nur diesmal was anderes. nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt.

mir persönlich ging es zu DDR zeiten nicht schlecht, und heute komme ich eigendlich auch ausgesprochen gut in Deutschland zurecht.

SCORN


zuletzt bearbeitet 04.06.2010 23:56 | nach oben springen

#25

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 05.06.2010 00:00
von tdk03 | 240 Beiträge

... noch einmal (sinngemäß von Zermatt)... man sollte auch mal die andere Seite hören.

Grüße Thomas


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#26

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 05.06.2010 00:03
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Kannst ja gerne dazu ein Thema aufmachen oder das alte suchen, dann kann man darüber reden. Hier soll es ja heute ein anderes sein.

Aber zu dem eigentlichen Thema hier kannst du sicher auch etwas beitragen.





Wenn man sein Lebenszweck darin gesehen hat einen Beruf zu wählen, den man auch noch als Berufung angesehen hatte, in dem in erster Linie nur eine von dem größten Teil der Bevölkerung, verhaßte Diktatur geschützt und verteidigt wurde, so ist das Wegbrechen dieser Aufgabe und somit auch der Verlust dieser Aufgaben mit Sicherheit ein tiefgreifender Einschnitt in die jeweiligen Persönlichkeiten der Betroffenen! Daß Diese nicht in der Lage waren und im Grunde genommen auch gar nicht wollten, einen Sozialismus zu errichten der sich von dem "Sozialismus" in der DDR in wesentlichen Punkten unterschieden hätte, wird durch einige hier eingestellten Statements verdeutlicht! Daß man zB. auch noch auf ein Eingreifen der GSSD gehofft hatte, zeigt die ganze Verwerflichkeit dieser Ansichten. Um seine eigenen Pfründe nicht verlustig zu werden, hätte man die Ereignisse von 1953 in der DDR, 1956 in Ungarn und 1968 in der Tschechoslowakei noch mal gerne in die eigenen Gefilde geholt!! Gott sei Dank gab es damals einen Gorbartschow in Moskau und keinen Lafontaine im Kanzleramt!! In der Nacht des 9. November 1989 bin ich von Holland nach Berlin gefahren, habe auf der Mauer vor dem Brandenburger Tor mit hunderten anderer Personen getanzt, habe mich als "Mauerspecht" betätigt und habe noch nie so viele glückliche Menschen auf einem Haufen gesehen, wie in dieser Nacht!! Zu Weihnachten 1989 feierten wir erstmalig mit allen näheren Verwandten zusammen und besuchten mit insgesamt über 25 Personen den Weihnachtsmarkt in W-Berlin. Ein paar Tage zuvor überquerten wir bei Dömitz mit der holländischen Elbfähre den Fluß, Ihr glaubt gar nicht wie gut das tat!! An die Wolken vom Zweitaktgemisch der Trabbi´s erinnere ich mich noch mit Freuden als sie dann in Kassel einfielen und ich habe so manche Träne gesehen, die aus Ergriffenheit vergossen wurde, unter anderem auch von mir!!
Schönen Gruß aus Kassel


zuletzt bearbeitet 05.06.2010 00:05 | nach oben springen

#27

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 05.06.2010 00:05
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Aber nicht in diesem Thread, einfach mal das Thema beachten. Hier geht es um die persönlichen Erlebnisse und Gedanken zu der Zeit, nicht um das ausdiskutieren einzelner Sachverhalte.

Maulwurf hat einen guten Beitrag verfaßt, soll es denn so schwer sein beim Thema zu bleiben????

P.S. Auch Wosch machts vor wie es geht.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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zuletzt bearbeitet 05.06.2010 00:08 | nach oben springen

#28

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 05.06.2010 00:35
von LO-driver | 750 Beiträge

Als erstes möchte ich sagen, das es bei uns im Jahre 1988 im Tal der Ahnungslosen schon Böse Fernsehsender per Kabel gab. Auf Grund dieser Tatsache und der Diskusionen auf Arbeit ist mir schon sehr zeitig klar geworden, das es hier ein nicht Abzuschätzendes Ereignis geben wird. Nach den Vorfällen mit der Volkskammerwahl, China, Grenzschließung CSSR und Grenzöffnung in Ungarn haben viele nur mit Angst auf das geschaut, was macht die GSSD hier im Lande. Es waren noch viele Ältere Kollegen die 1953 im Hinterkopf hatten.
Als dieses Problem scheinbar ins Positive zu kippen schien, ging es Mutig mit den Füßen auf die Straße.
Alle Angst war abgestreift und es ging vieles. Auch auf Arbeit haben die Parteileute nichts mehr entgegen zu setzen gehabt. Die Zeit ist einem wie im Flug vorgekommen, jeden Tag neue Nachrichten in Politik, Arbeitswelt und auch im Privatbereich. Aber auch Sorge wie geht was weiter. Doch es ist eine Interessante Zeit gewesen. Auch wen die Probleme heute anders sind, aber es mußte einfach so sein. Das JETZT wird sich auch wieder ändern. Immer wen die Zeit dafür Reif ist.

LO-D



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#29

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 05.06.2010 00:48
von Altermaulwurf (gelöscht)
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In meiner Heimatstadt kam es dann aber auch relativ schnell zu besorgten und nachdenklichen Stimmungen.
Sorgen machte man sich nicht ohne Grund um die Arbeitsplätze und einen Ausverkauf an den Westen.

Interessant für mich war die Reaktion der Menschen auf die neue Situation, ehemalige Gegner zeigten sich überraschender Weise fair und hilfsbereit, während ehemalige gute Genossen einen nicht mehr kannten und schon theatralisch - dramaturgisch ausgefeilte Widerstandslegenden über sich zusammen sponnen. Hervorgetan haben sich da einige Grenztruppenoffiziere die "leider" vergebens auf eine Übernahme hofften

Überrascht war ich auch von der Reaktion der Bundesbeamten an unseren Grenzübergang, trotz meiner Vorgeschichte wurde ich eigentlich nicht ausgeschlossen und dürfte selbst an einer gemeinsamen Exkursion teilnehmen.

Vielen etwas nachdenkenden Menschen war nach einer kurzen Phase der Euphorie ehrliche Antworten anscheinend lieber, als dümmlich zur Schau gestellte Anbiederung.


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#30

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 05.06.2010 08:13
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von SCORN

Zitat von Thunderhorse

den oder dem
bzw.
Wieviele Tote?
An jenem Tag/Abend!


exakt am abend/nacht der besetzung erschoss sich ein operativer mitarbeiter mit seiner dienstpistole im dienstzimmer. von damls anwesenden wurde die situation als progromstimmung geschildert. ein ortskundiger führer konnte die "bürgerbewegten" an alle relevanten punkte der bv dirigieren. es handelte sich um einen ehemaligen mitarbeiter der wegen kameradendiebstahls kurz zuvor aus der bv geflogen war.
tage später, der genaue zeitpunkt ist mir nicht erinnerlich der leiter der bv, generalmajor Lange.
von lange kam der befehl an die wache auf keinen fall die waffen einzusetzen. nichts desto trotz war er im fokus der "bürgerbewegten" ohne eine chance auf erklärung oder rechtfertigung. in dieser situation zog er den freitod vor.
mehr tote sind mir in bezug auf die bv suhl nicht bekannt, obwohl es quellen gibt die von zwei toten in der nacht der besetzung sprechen.
SCORN




SCORN,

ja es war einer und nicht, wie anderweitig (unwissend suggeriert?) mehrere. ("den Toten")

GM L. kann ich Dir bei Bedarf raussuchen, falls Interesse.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 05.06.2010 08:25 | nach oben springen

#31

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 05.06.2010 08:18
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Feliks D.
@Thunderhorse
Zweifel du mal wieder alles an, aber vergiss nicht deine Behauptungen anschließend wieder per PM an andere User zu schicken. Nicht das sonst noch Widerspruch kommen könnte. Respekt mein "Freund" was für eine Leistung.
Du wirst schon wissen was ich meine, falls nicht ein kleines Zitat um dir auf die Sprünge zu helfen und für andere die nicht gleich wissen welcher Methoden du dich gern bedienst.

Zitat von 94

Andererseits möchte ich auch eine gewisse Entäuschung hier äußern. Da werden Links, die IMHO von allgemeinen, weil themenbezogenen Interesse (hoffe ich jetzt mal) sind als PM versendet, um heutige Jugend auf politisch korrekte Pfade zu locken, die diese dann effektvoll in der Diskussion (gezielt?) vorzuführt. Also da donnert es doch in der Hose.





Ist dieser Beitrag von Felix D. jetzt als offene Drohung zu betrachten???


Nu Mister Ober....,

ich bezweifle nicht, dass es einen Toten an jenem Tag gegeben hat.
Vorgang BV Suhl ist mir bekannt.

Und was ich wem als Quellenhinweis (für Recherche) per PN sende, dürfte Dich eigentlich nicht interessieren.
Wie dann der/die jeweilige Person eine Bewertung durchführt liegt im Ermessen der Empfänger.
Die Links sind im übrigen in diesem Form ebenfalls schon eingestellt, von anderen Usern, in anderen Bereichen.
Eventuell gabs auch Verluste nach dem letzten großen Krach.

[rot]Alleine Deine Äußerung diesbezüglich ist übrigens ein Interessanter Aspekt.[/rot]
Kannste ja gleich meine Bemerkungen dazu, falls vorhanden, öffentlich einstellen.
Gibts da eventuell Probleme in Sachen ........!!!!!!!!!!!!!!

Wußte gar nicht, dass ich einen Felix D. zu meinem Freundeskreis zählen darf.
Kann ich aber gerne darauf verzichten.
Dickes Grinsen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 05.06.2010 13:48 | nach oben springen

#32

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 05.06.2010 10:54
von Gelöschtes Mitglied
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Naja, ich habe die ganze Sache zunächst freudig erwartet hinsichtlich Reformen. "Deutschland, Deutschland" Rufe und der Ruf nach Wiedervereinigung war erst im Frühjahr 1990 zu hören. Zunächst in einigen der vielen neuen Zeitungen. Dann gröhlten vereinzelte Gruppen danach. Erst nachdem massiv Politprominenz vor Ort war, flankiert von Rock & Popkonzerten sowie kostenloser Getränke und Bratwurst, konnten man die Rufe nach dem "einig VAterland" von größeren Gruppen hören. Erst Unternehmenspleiten und Arbeitslose wurden nicht wahrgenommen, es fand auch kaum gehöhr in der Presse. Als 1991 zunehmend große Unternehmen krachten (In Eisenach 8000 Arbeitslose auf einen Schlag) kam der große Katzenjammer.

Die meisten der Leute hier wollten zumindest nicht gleich eine Wiedervereinigung, die kommenden Probleme waren absehbar. Gut fand ich persönlich, das die Behörden in Form der Sicherheitsbehörden besonnen gehandelt haben. Einzige besondere Erinnerung in Eisenach bei mir ist, als der Zug der Prager Botschaft durchfuhr. Der Bahnhof war voll. Einige Dunselmänner wollten den Zug zum Halten bringen, indem sie die Gleise betraten. Der Zug deshalb auf einem Gleis auf der anderen Seite des Bahnhofs kurzfristig umgeleitet.

Ich selbst war auch einmal zu diesen Montagsdemos. Im allgemeinen passierte dort eher wenig, wie ich aus der Erinnerung heraus meine. Als die DDR langsam zerfiel hatte ich durchaus Ängste, man kannte ja durchaus die BRD aus dem TV oder Radio. Zudem wohnte der Großteil meiner Familie im Westen. Wirtschaftlich hatte ich tatsächlich Angst, was die Zukunft bringt.


zuletzt bearbeitet 05.06.2010 10:57 | nach oben springen

#33

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 07.06.2010 07:05
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Danke @EDGE für diese Zeilen zum Thema


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#34

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 07.06.2010 07:49
von schlaudi | 46 Beiträge

Hi,

also ich war ja damals 17 und ging auf die EOS, heute würde man sagen Gymnasium. Ich war nie ein großer Freund der DDR. Schon in der Schule habe ich mir Stundenlang die Atlanten mit den raren Karten von Westeuropa und den USA angesehen und von diesen Ländern geträumt. Jedes Buch aus der Bibo mit Bildern von z.B. New York habe ich mir zichmal angesehen und mir vorgestellt wie es dort denn sei. Ich hörte am WE in Bayern 3 die Verkehrsnachrichten mit den Meldungen von Rückreisestaus aus den Skigebieten. Ich hatte in meiner sch.... DDR nichtmal ein paar vernünftige Ski und Skihänge gab es auch kaum und wenn dann brauchte man Beziehungen um an einen der raren, aber erforderlichen Haken zu kommen. Ich war irgendwie damals völlig unzufrieden mit dem Land. Auch die Gängelei bei FDJ, DSF und GST ging mir schon länger auf den Keks. Ich hatte schon früh die Absicht irgendwie in den Westen zu kommen. Nur wie wußte ich noch nicht. Ein vager Plan war es über Jugoslawien zu versuchen. Dann bekamen meine Eltern eine Reise nach Schweden, aber leider ohne mich. Vermutlich wäre ich dort geblieben *ggg* Dann kam mir der Gedanke mich zu den Grenztruppen zu melden. Drei Jahre mußte ich ja eh zur Armee. Dort hätte sich vielleicht etwas ergeben...

Zwischenzeitlich kam die Wende und sofort war ich mit vollem Eifer bei der Sache. Beziehungen zu "konterrevolutionären" Kräften hatte ich und schon ging es bald zu den ersten Montagsdemos nach Dresden: Fit-Flasche aufgeschnitten und Kerze rein. Wir sind meist im Konvoi mit Autos gefahren, nachdem man sich irgendwo auf dem Feld vorher getroffen hatte. Da es keine Kopierer gab, hab ich fleißig Flugblätter vom Neuen Forum auf meiner Erika abgetippt und dann verteilt:

g144-Aufrufe-des-neuen-Forums.html

Ich kann mich dann erinnern, dass ich jede Fernsehmeldung und jede Zeitung regelrecht mit viel Genugtuung eingesogen hab. Zeitungsausschnitte von damals hab ich heute noch:

g145-Zeitungsberichte-der-quot-Jungen-Welt-quot-Oktober.html

Als dann die Mauer fiel, gab es für mich nur eins: In den Zug und ab nach Berlin. Meine Eltern dachten ich wär für immer weg. Aber das schien mir nun nicht mehr nötig zu sein. Dann ging es ganz schnell:

- es gab keinen Stabi-Unterricht mehr. Der Lehrer war ne asolut rote Socke und ein Stinkstiefel noch dazu. Das war für uns wie eine Befreiung.
- ich mußte keine Prüfung im verhaßten Fach Russisch ablegen,
- ich mußte nicht zur Armee
- in meiner Zivildienstzeit direkt ab 1990 bekam ich schon ordentlich (West-)geld. Bald konnte ich die Fahrerlaubnis machen und mir nen Trabi kaufen, wenig später einen Opel Ascona.
- direkt nach der Zivi-Zeit machte ich eine Lehre im Westen, bekam dort auch ordentlich Geld und war ganz nah an meinen geliebten Alpen.

Für mich war die Zeit also voll von positiven Ereignissen. Wehmut, Trauer oder änliches habe ich damals und auch heute nicht empfunden. Ich fühle mich auch nicht "besiegt" oder sowas, sondern eher vom Kommunismus befreit.

Viele Grüße

Sascha


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#35

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 07.06.2010 07:55
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Eine ehrliche Meinung die zu akzeptieren ist, danke dafür.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#36

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 07.06.2010 09:11
von schlaudi | 46 Beiträge

Hi,

Zitat von Feliks D.
Eine ehrliche Meinung die zu akzeptieren ist, danke dafür.



so ist es nunmal. Was hier auch schon oft diskutiert wurde: Ein Gang über die Grenze kam für mich absolut nicht in Frage. Zu gering war die Kenntnis über die Grenzsicherungsanlagen. Ich wußte auf jeden Fall, dass ein Gang über die Grenze tödlich sein könnte. Die Aussicht auf Erfolg stufte ich als äußerst gering ein. Der Plan zu den Grenztruppen zu gehen, so sich dazu eine Möglichkeit ergeben hätte, erschien mir als der reellste Möglichkeit Kenntnisse über die Grenzanlagen zu erlangen und ggfs. auch eine Flucht zu planen.

Aus meiner Schule gelang zwei Mitschülern aus dem Jahrgang über mir die Flucht über die Tschechei. Ein Freund aus der Tschechei hat nach Westberlin geheiratet, mußte aber erst sein Studium abzahlen, bevor er ausreisen konnte. Im Frühjahr 89 reiste eine Cousine per Ausreiseantrag aus. Im Sommer 89 flüchteten zwei Klassenkameraden über die Botschaft in Ungarn und eine über die Botschaft in Polen. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon der Meinung, dass es die DDR mit Ihrem Grenzregime nicht mehr lange geben könne und legte alle Fluchtpläne vorläufig ad Akta...

Viele Grüße

Sascha


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#37

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 07.06.2010 10:23
von turtle | 6.961 Beiträge

Ich habe mit großem Interesse die Beiträge hier gelesen. Besonders die Sichtweite der Ex-Mitarbeiter welche dem Staat DDR dienten konnte ich durchaus nachvollziehen.
Ich empfinde keinen Hohn oder irgend welche Schadensfreude da ich gerade diese Menschen nicht als meine Freunde bezeichnen konnte. Eigentlich waren sie doch genug damit bestraft als sie feststellen mussten das ihre Weltanschauung ,ihre Ideale und Überzeugung so viel an Wert verloren hatte. Niemand sollte wegen seiner Religion oder politischen Überzeugung Nachteile haben. Hierzu bedaure ich Ungerechtigkeiten. Würde mich aber trotzdem freuen wenn der Eine oder Andere von diesen Leuten mehr Unrecht welches damals in ihrem Staat geschah zugeben. So unbeteiligt waren bestimmt nicht alle! Vielleicht eine Frage an die Ex-Mitarbeit des MfS . Ihr habt doch gewusst oder wissen müssen wie es im Volk aussieht,und wo der Weg hingeht?
Kam den niemals die Idee einer“ Palastrevolution „ von innen um zu retten was zu retten ist?
So gelähmt könnt ihr doch überhaupt nicht durch die Ereignisse gewesen sein. Bei der Fülle der Informationen welche dem MfS zugetragen wurden war das doch alles so erkennbar! Ich persönlich bin froh das Deutschland wieder vereint ist! Für mich war die DDR so wie sie war nicht meine Heimat.Genau so akzeptiere ich deren Meinung welche heute Deutschland nicht als ihre Heimat betrachten,da sie die DDR als ihre Heimat betrachtet haben. Es nützt aber nicht vergangenem nachzutrauern ,heute leben wir in Deutschland und müssen hier mithelfen dieses Land zu gestalten. Unrecht und Ungerechtigkeiten sind auch hier anzuprangern. Ich gehe auf manche Demo oder versuche möglichst richtig zu wählen. In der DDR war ich kritisch und heute bin ich es auch noch!
Aber um zum Ursprung des Themas zurückzukommen.
Ich habe den Herbst 1989 teils ungläubig am Fernseher verfolgt ,und gehofft das es friedlich bleibt.
Ich hatte Hoffnung auf eine „bessere DDR“ . An eine Wiedervereinigung hatte ich im Herbst 89 noch nicht geglaubt. Später nach dem Fall der Mauer schon!

Gruß Peter(turtle)


zuletzt bearbeitet 07.06.2010 18:39 | nach oben springen

#38

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 07.06.2010 12:20
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat
An eine Wiedervereinigung



Eine solche gabs ja auch nie :-)
Es gab einen Beitritt der 5 neuen Bundesländer der DDR zur BRD.

Wenn man dazu fragt, ob man die Palastrevolte wollte, das ist doch etwas Weltfremd. Man geht zu einer Behörde wie Polizei, Armee oder Staatsschutz aus Überzeugung. Man ist ja auch meist davon überzeugt, das der Lebenspartner der richtige ist, auch wenn es sich manchmal anders herausstellt. In den letzten Jahren, Okay, da hätte man revoltieren können, aber man hoffte, es wird besser.

Heute ist es noch schlimmer, die Leute, die am niedrigsten stehen, die schmeissen sich gegenseitig Knüppel zwischen die Beine. Kassierer werden im Supermarkt überwacht (Eigentlich gilt Schuldbeweis nachträglich) Sonderschichten (vor allem im Osten) sind aeine Regelmässigkeit und Löhne werden immer weniger.

Als ich kurz Leiharbeiter war, sollte uns beim Dauerentleiher die bezahlte Pause gestrichen werden (also unbezahlte Pause). Von 65 Kollegen folgten mir 3. Anschliessend war ich der Böse, weil ich höher Bezahlt war. Gut, das ich dieses Kapitel nicht mehr Nötig habe.

Heute beschwerrt sich keiner mehr groß. Und wenn, kann man ihne mit recht subtilen Maßnahmen ruhig stellen.


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#39

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 07.06.2010 12:49
von Anton | 156 Beiträge

So ca. Mitte der 80iger Jahre, als ich meine Lehre bei der Reichsbahn begann und so einige verschiedene Betriebe während meiner Ausbildung kennenlernte, hatte ich so ein unangenehmes Gefühl von Rückläufigkeit und Stagnation in der DDR. R-M-R schrieb in einem ähnlichen Zusammenhang von einer bleiernen Zeit. Und dieses Gefühl nahm auch im Laufe der Jahre nicht ab, sondern gipfelte im Sommer 1989 als die ersten Massenfluchten von DDR-Bürgern über Ungarn einsetzten zu einem Gefühl: Das ist der Anfang vom Ende!

Als wichtigen Grund für die damalige Entwicklung, die schließlich zum Verschwinden der DDR von der Landkarte führte, sehe ich, daß viele Menschen in Ost und West die deutsche Teilung als widernatürlich empfanden. Und da war die Zuordnung der Gesellschaftssysteme erst einmal sekundär. Das Eingesperrt-sein, die Gängelei bei den Behörden, das ökonomische Auseinander-driften der Systeme etc. zwangen viele Menschen in der DDR zur Resignation und den Rückzug in die private Nische. Und genau diese Bürger rappelten sich 1989 auf und forderten Veränderung.

Ich lese in diesem Zusammenhang oft das Wort Konterrevolution. Da frage ich mich, welche Revolution wurde denn gekontert?
Die Teilung Europas war eine Folge des Ergebnisses vom zweiten Weltkrieg. Die Entwicklung hätte auch durchaus anders verlaufen können, wären sich die Alliierten früher einig gewesen. Aber Stalin zog es vor, seinen Machtbereich auf die Gebiete, die durch die rote Armee von den Nazis befreit worden waren, auszudehnen (außer Österreich). Und diese Ausdehnung des Machtbereiches wurde mit brutalsten Mitteln durchgesetzt wie z. B. die Schaffung des eisernen Vorhangs, Morde, Deportationen in Gulags etc. Von einer Revolution kann in diesem Zusammenhang nicht die Rede sein. Das ist eher die Sichtweise einer stalinistischen Geschichtsdarstellung, so wie sie den DDR-Bürgern jahrzehntelang eingehämmert wurde.

VG Anton



zuletzt bearbeitet 08.06.2010 02:01 | nach oben springen

#40

RE: Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?

in Das Ende der DDR 07.06.2010 17:14
von nolle (gelöscht)
avatar

Zitat von Anton
So ca. Mitte der 80iger Jahre, als ich meine Lehre bei der Reichsbahn begann und so einige verschiedene Betriebe während meiner Ausbildung kennenlernte, hatte ich so ein unangenehmes Gefühl von Rückläufigkeit und Stagnation in der DDR. RMR schrieb in einem ähnlichen Zusammenhang von einer bleiernen Zeit. Und dieses Gefühl nahm auch im Laufe der Jahre nicht ab, sondern gipfelte im Sommer 1989 als die ersten Massenfluchten von DDR-Bürgern über Ungarn einsetzten zu einem Gefühl: Das ist der Anfang vom Ende!

Als wichtigen Grund für die damalige Entwicklung, die schließlich zum Verschwinden der DDR von der Landkarte führte, sehe ich, daß viele Menschen in Ost und West die deutsche Teilung als widernatürlich empfanden. Und da war die Zuordnung der Gesellschaftssysteme erst einmal sekundär. Das Eingesperrt-sein, die Gängelei bei den Behörden, das ökonomische Auseinander-driften der Systeme etc. zwangen viele Menschen in der DDR zur Resignation und den Rückzug in die private Nische. Und genau diese Bürger rappelten sich 1989 auf und forderten Veränderung.

Ich lese in diesem Zusammenhang oft das Wort Konterrevolution. Da frage ich mich, welche Revolution wurde denn gekontert?
Die Teilung Europas war eine Folge des Ergebnisses vom zweiten Weltkrieg. Die Entwicklung hätte auch durchaus anders ablaufen können, wären sich die vier Alliierten früher einig gewesen. Aber Stalin zog es vor, seinen Machtbereich auf die Gebiete, die durch die rote Armee von den Nazis befreit worden war, auszudehnen (außer Österreich). Und diese Ausdehnung des Machtbereiches wurde mit brutalsten Mitteln durchgesetzt wie z. B. die Schaffung des eisernen Vorhangs, Morde, Deportationen etc.). Von einer Revolution kann in diesem Zusammenhang nicht die Rede sein. Das ist eher die Sichtweise einer stalinistischen Geschichtsdarstellung, so wie sie den DDR-Bürgern jahrzehntelang eingehämmert wurde.

VG Anton


_____________________________________________

Danke @Anton,
das trifft mein damaliges Lebensgefühl sehr gut. Man hat sich zurückgezogen, aber auch gedacht- das soll jetzt immer so weitergehen? Lüge und Betrug, vor allen Dingen immer dieses in die eigene Tasche lügen- größte DDR der Welt- baut den Superchip und und und.
Um jetzt nicht den Vorwurf des OT zu bekommen.
Das wichtigste (eigentlich auch das erstaunlichste) war damals für mich das schon nach kurzer Zeit absehbar war das nicht der Weg des "Himmlischen Friedens" beschritten wurde. Auch weil er ja für einige (oder viele?) scheinbar eine durchaus denkbare Alternative darstellte.
tschüß


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