#21

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:08
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Bella, ich musste so lächeln bei deinem "strammen Nazi". Ich war schon immer ein Einzelgänger, hatte aber auch gute Freunde in der Kindheit und heute ebenfalls noch.
Weiter bin ich in einer sehr bunten Familie..Arbeiter bzw. Werktätige, Privatfabrikanten zu DDR-Zeiten, eingeheiratete Juden aufgewachsen. Ich sah schon als Kind die Gegensätze zwischen normaler Wohnung und Palast, bzw Fabrikantenvilla, das hat mich enorm geprägt, obwohl dieser Familienzweig mit dem Palast auch bloß aus Fleisch und Blut war, sehr bodenständig und gut diplomatisch mit dem sozialistischen System konnte, ohne sich zu verbiegen oder nicht mehr in den Spiegel schauen zu können.
Was wollte ich da im Westen, im Gegenteil, ich wollte den Palast, zumal meine Fabrikantentante das große menschliche Vorbild für mich war, heute noch ist. Ob ich ihn bekommen habe, den Palast? Das wird Stoff für ein Buch, da greife ich nicht vor.



Siehste...und genau diese Einzelgänger waren die *Feindlich Negativen Elemente* halt auch....die dir nich leid tun....nachher waren es sogar hundert Tausende und am 9ten Oktober 1989 sogar eine Million *Feindlich Negativer Elemente* die dir als Ex-Pionier wohl nich leid taten....du hast wohl immernoch gehofft, das keiner davon deine heilige Pioniertechnisch nach innen perfektionierte Grenze verletzen würde....

...echt ey....manchmal bis du echt sowat von schwammig....weichst aus mit die bösen Gross-Fabrikanten und so....hör mal auf, der Feind, den du als Pionier mithelfen solltest im Land zu halten, war meist Angehöriger der Arbeiterklasse....deiner Klasse....ich war auch nur Arbeiter und hatte keine Villa und ne dicke Fabrik....

groetjes

Mara, die es lustig findet, wie verschieden wir beide denken....


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#22

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:11
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Ich will mich wirklich nicht streiten, aber ich denke, ich war mehr am Kanten als die meisten Grenzposten.
Und das auch an Stellen, wo nicht jeder hin kam!
Aber das hat mit Euren Threat nichts zu tun.

Nix für Ungut
Theo 85/2


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#23

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:12
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Wieder muss ich lächeln Bella, weil du doch meinst...mal so sinngemäß : " Ich, Bella bin so frei wie ein Vögelein und fliege mit meinem Truck hin, wo ich wolle und keine Gesellschaftsordnung kann mir, weil ich doch frei bin, das wollte ich schon in der DDR und"...soll ich weiterschreiben von deiner Fata Morgana, meine Freundin?
Du bist doch eine große Träumerin und ich der Geschichtenerzähler mit zuviel Phantasie.
Rüganer, was den "strammen Nazi" betrifft, da steh ich drüber, Bella ist noch jung und wild.

R-M-R


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#24

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:17
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Hätte jeder DDR Bürger genau über die Grenze bescheid gewusst, hätten uns die Ausreisewilligen damals überrannt.
Zum Glück wusste damals niemand zu 100% bescheid.
Viele wussten nicht einmal, dass es an der GG 2 Zäune gab und dass der letzte Zaun nicht die Grenze wahr wussten noch viel weniger.
Deshalb gingen wohl auch viele Festnahmen auf das Konto von Unwissenheit.
Aus damaliger Sicht nat. ein Glück für jeden Grenzer.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#25

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:25
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Wieder muss ich lächeln Bella, weil du doch meinst...mal so sinngemäß : " Ich, Bella bin so frei wie ein Vögelein und fliege mit meinem Truck hin, wo ich wolle und keine Gesellschaftsordnung kann mir, weil ich doch frei bin, das wollte ich schon in der DDR und"...soll ich weiterschreiben von deiner Fata Morgana, meine Freundin?
Du bist doch eine große Träumerin und ich der Geschichtenerzähler mit zuviel Phantasie.
Rüganer, was den "strammen Nazi" betrifft, da steh ich drüber, Bella ist noch jung und wild.

R-M-R



Du hast den strammen Nazi als Metaffa, oder wie man dat schreibt, wenigstens verstanden....wenn jemand mich richtig ließt, erkennt man das....und naja, ich scheiß sowieso auf's Gouverment...egal in welchen Staat dieser Welt...alles nur Wichtigtuer, die einem sagen wollen, was man zu tun hat und unzählige bescheuerten Regeln dafür aufstellen wollen....

....aber das was mich am meisten freut und ich als Kompliment erfahre von dir RMR, ist das du mich als jung bezeichnest....echt danke dafür....

...und naja wild....wild werd ich noch sein, wenn ich dein Alter erreicht hab....das hab ich mir schon damals als DDR-Pimpf vorgenommen und dem bin ich bisher immer nachgekommen....auch wenn ich mich wie du in gewisser Weise anpassen muß....

niente per non buono, hahahaha....niks für ungut

Mara


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#26

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:27
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Oss`n
Hätte jeder DDR Bürger genau über die Grenze bescheid gewusst, hätten uns die Ausreisewilligen damals überrannt.
Zum Glück wusste damals niemand zu 100% bescheid.
Viele wussten nicht einmal, dass es an der GG 2 Zäune gab und dass der letzte Zaun nicht die Grenze wahr wussten noch viel weniger.
Deshalb gingen wohl auch viele Festnahmen auf das Konto von Unwissenheit.
Aus damaliger Sicht nat. ein Glück für jeden Grenzer.



Oss'n, der Fakt der sehr viele zurückgehalten hat war schlicht der....entweder im Gefängnis zu enden oder totgeschossen zu werden....

groetjes

Mara


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#27

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:31
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Nichtsdestotrotz brachte ein Bausoldat es bis zum Verteidigungsminister.



Feliks, ist dir zufällig bekannt, warum der Herr bei den Spatensoldaten war...???

Das müßte doch erwähnt werden....so bleibt natürlich viel Raum für Auslegungen....oder....

groetjes uit Schwegenheim

Mara


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#28

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:37
von wosch (gelöscht)
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Hallo Freunde!!
Um die Frage bezüglich des Thread-Themas "Wieviel wusste der normale Bürger über die Grenze" korrekt beantworten zu können, müßte man sich erst einmal darüber kundig machen, was man unter einem "normalen" Bürger zu verstehen hat!! Kann mir mal Jemand erklären, worin sich der "normale Bürger" von einem "Unnormalen Bürger" unterscheidet und wußte der "Unnormale" von der Grenze mehr wie der "Normale" Der Fragestellung entnehme ich im Umkehrschluß, das es da auch Menschen gab, die nicht "normal" waren, waren davon etwa auch welche an der Grenze? Dies ist jetzt keine Ironie, sondern eine ernsthafte Frage!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#29

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:41
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Theo, sehr schönes Avatar bei dir. Zur Ehre der ehemaligen Grenzpioniere hab ich mal einen alten Text hervorgekramt, obwohl ich eigentlich nicht mehr so auf den ganzen alten Armeesch..ß stehe.

Die Erklärung über die Pioniere noch mal: Die Pioniere (franz. “Fußsoldat“) sind besondere Truppenteile (Spezialtruppen), zu ihren Aufgaben gehören u.a. der Straßen - ,Brücken - und Stellungsbau, das schaffen von Sperren und Gassen usw.

Hatte wohl eine lange Tradition, das Handwerk des Pionier, des "Fußsoldaten".

R-M-R


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#30

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:47
von nucleardirk (gelöscht)
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Zitat von wosch
Hallo Freunde!!
Kann mir mal Jemand erklären, worin sich der "normale Bürger" von einem "Unnormalen Bürger" unterscheidet und wußte der "Unnormale" von der Grenze mehr wie der "Normale" Der Fragestellung entnehme ich im Umkehrschluß, das es da auch Menschen gab, die nicht "normal" waren, waren davon etwa auch welche an der Grenze?



Meiner Fragstellung lag mehr oder weniger folgender Gedanke zu Grunde:

Der normale Bürger = Tante Erna die auf einer LPG Ihrer tätigkeit nachging, wie eben Tante Erna die heute beim Rewe an der Kasse sitzt.

Der "unnormale" Bürger = NVA, VoPo, Grenztruppenangehöriger, MfS Mitarbeiter usw.


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#31

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:48
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Theo, sehr schönes Avatar bei dir. Zur Ehre der ehemaligen Grenzpioniere hab ich mal einen alten Text hervorgekramt, obwohl ich eigentlich nicht mehr so auf den ganzen alten Armeesch..ß stehe.
Die Erklärung über die Pioniere noch mal: Die Pioniere (franz. “Fußsoldat“) sind besondere Truppenteile (Spezialtruppen), zu ihren Aufgaben gehören u.a. der Straßen - ,Brücken - und Stellungsbau, das schaffen von Sperren und Gassen usw.
Hatte wohl eine lange Tradition, das Handwerk des Pionier, des "Fußsoldaten".
R-M-R



Ich weiß nur noch, wie froh die anderen Jungs waren, wenn sie im Winter "10 Grad minus oder mehr" nach vielen Stunden Abriegelung endlich wieder rein konnten, weil wir den Fehler im GSZ endlich gefunden hatten! Die haben dann etwas anders über uns gedacht!!

Theo 85/2


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#32

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:52
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von wosch
Hallo Freunde!!
Um die Frage bezüglich des Thread-Themas "Wieviel wusste der normale Bürger über die Grenze" korrekt beantworten zu können, müßte man sich erst einmal darüber kundig machen, was man unter einem "normalen" Bürger zu verstehen hat!! Kann mir mal Jemand erklären, worin sich der "normale Bürger" von einem "Unnormalen Bürger" unterscheidet und wußte der "Unnormale" von der Grenze mehr wie der "Normale" Der Fragestellung entnehme ich im Umkehrschluß, das es da auch Menschen gab, die nicht "normal" waren, waren davon etwa auch welche an der Grenze? Dies ist jetzt keine Ironie, sondern eine ernsthafte Frage!!
Schönen Gruß aus Kassel.



Der "normale Bürger" ist doch hier nur umgangssprachlich zu sehen mein lieber wosch. Wenn du ihn schon definieren möchtest dann würde folgende sicher am treffendsten sein: "Der Otto Normalbürger ist eine fiktive Person, die die durchschnittlichen Kenntnisse der Bevölkerung hat".
Als, lediglich von dir ins Spiel gebrachte, "unnormale Bürger" wären in diesem Fall also z.B. Grenzer anzusehen.

Ich hoffe dies beantwortet deine Frage und andere in deiner Frage enthaltene Nuancen habe lediglich ich, mit meinem angeborenen Misstrauen, als solche empfunden.

Jetzt könntest du nucleardirk sicher noch mehr helfen, indem du ihm schreibst was du vor deiner Flucht über die Grenze wußtest. Wenn es doch nicht viel war so wußtest du doch das ein Grenzdurchbruch tödlich enden könnte, denn umsonst hast du deinen Weg der Flucht nicht gewählt.

Freundliche Grüße vom, nach deinen Worten schon immer freundlichen, Feliks D.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 16.05.2010 20:58 | nach oben springen

#33

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 20:52
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Theo, sehr schönes Avatar bei dir. Zur Ehre der ehemaligen Grenzpioniere hab ich mal einen alten Text hervorgekramt, obwohl ich eigentlich nicht mehr so auf den ganzen alten Armeesch..ß stehe.

Die Erklärung über die Pioniere noch mal: Die Pioniere (franz. “Fußsoldat“) sind besondere Truppenteile (Spezialtruppen), zu ihren Aufgaben gehören u.a. der Straßen - ,Brücken - und Stellungsbau, das schaffen von Sperren und Gassen usw.

Hatte wohl eine lange Tradition, das Handwerk des Pionier, des "Fußsoldaten".



Hast du gar den Scheiß da anner Grenze mit aufgebaut, so wie er war RMR....hmmm, dann kann ich deinen Ausführungen über Blindheit bestens folgen weiter oben im Fred....falls es nich so sein sollte, entschuldige bitte....

Ich bin halt so....always to the point....

Mara


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#34

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 21:08
von wosch (gelöscht)
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Zitat von nucleardirk

Zitat von wosch
Hallo Freunde!!
Kann mir mal Jemand erklären, worin sich der "normale Bürger" von einem "Unnormalen Bürger" unterscheidet und wußte der "Unnormale" von der Grenze mehr wie der "Normale" Der Fragestellung entnehme ich im Umkehrschluß, das es da auch Menschen gab, die nicht "normal" waren, waren davon etwa auch welche an der Grenze?



Meiner Fragstellung lag mehr oder weniger folgender Gedanke zu Grunde:

Der normale Bürger = Tante Erna die auf einer LPG Ihrer tätigkeit nachging, wie eben Tante Erna die heute beim Rewe an der Kasse sitzt.

Der "unnormale" Bürger = NVA, VoPo, Grenztruppenangehöriger, MfS Mitarbeiter usw.





Meine Tanten hießen "Hella", "Anni", "Emma", "Elisabeth", "Meta" und "Alwine" und waren übrigens alle normal!! Für Pitti : Meine Tante "Alwine" war übrigens die Mutter von "unserem" Holzschuhmacher! Da alle meine Tanten ziemlich dicht am Grenzgebiet wohnten, wußten sie als ganz "normale" Menschen ziemlich genau, was an der Grenze abging, ARD und ZDF funzte da übrigens auch und wenn es mal wieder eine "Großlage" gab, hatten sie es auch mitbekommen. Das Schild mit der Bezeichnung "Letzte Abfahrt bis zur Grenze" lag ihnen sprichwörtlich vor der Nase und daß die Grenzanlagen so gebaut waren, daß sie keine Matchbox-Autos aufhalten sollten war in ihrer Umgebung auch kein Geheimnis!! Daß "scharf" geschossen wurde, wußte da Jeder!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#35

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 21:15
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Bella, von der Pike auf, also erst Kolonnenweg legen, Grenzsignalzaun errichten, dann ZaunI, der 3,20 Meter hohe letzte Zaun zu Westdeutschland, deiner " großen Freiheit Nummer 7", hin zur Selbstschussanlage 501/ SM70.
Es war ein ganz normaler Werdegang eines Grenzpionier der DDR....,sagt der Rainer-Maria, dann nimmt seine Enkelin auf die Knie...sie liebt die kleinen gelben Kulleraffen, wenn sie so Fratzen ziehen, er streicht ihr liebevoll übers Haar und denkt so bei sich: " Wenn du mal alt genug bist, erzählt dir der Opa davon".

R-M-R


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#36

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 21:16
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Ich möchte zu dem von Wolfgang noch hinzufügen, das die Abschreckung doch wirksamer ist, als die Leute erst an der Grenze aufzulauern und abzuknallen....ein Geheimnis um die Grenzanlagen zu machen, wäre doch garnich sinnvoll gewesen.....

Schönen Gruß aus Schwegenheim

Mara


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#37

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 21:20
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Bella, von der Pike auf, also erst Kolonnenweg legen, Grenzsignalzaun errichten, dann ZaunI, der 3,20 Meter hohe letzte Zaun zu Westdeutschland, deiner " großen Freiheit Nummer 7", hin zur Selbstschussanlage 501/ SM70.
Es war ein ganz normaler Werdegang eines Grenzpionier der DDR....,sagt der Rainer-Maria, dann nimmt seine Enkelin auf die Knie...sie liebt die kleinen gelben Kulleraffen, wenn sie so Fratzen ziehen, er streicht ihr liebevoll übers Haar und denkt so bei sich: " Wenn du mal alt genug bist, erzählt dir der Opa davon".



Ja, dat kannste kleinen Kindern erzählen....aber wat machste wenn se älter werden....dann haste ein Problem.....du bist nämlich derjenige, der nich erkennen wollte, das die Grenze eigendlich nach dem Namen Antifaschistischer Schutzwall falsch herum gestanden ist....

....ich find's immernoch lustig, wie verschieden wir doch denken RMR....

Mara


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#38

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 21:24
von Huf (gelöscht)
avatar

Wohl wahr, Mara


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#39

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 21:25
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.


Jetzt könntest du nucleardirk sicher noch mehr helfen, indem du ihm schreibst was du vor deiner Flucht über die Grenze wußtest. Wenn es doch nicht viel war so wußtest du doch das ein Grenzdurchbruch tödlich enden könnte, denn umsonst hast du deinen Weg der Flucht nicht gewählt.

Freundliche Grüße vom, nach deinen Worten schon immer freundlichen, Feliks D.




Felix, ich werde Deine Anregung gerne aufgreifen und hiermit kund tun, daß ich schon ein paar Tage nach dem Mauerbau wußte, daß ein Menschenleben den DDR-Oberen nicht viel mehr wert war, als ein paar Kugeln aus einer sozialistischen Kalaschnikow, denn ein mir persönlich bekannter Mensch, wurde im Alter von ca 25 Jahren in Berlin, beim Versuch über die Dächer in den Westteil der Stadt zu gelangen, wie jagdbares Wild zur Strecke gebracht!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#40

RE: Wieviel wusste der normale DDR Bürger über die Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.05.2010 21:52
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Bella, auch meine Töchter, mittlerweile über zwanzig/ dreißig Jahre jung kennen den Werdegang ihres Vaters. Ist wohl Familientradition, zumal in unserer Familie schon immer Klartext geredet wurde.
Warum sollte ich mich verstecken, verleugnen zumal es ein ganz normaler Werdegang ist.
Nimm Lokführer Steckel in der schönen Geschichte im Buchenwaldfred. Auch er liebte seine Familie, war ein kritisch denkender Mensch und doch konnte er das Rad der Geschichte nicht herumreißen, in diesem "tausendjährigen Reich".
Huf, du alter Wandler zwischen den Foren und ehemaliger Grenzarztpraktikant willst doch dem Rainer-Maria nicht erzählen, das dir der Staat DDR Böses wollte im Werdegang deiner ärztlichen Laufbahn?

R-M-R


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