#1

die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 14:38
von Eierfeile (gelöscht)
avatar

gestern jährte sich zum 65. mal der Jahrestag des Kriegsendes. Als Folge dieses Krieges musste die DDR ein fast 40jährige militärische Besatzung durch die Sowjetunion erdulden. Diese hatte sich in Ostdeutschland eingerichtet (wahrscheinlich für eine Ewigkeit) In der DDR war von einem Besatzungsstatus eigentlich offiziell nie die Rede. Da wurde die "Freundschaft der DDR zur Sowjetunion" gepflegt. Wie sah das aber in der Realität aus? Ich verbinde mit den sowjetischen Streitkräften weiß getünchte Kasernen mit schiefen Umzäunungen, endlose LKW Konvois, die meistens dann unterwegs waren, wenn der Verkehr ohnehin am dicksten war und Offiziere, die mit ihren Kofferträgern im öffentlichen Leben präsent waren. Kontakte zwischen Russen und Deutschen gab es so gut wie nicht. Die Sowjets haben sich gezielt von den Deutschen abgegrenzt und bildeten einen Staat im Staat mit ihren Kasernen und Unterkünften. Was ist davon nach dem Abzug vor 16 Jahren eigentlich noch übriggeblieben? Ich muss sagen, in Dresden relativ wenig. Viele Imobilien waren so runtergewirtschaftet, dass sie einfach abgerissen werden mussten. Auf dem größten Militärgelände der Stadt hatte INFINION eine Chip-Fabrik errichtet, die mittlerweile auch schon wieder pleite ist. Einige Wohngebäude sind entkernt und wieder saniert worden. Die typisch russischen Denkmale (Panzer und MIGs) wurden einfach entsorgt. Ich kenne eigentlich nur noch eine Stelle, wo eine Kaserne noch so steht, wie sie verlassen wurde.
Wie sieht das bei Euch aus, welche Erfahrungen habt ihr mit den Russen gemacht? Welche Begebenheiten gibt es zu berichten? Was ist übriggeblieben von der Präsenz der ehemaligen Besatzer?

Ich hatte nur einmal als Jugentlicher persönlichen Kontakt mit den Russen. Da hatte ich mit meinem STAR eine Panne auf der Landstraße. Ein vorbeikommender Russen-URAL hat da spontan angehalten und mich und mein "Indianerfahrrad" auf der Ladefläche verfrachtet und einige Kilometer bis Merseburg mitgenommen. Da habe ich mich wirklich gefreut und wahr sehr dankbar. Ansonsen hatte ich mit den Russen nie wieder zu tun.

Eierfeile


zuletzt bearbeitet 09.05.2010 14:46 | nach oben springen

#2

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 15:04
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Eierfeile
Als Folge dieses Krieges musste die DDR ein fast 40jährige militärische Besatzung durch die Sowjetunion erdulden. Diese hatte sich in Ostdeutschland eingerichtet (wahrscheinlich für eine Ewigkeit)



Möchte ja deine Welt nicht erschüttern aber die "Besatzer für die Ewigkeit" sind schon lange weg, während andere Besatzer schon fast 20 Jahre länger zu ertragen sind und bisher auch keine Anstalten machen das Land endlich zu verlassen.


Viele Kasernen wurden natürlich so verlassen wie es für Russland am günstigsten war.
Was aber anschließend oft mit diesen Liegenschaften passierte, dass ist auch kein Ruhmesblatt.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
nach oben springen

#3

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 15:27
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Eierfeile
... Da wurde die "Freundschaft der DDR zur Sowjetunion" gepflegt. Wie sah das aber in der Realität aus? Ich verbinde mit den sowjetischen Streitkräften weiß getünchte Kasernen mit schiefen Umzäunungen, endlose LKW Konvois, die meistens dann unterwegs waren, wenn der Verkehr ohnehin am dicksten war und Offiziere, die mit ihren Kofferträgern im öffentlichen Leben präsent waren. Kontakte zwischen Russen und Deutschen gab es so gut wie nicht. ...


Hallo Eierfeile,

also bei mir gab es diese Kontakte, nicht nur im militärischen Leben. Ich war mehr als einmal bei sowjetischen Ballettspezialisten zu Gast, ich kannte eine Reihe von Berufssoldaten. Ich glaube, die Sache war eigentlich recht einfach. Wenn man diese Kontakte wollte, hatte man sie, wenn man nicht wollte, hatte man sie nicht. Allerdings gab es kaum und wenn dann keine intensiven Kontakte zu "einfachen Armeeangehörigen".

Ich habe in den sowjetischen, meist russischen, Familien immer wieder eine große Herzlichkeit, eine überwältigende Gastfreundschaft und freundschaftliche Offenheit kennen gelernt. Jeder, der mal in die Hände einer fürsorglichen russischen Hausherrin geraten ist oder gar das Glück hatte, bei einer richtigen "Pelmeni-Fete" mitzumachen, sollte meine Erfahrungen bestätigen können.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


erkoe und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#4

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 15:53
von Eierfeile (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.
...während andere Besatzer schon fast 20 Jahre länger zu ertragen sind und bisher auch keine Anstalten machen das Land endlich zu verlassen.



Da hast du natürlich recht Feliks. Mir wäre das auch ganz lieb, wenn die anderen auch endlich mal den Ausgang finden würden.

Eierfeile


nach oben springen

#5

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 16:14
von turmwache (gelöscht)
avatar

faktisch gesehen,
es gab offiziell einen truppen-stationierungsvertrag 50 Jahre gültigkeit - wenn ich mich recht erinnere wäre der 95 ausgelaufen - weiß aber nicht das genaue datum.

persönlich habe ich nichts negatives erfahren, meine mutter u.oma lebten damals inrathenow - ca 8 tage vor kriegsende hat dieser keitel dem kommandanten der rathenower garnision noch den befehl zur festungsstadt erteilt.
jedenfalls die hauserkämpfe - ständig wechselten die seiten un mutter und oma sind dann in richtung schollene, dann etwas zurück um endlich in jerichow zuflucht zu finden.
hier war dann der krieg zu ende.
und als sie zurückkamen war die stadt stark zerstört - 2stck 8,8 geschütze der ss haben von 2 punkten wie gesagt wenige tage vor schluss noch ganze arbeit geleistet und immer die mär die man in anderen foren zu diesem thema findet - ...es sollten noch so viel wie möglich zivilisten in tangermünde über die bereits gesprente elbbrücke fliehen können... ist eben eine mähr.
es wurden nur zivile rübergelassen, die zwangsarbeiter u.kz häftlinge waren u. in richtung westliche heimat wollten.
so erzählt bekommen von augenzeugen - und mein vater wohnte damals in tangermünde.

als kinder wurden wir sehr beachtet von den sowjets, es gab abzeichen von den schulterstücken direkt abgemacht, geschenkt und besichtigung der waffentechnik , wo sich die gelegenheit bot.
wir hatten in rathenow panzer, pioniere, artillerie und in heidefeld raketen.
es führten direkt 2 panzerstraßen durch die stadt zur verlegung zum bahntransport und in die wälder.
gelegentlich wurden regulierer von der bevölkerung am straßenrand aus naheliegenden geschäften mitversorgt.
in kyritz - meine lehrjahre - hockten 2 mann(regulierer) 1x 3 tage an einer straßenecke und wurden auch versorgt aus den umliegenden häusern.
erhebliche probleme hatte einmal kollegen von mir, welche direkt neben dem kasernenzaun ihre bungalows hatten, vandalismus - abgebrochene äste von obstbäumen usw. eine unterschriftensammlung an den damaligen botschafter abrassimow brachte dann den gewünschten erfolg.

jetzt gerade vor ein paar tagen haben in erheblichen maße bundeswehrpanzer bei ortsdurchfahrten in BRB und anderen städten straßenschäden angerichtet.
da werden erinnerungen wach an die ddr.
zum zwecke der schadensregulierung hatte man in rathenow ein treuhandkonto angelegt, wenn also sowjetische soldaten in unseren veb´s arbeiteten wurde ein teil des geldes auf dieses konto eingezahlt
um dann damit schäden für geschädigte bezahlen zu können.
ein schwunghafter handel blühte zwischen offizieren und angrenzenden siedlungsbewohnern in allen möglichen dingen:kaffe, bestecke, bohrmaschinen, kühlschränke, benzin, diesel,uvam.
persönlich aus meiner jugend und gelegentlichen kneipenzeit waren kontakte zu den offizieren schon möglich wenn man sich mit an den tisch setzte oder umgekehrt, gab es auch schon mal sto gramm.auch trampen konnte man mit ihnen, aber nur wenn offiziere bei waren, andere hielten nicht an.
es gab in rathenow öffentlich zugänglich das haus der offiziere, ein ehemaliges offizierskasino der zietenhusaren, mit riesigen gemälden und 3m hohen spiegeln im foyer.
dort spielte oft zu verschiedenen anlässen eine livekapelle von c&a .
das speisenangebot war zb frischer lachs, ich vergesse das bild nich; so wie man heute beim fleischer einen dicken kanten vom schinken sich abschneiden lässt... nur den preis habe ich vergessen.HaHa
es war kein essen wie in den damals üblichen nationalitäten-restaurants sondern eben hausmannskost.
rathenow war zu dieser zeit eine stadt mit ca 29Tew und den ROW 6.000 Beschäftigte, jetzt ist es eine rückwärtige entwicklung.
die zivilen und uniformierten waren bei allen großen öffentlichen feierlichkeiten mit kleinen programmen zugegen.
private feiern, zb im damaligen TANZ CAFÈ waren insofern interessant, daß dann spät abends ganze familien anrückten und es wurde zb aufgetafelt warmes essen, dann wurde zwischendurch getanzt,zugeprostet,gegessen usw - irgendwie ist es ja auch gesünder, als alles erstmal reinschlingen und dann trinken usw.
ein deutscher betrieb VEB spezialbau stendal führte die meisten rekonstruktionen und reparaturen aus, es wurde viel geklaut und gleich wieder abgebaut.
heut ziehe ich mal folgenden vergleich: rathenow liegt nicht weit ab von der damals auf ddr-territorium sich befindenden westberliner mülkippe KETZIN dorthin wurden nachts von rathenow aus exkursionen unternommen und weggeworfene westgüter im müll rausgesucht und wieder verscherbelt.

die damalige sowjetunion hatte die hauptrüstungslast des warschauer paktes (erst später warschauer Vertrag genann) zu tragen in diesem großen land war alles untergeordnet, zwischem militärischen und zivilen gab es nur "Austausch" in eine richtung bei erfindungen u.neuerungen.
ZB:
die ddr hat zivile radaranlagen für zivile schiffe in die su geliefert, plötzlich vertragsbruch u. stornierung, grund die zivile flotte der su erhielt ausgemusterte militärische radar´s, welche technologisch besser waren als ddr technik neuester produktion.
in den garnisonen waren viele verschiedene ethnen auf engstem raum untergebracht, manche aßen ohne besteck zu anfags oder wohnten zu hause nicht in festen häusern, sondern waren nomaden.
ddr das war für viele etwas besonderes jedoch mit erheblichen persönlichen einschränkungen verbunden.

wenn ich nun hier gestern miterleben durfte, daß nazis seit 20 jahren nun auch in diesem teil von deutschland marschieren dürfen, dann empfinde ich scham, und all das, wie die abziehenden truppen ost deutschland verlassen haben ist mir sowas von scheiß egal wie andere darüber denken.

denke jeder erst mal selber darüber nach wie auf alles, ob neue gesetze oder technologien auf den verschiedensten gebieten eigentlich unsere reaktionen waren und schauen wir uns die müllecken und dreckhaufen in garagentrakten, parknischen an b-straßen, in leeren häusern ,schmierereien an fassaden, rassenhass der nazis , autowracks usm , i tak dalee.
tw

außerdem gab es mehrer frei zugängliche geschäfte die"russenmagazine" mit den üblichen ostdeutschen raritäten und aber auch leckereien zb konfekte die wir nicht kannten.


nach oben springen

#6

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 16:34
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Zitat von Eierfeile

Zitat von Feliks D.
...während andere Besatzer schon fast 20 Jahre länger zu ertragen sind und bisher auch keine Anstalten machen das Land endlich zu verlassen.



Da hast du natürlich recht Feliks. Mir wäre das auch ganz lieb, wenn die anderen auch endlich mal den Ausgang finden würden.

Eierfeile




Das ist der Punkt !

Abgesehen,dass diese Truppen von regionaler Bedeutung für Handel und Wirtschaft sind, sehe ich keinen echten Grund mehr für den Verbleib in Gesamtdeutschland.
Das wäre ein echtes Zeichen für ein dann möglicherweise wirklich souveränes und freies Deutschland.

Übrigens sind die Allierten Militärhinterlassenschaften und Übungsplätze auch nicht immer frei von Altlasten.

Obwohl ich auf Grund des Auftretens nicht immer ein Freund der "Freunde" war, habe ich ihren Abzug mit einer gewissen Wehmut beobachtet, schließlich haben sie unser Leben in der DDR über 45 Jahre mit geprägt und nicht alles war schlecht.
Abgesehen von "entkernten" Militäranlagen blieb doch einiges an Kultur und Mentalität zurück.
Das prägt meinen Wortschatz unbewußt noch heute, steht ab und an auf dem Tisch ( Soljanka ) und hat mein Haltung zu gewissen Fragen geformt und ist damit ob ich will oder nicht Teil meiner persönlichen Geschichte.

Irgendwie taten sie mir dann auch leid, wie sie dann oftmals ins nichts wieder abgezogen sind.

Ja der Russe ist schon ein zäher, pragmatisch denkender und etwas melancholischer Menschenschlag.


nach oben springen

#7

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 16:42
von Eierfeile (gelöscht)
avatar

[quote="Rainman2"]

...also bei mir gab es diese Kontakte, nicht nur im militärischen Leben.
ciao Rainman
[/quote

Dass du nähere Kontakte hattest, hängt bestimmt auch mit deiner Biographie zusammen,Rainman und ich würde das als Ausnahme sehen. Das war sicher eine Bereicherung für dich. Der "stinknormale" Mann auf der Straße hatte doch aber kaum Berührungspunkte mit den Russen und meistens auch kein Interesse. Die Russen sind ja immer als "Ganzes" betrachtet worden. Wenn man individuelle Kontakte zu konkreten Menschen aufgebaut hätte, wie das ja bei dir offensichtlich der Fall war, hat sich sicher der "Mensch" aus dieser unbekannten Masse herausgeschält. Ich bin trotzdem der Meinung, dass auch von offizieller russischer Seite kein Kontakt mit den "Besiegten" gewollt war. Da war einfach zu wenig Vertauen im Spiel, was für mich auch nachvollziehbar ist, mal abgesehen von den Zurschaustellungszeremonien der so oft beschworenen Deutsch-Sowjetischen Freundschaft. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Du hattest als Offizier sich auch ganz andere Wege und Verbindungen zur Kontaktaufnahme, die ein Zivilist nie hatte. Ja und dann waren das ja bestimmt alles Offiziere. Der normale "Muschkote" ist ja im Normalfall nie in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten.
Mein Vorschlag: wenn du noch Kontakt zu solchen Leuten von früher hast, könntest du die nicht dafür gewinnen, mal hier im Forum aus dem Nähkästchen zu plaudern? Das wäre doch richtig geil oder?

Eierfeile


nach oben springen

#8

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 16:43
von Greso | 2.377 Beiträge

Freunde...
Greso

Angefügte Bilder:
Russe 001.JPG

nach oben springen

#9

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 17:00
von Eierfeile (gelöscht)
avatar

Ist das ein russischer EK-Orden Greso?

Eierfeile


nach oben springen

#10

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 21:20
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Eierfeile, gerade wollte ich schreiben: Wie alt bist du überhaupt?" Dann fiel mir ein...schau doch mal in seine Anmeldedaten und da stand, das wir in Etwa um gleichen Zeitraum am Kanten gestanden haben.
Da dachte ich so: " Na, da kann er nicht viel jünger sein...aber eben dieses " geil" in der Sprachwahl, das es "geil" wäre, wenn sich ein ehemaliger Sowjetsoldat einbringen könnte, das passt so überhaupt nicht zum Alter.Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.
Sei es drum, aus meiner Zeit( 15 Jahre Arbeitszeit) in den Kasernen der GSSD muss ich ganz ehrlich sagen, das wir DDR-ler uns mehr Mühe gegeben haben, ihre Sprache zu erlernen, als sie unser Deutsch.
Klingt komisch, war aber so. Ob das nun ein Resultat des zweiten Weltkrieg war,was unsere Väter und Großväter ihnen angetan haben, keine Ahnung?

R-M-R


nach oben springen

#11

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 23:29
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Eierfeile
Ist das ein russischer EK-Orden Greso?
EieDer Orden des Roten Sterns wird verliehen für:

-
Für persönliche Courage und Tapferkeit im Kampf, hervorragende Organisation und fähige Führung im Kampf, die den Erfolg unserer Truppen erleichtert.

-
Für erfolgreiche Kampfaktivitäten, bei denen der Feind hohe Verluste erleidet.

-
Für Leistungen beim Schutz der Staatssicherheit und beim Schutz der Staatsgrenzen der UdSSR.

-
Für Mut und Tapferkeit im Kampf mit deutlichem Risiko für das Leben.

-
Für exemplarische Leistungen bei der Ausführung von besonderen Befehlen und anderen bedeutender Leistungen während Friedenszeiten.

-
Für bedeutende Leistungen in der Erhaltung des Zustands der militärischen Bereitschaft, hervorragenden Leistungen bei der miliärischen oder politischen Ausbildung, den Einsatz neuer Ausrüstung oder anderer bedeutender Leistungen zur Stärkung der defensiven Macht der UdSSR.

-
Für hervorragende Leistungen bei Entwicklungen in den miltärischen Wissenschaften, bei der Entwicklung von Ausrüstung oder Ausbildungsmethoden der Streitkräfte der UdSSR.

-
Für bedeutende Leistungen zur Stärkung der defensiven Stärke der Regierung und der sozialistischen Bruderschaft.

4
Der Orden des Roten Sterns wird verliehen mit Zustimmung des Verteidigungsministeriums, des Ministeriums für Innere Angelegenheiten und dem Komitee der Staatssicherheit der UdSSR.

5
Der Orden des Roten Sterns wird auf der rechten Brust getragen, hinter dem Orden des Patriotischen Krieges 2. Klasse.

Gruß Greso

rfeile


zuletzt bearbeitet 09.05.2010 23:31 | nach oben springen

#12

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 09.05.2010 23:37
von SFGA | 1.519 Beiträge

Sehr schöner Beitrag TW über Rathenow meiner Geburtsstadt.
Das am Ende des WK2 Rathenow stark beschossen wurde, wurde mir auch erzählt.
Mein Uropa hatte die Schnauze voll vom Krieg und wollte nach hause (Rathenow),
und kurz vor Rathenow wurde er (warscheinlich) erschossen.
Ich persönlich kann nur nach der Wende von hinterlassenschaften sprechen.
Meine Mama ging wegen Ausbildung von Köthen nach Premnitz dann Rathenow.
In Rathenow lernten sich meine Eltern kennen.
Ich bin dann mit fast einem 1 umgezogen weg von Rtw nach Köthen.
Als Kind und Jugendlicher war ich oft in Rathenow.
Wir spielten im Tanklager (Richtung Stechlin glaub ich)und fuhren
mit den Fahrrädern den Mienenweg lang.
Also im Wald ein Weg der wegen Munigefahr gesperrt war.
Sehr viele nutzten den weg.
Da sah man auch noch reste von Mil. Gebäuden.
Rathenow hatte damals sehr viele Kasernen.

Meine Mama fuhr mal mit dem Trabbi und musste bremsen und ein Russenjeep
fährt auf.
Jedenfalls der machte Unfallflucht und meine Mama merkte sich den und fuhr zur Kommandatur.
Und schrie da lauthals im perfekten russisch was passiert ist.
Sie bakam erstattung.

Mein Vater musste mal eine dienstliche Meldung machen am Tel. auf russisch(was er haste),
alles klar war fertig und der andere Teilnehmer sagte Sie hätten auch deutsch reden können.

Was mir jetzt einfällt in Rathenow wurde der Kirchturm abgeschossen.
Ein Arti.beo.pkt. war da oben und deshalb haben die Russen den abgeschossen.
Eine CH-53 der Bw. setzte die Kirchturmspitze vor ein paar Jahren wieder auf.

Meine Mama wollte im winter irgendwie ne Abkürzung mit dem Trabbi nehmen.
Sie war zum Kaffee eingeladen.
Jedenfalls war es ein Waldweg und Sie fuhr sich fest.
Mein Bruder damals 3-4 auf dem Rücksitz.
Weit und breit keine Seele.
Meine Mama blieb nichts anderes über als mein Bruder zu nehmen und loszulaufen.
Sie traf später Russen dann NVA-Truppen.
Sie kamen mit Bergetechnik und meine Mama weinte vor Freude.



-Köthen-

Die Garnison als Flugplatz wurde 1935 gebaut und 1937 in Betrieb genommen worden.
Es war die Luftnachrichtenabteilung 100.
Nach dem Krieg kam der Ami dann der Russe.
Die Russen haben die Landebahn verlängert für Ihre großen Maschienen.

Mein Opa war da öfter vom Betrieb aus.
Einmal unfreiwillig.
Als da mal sein Schwiegereltern kamen beschlossen Sie (Also Mein Opa und sein Schwieva.)
zum Hügelstein zu gehen.
Das ist ein großer Stein mitten auf dem Acker und damals in unmittelbarer Nähe zur Garnison.
Als Sie auf dem Rückweg waren musste sich der Schwiegervater die Schuhe binden.
Einem Wachsoldaten kam das komisch vor und er schlug Alarm.
Also kam dann ein LKW und Jeep.
Sie wurden aufgeladen und dann am KDL abgesetzt.
Dann kam verhör wegen Spionage etc.
Die Frauen zuhause warteten mit dem Mittag und Sie kamen nicht.
Erst gegen Abend wurden Sie entlassen.

Als Kind und Jugendlicher spielten wir da (mittlerweile alles verhämmert)
Man sah noch reste Parolen und Hinweise von der Wehrmacht.
Man sah wo die Post war aufgrund der Umschläge, wo der Kohlenkeller war(hab a russenschild gefunden),
wo der KFZ-Park war aufgrund der erklärung der deutschen Verkehrszeichen etc.
Heute sind aus den Offiziershäusern EFH/MFH geworden , dann der LK und Finanzamt ist da drinn.
Am KDL sahen wir den knast im Keller und als die Blöcke noch standen las mal meine Mama (wegen russisch) am Fenster aufgesprüht Weihnachten 94.
Mehr fällt mir grad nicht ein...


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
nach oben springen

#13

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 10.05.2010 05:35
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Guten Morgen SFGA, zu deiner abgeschossenen Kirchturmspitze eine schöne Geschichte.Irgendwann nach dem Jahr 2000 machten wir Urlaub in Bad Saarow am Scharmützelsee. Nachdem die Örtlichkeiten, Badetage und Anderes uns hinlänglich bekannt waren, zog es uns in die Kleinstädte der näheren Umgebung, so nach Beeskow. Ja, ich glaube so hieß der Ort mit einer ehemaligen sowjetischen Kaserne und so beim Stadtbummel kommen wir zu einer Kirche mit renoviertem Kirchturm.
Großes Bauschild außen ob der edlen Spender und Baufirmen und innen ein junges Mädchen, die eine Ausstellung zu dieser Baumaßnahme bekleidete.
Nun mag ich junge Mädchen und meine Frau war weit im Kirchenschiff und ich frage, wie es denn dazu kam, das die Spitze fehlte...war wohl baufällig?
"Nein, die Russen, diese Barbaren hätten sie heruntergeschossen so kurz vor Kriegsende", so meinte sie entrüstet in ihrer jugendlichen Anmut.
Da klingelte es bei mir alten EX-Soldaten und ich sagte: " Na, da wird wohl oben in der Spitze ein Artilleriebeobachter gesessen haben, nach dessen Zielkoordinaten deutsche Geschütze Tod und Verwundung in die russischen Reihen der Sturmtruppen gebracht hatte".
Sie sieht mich an und schluckte einmal.
Ich weiter: "Na, es war doch vollkommen richtig, das der Russe die Spitze herunterschoss".
Immer noch kam kein Ton aus ihrem jungen Mund, sie schluckte zweimal.
Ich wieder: "Kann ich mich noch etwas in der Kirche umschauen?"
Da erst erwachte sie aus ihrer Erkenntnisstarre und ich dachte so bei mir: " Hast du ihrem Geschichtsbild etwas auf die Sprünge geholfen...so böser Russe...guter Russe?"
Zufrieden beendete ich meinen Rundgang und draußen stand meine Frau und Tochter...wo bleibst du denn
so lange?
Ich hackte sie unter und erzählte ihnen die schöne Geschichte, meine Jüngste legte die Ohren an und sagte: " Vati, wenn ich dich nicht hätte, meinen Geschichtslehrer, denn unsere Lehrerin hätte soetwas nicht gewusst".

R-M-R


nach oben springen

#14

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 10.05.2010 08:19
von Eierfeile (gelöscht)
avatar

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Eierfeile, gerade wollte ich schreiben: Wie alt bist du überhaupt?" Dann fiel mir ein...schau doch mal in seine Anmeldedaten und da stand, das wir in Etwa um gleichen Zeitraum am Kanten gestanden haben.
R-M-R


Du hast völlig richtig recherchiert Rainer.
....aber ich habe noch eine 12jährige Tochte. Wenn ich mich mit ihr auf Augenhöhe verständigen will, musst ich mich halbwegs an ihren Schulhofslang anpassen. Ja und "geil" kommt da in jedem Satz mindestens zweimal vor. Irgendwann bleibt da auch bei mir mal was hängen. Übrigens, solche altgedienten Kanten-Greise wie wir sind in diesem Sprachgebrauch "Kompost" und wenn wir uns im Juni zur Forumfete in Schierke treffen würden, dann ist das eine "Gammelfleischparty".
Is doch geil ne?



Eierfeile


zuletzt bearbeitet 10.05.2010 08:54 | nach oben springen

#15

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 10.05.2010 10:12
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Eierfeile
... Der "stinknormale" Mann auf der Straße hatte doch aber kaum Berührungspunkte mit den Russen und meistens auch kein Interesse. ...


Hallo Eierfeile,

da stimme ich Dir voll zu. Für Leute wie mich, mit meinem Elternhaus, oder aber für Studenten, Trassenbauer etc. gab es eine konkrete Beziehung zum Land, die auch half, die Barriere zu den einzelnen Menschen zu nehmen. Das ist aber, denke ich, generell so. Man könnte das auch in die Testfrage einbetten: Mit wievielen Amerikanern trifft sich der "Durchschnittsdeutsche" heutzutage auf eigene Initiative?

Zitat von Eierfeile
Ich bin trotzdem der Meinung, dass auch von offizieller russischer Seite kein Kontakt mit den "Besiegten" gewollt war. Da war einfach zu wenig Vertauen im Spiel, was für mich auch nachvollziehbar ist, mal abgesehen von den Zurschaustellungszeremonien der so oft beschworenen Deutsch-Sowjetischen Freundschaft. ...


Auch hier sind wir vollkommen d'accord. Die Kontakte sollten "kontrollierbar" sein und keine "ideologischen Schäden" bei den Sowjetbürgern bzw. Sowjetsoldaten hinterlassen. Deshalb auch von beiden Seiten immer der Wunsch eher nach offiziellen Veranstaltungen, als nach "anarchistischer Fraternisierung". Das war aber nicht nur ein Führungsanspruch, sondern auch im Alltagsbewusstsein tummelten sich da einige Ansichten, die einen von deutsch-sowjetischer Freundschaft durchdrungenen Menschen ins Grübeln oder gar Zweifeln kommen lassen konnten. Auch wenn ich die Geschichte hier im Forum schon erzählt habe, nochmal eine Kurzfassung: 1984 hatte wir Besuch in der Grenzkompanie von der sowjetischen Einheit auf der Geba. Nach dem sportlichen Teil und der leiblichen Versorgung fragten mich die Soldaten, ob sie sich mal eine Soldatenstube bei uns ansehen könnten. Ich zeigte ihnen eine Stube bei uns. Kurz darauf wurde ich vom Politstellvertreter der sowjetischen Einheit gebeten, solche Dinge künftig zu unterlassen. Seine Soldaten hätten ihn, augenscheinlich aufgrund der "luxeriösen Unterbringung" unserer Soldaten, gefragt, wer denn eigentlich den Krieg gewonnen hätte. Ich gestehe, da war ich baff.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 10.05.2010 10:13 | nach oben springen

#16

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 10.05.2010 11:25
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Rainman2
Auch wenn ich die Geschichte hier im Forum schon erzählt habe



topic-threaded.php?forum=2&threaded=1&id=263&message=2039


Dein Erlebnis dürfte kein Einzelfall gewesen sein, denn auch aus dem Bereich der Garnison Neustrelitz mit der 16. Garde-Panzerdivision sind mir nach der Wende ähnliche Vorfälle berichtet worden.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
nach oben springen

#17

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 10.05.2010 13:01
von Eierfeile (gelöscht)
avatar

Zitat von Rainman2
Ich zeigte ihnen eine Stube bei uns. Kurz darauf wurde ich vom Politstellvertreter der sowjetischen Einheit gebeten, solche Dinge künftig zu unterlassen. Seine Soldaten hätten ihn, augenscheinlich aufgrund der "luxeriösen Unterbringung" unserer Soldaten, gefragt, wer denn eigentlich den Krieg gewonnen hätte. Ich gestehe, da war ich baff.
ciao Rainman




Die Frage, wer denn den Krieg gewonnen hat, werden sich dich Russen gewiss auch jetzt noch stellen.
Aber was deine Episode mit der Unterbringung anbelangt Rainman, das kann ich nur betätigen. Wir waren noch zu Halberstädter Zeiten im "Regiment nebenan" und haben uns da u.a. mal eine Soldatenunterkunft nach russischem Schlag angesehen. Ich würde sagen, das war eine Schlafhalle für mindestens einen Zug, wenn nicht für die ganze Kompanie. An der Wand hing ein Lenin-Teppich und zwischen 2 Betten ein kleines Nachtschränkchen, das war's. An Spinde, Tische oder Stühle kann ich mich nicht mehr erinnern. Ja das einfache Fußvolk waren schon echt zu bedauern. Kein bischen Privatsphäre, nichts. Dann soll es ja auch noch sowas wie EK-Bewegung, zusätzlich verschärft mit Rassenhass, gegeben haben. Kein Wunder, das da dieser oder jener durchgedreht ist.
Andererseits ist mir eine gewisse Schlampigkeit aufgefallen, die es in einer deutschen Armee nicht geben würde. Da ist ein Zug zum Essen angetreten. Ich habe mindesten 4 verschiedene Formen von Fußbekleidungen gezählt. Von Hausschlappen bis zum Filzstiefel war da alles vertreten. Genau so war es mit den Kopfbedeckungen. Nach dem Drill in der Knollenburg ist da für mich eine Welt zusammengebrochen.

Eierfeile


nach oben springen

#18

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 10.05.2010 13:39
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

@Eierfeile,

Die ganze Thematik hatten wir zwar schon einmal,aber für Dich bestätige zumindest ich das Geschriebene.
Es gab reichlich "Schlafsaal"und auch das mit dem kleinen Schränkchen stimmt,manchmal auch nur ein kleiner Hocker zwischen den Feldbetten.
Die unterschiedliche Herkunft aus verschiedensten Sowjetrepubliken,war ein extremes Problem.
Eine sogenannte EK Bewegung,ja, wie auch immer bringt immer noch extra Probleme.
Sexuelle Übergriffe waren eben auch "Tagesgeschäft"für Untersuchungsorgane die es ebenfalss gab und die einen guten Job gemacht haben.
Leider nicht in ausreichender Menge vorhanden.
Andere haben sich geduckt um nicht zurückgeschickt oder versetzt zu werden.
Auch daraus resultierte oft die Flucht aus den Einheiten,es war eben oft unerträglich für viele Soldaten in den Kasernen und unter Ihren "Mitkamereaden",weil es auch von den jeweiligen Vorgesetzten "toleriert"
wurde und das Problem "offiziell"nicht geben durfte.
Das was Du hier betitelst mit "Die Russen"ist eben auch nur wieder eine Veralgemeinerung,von Jemand der
mit Verlaub wenig Ahnung von der Materie hat.

P.S.zu deinem Zug und unterschiedlicher Bekleidung.

Es mag Dir vielleicht nicht entgangen sein,das es in den Kasern und Divisionen der GSSD auch Medpunkte gab und dort hielten sich zuweilen eben aus den unterschidlichsten Situationen "geborgene"Soldaten auf.
Die waren dort angekommen,so wie Sie "geborgen" wurden und da kommt Niemand und bringt noch ein privates
Köfferchen hinterher.
Einen schönen Tag noch!


nach oben springen

#19

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 10.05.2010 14:27
von Eierfeile (gelöscht)
avatar

Zitat von Boelleronkel

Das was Du hier betitelst mit "Die Russen"ist eben auch nur wieder eine Veralgemeinerung,von Jemand der
mit Verlaub wenig Ahnung von der Materie hat.


Nichts für ungut Boelleronkel. Ich lasse mich immer wieder gerne belehren von Leuten die Ahnung haben.


Zitat von Boelleronkel

P.S.zu deinem Zug und unterschiedlicher Bekleidung.

Es mag Dir vielleicht nicht entgangen sein,das es in den Kasern und Divisionen der GSSD auch Medpunkte gab und dort hielten sich zuweilen eben aus den unterschidlichsten Situationen "geborgene"Soldaten auf.
Die waren dort angekommen,so wie Sie "geborgen" wurden und da kommt Niemand und bringt noch ein privates
Köfferchen hinterher.
Einen schönen Tag noch!



Also hier musst du mich noch mal beleheren. Da fehlt mir irgendwie der innere Zusammenhang zu den unterschiedlichen Fußbekleidungen?

Eierfeile


nach oben springen

#20

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 10.05.2010 14:47
von SFGA | 1.519 Beiträge

Er meint wenn du "geborgen" wurdest und dann Med-Pkt. kam keiner hinterher und brachte dir deine Ausrüstung.
Also z.B. in Knobelbecher, Springerstiefel etc. so wie du kamst bist du auch geblieben im MED-Pkt.

Beim Bund wird auch gelegendlich unterschiedlich Angetreten.
Mit Badeschlappen, Sportschuhe, Kampfstiefel, Bordstiefel...
Also von daher.

@rmr Guten Tag,
Wegen dem Mädel ja woher soll Sie das auch wissen selbst viele Lehrer bearbeiten die Schüler mit Scheiß DDR und Stasi überall etc.. Mein Kumpel wurde so verblendet und meine Fam . musste aufklären.


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Wettrennen auf der rechten Spur
Erstellt im Forum Themen vom Tage von Grenzläufer
52 12.12.2015 17:57goto
von Ari@D187 • Zugriffe: 2834
Die letzten Spuren der DDR
Erstellt im Forum DDR Zeiten von Angelo
6 29.07.2012 13:04goto
von Rainman2 • Zugriffe: 693
Wie war bei Euch der letzte Grenzdienst?
Erstellt im Forum Grenztruppen der DDR von Mozart
35 02.09.2014 10:21goto
von dittmar • Zugriffe: 4033
Erste Erlebnisse mit den "Russen"
Erstellt im Forum DDR Zeiten von turtle
265 22.11.2014 19:00goto
von Rostocker • Zugriffe: 18133
Wo bleiben denn die Russen !!!
Erstellt im Forum Spionage Spione DDR und BRD von GeMi
33 30.11.2010 21:27goto
von Boelleronkel • Zugriffe: 2750
Eine Suche nach den Spuren der Mauer
Erstellt im Forum Leben an der Berliner Mauer von Angelo
6 15.08.2009 11:01goto
von Zermatt • Zugriffe: 434
Was ist noch übrig von der Berliner Mauer? Die letzten Mauerspuren
Erstellt im Forum Grenzbilder innerdeutsche Grenze von Angelo
41 16.01.2015 18:02goto
von Vogtländer • Zugriffe: 15574

Besucher
25 Mitglieder und 53 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: DerKurze
Besucherzähler
Heute waren 2739 Gäste und 162 Mitglieder, gestern 3466 Gäste und 184 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14356 Themen und 557057 Beiträge.

Heute waren 162 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen