#41

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 11.05.2010 22:43
von wosch (gelöscht)
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[quote="Boelleronkel"]


Die Offiziere trugen Beides,je nach Bedarf und Gewöhnung.
Was soll daran so sonderlich sein.


Sehr geehrtes Herr Boelleronkel, ich übernehme mal Deine Anrede und setze statt "Wosch" einfach nur "Boelleronkel" ein. Ich denke doch daß Du Dich über meine ironische Entgleisung ebenfalls so amüsieren wirst, wie ich mich über Deine!
"Die Offiziere trugen Beides, je nach Bedarf und Gewöhnung"? Du hattest nur vergessen zu schreiben, was man unter "Beides" zu verstehen hatte!! Also Fußlappen waren das Eine, aber was war das Andere? Und lieber Rainer-Maria, falls Du mitlesen solltest, da gab es schon gewaltige Unterschiede zwischen den Soldaten und deren Offizieren! Die Einen durften onanieren und die Anderen konnten auch schon mal auf die "eigene Frau" zurückgreifen" und die Einen waren die Kofferträger der Anderen, nicht umgekehrt!! Es gibt bestimmt noch eine ganze Menge von Unterschieden, ich will Dich aber nicht zu sehr belasten!!

Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 11.05.2010 22:45 | nach oben springen

#42

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 11.05.2010 23:32
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von wosch
[quote="Boelleronkel"]


Die Offiziere trugen Beides,je nach Bedarf und Gewöhnung.
Was soll daran so sonderlich sein.


Sehr geehrtes Herr Boelleronkel, ich übernehme mal Deine Anrede und setze statt "Wosch" einfach nur "Boelleronkel" ein. Ich denke doch daß Du Dich über meine ironische Entgleisung ebenfalls so amüsieren wirst, wie ich mich über Deine!
"Die Offiziere trugen Beides, je nach Bedarf und Gewöhnung"? Du hattest nur vergessen zu schreiben, was man unter "Beides" zu verstehen hatte!! Also Fußlappen waren das Eine, aber was war das Andere? Und lieber Rainer-Maria, falls Du mitlesen solltest, da gab es schon gewaltige Unterschiede zwischen den Soldaten und deren Offizieren! Die Einen durften onanieren und die Anderen konnten auch schon mal auf die "eigene Frau" zurückgreifen" und die Einen waren die Kofferträger der Anderen, nicht umgekehrt!! Es gibt bestimmt noch eine ganze Menge von Unterschieden, ich will Dich aber nicht zu sehr belasten!!

Schönen Gruß aus Kassel.



................................................................................................
Manno,Manno,Manno,

Mich scheint ehrenwertes Herr Wosch,

irgendwie ist die Möglichkeit der Herstellung von Socken,
(bei Nichtverstehen dieser Vokabel,einfach mal "gurgeln"
Socke?)....
Gegebenenfalls auch im Volksmund Baumwollsocke genannt,möglicherweise auch in Kurz"Knöchel"-Langsocke"Knie" ausgeführt,
an Ihnen als Erfinfdung der "Neuzeit" ohne jegliche Kenntnisnahme Ihrerseits, vorübergezogen zu sein.

Alles nicht so schlimm,Ihnen kann vermutlich geholfen werden.
Hergestellt,auch für den Armeebedarf(auch Armeen im Warschauer Pakt)..in angeschlossenen Betrieben,bekannterweise im Rahmen von LVO Produktion(Betriebe der Wichtigkeit Landesverteidigung)
VEB Kombinat Baumwolle Karl-Marx-Stadt,heute Chemnitz.

Wenn also von Beidem die Rede war,auch Verwendung von Socken.

Wenn Ihnen diese Auskünfte nicht in ausreichendem Masse zusagen,was natürlich bedauert werden würde,wenden Sie sich doch bitte an die Zentrale Auskunftdatei,des jeweils zuständigen Beschaffungsamtes der jeweiligen Armeen.

Viel Erfolg!


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#43

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 11.05.2010 23:59
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

auch ich kenne noch die fußlappen.bei richtiger anwendung waren die bei längeren märschen durchaus hilfreich.die scheuerten nicht so schnell durch wie socken.

aber das kann wosch ja nicht wissen,da nie gedient.sei es ihm verziehen


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#44

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 12.05.2010 00:07
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Pitti53
auch ich kenne noch die fußlappen.bei richtiger anwendung waren die bei längeren märschen durchaus hilfreich.die scheuerten nicht so schnell durch wie socken.

aber das kann wosch ja nicht wissen,da nie gedient.sei es ihm verziehen



Pitti, da ich das ja nicht wissen konnte habe ich nachgefragt! Was gibt es da zu verzeihen?? Du machst mich neugierig-hattest du die Dinger etwa auch als Offizier noch an??
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 12.05.2010 00:10 | nach oben springen

#45

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 12.05.2010 00:12
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von Pitti53
auch ich kenne noch die fußlappen.bei richtiger anwendung waren die bei längeren märschen durchaus hilfreich.die scheuerten nicht so schnell durch wie socken.

aber das kann wosch ja nicht wissen,da nie gedient.sei es ihm verziehen



Pitti, da ich das ja nicht wissen konnte habe ich nachgefragt! Was gibt es da zu verzeihen?? Du machst mich neugierig-hattest du die Dinger etwa auch aol Offizier noch an??
Schönen Gruß aus Kassel.




ja wosch ich hab die dinger lange und gerne getragen.wie gesagt die waren besser als socken...und müffelten auch nicht so schnell

von den freunden lernen heißt siegen lernen...kennste den spruch noch?gilt für mich heute noch.

auch wenn du mich nun für einen stalinisten hälst.nee bin ich nicht.aber kommunist schon,aus alter tradition.mein vater war schon einer.und er war ein guter mann.aber dieses elend nach der wende mußte er nicht erleben


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#46

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 12.05.2010 00:21
von wosch (gelöscht)
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[quote="Boelleronkel"]


Manno,Manno,Manno,

Mich scheint ehrenwertes Herr Wosch,

irgendwie ist die Möglichkeit der Herstellung von Socken,
(bei Nichtverstehen dieser Vokabel,einfach mal "gurgeln"
Socke?)....
Gegebenenfalls auch im Volksmund Baumwollsocke genannt,möglicherweise auch in Kurz"Knöchel"-Langsocke"Knie" ausgeführt,
an Ihnen als Erfinfdung der "Neuzeit" ohne jegliche Kenntnisnahme Ihrerseits, vorübergezogen zu sein.

Alles nicht so schlimm,Ihnen kann vermutlich geholfen werden.
Hergestellt,auch für den Armeebedarf(auch Armeen im Warschauer Pakt)..in angeschlossenen Betrieben,bekannterweise im Rahmen von LVO Produktion(Betriebe der Wichtigkeit Landesverteidigung)
VEB Kombinat Baumwolle Karl-Marx-Stadt,heute Chemnitz.

Wenn also von Beidem die Rede war,auch Verwendung von Socken.

Wenn Ihnen diese Auskünfte nicht in ausreichendem Masse zusagen,was natürlich bedauert werden würde,wenden Sie sich doch bitte an die Zentrale Auskunftdatei,des jeweils zuständigen Beschaffungsamtes der jeweiligen Armeen.

Viel Erfolg!



Wenn du meinst, das Schreiben in der dritten Person macht Dich für mich interessanter oder dient der Wahrheisfindung bist Du leider auf dem Holzweg, wirst damit aber sicherlich ein paar Fans Dein Eigen nennen können, mich kannst Du damit nicht beeindrucken!!
Schönen Gruß aus Kassel.

PS: Die Frage ob es auch rote Fußlappen gab, verkneife ich mir lieber!!


zuletzt bearbeitet 12.05.2010 00:21 | nach oben springen

#47

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 12.05.2010 00:23
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Pitti53
auch ich kenne noch die fußlappen.bei richtiger anwendung waren die bei längeren märschen durchaus hilfreich.die scheuerten nicht so schnell durch wie socken.

aber das kann wosch ja nicht wissen,da nie gedient.sei es ihm verziehen



Wir bekamen bei der Einkleidung in Glöwen seinerzeit auch noch Fußlappen neben den Socken. Von den Ausbildern haben wir gelernt, diese Dinger zu benutzen. Sie waren unpraktisch aber tatsächlich beim Härtetest und den Geländemärschen besser für die Füße.
Auch bei den Freunden war dies unterschiedlich. Ich war später als Polizist während der Zeit in Karlshorst öfter in der sowjetischen Garnison Treskowallee. Die Soldaten und Unteroffiziere hatten meist Fußlappen für die Stiefel und benutzten Socken nur für die Ausgangsuniform. Die Offiziere, mit denen wir eher zu tun hatten, trugen Stiefel seltener. Ansonsten war es genauso.
Unterschiedlich zu uns war halt auch bei den Offizieren die vergleichsweise extrem einfache Ausstattung. Wenn man aber weiß, dass die Offiziere bei ihren häufigen Versetzungen immer nur einen kleinen Container für Hausrat erhielten, in dem kaum ein Bett und ein Schrank passten, der ahnt, warum.
Typisch für sie aber auch Rumänen und Polen war der unheimliche Unterschied, der zwischen Offizieren und Mannschaften gemacht wurde. Der Mensch fing da oft spürbar erst beim Starschina an und war halbwegs erreicht beim Unterleutnant. Für uns, die wir ein ganz anderes Menschenbild hatten, war dies oft schwer zu akzeptieren.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#48

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 12.05.2010 00:26
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

ich hab heute noch zwei paar im sturmgepäck....man weiß ja nie ob einer kommt und sagt; übung beendet


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#49

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 12.05.2010 00:30
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Pitti53
[quote="wosch"][quote="Pitti53"]

ja wosch ich hab die dinger lange und gerne getragen.wie gesagt die waren besser als socken...und müffelten auch nicht so schnell

von den freunden lernen heißt siegen lernen...kennste den spruch noch?gilt für mich heute noch.

auch wenn du mich nun für einen stalinisten hälst.nee bin ich nicht.aber kommunist schon,aus alter tradition.mein vater war schon einer.und er war ein guter mann.aber dieses elend nach der wende mußte er nicht erleben




Nun sag mir bloß noch, was dieses " Elend" mit Deinen Fußlappen zu tun hatt?" Na, als ehemaliger "Polit" wirst Du mir das sicher erklären können!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#50

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 12.05.2010 00:33
von wosch (gelöscht)
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Zitat von S51

Zitat von Pitti53
auch ich kenne noch die fußlappen.bei richtiger anwendung waren die bei längeren märschen durchaus hilfreich.die scheuerten nicht so schnell durch wie socken.

aber das kann wosch ja nicht wissen,da nie gedient.sei es ihm verziehen



Wir bekamen bei der Einkleidung in Glöwen seinerzeit auch noch Fußlappen neben den Socken. Von den Ausbildern haben wir gelernt, diese Dinger zu benutzen. Sie waren unpraktisch aber tatsächlich beim Härtetest und den Geländemärschen besser für die Füße.
Auch bei den Freunden war dies unterschiedlich. Ich war später als Polizist während der Zeit in Karlshorst öfter in der sowjetischen Garnison Treskowallee. Die Soldaten und Unteroffiziere hatten meist Fußlappen für die Stiefel und benutzten Socken nur für die Ausgangsuniform. Die Offiziere, mit denen wir eher zu tun hatten, trugen Stiefel seltener. Ansonsten war es genauso.
Unterschiedlich zu uns war halt auch bei den Offizieren die vergleichsweise extrem einfache Ausstattung. Wenn man aber weiß, dass die Offiziere bei ihren häufigen Versetzungen immer nur einen kleinen Container für Hausrat erhielten, in dem kaum ein Bett und ein Schrank passten, der ahnt, warum.
Typisch für sie aber auch Rumänen und Polen war der unheimliche Unterschied, der zwischen Offizieren und Mannschaften gemacht wurde. Der Mensch fing da oft spürbar erst beim Starschina an und war halbwegs erreicht beim Unterleutnant. Für uns, die wir ein ganz anderes Menschenbild hatten, war dies oft schwer zu akzeptieren.




Danke S51, für die sachliche Erklärung!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#51

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 12.05.2010 12:31
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von wosch
[quote="Boelleronkel"]


Manno,Manno,Manno,

Mich scheint ehrenwertes Herr Wosch,

irgendwie ist die Möglichkeit der Herstellung von Socken,
(bei Nichtverstehen dieser Vokabel,einfach mal "gurgeln"
Socke?)....
Gegebenenfalls auch im Volksmund Baumwollsocke genannt,möglicherweise auch in Kurz"Knöchel"-Langsocke"Knie" ausgeführt,
an Ihnen als Erfinfdung der "Neuzeit" ohne jegliche Kenntnisnahme Ihrerseits, vorübergezogen zu sein.

Alles nicht so schlimm,Ihnen kann vermutlich geholfen werden.
Hergestellt,auch für den Armeebedarf(auch Armeen im Warschauer Pakt)..in angeschlossenen Betrieben,bekannterweise im Rahmen von LVO Produktion(Betriebe der Wichtigkeit Landesverteidigung)
VEB Kombinat Baumwolle Karl-Marx-Stadt,heute Chemnitz.

Wenn also von Beidem die Rede war,auch Verwendung von Socken.

Wenn Ihnen diese Auskünfte nicht in ausreichendem Masse zusagen,was natürlich bedauert werden würde,wenden Sie sich doch bitte an die Zentrale Auskunftdatei,des jeweils zuständigen Beschaffungsamtes der jeweiligen Armeen.

Viel Erfolg!



Wenn du meinst, das Schreiben in der dritten Person macht Dich für mich interessanter oder dient der Wahrheisfindung bist Du leider auf dem Holzweg, wirst damit aber sicherlich ein paar Fans Dein Eigen nennen können, mich kannst Du damit nicht beeindrucken!!
Schönen Gruß aus Kassel.

PS: Die Frage ob es auch rote Fußlappen gab, verkneife ich mir lieber!!



.........................................................................................

Mahlzeit Wosch,

fein fein,es freut mich wenn ich Dir "helfen"konnte.

Deine P.S.Frage habe ich mal "weitergeleitet" und die Antwort ist..
(Njet...rot war nicht produziert,zwar nicht verboten,aber ungebräuchlich,also eher nicht)
Desweiteren ist es wohl auch so,das weder die Verwendung,noch die Farbe eine Auswirkung auf die Kampfkraft einer Armee hat.

Der "Ansage" kann man durchaus folgen,zu sehen hier(netter Zusammenschnitt,also rein faktisch gesehen)http://www.metacafe.com/watch/1107568/russian_army_part_2/


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#52

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 14.05.2010 22:50
von glasi | 2.815 Beiträge

hallo. seit froh das die russen weg sind. ich habe den truppenübungsplatz letzinger heide gesehen. um gottes willen.. wie der aussah. das land verseucht und die kaseren geplündert. die haben alles mitgenommen. sogar die fliesen. da waren die amrikaner doch etwas anders. die kaserne in meinen heimatort wo die amis bis 1991 waren haben sie in einem sehr guten zustand hinterlassen. ich bin auch froh das es immer noch amrikaner in deutschland gibt. wie zb in ramstein. da wird in den nächsten jahren einiges investiert. das schaft arbeitsplätze und bringt geld. lg glasi



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#53

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 15.05.2010 11:37
von Udo E. (gelöscht)
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Hallo Pitti
Ich bin mit den Dingern nie zurecht gekommen,hab auch keine in meinem Sturmgepäck. Wir haben diese als Aufwischlappen benutzt.
Gruß Udo E.
http://www.DDR-Grenzer.blogspot.com

Angefügte Bilder:
Schrank.jpg

zuletzt bearbeitet 15.05.2010 11:38 | nach oben springen

#54

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 15.05.2010 12:12
von turmwache (gelöscht)
avatar

Zitat von glasi
hallo. seit froh das die russen weg sind. ich habe den truppenübungsplatz letzinger heide gesehen. um gottes willen.. wie der aussah. das land verseucht und die kaseren geplündert. die haben alles mitgenommen. sogar die fliesen. da waren die amrikaner doch etwas anders. die kaserne in meinen heimatort wo die amis bis 1991 waren haben sie in einem sehr guten zustand hinterlassen. ich bin auch froh das es immer noch amrikaner in deutschland gibt. wie zb in ramstein. da wird in den nächsten jahren einiges investiert. das schaft arbeitsplätze und bringt geld. lg glasi




Hallo glasi,
Da gab es aber schon mehrere dokfilme, daß die umwelt bei nutzung schwerer militärtechnik auch bei den westalliierten verseucht ist.

investition in rüstung schafft keine arbeitsplätze sondern vernichtet arbeitsplätze, weil von steuergeldern abgezweigt, welche sonst für nützlichere dinge verwendet werden können.
tw


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#55

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 28.05.2010 13:14
von Paul62 (gelöscht)
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Einen interessanten Einblick über das gesamte Thema gibt eine Sonderausstellung im Haus der Geschichte in der Lutherstadt Wittenberg, Schlossstraße 6.
"Zusammenleben von Russen und Deutschen in Mitteldeutschland 1945 - 1993" behandelt alle Themen, von der Furcht vor den Russen 1945, über die gegenseitige Hilfe im Arbeitsalltag (Ernteeinsätze von Russen u.a.), die begrenzten privaten Kontakte - bis zum Abzug der letzten Soldaten 1993.


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#56

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 28.05.2010 15:43
von X-X-X (gelöscht)
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Die Kriegsuebeungen beider Seiten machten ganz Deutschland kaputt. Bei REFORGER gab es eine Spezialeinheit, die sich ausschliesslich mit solchen Beschaedigungen und Verwuestungen befasst hatten. Unbekannt war es uebrigens auch nicht, dass westdeutsche Bauern, die US-Truppen gern den Weg ueber ihre Felder zeigten... Der durch den Panzer angerichtete Schaden war mehr wert als die Ernte selbst! Dass Kolja fuer seine Schaeden in dieser Art nicht aufkam oder aufkommen wollte, war leider Realitaet. Die Kasernen und Objekte der Westalliierten in Berlin wurden durch Besatzungskosten prima erhalten. Sonst wuerden sie heute nicht so aussehen. Der deutsche Steuerzahler hat bis 1991 dafuer gesorgt, dass die Besatzungstruppen erstklassig gelebt hatten. Einmal in der Woche Hummer aus Suedafrika! Ein Kuehlschrank in jedem Privatzimmer der Unteroffiziere, usw. Dort, wo Besatzungsmacht herrschte, haben die Westalliierten auch wie die Russen ohne Ruecksicht gelebt. Uns wurde gesagt, wir seien Freunde des deutschen Volkes, durften aber nie vergessen, warum wir in Berlin waren- nicht wegen der Russen, sondern wegen des III. Reiches. Die einzige Antwort, die man einem Berliner schuldig war, war die: "WIR haben den krieg gewonnen. Deswegen duerfen wir machen, was wir wollen." Ganz schoen frech, meine ich. Bin vielleicht a bissl Off Topic, wollte aber was dazu schreiben.

Jens


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#57

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 28.05.2010 19:20
von 7,62x39 (gelöscht)
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ich hatte auch mal spuren der russen...
3 diensthalbjahr,gt,regimentssportlerball mit gästen des russ.partnerregimentes.unsre erste kompaniesportskanone im urlaub,ich die zweite,-mußte einspringen.befehl an mich vom kc(major):hör mal,1a anzugsordnung+viel durst+ein geöltes tanzbein!ich zur bef.zeit in der reg.kneipe erschienen u.zum tisch des kc geeilt wo auch schon der spies,ebenfalls mit gattin platzgenommen hatten.vorstellen usw.,der abend begann.das russische kampfgeschwader rückte ein,offiziere mit ihren frauen.2 pärchen zu uns an die tafel,die begrüßung sto gramm.(für nicht ostler:100gramm wodka).so ging das hurtig fort mit dem nastrowje.die russ.damen natürlich mit.es kam wies kommen musste,ein gungs meines kc´s unterm tisch mit blick zur tanzfläche.vom wodka angriffslustig gemacht bat ich eine russische schönheit zum tanz.im tiefen schweinchenrosa dekoltee hüpfte es unheimlich.und die braut war geschwängert vom schweren rosenölparfüm.es war echt ein unvergessener abend mit viel,viel schnaps u.viel spass.
aber zurück zum thema:getanzt hab ich reichlich mit den russenmädels,der gestank vom rosenöl hing tagelang an mir.könnt euch ja die komentare u.fantasien der kameraden vorstellen.
das waren meine spuren von den russen

7,62er


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#58

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 28.05.2010 21:03
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Paul62
Einen interessanten Einblick über das gesamte Thema gibt eine Sonderausstellung im Haus der Geschichte in der Lutherstadt Wittenberg, Schlossstraße 6.
"Zusammenleben von Russen und Deutschen in Mitteldeutschland 1945 - 1993" behandelt alle Themen, von der Furcht vor den Russen 1945, über die gegenseitige Hilfe im Arbeitsalltag (Ernteeinsätze von Russen u.a.), die begrenzten privaten Kontakte - bis zum Abzug der letzten Soldaten 1993.




Hallo Paul62,habe mal 4 Jahre in Wittenberg gelebt und die Großbäckerei mit aufgebaut.
Daher kenne ich die ganzen Russenkasernen in und um Wittenberg,waren fast immer gute Erinnerungen damit verbunden.
Gruß Greso


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#59

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 20.07.2010 20:44
von VNRut | 1.486 Beiträge

Russlands Erbe

Flughafen Cochstedt wird eröffnet
Der Flughafen Cochstedt bei Magdeburg wird am Mittwoch offiziell eröffnet. Wirtschaftsminister Reiner Haseloff und Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre übergeben an diesem Tag die Bescheide über die Betriebsfreigabe des Airports an die dänischen Eigentümer. Damit wird das sogenannte Instrumentenlandesystem erlaubt und der Luftraum über Cochstedt überwacht. Die Beschränkung auf das Sichtflugverfahren für kleinere Flugzeuge wird damit aufgehoben. Somit können auch größere Flugzeuge im Salzlandkreis starten und landen.

Wöchentliche Flieger in den Süden

Wie der Geschäftsführer der Flughafengesellschaft Magdeburg/Cochstedt mbH Uwe Hädicke sagte, sollen ab Herbst mehrmals wöchentlich Flugzeuge wie die Boeing 737 oder die Airbusse 319 und 320 in Richtung Süden starten. Mit dem Sommerflugplan 2011 sollen weitere Ziele und Fluggesellschaften hinzukommen. Man verspreche sich vor allem Fluggäste aus Mitteldeutschland und Niedersachsen, sagte Hädicke. Nach Angaben des Flughafenbetreibers sind derzeit zehn Menschen in Cochstedt beschäftigt. Im Herbst sollen weitere hinzukommen. Bis der erste Flieger abhebt oder landet müsse noch viel geübt werden.

Demnächst sollen Touristen von Cochstedt aus nach Süden fliegen.
Leipzig/Halle bleibt gelassen

Am Airport Leipzig/Halle sieht man der Betriebsfreigabe für Cochstedt dennoch sehr gelassen entgegen. Der Leiter der Konzernkommunikation der Mitteldeutschen Flughafen AG, Felix Zimmermann, sagte: "Cochstedt ist in der Mitte von Nichts." Der Betreiber müsse noch Millionen investieren, etwa in die Einrichtung einer Zoll- und Passkontrolle, Feuerwehren, Tankanlagen sowie in die Infrastruktur.

Die Linke-Fraktion im Landtag befürchtet, dass auf Sachsen-Anhalt weitere Kosten in Zusammenhang mit Cochstedt zukommen. Die Grünen kritisierten, dass das Land nicht die bestehenden Strukturen stärke, sondern Konkurrenz in eigener Sache aufbaue. Der Flughafen Leipzig-Halle, an dem das Land beteiligt ist, sei verkehrstechnisch optimal angebunden. Cochstedt dagegen nicht.
Verkauf vor vier Monaten

Die dänische Airport Development A/S, eine Aktiengesellschaft aus Kopenhagen, hatte den Flugplatz vor vier Monaten für 1,5 Millionen Euro gekauft. Sie hatte angekündigt, Cochstedt auch zu einem Frachtumschlagplatz ausbauen zu wollen und in den kommenden Jahren bis zu 150 Arbeitsplätze zu schaffen. Mit dem Erwerb war die mühsame Suche nach einem Käufer zu Ende gegangen. Kurz vorher war der Verkauf des Areals an einen arabischen Investor gescheitert. Die Ausbau des ehemaligen sowjetischen Militärflughafens hatte die Landesregierung nach der Wende rund 60 Millionen Euro investiert hatte. 2002 war der Flugplatz pleitegegangen, ehe er 2006 wiedereröffnet wurde. Nennenswerte Flugbewegungen gab es seither nicht.

Quelle: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/7506600.html

Gruß VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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#60

RE: die letzten Spuren der Russen

in Leben in der DDR 20.07.2010 22:42
von moreau | 384 Beiträge

Zitat von 7,62x39
ich hatte auch mal spuren der russen...
3 diensthalbjahr,gt,regimentssportlerball mit gästen des russ.partnerregimentes.unsre erste kompaniesportskanone im urlaub,ich die zweite,-mußte einspringen.befehl an mich vom kc(major):hör mal,1a anzugsordnung+viel durst+ein geöltes tanzbein!ich zur bef.zeit in der reg.kneipe erschienen u.zum tisch des kc geeilt wo auch schon der spies,ebenfalls mit gattin platzgenommen hatten.vorstellen usw.,der abend begann.das russische kampfgeschwader rückte ein,offiziere mit ihren frauen.2 pärchen zu uns an die tafel,die begrüßung sto gramm.(für nicht ostler:100gramm wodka).so ging das hurtig fort mit dem nastrowje.die russ.damen natürlich mit.es kam wies kommen musste,ein gungs meines kc´s unterm tisch mit blick zur tanzfläche.vom wodka angriffslustig gemacht bat ich eine russische schönheit zum tanz.im tiefen schweinchenrosa dekoltee hüpfte es unheimlich.und die braut war geschwängert vom schweren rosenölparfüm.es war echt ein unvergessener abend mit viel,viel schnaps u.viel spass.
aber zurück zum thema:getanzt hab ich reichlich mit den russenmädels,der gestank vom rosenöl hing tagelang an mir.könnt euch ja die komentare u.fantasien der kameraden vorstellen.
das waren meine spuren von den russen

7,62er




Oh Ja! Kampftrinken mit den Russen. Hab ich 2mal durchgemacht. Sto gramm und Speck im Minutentakt und ich dachte ich vertrag einen Stiefel. Die waren den nächsten Tag topfit und ich Sterbenskrank.
moreau


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