#1

Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 07:49
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Ausgehend von der in einem anderen Thread gestellten Frage, möchte ich hier mal ein Thema zu den Kampfgruppen der DDR eröffnen. Der Unterordner "Die DDR Grenztruppen: Organisation und Ablauf" ist zwar dafür nicht ganz der richtige, jedoch im Überordner "Organisation und Organe der DDR und BRD" noch der passendste.

Zitat von Feliks D.

Zitat von glasi
kurze frage an alle. was war eigentlich der sinn der betriebskampfgruppen? lg glasi



http://de.wikipedia.org/wiki/Kampfgruppe..._und_Gliederung




Grundsätzlich kann hier alles über Strukturen, Bewaffnung, Aufgaben und Einsätze geschrieben werden, am interessantesten sind jedoch für alle natürlich die persönlichen Berichte.

War jemand von euch in den KG, wer hat eigene Erfahrungen oder die von Bekannten über die er berichten will???


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 04.05.2010 08:09 | nach oben springen

#2

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 08:29
von josy95 | 4.915 Beiträge

Mitglied der KG war ich nicht, werd ich auch nie geworden, trotzdem kann ich mich noch an folgendes erinnern:
Vorraussetzung war, um in die KG aufgenommen zu werden, das man den Grundwehrdienst bei NVA, GT oder VP absolviert hatte und logischer Weise auch irgendwie gesundheitlich tauglich war. In wie weit die Tauglichkeit für die KG mit denen von NVA oder GT konform liefen weiß ich nicht. Eine Zwangsmitgliedschaft gab es nicht. Anders gesehen war schon eine Art sanfter Druck da, es lief ähnlich wie bei Musterung & Co, man wurde immer wieder teils nervend und ermürbend beworben. Auch war es ein offenes Geheimnis, das eine Mitgliedschaft in den KG im Bereich der s. g. gesellschaftlichen Tätigkeit ganz oben angesiedelt war und damit einige Türen schneller öffnete. So z. Bsp. bei raren Qualifizierungsangeboten, Wohnungs- oder Kleingartenvergabe, anderen privaten Problemen. Nun versteh das bitte manch einer nicht verkehrt, es war keinesfalls eine Art Generalschlüssel für schwer zu öffnende Türen! Aber eben ein "Vitamin B", sprich es war über Beziehungen, Konnection bei KG- Vorgesetzten, Parteisekretär, Politoffizier einiges möglich, wenn man dort hinging. Als Nichtmitglied hab ich das z. Bsp. daran gemerkt, das Ende 1987, kurz bevor mein 2. Sohn geboren wurde und wir, ich als 4- Schichtler dringend eine größere Wohnung als (1 1/2 Minizimmer ohne Bad noch bei den Eltern!) brauchten, mir der Beauftragte der FDGB- Wohnungskommission, selbst KG- Mitglied unverblümt sagte, er könnte nichts machen, es gäbe z. Zt. keine freie Wohnung. Es sei denn, ich stelle endlich einen Aufnahmeantrag in die KG. KG- Mitglieder haben bei der Vergabe von Wohnraum Priorität...
Das hab ich mir natürlich nicht bieten lassen. Staatsratseingabe folgte auf dem Hacken. Gab ganz schön Zoff und Wuling. Besagter Kollege aus der Wohnungskommission sprach bestimmt ein gutes Jahr mit mir kein Wort mehr, würdigte mich keines Blickes!
Schon im Mai 1988 konnte ich im Erstbezug in eine für damalige Verhältnisse noble 3- Raum- Neubauwohnung ziehen!

Die Wogen glätteten sich nicht, Ende 1988 oder Anfang 1989 (hatte vor längerer Zeit schon mal darüber berichtet) warf mir unser damaliger s. g. staatlicher Leiter der Reichsbahndienststelle Bahnbetriebswerk Wernigerode in diesem Zusammenhang im Frühstücksrasum und vor versammelter Manschaft lautstark (!, er glaubte immer mit seinem megagewaltigen Baßorgan Eindruck zu schinden, einfach nur und ) vor, ich würde staatsfeindliche Aktivitäten entwickeln und die Kampfgruppen der Arbeiterklasse verunglimpfen!!!
Leuters, das war harter Tabak! Er hatte wohl in seinem vom Stalinismus zerfressenem selbstsüchtigen Gehirn mich mit einem anderen Kollegen verwechselt, der auch wegen Wohnung eine Staatsratseingabe gemacht hatte, hier aber einen Ausreiseantrag gleich mit hineinformulierte...!
Ich entgegnete auch nicht gerade leise jedenfalls zurück, das ich mich von niemanden anbrüllen lasse und brüllende Menschen in mir immer den Eindruck erzeugen, das mit anschwellen der Lautsärke sich kontinuierlich die Gehirnleistung verringert...! Ihr glaubt nicht, was mit einmal für eine Totenstille war und die ca. 20 Anwesenden Kollegen es fürchterlich eilig hatten, ihre eben begonnende und sonst heilige Frühstückspause vorzeitig zu beenden...

Das nur mal kurz nebenbei.

Nur größere Betriebe und Kombinate besaßen eigene KG- Einheiten (Hundertschaften ect.). KG-Angehörige aus kleineren Betrieben wurden in diesen angegliedert. So waren z. Bsp. die paar Hanseln von uns (Bahnbetriebswerk Wernigerode) bei der KG- Einheit des FEW (Forschungs- und Entwicklungswerk der Deutschen Reichsbahn) in Blankenburg (Harz) integriert. Kann mir auch gut vorstellen, das es Personalstärkenvorgaben je nach männl. Beschäftigten des jeweiligen Betriebes gab. Weibliche KG- Angehörige sind mir nicht bekannt geworden. Um diese Sollstärken zu erreichen, wurde natürlich durch die beauftragten Werber nichts unversucht gelassen, siehe Lockmittel Wohnungsvergabe! Auch war garantiert wie auch heute noch in jedem Verein gängige Praxis jedes KG- Mitglied angehalten, neue Mitglieder zu werben. Will mal nicht sagen, es gab eine Kopfprämie, aber garantiert Bonuspunkte...

josy95

(Sorry, entschuldigt bitte die vermehrten Schreibfehler! Meine fast neue Discountertastatur ist dabei, den Geist aufzugebe und läßt Buchstabenn einfach weg, gibt sie doppelt oder falsche..., da hilft auch oft kein Korrekturlesen!)


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 04.05.2010 08:41 | nach oben springen

#3

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 09:07
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Ausgehend von der in einem anderen Thread gestellten Frage, möchte ich hier mal ein Thema zu den Kampfgruppen der DDR eröffnen. Der Unterordner "Die DDR Grenztruppen: Organisation und Ablauf" ist zwar dafür nicht ganz der richtige, jedoch im Überordner "Organisation und Organe der DDR und BRD" noch der passendste.

Zitat von Feliks D.

Zitat von glasi
kurze frage an alle. was war eigentlich der sinn der betriebskampfgruppen? lg glasi



http://de.wikipedia.org/wiki/Kampfgruppe..._und_Gliederung




Grundsätzlich kann hier alles über Strukturen, Bewaffnung, Aufgaben und Einsätze geschrieben werden, am interessantesten sind jedoch für alle natürlich die persönlichen Berichte.

War jemand von euch in den KG, wer hat eigene Erfahrungen oder die von Bekannten über die er berichten will???





Na Feliks, dann stelle ich hier mal gleich die Frage nach der "Freiwilligkeit", bezüglich des Eintritt´s der KG-Mitglieder in diese bewaffneten Strukturen. Wenn ich an die Zeit der 50er Jahre denke, behaupte ich nämlich einfach mal, der Werbung zu den damals noch blau uniformierten Kampfgruppen konnte man sich schlecht entziehen, wenn man daraufhin angesprochen wurde. Ein Ruhmesblatt der Geschichte stellt das Kapitel "KG" eh nicht da, wurde sie doch im August 1961 auch dazu mißbraucht, die eigenen "Brüder und Schwestern" mit einzusperren!! Bitte nicht persönlich nehmen, liebe Ehemaligen, ich weiß auch daß man sich den Befehlen zu diesen Einsätzen nicht widersetzen konnte und eine große Mehrheit nur widerwillig "mithalf" den Aufbau des "Antfaschistischen Schutzwall´s" zu sichern!!! Bei dieser Gelegenheit mehrere Fragen an die Experten: wurden die Mitglieder der KG auch vereidigt, eventuell auch in der Form eines Gelöbnisses und wie sah es mit Republikfluchten von ehemaligen Mitgliedern aus? Wie war das Ansehen der Kampfgruppen in der übrigen Bevölkerung und wie "stolz" waren die Mitglieder wirklich auf ihre Zugehörigkeit zu den bewaffneten Kräften?
Da die Ereignisse des 17. Junis 1953 mit der Gründung und Aufstellung der Kampfgruppen in einem direkten Zusammenhang stehen (auch wenn die Anfänge auf das Jahr 1952 zurück zu führen sein sollen) stellt sich bei mir auch die Frage, ob in einem möglich gewesenen Wiederholungsfall dieser Ereignisse, die Kampfgruppen mit der Waffe auf das eigene Volk gehetzt worden wäre? Ich glaube, für´s Erste habe ich genug Fragen gestellt und Feliks wird mich jetzt über die Thematik nach seinem Wissensstand aufklären können, Pitti und Seaman werden sich die Ignoriertaste wünschen und Gilbert kann sich wieder wünschen, mir (dem Troll) kein Futter zu geben!!

Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 04.05.2010 09:11 | nach oben springen

#4

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 09:09
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Morgen josy und danke für deinen Bericht.

Vorteile bei sog. Gesellschaftlichen Engagement hatte man überall, dies war nicht allein ein Vorrecht der Kampfgruppen. Werbung wurde sicher offensiv betrieben, jedoch war die Mitgliedschaft in anderen Organen z.B. Zivilverteidigung schon der beste Grund für eine Absage da dann ein Wirken in den KG ausgeschlossen war und auch als Reservist der NVA war dies Verboten.

Vorteile der KG waren natürlich die Ortskenntnis die hier vorhanden war und das Absichern bestimmter Bereiche erleichtert hat. Der Gegner wäre schnell aufgefallen und hätte gerade bei der Ortskenntnis nachteile gehabt. Auch die infanteristische Ausbildung war nicht schlecht und z.B. der von @Mara als Radaraufklärer weit überlegen. Der Kampfwert der Einheiten zur Absicherung des Hinterlandes war also nicht zu verachten.

Eingesetzt wurden die KG bei uns im Bezirk auch häufig wenn mal wieder einer der Freunde abgängig war, was aufgrund der großen Garnison in Neustrelitz (16. Garde-Panzerdivision) gar nicht so selten war.

Im Bezirk Neubrandenburg war eine ungefähre Stärke von 9.000 Mann der KG vorhanden, die sich in 2 Hundertschaften der Bezirkskampfkräfte, 29 der Kreiskampfkräfte und 59 Hundertschaften der Sicherungskräfte aufteilten.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 04.05.2010 09:11 | nach oben springen

#5

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 09:10
von Rüganer (gelöscht)
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ich war auch nicht in der Kampfgruppe, war aber mal mit dem Kampfgruppenkommandeur zusammen auf einer Schulung, 4 Wochen. Da hat er mich auch nerven wollen, ich solle doch Mitglied werden, dann würde ich auch nicht mehr zum Reservistenwehrdienst eingezogen, hätte da dann meine Ruhe.
ich habe ihm gesagt, wenn, dann bitte nicht als Schütze A im letzten Glied, nö, ich bin immerhin inzwischen schon ein Uffz.-Dienstgrad und da müsste ich bestimmt Gruppenführer in seinem Haufen werden....
Sowas konnte er nicht hinkriegen und damit blieb alles beim Alten und es war Ruhe...
Josy's Ausführungen hinsichtlich der gesellschaftlichen Einstufung der Zugehörigkeit bei den Kampfgruppen kann ich voll bestätigen, bei jeder Beurteilung hob sich Kampfgruppe positiv hervor. Allerdings gab es auch Leute, die diese Truppe als Volkssturm angesehen hat, in deren Augen waren sie das allerletzte Aufgebot, Wochenendkrieger...
Grüße von der Insel

der Rüganer


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#6

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 09:44
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von wosch

Na Feliks, dann stelle ich hier mal gleich die Frage nach der "Freiwilligkeit", bezüglich des Eintritt´s der KG-Mitglieder in diese bewaffneten Strukturen. Wenn ich an die Zeit der 50er Jahre denke, behaupte ich nämlich einfach mal, der Werbung zu den damals noch blau uniformierten Kampfgruppen konnte man sich schlecht entziehen, wenn man daraufhin angesprochen wurde.

Entziehen konntest du dich schon, Gründe sind bereits o.g. und auch ein entschiedenes Nein wurde akzeptiert. Die meisten waren wirklich freiwillig dabei, wobei ich bei einigen Opportunismus bzw. sanften Druck nicht ausschließen will. Für die große Mehrheit gilt dies jedoch ganz sicher nicht.

Ein Ruhmesblatt der Geschichte stellt das Kapitel "KG" eh nicht da, wurde sie doch im August 1961 auch dazu mißbraucht, die eigenen "Brüder und Schwestern" mit einzusperren!! Bitte nicht persönlich nehmen, liebe Ehemaligen, ich weiß auch daß man sich den Befehlen zu diesen Einsätzen nicht widersetzen konnte und eine große Mehrheit nur widerwillig "mithalf" den Aufbau des "Antfaschistischen Schutzwall´s" zu sichern!!!

An einer Aktion den Ruhm der KG festmachen zu wollen halte ich nicht für angebracht, auch wenn dieses Kapitel sicherlich Beachtung finden sollte. Die Hauptaufgaben waren andere. Geübte taktische Handlungen waren u.a. Angriff, Hinterhalt, Verteidigung, Suche, Einkreisung, Verfolgung und die Sicherung und Verteidigung von Objekten. Gerade Suche und Einkreisung war auch real erforderlich, um abgängige Freunde bis zum Eintreffen sowj. Kräfte festzusetzen.

Bei dieser Gelegenheit mehrere Fragen an die Experten: wurden die Mitglieder der KG auch vereidigt, eventuell auch in der Form eines Gelöbnisses und wie sah es mit Republikfluchten von ehemaligen Mitgliedern aus? Wie war das Ansehen der Kampfgruppen in der übrigen Bevölkerung und wie "stolz" waren die Mitglieder wirklich auf ihre Zugehörigkeit zu den bewaffneten Kräften?

Fragen über Fragen, von einer Vereidigung an sich ist mir nichts bekannt. Das heißt nicht, dass ich sie ausschließe eine Form der Bindung an den Staat wird es sicher gegeben haben. Das Ansehen war sicher je nach pers. Einstellung unterschiedlich ebenso wie der Stolz angehöriger der KG zu sein.

Da die Ereignisse des 17. Junis 1953 mit der Gründung und Aufstellung der Kampfgruppen in einem direkten Zusammenhang stehen (auch wenn die Anfänge auf das Jahr 1952 zurück zu führen sein sollen) stellt sich bei mir auch die Frage, ob in einem möglich gewesenen Wiederholungsfall dieser Ereignisse, die Kampfgruppen mit der Waffe auf das eigene Volk gehetzt worden wäre?


Ein Waffeneinsatz war ganz sicher nicht geplant, der Einsatz als Sicherungskräfte bei massenwirksamen Aktionen wurde zumindest 1989 in Betracht gezogen und in einigen Bezirken auch realisiert. Dazu möchte ich jedoch erwähnen, dass im Sommer '89 ein geändertes Ausbildungskonzept eingeführt wurde, welches u.a. auch einen Ausbildungsinhalt "Räumen von Straßen und Plätzen" enthielt. Dieses wurde von den KG-Angehörigen in unserem Bezirk großflächig abgelehnt, u.a. wurde durch Aussagen einiger Angehöriger die Meinung kund getan, dass man nicht eines Tages auf die eigenen Kinder losgehen wolle.
Daraufhin setzte sich in unserer BV die Meinung durch, die KG nicht mehr zu den eigenen Kräften zählen zu können und es wurde eine Einsatzbereitschaft aus MA der AG XXII geschaffen, welche zusammen mit Kräften der VP und den VP-Bereitschaften bei massenwirksamen Aktionen zum Einsatz kam.



Deine Seitenhiebe im letzten Absatz habe ich weggelassen, da ich mir hier eine sachliche Diskussion wünsche und keine Grabenkämpfe! Daher bitte auch kein Eingehen auf diesen Absatz hier von mir!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 04.05.2010 10:45 | nach oben springen

#7

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 10:11
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Also zu den Kampfgruppen möchte ich mal sagen,klar man hatte mich mal angesprochen ob ich nicht Mitglied werden wollte.Aber ich habe es verneint,dann fing man an ob ich nicht in die Zivilverteidigung will.Damit ging mir mein Meister damals auf der Werft mit auf die Nüsse.Ja warum,man wollte mal wieder zum 1.Mai Kollektiv der sozialistischen Arbeit werden,ich sagte OK anschauen kann man sich das ja.Aber als ich dann in der Bekleidungskammer von der ZV war und der Kollege gab mir den Schutzhelm und so eine Umhängetasche fragte ich was kommt da rein,sagte er die Schutzmaske.Da viel bei mir der Vorhang und ich sagte,ne ohne mich.Seitdem war ich bei meinen Meister unten durch.Aber das war mir auch egal,ich machte eine Umschulung als Schweißer und fing in einer anderen Abteilung an.
Als ich dann Jahre später in den Harz zog und in einen neuen Betrieb anfing,da ging mir so ein Kollege mit seiner Kampfgruppe auf die Nüsse.Ob ich nicht Mitglied werden wollte,dann bräuchte ich nicht mehr zum Reservistendienst.Ich sagte,nee lasse mal ich war schon 2 1/2mal wieder zum Reservistendienst.Eines Tages saßen wir mal in der Kantine zum Frühstück der besagte Kollege in Kampfgruppenuniform mit am Tisch.Plötzlich ging die Tür auf und es erschienen noch einige Angehörige der KG Käppi auf Koppel um eine junge Frau hatte Pistolentasche um.Da rutschten mir die Worte raus--was ist das für ein Sauhaufen,haben die das nicht gelernt Käppi und Koppel ab beim betreten des Speisesaals und die Dame hat wohl den Schlüssel von der Waffenkammer in der Pistolentasche.
Ja die Dame war die Tochter von den Kollegen der bei uns am Tisch saß,er wollte mich anzeigen wegen beleidigung der Truppe.Der Meister sagte nur,wie konntest du ihn wieder so ärgern.Ja Sachen erlebt man.
Aber zurück zu den KG,ich kannte viele die da nur Mitglied geworden sind um nicht zum Reservistendienst zu müssen.Klar die kamen von ihren Gwd zurück,hatten Familie gegründet und hatten keine Lust irgendwann mal wieder für 3 Monate weit weg von der Familie irgendwo einzurücken.So was gab es auch.
Gruß Rostocker


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#8

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 10:18
von wosch (gelöscht)
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Danke Feliks für Deine "aufschlußreichen" Antworten. Jetzt bin ich natürlich auch noch gespannt auf die Berichte ehemaliger Mitglieder der Kampfgruppen! Besonders gefreut wird man sich damals wohl auch über Geschenke wie "Glashütter Armbanduhr" und Zeiss-Fernglas" haben und damit sicherlich die "Kampfbereitschaft" verstärkt haben!! Also Leute, haut rein in die Tasten, meine Aufmerksamkeit ist Euch gewiß!!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 04.05.2010 10:19 | nach oben springen

#9

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 10:41
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von wosch
und Gilbert kann sich wieder wünschen, mir (dem Troll) kein Futter zu geben!!


warum sollte ich? du hast fragen gestellt und die gilt es zu beantworten, auch wenn ich dir diese fragen, mangels wissen, nicht beantworten kann.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#10

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 10:53
von wosch (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow

Zitat von wosch
und Gilbert kann sich wieder wünschen, mir (dem Troll) kein Futter zu geben!!


warum sollte ich? du hast fragen gestellt und die gilt es zu beantworten, auch wenn ich dir diese fragen, mangels wissen, nicht beantworten kann.





Gilbert, schönen Dank für Deine Antwort ohne Antwort! Da weiß der Feliks aber scheinbar mehr wie Du! Daß es die Kampfgruppen aber gab, weißt Du sicher noch, oder?
Schönen Gruß vom "Troll" aus Kassel.


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#11

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 10:57
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Wosch lass es, da deine Antwort jetzt wirklich nichts zum Thema beiträgt und sicher auch eine Gegenreaktion hervorrufen will wäre ich glatt für die Löschung durch den Hausmeister. Diese hier könnte dann auch weg, wenn du damit kein Problem hast dann schreib es dem Hausmeister oder sonstigen Admin doch einfach per PN und hier ist wieder "klar Schiff".

Klär sowas doch bitte per PN und lass uns hier beim Thema bleiben!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 04.05.2010 11:00 | nach oben springen

#12

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 10:59
von wosch (gelöscht)
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Hallo, habe soeben gegoogelt und dabei mitbekommen, daß man nach 20jähriger Zugehörigkeit bei den Kampfgruppen eine Zusatzrente von 100,-Mark nach Erreichung des Rentenalters erhielt, das wären dann im Jahr 1200,-Mark gewesen. Trifft das zu??
Schönen Gruß aus Kassel.


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#13

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 11:09
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von wosch
Hallo, habe soeben gegoogelt und dabei mitbekommen, daß man nach 20jähriger Zugehörigkeit bei den Kampfgruppen eine Zusatzrente von 100,-Mark nach Erreichung des Rentenalters erhielt, das wären dann im Jahr 1200,-Mark gewesen. Trifft das zu??
Schönen Gruß aus Kassel.



Na geht doch, etwas zum Thema.

Das ist richtig. Ob diese Zusatzrente auch heute noch in die Berechnung einfließt kann ich dir jedoch nicht sagen, da ich dazu unterschiedliche Aussagen gelesen habe.

Nur mal am Rande, für "Helfer der Volkspolizei" gab es nach meinem Wissensstand eine Zusatzrente von 50 Mark im Monat. Hierzu weiß ABV sicher mehr, aber das ist ja auch nicht Thema hier.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 04.05.2010 11:19 | nach oben springen

#14

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 11:24
von Rotten (gelöscht)
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Ich war 1988/89,für ca.1 Jahr Mitglied der KG.Nach meiner Exmatrikulation kam postwendend ein Bescheid zum Reservistendienst(3 Monate GT).Die Anfrage beim Kommandeur der KG im Betrieb erfolgte meinerseits ,
dieser leitete einen Antrag an das WKK weiter.Somit erfolgte die Freistellung vom Reservedienst.
Anwerbung erfolgte nicht,auch keine Vereidigung.Es wurde ein Gelöbnis vor einigen Kämpfern & einem
Hauptmann der VP gesprochen.
Die Mitglidschaft endete beim Betriebswechsel,in meinem Fall zu einem Reeder.
Stärke der KG : 1 Hundertschaft + Reserve (aus örtlichen Betrieben + Umland);150 Kämpfer,davon 8 weiblich ;-)
Waffen : AK47 ; Pistole M ; RPG 9 ; Fla.-MG
Waffendepot : bei der örtlichen VP
Verpflegungsatz : 5,50 DDR-Mark + Spenden .

Details später.
Salve,Rotten.


zuletzt bearbeitet 04.05.2010 11:26 | nach oben springen

#15

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 11:26
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Wosch lass es, da deine Antwort jetzt wirklich nichts zum Thema beiträgt und sicher auch eine Gegenreaktion hervorrufen will wäre ich glatt für die Löschung durch den Hausmeister. Diese hier könnte dann auch weg, wenn du damit kein Problem hast dann schreib es dem Hausmeister oder sonstigen Admin doch einfach per PN und hier ist wieder "klar Schiff".

Klär sowas doch bitte per PN und lass uns hier beim Thema bleiben!




Nee Feliks, gesagt ist gesagt!! Den Hausmeister rufe ich gewöhnlich nur, wenn etwas kaputt ist, hier ist doch hoffentlich noch Alles heil, oder?
Schönen Gruß aus Kassel.
P.S. Solltest Du mittlerweile in eine Forums-Position aufgestiegen sein, würde ich mich freuen wenn Du es mich wissen lassen würdest!!


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#16

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 11:28
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Rotten

Verpflegungsatz : 5,50 DDR-Mark + Spenden .


danke @rotten könntest du diese aussage für mich bitte etwas präzisieren ? was ist mit "spenden" gemeint ? wenn die betriebsküche eine wurst mehr mitgab ?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#17

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 11:28
von SCORN (gelöscht)
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Zitat von wosch
....behaupte ich nämlich einfach mal, der Werbung zu den... Kampfgruppen konnte man sich schlecht entziehen, wenn man daraufhin angesprochen wurde. Ein Ruhmesblatt der Geschichte stellt das Kapitel "KG" eh nicht da, wurde sie doch im August 1961 auch dazu mißbraucht, die eigenen "Brüder und Schwestern" mit einzusperren!! Bitte nicht persönlich nehmen, liebe Ehemaligen, ich weiß auch daß man sich den Befehlen zu diesen Einsätzen nicht widersetzen konnte und eine große Mehrheit nur widerwillig "mithalf" den Aufbau des "Antfaschistischen Schutzwall´s" zu sichern!!!



@wosch,
es macht keinen sinn eine halbwegs kampfkräftige paramilitärische einheit aufzustellen und das personal hiefür quasi in die truppe zu pressen, wie du es darlegst. sei versichert das eine gewisse freiwilligkeit, aus welchen gründen auch immer vorhanden war.

was dir vollkommen abgeht ist die vorstellung das menschen aus persönlicher lebenserfahrung und erlebten heraus den weg in die Kampfgruppen fanden.

las uns beim 13. august 61 bleiben. hast du dich nicht auch schon gefragt warum gerade am brandenburger tor, der weltweiten medialen bühne dieses ereignisses ausgerechnet eine menschenkette aus kg angehörigen mittleren alters stand. warum keine jungen adretten genzpolizisten oder schneidige NVA angehörige mit ihren panzern? schau dir die männer genau an. dem alter nach alles männer die mit sicherheit schon jahrelangen mörderischen krieg und gefangenschaft überlebt hatten, denen also eine gewisse lebenserfahrung nicht ab zu sprechen war. kann es nicht sein dass diese männer in diesem moment dachten das richtige zu tun ? waren sie mit ihrer lebenserfahrung und besonnenheit nicht am besten dazu geeignet auch auf die hässlichsten provokationen richtig oder gar nicht zu ragieren? ich behaupte einfach mal das sich von denen keiner ohne überzeugung dorthin gestellt hätte. wer zweifel gehabt hätte wäre bei der alarmierung einfach im bett liegen geblieben.

so etwas liegt natürlich ausserhalb jeglichen vorstellungsvermögens deinerseits und so manch anderer auch. was auch kontinuierlich ausgeblendet wird, sind die damaligen äusserungen adenauers zur "SOFJETZONE" und was mit ihr geplant ist. diese waren aber in der DDR wohlbekannt und lösten alles andere als patriotische begeisterungsstürme unter den ostzonalen brüdern und schwestern aus !

was hier und auch in anderen threads teilweise vorgebracht wird ist ein schöner beweis für die "aufarbeitung der DDR-Geschichte" (siehe der "erste" 1.mai im herbst 1998 an anderer stelle?!),wie sie seit 20 jahren betrieben wird.
das ausschliesliche reduzieren der DDR auf Täter und Opfer. dazwischen gab es nichts. was viele nicht wahr haben wollen, daß in 60igern und 70igern durchaus die mehrheit der bevölkerung hinter dieser DDR stand(was nicht bedeutet daß man mit allem zufrieden war), wird verleugnet und schlichtweg angezweifelt.

daß sich die schere zwischen anspruch und realität in den 80igern aber immer weiter öffnete und das zunehmend verkalkte politbüro die karre erst richtig vor die wand fuhr ändert and dieser tatsache nichts.


SCORN


zuletzt bearbeitet 04.05.2010 11:33 | nach oben springen

#18

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 11:37
von Rotten (gelöscht)
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Ganz kurz @GW,pro Quartal gab es einen 'Kampfgruppenball' und bei diesem Tanztee flossen reichlich Spenden,welche dann den Betriebsküchen und somit der Kampfgruppe zu gute kamen.Auch die örtlichen Jäger profitierten von diesen Spenden und damit wiederum die KG.
Aber Details später,glaube dass ich auch noch diverses Fotomaterial besitze.
Rotten


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#19

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 12:01
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Rotten
.
Aber Details später,glaube dass ich auch noch diverses Fotomaterial besitze.
Rotten



Super, man darf also gespannt sein und lass uns nicht zu lange warten.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#20

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 12:36
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Hier mal was zu den Kampfgruppen 1.Mai Parade in Berlin.
http://www.youtube.com/watch?v=0navm4_yzas


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