#801

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 05.06.2016 03:11
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Egal ob Eier, Negeküsse oder saure Gurken in Papiertüten - selten ist alles heile und vollständig zu hause angekommen. Negerküsse und saure Gurken wurden auf dem Heimweg schon mal weg genascht Bei den Eiern war man auf der sicheren Seite wenn man im Konsum seines Vertrauens die leeren KIM - Eier Verpackungen abgegeben hat oder beim Eierkauf mit entsprechenden Behältnissen seinen Einkauf geplant hat



http://de.picclick.com/DDR-EIERBEH%C3%84...2137762979.html

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

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#802

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 05.06.2016 07:34
von damals wars | 12.206 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #788
Heutzutage gibt es immer wieder Schlagzeilen darüber, dass irgendwelche Lebensmittel oder von deren Zubereitung mit Stoffen oder Artikeln betroffen sind, die nicht in den normalen Produktionsablauf gehören.
Sofort wird eine Rückholaktion beantragt.

Sprich" Rückruf":

Zu DDR Zeit hat man davon nichts gehört, irgendwie eigenartig oder?
In meiner Kindheit habe ich sehr gern Milch getrunken.
In einer 0,5 l Flasche sah ich kurz vor dem trinken am Boden einen dunklen Gegenstand.
Habe die Milch durch ein Sieb gegossen, bis ich den Gegenstand von "meiner Warte" aus definieren konnte.
Aus meiner Sicht gesehen war es ein Gummipfropfen vom Abfüller aus der Molkerei.
Von einer Warnung oder Ähnliches habe ich nie etwas gehört.
Selbst wenn der Füller nur zehn Düsen hatte, müsste es aufgefallen sein.


Heute kein Problem, kein Rückruf erforderlich.
Einfach in eine Briefumschlag packen, bei der Firma Urkorn gab es dafür ein Kuchenpacket.
Ich bin an dem Haargummi nicht verstorben, und die hatten nen Aufdruck auf der Tüte, bei Mängeln bitte melden!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#803

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 05.06.2016 19:44
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #802


Heute kein Problem, kein Rückruf erforderlich.
Einfach in eine Briefumschlag packen, bei der Firma Urkorn gab es dafür ein Kuchenpacket.
Ich bin an dem Haargummi nicht verstorben, und die hatten nen Aufdruck auf der Tüte, bei Mängeln bitte melden!


Recht hast Du, wie immer Hubert.
An BSE ist auch niemand gestorben in Deutschland.
Es hat aber verdammt viele Arbeitsplätze gekostet!
Vielleicht verstehst du jetzt was ich meinte, zwischen früher und heute?
Damit wollte ich verdeutlichen das es in der DDR im Produktionsablauf, oder sonstigen, keine Probleme gab.
Aber,......... heute in der bösen BRD.


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#804

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 17.06.2016 21:33
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Ich kann mir vorstellen warum es in der DDR keine "Frauenparkplätze"gab


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#805

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 17.06.2016 21:39
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #804
Ich kann mir vorstellen warum es in der DDR keine "Frauenparkplätze"gab




Sicher weil die Damen von der Werbung im Sichtfeld ebenfalls abgelenkt worden wären.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#806

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 17.06.2016 23:20
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #783
Wo du gerade von Straßenbahnen sprichst @eisenringtheo,
in fast allen Großstädten der DDR fuhr sie und gehörten zum normalen Straßenbild. Ausgerechnet in Großbritanien fehlen diese Bahnen. Und ein Hamburger der auf Besuch in Rostock war wollte unbedingt mal Straßenbahn fahren - ausgerechnet mit dem "Görlitzer"- Fuhrpark irgendwie irre! Gruß Hartmut!


Hallo,
auch in kleinen und mittleren Städten, z.B. Nordhausen, Görlitz, Bad Schandau, Halberstadt.



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#807

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 12:26
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Ährenkranz im Beitrag #793



Aber weil es gerade um Eier geht, ich kann mich noch erinnern, da waren mal Mitte der 60 - iger diese knapp, da stand in einem HO - Laden ein Schild:"Nimm ein Ei weniger"....
Gruß!
Ingrid


Da muss ich nun wieder lachen. Da wollte wohl in dem Laden jemand einen Mangel generieren oder hat die Bestellung verpennt.
Gerade in den 60ern wurde wegen Fleischmangel der Verzehr von Eiern angepriesen und das sogar mit Werbung unterlegt: "Nimm ein Ei mehr" flimmerte in den TTT über den Schirm und trötete auch aus dem Radio.

https://www.youtube.com/watch?v=h90El7yKxz8


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#808

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 14:13
von Ährenkranz | 846 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #807
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #793



Aber weil es gerade um Eier geht, ich kann mich noch erinnern, da waren mal Mitte der 60 - iger diese knapp, da stand in einem HO - Laden ein Schild:"Nimm ein Ei weniger"....
Gruß!
Ingrid


Da muss ich nun wieder lachen. Da wollte wohl in dem Laden jemand einen Mangel generieren oder hat die Bestellung verpennt.
Gerade in den 60ern wurde wegen Fleischmangel der Verzehr von Eiern angepriesen und das sogar mit Werbung unterlegt: "Nimm ein Ei mehr" flimmerte in den TTT über den Schirm und trötete auch aus dem Radio.

https://www.youtube.com/watch?v=h90El7yKxz8


Ja, es war tatsächlich so, ich kann mich da noch gut daran erinnern, als ich in dem Laden war, da war eine ältere Frau und die packte sich 5 Eier in die Tüte, und da kam die Verkäuferin und sagte" Wenns möglich ist, nur 3 nehmen. Wir haben nicht viele bekommen, die sind zur Zeit knapp".
Hatte mir da schon Spaß gegeben, das erzählte ich zu Hause und da hatte dann meine Oma an die HO 50 Eier von ihrem Eigenbedarf (die hatte viele Hühner) unentgeldlich gebracht.

Aber ich habe mir nie darüber Gedanken gemacht...


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
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zuletzt bearbeitet 18.06.2016 14:14 | nach oben springen

#809

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 14:45
von eisenringtheo | 9.184 Beiträge

Später waren es dann plötzlich zuviel Eier.
http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-...h-die-Stasi-auf


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#810

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 14:55
von Ährenkranz | 846 Beiträge

Das mit dem Ei weniger nehmen war 1966, ich kann mich deswegen noch so genau daran erinnern, da war ich in der 6.Klasse und war da in einer Flötengruppe, da wurde einmal in der Woche am Montag Nachmittag geübt und da habe ich mir immer vorher eine Limo aus der HO geholt.

Aber da man oft nur gehört hat:"Das haben wir nicht" und man mußte sich vielfach auch aufschreiben lassen, z.B. auf Unterwäsche, Handtücher, Badetücher usw.habe ich das in diesem Punkt nicht weiter beachtet und abgehakt.

Ob nun da die Verkäuferinnen diese alle selbst aufgekauft hatten und vielleicht gegen einen Sack Zement getauscht haben, könnte gut möglich gewesen sein, denn oft hieß es ja:"Gibst du mir, so geb ich dir..."

Es war halt so und gerade auf einem Dorf wurde vieles gelassen hingenommen.


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zuletzt bearbeitet 18.06.2016 14:57 | nach oben springen

#811

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 15:06
von Marder | 1.413 Beiträge

Wenn ich das so lese, habe ich das Gefühl mal war das Eine knapp und dann wieder das Andere!
Und es war örtlich gesehen auch noch verschieden.
Mit freundlichen Grüßen Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#812

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 15:12
von Heckenhaus | 5.155 Beiträge

Zitat von Marder im Beitrag #811
Wenn ich das so lese, habe ich das Gefühl mal war das Eine knapp und dann wieder das Andere!
Und es war örtlich gesehen auch noch verschieden.
Mit freundlichen Grüßen Marder

Genau so war es, weil es oft an der Verteilung haperte.
Mal war kein LKW verfügbar, dann war das Dieselkontingent verbraucht oder der Chef vom Großhandel war krank
oder hatte eine Hochzeit im Bekanntenkreis "auszustatten".

Es gab fast alles, nur nicht immer überall.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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#813

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 15:20
von Gohrbi | 575 Beiträge

... es gab alles, nur musste man wissen wo und wann. Ich/wir hatten unsere Fleischpakete zum Wochenende
und einen Speiseplan gab es bei uns nicht, da wir ja nicht wussten, was im Paket war, was mir über die Bedientheke gereicht wurde.
Wenn man etwas technisches brauchte, dann fuhren wir zum tiefsten Punkt der DDR, Berlin. Da floss alles hin.
Später dann, als meine Frau dann endlich an der Quelle saß, ging es uns gar nicht so schlecht.

Ansonsten, so wie heute. Fleisch, Eier, Obst vom Bauern nebenan.


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zuletzt bearbeitet 18.06.2016 15:22 | nach oben springen

#814

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 15:25
von Heckenhaus | 5.155 Beiträge

Kleines Beispiel der Versorgungslage vor Weihnachten.

Ich wohnte ab 1984 in einer 1200-Seelen-Gemeinde im Oderbruch, unweit von Wriezen.
Ostberlin-Stadtrand rund 65 km entfernt, mit dem Auto eine Stunde, und man war schon "mittendrin".

Mandarinen / Orangen gab es so gut wie keine in der eigentlich sonst gut sortierten Kaufhalle im Dorf, also was blieb übrig ?
Am Nachmittag gegen 16 Uhr ins Auto, ab nach Weißensee, Parkplatz gesucht, in die nächste HO-oder Konsum-Filiale und
eine ganze Kiste Mandarinen gekauft. Ohne Probleme.

So machte das die Bevölkerung der halben DDR, meist am Wochenende.
Und fast alle bekamen auch meist das Gewünschte.

Wenn es dann für eine Million Ostberliner plus halbe DDR gereicht hat, in Berlin, hätte man auch mehr ins nähere und weitere
Umland fahren können, aber warum denn ?
Warum den Berg zum Propheten bringen, wenn der Prophet zum Berg kommt ?

Natürlich gab es auch immer wieder Engpässe, doch oft war es lediglich ein Problem der Logistik.
Besonders in den späteren Jahren der DDR, in denen Leerfahrten von LKW im Fernverkehr regelrecht verboten waren.
Die Hintour wurde genehmigt, wenn irgend eine Fracht aus der Umgebung des Zielortes mit zurück genommen werden konnte.
Also grob beschrieben Farbfässer von Berlin nach Magdeburg und auf dem Rückweg Kisten mit Äpfeln nach Berlin oder mindestens nach Potsdam.

Im Prinzip richtig, aber es funktionierte nicht richtig, da es nicht einmal möglich war, dank des besch...... Telefonnetzes alles kurzzeitig zu koordinieren.
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#815

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 15:36
von katze | 160 Beiträge

Mal ne Episode aus VPB - Zeiten. War gleube ich so um 1986/1987, da wurden Kilometerlimits eingeführt, fragt mich nicht warum, war halt so. Jedes Quartalsende hat der Schirmmeister der Kompanie seine Abrechnungen machem müssen, Fahrtbücher wurden ja genauestens geführt, km - Laufleistung und Spritverbrach. Naja, es war so, wie überall, aber gerade bei der Ausbildung Flak konnte man nicht so genau auf die km schauen.
Schnell waren mal ein paar Kilometer mehr gefahren. Aber alles kein Problem, zum Parktag im Gefechtspark mussten ja auch die LO`s gepflegt werden. Lediglich vorwärts musste aus der Garage ausgefahren werden, der Rest des Tages wurde dann nur noch rückwärts gefahren, weil der Tacho da eben auch rückwärts lief. Zum waschen, zum tanken oder eben so, damit am Ende die km - Laufleistung stimmte. Das damit der Spritverbrauch in die Höhe getrieben wurde, interessierte keinen. Viel auch keinem auf, weder dem Kfz-Offizier der VPB noch anderen Offizieren aus dem Stab. Auch wunderte man sich nicht, warum die LO´s nur rückwärts fuhren, obwohl dies ja auffallen musste, gerade weil man zur Tankstelle am Stabsgebäude vorbei musste. Fragte doch mal einer, gabs die Antwort Getriebeschaden, müssen in die Werkstatt.
Lediglich unser Schirrmeister wunderte sich, dem war es aber egal, seine Abrechnung stimmte am Ende.


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#816

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 15:44
von katze | 160 Beiträge

Zitat von Gohrbi im Beitrag #813
... es gab alles, nur musste man wissen wo und wann. Ich/wir hatten unsere Fleischpakete zum Wochenende
und einen Speiseplan gab es bei uns nicht, da wir ja nicht wussten, was im Paket war, was mir über die Bedientheke gereicht wurde.
Wenn man etwas technisches brauchte, dann fuhren wir zum tiefsten Punkt der DDR, Berlin. Da floss alles hin.
Später dann, als meine Frau dann endlich an der Quelle saß, ging es uns gar nicht so schlecht.

Ansonsten, so wie heute. Fleisch, Eier, Obst vom Bauern nebenan.


Bei uns hier, war das nicht so, es gab NICHT alles. Am Wochenende Wurst/ Fleisch, du musstest das nehmen, was noch da war und das war eben nicht viel. Bevor du aber dran warst, mussteste noch ewig anstehen. Mandarinen, so gut wie NIE. Orangen, natürlich die aus KUBA, auf Zuteilung, etwas mehr, wen du einen Nachweis hattest, dass du Kinderrech warst (also ab 3 Kinder).
Also mal nicht behaupten, ES GAB ALLES! Dieser Ausspruch schien nur für Berlin gestimmt zu haben, von uns konnte aber keiner 600 km bis B fahren, nur weil es dort alles gab.


Hapedi und Ährenkranz haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#817

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 15:59
von Heckenhaus | 5.155 Beiträge

Wo liest du, daß es alles gab ? Das hat niemand von irgend einem Punkt der DDR behauptet.
Es gab lediglich immer irgendwas, mal hier oder dort auch etwas mehr.

Und Schnitzel, Rouladen oder Schinken dann in Westberlin, denn dahin ging der Export.
Dafür eben Gulasch, Kotelett oder Rippchen.
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„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#818

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 15:59
von damals wars | 12.206 Beiträge

Und weil es in Berlin immer alles gab, wurden zum Beispiel vom BUNA Werk in der Vorweinachtszeit
ganze Vorstellungen im Friedrichstadtpalast und in der Komischen Oper ("Grade 17" war die Mandrone) gebucht.
Hin- und Rückfahrt mit dem Zug.Um die 12 Mark das ganze!
Und die Beutel voller Weinachtswaren, da gab es so eine Markthalle am Alex!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#819

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 16:02
von Heckenhaus | 5.155 Beiträge

Fahr mal heute für 12 Mark = 2,40 DM (1:5) = 1,20 Euro hin und zurück Halle-Berlin-Halle.


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„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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#820

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 18.06.2016 16:21
von katze | 160 Beiträge

siehe RE 813, da stehts blau auf weiss


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