#781

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 17.10.2014 09:43
von Kalubke | 2.293 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #779

...
TO-Dokumentation
....


Was war das? Durch die Transportpolizei zu bewachende Objekte?

Gruß Kalubke



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#782

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 17.10.2014 09:59
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #777
Ich meine es lag auch an der Qualittät des Filmmaterials.
Unsere Filme von Orwo als Farbbildmaterial war nicht das beste, bei den Dias sah das schon anders aus.

H.

Obschon sehr offtopic, frage ich mich warum bei Farbotos die Farben verblassen, nur das Rot nicht. Das Fotographieren ist im übrigen eine Kunst. Wenn man geschickt ist, wird jedes Motiv schön. Gerade die Pufferküsser legen Wert darauf. Wenn man sich diese 219 Bilder mit Strassenbahnen zu Gemüte führt kann man zum Eindruck kommen, es waren schöne Städte... (zumindest dort wo Straßenbahnen fahren).
http://www.ipernity.com/doc/308159/album/367159
http://www.ipernity.com/doc/308159/16925391/in/album/367159

Theo


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#783

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 17.10.2014 10:11
von utkieker | 2.914 Beiträge

Wo du gerade von Straßenbahnen sprichst @eisenringtheo,

in fast allen Großstädten der DDR fuhr sie und gehörten zum normalen Straßenbild. Ausgerechnet in Großbritanien fehlen diese Bahnen. Und ein Hamburger der auf Besuch in Rostock war wollte unbedingt mal Straßenbahn fahren - ausgerechnet mit dem "Görlitzer"- Fuhrpark irgendwie irre!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#784

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 17.10.2014 10:16
von Hans | 2.166 Beiträge

Hm, Fachchinesisch.
TO-Dokumentation - Tat und Ereignisort-Dokumentation - faktisch die gesamte fotografische Darstellung .
Manchmal glaub ich eben, das jeeeeder meine Ausdrücke sooooofort versteht. Bin da aber nicht ganz allein.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#785

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 17.10.2014 16:37
von Kalubke | 2.293 Beiträge

Was gabs denn so für Ereignisse dort? Fluchtversuche werden doch bei dem hohen Grad der Absicherung sicher keine Rolle gespielt haben, oder? Gings da mehr um Bahnbetriebsunfälle oder irgendwelche Tunnelschäden?

Gruß Kalubke



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#786

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 17.10.2014 22:35
von AR-11 | 31 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #744
Zitat von AR-11 im Beitrag #741
Ich hab die Entwicklung es DDR-Wohnungsbaus in Halle live miterlebt. Positiv. Als ich 1963 geboren wurde, lebten meine Eltern in einer 2-Zimmer Dachwohnung mit Küche und Waschbecken (Kaltwasser) im Flur, Gemeinschafts-Klo war (bloß gut für mich) in Treppenhaus direkt gegenüber, Ofenheizung-logisch. Das war im Stadtteil Glaucha, Wegscheider Str. 1967, mein kleiner Bruder kündigte sich an, fuhren wir immer Mal wieder auf eine ziemlich zugige Ebene: Halle-Neustatdt, dessen Baubeginn in meinem Geburtsjahr war. Dort leistete mein Vater irgendwelche "freiwilligen" Stunden oder so, für unsere nagelneue 3-Raum Wohnung im Block 498/3, 9.Etage (unweit S-Bahn-HP Zscherbener Str.).Wohnzimmer, Küche, Bad mit warmem Wasser und Badewanne, 2 Zimmer und Flur mit Einbauschränken! Ha-Neu war super. Alles in der Nähe: Kindergarten, später Schule, das BAZ für Vatern und die dazugehörige Kaufhalle... Wir blieben dort bis 1975. Da ergab es sich, dass wir das Haus im Rosengarten kaufen konnten, in dem die Familie meiner Mutter als Umsiedler in den Endvierzigern einquartiert wurden. Es lebten dort: meine Großmutter (OG, 1Zimmer+Küche), deren Schwester mit Mann (1 Zimmer+Küche), unten die Großtante meiner Mutter mit Mann, 2 Zimmer mit Küche. Gemeinschaftsbad mit Badeofen im OG (für alle Familien), 1 Klo oben, 1 Klo unten mit Waschraum... Wir lebten zu viert in den zwei Zimmern unten, nachdem die Großtante und ihr Mann verstorben waren.

Der Boden mit Kaltdach wurde im Winter zum Wäschetrocknen genutzt. Als ich in der 8.Klasse war, bauten wir für mich ein Zimmer dort ein-Ofenheizung. Morgens übern- im Winter schneeverwehten (kein Witz)- Boden zur Treppe-im Sommer war dafür eine Affenhitze.... Als kleiner Junge erinnere ich mich daran, dass das Freitagsbad nicht im eigentlichen Bad stattfand sondern gleich in der Waschküche, weil sowieso grade Waschtag war...Ich kann nicht sagen, dass mir sehr gefallen hat...

Es gab ewig was zu bauen: Fenster, Fensterläden, Dach, Putz ausbessern, Treppe neu setzen. Mein erlernter Beruf also folgreichtig: Baufacharbeiter.
Dann Gartenarbeit, weil Vatern zur Arbeit war und die Jungs nicht wussten mit ihrer Kraft wohin...Achso, in diese Kathegorie fiel auch das Kohlenschleppen für alle Wohnparteien jeden zweiten Tag. Die Kohlen, die man zuvor irgenwann zentnerweise vom Kohlenkellerfenster weg, durch das der Kohlenmann diese aus riesigen Körben auf eine Rutsche in den Keller kippte, in die jeweilige Box der Wohnpartei geschaufelt hatte. 60 bis 80 Zentner je Lieferung waren nicht ungewöhnlich. Anfang der 1980er Jahre bauten wir dann in Eigenregie eine Schwerkraftheizung ein-welch ein Fortschritt. Warmes Wasser ohne erst die Gastherme anzuschmeissen...Ja, die hatte Mitte der 70er Jahre den Badeofen ersetzt..

Nach meinem Studium erhielten wir als "frisches" Ehepaar eine 2,5-Zimmer Wohnung WBS 70 in Wolfen-Nord.Obwohl wir noch gar keine Kinder hatten. Ich konnte sogar zwischen 3 Wohnungen, in verschiedenen Stadtteilen von Wolfen, wählen. Damals war mir dieses "Luxusproblem" in der Tat nicht bewusst das gebe ich zu. In Wo-No wohnten wir dann 11 Jahre.

Heute, hier, im Kölner "Speckgürtel", wünsche ich mir manchmal eine solche zweckmäßige Wohnung zurück. Ob sie "schön" waren, diese Plattenwohnungen, liegt im Auge des jeweiligen Betrachters. Ich fand und finde, sie zweckmäßig. Für uns 4 war sie damals ausreichend. Und heute hätte ich gerne wieder eine. Erst recht, wenn ich sehe, was man aus diesen "Platten" gemacht hat...

AR-11
geborener Hallenser

Gibt es so etwas nicht in Köln Chorweiler ?



Richtig, sowas "gibt es nicht" in Köln-Chorweiler. zumindest nicht so, wie ich es in der alten Heimat kennengelernt habe. Was ich von Chorweiler kenne ist gezieltes Herunterkommenlassen, schaffen eines Ghettos um Ausländer, Kriminelle und sozial Abgestiegene und -schwache zu konzentrieren. Dasselbe , aber "in Extrem", ist in Kölnberg-Meschenich zu sehen. Dort ist es echt gelungen , ein "astreines" Ghetto zu schaffen. Das Terrain ist umzäunt und ausschließlich für dortige Anwohner zu betreten. Es gibt noch mehr dieser Ecken in Köln, die kenne ich aber nicht selber.
In den Ostländern wird viel mehr dafür getan, dass diese Plattensiedlungen attraktiv bleiben. Und es ist keine Schande, so zu wohnen- hierzulande schon... Das ist auch ein Grund, warum ich so nicht wohne. Von den Mietpreisen her wäre es weitaus attraktiver da. Aber z.B Kölnberg als Adresse ist sowas wie ein Stigma.
O.T.: Kölnberg ist die Gegend, in der in den ersten Staffeln "Danny Lowinsky" wohnte...

AR-11


gedient in fremden Streitkräften 1983 bis 1990
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zuletzt bearbeitet 17.10.2014 22:35 | nach oben springen

#787

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 17.10.2014 23:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von AR-11 im Beitrag #786
Dasselbe , aber "in Extrem", ist in Kölnberg-Meschenich zu sehen. Dort ist es echt gelungen , ein "astreines" Ghetto zu schaffen. Das Terrain ist umzäunt und ausschließlich für dortige Anwohner zu betreten.


Freiwillig würde ich diese Ghetto-Siedlung auch nur mit einer MP7 betreten


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#788

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 28.05.2016 21:54
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Heutzutage gibt es immer wieder Schlagzeilen darüber, dass irgendwelche Lebensmittel oder von deren Zubereitung mit Stoffen oder Artikeln betroffen sind, die nicht in den normalen Produktionsablauf gehören.
Sofort wird eine Rückholaktion beantragt.

Sprich" Rückruf":

Zu DDR Zeit hat man davon nichts gehört, irgendwie eigenartig oder?
In meiner Kindheit habe ich sehr gern Milch getrunken.
In einer 0,5 l Flasche sah ich kurz vor dem trinken am Boden einen dunklen Gegenstand.
Habe die Milch durch ein Sieb gegossen, bis ich den Gegenstand von "meiner Warte" aus definieren konnte.
Aus meiner Sicht gesehen war es ein Gummipfropfen vom Abfüller aus der Molkerei.
Von einer Warnung oder Ähnliches habe ich nie etwas gehört.
Selbst wenn der Füller nur zehn Düsen hatte, müsste es aufgefallen sein.


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#789

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 28.05.2016 22:04
von furry | 3.562 Beiträge

Rückrufaktionen gab es auch in der DDR. @Harra318 , wie war denn das, wenn Du während Deines Ehrendienstes, bei Grenzern wohl nur in der Grundausbildung, einen im Dienstgrad höheren vergessen hast, eine schönen guten Morgen zu wünschen?


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
andyman und Niederlausitzer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.05.2016 22:05 | nach oben springen

#790

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 28.05.2016 22:23
von Hapedi | 1.874 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #788
Heutzutage gibt es immer wieder Schlagzeilen darüber, dass irgendwelche Lebensmittel oder von deren Zubereitung mit Stoffen oder Artikeln betroffen sind, die nicht in den normalen Produktionsablauf gehören.
Sofort wird eine Rückholaktion beantragt.

Sprich" Rückruf":

Zu DDR Zeit hat man davon nichts gehört, irgendwie eigenartig oder?
In meiner Kindheit habe ich sehr gern Milch getrunken.
In einer 0,5 l Flasche sah ich kurz vor dem trinken am Boden einen dunklen Gegenstand.
Habe die Milch durch ein Sieb gegossen, bis ich den Gegenstand von "meiner Warte" aus definieren konnte.
Aus meiner Sicht gesehen war es ein Gummipfropfen vom Abfüller aus der Molkerei.
Von einer Warnung oder Ähnliches habe ich nie etwas gehört.
Selbst wenn der Füller nur zehn Düsen hatte, müsste es aufgefallen sein.



Vielleicht hättest du den Pfropfen zu deinem Korrespondenten schaffen sollen . Er hätte sicher über die Molkerei eine Rückrufaktion angeleiert . Wäre aber auch möglich gewesen daß anderen Tag Leute vor deiner Tür gestanden hätten die mehr über die Sache und vor allem über dich wissen wollten . Ne , im Ernst früher hat man das doch alles nicht so verbissen gesehen . Ich denke gerade an diesen mit Frostschutzmittel gepanschten Wein den es mit einem Schlag haufenweise zu kaufen gab . Woanders wurde er weggeschüttet

gruß hapedi



Harra318 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#791

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.06.2016 22:14
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Hapedi im Beitrag #790
Zitat von Harra318 im Beitrag #788
Heutzutage gibt es immer wieder Schlagzeilen darüber, dass irgendwelche Lebensmittel oder von deren Zubereitung mit Stoffen oder Artikeln betroffen sind, die nicht in den normalen Produktionsablauf gehören.
Sofort wird eine Rückholaktion beantragt.

Sprich" Rückruf":

Zu DDR Zeit hat man davon nichts gehört, irgendwie eigenartig oder?
In meiner Kindheit habe ich sehr gern Milch getrunken.
In einer 0,5 l Flasche sah ich kurz vor dem trinken am Boden einen dunklen Gegenstand.
Habe die Milch durch ein Sieb gegossen, bis ich den Gegenstand von "meiner Warte" aus definieren konnte.
Aus meiner Sicht gesehen war es ein Gummipfropfen vom Abfüller aus der Molkerei.
Von einer Warnung oder Ähnliches habe ich nie etwas gehört.
Selbst wenn der Füller nur zehn Düsen hatte, müsste es aufgefallen sein.



Vielleicht hättest du den Pfropfen zu deinem Korrespondenten schaffen sollen . Er hätte sicher über die Molkerei eine Rückrufaktion angeleiert .

gruß hapedi



Sicherlich hast du Dir bei der Beantwortung etwas gedacht@ Hapedi.
Nur,…. auch Du hast in der DDR gelebt und weißt wie es war mit der Glaubwürdigkeit eines normalen Bürgers.
Wäre es denn nicht suspekt gewesen, wenn da einer behauptet, in „unseren Lebensmitteln“ die in der DDR produziert werden, würden Unregelmäßigkeiten auftreten?
Wie ich bereits geschrieben habe war ich damals Kind. Und Kinder sind Sprachrohre der Eltern.
………………………..
Wie war es denn damals mit den Eiern,…?
Hatten wir nicht ab und zu,oder öfter mal solche kleine, schon fortgeschrittene in der Befruchtung……,mit in der Verpackung.
Findet man heute auch nicht mehr. Woran lag es nur?


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#792

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.06.2016 22:48
von Hapedi | 1.874 Beiträge

Weil die Schweinerei mit den Eiern überhand genommen hatte , hatten die Leute in den Verkaufsstellen Anfang der 70er bis ... so durchleuchtungsgeräte . Jedes Ei wurde erst geprüft bevor es in die Papiertüte kam und auf dem Heimweg sapperte es schon aus der Tüte . Aber nicht jetzt wieder die alte Leier von den schrumpligen Möhren und hutzlichen Kortoffeln . Der Nostalgiker und Andere sagten ja schon es ist alles erfunden

gruß hapedi



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#793

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.06.2016 22:52
von Ährenkranz | 839 Beiträge

Zitat von Hapedi im Beitrag #792
Weil die Schweinerei mit den Eiern überhand genommen hatte , hatten die Leute in den Verkaufsstellen Anfang der 70er bis ... so durchleuchtungsgeräte . Jedes Ei wurde erst geprüft bevor es in die Papiertüte kam und auf dem Heimweg sapperte es schon aus der Tüte . Aber nicht jetzt wieder die alte Leier von den schrumpligen Möhren und hutzlichen Kortoffeln . Der Nostalgiker und Andere sagten ja schon es ist alles erfunden

gruß hapedi


Mußte jetzt lachen - ja, an die Durchleuchtungssache kann ich mich auch noch erinnern.
Und sappern tut es jetzt auch noch, wenn man einen Pack Eier kauft...

Aber weil es gerade um Eier geht, ich kann mich noch erinnern, da waren mal Mitte der 60 - iger diese knapp, da stand in einem HO - Laden ein Schild:"Nimm ein Ei weniger"....
Gruß!
Ingrid


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 04.06.2016 23:01 | nach oben springen

#794

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.06.2016 23:22
von Hanum83 | 4.672 Beiträge

Als einkaufserfahrener Mann kann ich euch raten geht zu EDEKA, da musst du die Eier in der Packung nicht noch eingehend belarven wie in den Billiganbietenden, alles ohne Matscheeier weil die ein Mitarbeiter vorher belarvt
DDR-Ei, ich hatte jemanden der im Hühner-KZ, ähm, Kombinat Industrielle Mast, gearbeitet hat, der konnte die zweidotterigen besorgen die ansonsten die Holländer für ihren Ei Ei Ei Verp... ihr wisst schon, vom Hof gekarrt haben, auch nicht schlecht die Dinger.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
zuletzt bearbeitet 04.06.2016 23:34 | nach oben springen

#795

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.06.2016 23:35
von icke46 | 2.593 Beiträge

Vielleicht komme ich nu nich ganz mit - aber ich habe es als doofer Wessi schon immer so gehalten, in den Kartons nachzugucken, ob die Eier noch intakt sind - egal, obs nu bei Aldi, Lidl,Edeka, Norma, Konsum etc. war.

Allerdings habe ich gerüchtweise gehört, das in den Supermäkrten, die neben Baumärkten angesiedelet waren, die Eier 3.5 Wochen vorgekocht waren - um den Absatz von Bohrhämmern im Nebengeschäft anzukurbeln.

Gruss

icke



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#796

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.06.2016 23:43
von Hanum83 | 4.672 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #795
Vielleicht komme ich nu nich ganz mit - aber ich habe es als doofer Wessi schon immer so gehalten, in den Kartons nachzugucken, ob die Eier noch intakt sind - egal, obs nu bei Aldi, Lidl,Edeka, Norma, Konsum etc. war.

Allerdings habe ich gerüchtweise gehört, das in den Supermäkrten, die neben Baumärkten angesiedelet waren, die Eier 3.5 Wochen vorgekocht waren - um den Absatz von Bohrhämmern im Nebengeschäft anzukurbeln.

Gruss

icke



Diese zerknietschten Eierpackungen zu sortieren nervt, bei meiner EDEKA kosten die Eier zwar 5 Pfennig mehr, aber da sortiert die wirklich einer vor, gehört sich eigentlich auch so bei ein wenig Verkaufskultur.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
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#797

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.06.2016 23:51
von Hapedi | 1.874 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #796
Zitat von icke46 im Beitrag #795
Vielleicht komme ich nu nich ganz mit - aber ich habe es als doofer Wessi schon immer so gehalten, in den Kartons nachzugucken, ob die Eier noch intakt sind - egal, obs nu bei Aldi, Lidl,Edeka, Norma, Konsum etc. war.

Allerdings habe ich gerüchtweise gehört, das in den Supermäkrten, die neben Baumärkten angesiedelet waren, die Eier 3.5 Wochen vorgekocht waren - um den Absatz von Bohrhämmern im Nebengeschäft anzukurbeln.

Gruss

icke



Diese zerknietschten Eierpackungen zu sortieren nervt, bei meiner EDEKA kosten die Eier zwar 5 Pfennig mehr, aber da sortiert die wirklich einer vor, gehört sich eigentlich auch so bei ein wenig Verkaufskultur.




Die Packung 5 cent mehr , kann man echt nicht meckern und das bei EDIKA

gruß hapedi



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#798

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.06.2016 23:59
von Hanum83 | 4.672 Beiträge

Zitat von Hapedi im Beitrag #797
Zitat von Hanum83 im Beitrag #796
Zitat von icke46 im Beitrag #795
Vielleicht komme ich nu nich ganz mit - aber ich habe es als doofer Wessi schon immer so gehalten, in den Kartons nachzugucken, ob die Eier noch intakt sind - egal, obs nu bei Aldi, Lidl,Edeka, Norma, Konsum etc. war.

Allerdings habe ich gerüchtweise gehört, das in den Supermäkrten, die neben Baumärkten angesiedelet waren, die Eier 3.5 Wochen vorgekocht waren - um den Absatz von Bohrhämmern im Nebengeschäft anzukurbeln.

Gruss

icke



Diese zerknietschten Eierpackungen zu sortieren nervt, bei meiner EDEKA kosten die Eier zwar 5 Pfennig mehr, aber da sortiert die wirklich einer vor, gehört sich eigentlich auch so bei ein wenig Verkaufskultur.




Die Packung 5 cent mehr , kann man echt nicht meckern und das bei EDIKA

gruß hapedi


Dort gibt es auch richtige Freilandeier mit stellenweise bissel Kacka dran, so vom Erzeuger nebenan, musst du aber selber in die Packung stapeln, die kosten noch ein wenig mehr und Stempel haben die auch keinen, aber ich nehm die gerne.
Wo ganz groß Bio draufsteht und ein Ei gleicht trotzdem dem anderen ist sowieso Fake.


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zuletzt bearbeitet 05.06.2016 00:00 | nach oben springen

#799

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 05.06.2016 00:08
von icke46 | 2.593 Beiträge

Nun muss ich aber mal als Wessi den Buhmann machen - nach 27 Jahren ist es ja vielleicht verjährt.

Wir haben hier seinerzeit - kurz nach der Wende - Aprikosenmarmelade gekauft - vom VEB ichweissnichtmehr - eine Palette mit 12 grossen Gläsern, keine Ahnung, was das für ne Grösse war - schätze mal so in die Richtung von 200 Gramm - jedenfalls, 12 Gläser tutti kompletti für 44 Pfennig. Lag daran, dass in der Noch-DDR jeder nun auf Schwartau etcpp aus war.

Nur war natürlich allgemein die Denke: Die Ossis produzieren nur Scheisse - nur jetzt dürfen sie sagen, dass sie einfach zu blöd sind.

Das ist nun nicht meine Meinung - ich referiere nur einfach mal die Wirkung, die sowas in den Altländer hat - kann mich auch noch an nen Kasten Apfelsaft erinnern, der wohl 20 Pfennig gekostet hat.

Gruss

icke



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#800

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 05.06.2016 00:40
von Hanum83 | 4.672 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #799
Nun muss ich aber mal als Wessi den Buhmann machen - nach 27 Jahren ist es ja vielleicht verjährt.

Wir haben hier seinerzeit - kurz nach der Wende - Aprikosenmarmelade gekauft - vom VEB ichweissnichtmehr - eine Palette mit 12 grossen Gläsern, keine Ahnung, was das für ne Grösse war - schätze mal so in die Richtung von 200 Gramm - jedenfalls, 12 Gläser tutti kompletti für 44 Pfennig. Lag daran, dass in der Noch-DDR jeder nun auf Schwartau etcpp aus war.

Nur war natürlich allgemein die Denke: Die Ossis produzieren nur Scheisse - nur jetzt dürfen sie sagen, dass sie einfach zu blöd sind.

Das ist nun nicht meine Meinung - ich referiere nur einfach mal die Wirkung, die sowas in den Altländer hat - kann mich auch noch an nen Kasten Apfelsaft erinnern, der wohl 20 Pfennig gekostet hat.

Gruss

icke





Ich hab Anfang der 90er als Vollossi (ohne Alkoholbezug) in Bayern ein Mietshaus mit 8 Parteien, voll vermietet natürlich, gekauft, mit Marmelade hab ich es nicht so.
Also ich war auf jeden Fall nicht so ein doofes, nein, wie wurde das letztens besser ausgedrückt, ohne Verstand wars, Ost-Lamm was sich weinend übernehmen lässt, wollt das lieber andersrum machen.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
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zuletzt bearbeitet 05.06.2016 00:55 | nach oben springen



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