#401

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 03.05.2014 22:51
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #397
@Hapedi, lese noch bis zum Boxkampf mit! Wünsche Dir und allen noch anwesenden , eine gute Nacht und bis morgen, so Gott will!!
Grüsse steffen52


Was ,- Du musst um diese Zeit noch boxen ?

Haste denn nicht Richtiges gelernt ?


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#402

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 03.05.2014 22:53
von Gelöschtes Mitglied
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Weil ihr gerade beim Sprit und leeren Tank seit. Den Onkel im grauen Kittel lernte ich auch einmal in Magdeburg Halberstädter Str. kennen .
Allgemein war es ja bekannt , wenn du dir deinen neuen Waaaaaagen abholst , reicht ja schon ein kleiner Schein oder etwas aus dem Westen aus, das du dem Graukittel , zustecken sollst . Im Treppenhaus , steckte ich ihm damals 2 Schachteln HB zu. So kamen wir ins Gespräch und ich konnte mir meine Wunschfarbe aussuchen . Blau war mein Trabant Traum . Was solls , in der Halle standen an dem Tag außer ein paar 2 farbige GENEX Autos nur blaue Trabant . Auch nur mit so wenig Sprit ,so das man nur bis zur nächsten Tankstelle kam .
Benzin war allgemein ein sehr begehrter Artikel in den damaligen Kfz - Werkstätten bei den dortigen Angestellten . Schlimm war es wenn man dann noch mit einem betrieblichen Fahrzeug dort ankam . Ich kannte da eine Firma , da wurde man schon auf dem Werkstatthof von den Schlossern mit einem "20 Liter Kanister " begrüßt , Mit leerem Tank dort zur Reparatur mit dem Fahrzeug zu erscheinen , dann hatte man schlechte Karten , das Fahrzeug hat dann seine gewisse Zeit dort verbracht . ratata


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#403

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 03.05.2014 23:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #401
Zitat von steffen52 im Beitrag #397
@Hapedi, lese noch bis zum Boxkampf mit! Wünsche Dir und allen noch anwesenden , eine gute Nacht und bis morgen, so Gott will!!
Grüsse steffen52


Was ,- Du musst um diese Zeit noch boxen ?

Haste denn nicht Richtiges gelernt ?


Jürgen, wen ja, würde ich nicht für ein paar Schehlergroschen auf die Arbeit gehen, egal ob gewinnen oder verlieren es würde schön Kohle geben, aber leider!
So, Jürgen Du, Rucksack,nun lege Dich nieder und bis morgen! In aller Frische und fit wie ein Turnschuh! Was hast Du schon getrunken, bei mir sind auch schon paar Biere geflossen! So, nun schlafe schön!
Grüsse steffen52


Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#404

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 03.05.2014 23:26
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #403
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #401
Zitat von steffen52 im Beitrag #397
@Hapedi, lese noch bis zum Boxkampf mit! Wünsche Dir und allen noch anwesenden , eine gute Nacht und bis morgen, so Gott will!!
Grüsse steffen52


Was ,- Du musst um diese Zeit noch boxen ?

Haste denn nicht Richtiges gelernt ?


Jürgen, wen ja, würde ich nicht für ein paar Schehlergroschen auf die Arbeit gehen, egal ob gewinnen oder verlieren es würde schön Kohle geben, aber leider!
So, Jürgen Du, Rucksack,nun lege Dich nieder und bis morgen! In aller Frische und fit wie ein Turnschuh! Was hast Du schon getrunken, bei mir sind auch schon paar Biere geflossen! So, nun schlafe schön!
Grüsse steffen52


Ich schlürfe grad meinen METAXA,- wie immer !

N8,- ihr Lausbuben......


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#405

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 03.05.2014 23:59
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ich lese hier nun seit ein paar Tagen mit. Und wenn ich ehrlich bin – es langweilt mich. Ich weiß nicht, die wie vielste Wiederholung der „Fakten“ der Mangelwirtschaft das ist. Gut – die Frischlinge des Forums haben Nachholebedarf bei der Schilderung ihrer Erfahrungen. Doch richtige Geschichten werden es selten, die erzählt werden. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, daher lese ich immer wieder mal in diesem thread.

Aber nun zu mir und den Fakten, wie ich sie erlebt habe. Fangen wir mit den Eiern in der Papiertüte an. Man konnte es auch vermeiden, wenn man entweder zum Eierkauf eine alte Styropor – Verpackung mitnahm, die übrigens auch gesammelt wurden und von den Verkaufsstellen angenommen wurden oder so ein Plastikbehältnis für 6 Eier zum Einkauf mitgenommen wurde. Da blieben dann die Eier auch heile. Wenn sie dann mal verpackt angeboten wurden, dann im halben oder ganzen Dutzend. Heute ist es ein halbes Dutzend oder im Zehnerpack. War nach der Wende auch gewöhnungsbedürftig. Und wenn man heute beim Einkauf nicht aufpasst oder beim Transport nach hause schlampt, dann gibt es immer noch Rührei zum Abendbrot. Oder die exlusive Variante – Omelett mit verschiedenen Füllungen – von Spinat mit Schafskäse bis in zu Pilzen. Doch selbst diese Zutaten muss man dann heute erst mal vorrätig haben. Also – in der kaputten Eier Not immer noch Rührei zum Abendbrot.

Die Papiertüten haben mich beim Kauf von Negerküssen mehr geärgert. Denn die frischen Dinger waren zerbrechlicher als Eier. Also wenn es dann mal Negerküsse gab, dann hat man gleich einen Karton mitgenommen. Ich weiß gar nicht mehr, wie viel in einen solchen Karton reingepasst haben. In der Nachbarschaft ist man sie alle mal losgeworden. Und wenn man mehrere Kinder hatte und die dann auch Freunde hatten – ein Karton, oder ein halber,hat ein Wochenende nie überlebt. So frisch wie damals, bekommt man sie heute – die Negerküsse – nur noch selten. Da muss man auch wieder wissen, wann auf welchem Markt ein Grabower Frischehändler steht.

Noch schlimmer waren saure Gurken in Tüten oder Zeitungspapier. Wenn man die im Netz hatte, dann blieb einem nichts weiter übrig, als sich über den Erwerb zu freuen oder sie auf dem Nachhauseweg auf zu essen. Aber da wir damals immer unser kleines Elastiknetz dabei hatten, war es auch nicht weiter schlimm. Die konnte man schnell ausspülen und am nächsten Morgen waren sie wieder trocken, um sie auf neuen Beutezügen zu benutzen.

Zum Grillen. Mir geht es jedenfalls so, dass das Grillen immer noch etwas besonderes ist. Daher wird heute nicht mehr gegrillt als zu DDR – Zeiten. Zumal ich damals wie heute das Fleisch selbst mariniere. Und ich gebe ehrlich zu, dass mir ein Schaschlik aus Hammelfleisch – gut mariniert – besser schmeckt als ein Lammspieß. Aber das ist wie so vieles Ansichtssache.

Nach der Wende habe ich mehr als einmal gefragt – Wo ist die eingesparte Zeit geblieben, die man zu DDR – Zeiten mit Einkaufen verbracht hat. Denn es gab ja alles . Man musste nicht mehr Umwege fahren, um Ketschup oder Gewürzgurken bei Hortex zu kaufen. Und Schlangen am Gemüsestand, wenn es im April die ersten grünen Gurken gab, gab es ja auch nicht mehr.

Na und zu den Kohlekarten und die Kohlehändler kann man fast schon einen eigenen thread aufmachen.

LG von der Moskwitschka


Damals87 und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.05.2014 00:00 | nach oben springen

#406

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 00:28
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #405
Ich lese hier nun seit ein paar Tagen mit. Und wenn ich ehrlich bin – es langweilt mich. Ich weiß nicht, die wie vielste Wiederholung der „Fakten“ der Mangelwirtschaft das ist. Gut – die Frischlinge des Forums haben Nachholebedarf bei der Schilderung ihrer Erfahrungen. Doch richtige Geschichten werden es selten, die erzählt werden.
Nach der Wende habe ich mehr als einmal gefragt – Wo ist die eingesparte Zeit geblieben, die man zu DDR – Zeiten mit Einkaufen verbracht hat. Denn es gab ja alles . Man musste nicht mehr Umwege fahren, um Ketschup oder Gewürzgurken bei Hortex zu kaufen. Und Schlangen am Gemüsestand, wenn es im April die ersten grünen Gurken gab, gab es ja auch nicht mehr.


LG von der Moskwitschka


Als Frischling darf ich ja noch einige Gedanken loswerden...

Die eingesparte Zeit ,- die wir gegenüber den Beschwerlichkeiten in der DDR jetzt eigentlich haben müssten ,-
verplempern wir meist mit der Hatz nach den allergünstigsten Angeboten - am Ende hebt sich alles auf und tendiert gegen Null.....

LG vom Jürgen


....................................
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Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#407

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 00:49
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #406


Die eingesparte Zeit ,- die wir gegenüber den Beschwerlichkeiten in der DDR jetzt eigentlich haben müssten ,-
verplempern wir meist mit der Hatz nach den allergünstigsten Angeboten - am Ende hebt sich alles auf und tendiert gegen Null.....




Das habe ich auch im ersten Moment vermutet @Ostlandritter Doch das kann es alleine nicht sein. Ich bin z.B. keine ausgesprochene Schnäppchenjägerin. Zudem wohne ich in Berlin, wo im Umkreis von 100 bis 700 m sich 6 Supermärkte befinden - von Rewe über Kaisers und Lidl bis Aldi.

Also - wo ist im wahrsten Sinne des Wortes die Zeit geblieben Zumal ja für die "Beziehungspflege" um das Vitamin B zu sichern, auch nicht mehr so viel Zeit verwendet werden musste.

Was sich nicht geändert hat - die "Schwarzarbeit". Hat man zu DDR -Zeiten, wenn man Handwerker war, auch sehr viel Freizeit mit Nebenjobs verbracht, um sich was "gönnen zu können" oder um "Beziehungen" frisch zu halten, so sind es heute Überstunden oder Nebenjobs um den Lebensstandard zu erhalten, der nicht unbedingt sehr hoch sein muss.

Fragen über Fragen zur Zeit und wo sie bleibt.

LG von der Moskwitschka


Damals87, Hapedi und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#408

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 07:23
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von steffen52 im Beitrag #368
Was auch immer super war zu DDR-Zeiten. Hatte im Haus eine Zentralheizung mit festen Brennstoffen. Beim Kohlenhändler bekam man sein Deputat von Kohle und Koks, das Problem war immer,das es mehr Kohlen gab als Koks. Musste mit den Kohlendreck nur nachlegen und wen alle auf der Arbeit waren war die Bude natürlich eiskalt,wen man gegen Abend nach Haus kam! Also wieder die Beziehung spielen lassen,das man mehr Koks bekam als einen zustand! Auch das war ein Aspekt zum Leben in der DDR und noch vieles mehr!
Grüsse steffen52


Der Kohlenhändler meines Vertrauens (gab nur einen ) brachte auch immer schöne Rekord-Brikett mit seinem S4000, nun ja, immer nicht, manchmal waren von den 80 Zentnern auch 20 Zentner Dreck, es hieß man könnte den in Tüten füllen und ab in den Ofen, hab ich lieber nicht gemacht, wollte nicht das es meinen schönen Kachelofen zersprengt


zuletzt bearbeitet 04.05.2014 07:25 | nach oben springen

#409

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 07:28
von Pit 59 | 10.165 Beiträge

Wenn ich mich nicht irre konnteste aber den Dreck Reklamieren,und bekamst Entschädigung,also neue Brikett
Also wenn welche da waren


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.05.2014 07:29 | nach oben springen

#410

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 07:33
von Sperrbrecher | 1.663 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #405

Die Papiertüten haben mich beim Kauf von Negerküssen mehr geärgert. Denn die frischen Dinger waren zerbrechlicher als Eier. Also wenn es dann mal Negerküsse gab, dann hat man gleich einen Karton mitgenommen.

Außerdem darf man sie heute auch nicht mehr so benennen, sonst wird man gleich als Rassist gebrandmarkt.
Meine (dunkelhäutige) Frau hat deshalb schon Ärger bekommen, als sie Negerküsse verlangt hat.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#411

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 09:39
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #407
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #406


Die eingesparte Zeit ,- die wir gegenüber den Beschwerlichkeiten in der DDR jetzt eigentlich haben müssten ,-
verplempern wir meist mit der Hatz nach den allergünstigsten Angeboten - am Ende hebt sich alles auf und tendiert gegen Null.....




Das habe ich auch im ersten Moment vermutet @Ostlandritter Doch das kann es alleine nicht sein. Ich bin z.B. keine ausgesprochene Schnäppchenjägerin. Zudem wohne ich in Berlin, wo im Umkreis von 100 bis 700 m sich 6 Supermärkte befinden - von Rewe über Kaisers und Lidl bis Aldi.

Also - wo ist im wahrsten Sinne des Wortes die Zeit geblieben Zumal ja für die "Beziehungspflege" um das Vitamin B zu sichern, auch nicht mehr so viel Zeit verwendet werden musste.


Was sich nicht geändert hat - die "Schwarzarbeit". Hat man zu DDR -Zeiten, wenn man Handwerker war, auch sehr viel Freizeit mit Nebenjobs verbracht, um sich was "gönnen zu können" oder um "Beziehungen" frisch zu halten, so sind es heute Überstunden oder Nebenjobs um den Lebensstandard zu erhalten, der nicht unbedingt sehr hoch sein muss.

Fragen über Fragen zur Zeit und wo sie bleibt.

LG von der Moskwitschka



@Moskwitschka

Wir haben weniger Zeit als früher in der DDR !


Das ist ein Fakt ,- nur die Bedingungen haben sich geändert,- was wir früher an Zeit aufgebraucht haben ,- um Dinge zu besorgen oder Beziehungen zu pflegen ,- daß verplembern wir heute im goldenen Informationszeitalter durch den Medienkonsum !

Und damit meine ich nicht nur TV rund um die Uhr ,- ein jeder bedenke mal, wieviel Zeit er allein hier im Forum verbringt ,- und dann noch Google , Handys, Tablets usw...
Seit ich mich z.Bsp. aus dem TV-Rummel verabschiedet habe - habe ich wieder viel mehr Zeit zum Lesen !

Und so liegt es letztendlich an uns , die neuen Möglichkeiten so zu nutzen ,- das sie uns einen echten Fortschritt bringen....

LG vom Jürgen


....................................
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#412

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 09:40
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #410
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #405

Die Papiertüten haben mich beim Kauf von Negerküssen mehr geärgert. Denn die frischen Dinger waren zerbrechlicher als Eier. Also wenn es dann mal Negerküsse gab, dann hat man gleich einen Karton mitgenommen.

Außerdem darf man sie heute auch nicht mehr so benennen, sonst wird man gleich als Rassist gebrandmarkt.
Meine (dunkelhäutige) Frau hat deshalb schon Ärger bekommen, als sie Negerküsse verlangt hat.



Scheinbar sind im Zuge dessen, die Mohrenköpfe ganz aus Angebot verschwunden. Zumindest findet man sie kaum noch. Bitte jetzt nicht mit den Schokoküssen verwechseln:

Die Bezeichnung Mohrenkopf wird für verschiedene kleine Gebäcke verwendet. Die Bezeichnung „Mohrenkopf“ (Kopf eines Mohren) ist eine Übersetzung des französischen Tête de Nègre und ist 1892 in Leipzig erstmals belegt.[1] Es ist ein Gebäck aus Othello-Masse (Biskuit), das gefüllt ist und mit Schokolade oder Kuvertüre überzogen ist


Mohrenköpfe mit Pudding und Nougatcreme

http://de.wikipedia.org/wiki/Mohrenkopf_%28Geb%C3%A4ck%29

LG von der Moskwitschka


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#413

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 13:02
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #409
Wenn ich mich nicht irre konnteste aber den Dreck Reklamieren,und bekamst Entschädigung,also neue Brikett
Also wenn welche da waren


Klar konntest du, die Frau meines Kohlenhändlers war sich aber ihrer, vom Rat des Kreises Abteilung Brennstofflenkung, verliehenen Macht bewusst und wenn du der zu sehr auf den Zeiger gingst konnte es durchaus sein das, wenn du Kohlen wolltest, gerade das Kontingent erschöpft war


Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.05.2014 13:03 | nach oben springen

#414

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 13:25
von Schlutup | 4.117 Beiträge

moin moin,

kennt einer diese Örtlichkeit?



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#415

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 13:27
von Schlutup | 4.117 Beiträge

moin,
oder auch diese ist mir unbekannt.

Danke



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#416

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 13:30
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #405
Ich lese hier nun seit ein paar Tagen mit. Und wenn ich ehrlich bin – es langweilt mich. Ich weiß nicht, die wie vielste Wiederholung der „Fakten“ der Mangelwirtschaft das ist. Gut – die Frischlinge des Forums haben Nachholebedarf bei der Schilderung ihrer Erfahrungen. Doch richtige Geschichten werden es selten, die erzählt werden. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, daher lese ich immer wieder mal in diesem thread.

Aber nun zu mir und den Fakten, wie ich sie erlebt habe. Fangen wir mit den Eiern in der Papiertüte an. Man konnte es auch vermeiden, wenn man entweder zum Eierkauf eine alte Styropor – Verpackung mitnahm, die übrigens auch gesammelt wurden und von den Verkaufsstellen angenommen wurden oder so ein Plastikbehältnis für 6 Eier zum Einkauf mitgenommen wurde. Da blieben dann die Eier auch heile. Wenn sie dann mal verpackt angeboten wurden, dann im halben oder ganzen Dutzend. Heute ist es ein halbes Dutzend oder im Zehnerpack. War nach der Wende auch gewöhnungsbedürftig. Und wenn man heute beim Einkauf nicht aufpasst oder beim Transport nach hause schlampt, dann gibt es immer noch Rührei zum Abendbrot. Oder die exlusive Variante – Omelett mit verschiedenen Füllungen – von Spinat mit Schafskäse bis in zu Pilzen. Doch selbst diese Zutaten muss man dann heute erst mal vorrätig haben. Also – in der kaputten Eier Not immer noch Rührei zum Abendbrot.

Die Papiertüten haben mich beim Kauf von Negerküssen mehr geärgert. Denn die frischen Dinger waren zerbrechlicher als Eier. Also wenn es dann mal Negerküsse gab, dann hat man gleich einen Karton mitgenommen. Ich weiß gar nicht mehr, wie viel in einen solchen Karton reingepasst haben. In der Nachbarschaft ist man sie alle mal losgeworden. Und wenn man mehrere Kinder hatte und die dann auch Freunde hatten – ein Karton, oder ein halber,hat ein Wochenende nie überlebt. So frisch wie damals, bekommt man sie heute – die Negerküsse – nur noch selten. Da muss man auch wieder wissen, wann auf welchem Markt ein Grabower Frischehändler steht.

Noch schlimmer waren saure Gurken in Tüten oder Zeitungspapier. Wenn man die im Netz hatte, dann blieb einem nichts weiter übrig, als sich über den Erwerb zu freuen oder sie auf dem Nachhauseweg auf zu essen. Aber da wir damals immer unser kleines Elastiknetz dabei hatten, war es auch nicht weiter schlimm. Die konnte man schnell ausspülen und am nächsten Morgen waren sie wieder trocken, um sie auf neuen Beutezügen zu benutzen.

Zum Grillen. Mir geht es jedenfalls so, dass das Grillen immer noch etwas besonderes ist. Daher wird heute nicht mehr gegrillt als zu DDR – Zeiten. Zumal ich damals wie heute das Fleisch selbst mariniere. Und ich gebe ehrlich zu, dass mir ein Schaschlik aus Hammelfleisch – gut mariniert – besser schmeckt als ein Lammspieß. Aber das ist wie so vieles Ansichtssache.

Nach der Wende habe ich mehr als einmal gefragt – Wo ist die eingesparte Zeit geblieben, die man zu DDR – Zeiten mit Einkaufen verbracht hat. Denn es gab ja alles . Man musste nicht mehr Umwege fahren, um Ketschup oder Gewürzgurken bei Hortex zu kaufen. Und Schlangen am Gemüsestand, wenn es im April die ersten grünen Gurken gab, gab es ja auch nicht mehr.

Na und zu den Kohlekarten und die Kohlehändler kann man fast schon einen eigenen thread aufmachen.

LG von der Moskwitschka

@Moskwitschka wen das Thema nun mal aufgeworfen wurde, warum sollen wir( Frischlinge) nichts dazu schreiben! Es sind ja auch nur eine Hand voll, die egal was für ein Thema dazu was schreiben! Wen wir paar , es auch noch lassen, dann ist ganz Ruhe im Karton! Oder liege ich da falsch? Klar kann ich mir vorstellen das schon vor einer längeren Zeit einiges darüber geschrieben wurde! Aber was soll es,das es langweilig wird kann ich nicht so sehen! Gut es gibt eben unterschiedliche Ansichten,was ja auch richtig ist! Den auch Du hast ja gleich etwas gefunden zu dem Thema und geschrieben,finde ich
in Ordnung!!
Grüsse steffen52


Hapedi, Ostlandritter und ABV haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#417

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 14:00
von ABV | 4.204 Beiträge

Das ist wohl ein grundsätzliches Problem, an das ein Forum nach mehreren Jahren zwangsläufig stößt: irgendwann sind alle erdenklichen Themen behandelt. Da aber immer wieder neue User dazustoßen und die "festgefahrenen" Diskussionen durch neue Erkenntnisse wieder in Schwung bringen, sehe ich darin überhaupt kein Problem.
Also, Steffen schreib bitte weiter

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Hapedi und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.05.2014 14:00 | nach oben springen

#418

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 14:41
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

14
Inselsberg in Thüringen?


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#419

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 14:55
von damals wars | 12.218 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #408
Zitat von steffen52 im Beitrag #368
Was auch immer super war zu DDR-Zeiten. Hatte im Haus eine Zentralheizung mit festen Brennstoffen. Beim Kohlenhändler bekam man sein Deputat von Kohle und Koks, das Problem war immer,das es mehr Kohlen gab als Koks. Musste mit den Kohlendreck nur nachlegen und wen alle auf der Arbeit waren war die Bude natürlich eiskalt,wen man gegen Abend nach Haus kam! Also wieder die Beziehung spielen lassen,das man mehr Koks bekam als einen zustand! Auch das war ein Aspekt zum Leben in der DDR und noch vieles mehr!
Grüsse steffen52


Der Kohlenhändler meines Vertrauens (gab nur einen ) brachte auch immer schöne Rekord-Brikett mit seinem S4000, nun ja, immer nicht, manchmal waren von den 80 Zentnern auch 20 Zentner Dreck, es hieß man könnte den in Tüten füllen und ab in den Ofen, hab ich lieber nicht gemacht, wollte nicht das es meinen schönen Kachelofen zersprengt



Ich habe mich während meines Studiums mal mit diesem Thema befasst, es gab tatsächlich Betriebe, die diesen Kohlegruss abgesiebt haben, dieser wurde dann mit Rohbraunkohle vermischt, die Betriebe hat es gefreut, diese Mischkohle hatte dann einen ganz anderen Heizwert.
Wenn man den Kohlegruss in Kosum-papiertüten abfüllte, waren sie problemlos zu verheizen,habe ich regelmäßig gemacht.
Ja, so war das damals!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#420

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 04.05.2014 15:30
von Schlutup | 4.117 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #418
14
Inselsberg in Thüringen?



@thomas 48 ,

Danke du hast recht
https://www.google.de/search?q=inselsber...iw=1280&bih=878



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