#221

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:19
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Ich hoffe ich trete jetzt keinen auf die Flüsse !!!
Ich musste 1986 meinen Reservedienst antreten,muss ehrlich zugeben war mir vorher garnicht so aufgefallen.
Dort hatte ich die Möglichkeit öfter mal die Kaserne zu verlassen.
Es war eigenartig Wohnsielos nur für Offiziere,Unteroffiziere usw.
Das war damals in Marxwalde,Drewitz JBG 9.
Diese armen Menschen waren immer griffbereit,mussten sich für jeden Furz abmelden,sogar in ihre Freizeit mussten sie noch Männchen machen.
Waren in ihrem Privatleben auch noch Kaserniert.
Selbst im Urlaub ich kenne diese Heime auf der Insel Usedom mussten sie sich auch noch zum Kasper machen.
Das währe kein leben für mich gewesen.
Wie gesagt das war mir etwas später aufgefallen.
Jetzt könnt ihr auf mich eindreschen !


nach oben springen

#222

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:22
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #219
Zitat von Greso im Beitrag #218
Ich kannte die richtigen Leute,und hatte alles

Hallo
Na , da warst du ein Guter


@linamax,nee nee,Autoschlosser.


linamax hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#223

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:24
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #221
Ich hoffe ich trete jetzt keinen auf die Flüsse !!!
Ich musste 1986 meinen Reservedienst antreten,muss ehrlich zugeben war mir vorher garnicht so aufgefallen.
Dort hatte ich die Möglichkeit öfter mal die Kaserne zu verlassen.
Es war eigenartig Wohnsielos nur für Offiziere,Unteroffiziere usw.
Das war damals in Marxwalde,Drewitz JBG 9.
Diese armen Menschen waren immer griffbereit,mussten sich für jeden Furz abmelden,sogar in ihre Freizeit mussten sie noch Männchen machen.
Waren in ihrem Privatleben auch noch Kaserniert.
Selbst im Urlaub ich kenne diese Heime auf der Insel Usedom mussten sie sich auch noch zum Kasper machen.
Das währe kein leben für mich gewesen.
Wie gesagt das war mir etwas später aufgefallen.
Jetzt könnt ihr auf mich eindreschen !

Das mit dem "immer griffbereit"in Zeiten des kalten Krieg dürfte das für das Militär so ungewöhnlich nicht sein.
Ansonsten,was meinst Du mit "Männchen machen und zum Kasper"Blickwendung beim Müll runter bringen wenn ein Vorgesetzter vorbeikam.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
nach oben springen

#224

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:33
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #223
Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #221
Ich hoffe ich trete jetzt keinen auf die Flüsse !!!
Ich musste 1986 meinen Reservedienst antreten,muss ehrlich zugeben war mir vorher garnicht so aufgefallen.
Dort hatte ich die Möglichkeit öfter mal die Kaserne zu verlassen.
Es war eigenartig Wohnsielos nur für Offiziere,Unteroffiziere usw.
Das war damals in Marxwalde,Drewitz JBG 9.
Diese armen Menschen waren immer griffbereit,mussten sich für jeden Furz abmelden,sogar in ihre Freizeit mussten sie noch Männchen machen.
Waren in ihrem Privatleben auch noch Kaserniert.
Selbst im Urlaub ich kenne diese Heime auf der Insel Usedom mussten sie sich auch noch zum Kasper machen.
Das währe kein leben für mich gewesen.
Wie gesagt das war mir etwas später aufgefallen.
Jetzt könnt ihr auf mich eindreschen !

Das mit dem "immer griffbereit"in Zeiten des kalten Krieg dürfte das für das Militär so ungewöhnlich nicht sein.
Ansonsten,was meinst Du mit "Männchen machen und zum Kasper"Blickwendung beim Müll runter bringen wenn ein Vorgesetzter vorbeikam.

Ich weiss noch Berghof in Bansin NVA Erholungsheim
Da waren die hierarchien genau abgesteckt und wehe einer der niedrigeren Kaste erlaubte sich einen Fehltritt,der einen höheren Offizier nicht passte.
Und genau dieses Affentheater durfte ich miterleben,peinlich.
Obwohl ich immer nur ein paar Stunden da war,überkam mich immer dieses beklemmende Gefühl.


nach oben springen

#225

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:34
von RUnger | 66 Beiträge

Hallo Karnak

Ich kenne Limbach-Oberfrohna. In der Nähe von Chemnitz. War mehrfach bei Esda Verwandte von Kadern ermitteln. Aus meiner Sicht noch keine Provinz, aber noch lange nicht mit Potsdam vergleichbar. In sogenannten Eigeninformationen habe ich aus der Grenzprovinz über Wirtschaftsfragen informiert. Es gab eigentlich alles, nur nicht in genügendem Maße und bei schlechter Verteilung durch die wirtschaftsleitenden Organe. Die Verkäufer haben dann in den Geschäften diese Wirtschaftsmängel schamlos ausgenutzt. Bohrmachine gegen Mehrzahlung oder Westgeld. Da hätte das MfS oft einschreiten können und in die Befugniesse von Handelsleitern oder Wirtschaftsleitern eingreifen können. Es gibt dazu auch ein neues Buch von einem Doktor der TU Chemnitz über Wirtschaft im Bezirk und MfS. Der BV-Leiter wird dort in einer Dienstversammlung protokollmäßig wiedergegeben, wie er die Mängel in der Wirtschaft und dem Handel kritisierte.

Die Infos des MfS (2 Mal die Woche) gingen den verantwortlichen Parteifunktionären bzw. Wirtschaftsfunktionären auf den Kreis-, Bezirks- und Landesebenen glatt an der Hose vorbei. Man wollte von unseren Informationen und den auswirkungen eben nichts wissen. Da gebe ich dir recht Kumpel.

MfG R. Unger



passport und Feliks D. haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#226

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:37
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #220
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #217
Also wir haben sogar normales Gulasch, Roulade oder Schnitzel, hervorragenden Bierschinken, leckere Bockwurst und einwandfreie
Teewurst in der DDR bekommen, Im Oderbruch in einer privaten Fleischerei in den 80-er Jahren.
60 km von Berlin weg !
.


Ich könnte einiges dazu sagen,mache ich aber nicht,habe keine Lust auf zuviel Prügel.
Ach so,eines schon noch,bevor ich mit 21 bei der Stasi in Potsdam gelandet bin,habe ich in Limbach-Oberfrohna bei K-M-Stadt gewohnt,meine Frau in Neustrelitz bis zu ihrem Studium in Potsdam,wäre das eigentlich Provinz oder eher nicht?


ich habe da ab 1988 gewohnt... und ja, es ist tiefste Provinz


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
nach oben springen

#227

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:39
von turtle | 6.961 Beiträge

Ich vermisse die Wust aus DDR Zeiten. Besonders mochte ich Döbelner Salami, Knackwurst. Grobe Leberwurst ,Sülzwurst etc, war zwar etwas fetter alles aber der Geschmack war einfach besser. Aber den Aal suchte man oft vergebens desgleichen Sprotten. Zum Fleisch : Anfang der 60er musste man bei einem Fleischer registriert sei und bekam nur da sein Quantum. Mit Molkereiprodukten war es auch so. Mit den Lebensmittelkarten und Bezugsscheine aus früheren Jahren hatte das nichts zu tun. Die 50er waren ein anderes Kapitel. Wir dürfen nicht dabei vergessen in der DDR wurde demontiert und ganze Fabriken als Reparationen in die SU transportiert. Der Westen hatte den Marschall. Plan-
So gesehen hatte die DDR weit schwierigere Bedingungen.


Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#228

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:39
von der koch | 39 Beiträge

Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #221
Ich hoffe ich trete jetzt keinen auf die Flüsse !!!
Ich musste 1986 meinen Reservedienst antreten,muss ehrlich zugeben war mir vorher garnicht so aufgefallen.
Dort hatte ich die Möglichkeit öfter mal die Kaserne zu verlassen.
Es war eigenartig Wohnsielos nur für Offiziere,Unteroffiziere usw.
Das war damals in Marxwalde,Drewitz JBG 9.
Diese armen Menschen waren immer griffbereit,mussten sich für jeden Furz abmelden,sogar in ihre Freizeit mussten sie noch Männchen machen.
Waren in ihrem Privatleben auch noch Kaserniert.
Selbst im Urlaub ich kenne diese Heime auf der Insel Usedom mussten sie sich auch noch zum Kasper machen.
Das währe kein leben für mich gewesen.
Wie gesagt das war mir etwas später aufgefallen.
Jetzt könnt ihr auf mich eindreschen !


Auch ich mußte 1986 schon wieder zu Reserve.
Es war ein kleines Kuhdorf in der Nähe meiner Heimatstadt.
Es war das BMS- 1 in Damsdorf.
Auch dort gab es regelrecht Wohnsilos für die Offiziere.
Schön war das nicht.



nach oben springen

#229

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:39
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #224
Zitat von KARNAK im Beitrag #223
Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #221
Ich hoffe ich trete jetzt keinen auf die Flüsse !!!
Ich musste 1986 meinen Reservedienst antreten,muss ehrlich zugeben war mir vorher garnicht so aufgefallen.
Dort hatte ich die Möglichkeit öfter mal die Kaserne zu verlassen.
Es war eigenartig Wohnsielos nur für Offiziere,Unteroffiziere usw.
Das war damals in Marxwalde,Drewitz JBG 9.
Diese armen Menschen waren immer griffbereit,mussten sich für jeden Furz abmelden,sogar in ihre Freizeit mussten sie noch Männchen machen.
Waren in ihrem Privatleben auch noch Kaserniert.
Selbst im Urlaub ich kenne diese Heime auf der Insel Usedom mussten sie sich auch noch zum Kasper machen.
Das währe kein leben für mich gewesen.
Wie gesagt das war mir etwas später aufgefallen.
Jetzt könnt ihr auf mich eindreschen !

Das mit dem "immer griffbereit"in Zeiten des kalten Krieg dürfte das für das Militär so ungewöhnlich nicht sein.
Ansonsten,was meinst Du mit "Männchen machen und zum Kasper"Blickwendung beim Müll runter bringen wenn ein Vorgesetzter vorbeikam.

Ich weiss noch Berghof in Bansin NVA Erholungsheim
Da waren die hierarchien genau abgesteckt und wehe einer der niedrigeren Kaste erlaubte sich einen Fehltritt,der einen höheren Offizier nicht passte.
Und genau dieses Affentheater durfte ich miterleben,peinlich.
Obwohl ich immer nur ein paar Stunden da war,überkam mich immer dieses beklemmende Gefühl.

Na gut,ich kenne nur die Heime des Mfs,da war das nicht so.Es gab zwar verschiedene Kategorien und in die für die"Großkopferten"kam ich nicht,aber wenn einer von den "Großkopferten"in ein Heim von uns Kleinen wollte durfte der das und ich habe da selbst mal einen von den ganz großen erlebt,dem war das wichtig einer von allen zu sein,obwohl man für ihn einen Extra Speiseraum vorgehalten hat,er hat ihn nicht genutzt,hat sich zu uns kleinen Würstchen gesetzt und das Gleiche gegessen wie wir.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 30.04.2014 19:40 | nach oben springen

#230

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:47
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #226


ich habe da ab 1988 gewohnt... und ja, es ist tiefste Provinz

Wenn das Provinz ist,dann weiß ich was es dort zu Essen gab und was nicht.Also in Limbach-Oberfrohna sozusagen ab 1957 und in Neustrelitz ab 1980.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
nach oben springen

#231

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:51
von exgakl | 7.237 Beiträge

Also ich muß sagen, dass ich auch in L./O. nicht verhungert bin, die Versorgungslage zu Randberlin aber... na ja, schon etwas gewöhnungsbedürftig war... dafür konnte man dort aber Kleidung von exotisch anmutenden jungen Damen kaufen, die es sonst nirgens gab


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
nach oben springen

#232

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:52
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #231
Also ich muß sagen, dass ich auch in L./O. nicht verhungert bin, die Versorgungslage zu Randberlin aber... na ja, schon etwas gewöhnungsbedürftig war... dafür konnte man dort aber Kleidung von exotisch anmutenden jungen Damen kaufen, die es sonst nirgens gab



Meinst Du jetzt die Damen oder die Kleidung?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
nach oben springen

#233

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:54
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #227
Ich vermisse die Wust aus DDR Zeiten. Besonders mochte ich Döbelner Salami, Knackwurst. Grobe Leberwurst ,Sülzwurst etc, war zwar etwas fetter alles aber der Geschmack war einfach besser. Aber den Aal suchte man oft vergebens desgleichen Sprotten. Zum Fleisch : Anfang der 60er musste man bei einem Fleischer registriert sei und bekam nur da sein Quantum. Mit Molkereiprodukten war es auch so. Mit den Lebensmittelkarten und Bezugsscheine aus früheren Jahren hatte das nichts zu tun. Die 50er waren ein anderes Kapitel. Wir dürfen nicht dabei vergessen in der DDR wurde demontiert und ganze Fabriken als Reparationen in die SU transportiert. Der Westen hatte den Marschall. Plan-
So gesehen hatte die DDR weit schwierigere Bedingungen.

Oh Oh,jetzt bringt Du Dich aber in Teufels Küche.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
nach oben springen

#234

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:54
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von KARNAK im Beitrag #216
Zitat von steffen52 im Beitrag #214
[quote=steffen52|p351230][quote=KARNAK|p351218]
@KARNAK, erstens habe ich Dir nicht unterstellt, das Du da eingekauft hast, sondern wollte nur feststellen das es diese Läden gab( der Eingang war in den Gästehäusern der SED, soviel dazu) und zweitens wollte ich nur schreiben, das es eben in der Provinz nicht so bestellt war mit der Versorgung als in Berlin!
Grüsse steffen52

Ich bin da ehrlich,ich wäre korrupt genug gewesen um da einzukaufen.Aber weil man mir immer wieder erzählt,dass es solche Läden gab,dass mit den Gästehäusern ist wieder eine neue Variante,habe ich eben immer die Frage,woher weiß man das denn eigentlich?Gibt es doch eigentlich auch nur 2.Möglichkeiten,entweder man hat selbst dort eingekauft oder nach oder während der Wende wurden solche Läden"enttarnt"und das hätte man dann doch öffentlich gemacht,was wenn nicht das und gibt es denn nun dazu Berichte und Bilder?

@KARNAK, da Du es ja nun genau wissen willst, da muss ich eben mal aus den Nähkästchen plaudern! Hatte einen guten Draht zu den Fahrer des 1.Sekretär der Bezirksleitung und als ich in den 80zigern nochmals heiratete, hatte meine damalige Braut den Wunsch ein Brautstrauß aus vielen Rosen und was eben so dazu gehört, bin in den einschlägigen Blumenläden ausgelacht wurden, das erzählte ich in einer Runde beim Biere und da sagte er was es sein soll b.z.w. was ich noch alles brauche für den Polterabend! Als erstes bekam ich einen Bezugsschein( unterschrieben vom 1. Sekretär) für eine bestimmte Gärtnerei, wo meine Dame das so bekam wie sie es wollte! Als zweitens bin ich dann mit ihm im Volvo in ein Gästehaus der SED gefahren und dort konnte ich zuschlagen was mein Herz und Geldbeutel her gab(Radeberger Export, ungarische Salami, Lende,Zunge , Rosenthalerkartaka ,russischen Sekt und Dinge die es draußen nicht gab)! Noch Fragen? Ist alles von mir erlebt wurden, den nur über solche Dinge schreibe ich hier und nicht das habe ich gehört, das das erstmal damit klar ist!
Grüsse steffen52


Feliks D. und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#235

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:55
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #229
Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #224
Zitat von KARNAK im Beitrag #223
Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #221
Ich hoffe ich trete jetzt keinen auf die Flüsse !!!
Ich musste 1986 meinen Reservedienst antreten,muss ehrlich zugeben war mir vorher garnicht so aufgefallen.
Dort hatte ich die Möglichkeit öfter mal die Kaserne zu verlassen.
Es war eigenartig Wohnsielos nur für Offiziere,Unteroffiziere usw.
Das war damals in Marxwalde,Drewitz JBG 9.
Diese armen Menschen waren immer griffbereit,mussten sich für jeden Furz abmelden,sogar in ihre Freizeit mussten sie noch Männchen machen.
Waren in ihrem Privatleben auch noch Kaserniert.
Selbst im Urlaub ich kenne diese Heime auf der Insel Usedom mussten sie sich auch noch zum Kasper machen.
Das währe kein leben für mich gewesen.
Wie gesagt das war mir etwas später aufgefallen.
Jetzt könnt ihr auf mich eindreschen !

Das mit dem "immer griffbereit"in Zeiten des kalten Krieg dürfte das für das Militär so ungewöhnlich nicht sein.
Ansonsten,was meinst Du mit "Männchen machen und zum Kasper"Blickwendung beim Müll runter bringen wenn ein Vorgesetzter vorbeikam.

Ich weiss noch Berghof in Bansin NVA Erholungsheim
Da waren die hierarchien genau abgesteckt und wehe einer der niedrigeren Kaste erlaubte sich einen Fehltritt,der einen höheren Offizier nicht passte.
Und genau dieses Affentheater durfte ich miterleben,peinlich.
Obwohl ich immer nur ein paar Stunden da war,überkam mich immer dieses beklemmende Gefühl.

Na gut,ich kenne nur die Heime des Mfs,da war das nicht so.Es gab zwar verschiedene Kategorien und in die für die"Großkopferten"kam ich nicht,aber wenn einer von den "Großkopferten"in ein Heim von uns Kleinen wollte durfte der das und ich habe da selbst mal einen von den ganz großen erlebt,dem war das wichtig einer von allen zu sein,obwohl man für ihn einen Extra Speiseraum vorgehalten hat,er hat ihn nicht genutzt,hat sich zu uns kleinen Würstchen gesetzt und das Gleiche gegessen wie wir.


Da gab es dieses Fritz Schmenkel Heim Bansin ,dort war ich einmal ,danach hatte ich keinen Zutritt mehr,war wohl nicht vertrauenswürdig genug,oder die wollten meine Musik nicht.
Der Mielke war ja so gut wie garnicht da,aber dafür sein Goldsohn,der dann die Sau rausgelassen hat.
Es hatte sich trotz Informationssperre leise herumgesprochen.


nach oben springen

#236

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 19:56
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #234
Zitat von KARNAK im Beitrag #216
Zitat von steffen52 im Beitrag #214
[quote=steffen52|p351230][quote=KARNAK|p351218]
@KARNAK, erstens habe ich Dir nicht unterstellt, das Du da eingekauft hast, sondern wollte nur feststellen das es diese Läden gab( der Eingang war in den Gästehäusern der SED, soviel dazu) und zweitens wollte ich nur schreiben, das es eben in der Provinz nicht so bestellt war mit der Versorgung als in Berlin!
Grüsse steffen52

Ich bin da ehrlich,ich wäre korrupt genug gewesen um da einzukaufen.Aber weil man mir immer wieder erzählt,dass es solche Läden gab,dass mit den Gästehäusern ist wieder eine neue Variante,habe ich eben immer die Frage,woher weiß man das denn eigentlich?Gibt es doch eigentlich auch nur 2.Möglichkeiten,entweder man hat selbst dort eingekauft oder nach oder während der Wende wurden solche Läden"enttarnt"und das hätte man dann doch öffentlich gemacht,was wenn nicht das und gibt es denn nun dazu Berichte und Bilder?

@KARNAK, da Du es ja nun genau wissen willst, da muss ich eben mal aus den Nähkästchen plaudern! Hatte einen guten Draht zu den Fahrer des 1.Sekretär der Bezirksleitung und als ich in den 80zigern nochmals heiratete, hatte meine damalige Braut den Wunsch ein Brautstrauß aus vielen Rosen und was eben so dazu gehört, bin in den einschlägigen Blumenläden ausgelacht wurden, das erzählte ich in einer Runde beim Biere und da sagte er was es sein soll b.z.w. was ich noch alles brauche für den Polterabend! Als erstes bekam ich einen Bezugsschein( unterschrieben vom 1. Sekretär) für eine bestimmte Gärtnerei, wo meine Dame das so bekam wie sie es wollte! Als zweitens bin ich dann mit ihm im Volvo in ein Gästehaus der SED gefahren und dort konnte ich zuschlagen was mein Herz und Geldbeutel her gab(Radeberger Export, ungarische Salami, Lende,Zunge , Rosenthalerkartaka ,russischen Sekt und Dinge die es draußen nicht gab)! Noch Fragen? Ist alles von mir erlebt wurden, den nur über solche Dinge schreibe ich hier und nicht das habe ich gehört, das das erstmal damit klar ist!
Grüsse steffen52

Mann,könnte man heute noch neidisch werdenAber gut,akzeptiert.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 30.04.2014 19:57 | nach oben springen

#237

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 20:04
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Als erstes bekam ich einen Bezugsschein( unterschrieben vom 1. Sekretär) für eine bestimmte Gärtnerei, wo meine Dame das so bekam wie sie es wollte! Als zweitens bin ich dann mit ihm im Volvo in ein Gästehaus der SED gefahren und dort konnte ich zuschlagen was mein Herz und Geldbeutel her gab(Radeberger Export, ungarische Salami, Lende,Zunge , Rosenthalerkartaka ,russischen Sekt und Dinge die es draußen nicht gab)! Noch Fragen? Ist alles von mir erlebt wurden, den nur über solche Dinge schreibe ich hier und nicht das habe ich gehört, das das erstmal damit klar ist!
Grüsse steffen52[/quote]
@steffen52

Ach ,- wegen Dir hab ich also meinen geliebten RosenthalerKadarka nicht gekriegt !!

Na warte , wenn ich Dich mal erwische....


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 30.04.2014 20:04 | nach oben springen

#238

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 20:07
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #237
Als erstes bekam ich einen Bezugsschein( unterschrieben vom 1. Sekretär) für eine bestimmte Gärtnerei, wo meine Dame das so bekam wie sie es wollte! Als zweitens bin ich dann mit ihm im Volvo in ein Gästehaus der SED gefahren und dort konnte ich zuschlagen was mein Herz und Geldbeutel her gab(Radeberger Export, ungarische Salami, Lende,Zunge , Rosenthalerkartaka ,russischen Sekt und Dinge die es draußen nicht gab)! Noch Fragen? Ist alles von mir erlebt wurden, den nur über solche Dinge schreibe ich hier und nicht das habe ich gehört, das das erstmal damit klar ist!
Grüsse steffen52

@steffen52

Ach ,- wegen Dir hab ich also meinen geliebten RosenthalerKadarka nicht gekriegt !!

Na warte , wenn ich Dich mal erwische....
[/quote]
@Ostlandritter, waren nur 2 Kisten, den Rest haben die anderen Herren gesoffen!
Grüsse steffen52


Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#239

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 20:08
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #232
Zitat von exgakl im Beitrag #231
Also ich muß sagen, dass ich auch in L./O. nicht verhungert bin, die Versorgungslage zu Randberlin aber... na ja, schon etwas gewöhnungsbedürftig war... dafür konnte man dort aber Kleidung von exotisch anmutenden jungen Damen kaufen, die es sonst nirgens gab



Meinst Du jetzt die Damen oder die Kleidung?


Ich meine natürlich die Dämlichkeiten... nach dem Einkauf sahen wir alle gleich aus in wunderbares Stonewash gekleidet....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
nach oben springen

#240

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 20:08
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #227
Ich vermisse die Wust aus DDR Zeiten. Besonders mochte ich Döbelner Salami, Knackwurst. Grobe Leberwurst ,Sülzwurst etc, war zwar etwas fetter alles aber der Geschmack war einfach besser. Aber den Aal suchte man oft vergebens desgleichen Sprotten. Zum Fleisch : Anfang der 60er musste man bei einem Fleischer registriert sei und bekam nur da sein Quantum. Mit Molkereiprodukten war es auch so. Mit den Lebensmittelkarten und Bezugsscheine aus früheren Jahren hatte das nichts zu tun. Die 50er waren ein anderes Kapitel. Wir dürfen nicht dabei vergessen in der DDR wurde demontiert und ganze Fabriken als Reparationen in die SU transportiert. Der Westen hatte den Marschall. Plan-
So gesehen hatte die DDR weit schwierigere Bedingungen.


Ich auch ,- besonders die Thüringer Wurstsorten sind unnachahmlich ,- die Westwurst schmeckt nur fad....


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
turtle hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen



Besucher
14 Mitglieder und 53 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Oderfischer
Besucherzähler
Heute waren 3774 Gäste und 178 Mitglieder, gestern 3660 Gäste und 197 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14372 Themen und 558347 Beiträge.

Heute waren 178 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen