#21

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 21.04.2010 19:24
von tdk03 | 240 Beiträge

Hallo nolle,

vieln Dank für die Bilder - super Fotos!

Weisst Du, wie und wann weitere Führungen angeboten werden?

Grüße Thomas


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#22

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 21.04.2010 19:38
von nolle (gelöscht)
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Hallo Thomas,es soll wohl im Herbst wieder in die Unterwelt gehen. Bei mir stand es in der Zeitung, war aber auch hier - http://www.ddr-bunker.de - angekündigt. Wenn es das Forum dann noch gibt kann ich aber auch am Ball bleiben.
Tschüß Norbert


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#23

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 21.04.2010 19:45
von tdk03 | 240 Beiträge

Zitat von nolle
Hallo Thomas,es soll wohl im Herbst wieder in die Unterwelt gehen. Bei mir stand es in der Zeitung, war aber auch hier - http://www.ddr-bunker.de - angekündigt. Wenn es das Forum dann noch gibt kann ich aber auch am Ball bleiben.
Tschüß Norbert




Hallo Nobert,

ich war schon auf der Seite vom "bunker5005", da kündigen sie einen neuen Termin wohl auch immer an, aber wie oft schaut man auf so eine Seite...?
Wäre toll, wenn Du mir bei einer erneuten Führung eine Info zukommen lassen könntest, aber bis Herbst ist ja auch noch lange hin
Trotzdem Danke für Dein Angebot.
Grüße Thomas


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#24

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 22.04.2010 14:09
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Boelleronkel

Nun wenn der E-Zaun nicht in einzelne Abschnitte,rein technisch gesehen unterteilt war,hätte der jeweilige
Entstörer/gegebenenfalls Posten den gesamten Zaun ablaufen müssen.
Was ich persönlich aber nicht glaube.


@boelleronkel, ich habe eben mal mit einem erbauer der anlage telefoniert und der sagte mir, das 1988 oder 1989 die hsa auf osa umgerüstet worden ist und man dadurch wirklich besser erkennen konnte wo ein auslösung stattfand.

ein posten hätte sowieso nicht den ganzen zaun ablaufen müssen, da alle paar meter draussen einer vom wachregiment (kdo IV) und drinnen der ha ps/ abt. I bzw. agm, stand


*für uns laien:
hsa = hochsicherheitsanlage
osa = objektsicherungsanlage

ich hoffe, dass ich das jetzt richtig wieder gegeben habe


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 22.04.2010 14:12 | nach oben springen

#25

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 22.04.2010 14:51
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Boelleronkel

Nun wenn der E-Zaun nicht in einzelne Abschnitte,rein technisch gesehen unterteilt war,hätte der jeweilige
Entstörer/gegebenenfalls Posten den gesamten Zaun ablaufen müssen.
Was ich persönlich aber nicht glaube.


@boelleronkel, ich habe eben mal mit einem erbauer der anlage telefoniert und der sagte mir, das 1988 oder 1989 die hsa auf osa umgerüstet worden ist und man dadurch wirklich besser erkennen konnte wo ein auslösung stattfand.

ein posten hätte sowieso nicht den ganzen zaun ablaufen müssen, da alle paar meter draussen einer vom wachregiment (kdo IV) und drinnen der ha ps/ abt. I bzw. agm, stand


*für uns laien:
hsa = hochsicherheitsanlage
osa = objektsicherungsanlage

ich hoffe, dass ich das jetzt richtig wieder gegeben habe




..............................................................................................
Bestimmt,bei den "Verbindungen",Du stehst ja sozusagen voll im Stoff.
Abgesehen mal davon,wenn will man denn noch "befragen",nach Kontakt mit solch hohen Spannungen.
Also falls dann wirklich mal"Jemand"da rein wollte.


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#26

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 22.04.2010 15:59
von nolle (gelöscht)
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Hallo. Na also, so langsam klärt sich doch alles. Ist doch schön wenn noch Kontakte da sind die für die Richtigstellungen sorgen. Wer sich die Bilder anguckt soll ja keine falschen Kommentare erhalten.
Danke und Tschüß


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#27

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 22.04.2010 16:15
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Boelleronkel

Nun wenn der E-Zaun nicht in einzelne Abschnitte,rein technisch gesehen unterteilt war,hätte der jeweilige
Entstörer/gegebenenfalls Posten den gesamten Zaun ablaufen müssen.
Was ich persönlich aber nicht glaube.


@boelleronkel, ich habe eben mal mit einem erbauer der anlage telefoniert und der sagte mir, das 1988 oder 1989 die hsa auf osa umgerüstet worden ist und man dadurch wirklich besser erkennen konnte wo ein auslösung stattfand.

ein posten hätte sowieso nicht den ganzen zaun ablaufen müssen, da alle paar meter draussen einer vom wachregiment (kdo IV) und drinnen der ha ps/ abt. I bzw. agm, stand

*für uns laien:
hsa = hochsicherheitsanlage
osa = objektsicherungsanlage

ich hoffe, dass ich das jetzt richtig wieder gegeben habe




Moin @Gilbert.............die HSA in Harnekop steht noch zum Teil. Erkennbar an den etwas überdimensionalen Isolatoren und dem sich im Abstand von ca. fünf Metern davor befindlichen Maschenzaundraht. Wie die gesamte Sache funktioniert hat, konnte mir bis heute keiner so richtig erklären. Eigenartigerweise sind die Reste eines noch vorhandenen Weges, nicht vor dem Maschenzaundraht, sondern genau zwischen MZDZ und HSA. Daneben waren die Zufahrtstore (z.B. aus Richtung Sternebeck) offensichtlich mit OSA ausgerüstet. Zumindest könnte dafür das noch vorhandensein eines blau lackierten Kasten mit EDV Einschüben dafür sprechen. Der Inhalt des Kasten ist zwar nicht mehr vorhanden, jedoch noch zu diesem führenden Kabel.
Eine noch besser erhaltene HSA ist übrigens in Seefeld (bei Werneuchen) zu bewundern. Dort dem damaligen und wieder jetzigen Tanklager, ist sogar noch die Lichtertrasse zu sehen.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
zuletzt bearbeitet 22.04.2010 16:17 | nach oben springen

#28

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 22.04.2010 16:34
von Boelleronkel (gelöscht)
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@Stabsfähnrich

was meinst Du mit,wie das funktioniert?


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#29

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 23.04.2010 04:59
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Boelleronkel
@Stabsfähnrich

was meinst Du mit,wie das funktioniert?





1. Wie erfolgte die Alarmauslösung der HSA? 2. Wie hoch war die Spannung/Strom der HSA? 3. Erfolgte die Kontrolle der HSA zwischen den beiden von mir bezeichneten Zäunen?


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#30

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 23.04.2010 21:19
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von Boelleronkel
@Stabsfähnrich

was meinst Du mit,wie das funktioniert?





1. Wie erfolgte die Alarmauslösung der HSA? 2. Wie hoch war die Spannung/Strom der HSA? 3. Erfolgte die Kontrolle der HSA zwischen den beiden von mir bezeichneten Zäunen?





1)Alarmauslösung wurde über Hilfskontakte der Leistungsschalter/Steuerrelais ausgelöst.
(Steuerstromkreise,abgegriffen über Strom/Spannungswandler/Ruhestromkontakte)
(Auskunft von einem anderen Elektriker (HSA) es soll ca. drei "Standard Typen/Ausführungen) gegeben
haben.
(1969/1975 und 1987)

2)Die meist genutzten Spannungen lagen zwischen ca.6 und 10 kV (20KV lagen im Bereich des
Möglichen)
Nach seinen Aussagen wurden Trockentrafo und Gleichrichter/Selen
Absicherung um die 25 Ampere.
Die wettertechnischen Bedingungen(Regen,Nebel,Schnee spielten eine Rolle wegen Überschlag per Licht-
Bogen auf die "Erdseite".
Gegen Bewuchs etc.gab es einen "Sauberstreifen"unter der HSA-Hochspannungsicherungsanlage.
Es wurden in der Regel,5 spannungsführende Drähte besserer Stahlqualität verbaut.
Im erdnahen Bereich 2/1 Feind/Freundwärts.
Gegebenenfalls je nach Anlage unterschiedlich gestaltet auch "elektrisch geerdete" Drähte
die auf den Isolatoren auch wechselten.
Also ein "Wechsel"in den Reihen.

Die Sicherungen lagen bei 25/50 A im Mittelspannungsteil der Anlage.
Grössen richteten sich auch nach verbautem Material,(Kompatible Grössen)
Es wurden auch je nach Anlage,nur eine Phase aus einem 380/400V Netz hochtransformiert.

Es gab verbaute unterschiedliche Trennschalter,die sich nach Auslösen, mehrfach
wieder eingeschaltet haben,bevor die Anlage erst einmal nicht wieder einschaltete.
Ähnlich ausgestattet wie die Ortsnetzüberwachungen der Energieversorger 10 15 20 KV/zu 380/400Volt in
den jeweiligen Zeitabschnitten.

3)Die Anlage nicht geerdet/kurzgeschlossen,gegen Einschalten gesichert und somit freigeschaltet
zwischen den Abweiserzäunen(Verhinderung...zufälliges Betreten/Heranfahren des
HSA Bereiches)
ist nicht empfehlenswert.
Auch hier gab es gesetzliche Vorschriften,zu finden im Bereich der ABAO 900/1

Wie eine Anlage kontrolliert wurde im Falle eines Falles kann ich Dir nicht sagen.
(Die Überprüfung,Reinigung des Areals etc.jedenfalls Spannungsfrei)

Das was ich persönlich gesehen habe war wie folgt.
Kein Trockentrafo sondern Ölgekühlter Standard Trafo 20KV/400Volt 50Hz.100KVA
Geführt wurden alle drei Phasen über Übliche Isolatoren 6 Reihen und 2 "geerdet"geführte
Drähte(verseilte Drähte)
Kurz über der Erdgleiche je 2extra "geerdet Geführte"je Seite.
Eingesetzte Sicherung im Mittelspannungsteil 50A
Automatische Wiedereinschaltung nach Auftreten von Ableitstrom 3 fach.


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#31

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 24.04.2010 00:03
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von Boelleronkel
@Stabsfähnrich

was meinst Du mit,wie das funktioniert?





1. Wie erfolgte die Alarmauslösung der HSA? 2. Wie hoch war die Spannung/Strom der HSA? 3. Erfolgte die Kontrolle der HSA zwischen den beiden von mir bezeichneten Zäunen?





1)Alarmauslösung wurde über Hilfskontakte der Leistungsschalter/Steuerrelais ausgelöst.
(Steuerstromkreise,abgegriffen über Strom/Spannungswandler/Ruhestromkontakte)
(Auskunft von einem anderen Elektriker (HSA) es soll ca. drei "Standard Typen/Ausführungen) gegeben
haben.
(1969/1975 und 1987)

2)Die meist genutzten Spannungen lagen zwischen ca.6 und 10 kV (20KV lagen im Bereich des
Möglichen)
Nach seinen Aussagen wurden Trockentrafo und Gleichrichter/Selen
Absicherung um die 25 Ampere.
Die wettertechnischen Bedingungen(Regen,Nebel,Schnee spielten eine Rolle wegen Überschlag per Licht-
Bogen auf die "Erdseite".
Gegen Bewuchs etc.gab es einen "Sauberstreifen"unter der HSA-Hochspannungsicherungsanlage.
Es wurden in der Regel,5 spannungsführende Drähte besserer Stahlqualität verbaut.
Im erdnahen Bereich 2/1 Feind/Freundwärts.
Gegebenenfalls je nach Anlage unterschiedlich gestaltet auch "elektrisch geerdete" Drähte
die auf den Isolatoren auch wechselten.
Also ein "Wechsel"in den Reihen.

Die Sicherungen lagen bei 25/50 A im Mittelspannungsteil der Anlage.
Grössen richteten sich auch nach verbautem Material,(Kompatible Grössen)
Es wurden auch je nach Anlage,nur eine Phase aus einem 380/400V Netz hochtransformiert.

Es gab verbaute unterschiedliche Trennschalter,die sich nach Auslösen, mehrfach
wieder eingeschaltet haben,bevor die Anlage erst einmal nicht wieder einschaltete.
Ähnlich ausgestattet wie die Ortsnetzüberwachungen der Energieversorger 10 15 20 KV/zu 380/400Volt in
den jeweiligen Zeitabschnitten.

3)Die Anlage nicht geerdet/kurzgeschlossen,gegen Einschalten gesichert und somit freigeschaltet
zwischen den Abweiserzäunen(Verhinderung...zufälliges Betreten/Heranfahren des
HSA Bereiches)
ist nicht empfehlenswert.
Auch hier gab es gesetzliche Vorschriften,zu finden im Bereich der ABAO 900/1

Wie eine Anlage kontrolliert wurde im Falle eines Falles kann ich Dir nicht sagen.
(Die Überprüfung,Reinigung des Areals etc.jedenfalls Spannungsfrei)

Das was ich persönlich gesehen habe war wie folgt.
Kein Trockentrafo sondern Ölgekühlter Standard Trafo 20KV/400Volt 50Hz.100KVA
Geführt wurden alle drei Phasen über Übliche Isolatoren 6 Reihen und 2 "geerdet"geführte
Drähte(verseilte Drähte)
Kurz über der Erdgleiche je 2extra "geerdet Geführte"je Seite.
Eingesetzte Sicherung im Mittelspannungsteil 50A
Automatische Wiedereinschaltung nach Auftreten von Ableitstrom 3 fach.















@Bölleronkel
Danke für den sehr guten Sachvortrag. Ehrlich gesagt, haben Elektrozäune in der Geschichte Deutschlands - hier insbesondere in einer sehr dunklen Zeit - einen sehr bösen Beigeschmack. Nur mit dem umgedrehten Vorzeichen, dass zu der Zeit Menschen daran gehindert werden sollten ein bestimmtes Gelände zu verlassen. In der jüngeren Zeit jedoch sollten Lebewesen gehindert werden ungehindert ein Objekt - außer auf den zugelassenen Zufahrten - zu betreten. Mußte dies aber mittels Hochspannung und dies immerhin mit bis zu 10 kV erfolgen. Der Fahrdraht (Oberleitung) der deutschen Bahn (also nicht nur der DB AG) führt eine Spannung von 15 kV mit 3/4 Hz Wechselstrom. Entgegen der landläufigen Meinung, dass nur eine unmittelbare Berührung zu einem Stromunfall führt ist die Wahrheit, dass bereits eine Annäherung bis auf 150 cm zur Oberleitung einen Spannungsüberschlag erzeugen kann, welcher über den menschlichen Körper ( der Wiederstand des Körpers geht gegen Null ) welcher neben schwersten Verbrennungen (3 bis 4 Grad) in den meisten Fällen tödlich enden kann.
Um dies einmal auf die HSA zu übertragen, bestand für Mensch und Tier eine akute Gefahr durch einen solchen Spannungsüberschlag tödlich verletzt zu werden oder zumindest in der körperlichen Unversehrtheit geschädigt zu werden. Diese Art der Absicherung war ja nicht nur in sehr abgelegenen Objekten wie Harnekop anzutreffen, sondern auch in Gegenden wo Personenverkehr vorherrschte - so u.a. in Seefeld, wo die HSA direkt an der Verbindungsstraße gelegen hat. Gut zugegeben, zwischen der HSA und der Straße befand sich ein Stacheldraht bewehrter Maschenzaun. Oder die HSA in Garzau (bei Strausberg), lag auch an einer Verbindungsstraße. Wenn ich mir den Vergleich erlauben darf, war der Grenzsignalzaun an der Staatsgrenze der DDR ja richtig human, im Gegensatz zu der Art der Sicherung militärischer Objekte. Gewiß hatte der GSZ einen Wildabweiser, welcher eine Art Koppelzaun darstellte und maximal eine Spannung von 1500 Volt hatte - dies jedoch als Impulsstrom. Also maximal gefährlich für jemanden mit einem Herzfehler oder einem Herzschrittmacher.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#32

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 24.04.2010 00:35
von Anhalter62 (gelöscht)
avatar

was nützen aber diese Bunker ? es sind Museen ohne Wert (Zeitgeschichtlich vielleicht um Sinnlosigkeiten zu dokumentieren ? ", - ich habe 2 1/2 Jahre meines Lebens sinnlos vergeudet in der Bewachung von "3. weltkrieg - "Angstpsychosen - von kranken Politikern erdacht" (K4)

( Man hat uns gut verpflegt - jeden Monat Wochenendurlaub - 24 Tage Jahresurlaub ) *jeder 3 Jahre Krieger* der NVA hätte davon geträumt, ja man hat uns stillgehalten ( es könnte ja gefährlich sein über sinnloses nachzudenken oder zu sprechen )

P.S. Es würde doch reichen nur einen Stasibunker zu erhalten & dort dann zu dokumentieren wissenschaftlich akribisch alle anderen Bunker zu "erklären" - für mich sind viel interessanter die Bunker in den USA ...


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#33

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 24.04.2010 00:53
von turmwache (gelöscht)
avatar

hallo anhalter ,
sorry gehört nicht hierher, aber ich war im herbst 77 in strenzfeld* u.hohenerxleben mit meinem P3 zum erntekommando .

*dort hatten wir gewohnt u. in hohenerxleben war in der schloßbaracke der erntestab.
TW


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#34

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 24.04.2010 07:14
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von Boelleronkel
@Stabsfähnrich

was meinst Du mit,wie das funktioniert?





1. Wie erfolgte die Alarmauslösung der HSA? 2. Wie hoch war die Spannung/Strom der HSA? 3. Erfolgte die Kontrolle der HSA zwischen den beiden von mir bezeichneten Zäunen?





1)Alarmauslösung wurde über Hilfskontakte der Leistungsschalter/Steuerrelais ausgelöst.
(Steuerstromkreise,abgegriffen über Strom/Spannungswandler/Ruhestromkontakte)
(Auskunft von einem anderen Elektriker (HSA) es soll ca. drei "Standard Typen/Ausführungen) gegeben
haben.
(1969/1975 und 1987)

2)Die meist genutzten Spannungen lagen zwischen ca.6 und 10 kV (20KV lagen im Bereich des
Möglichen)
Nach seinen Aussagen wurden Trockentrafo und Gleichrichter/Selen
Absicherung um die 25 Ampere.
Die wettertechnischen Bedingungen(Regen,Nebel,Schnee spielten eine Rolle wegen Überschlag per Licht-
Bogen auf die "Erdseite".
Gegen Bewuchs etc.gab es einen "Sauberstreifen"unter der HSA-Hochspannungsicherungsanlage.
Es wurden in der Regel,5 spannungsführende Drähte besserer Stahlqualität verbaut.
Im erdnahen Bereich 2/1 Feind/Freundwärts.
Gegebenenfalls je nach Anlage unterschiedlich gestaltet auch "elektrisch geerdete" Drähte
die auf den Isolatoren auch wechselten.
Also ein "Wechsel"in den Reihen.

Die Sicherungen lagen bei 25/50 A im Mittelspannungsteil der Anlage.
Grössen richteten sich auch nach verbautem Material,(Kompatible Grössen)
Es wurden auch je nach Anlage,nur eine Phase aus einem 380/400V Netz hochtransformiert.

Es gab verbaute unterschiedliche Trennschalter,die sich nach Auslösen, mehrfach
wieder eingeschaltet haben,bevor die Anlage erst einmal nicht wieder einschaltete.
Ähnlich ausgestattet wie die Ortsnetzüberwachungen der Energieversorger 10 15 20 KV/zu 380/400Volt in
den jeweiligen Zeitabschnitten.

3)Die Anlage nicht geerdet/kurzgeschlossen,gegen Einschalten gesichert und somit freigeschaltet
zwischen den Abweiserzäunen(Verhinderung...zufälliges Betreten/Heranfahren des
HSA Bereiches)
ist nicht empfehlenswert.
Auch hier gab es gesetzliche Vorschriften,zu finden im Bereich der ABAO 900/1

Wie eine Anlage kontrolliert wurde im Falle eines Falles kann ich Dir nicht sagen.
(Die Überprüfung,Reinigung des Areals etc.jedenfalls Spannungsfrei)

Das was ich persönlich gesehen habe war wie folgt.
Kein Trockentrafo sondern Ölgekühlter Standard Trafo 20KV/400Volt 50Hz.100KVA
Geführt wurden alle drei Phasen über Übliche Isolatoren 6 Reihen und 2 "geerdet"geführte
Drähte(verseilte Drähte)
Kurz über der Erdgleiche je 2extra "geerdet Geführte"je Seite.
Eingesetzte Sicherung im Mittelspannungsteil 50A
Automatische Wiedereinschaltung nach Auftreten von Ableitstrom 3 fach.















@Bölleronkel
Danke für den sehr guten Sachvortrag. Ehrlich gesagt, haben Elektrozäune in der Geschichte Deutschlands - hier insbesondere in einer sehr dunklen Zeit - einen sehr bösen Beigeschmack. Nur mit dem umgedrehten Vorzeichen, dass zu der Zeit Menschen daran gehindert werden sollten ein bestimmtes Gelände zu verlassen. In der jüngeren Zeit jedoch sollten Lebewesen gehindert werden ungehindert ein Objekt - außer auf den zugelassenen Zufahrten - zu betreten. Mußte dies aber mittels Hochspannung und dies immerhin mit bis zu 10 kV erfolgen. Der Fahrdraht (Oberleitung) der deutschen Bahn (also nicht nur der DB AG) führt eine Spannung von 15 kV mit 3/4 Hz Wechselstrom. Entgegen der landläufigen Meinung, dass nur eine unmittelbare Berührung zu einem Stromunfall führt ist die Wahrheit, dass bereits eine Annäherung bis auf 150 cm zur Oberleitung einen Spannungsüberschlag erzeugen kann, welcher über den menschlichen Körper ( der Wiederstand des Körpers geht gegen Null ) welcher neben schwersten Verbrennungen (3 bis 4 Grad) in den meisten Fällen tödlich enden kann.
Um dies einmal auf die HSA zu übertragen, bestand für Mensch und Tier eine akute Gefahr durch einen solchen Spannungsüberschlag tödlich verletzt zu werden oder zumindest in der körperlichen Unversehrtheit geschädigt zu werden. Diese Art der Absicherung war ja nicht nur in sehr abgelegenen Objekten wie Harnekop anzutreffen, sondern auch in Gegenden wo Personenverkehr vorherrschte - so u.a. in Seefeld, wo die HSA direkt an der Verbindungsstraße gelegen hat. Gut zugegeben, zwischen der HSA und der Straße befand sich ein Stacheldraht bewehrter Maschenzaun. Oder die HSA in Garzau (bei Strausberg), lag auch an einer Verbindungsstraße. Wenn ich mir den Vergleich erlauben darf, war der Grenzsignalzaun an der Staatsgrenze der DDR ja richtig human, im Gegensatz zu der Art der Sicherung militärischer Objekte. Gewiß hatte der GSZ einen Wildabweiser, welcher eine Art Koppelzaun darstellte und maximal eine Spannung von 1500 Volt hatte - dies jedoch als Impulsstrom. Also maximal gefährlich für jemanden mit einem Herzfehler oder einem Herzschrittmacher.




.............................................................................................

Aus der Geschichte ist bekannt,das schon um 1914/1915 im Bereich deutsch belgischer bzw,
deutsch holländischer Grenze(E-Hochspannungsäune)standen und viele Menschen dort zu Tode gekommen sind.
Die Menschen wussten auch zu dieser Zeit oft nix mit den Begriffen anzufangen.
Der sogenannte technische Fortschritt begann ja erst.Wer wusste zu dieser Zeit,das man Nichts berühren
muss,aber ab gewisser Nähe von einem leitfähigen Blitz förmlich angesprungen wird.

Eine HSA Barriere versuchen zu Überwinden,sicher mit dem Tode endet.


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#35

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 08.10.2012 13:14
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #4
Oder hier:
http://www.bunkerverein-frauenwald.cruchot.de/



neues aus dem blätterwald zur truppe vom bunkerverein- frauenwald

für alle, die nicht die FAZ lesen. über das objekt 'trachtenfest' bzw. den aktuellen betreiber* hatte die FAZ neulich einen Artikel im üblichen leicht hämischen Tonfall:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/re...g-11913730.html

interessant das zugehörige bild:



(untertitel: "Der ehemalige Stasi-Agent Thomas Krüger betrachtet im ehemaligen Bunker seinen ehemaligen obersten Chef. ")




anmerkung von mir:
wie gesagt, zur kleiderordnung gibt es seit jahren -zig kommentare in allen möglichen foren. leider zieht man sich jetzt auch in der journaille an der person hoch. armer thomas...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#36

RE: Objekt 5005, Führungsbunker des Ministers

in DDR Staat und Regime 08.10.2012 16:21
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Ist schon krass die Geschichte.Besonders schön an dem Foto finde ich die Einstrich Keinstrich und dazu Westrucksäcke.
Und da gibt es wirklich Leute die bezahlen 109 Euro dafür?
Was sind das eigentlich für Leute?Wessis,die sich mal ein bisschen gruseln wollen,oder Ossis,die die gute alte Zeit nochmal erleben wollen?


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