#141

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 09:04
von wosch (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow

Zitat von wosch
Felix, auch Dich hatte diese Grenze nicht davor geschützt, nach BRD-Verständis das zu sein, was Du als Klasenfeind bezeichnen würdest, nämlich ein Bürger des gesamten Deutschlands, der Du ja nun auch in der Realität wirklich geworden bist.


des gesamten deutschlands..so, so meiner meinung nach, hat die bundesregierung um mittel- mit westdeutschland vereinigen zu können, ostdeutschland und damit das eigentum vieler ostdeutscher verkauft und den verlust privaten eigentums billigend in kauf genommen. nicht umsonst macht die bundesregierung so einen zirkus bzgl. der "preussischen treuhand"... da ist was...was man nicht erklären kann bzw. will.

anmerkung: auch bei der rückübertragung von "mauergrundstücken" verhält sich die bundesregierung etwas seltsam...





Sag Du mir mal lieber, bevor Du die BRD-Regierungen hier als Diebesbande hinstellst, wo die "verschwundenen" Milliarden SED-Vermögen hingekommen sind!! Gerüchte hierzu besagen, daß sich die "Bonzen", auch vom MfS, damit ihren Einstand in das geeinte Deutschland versüßt hätten, indem sie in den "großen Topf" richtig reingelangt hätten!! Kannst Du, lieber Gilbert, dieses bestätigen?
Schönen Gruß aus Kassel.


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#142

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 09:08
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von wosch
Kannst Du, lieber Gilbert, dieses bestätigen?



Solang unser Gilbert nicht selber kräftig zugelangt hat, wird er dir dein: "Gerücht" kaum bestätigen können.

Von daher eine selbstbeantwortende Frage oder?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 20.04.2010 09:09 | nach oben springen

#143

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 09:12
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von wosch
Kannst Du, lieber Gilbert, dieses bestätigen?



Solang unser Gilbert nicht selber kräftig zugelangt hat, wird er dir dein: "Gerücht" kaum bestätigen können.

Von daher eine selbstbeantwortende Frage oder?





Felix, kannst Du denn zu den verschwundenen Milliarden etwas "Zielführendes" beitragen? Muß ja nicht unbedingt etwas Persönliches sein!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#144

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 09:14
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von wosch

Sag Du mir mal lieber, bevor Du die BRD-Regierungen hier als Diebesbande hinstellst, wo die "verschwundenen" Milliarden SED-Vermögen hingekommen sind!! Gerüchte hierzu besagen, daß sich die "Bonzen", auch vom MfS, damit ihren Einstand in das geeinte Deutschland versüßt hätten, indem sie in den "großen Topf" richtig reingelangt hätten!! Kannst Du, lieber Gilbert, dieses bestätigen?
Schönen Gruß aus Kassel.



ich stelle hiermit richtig:

1. ich habe nie behauptet das die regierung eine "diebesbande ist. dieser ausdruck stammt vom user @wosch

2. gibt es keine "verschwundenen sed- milliarden"

3. wenn es keine verschwundenen "sed milliarden gibt" kann es auch keinen einstand von x-beliebigen personen ins "geeinte" deutschland gegeben haben

4. da der user @wosch nie sed-mitglied war dürfte ihm daher der verbleib fremden eigentums egal sein


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#145

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 09:23
von wosch (gelöscht)
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[quote="Gilbert Wolzow"

4. da der user @wosch nie sed-mitglied war dürfte ihm daher der verbleib fremden eigentums egal sein[/quote]


Na Gilbert, ich dachte bis jetzt immer, Du hättest studiert! Dein Statement zu Punkt 4 läßt mich allerdings daran zweifeln! Zu den anderen 3 Punkten verkneife ich mir eine Antwort!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#146

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 11:20
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Augenzeuge


War jemand dabei, als die Leute aus der Botschaft rausgeholt wurden?

AZ


das wird wohl damals die abt. XXII (antiterror)des mfs erledigt haben. bisher haben wir hier im forum noch keinen antiterrorspezialisten.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 20.04.2010 11:20 | nach oben springen

#147

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 11:42
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Laut Artikel soll der Zugriff durch das WKM erfolgt sein, jedoch ist er recht schwammig und besticht ja schon durch falsche Fakten. Der Autor bezeichnet das WKM in diesem letztendlich sogar als MfS-Spezialtruppe. Mir erscheint hier eine Zuständigkeit von XXII auch realistischer.

Ob diese wohl auch den märchenhaft-öminösen Schweinetreiber eingesetzt haben?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 20.04.2010 11:44 | nach oben springen

#148

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 12:05
von Boelleronkel (gelöscht)
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Die Welt ist gross,oder vielleicht doch nicht.
http://www.flucht-und-ausreise.de

schönen tag noch


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#149

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 14:55
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Laut Artikel soll der Zugriff durch das WKM erfolgt sein, jedoch ist er recht schwammig und besticht ja schon durch falsche Fakten. Der Autor bezeichnet das WKM in diesem letztendlich sogar als MfS-Spezialtruppe. Mir erscheint hier eine Zuständigkeit von XXII auch realistischer.

Ob diese wohl auch den märchenhaft-öminösen Schweinetreiber eingesetzt haben?



Ja, eher nicht. WKM habe ich in Karlshorst mehrheitlich eher als eine Art "Alte-Herren-Mannschaft" erlebt. Immer schön ruhig und gemütlich. Da war es schon etwas ungeheuer Besonderes, als mal ein Kollege beim Entladen das halbe Magazin seiner `63 in die Holzkiste geschickt hat.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#150

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 17:10
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Laut Artikel soll der Zugriff durch das WKM erfolgt sein, jedoch ist er recht schwammig und besticht ja schon durch falsche Fakten. Der Autor bezeichnet das WKM in diesem letztendlich sogar als MfS-Spezialtruppe. Mir erscheint hier eine Zuständigkeit von XXII auch realistischer.

Ob diese wohl auch den märchenhaft-öminösen Schweinetreiber eingesetzt haben?



................................................................................................
Also wirklich,das ist ja auch unerhöhrt und gehöhrt sich nicht.
Wie kann der Autor so etwas in die Welt setzen
WKN,behauptet hier wer,Uniform hat wohl nicht immer zum "Inhalt"gepasst..oder umgekehrt?
Vielleicht gibt es ja eine kleine Auskunft.?


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#151

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 21.04.2010 00:00
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
die gleichberechtigte Teilnahme der BRD und der DDR an der KSZE wurde als Quasi-Anerkennung der DDR durch die BRD gewertet. Wie könnte man sonst mit jemandem Verhandeln und eine Erklärung unterzeichnen, den man gar nicht anerkennt?

Die Anerkennung der Grenzen und damit auch der O/N-Grenze leitete man aus der Zustimmung der westlichen Staaten zu den Punkten III. Unverletzlichkeit der Grenzen und IV. Territoriale Integrität der Staaten ab. Denn wenn ich zustimme eine Grenze als Unverletzlich anzusehen, dann heißt das im Umkehrschluss natürlich ich habe diese Grenze als solche akzeptiert.



Quasi, faktisch, de facto --- mit solchen Ausdrücken kann man das umschreiben, ja.

De jure wurde die Oder-Neiße-Grenze dann allerdings erst 1990 anerkannt --- und die DDR als souveräner Staat nie (das wäre ohnehin verfassungswidrig gewesen, wegen des Wiedervereinigungsgebotes).

Eine gute Frage ist wiederum, als was die DDR statt dessen von Bonn betrachtet wurde. Da kommt dann wohl irgendeine Mischung aus "sowjetischer Besatzungszone", "staatsähnliches Provisorium", "Mitteldeutschland" u.a.m. heraus --- das waren mitunter ziemliche begriffliche (und natürlich auch praktische) Verrenkungen, die dort angewandt wurden.

Zitat
P.S. Tiefergehendes Interesse an der Materie finde ich durchaus löblich. Deine Meinung wird dieses zwar nicht ändern, jedoch dich davor bewahren jeden Unsinn der erzählt wird für bare Münze zu nehmen. Wer weiß vielleicht widersprichst ja sogar du hier eines Tages einmal einem Beitrag mit dem wieder Schauermärchen verbreitet werden sollen.



Eben diese Schauermärchen (oder generell Märchen) sind nur durch Fakten, Hintergründe und Zusammenhänge aus der Welt zu schaffen; diesbezüglich habe ich in diesem Forum schon einiges gelernt --- und so etwas beeinflußt dann natürlich auch meine Meinung zu den betr. Themen.


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#152

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 21.04.2010 00:08
von Sonny (gelöscht)
avatar

Zitat von GilbertWolzow
meiner meinung nach, hat die bundesregierung um mittel- mit westdeutschland vereinigen zu können, ostdeutschland und damit das eigentum vieler ostdeutscher verkauft und den verlust privaten eigentums billigend in kauf genommen.



Das war m.E. nicht anders möglich: Zum einen aus politischen Gründen (um überhaupt die Zustimmung der Alliierten zur Wiedervereinigung zu bekommen), zum anderen wegen der "Macht des Faktischen" (durch die Vertreibung der Deutschen, die nicht gewaltsam rückgängig gemacht werden sollte).

Zumindest im Westen hatte es ja auch den Lastenausgleich gegeben (an dem nicht wenige Leute recht gut "verdient" haben), u.a.m.

Zitat
nicht umsonst macht die bundesregierung so einen zirkus bzgl. der "preussischen treuhand"... da ist was...was man nicht erklären kann bzw. will.



In dieser Hinsicht verhält sich die Bundesregierung m.E. richtig: Sie unterstützt solche Klagen nicht, versucht aber auch nicht, sie zu verhindern (was inzwischen wohl auch von der polnischen Seite akzeptiert wird).

Zitat
anmerkung: auch bei der rückübertragung von "mauergrundstücken" verhält sich die bundesregierung etwas seltsam...



Und bei der Frage von Enteignungen der Jahre 1945-49, und noch so manches andere...

Aber die Regelung für Enteignungen aus DDR-Zeiten (Rückgabe vor Entschädigung) ist vielfach auch ein Problem geworden (wenn wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse oder finanziell klammer Eigentümer Investitionen unterbleiben).


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