#41

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.04.2010 19:19
von Huf (gelöscht)
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Und von welchen Klappkarten wurde in den vorhergehenden Beiträgen berichtet?


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#42

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.04.2010 19:58
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Huf
Und von welchen Klappkarten wurde in den vorhergehenden Beiträgen berichtet?



Hallo Huf,

die PM 12 war generell ein vorläufiger Ausweis, immer. Es kam aber auf den auf der Vorderseite befindlichen Stempel an:
"Für einen eingezogenen PA (Personalausweis), für Bürger der DDR."
Bild:
http://kirdneh69.blog.de/2010/03/29/pm12...is-ddr-8270605/

AZ


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#43

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.04.2010 20:42
von Huf (gelöscht)
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Danke AZ, für die Information!


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#44

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 06:53
von altgrenzer (gelöscht)
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Moin,

die Bespitzelung in der DDR basierte sehr oft auf der Erpressbarkeit der Bürger und die Erpressbarkeit resultierte aus mehr oder weniger kleinen Delikten, an denen sich manche vergangen haben, z.B. Diebstahl von Volkseigentum ("im Betrieb was mitgehen lassen").

Manchmal war es auch nur eine Gefälligkeit, womit Nachbarn oder Kollegen unbewusst zum Informativen Mitarbeiter der Stasi wurdem. In meiner Akte steht z.B. folgendes zu Lesen über mich:

Familie Haselhuhn (Name geändert) fährt mit dem Trabant an den Wochenenden oft in den Garten.


Ein Nachbar selbst hat mir das kurz vor seinem Tod erzählt, dass er selbst diese Beobachtungen lieferte. Dass er schlecht beobachtet hatte, ist eine andere Geschichte: Wir hatten nämlich gar keinen Garten. Nachbar Varus hatte uns lediglich beobachtet, dass wir Wasserkanister dabei hatten. Nur: Die Kanister waren leer, wenn wir gegangen sind und die waren voll Wasser, wenn wir zurückgekommen sind. Bei Einem, der einen Garten hat, ist es genau umgekehrt.

Wir dürfen nicht vergessen, dass solcher Art IM's heute noch massenweise unter uns sind, bis sie gestorben sind (danke BSTU für die Bereitstellung meiner Stasii-Akte).

Uffz


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#45

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 11:05
von nolle (gelöscht)
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Das Problem ist wohl auch das man generell eine schlechte Haltung unterstellte und niemandem über den Weg traute. Das alles wissen wollen, bloß das keiner in einen Kopf gucken kann. Zum Glück!!!!! Bei meinen Nachbarn und Hausbewohnern war auch die große Umfrage bevor ich, auf Montage, ins "Nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet" fahren durfte. Wusste ich aber schon kurz danach, weil man halt ein gutes Verhältnis hatte. Übrigens, nur zur Erläuterung, NSW-Montage ging auch ohne Mitgliedschaft in Parteien, Organisationen und ohne irgendwelche Unterschriften bzw. Berichte.
Tschüß


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#46

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 13:54
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

man, man, man @altgrenzer, du trittst hier immer dinge los....
evtl. solltest du einfach mal über den tellerrand schauen und einen gutes spionagebuch lesen...
nicht jeder der damals eine auskunft gab, war gleich inoffizieller mitarbeiter des mfs. insbesondere weil ermittler des mfs sich mit einem kripo-ausweis legendierten und keine direkten fragen zur zielperson stellten.

nun kann man deine zeilen mit

Zitat
fährt mit dem Trabant an den Wochenenden oft in den Garten.

unterschiedlich interpretieren. einerseit wie "oma schlawuttke" darüber lachen oder versuchen als ermittler/ kriminalist/ operativer mitarbeiter daraus rückschlüsse zu ziehen. und was man daraus alles machen könnte...


p.s.sicherlich wird auch dir nicht entgangen sein, dass man anhand vieler zeilen der hiesigen user hier auch vortreffliche profile erstellen könnte...

p.p.s. ach übrigens, ich kann dir gerne bei einem glas bier mal erzählen, wie rattendämlich sich 1990 der berliner verfassungsschutz bei mir im wohnhaus anstellte...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#47

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 14:10
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von nolle
Das Problem ist wohl auch das man generell eine schlechte Haltung unterstellte und niemandem über den Weg traute. Das alles wissen wollen, bloß das keiner in einen Kopf gucken kann. Zum Glück!!!!! Bei meinen Nachbarn und Hausbewohnern war auch die große Umfrage bevor ich, auf Montage, ins "Nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet" fahren durfte. Wusste ich aber schon kurz danach, weil man halt ein gutes Verhältnis hatte. Übrigens, nur zur Erläuterung, NSW-Montage ging auch ohne Mitgliedschaft in Parteien, Organisationen und ohne irgendwelche Unterschriften bzw. Berichte.
Tschüß



Hallo nolle,
erzähl doch mal, was habt ihr im NSW gemacht, wie war die Bezahlung, wie war der Kontakt zu den Leuten,
wird mich echt mal interessieren,
Gruß aus Berlin


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#48

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 14:46
von 94 | 10.792 Beiträge

[Zitat GilbertWolzow]
...
p.s.sicherlich wird auch dir nicht entgangen sein, dass man anhand vieler zeilen der hiesigen user hier auch vortreffliche profile erstellen könnte...

p.p.s. ach übrigens, ich kann dir gerne bei einem glas bier mal erzählen, wie rattendämlich sich 1990 der berliner verfassungsschutz bei mir im wohnhaus anstellte...
[tatiZ]

Hallo Gilbert, will mich da nicht in Euere Konversation einklinken, aber der rattendämliche Verfassungsschutz interessiert mich auch. Vorschlag, vllcht in der Sperrzone? Übrigens vermute ich nur auf Grund einer kurzen Recherche hier im Forum, das Du öfters dieses Telefon benutzt.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 11.04.2010 14:50 | nach oben springen

#49

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 14:59
von karl143 (gelöscht)
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Das passiert hier nicht nur Gilbert, das die gesamten Exif Daten mit hochgeschickt werden.
Die lassen sich auch gut für Bewegungsprofile verwenden.


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#50

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 15:30
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von 94

Hallo Gilbert, will mich da nicht in Euere Konversation einklinken, aber der rattendämliche Verfassungsschutz interessiert mich auch. Vorschlag, vielleicht in der Sperrzone?.



nein @94´er, das kann man nicht alles schreiben, sonst geht die pointe unter . die dame und der herr benahmen sich sprichwörtlich wie ein elefant im porzellanladen...

Zitat von 94
Übrigens vermute ich nur auf Grund einer kurzen Recherche hier im Forum, das Du öfters dieses Telefon benutzt.


ich habe zwar ein sony ericsson, aber nicht das von dir bezeichnete modell. das jedes handy gleichzeitig ein sender ist, ist mir bekannt, deshalb mache ich es beim einmal jährlich stattfindenen säcks oooch aus

p.s. das von dir bezeichnete foto wurde wurde jedoch nicht mit meinem handy geschossen


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 11.04.2010 15:32 | nach oben springen

#51

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 15:45
von Altermaulwurf (gelöscht)
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[/video]



Die Frage wo wird man mittlerweile mehr überwacht

ELENA ist mittlerweile der Gipfel, selbst Streiktage werden hier erfasst, wozu und warum genau als solche - aufmüpfige Arbeitnehmer sondieren ?



mal in Ruhe zu Gemüte führen !!!


zuletzt bearbeitet 11.04.2010 15:52 | nach oben springen

#52

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 15:50
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von altgrenzer
Moin,

die Bespitzelung in der DDR basierte sehr oft auf der Erpressbarkeit der Bürger und die Erpressbarkeit resultierte aus mehr oder weniger kleinen Delikten, an denen sich manche vergangen haben, z.B. Diebstahl von Volkseigentum ("im Betrieb was mitgehen lassen").



Ach Altgrenzer irgendwann muss es doch einmal langweilen?

Diese Behauptung wird doch nicht allein deshalb glaubwürdiger und erhält einen höheren Wahrheitsgehalt, nur weil sie gebetsmühlenartig immer wieder aufs neue wiederholt wird.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#53

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 16:46
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von altgrenzer
Moin,

die Bespitzelung in der DDR basierte sehr oft auf der Erpressbarkeit der Bürger und die Erpressbarkeit resultierte aus mehr oder weniger kleinen Delikten, an denen sich manche vergangen haben, z.B. Diebstahl von Volkseigentum ("im Betrieb was mitgehen lassen").



Ach Altgrenzer irgendwann muss es doch einmal langweilen?

Diese Behauptung wird doch nicht allein deshalb glaubwürdiger und erhält einen höheren Wahrheitsgehalt, nur weil sie gebetsmühlenartig immer wieder aufs neue wiederholt wird.




Die Wahrheit hast du aber auch nich gepachtet he Feliks....ich fühlte mich allerdings erpreßt....entgegen deiner Meinung, das mir nur entgegengekommen wurde um meine *Tat* wieder gutzumachen....

....entweder du hilfst uns oder du kommst nach Schwedt ist schlichtweg eine Erpressung!

Aber wie ich sehe, gehen die Meinungen diesbezüglich auseinander....macht ja nichts, ihr habt es halt so gesehen, wir eben anders....

Mara...


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#54

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 18:11
von WernerHeinrich (gelöscht)
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Schreib doch einfach. Im Osten waren und sind die BÖSEN. Im Westen waren und sind und werden immer sein, siehe HartzIV, die GUTEN. Note 1 bei Herrn Ackermann u.a.m


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#55

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 18:12
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Mongibella


....entweder du hilfst uns oder du kommst nach Schwedt ist schlichtweg eine Erpressung!




Oder ein "Absehen von Maßnahmen der strafrechtlichen Verantwortlichkeit" nach §25 StGB wenn du deine Tat durch eine, der schwere der Tat angemessene, Wiedergutmachung ernsthaft bereust und eine positive Einschätzung deiner Gesetzestreue für die Zukunft vorliegt.

Dadurch wurde vielen Bürgern die, z.B. im Suff, einmalig eine Dummheit begangen hatten die Möglichkeit gegeben, ohne Strafverfahren und Gerichtsprozess, diese wieder gut zu machen und sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern.

Eine gute Möglichkeit wie ich finde.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#56

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 18:16
von WernerHeinrich (gelöscht)
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Bist du Felix( der mit dem schwierigen Namen) persönlich?


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#57

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 18:18
von WernerHeinrich (gelöscht)
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Was ist denn das hier?: Wenn du dich nicht ausbeuten lässt lassen wir dich verrecken. SGB II von Herrn Schröder.


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#58

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 18:25
von nolle (gelöscht)
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Hallo dein1945,
wir haben Werkzeugmaschinen aufgebaut und in Betrieb genommen.
Bezahlung war erst mal ganz normal Stundenlohn und Überstunden (in DDR-Mark).
Dann gab´s natürlich Auslöse zum Lebensunterhalt (Westgeld), sprich Frühstück usw.
Wenn im Hotel Z.B. Frühstück inkl. war hätte man es angeben müssen, oder wenn ein netter Wirt das Abendessen dazu gibt (Dank nach Hilchenbach bei Siegen)aber das wurde dann schon mal vergessen.
Die Kontakte waren eigentlich immer Super, das ging über Grill- Videoabende und gepflegtes Feierabendbier. Da gab es dieses Ossi und Wessi zum Glück noch nicht. War eine schöne Zeit, die Arbeit vermisse ich direkt.

Angefügte Bilder:
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#59

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 18:36
von YYYYYYYY (gelöscht)
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p.p.s. ach übrigens, ich kann dir gerne bei einem glas bier mal erzählen, wie rattendämlich sich 1990 der berliner verfassungsschutz bei mir im wohnhaus anstellte... [/quote]




Nabend Gilbert,

na auf die geschichte bin ich ja mal gespannt,kannst sie mir ja am 23 ten erzählen!!!!

Liebe Grüße

Janos


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#60

RE: Überwachungsmethoden in der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.04.2010 18:37
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von WernerHeinrich
Bist du Felix( der mit dem schwierigen Namen) persönlich?



1. So schwer ist der gar nicht.
2. Wenn ich selbiger wäre, dann wäre ich bereits 84 Jahre tot.

Ich denke dies sollte deine Frage hinreichend beantworten und damit können wir uns wieder dem eigentlichen Thema zuwenden.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 11.04.2010 18:38 | nach oben springen


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