#1

Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 23.03.2010 19:58
von Augenzeuge (gelöscht)
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Hier eine interessante Seite zur Problematik und Prozedur der Ausreise aus der DDR am Beispiel einer Familie. Jedes Ereignis wurde genau dokumentiert.

http://www.ddr-ausreise.de/1416310.htm

AZ


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#2

Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 23.03.2010 20:17
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Interessant, wird genauer studiert. Aber leider auch hier schon weider ein paar unwahre bzw. aufgeputschte Behauptungen gelesen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 23.03.2010 20:23 | nach oben springen

#3

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 23.03.2010 21:22
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Also dieser Mensch ist scheinbar ein Dauernörgler. Früher nicht zufrieden, heute wieder nicht und alles Unrecht um ihn herum. Hier mal die besten Sätze aus dem Bereich "Neues Unrecht", den Rest schau ich mir morgen mal an. Einfach nur verbittert und verbohrt dieser Mensch.



Wir, die DDR-Widerständler, trauern nicht nur um unsere längst fälligen Opferrenten und Entschädigungen, die wir nach angeblich festen Versprechungen und Zusagen der deutschen Politiker erhalten sollten.

Macht ein Übersiedlungsersuchen jemanden schon per se zum Widerständler?

Die deutschen Regierungen seit 1990 gestatteten sogar aus falsch verstandener Demokratie, dass sich eine "SED" flugs in eine (angeblich demokratische) "PDS" umbilden konnte, wo die Spitzenvertreter und die alten "SED-Mitglieder" unter anderem Namen ihrer alten Ideologie weiter frönen.

Bestimmt er jetzt was Demokratie ist? Scheinbar ein verkannter Politikwissenschaftler.

Tausende tote Opfer, die nur an der innerdeutschen Grenze "verstarben", sagen sowieso nichts mehr...

Tausende, da schau her... jeder einer zuviel aber tausende

Hoffentlich erleben wir DDR-Opfer noch die endgültige Aufarbeitung des DDR-Unrechts.

Was will er denn, 1986 Antrag gestellt und 1989 raus. 3 Jahre gewartet, keine Haft, keine angebliche "Zwangsadoption" und 1989 durften sie gehen. Was bitte macht ihn da jetzt zum Opfer?

Denn die Tätergruppen haben jetzt die Demokratie gepachtet, leben in Saus und Braus vom ehemaligen "Klassenfeind" und lassen den Steuerzahler zur Ader.

Aha, zum Ende ein Joke zum auflockern


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#4

Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 23.03.2010 22:22
von 94 | 10.792 Beiträge

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home...ageid,4289.html

Hmm, wohnt im Kreis LL und der Anwalt ist CB niedergelassen. *grübel*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 23.03.2010 22:28 | nach oben springen

#5

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 23.03.2010 22:38
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hier beist sich doch verschiedenes selber in den Hintern, 94, bei diesem Schaarschmidt, oder wie der hieß? " Beamter" zu DDR-Zeiten und die Tochter mit " Gymnasium", das sie nicht konnte, weil der Herr Direktor.... wieder zu DDR-Zeiten?
Oder habe ich was falsches gelesen? Ich hatte mal einen Arbeitskollegen, hab über ihn schon etliche Texte eingestellt. Er war der typische Dauernörgler, nichts, aber auch nichts war diesem Menschen und seiner Familie recht, und so zog er gen Westen, mit Ausreiseantrag, ganz unkompliziert. Er durfte gehen, keine Schikanen, nichts, zwei Wochen vorher zog er noch in eine hochherrschaftliche Gründerzeitwohnung in Leipzig- Schleusig.
Ich denke mal, heute ist er immer noch der Dauernörgler von damals, es steckt einfach im Menschen drin, er kann es nicht ablegen.

R-M-R


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#6

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 23.03.2010 22:39
von altgrenzer (gelöscht)
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Ok, ich dokumentiere hier auch mal einen Fall: Der Familienvater, Zahnarzt und Alleinverdiener bekam mit dem Stellen des Ausreiseantrags Berufsverbot. In den zwei Jahren Wartezeit gab es kein Einkommen, die Familie wurde von den Nachbarn mit Lebensmitteln versorgt, geheizt wurde mit Möbelstücken, sofern die nicht verkauft wurden. Von den nervlichen Belastungen will ich gar nicht erst reden, die Mutter jedenfalls versuchte mehrmals, sich das Leben zu nehmen. Der Bescheid zur Ausreise kam mitten in der Nacht und musste innerhalb von wenigen Stunden vollzogen werden. Letzteres war jedoch völlig problemlos, die Angehörigen hatten außer Handgepäck gar nichts mehr, was es wert war, in den Westen mitzunehmen.

Und kurz ein Abriss, wie es im Westen weiterging: Der Vater baute sich seine Zahnarztpraxis auf sozusagen aus dem Nichts (Kredite waren damals noch etwas unbürokratischer als heute). Der Sohn studierte ebenfalls Zahnmedizin und praktizierte ein paar Jahre neben seinem Vater. Heute hat der Sohn, der auch mein Schulfreund ist und mit mir das Abi machte, eine eigene Praxis und braucht sich um seine Rente keine Sorgen zu machen im Gegensatz zu mir, der in der DDR geblieben ist und, was ich besonders krass finde: die Grenze bewacht hat, während sein Schulfreund im Westen studierte.

viele Grüße,
Rolf


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#7

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 23.03.2010 22:46
von 94 | 10.792 Beiträge

_Rainer-Maria-Rohloff_> Oder habe ich was falsches gelesen?

Denk mal (leider) ja! Ist etwas unklar formuliert auf den ersten Blick. Bin selbst gestolpert, scheint aber i.O.
War der Anwalt vom Kläger. Meine nur die Zulassung des Anwalts beim OLG M. Naja, muß der Anwalt selbst wissen. [Ironie] Zahlt ja die Rechtsschutz! [einorI]


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 24.03.2010 05:10 | nach oben springen

#8

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 23.03.2010 22:49
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Rolf, das hatten wir doch schon mal diskutiert. Dein Zahnarzt kunkelte mit den obersten Zehntausend, er war also nicht so unschuldig, wie du ihn hier hinstellst, und aus meinem eigen Erleben zu DDR-Zeiten, eine Anstellung, und wenn es beim Privaten war, hätte er immer bekommen, ohne gleich seine Möbel verheizen zu müssen. Nimm es mir nicht übel, aber das ist Quatsch hoch Drei, mein Freund.
Immer ein bißchen dahinter leuchten, dann sieht die ganze Sache gleich ganz anders aus.
Gute Nacht zusammen, morgen ist ja auch noch ein Tag.

R-M-R


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#9

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 23.03.2010 23:10
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Macht ein Übersiedlungsersuchen jemanden schon per se zum Widerständler?



Naja, eigendlich schon he Feliks....immerhin wurde jemand der einen Ausreiseantrag gestellt hat gleich als feindlich negatives Element geführt....das berühmte *wer nich für uns ist, ist gegen uns*....ergo ist er somit direkt auch ein Widerständler....

....das ist doch mehr als deutlich, oder...!!!?

groetjes

Mara


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#10

Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 23.03.2010 23:14
von 94 | 10.792 Beiträge

Hab mal bissel geg******. Wurde unter dem AZ 10 O 887/08 am LG Augsburg verhandelt.
>klick< Das Web vergißt nix ;)

P.S. Damit nicht noch mehr stolpern; Achtung! Namensgleichheit bei Kläger und dessen Anwalt *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 24.03.2010 05:15 | nach oben springen

#11

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 23.03.2010 23:18
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Denn die Tätergruppen haben jetzt die Demokratie gepachtet, leben in Saus und Braus vom ehemaligen "Klassenfeind" und lassen den Steuerzahler zur Ader.

Aha, zum Ende ein Joke zum auflockern



Ich sach ma so....Feliks, dir geht es doch nich schlecht, du bist doch gut situiert und keiner deiner ehemaligen Klienten kam doch bisher auf dich zu und wollte dir ans Leder oder sonstwas....

....hey, und nich, das ich mir das wünsche, das es dir schlecht geht oder das du für die Methoden büssen solltest, die vielleicht auch durch dich angeordnet wurden um jemanden *weich* zu bekommen....ich lese nur, das der Mann damit ein Problem hat....

groetjes uit Mönchengladbach

Mara


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#12

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 24.03.2010 06:41
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Richtig @Mara aber weder habe ich für mich die Demokratie gepachtet, noch lebe ich subventioniert vom Klassenfeind. Mein Geld erwirtschafte ich mir hier im Büro durch Arbeit und den Steuerzahler der BRD ließ ich auch noch nie zur Ader, ganz im Gegenteil ich habe wohl bisher mehr in die Staatskasse eingezahlt als dieser Herr.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 24.03.2010 06:43 | nach oben springen

#13

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 24.03.2010 07:01
von altgrenzer (gelöscht)
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Morgen Genossen!

Ja, Rainer-Maria, die wahren Verhältnisse sind in Wirklichkeit ein bischen komplizierter. Was hier dargestellt werden kann, wird wohl immer ein bischen subjektiv und nur ein klitzekleiner Teil der Wahrheit sein, das sehe ich jedoch nicht so tragisch und ich bin auch ein schlechter Dramaturg.

Viele Grüße von Drüben ;-)
Rolf


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#14

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 24.03.2010 08:28
von turtle | 6.961 Beiträge

Es geht doch hier vordergründlich darum, das man durch einen Ausreiseantrag Nachteile hatte. So ist doch unbestreitbar das es diese gab ja sogar üblich waren! Von Versetzung auf einen minderwertigen Arbeitsplatz ,auch Verlust des Arbeitsplatzes Übergehen einer Beförderung, oder bei einer Lohnerhöhung! Was in einem demokratischen Staat völlig normal war seinen Wohnort frei zu wählen wurde in der DDR versagt! Im Gegenteil diese Menschen wurden auf eine Art kriminelle Schiene geschoben!
Alles das ist was dieser Beitrag herüber bringen soll nicht mehr und nicht weniger!
Nun bin ich aber gespannt was die Verteidiger der DDR diesmal entgegenzusetzen haben.
Fehlt nur noch die Frage ob ich das alles aus der Bild Zeitung habe?, und das es besser gewesen wäre das ND zu lesen. Das ND hat davon doch nichts geschrieben!
Ein Schelm der Böses dabei denkt.
Gruß Peter(turtle)


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#15

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 24.03.2010 08:42
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Ne Peter wieso sollte hier jemand fragen, ob du dein Wissen aus der Bild beziehst? Was du schreibst ist im Kern ja richtig. Allerdings konntest du deinen Wohnort ja schon frei wählen, die Probleme die du schilderst gab es ja nur bei Ausreise in ein anderes Land.

Entgegensetzen kann ich dem nur, wenn ich Ausreisen will dann kann ich doch auch mit einem minderwertigen Arbeitsplatz und einer versagten Lohnerhöhung bzw. Beförderung leben. Ambitionen auf eine berufliche Karriere in der DDR habe ich ja dann sowieso nicht mehr. Wenn ich heute Beamter wäre oder in einer Firma tätig bin und meinem Chef sage in 1-2 Jahren werde ich sowieso gehen, dann wird die nächste Beförderung ganz sicher auch jemand bekommen, der der Firma erhalten bleibt.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 24.03.2010 08:50 | nach oben springen

#16

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 24.03.2010 09:47
von turtle | 6.961 Beiträge

Ja lieber Felix,Du hast doch wieder einige Haare in der Suppe gefunden. Klar den Wohnort konnte man in der DDR wählen, oder war das doch nicht ganz so? Was wäre gewesen wenn ich in das Sperrgebiet ziehen möchte! Da gab es doch oft schöne Pilze! Also habe ich doch wieder RechtWar es nicht auch davon abhängig einen Wohnungstauschpartner zu finden? Aber in einem hast Du Recht,wenn mein Arbeitsgeber Bescheid weiß das ich weg will wird er mich nicht noch befördern etc. Nur wird er es da erst von mir erfahren wenn es unbedingt notwendig ist,damit ich so wenig wie möglich Nachteile habe.
Gruß Peter(turtle)


zuletzt bearbeitet 24.03.2010 09:50 | nach oben springen

#17

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 24.03.2010 09:54
von CaptnDelta (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.
Wenn ich heute Beamter wäre oder in einer Firma tätig bin und meinem Chef sage in 1-2 Jahren werde ich sowieso gehen, dann wird die nächste Beförderung ganz sicher auch jemand bekommen, der der Firma erhalten bleibt.

LOL, Felik'sche Kristallkugelei

Und was hat das mit Ausreise aus der DDR zu tun?
fragt
-Th


zuletzt bearbeitet 24.03.2010 09:57 | nach oben springen

#18

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 24.03.2010 10:01
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

LOL, Delta'sche Klugscheißerei

Wenn ich damals dem Staat sagte ich will bald gehen, dann hatte ich berufliche Nachteile.
Wen ich heute dem Chef sage ich will bald gehen, dann habe habe ich auch berufliche Nachteile.

Was dies mit "Ausreise aus der DDR" zu tun hat, sollte sich auch dir erschließen.
antwortet
-Feliks


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 24.03.2010 10:12 | nach oben springen

#19

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 24.03.2010 10:16
von CaptnDelta (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.
LOL, Delta'sche Klugscheißerei

Wenn ich damals dem Staat sagte ich will bald gehen, dann hatte ich berufliche Nachteile.
Wen ich heute dem Chef sage ich will bald gehen, dann habe habe ich auch berufliche Nachteile.

Was dies mit "Ausreise aus der DDR" zu tun hat, sollte sich auch dir erschließen.
antwortet
-Feliks


Naja, im Gegensatz zu Dir kann ich da eben aus erster Hand berichten. Von daher redest Du eher wie ein Wessie ueber die DDR, Blinder ueber Farbe, etc...
Solltest mal die Erfahrung aus erster Hand gemacht haben, bevor Du dich hier zum 'Experten' aufschwingst

Die beruflichen Nachteile zwischen meinem Wechsel nach New York und dem Wechsel nach Untertuerkheim waren ungefaehr die gleichen - naemlich keine. Da reichte 1 Monat Kuendigungsfrist, und nach einem Monat war's vorbei.

Aus der DDR rauszukommen waren fuer uns 4 Jahre - ohne das wir jemals wussten oder bestimmen konnten wann diese Frist vorbei war, oder was als naechstes passiert.

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Was Du hier bringst ist was zum Lachen.

-Th

PS: Uebrigens, wenn man schon Nachteile auf den "Haupt-Abtruennigen" loslassen muss, warum dann fuer die 15 Jaehrige Tochter? Falls Du uns morgen mitteilst das Du Ende 2014 nach Nord Korea ziehst, und Dein Sohn wuerde dann deswegen von der Uni geschmissen oder koennte kein Abitur machen: Ich glaub wir wuerden das von Dir recht schnell erfahren...

... uebrigens, wir verpfeiffen Dich nicht. Plan mal in Ruhe deinen Umzug nach Nord-Korea, vielleicht kriegste das ja in den naechsten 2 Jahren hin, oder?


zuletzt bearbeitet 24.03.2010 10:30 | nach oben springen

#20

RE: Dokumentation einer Ausreise

in Leben in der DDR 24.03.2010 10:24
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat
Was Du hier bringst ist was zum Lachen.



Ein Satz den du in letzter Zeit einigen vorwirfst. Jedoch gut für dich, stell dir vor du müßtest dauernd weinen.

Zitat
Von daher redest Du eher wie ein Wessie ueber die DDR



Darf ich diesen Satz in Zukunft verwenden? Bisher gab es dann ja immer Proteste...


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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