#1

Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 22.03.2010 06:40
von altgrenzer (gelöscht)
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Leseprobe:

http://rolfrost.de/rennsteiglaeufer.txt

Der Fall ist authentisch. Ich werde Einiges umschreiben müssen, es gibt noch Geschwister, die eine wesentliche Rolle spielen. Auf jeden Fall geben die ersten Kapitel einen kleinen Einblick in die Verhältnisse der 50er und 60er Jahre.

Viel Spaß ersteinmal,
Rolf


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#2

Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 22.03.2010 08:20
von HARZ69 | 107 Beiträge

Hallo Rolf!Habe mir Dein Manuskript durchgelesen,lesenswert
Obwohl es eher beschaulich los geht,wird es dann um so überzeugender spannend.
Selbst wenn es nur weite Verwandschaft von Dir sein sollte,so hast Du Dich sehr Gut in die Person versetzt bzw.in
die Erzähler Person.
Als hättest Du es selbst erlebt


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#3

Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 22.03.2010 20:26
von altgrenzer (gelöscht)
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Mal ein bischen zum Hintergrund: So richtig authentisch wird der Fall erst später, also nach der Festnahme und Verhaftung. Es ist so, dass die Vorgeschichte zwar unmittelbar nach dem Krieg beginnt, aber die wahre Handlung spielte in Sachsen.

Ich habe mich entschlossen, diese "Thüringer" Vorgeschichte hier zu zeigen, weil ich die nicht weiter ausbaue, ich werde meine Protagonisten im fertigen Manuskript da spielen lassen, wo alles begann, in Sachsen und Berlin.

Der Thüringer Wald eignet sich insofern sehr gut als Bühnenbild, weil ich da ein bischen was zu den allgemeinen Verhältnissen reintun konnte, sprich, kleine Metallbetriebe, Enteignung, Waffenbesitz usw. Der ganze authentische Fall ist jedoch so komplex, dass sich mit der Vorgeschichte im Thüringer Wald nur unnötige Verwicklungen ergeben könnten, die vom tatsächlichen Hergang, den ich vor ein paar Jahren rekonstruiert habe, ablenken könnte.

Die Zeit hat Einiges ins Dunkel gehüllt, was zum Verschwinden des Haupthelden führte, wird wohl nie so richtig geklärt werden können. Aber es gibt Angehörige, die noch leben und Kinder, die in meinem Alter sind. Für mich ist der Fall bis heute noch spannend, auch wenn ich den Ausgang der Geschichte kenne.

Es wird noch ein bischen dauern, bis ich alles aufgeschrieben habe...

Viele Grüße,
Rolf


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#4

Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.03.2010 09:39
von Ahnenforscher (gelöscht)
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Hallo Rolf,
da steckt durchaus Potential drin! Du beginnst Chronologisch und beschreibst das Umfeld und die Entwicklung. Abgesehen von kleinen geschichtlichen Patzerchen, liest es sich gut an. Kampfgruppen der Arbeiterklasse und Plaste aus Buna passen nicht ans Ende der 1940-er Jahre. Ansonsten gefällt mir der Anfang recht gut.
Später springst du mit den Ereignissen sehr. Das würde ich ausbauen. Der Trick mit der Hilfe gegen Bezahlung und die Verhaftung sind erweiterungsfähig. Unentgeltliche Fluchthilfe hätte ich früher eingebaut. Ein bischen Übertreiben darf man auch. Es soll ja kein Tatsachenbericht werden. Wenn du jedes Ereignis ausbaust, wie am Anfang, kann es gut werden.

Der Ahnenforscher


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#5

RE: Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.03.2010 18:00
von Danny_1000 | 166 Beiträge

Hallo Rolf,

Mein Eindruck nach dem ersten Durchlesen: Auf jeden Fall ein spannender Stoff und auch eine gute Erzählweise.
Aber: Mamanchmal sind mir deine Gedankensprünge zu groß und zu flott (z.B. von der Verhaftung des Horst bis hin zu dem „Befehl“: „Sie werden als Agent im Westen für uns arbeiten..“

Hier und da würde ich an markanten Punkten noch ein paar Jahreszahlen einbauen (z.B. Abzug der Amis aus Thüringen, Gründung der NVA usw…

Viel Spaß beim Weiterschreiben !

Gruß
Daniel


Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Voltaire frz. Philosoph 1694 - 1778)
zuletzt bearbeitet 23.03.2010 18:00 | nach oben springen

#6

RE: Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.03.2010 20:00
von altgrenzer (gelöscht)
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Hallo,

vielen Dank für Eure Hinweise! Ja, es gibt noch Einiges zu recherchieren und so richtig schreiben, das wird vorerst nicht so richtig, ich hab noch viel Stress mit dem Job und so.

Dichter und Denker haben halt so ihre Tage und ich bin mehr der Denker denn der Dichter...

Viele Grüße, rührt Euch,
Rolf

--
Der Alte spinnt mal wieder, Stubendurchgang, haha. Soll er doch gleich sagen was er will, ne Vitacola mit Schuss ist immer drin.


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#7

RE: Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.03.2010 22:42
von maja64 (gelöscht)
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Einige Sachen kommen mir ja recht bekannt vor,Generalsblick,Spielzeugindustrie oder Kronach
Aber die wahre Geschichte spielte ja in Sachsen.
Mach mal weiter Rolf,bin auf die Fortsetzungen gespannt.


Gruß vom Rennsteig,aus dem Landkreis Sonneberg

maja


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#8

RE: Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.03.2010 22:51
von altgrenzer (gelöscht)
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Maja, soso, aus Sonneberg bist Du ;-)

Evntl. treffen wir uns in Schierke, meinen Urlaubsantrag habe ich schon eingereicht. Muss dann nur mal schauen, ob ich eine Unterkunft finde, und den Passierschein rechtzeitig beantragen. Als ich das letzte Mal in Schierke war, es war Ende März 1987, lagen dort 3 Meter Schnee und zwar übereinander. Ich hoffe, dass der Schnee im Harz bis Juni geschmolzen ist ;)

Btw., Sonneberg: Das Spielzeugbild "Thüringer Kirmes" hat den Marktplatz von Miltenberg als Hintergrund. Ich war vor ein paar Jahren in Miltenberg und hab mich zu einer Reisegruppe am Marktbrunnen gesellt. Als die Reiseführerin mit ihrem Vortrag fertig war, hab ich mich mal zu Wort gemeldet und ein bischen Werbung für Sonneberg und das Spielzeugmuseum gemacht, wo die "Thüringer Kirmes" heute noch stattfindet.

Den Thüringer Wald liebe ich über alles!

Viele Grüße,
Rolf


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#9

RE: Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.03.2010 23:11
von maja64 (gelöscht)
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Sonneberg,das liegt schon im flachen,ich bin ein Mann aus den Bergen.
Mit 3m Schnee konnten wir dieses Jahr nicht dienen,es sei den Du meinst die Berge vor den Hauseingängen.
Im Moment liegt hier immer noch einiges,was jedoch zügig schmilzt,im fränkischen sind die Wiesen schon unter Wasser.
Ja die Thüringer Kirmes (heißt bei uns Kerwa),habe sie mir das letzte mal vor 2 Jahren angesehen,diesen Marktplatz vom unterfränkischen Miltenberg mit diesen ganzen Figuren bzw. Orginalen(die man Stück für Stück restauriert)aus der Sonneberger Stadtgeschichte.

LG Mario


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#10

RE: Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.03.2010 23:33
von Mongibella (gelöscht)
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Also, mir gefällts auch Rolf....mach nur weiter, du hast nen ganz guten Schreibstil....

groetjes

Mara


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#11

RE: Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 25.03.2010 16:14
von kurfuerst | 99 Beiträge

Besonders gut finde ich die kurzen Absätze die, für die Lesbarkeit besonders geeignet sind mach weiter so.


Mit freundlichen Grüßen
Hartmut


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#12

RE: Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 25.03.2010 20:26
von altgrenzer (gelöscht)
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Hi Mario,

die Soldatengräber am Dreistromstein kenne ich auch, die sind sogar auf ner DDR-Wanderkarte eingezeichnet, hab grad eben nachgeschaut. Mein GST Lager war nicht in Scheibe-Alsbach, sondern in Tambach-Dietharz (1973). Soldatengräber sind da auch, und unter Anderem bei Gehlberg, nicht weit von der A71-Brücke über dem Geratal, an den "Zwei Wiesen" oberhalb von Stützerbach und sicher gibt es noch einige ungezählte Weitere, die nicht in den Wanderkarten eingezeichnet sind.

Btw., auf unserer Terasse liegt ein Quarz vom Eisfelder Bless, den musste ich ca. 5 km weit schleppen, weil meine Frau den unbedingt haben wollte. Der Stein wiegt 40 kg...

Friedrichshöhe ist schön!!!!

Viele Grüße,
Horst Haselhuhn


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#13

RE: Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 25.03.2010 20:46
von maja64 (gelöscht)
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Rolf,Bleßberg und Friedrichshöhe sind heutzutage fest in Coburger Hand,was die Besucher betrifft.Bin ja immer wieder erstaunt wie viele von denen diesen kleinsten Ort der ehem. DDR kennen.
Übrigens am Dreistromstein das sind 5 oder 6 Gräber,die anderen liegen ca. 100m ab vom Rennsteig,es waren auch keine Volkssturmleute,wie man an den Heimatorten dort sehen kann.
Unter dem Bleßberg ist man ja im Moment ganz schön am wühlen,an Deutschlands drittlängsten Eisbahntunnel
http://de.wikipedia.org/wiki/Ble%C3%9Fbergtunnel
dabei wurde eine riesige Höhle endeckt
http://de.wikipedia.org/wiki/Ble%C3%9Fbergh%C3%B6hle



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#14

RE: Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 25.03.2010 20:54
von altgrenzer (gelöscht)
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Mario, wir dürfen den Coburgern eines nicht vergessen: Den Thüringer Wald Verein. Der war in der DDR verboten und hat nur in Coburg überlebt. Die Coburger lieben den Bleß u.a. Hückel über alles, die sind auch froh, dass sie wieder dahin dürfen und kommen auch mitnm Bus ;-)

Coburg hat übrigens auch mal zu Thüringen gehört, es gab da 1919 (wenn ich mich nicht irre im Jahr) einen Volksentscheid.

Wenn Du mal auf dem Adlersberg bei Vesser bist: Auf dem Turm gibt es eine Gusstafel mit Hinweis "Veste Coburg". War früher immer ein Geheimtipp unter den Wanderern, die Tafel...

Viele Grüße,
Horst Haselwurst


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#15

RE: Mein erstes Manuskript

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 25.03.2010 21:24
von maja64 (gelöscht)
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Rolf, der Thüringer Waldverein überlebte in Zapfendorf bei Bamberg,dorthin floh nach dem Krieg ihr Vorsteher Julius Kober aus Suhl.Der hatte wohl auch ein klein wenig was braunes am Stecken hängen.
Also das die mit einen Stadtlinien Bus auf den Bleß fahren das kannste jedes Jahr zu Himmelfahrt erleben.
Und das mit Coburg mal zu Thüringen,den Link hatte ich letzte Woche schon mal hier eingestellt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Freistaat_Coburg

Fast hätte es ja auch mit uns Sonnebergern geklappt,aber die Thüringer haben uns damals mehr versprochen als die Bayern.


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