#41

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 17.03.2010 13:04
von Mongibella (gelöscht)
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Ja Karl....dank einiger Kunden die noch wissen was se an Firmen haben, in denen solche Leute wie ich arbeiten, solang muß ich Igor Iwanowitsch nich fürchten....wir lassen Igor die einfachen Komplettladungen tun für'n Appel und 'nen Ei....laß uns Holländern mal die Sammeltouren, tu ich eh viel lieber, so lernste Land und Leute eh viel besser kennen....

.....jede Woche nen Trailer mit 10-20 Kunden weit in den Süden....so kannste mich glücklich machen! Und mein Chef behält auch was über.....

Ich hab mal für ne große Österreichische Firma gefahren, da sagte der Chef der Hollandabteilung mir doch echt wo se soviele Polen und Tschechen eingestellt haben, das se sich gewaltig verkuckt haben bei der Mentalität dieser Leute....im Endeffekt sind wir wohl billiger, bzw es gibt mit uns einfach viel weniger Stress....

groetjes uit Montecarotto(Ancona)

Mara


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#42

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 17.03.2010 13:12
von Mongibella (gelöscht)
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Karl, solche Praktiken sparen den Unternehmen sehr viel Geld.....mein Chef meinte einmal, das es bis zu 20 Eurocent pro Kilometer pro Truck ausmacht.....das ist sehr sehr viel Geld....ich bin aber trotzdem froh dadrübber, das mein Chef gesagt hat, das er das wohl niemaals machen werde....er zahlt CAO-Lohn und wir haben gelbe Kennzeichen....er legt auch wert dadrauf, das wir alle holländisch als erste Sprache sprechen können, als zweite englisch und als dritte deutsch, auch legt er wert drauf, das wir italienisch lernen....ich hab's in der Hinsicht gut getroffen und hoffe, das mein Chef daas hinkriegt und weiterhin die Firma am ka**en hält....

groetjess

Mara


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#43

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 17.03.2010 16:21
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von karl143
@ Mara,
ein Beispiel hier ganz aus der Nähe. Ein Willi Heineking, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, hat vor mehr als 10 Jahren schon einen großen Teil seiner Speditionsflotte "umgeflaggt". Die fuhren damals wimre mit Luxemburgischen Kennzeichen, später waren es ungarische. Das ist ein Musterbeispiel. Er verdient hier im Landtag sein Geld vom nieders. Steuerzahler, seine Firma nutzt die deutsche Infrastruktur und seine Fahrzeuge laufen mit ausländischen Kennzeichen. Da ging es nicht um ein paar Züge, sondern um 70 - 80. Nebenbei, er war CDU Mitglied.




Karl, Landtagsmandate sind doch fast reine Wahlmandate. Nun frag ich mich, wär solche Leute wählt...?
Klar, man kann in niemanden hineinschauen und im Wahlkampf versprechen diese Leute einem eeh alles, nachher, den erschwindelten, ergaunerten Sitz sicher, erinnert man sich wohlwissentlich nicht mehr daran, zeigt das wahre Gesicht und der alte Spruch, die alte Weisheit hat dann Priorität: Ist der Ruf erst ruiniert, mach`s sich`s weiter ungeniert! Und bis zur nächsten Wahl vergehen ersteinmal einige Jährchen...!
Da sind dann die Wähler, die mich einst gewählt haben, die ich ach so schön verprellt hab und die dann aus Frust, Enttäuschung nicht mehr wählen gehen und mir damit indirekt, ungewollt ihre Stimme doch wieder über irgendwelche Vasallen, Dummköpfe, Vorteilsinhaber, was auch immer, geben.

Auch das nennt man Demokratie. Man muß sie nur verstehen!

Und verstehen muß man auch, das eine Demokratie nicht nur mit dem funktioniert, was auf irgendwelchen Papieren, in irgendwelchen Gesetzen steht. Sondern Demokratie will gelebt werden, u. a. mit Tugenden wie Ehrlichkeit, Vorbildwirkung, Bescheidenheit, Engagement, Fleiß..., eben allen guten Eigenschaften, die ein Mensch haben sollte.
Wir sind ja nun alle keine Musterknaben, aber das es gerade immer derartige Pappnasen, Raffkes in nicht gerade geringer Zahl bis in diese Wahlmandate schaffen. Das wundert einen manchmal noch ein wenig, eher macht es aber wütend.
Wundern braucht man sich nur darüber nicht mehr, das somit eine Demokratie immer weiter ausgehöhlt wird, das Demokratieverständnis des kleinen Mannes irreperabelen Schaden nimmt...!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#44

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 17.03.2010 18:27
von 94 | 10.792 Beiträge

_karl143_>
(...) Willi Heineking (...) Er verdient hier im Landtag sein Geld vom nieders. Steuerzahler, seine Firma nutzt die deutsche Infrastruktur und seine Fahrzeuge laufen mit ausländischen Kennzeichen.
(...) Nebenbei, er war CDU Mitglied.

@karl143
Also sein Geld hat Herr Heineking wohl vor allem als Unternehmer erarbeitet, nicht nur in einer Sparte (1). Laut seinem Wikipedia-Eintrag (2) hat er es mit der Logistik sogar bis ins Guinness-Buch geschafft.
Aber Du bemerkst ja selbst, das er nur nebenbei in einer Partei war.

(1) http://www.heineking.de
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Heine..._T.C3.A4tigkeit

@admins: bei einer solchen 'bescheuerten' Headline, kann man da überhaupt topic sein *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 18.03.2010 08:28 | nach oben springen

#45

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 19.03.2010 15:13
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von josy95
Gestalten: Richtig, Bingo! Aber nicht mit halbherzigen Regierungsentscheidungen unter dem erdrückenden Einluß eines längst perfekt globalisiertem Lobbyismus!



Die Möglichkeiten der Politik sind hier aber natürlich auch begrenzt: Vieles, was nach außen halbherzig wirken mag, ist nichts weniger als ein mühsam ausgehandelter Kompromiß im Rahmen der Möglichkeiten und Zwänge --- das muß man bei aller (z.T. natürlich berechtigten) Kritik auch bedenken.

Zitat
- Auf Begriffe wie "Pseudodemokratie" oder "Raubritterkapitalismus", offenbar allen Ernstes auf Deutschland bezogen? Klares JA!



Für unsere deutschen Verhältnisse halte ich solche Begriffe für übertrieben --- ein Blick in andere Länder kann da sehr aufschlußreich sein.

Zitat
* eine tadellose freiheitliche Demokratie Aber nur noch für, die sich die globalisierte Demokratie à la Deutschland Anno 2010 erkaufen können und noch dazu den Mut, die Ausdauer haben, gegen den mafiosen Lobbyismus, gegen Extremegoismus, gegen Raffgier und Kaltherzigkeit, Rücksichtslosigkeit aufzubegehren!



Lobbyismus gehört nun einmal dazu, und er kommt ja von allen möglichen Seiten: Gewerkschaften, Sozialverbände oder Umweltinitiativen sind auch Lobbygruppen.

Ein gewisser Egoismus gehört ebenfalls dazu, ansonsten könnte die Marktwirtschaft nicht funktionieren --- zu viel darf es aber natürlich nicht werden, das ist klar.

Zitat
Politische und gesellschaftliche Stabilität Eine relativ gute politische Stabilität in Deutschland war von Kriegsende/ Anfang der 50-er bis etwa Ende der 80-er (Wende, Beitritt der DDR zur BRD) vorhanden. In der BRD durch die praktizierte und hoch entwickelte soziale Marktwirtschaft,
So extrem makaber es klingen mag, in der DDR durch die SED Diktatur!
Ich hatt es schon oft erwähnt, mit der Wende ist durch falsche Euphorie in Symbosie mit extremnaiver politischer Blauäugigkeit und politischem Dellitantismus die letzte große Hemmschwelle der Moral den Bach runtergegangen. Mit Machtübernahme durch den (Gas- und Auto-) Lobbyisten Schröder eine Ära des Extremlobbyismus, eines krankhaften Multi- Kulti- Wahns und und der Forcierung der sozialen Kälte, eben der Opferung der sozialen Marktwirtschaft zu Gunsten aller Begleiterscheinungen des s. g. Raubritterkapitalismuses, eingeläutet wurden. Mit den einschlägigen EU- Gesetzen (europäische Vereinigung) ein Monstrum an lähmender Bürokratie und eines Selbst- und Doppelversorgersystems für raffgierige, aber unfähige und größtenteils deutschlandfeindliche Eurokraten geschaffen wurden.



Das wird oft behauptet, daß durch den Zusammenbruch des Ostblocks dem Westen ein notwendiges "Korrektiv" abhanden gekommen sei.

Ich sehe das aber nicht so. Zum einen war der Kommunismus gerade in der alten Bundesrepublik nie eine erntsthafte Alternative (anders als etwa in Frankreich oder Italien), und zum anderen sehe ich nicht, daß sich Deutschland seit der Wiedervereinigung zu einem "marktradikalen" System gewandelt hätte. (Auch hier wieder der Vergleich mit anderen Ländern, z.B. Großbritannien.)

Andere Kritikpunkte, die du ansprichst, teile ich durchaus, etwa das zu lange Festhalten an multikulturellen Illusionen, oder auch viele Fehler im Zusammenhang mit der Europäischen Integration. Inzwischen hat sich da aber einiges zum Positiven gewandelt, etwa durch den Vertrag von Lissabon --- die EU ist ja im Prinzip auch ein Mittel, um die Globalisierung zu gestalten.

Zitat
Gesellschaftliche Stabilität: Dann steck mal die schlaue Sonny- Nase vor die Tür, aber nicht vor Deine, mit elterlichg gepflegtem spießigem Vorgarten, Swimmingpool und priveligierten Nobelvillenviertel, sondern vor die der immer stärker wachsenden sozialen Brennpunkte in allen(!) deutschen Großstädten, den sich bildenden Ghettos und Parallelgeselschaften. Und dann nicht nur für ein paar Minuten, sondern wenigstens für ein paar Tage! Bei Deiner eher zeitlich eingeschränkten Auffassungsgabe lieber für ein paar Wochen!



Abgesehen davon, daß du meine Herkunfts- und Lebensverhältnisse nicht ganz richtig einschätzt: Natürlich ist es sinnvoll, immer wieder mal "unter die Leute" zu gehen, um die Wirklichkeit kennenzulernen. Ich will nicht behaupten, daß das meine ganz große Leidenschaft wäre, aber ich mache das durchaus --- und da ich in einem sehr "durchmischten" Viertel wohne (für das sich auch die Demoskopen interessieren), brauche ich dafür gar nicht weit zu gehen.

Daß es daüberhinaus auch Ghettos und Parallelgesellschaften gibt, ist unbestritten --- das ist aber hauptsächlich bei schlecht integrierten Menschen mit Migrationshintergrund der Fall.

Zitat
* wirtschaftliche Stärke und breiten Wohlstand der Bevölkerung
Wohlstand für einen immer zahlenmäßig kleiner werdenden Personenkreis mit schwindelerregendem Reichtum. Und Reichtum = Einfluß! Und Einfluß = Besitz der Wirtschafts- und Finanzmacht!



Auch diese populäre "Scherentheorie" sehe ich so nicht --- auch hier wieder im Vergleich zu anderen Ländern. Letztendlich hängt ja alles an der Arbeitslosigkeit --- und die ist in den letzten Jahren tendenziell zurückgegangen, von über 5 auf zeitweise unter 3 Millionen, und auch der Anstieg durch die Finanzkrise war weniger stark als befürchtet.

Zitat
* soziale Sicherheit durch einen umfangreichen Sozialstaat
Der im Moment nur über den schon fast leeren Geldbeutel des kleinen Mannes finanziert wird und damit extrem gefährlichen Sozialen Sprengstoff schafft - weil eigentlich schon seit Jahren nicht mehr finanzierbar!



Das stimmt: Ein Sozialstaat ist nur dann zukunftsfähig, wenn er auch solide finanzierbar ist --- in dieser Hinsicht werden die nächsten Jahre nicht einfach werden.

Zitat
Es gibt wenige andere Länder, in denen all dies auch nur in annäherndem Maße gewährleistet ist --- und das sollten sich auch die genannten "Nörgler" mal vor Augen führen.
Es gibt aber in der direkten deutschen Nachbarschaft auch Länder, in denen u. a. das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft noch bestens funktioniert und auch finanzierbar ist. Die auch den Kapitalismus als Gesellschaftsform haben. Die sich aber nicht von anderen wie z. Bsp. der EU und ihrem Globalisierungswahn ins (politische) Handwerk pfuschen lassen. Die ihre ureigensten nationalen Interessen nicht in den Hintergrund stellen, stellen lassen!



Welche Länder meinst du damit konkret?

Mir fällt nur die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied ein; ich kenne das Land ganz gut, und dort ist auch nicht alles Gold, was glänzt.

Zitat
Nein: Nur eine Feststellung: Dieses solide Grundwissen simpler gesellschaftlicher Zusammhänge hab ich nicht aus der B*ld- Zeitung, keinem kommunistischem Manifest oder Parteiprogramm der SED.
Diese Grundlagen, diese, meine Einstellung hab ich mir von 1971 bis 1978 im Staatsbürgerkunde- und Geschichtsunterricht einer DDR- POS (politechnische Oberschule, heute 10- Klassen- Real- oder Sekundarschule) bzw. Betriebsberufsschule erworben. Ständig erfeinert, sensibilisiert, aktualisiert durch eben das "Nase- vor- die- Tür- stecken", anstatt wie Vogel Strauß in den Sand stecken, ein bischen Mitmenschlichkeit, einfach nur mal dem anderen Zuhöhren, einem (sozial) Schwachen helfen.



Es ist sicherlich gut, wenn jemand zu DDR-Zeiten eine gewisse kritische Distanz zum System hatte und diese auch nach der Wende beibehalten hat --- insofern machst du das schon richtig.

Viele Punkte, die du ansprichst, bestreite ich ja auch gar nicht --- nur ist mir deine Rhetorik mitunter etwas zu scharf.

Aber das ist dann vielleicht auch mehr eine Geschmacksfrage


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#46

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 19.03.2010 15:16
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von karl143
ein Beispiel hier ganz aus der Nähe. Ein Willi Heineking, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, hat vor mehr als 10 Jahren schon einen großen Teil seiner Speditionsflotte "umgeflaggt". Die fuhren damals wimre mit Luxemburgischen Kennzeichen, später waren es ungarische. Das ist ein Musterbeispiel. Er verdient hier im Landtag sein Geld vom nieders. Steuerzahler, seine Firma nutzt die deutsche Infrastruktur und seine Fahrzeuge laufen mit ausländischen Kennzeichen. Da ging es nicht um ein paar Züge, sondern um 70 - 80. Nebenbei, er war CDU Mitglied.



Das ist doch aber normal, daß Unternehmer die Möglichkeiten der Globalisierung und der Europäischen Einigung nutzen --- so hat ja auch VW (ebenfalls aus Niedersachsen und sogar eie Art "Staatbetrieb") Fabriken in anderen Staaten gebaut oder aufgekauft.

Letztendlich muß hier jeder Unternehmer auch auf seine Konkurrenzfähigkeit achten.


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#47

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 19.03.2010 15:24
von WernerHeinrich (gelöscht)
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Diese Leute wissen nicht, dass die Kanzlerin zur Kampfreserve der SED gehört hat.Immer wenn es kritisch wurde hat sie sich ver....Als die Mauer fiel war sie in der Sauna.Die Dame steckte so tief im ... der herrschenden Partei, das sie heute noch braun ist.

editiert von Bunkerkommandant

Bitte nicht solche Ausdrücke, Werner, wir sind hier nicht in der Gosse.


zuletzt bearbeitet 19.03.2010 18:09 | nach oben springen

#48

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 19.03.2010 15:27
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Sonny
[Das ist doch aber normal, daß Unternehmer die Möglichkeiten der Globalisierung und der Europäischen Einigung nutzen --- so hat ja auch VW (ebenfalls aus Niedersachsen und sogar eie Art "Staatbetrieb") Fabriken in anderen Staaten gebaut oder aufgekauft.

Letztendlich muß hier jeder Unternehmer auch auf seine Konkurrenzfähigkeit achten.



Jo, schon so aber ebenso hat denn auch der Bürger das Recht, das zu mögen, was er für sich als besser erachtet.
Und wenn es dann Leute gibt, die von irgendwelchen Globalisierungsfolgen nicht eben allzu begeistert sind und nun mal gerne ein paar Vorteile von damals wieder haben wollen, ist das deren Sache.
Wenn es zu viele werden, hat die Politik ein Problem. Dann wird sie vermutlich abserviert. Oder sie überdenkt ihre Positionen und achtet eben wieder ein bischen mehr auf den sozialen Ausgleich.
Doch meckern über die frechen Bürgermichels zählt nicht. Besser muß man sein. Das ist halt auch eine Form des Konkurrenzkampfes.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 19.03.2010 15:27 | nach oben springen

#49

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 19.03.2010 15:39
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von S51

Zitat von Sonny
[Das ist doch aber normal, daß Unternehmer die Möglichkeiten der Globalisierung und der Europäischen Einigung nutzen --- so hat ja auch VW (ebenfalls aus Niedersachsen und sogar eie Art "Staatbetrieb") Fabriken in anderen Staaten gebaut oder aufgekauft.

Letztendlich muß hier jeder Unternehmer auch auf seine Konkurrenzfähigkeit achten.



Jo, schon so aber ebenso hat denn auch der Bürger das Recht, das zu mögen, was er für sich als besser erachtet.




Natürlich --- und er tut dies ja auch (indem er z.B. Produkte aus Billiglohnländern kauft).

Zitat
Und wenn es dann Leute gibt, die von irgendwelchen Globalisierungsfolgen nicht eben allzu begeistert sind und nun mal gerne ein paar Vorteile von damals wieder haben wollen, ist das deren Sache.
Wenn es zu viele werden, hat die Politik ein Problem. Dann wird sie vermutlich abserviert. Oder sie überdenkt ihre Positionen und achtet eben wieder ein bischen mehr auf den sozialen Ausgleich.
Doch meckern über die frechen Bürgermichels zählt nicht. Besser muß man sein. Das ist halt auch eine Form des Konkurrenzkampfes.



Das Ergebnis der letzten Bundestagswahl war aber doch recht eindeutig.


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#50

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 19.03.2010 15:46
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Sonny
[Das Ergebnis der letzten Bundestagswahl war aber doch recht eindeutig.



Ja?
Wie hoch war der Prozentsatz der "Nichtwähler". Gibt es, so gesehen, überhaupt eine demokratische Legitimation? Wenn man bei der Legitimation davon ausgeht, dass dies der Mehrheitswille der Bevölkerung sei, dann hat sie doch eigentlich keinen gewählt - oder?
Wie lange wird das noch gut gehen?


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#51

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 19.03.2010 15:56
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von S51

Zitat von Sonny
[Das Ergebnis der letzten Bundestagswahl war aber doch recht eindeutig.



Ja?




Ich meinte damit, daß der (von manchen angesichts der Finanzkrise erwartete) "Linksrutsch" ausgeblieben ist.

Zitat
Wie hoch war der Prozentsatz der "Nichtwähler". Gibt es, so gesehen, überhaupt eine demokratische Legitimation? Wenn man bei der Legitimation davon ausgeht, dass dies der Mehrheitswille der Bevölkerung sei, dann hat sie doch eigentlich keinen gewählt - oder?



Natürlich hat die Regierung eine demokratische Legitimation.

Wer nicht wählen geht, ist selber schuld und darf sich hinterher nicht beklagen.

Zitat
Wie lange wird das noch gut gehen?



Mit einem vorzeitigen Scheitern der Regierung rechne ich nicht --- somit geht das sicher (mindestens) bis zur nächsten regulären Bundestagswahl gut.


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#52

RE: Jeder vierte Deutsche will die Mauer zurück!!

in Presse Artikel Grenze 19.03.2010 16:04
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Sonny


Es ist sicherlich gut, wenn jemand zu DDR-Zeiten eine gewisse kritische Distanz zum System hatte und diese auch nach der Wende beibehalten hat --- insofern machst du das schon richtig.

Viele Punkte, die du ansprichst, bestreite ich ja auch gar nicht --- nur ist mir deine Rhetorik mitunter etwas zu scharf.

Aber das ist dann vielleicht auch mehr eine Geschmacksfrage




Sonny, ich respektiere auch Deine Meinung, Deine Einstellung so lange sie einigermaßen realitätskonform verläuft.

Will selbst weder Dir noch anderen gegenüber als Besserwisser oder notoridscher Nörgler, Klug*cheißer oder was auch immer rüberkommen.

Aber eine kritische Distanz, und sich mit dieser kritischen Distanz auch mal einmischen, ist schon immer gut gekommen. Wenn es nur mehr Menschen machen würden, so wie z. Bsp. im Wendeherbst 1989 oder wie bei vielen anderen geschichtlichen Ereignissen, die ein Umdenken oder gar eine Wende bei den politisch Herschenden ausgelöst haben. Man muß nicht gleich zum Märtürer, Revolutionär werden (dafür bin ich selbst zu feige, das möchte ich mir nicht antun!), aber sich nicht einlullen lassen und die Augen verschließen.

Das haben schon viele unserer Vorfahren getan, teilweise ihr Leben, ihre Existenz dabei geopfert. Beispiele gibt es genug.

Und wenn es diese Menschen (spontan fällt mir da eines meiner großen Vorbilder, der Hitlerattentäter Oberst Graf Schenk zu Stauffenberg und seine Mitkämpfer ein), mit ihrem unbeschreiblichem Mut nicht gegeben hätte, die Welt von heute wär um ein Vielfaches noch schlechter, aber auch entschieden ärmer!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 19.03.2010 16:08 | nach oben springen



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