#21

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 19:12
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Augenzeuge

Hier mal ein Fall einer Kündigung:
http://www.sueddeutsche.de/politik/295/498588/text/
AZ



@Augenzeuge,

ohne die Geschichte im gesamten in Abrede stellen zu wollen stimmen mich doch einige Aussagen bedenklich. Diese sind zu 100% nicht wahr.

@Zermatt,

ganz so einfach natürlich nicht! Es wurden Gespräche geführt um die Gründe zu hinterfragen, um Probleme zu eruieren und wenn möglich abzustellen, um Alternativen bezüglich der Tätigkeit anzubieten uvm. Selbstverständlich wurde auch versucht den MA zu überzeugen und seinen Klassenstandpunkt zu festigen, dies mag der eine oder andere auch als Druck aufgefasst haben, jedoch wurde hierbei niemandem gedroht.

Das die ehem. MA in der nächsten Zeit entsprechend umsorgt wurden versteht sich, sicher in jedem GD auf dieser Erde, von selbst. Mir ist jedoch kein ehem. MA bekannt dem absichtlich Schwierigkeiten gemacht wurden, solang sich dieser auch weiterhin verschwiegen und dem Staat und der Gesellschaft gegenüber nicht negativ eingestellt zeigte.

Dies sind jedoch nur Erfahrungen mit Mitarbeiten aus KD's und der BV, wie es sich in solchen Fällen bei Spitzenkadern und hochkarätigen Geheimnisträgern verhielt kann ich nicht sagen.

Die häufigsten Gründe waren die hohe Arbeitsbelastung und die damit und mit den allg. Dienstanforderungen verbundenen Einschränkungen im privaten in sozialen Bereich. Ein Fall ist mir bekannt in dem der MA sich, nachdem die Beziehung zu seiner Herzensdame nicht bestätigt wurde, aus Liebe gegen die Tätigkeit beim MfS entschied. Ob dieser Beziehung jedoch dauerhaftes Glück beschieden war entzieht sich meiner Kenntnis.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 15.03.2010 20:36 | nach oben springen

#22

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 19:16
von Augenzeuge (gelöscht)
avatar

Du musst schon deutlicher werden, Feliks. Was ist denn deiner Meinung nach unwahr?
AZ


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#23

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 19:43
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Feliks und Alfred,erst mal Danke für die Antwort.

Möchte euch trotzdem einen kurzen Ausschnitt aus einem Buch bringen,aber bitte nicht wieder
gleich in die Luft gehen...

"Wehe dem Mitarbeiter der aus dem MFS entlassen wurde.Ein umfassendes System,geschaffen von den früheren Dienstvorgesetzten,ausgeführt von der Hauptabteilung Kader und Schulung,sorgte dafür,das sienie wieder auf die Beine kamen.Das Mfs überwachte sie bis an ihr Ende als potentielle Feinde.
Gerade die Achse Kratsch/Möller,beide in der Hauptabteilung 2 grossgeworden,spielte im Mfs diesbezüglich eine verhängnisvolle Rolle.

( wobei ich entlassen so verstehe,das der Mitarbeiter darum bittet)



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#24

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 19:56
von Alfred | 6.861 Beiträge

Zermatt,

dies ist so UNFUG.

Das man ehemalige MA unter Kontrolle hielt ist wohl normal,abhängig von Wissen was diese erworben hatten.

Un das es ein Zusammenwirken zwischen Kratsch -Leiter der Spionageabwehr - und General Möller-Leiter der Hauptabteilung Kader u. Schulung gab- ist wohl mehr als normal.


zuletzt bearbeitet 15.03.2010 19:57 | nach oben springen

#25

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 19:56
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Augenzeuge
Du musst schon deutlicher werden, Feliks. Was ist denn deiner Meinung nach unwahr?
AZ



Gerne, u.a. diese Behauptung: "Erste Zweifel, erzählt er, kamen ihm, als er sogenannte Republikflüchtlinge verhören musste"

Geht einfach nicht, kann nie seine Aufgabe gewesen sein!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#26

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 20:10
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von Augenzeuge
Du musst schon deutlicher werden, Feliks. Was ist denn deiner Meinung nach unwahr?
AZ


Gerne, u.a. diese Behauptung: "Erste Zweifel, erzählt er, kamen ihm, als er sogenannte Republikflüchtlinge verhören musste"
Geht einfach nicht, kann nie seine Aufgabe gewesen sein!




Nein? Wer hat denn z.B. über die Ostsee flüchtende Menschen zuerst verhört? Ich weiß 100%ig, dass das MfS hier auch dabei war.
AZ


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#27

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 20:30
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Ja da hast du auch 100% Recht, das MfS schon aber nicht er!

Rechne doch mal, der Typ war 1985 29 Jahre alt. Davor war er 6 Jahre lang widerwillig in der Abt. M, also ab seinem 23 Lebensjahr. Wenn er sich jetzt mit 17 verpflichtet hat wie er schreibt, welchen Abschluss hat er da wohl gehabt in dem Alter?

Glaubst du beim MfS durfte jeder dahergelaufene POS'ler ohne entsprechende Ausbildung Untersuchungsverfahren leiten und Vernehmungen durchführen und dann mit seiner Dienstzeit? Er schreibt ja nicht von einem Fall, sondern so als ob dies in der Zeit seine Hauptaufgabe war. Glatt gelogen, nicht einmal theoretisch möglich und schon gar nicht in dieser Zeit!


Nun magst du mir manch anderes ja nich immer glauben, ich denke aber genau bei diesem Punkt wirst du mir aber schon trauen können.


Ich mag ja nicht abstreiten, dass er den ersten Arbeitsplatz nicht bekommen hat, da bin ich mir sogar ziemlich sicher und eventuell hat er auch einige Nachteile erfahren müssen wenn er seine negative Einstellung zu offensichtlich gezeigt hat. Das wars dann aber auch! Alles weitere wird ein wenig aufgebauscht sein, damit sich für die SZ der Artikel lohnt.

Hier hätte jedoch der von mir oben angesprochene Fall mehr Eindruck gemacht, und das ganz ohne Halbwahrheiten einzuflechten.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 15.03.2010 20:53 | nach oben springen

#28

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 21:36
von Bergmensch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Er hätte durchaus auch auf dem Dienstweg seine Entlassung aus dem MfS beantragen können!



Zitat von Alfred
man ging zu seinen Chef und hat gesagt ich will nicht mehr.Sicher musste dies auch begründet werden etc.

Das war sicher nicht angehem aber ich kenne nicht einen Fall, wo man den MA zwang im MfS zu bleiben.



Er hätte sicher bei dieser großen Humanität des Systems auch gleich die ständige Ausreise beantragen und erhalten können. Das wäre ja wohl auch noch nach eurer Meinung möglich gewesen.


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#29

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 21:49
von Alfred | 6.861 Beiträge

Bergmensch,

schreib doch einfach, was an meinen Darlegungen falsch ist.

Ständige Ausreise ?

Nein die war fürs erste ausgeschlossen, es sei denn,és hätte einen entsprechende Genehmigung gegeben.


Aber dies dürfte wohl auch auf MA des BfV oder des BND zutreffen. ( Reisetätigkeit )


zuletzt bearbeitet 16.03.2010 00:00 | nach oben springen

#30

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 22:28
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Er hätte durchaus auch auf dem Dienstweg seine Entlassung aus dem MfS beantragen können!



Und dann problemlos in den Westen ausreisen können?


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#31

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 22:56
von Augenzeuge (gelöscht)
avatar

@Feliks

Von der Leitung von Untersuchungsverfahren schreibt er nichts. Von Hauptaufgabe auch nicht. Ich kann deine Jahres-Rechnung ansonsten nachvollziehen, glaube dir da auch, aber ich hatte ihn anders verstanden.

Er fuhr wohl längere Zeit auf einem Grenzboot mit. Aufgrund der hohen Zahl der Fluchtversuche, die im Ostseeraum gescheitert sind, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass er erste Gespräche geführt hatte- aber keine Untersuchung durchgeführt hat. Ich kann mir auch vorstellen, dass das Aufgreifen keinesfalls emotionslos abging. Wie oft muss man dann dabei gewesen sein, damit die ideologische Schulung desjenigen einen kleinen Knacks bekommt? Ich weiß es nicht, aber vorstellen kann ich es mir schon. Denke mal an das anschließende Verhalten, die Gewissenbisse von einfachen Soldaten, die jemanden nur angeschossen hatten.

Ist es denn auch ausgeschlossen, dass er Verhöre oder die ersten "freundlichen" Behandlungen mitbekommen hat? Auf dieser Basis kann ich mir doch vorstellen, dass die Story wahrheitsgemäß sein kann.
AZ


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#32

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 23:07
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Ich verstehe nicht ganz das Nachhacken mit der Sch*** über Ausreise. Was hier von Alfred und Felix dargelegt wird, entspricht meinen Erfahrungen zumindest für Berufssoldaten der Grenztruppen. Vielleicht ist da beim MfS einiges etwas anders gelaufen, aber im Grundsatz dürfte nach den gleichen Prinzipien verfahren worden sein. Es war möglich, die Entpflichtung zu beantragen. Das war nicht immer leicht, oft wurde auch politisch Druck ausgeübt. Der Vorwurf lautete in der Regel "kapitulantenhaftes Verhalten". Parteiverfahren und Parteiausschluss folgten auf dem Fuße. Wie es danach weiterging, war sehr unterschiedlich. Sicher gab es auch Repressalien. Allerdings gibt es auch Beispiele, bei denen Leute, die ein "E-Gesuch" gestellt hatten und entlassen wurden, die Möglichkeit eines neuen Studiums bekamen.

Es muss nicht alles falsch sein, nur weil es hier Alfred und Felix sagen. Und es muss nicht alles richtig sein, nur weil man Alfred und Felix widerlegen will. Wenn jemand persönliche Erfahrungen berichten kann, möge er das tun. Die hier veröffentlichten Artikel habe ich zur Kenntnis genommen. Für das Beispiel der Entlassung eines Politoffiziers aus persönlichen Gründen, der danach ein Studium (Jura) aufnehmen konnte, verbürge ich mich.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 15.03.2010 23:08 | nach oben springen

#33

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 23:20
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von Rainman2
Ich verstehe nicht ganz das Nachhacken mit der Sch*** über Ausreise. Was hier von Alfred und Felix dargelegt wird, entspricht meinen Erfahrungen zumindest für Berufssoldaten der Grenztruppen. Vielleicht ist da beim MfS einiges etwas anders gelaufen, aber im Grundsatz dürfte nach den gleichen Prinzipien verfahren worden sein. Es war möglich, die Entpflichtung zu beantragen. Das war nicht immer leicht, oft wurde auch politisch Druck ausgeübt. Der Vorwurf lautete in der Regel "kapitulantenhaftes Verhalten". Parteiverfahren und Parteiausschluss folgten auf dem Fuße. Wie es danach weiterging, war sehr unterschiedlich. Sicher gab es auch Repressalien. Allerdings gibt es auch Beispiele, bei denen Leute, die ein "E-Gesuch" gestellt hatten und entlassen wurden, die Möglichkeit eines neuen Studiums bekamen.
Es muss nicht alles falsch sein, nur weil es hier Alfred und Felix sagen. Und es muss nicht alles richtig sein, nur weil man Alfred und Felix widerlegen will. Wenn jemand persönliche Erfahrungen berichten kann, möge er das tun. Die hier veröffentlichten Artikel habe ich zur Kenntnis genommen. Für das Beispiel der Entlassung eines Politoffiziers aus persönlichen Gründen, der danach ein Studium (Jura) aufnehmen konnte, verbürge ich mich.
ciao Rainman




Weder dargestellt, dass etwas Falsch oder Richtig ist.
Nur eine Frage gestellt!!!


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#34

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2010 23:45
von Alfred | 6.861 Beiträge

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Feliks D.
Er hätte durchaus auch auf dem Dienstweg seine Entlassung aus dem MfS beantragen können!



Und dann problemlos in den Westen ausreisen können?




TH,

Frage habe ich doch schon beantwortet.


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#35

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.03.2010 06:48
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Feliks D.
Er hätte durchaus auch auf dem Dienstweg seine Entlassung aus dem MfS beantragen können!



Und dann problemlos in den Westen ausreisen können?




1. Die mir bekannten wollten dies gar nicht, ihnen war lediglich der Dienst beim MfS zu stressig bzw. nicht das was sie sich vorgestellt haben.

2. Er hätte wie jeder Bürger auch einen Ausreiseantrag stellen können.

3. Dieser wäre sicher abgelehnt worden. Dies dürfte aber nichts besonderes sein, auch ein hochrangiger Mitarbeiter des BND, BfV, MAD o.ä. hätte sicher nicht mit aktuellem Wissen im Kopf einfach so in den Ostblock übersiedeln dürfen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 16.03.2010 07:10 | nach oben springen

#36

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.03.2010 11:06
von Affi976 (gelöscht)
avatar

Also ich kannte in meinem ehemaligen, näheren Umfeld in Berlin, einen Major ( Planstelle OSL )des MfS - Berlin, Chef einer technischen Abteilung, die im übrigen auch sein Beruf war, also studiert und Diplomabschluß auf einer zivilen Hochschule.Der hat, so vielleicht 1985, das Handtuch geschmissen. War nicht einfach, hat auch einige Mühen gekostet, die in Richtung Gesundheit gingen!!!! Er wurde dann aber Chef eines megagroßen Betriebes in Berlin und hat genau das Gleiche gemacht, wie beim MfS.
Also, der hatte es geschafft.
Aber zu anderen kann ich nichts sagen.Ich kenne auch keinen aus dem Orchester, der abgekohlt hätte.
VG Affi


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#37

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.03.2010 16:55
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Alfred
S 51,

mehrfache Mörder kamen nicht so einfach frei .



Sagen wir mal, nicht immer und gleich. Der "Ripper von Magdeburg" ist dir sicher ein Begriff? Er war doch keineswegs die einzige derartige "Leistung" aber die mit den vermutlich schlimmsten Folgen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#38

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.03.2010 09:08
von ABV | 4.204 Beiträge

Ich hatte unlängst in dem Buch " Schöne Grüße aus Pullach" gelesen, dass Teske, genau wie der ebenfalls hingerichtete frühere MfS-Mitarbeiter Trebeljahr, Operativgelder unterschlagen haben soll. Mit ihrem Verrat/ Überlaufen oder wie man das Verhalten der beiden auch immer bezeichnen möchte, wollten die beiden ihrer Entdeckung durch eine interne Revision des MfS zuvorkommen. In wie weit der Autor des Buches, der ehemalige Mitarbeiter der MfS-Hauptabteilung II, Helmut Wagner, hier Insiderwissen zum Besten gab, kann ich natürlich nicht beantworten. Sollte dem aber so sein, würde der Passus " aus politischen Gründen hingerichtet", nicht mehr zutreffen. Ich möchte an dieser Stelle aber an den ebenfalls hingerichteten MfS-Offizier Egon Glombeck erinnern. Dieser war in den siebziger Jahren in der Bezirksverwaltung des MfS Cottbus als Vernehmer tätig. Nach Aussage seines Sohnes soll Glombeck eine zunehmende innere Distanz zur Arbeit des MfS entwickelt haben. Am Ende bot er sich dem BND an. Nach der Enttarnung Glombecks und dessen Verhaftung soll der BND die Verbindung mit Glombeck, trotz drohender Todesstrafe, verleugnet haben.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#39

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.03.2010 09:39
von Alfred | 6.861 Beiträge

ABV,

Teske hatte j e w e i l s im fünfstelligen Bereich Mark der DDR und DM unterschlagen u.a. duch das fälschen von Quittungen.


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#40

RE: Teske und andere

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.03.2010 10:03
von CaptnDelta (gelöscht)
avatar

Zitat von Alfred
ABV,

Teske hatte j e w e i l s im fünfstelligen Bereich Mark der DDR und DM unterschlagen u.a. duch das fälschen von Quittungen.

Das wesentliche waren ~22,000 DM, oder, Alfred?

-Th


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