#41

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.11.2014 20:09
von FRITZE (gelöscht)
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Brandspuren außerhalb und innerhalb deiner Kleidung

Also kein blaues Licht !


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#42

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.11.2014 20:10
von Gelöschtes Mitglied
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@94 es ging hier auch um Schleuseraktionen, ich habe diese beschrieben. Deinen Kommentar finde ich überhaupt nicht passend. Zoll hat sich an dem Begriff schneidige Burschen gestört und ich habe es erläutert. Punkt. Wir werden keine Freunde mehr werden wie es scheint, also überlies einfach was ich schreibe und gut.


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#43

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.11.2014 20:49
von UvD815 | 619 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #34
Zitat von UvD815 im Beitrag #32
Zurück zu den Minen ....

Es gab genug verletzte aber auch getötete GreSo s , hauptsächlich Pioniere , welche in der MS 62 oder MS 66 Minen verlegten oder räumten-

Auch die M 501 - SM 70 hat manchen Pionier bei der Installation oder Wartung schwerverletzt oder getötet.

Wenn bei Gewitter die Anlage nicht rechtzeitig abgeschaltet wurde, bestand für die Grenzsoldaten eine große Gefahr
Leider gibt es nur Beispiele, konkrete Zahlen oder eine Statistik von verletzten oder getöteten Grenzern durch Minen wäre da schon hilfreich.




Die (große Gefahr) solltest du mal schildern - ist mir nämlich nicht gegenwärtig.


Glaube 1983 - Abschnitt Untersuhl, Höhe 305 - Wasserwerk, schweres Gewitter, Blitzschlag, Überspannung, Auslösung der SM 70.

Glücklicherweise war kein Posten in der Nähe.

Gefahr bei Gewitter war aber bekannt


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#44

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.11.2014 20:54
von UvD815 | 619 Beiträge

Ebenso die Schneelast. Muss irgendwo noch ein Foto vom BGS haben.

Dez 1981 - Dreiherrenstein im Bereich Heldrastein löste auch eine große Anzahl SM 70 , bedingt durch starken Schneefall, auf einer Länge von 1000 m

Ebenso Glück für die Grenzposten, die nicht gerade im Bereich ( oder in der Nähe ) waren

Für BGS der GA 33 b

Angefügte Bilder:
Bild16-1981_GA 33b_Detonation SM 70.jpg

zuletzt bearbeitet 21.11.2014 20:58 | nach oben springen

#45

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.11.2014 21:03
von Mike59 | 7.978 Beiträge

@UvD815 - das sind immer nur Gefahren für die Anlage gewesen.

Du sprachst von etwas anderem - immer schön sachlich bleiben.


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#46

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.11.2014 21:06
von UvD815 | 619 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #45
@UvD815 - das sind immer nur Gefahren für die Anlage gewesen.

Du sprachst von etwas anderem - immer schön sachlich bleiben.


Bleib du mal schön sachlich - es waren konkrete Gefahren für die Grenzposten

Während meiner Dienstzeit im Pio Zug gab es zwar schon keine Minen mehr, jedoch war die SM 70 häufig das Gesprächsthema Nr 1 bei den älteren Pionieren, Ereignisse , Vorkommnisse, Gefährdungen für Grenzposten, Belehrungen...


zuletzt bearbeitet 21.11.2014 21:10 | nach oben springen

#47

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.11.2014 21:10
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von UvD815 im Beitrag #46
Zitat von Mike59 im Beitrag #45
@UvD815 - das sind immer nur Gefahren für die Anlage gewesen.

Du sprachst von etwas anderem - immer schön sachlich bleiben.


Bleib du mal schön sachlich - es waren konkrete Gefahren für die Grenzposten


Ganz sicher? Welche ?


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#48

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.11.2014 21:13
von UvD815 | 619 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #47
Zitat von UvD815 im Beitrag #46
Zitat von Mike59 im Beitrag #45
@UvD815 - das sind immer nur Gefahren für die Anlage gewesen.

Du sprachst von etwas anderem - immer schön sachlich bleiben.


Bleib du mal schön sachlich - es waren konkrete Gefahren für die Grenzposten


Ganz sicher? Welche ?


Ich will jetzt nicht die Endlosschleife einschalten ...

Witterung - Sturm, Schneelast, Gewitter , wenn sich Grenzsoldaten unmittelbar am 6 m KS aufhielten und die Anlage nicht rechtzeitig abgeschaltet wurde...

Mache jetzt, HIER , einen SCHNITT


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#49

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.11.2014 21:19
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von UvD815 im Beitrag #48
Zitat von Mike59 im Beitrag #47
Zitat von UvD815 im Beitrag #46
Zitat von Mike59 im Beitrag #45
@UvD815 - das sind immer nur Gefahren für die Anlage gewesen.

Du sprachst von etwas anderem - immer schön sachlich bleiben.


Bleib du mal schön sachlich - es waren konkrete Gefahren für die Grenzposten


Ganz sicher? Welche ?


Ich will jetzt nicht die Endlosschleife einschalten ...

Witterung - Sturm, Schneelast, Gewitter , wenn sich Grenzsoldaten unmittelbar am 6 m KS aufhielten und die Anlage nicht rechtzeitig abgeschaltet wurde...

Mache jetzt, HIER , einen SCHNITT


Du darfst den Schnitt ruhig machen. Tinnitus war immer drin und das ist ja keine unerhebliche Verletzung. Druckwellen halte ich aus eigener Erfahrung für keine Gefahr - weil die auf dem KW eigentlich nicht zu spüren war.


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#50

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.11.2014 12:41
von zoll (gelöscht)
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[Recht toll der Herr vom Zoll[/quote]
Den Spruch kannte ich noch nicht. Wenn Du das nächste mal über einen Flughafen aus einem Drittland einreist dann wende doch einmal den Spruch an. Schreib mir dann mal, wie der Kollege reagiert hat.


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#51

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.11.2014 12:41
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #30
Zitat von 94 im Beitrag #25
Zitat von zoll im Beitrag #22
Das Unwort "feindwärts" sollte heute niemand mehr freiwillig in den Mund nehmen.
Nur ist das (Un-)Wort schon seit Jahrhunderten militärischer Sprachgebrauch und es wird sich in einschlägigen Fachkreisen desen Gebrauch wohl kaum unterbinden lassen ... sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

Dann sollte jeder Schreiber etwas mehr Sorgfalt an den Tag legen und darüber nachdenken was er aussagen möchte. Und was noch wichtig ist, wir sind nicht beim Militär.
Welchen Sprachgebrauch der BGS für die Ostseite hatte, darüber kann ich nicht sagen, weil 1. diese Samstag/Sonntagsbeamten nur einmal monatlich kurz vorbeigeschaut haben und ich 2. nicht BGS-Beamter war, sondern bei der Zivilverwaltung ZOLL (Bundesfinanzverwaltung) Dienst geschoben habe.
VG Zoll



Kenne aus der damaligen Zeit auch einige Samstags-/Sonntagsbeamte des Zoll an der einstigen innerdeutschen Grenze.

Tja sind der damaligen BGS, geutige Bundespolizei, Landespolizei bzw. damalige Bayersiche Grenzpolizei auch.

Ach ja, der Sprachgebrauch war einheitlich! Abgestimmt zwischen den westlichen Grenzbehörden. Kam möglicherweise nicht auf der unteren Ebene des Zoll an, was ich mir jedoch nicht vorstellen kann. Vielleicht hats so manchen Zöllner an der Basis nicht interessiert.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 22.11.2014 12:43 | nach oben springen

#52

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.11.2014 12:45
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von UvD815 im Beitrag #32
Zurück zu den Minen ....

Es gab genug verletzte aber auch getötete GreSo s , hauptsächlich Pioniere , welche in der MS 62 oder MS 66 Minen verlegten oder räumten-

Auch die M 501 - SM 70 hat manchen Pionier bei der Installation oder Wartung schwerverletzt oder getötet.

Wenn bei Gewitter die Anlage nicht rechtzeitig abgeschaltet wurde, bestand für die Grenzsoldaten eine große Gefahr
Leider gibt es nur Beispiele, konkrete Zahlen oder eine Statistik von verletzten oder getöteten Grenzern durch Minen wäre da schon hilfreich.




Nun in einem anderen Forum wurden diese Zahlen schon mal kund getan.
Gab dabei auch verletzte Angehörige des MfS.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#53

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.11.2014 13:17
von Gelöschtes Mitglied
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vielleicht können wir heute uns alle einigen, dass der Einsatz von Minen inhuman und unakzeptabel ist.


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#54

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.11.2014 13:18
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Auch wenn diese Aussage schon einmal von den Experten lächerlich gemacht wurde, es gab defenitiv Stellen wo die Trichter in ca. 6m Entfernung in deine Richtung zeigten wenn du auf dem Kolonnenweg standest.
Ich hielt das damals gefühlt für sehr gefährlich.


zuletzt bearbeitet 22.11.2014 13:19 | nach oben springen

#55

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.11.2014 19:39
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #54
[...]es gab defenitiv Stellen wo die Trichter in ca. 6m Entfernung in deine Richtung zeigten wenn du auf dem Kolonnenweg standest.
Ich hielt das damals gefühlt für sehr gefährlich.

Das setzt voraus, das sich der Zaun nur 6 Meter vom Kolonnenweg entfernt befand.
Könnte das z.B. in der Ecke Haselhorst gewesen sein?

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#56

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.11.2014 19:44
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von Ari@D187 im Beitrag #55
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #54
[...]es gab defenitiv Stellen wo die Trichter in ca. 6m Entfernung in deine Richtung zeigten wenn du auf dem Kolonnenweg standest.
Ich hielt das damals gefühlt für sehr gefährlich.

Das setzt voraus, das sich der Zaun nur 6 Meter vom Kolonnenweg entfernt befand.
Könnte das z.B. in der Ecke Haselhorst gewesen sein?

Ari

Dann gab es dort auch keinen 6 m KS, denn irgendwo mußte ja der ganze Kabelkram von der 501 auch verstaut werden ohne bei der KS Bearbeitung zerlegt zu werden.


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#57

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.11.2014 19:57
von UvD815 | 619 Beiträge

Beispiel GAs Untersuhl, GR 1 - Postenpunkt Wasserwerk i.R. Höhe 305 verlief der 6 m KS tatsächlich knappe 6 m am GZ I, wo die 501 angebracht war. Der Kolonnenweg grenzte gleich an den 6 m KS, Die Kabelkanäle der 501 verliefen direkt freundwärts am Zaun 1 entlang.
Höhe 305 ( Steinkaute ), machte der Zaun 1 mit 6 m KS und KOW fast im rechten Winkel einen Knick nach unten zum POP Italienerlager - Weihebach.
1988 saß ich noch häufig mit auf dem ZT 300 vom Pio Zug, um den 6 m KS zu pflügen. Es gab ständig Beschädigungen an der Scheibenegge, weil der Abstand Kolonnenweg zum Zaun 1 so knapp war, dass wir beim Bearbeiten KS ständig die Abdeckplatten vom
Kabelkanal der alten 501 hochzogen, welche noch unverändert bis 1990 am Zaun 1 lagen.


Mike59 und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.11.2014 20:01 | nach oben springen

#58

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.11.2014 20:37
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von UvD815 im Beitrag #57

1988 saß ich noch häufig mit auf dem ZT 300 .. .. um den 6 m KS zu pflügen. Es gab ständig Beschädigungen an der Scheibenegge, weil der Abstand Kolonnenweg zum Zaun 1 so knapp war, dass wir beim Bearbeiten KS ständig die Abdeckplatten vom
Kabelkanal der alten 501 hochzogen, welche noch unverändert bis 1990 am Zaun 1 lagen.

Weswegen passierte das erst 1988? Die SM 70 war ja schon ein paar Jahre lang Geschichte? Auf das Thema Imitationsminen will ich bei solchen Engstellen lieber nicht weiter eingehen, das wird hier zu fett.


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#59

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.11.2014 22:46
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #25
Zitat von zoll im Beitrag #22
Das Unwort "feindwärts" sollte heute niemand mehr freiwillig in den Mund nehmen.
Nur ist das (Un-)Wort schon seit Jahrhunderten militärischer Sprachgebrauch und es wird sich in einschlägigen Fachkreisen desen Gebrauch wohl kaum unterbinden lassen ... sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

Ich kann mich noch erinnern das nach der Grenzöffnung das "Gegenüber" BGS von 007 sprach wenn es um den GZD ging. Hat eine Weile gedauert bis die Jungs mit der Sprache rausrückten. Ach was solls, alle ganz liebe Kerle.


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#60

RE: Verletzte Grenzsoldaten durch Minen

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.11.2014 10:04
von UvD815 | 619 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #58
Zitat von UvD815 im Beitrag #57

1988 saß ich noch häufig mit auf dem ZT 300 .. .. um den 6 m KS zu pflügen. Es gab ständig Beschädigungen an der Scheibenegge, weil der Abstand Kolonnenweg zum Zaun 1 so knapp war, dass wir beim Bearbeiten KS ständig die Abdeckplatten vom
Kabelkanal der alten 501 hochzogen, welche noch unverändert bis 1990 am Zaun 1 lagen.

Weswegen passierte das erst 1988? Die SM 70 war ja schon ein paar Jahre lang Geschichte? Auf das Thema Imitationsminen will ich bei solchen Engstellen lieber nicht weiter eingehen, das wird hier zu fett.



Der Bericht geht auf meine persönlichen Erlebnisse auf das Jahr 1988. Pioniere, welche die SM 70 noch kannten und an der 501 arbeiteten , auch den KS 6 m mit ZT 300 pflügten, hatten in verschiedenen Bereichen im GB immer Probleme, wenn Abstand Zaun 1 mit Kolonnenweg zu knapp war. Mit dem Jahr 1988 wurde nicht auf die SM 70, sondern auf den noch vorhandenen Kabelkanal der Anlage am Zaun 1 eingegangen und zur Problematik Abstand SM 70 / 501 zum Kolonnenweg

Häufig gab es Beschädigungen der Scheibeneggen, aber auch Vorsicht bei Arbeiten an der 501, wenn der ZT 300 dort den KS pflügen musste


zuletzt bearbeitet 23.11.2014 10:07 | nach oben springen



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