#121

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:22
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Mike59 im Beitrag #115
Zitat von steffen52 im Beitrag #105
Zitat von Lutze im Beitrag #101
das mit dem Dauerschießen werde ich wohl nie verstehen,
eine Frage dazu ,
hat der Postenführer nicht darauf geachtet,
in welcher Stellung der Hebel dieses Schießeisen stand?,
gab es nicht eine Ausbildung zum Postenführer?,
was beinhaltete solche Ausbldung?
Lutze

@Lutze, ich war zwar nicht vorne am Kanten, sondern im GR, aber ich bin der Meinung das die Kaschi auch bei den Kameraden am Kanten auf gesichert stand! Denn wen nicht und man setzte sie mal hart auf, konnte es passieren, das sich ein Schuss löste. Meine hatte noch einen Holzkolpen und nicht mehr die Neuste! Aber vielleicht sagt mal ein Kamerad der mit vorne war ,ob ich recht habe?
Grüsse Steffen52

@Steffen52 wie du schon geschrieben hast, hattest du mit deiner Waffe nicht all zu viel am Hut gehabt. Was du schreibst hast du nur gehört und entspricht mit den Tatsachen!!
@ Lutze - das ist schwierig zu beantworten. Der Postenführer (PF) war zwar für seinen Posten verantwortlich und er wird Ihm im Dienst auch mal gesagt haben- .... deine Waffe ist entsichert! oder in diesem Sinne, aber an der Waffe hatte des Posten hatte der nichts zu Kontrollieren. Eine Ausbildung zum PF gab es im Sinne Ausbildung nicht. Der Dienstältere kannte den Weg, damit war er eigentlich der Postenführer, zumal er auch i.d.R. den höheren Dienstgrad hatte. (Einsatz mit mil. Vorgesetzten lasse ich mal außen vor)

@Mike59, warst Du dabei oder hast Du es auch nur gehört?
Grüsse Steffen52


zuletzt bearbeitet 15.02.2014 18:22 | nach oben springen

#122

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:23
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #121
Zitat von Mike59 im Beitrag #115
Zitat von steffen52 im Beitrag #105
Zitat von Lutze im Beitrag #101
das mit dem Dauerschießen werde ich wohl nie verstehen,
eine Frage dazu ,
hat der Postenführer nicht darauf geachtet,
in welcher Stellung der Hebel dieses Schießeisen stand?,
gab es nicht eine Ausbildung zum Postenführer?,
was beinhaltete solche Ausbldung?
Lutze

@Lutze, ich war zwar nicht vorne am Kanten, sondern im GR, aber ich bin der Meinung das die Kaschi auch bei den Kameraden am Kanten auf gesichert stand! Denn wen nicht und man setzte sie mal hart auf, konnte es passieren, das sich ein Schuss löste. Meine hatte noch einen Holzkolpen und nicht mehr die Neuste! Aber vielleicht sagt mal ein Kamerad der mit vorne war ,ob ich recht habe?
Grüsse Steffen52

@Steffen52 wie du schon geschrieben hast, hattest du mit deiner Waffe nicht all zu viel am Hut gehabt. Was du schreibst hast du nur gehört und entspricht nicht den Tatsachen!!
@ Lutze - das ist schwierig zu beantworten. Der Postenführer (PF) war zwar für seinen Posten verantwortlich und er wird Ihm im Dienst auch mal gesagt haben- .... deine Waffe ist entsichert! oder in diesem Sinne, aber an der Waffe hatte des Posten hatte der nichts zu Kontrollieren. Eine Ausbildung zum PF gab es im Sinne Ausbildung nicht. Der Dienstältere kannte den Weg, damit war er eigentlich der Postenführer, zumal er auch i.d.R. den höheren Dienstgrad hatte. (Einsatz mit mil. Vorgesetzten lasse ich mal außen vor)

@Mike59, warst Du dabei oder hast Du es auch nur gehört?
Grüsse Steffen52

@steffen52 du hast es selber getextet


zuletzt bearbeitet 15.02.2014 18:25 | nach oben springen

#123

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:23
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #101
das mit dem Dauerschießen werde ich wohl nie verstehen,
eine Frage dazu ,
hat der Postenführer nicht darauf geachtet,
in welcher Stellung der Hebel dieses Schießeisen stand?,
gab es nicht eine Ausbildung zum Postenführer?,
was beinhaltete solche Ausbldung?
Lutze


@Lutze , ich war zwar kein Grenzer, aber kann mich wohl ganz gut in die jungen Burschen und die Situation in der sie sich befanden, reindenken. Da wurde ihnen tagtäglich vor ihren Ausflügen am Zaun eingehämmert, was sie zu tun haben, wenn so ein Huckeduster kommt. Dazu kam die Angst, was passiert mir, wenn man mir nachweist, ich hätte können aber habe nicht so recht gewollt. Vielleicht geisterten auch aus vergangenen Zeiten Geschichten durch die Kompanie, da war mal einer ausgebüxt, der Grenzer hat nicht oder daneben geschossen und wurde von jetzt auf gleich aus der Grenzkompanie abgezogen. Wohin wusste auch keiner so genau, hätte ja Schwedt sein können. Und mit diesem tagtäglichen Einpeitschen und der Angst, wenn sich doch mal einer Richtung Zaun verirrt, mussten Jungs, manchmal gerade 18 Jahre alt, einen Auftrag erfüllen. Neben diesen Ausflügen am Zaun hatten sie in den z.T. gottverlassenen Gegenden keine großen Möglichkeiten zum Frustabbau, außer der nächstgelegenen Dorfkneipe, in der sie sich bei jedem Ausgang die Kante gegeben haben. Urlaub gab es nur zweimal im halben Jahr.
Versuch selbst mal, Dich in so eine Situation zu versetzen.
Du kannst jetzt sagen, da hätte ich bei der Befragung ob ich schieße oder nicht, mit nein geantwortet. Da wärest Du vielleicht von Deinem schönen Neubrandenburg für 18 Monate in den südlichen Thüringer Wald gereist, wärest Mot-Schütze geworden und musstest dann auch schießen. Bei denen gab es so etwas wie Kompaniegefechtsschießen. Da ist der der ganze Pulk in einer Linie über den Schießplatz gerammelt. Und wenn Dein Nachbar unterwegs vergessen hat, seine Knarre zu sichern, hätte sein nächster Schuss bei einmal Stolpern vielleicht Dich getroffen, oder auch umgekehrt. So eine Situation habe ich vier oder fünf Tage vor meinem Heimgang bei einem Zuggefechtsschießen erlebt. Ich musste meinem Nachbarn, der unbedingt den Feind aus Pappe erlegen wollte, eine ordentliche Backpfeife verpassen, weil er seine Knarre nicht gesichert hat.
Heute sind wir viel schlauer und können über hätte und könnte debattieren. Damals waren wir es nicht.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 15.02.2014 18:24 | nach oben springen

#124

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:28
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ich hatte oft nachts irgendwo im stockfinsteren Wald sprichwörtlich die Hosen so voll, da machst du dir über die Rastenstellung wirklich nicht so richtig Gedanken und dann geht hinter dir am GSZ noch der Ochse los, dann gleich gar nicht mehr.


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.02.2014 18:31 | nach oben springen

#125

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:31
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Mike59 im Beitrag #122
Zitat von steffen52 im Beitrag #121
Zitat von Mike59 im Beitrag #115
Zitat von steffen52 im Beitrag #105
Zitat von Lutze im Beitrag #101
das mit dem Dauerschießen werde ich wohl nie verstehen,
eine Frage dazu ,
hat der Postenführer nicht darauf geachtet,
in welcher Stellung der Hebel dieses Schießeisen stand?,
gab es nicht eine Ausbildung zum Postenführer?,
was beinhaltete solche Ausbldung?
Lutze

@Lutze, ich war zwar nicht vorne am Kanten, sondern im GR, aber ich bin der Meinung das die Kaschi auch bei den Kameraden am Kanten auf gesichert stand! Denn wen nicht und man setzte sie mal hart auf, konnte es passieren, das sich ein Schuss löste. Meine hatte noch einen Holzkolpen und nicht mehr die Neuste! Aber vielleicht sagt mal ein Kamerad der mit vorne war ,ob ich recht habe?
Grüsse Steffen52

@Steffen52 wie du schon geschrieben hast, hattest du mit deiner Waffe nicht all zu viel am Hut gehabt. Was du schreibst hast du nur gehört und entspricht nicht den Tatsachen!!
@ Lutze - das ist schwierig zu beantworten. Der Postenführer (PF) war zwar für seinen Posten verantwortlich und er wird Ihm im Dienst auch mal gesagt haben- .... deine Waffe ist entsichert! oder in diesem Sinne, aber an der Waffe hatte des Posten hatte der nichts zu Kontrollieren. Eine Ausbildung zum PF gab es im Sinne Ausbildung nicht. Der Dienstältere kannte den Weg, damit war er eigentlich der Postenführer, zumal er auch i.d.R. den höheren Dienstgrad hatte. (Einsatz mit mil. Vorgesetzten lasse ich mal außen vor)

@Mike59, warst Du dabei oder hast Du es auch nur gehört?
Grüsse Steffen52

@steffen52 du hast es selber getextet

@Mike59, bist ein Rechtschreibungsfuchser!
Grüsse Steffen52


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#126

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:32
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #119
halt stehen bleiben,
wenn nicht,ein Warnschuß,
da schon Dauerfeuer?,
an dieser Stelle komme ich nicht weiter
Lutze



Also Lutze,

noch einmal den Versuch, mehr aufzuklären, bei Dir.
Grenzverletzer kommt aus einer Laubenkolonie, klettert über den Hinterlandszaun und löst den Signalzaun aus. Lampen gehen an, Hupen gehen los, Posten auf den Türmen rund 100 Meter und 200 Meter entfernt begreifen, da ist der Ernstfall...
Eine Alarmgruppe, Lutze - ein Trabbi mit 4 Soldaten, davon einer mit einem leichten Maschinengewehr, in dem eine Trommel mit 75 Patronen steckt, sehen den Mann in rund 75 Metern, der nun schon durch den Signalzaun durch ist. Sicher wird da wer auch einen Warnschuss abgegeben haben, ganz sicher jedoch, vor Aufregung und Angst hat derjenige mit dem leichten Maschinengewehr die ganze Trommel leer geschossen und der, der da abhauen wollte, der hat auch nicht aufgegeben. Das Resultat - der Mann war dann tot und der Schütze, dem es auf Grund des hohen Munitionsverbrauches damals zugeschrieben wurde, der war fertig. Der hatte schlimme Träume und musste doch dableiben. Hinzu kam dann, dass er und andere nach dr Wende vor Gericht standen.
Ich war mit ihm auf einer Stube, ein Killer war der nicht... und wenn heute einer sagt - er hat aber doch einen erschossen - dann antworte ich jedem - die DDR hat ihn dazu gemacht, vielleicht, so, wie sie es mit allen Grenzern da draußen gemacht hat, nur, dass wir anderen Glück hatten, verdammtes Glück..


LO-Fahrer und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#127

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:35
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #126
Zitat von Lutze im Beitrag #119
halt stehen bleiben,
wenn nicht,ein Warnschuß,
da schon Dauerfeuer?,
an dieser Stelle komme ich nicht weiter
Lutze



Also Lutze,

noch einmal den Versuch, mehr aufzuklären, bei Dir.
Grenzverletzer kommt aus einer Laubenkolonie, klettert über den Hinterlandszaun und löst den Signalzaun aus. Lampen gehen an, Hupen gehen los, Posten auf den Türmen rund 100 Meter und 200 Meter entfernt begreifen, da ist der Ernstfall...
Eine Alarmgruppe, Lutze - ein Trabbi mit 4 Soldaten, davon einer mit einem leichten Maschinengewehr, in dem eine Trommel mit 75 Patronen steckt, sehen den Mann in rund 75 Metern, der nun schon durch den Signalzaun durch ist. Sicher wird da wer auch einen Warnschuss abgegeben haben, ganz sicher jedoch, vor Aufregung und Angst hat derjenige mit dem leichten Maschinengewehr die ganze Trommel leer geschossen und der, der da abhauen wollte, der hat auch nicht aufgegeben. Das Resultat - der Mann war dann tot und der Schütze, dem es auf Grund des hohen Munitionsverbrauches damals zugeschrieben wurde, der war fertig. Der hatte schlimme Träume und musste doch dableiben. Hinzu kam dann, dass er und andere nach dr Wende vor Gericht standen.
Ich war mit ihm auf einer Stube, ein Killer war der nicht... und wenn heute einer sagt - er hat aber doch einen erschossen - dann antworte ich jedem - die DDR hat ihn dazu gemacht, vielleicht, so, wie sie es mit allen Grenzern da draußen gemacht hat, nur, dass wir anderen Glück hatten, verdammtes Glück..



Was soll der Quatsch?


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#128

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:37
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #98
Zitat von furry im Beitrag #96
Zitat von Mike59 im Beitrag #95

Wollte ich dies als Anwender der Waffe, hätte man den GV mit Einzelfeuer ausgeknipst. Dafür hätte die Schießausbildung der GT, welche sicher nicht die Beste war, alle mal ausgereicht.


@Mike59 , wäre statt dem Begriff "ausgeknipst" nicht bewegungsunfähig machen o.ä. angebrachter?



Ja. Der wäre wohl angebracht. Da wir (AGT und Berufssoldaten wohl ganz besonders) unsere Waffen nicht als Gehilfe benutzt haben fand ich die Wortwahl angemessen.


Inzwischen kennt ihr meine Einstellung:

Besser als "bewegungsunfähig" schießen (wobei man einen tötlichen Treffer nie ausschließen kann), war es m. E. daneben oder gar nicht zu schießen.

An der "Gehhilfe" muß man das nicht festmachen.

Gruß
Micha


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 15.02.2014 18:39 | nach oben springen

#129

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:38
von Gelöschtes Mitglied
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Oh,jetzt gehts hier los .......mit "Posts im Dauerfeuer".....


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#130

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:38
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Mike59 im Beitrag #127
Zitat von Rüganer im Beitrag #126
Zitat von Lutze im Beitrag #119
halt stehen bleiben,
wenn nicht,ein Warnschuß,
da schon Dauerfeuer?,
an dieser Stelle komme ich nicht weiter
Lutze



Also Lutze,

noch einmal den Versuch, mehr aufzuklären, bei Dir.
Grenzverletzer kommt aus einer Laubenkolonie, klettert über den Hinterlandszaun und löst den Signalzaun aus. Lampen gehen an, Hupen gehen los, Posten auf den Türmen rund 100 Meter und 200 Meter entfernt begreifen, da ist der Ernstfall...
Eine Alarmgruppe, Lutze - ein Trabbi mit 4 Soldaten, davon einer mit einem leichten Maschinengewehr, in dem eine Trommel mit 75 Patronen steckt, sehen den Mann in rund 75 Metern, der nun schon durch den Signalzaun durch ist. Sicher wird da wer auch einen Warnschuss abgegeben haben, ganz sicher jedoch, vor Aufregung und Angst hat derjenige mit dem leichten Maschinengewehr die ganze Trommel leer geschossen und der, der da abhauen wollte, der hat auch nicht aufgegeben. Das Resultat - der Mann war dann tot und der Schütze, dem es auf Grund des hohen Munitionsverbrauches damals zugeschrieben wurde, der war fertig. Der hatte schlimme Träume und musste doch dableiben. Hinzu kam dann, dass er und andere nach dr Wende vor Gericht standen.
Ich war mit ihm auf einer Stube, ein Killer war der nicht... und wenn heute einer sagt - er hat aber doch einen erschossen - dann antworte ich jedem - die DDR hat ihn dazu gemacht, vielleicht, so, wie sie es mit allen Grenzern da draußen gemacht hat, nur, dass wir anderen Glück hatten, verdammtes Glück..



Was soll der Quatsch?


Das was Du als Quatsch bezeichnest, habe ich 3 Türme weiter gehört und später auf der Stube erlebt, Herr .....


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#131

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:47
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #130
Zitat von Mike59 im Beitrag #127
Zitat von Rüganer im Beitrag #126
Zitat von Lutze im Beitrag #119
halt stehen bleiben,
wenn nicht,ein Warnschuß,
da schon Dauerfeuer?,
an dieser Stelle komme ich nicht weiter
Lutze



-.....macht, vielleicht, so, wie sie es mit allen Grenzern da draußen gemacht hat, nur, dass wir anderen Glück hatten, verdammtes Glück..



Was soll der Quatsch?


Das was Du als Quatsch bezeichnest, habe ich 3 Türme weiter gehört und später auf der Stube erlebt, Herr .....



Du hast 3 Türme weiter gehört das einer mit dem LMG eine 75'er Trommel gelehrt hat und hast es später auf der Stube erlebt!

Und dazu sage ich einfach mal Quatsch.


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#132

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:47
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Aber Rüganer,wenn ich durch den Signalzaun bin,habe ich doch immer noch einige Meter (manchmal 500)zu laufen um an den Grenzzaun zu kommen,auch der war nicht in einer Minute überwunden.
Also reichlich Zeit für die Grenzer sich zu Positionieren. Und mal ganz ehrlich jeder Grenzverletzer (ausser Weinhold,Fall für sich) hätte sich in die Hose geschissen wenn er die Grenzer hätte Rufen hören,oder die Waffe duchladen.
Jede Situation war ja auch anders,es kam auf die Zeit an (welches Jahr ) auf den Pioniertechnischen Ausbau u.s.w. Ich bleibe dabei,bei einem Vorbildlichen Grenzdienst wäre die Anwendung der Waffe nicht nötig gewesen,man hätte sie auch so stellen können.


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#133

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:49
von Lutze | 8.042 Beiträge

man muß doch die jungen Grenzsoldaten eingewiesen haben,
wie sie sich bei besonderen Situationen verhalten sollen,
mit ausgeleierten Schießeisen an vordernste Front,
hat keiner Fragen im Polit-Unterricht dazu gestellt?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#134

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:51
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #133
man muß doch die jungen Grenzsoldaten eingewiesen haben,
wie sie sich bei besonderen Situationen verhalten sollen,
mit ausgeleierten Schießeisen an vordernste Front,
hat keiner Fragen im Polit-Unterricht dazu gestellt?
Lutze


Nee Lutze,aber Du hättest den Politunterricht mit Fragen sicher aufheitern können


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#135

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:54
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #132
Aber Rüganer,wenn ich durch den Signalzaun bin,habe ich doch immer noch einige Meter (manchmal 500)zu laufen um an den Grenzzaun zu kommen,auch der war nicht in einer Minute überwunden.
Also reichlich Zeit für die Grenzer sich zu Positionieren. Und mal ganz ehrlich jeder Grenzverletzer (ausser Weinhold,Fall für sich) hätte sich in die Hose geschissen wenn er die Grenzer hätte Rufen hören,oder die Waffe duchladen.
Jede Situation war ja auch anders,es kam auf die Zeit an (welches Jahr ) auf den Pioniertechnischen Ausbau u.s.w. Ich bleibe dabei,bei einem Vorbildlichen Grenzdienst wäre die Anwendung der Waffe nicht nötig gewesen,man hätte sie auch so stellen können.


Ja, Pit mag ja alles sein, war aber nicht so...

http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...d/593920/page/0


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#136

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 18:57
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Mike59 im Beitrag #131
Zitat von Rüganer im Beitrag #130
Zitat von Mike59 im Beitrag #127
Zitat von Rüganer im Beitrag #126
Zitat von Lutze im Beitrag #119
halt stehen bleiben,
wenn nicht,ein Warnschuß,
da schon Dauerfeuer?,
an dieser Stelle komme ich nicht weiter
Lutze



-.....macht, vielleicht, so, wie sie es mit allen Grenzern da draußen gemacht hat, nur, dass wir anderen Glück hatten, verdammtes Glück..



Was soll der Quatsch?


Das was Du als Quatsch bezeichnest, habe ich 3 Türme weiter gehört und später auf der Stube erlebt, Herr .....



Du hast 3 Türme weiter gehört das einer mit dem LMG eine 75'er Trommel gelehrt hat und hast es später auf der Stube erlebt!

Und dazu sage ich einfach mal Quatsch.


Mike, was Du sagst, interessiert mich schon lange nicht mehr... was ich erlebt habe, habe ich erlebt und der Rest würde nur abgleiten...


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#137

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 19:04
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Richtig was Du schreibst Rüganer,was man gesehen hat,oder dabei war,das ist nun mal so. Und wie ich schon geschrieben habe jede Situation war anders,Ich war auch bei deinen eingestellten Links nicht dabei und kann das nicht Beurteilen. Ich war auch nicht dabei als man Chris Gueffroy erschossen hat,kann also auch nicht Beurteilen ob das hätte sein müssen.
Rüganer, Längerdienende oder Polizisten wissen auch nicht alles


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#138

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 19:04
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend....
halt stehen bleiben,
wenn nicht,ein Warnschuß,
da schon Dauerfeuer?,

an dieser Stelle komme ich nicht weiter
Das war ja wohl der Ausgangspunkt. Also Anruf,Warnschuß und dann ? Antwort sozusagen aus der Praxis : 1. Wenn man schießen kann, trifft man in beiden Feuerarten ----Ist eine leider typische Laienaussage, die auf dem Schießstand vieleicht stimmt , in der Praxis aber einfach unrealistisch ist, weil sie den "Zustand des Schützen" nicht berücksichtigt.(extrem-Stress) . Dem, den es erwischt hat -dieses arme Schwein auf deutsch gesagt- fällt es mit Sicherheit nicht ein, zwischen Einzel und Dauerfeuer hin und her zu überlegen. Wenn also die Entscheidung ,zu schießen, erst mal gefallen ist ,-und das ist eine Absolute Blitzentscheidung, dann spielt diese Überlegung keine Rolle mehr.
Daher würde ich auch nicht Einzel oder Dauerfeuer zur Diskusion stellen wollen, sondern einzig die Frage Schießen oder Nicht. Und diese ist schon schwierig genug.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
Damals87, LO-Wahnsinn und exgakl haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#139

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 19:13
von Lutze | 8.042 Beiträge

wenn ich die Liste der Getötenen an der Grenze sehe,
ich höre auf zu Fragen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#140

RE: Warum wurde bei so vielen Zwischenfällen mit Dauerfeuer geschossen? Und wie war das mit dem absichtlich vorbeischießen?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.02.2014 19:15
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #137
Richtig was Du schreibst Rüganer,was man gesehen hat,oder dabei war,das ist nun mal so. Und wie ich schon geschrieben habe jede Situation war anders,Ich war auch bei deinen eingestellten Links nicht dabei und kann das nicht Beurteilen. Ich war auch nicht dabei als man Chris Gueffroy erschossen hat,kann also auch nicht Beurteilen ob das hätte sein müssen.
Rüganer, Längerdienende oder Polizisten wissen auch nicht alles



Pit,
dies ist eben das Problem: es wird einfach mal: Quatsch geschrieben. Mehr bringt man ja nicht auf das Papier, man kann sich auch gar nicht vorstellen, dass der andere Recht haben könnte, wie geht denn dass? Mehr will ich dazu nicht kommentieren, leider geht dies durch alle Threads und es sind immer die Gleichen. Denen kannst du nur auf die Finger hauen, wenn du zu hundert Prozent die Richtigkeit deiner Worte nachweisen kannst, während sie nichts nachweisen müssen, vielleicht auch gar nicht können. Gott schütze uns davor, dass wir solchen wieder in Uniform begegnen.


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