#21

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 13:50
von exgakl (gelöscht)
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Turtle und Gilbert,

herrlich... eigentlich könntet Ihr mit der Nummer auftreten....

VG exgakl


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#22

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 14:46
von josy95 | 4.915 Beiträge

Das beste an der Leipziger Messe war für uns Eisenbahner, wenn der Eilzug Leipzig- Wernigerode allabendlich in Wernigerode ankam. Da war Pfandflaschensammeln angesagt. Damals gab`s ja pro Flasche einheitlich 30 Pfennige. Da kam manchmal schon ordentlich was zusamm...


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#23

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 14:50
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow


(Auszug Zitat "GilbertWolzow")

da viele westl. geschäftleute ihre sexuellen bedürfnisse bei ihrer verklemmten mutti zu hause nicht ausleben durften bzw. konnten, machten sie in leipzig den dicken max, insbesondere in dem wissen, dass naturvölker viel intensiver vö....[hallo]




Gilbert, Du *rdinäres Ferkel...!

- bei den Damen!

josy95


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#24

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 14:57
von S51 | 3.733 Beiträge

Und einen Punkt nicht zu vergessen. Als Jäger im Bezirk Leipzig hieß es zu dieser Zeit für uns "Jagd vorbei". Wir mussten unsere Waffen beim Jagdleiter abgeben und oft (an den Tagen, an denen Erich dort war) auch noch gleich beim VPKA deponieren.
Dabei hatten wir unsere Böcke zu dieser Zeit doch längst schon geschossen...


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#25

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 15:32
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von S51
Und einen Punkt nicht zu vergessen. Als Jäger im Bezirk Leipzig hieß es zu dieser Zeit für uns "Jagd vorbei". Wir mussten unsere Waffen beim Jagdleiter abgeben und oft (an den Tagen, an denen Erich dort war) auch noch gleich beim VPKA deponieren.
Dabei hatten wir unsere Böcke zu dieser Zeit doch längst schon geschossen...




S51, hing die Anweisung, die Waffen abgeben nicht damit zusammen, das man mal einen erwischt hat, der mit dem (Ziel-) Fernrohr Erich beobachtet hat und dabei aus Versehen vergessen hatte, das Gewehr abzbauen...?

...sollte kleiner Spaß sein...!

josy95


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zuletzt bearbeitet 03.03.2010 15:33 | nach oben springen

#26

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 17:07
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat GilbertWolzow
schön @turtle, das dir an deinen ehem. landsmänninen insbesondere das "fi... für den frieden" im gedächtnis geblieben ist. grundsätzlich handelte es sich alles um "hobby- nu..." die sich "bezahlen" liessen durch westliche naturalien. so ähnlich wie bei negern und indianern, indem man ihnen glasperlen gab.
das mfs hatte selbstverständlich einige dieses damen als >im< geworben um aktiv spionage betreiben zu können. eigentlich hat das auch jeder westl. geschäftsmann gewusst bzw. zumindest geahnt.
bücher über liebesspiele und diverse stellungen gab es reichlich im ddr- buchhandel. ich erinnere hier nur an das "kamasutram" oder "das leben der josephine mutzenbacher". davon gab es aber weitaus mehr.
da viele westl. geschäftleute ihre sexuellen bedürfnisse bei ihrer verklemmten mutti zu hause nicht ausleben durften bzw. konnten, machten sie in leipzig den dicken max, insbesondere in dem wissen, dass naturvölker viel intensiver vö....[/quote]

@GW,
zum rot markierten, kann es sein, dass auch Bargeld genommen wurde, nur mal so am Rande gefragt ?

und nun zum blauen Wort, hätte ich von Dir eigentlich nicht für möglich gehalten, -Der Begriff Neger ist eine Bezeichnung für Menschen dunkler Hautfarbe mit bestimmten Merkmalen. Er ist heute abwertend oder direkt rassistisch. Der Begriff wurde weigehend aus dem öffentlichen Sprachgebrau verdrängt. Allerdings ist er weiterhin in rechtextremen und rassistischen Kreisen unverändert Bestandteil des Wortschatzes, dies schreibt dir einer dem Du schon des öffteren vorgeworfen hast, der nicht lesen kann !

Gruß aus Berlin


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#27

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 17:16
von Alfred | 6.854 Beiträge

dein,

natürlich haben die Damen auch Geld von ihren Kunden erhalten, wie dies überall in der Welt üblich ist.


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#28

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 17:44
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

@dein1945

Jetzt übertreibst du aber!!! Also ich kenne für diesen Personenkreis auch nur das Wort Neger. Dieses benutze ich aber keinesfalls, wie du es beschreibst, abwertend oder beleidigend!!!!
Ich kenne keinen der ein anderes Wort benutzt, und fremdenfeindliche oder rassistische Beweggründe hat keiner meiner Bekannten.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 03.03.2010 17:45 | nach oben springen

#29

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 18:33
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
@dein1945

Jetzt übertreibst du aber!!! Also ich kenne für diesen Personenkreis auch nur das Wort Neger. Dieses benutze ich aber keinesfalls, wie du es beschreibst, abwertend oder beleidigend!!!!
Ich kenne keinen der ein anderes Wort benutzt, und fremdenfeindliche oder rassistische Beweggründe hat keiner meiner Bekannten.



Na Feliks,
dann schau Dich mal um, ich kenne jedenfalls keinen in meinem Umfeld der heute noch so spricht, aber es kann ja durchaus möglich sein, dass es in deinem Bekanntenkreis anders gehandhabt wird, schau mal in den Duden oder bei WIKI nach,
Gruß aus Berlin


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#30

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 18:40
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat
Mein Mann hatte gegenüber einem Schwarzen mal den Begriff "Neger" einfach unbedacht verwendet, woraufhin der Schwarze sich erboste "er sei kein Nigger". Daraufhin sagte ihm mein Mann, der Begriff "Neger" sei urdeutsch und er werde stets jeden Schwarzen als Neger bezeichnen, weil die Deutschen schon immer eine Zuneigung zu Afrika und Schwarzen bewiesen hätten wie die Begriffe "Negerkuß", das Lied "10 schwarze Negerlein" usw. im deutschen Sprachraum nicht anstößig verwendet werden, sondern eher liebevoll. Das akzeptierte der Schwarze und er entschuldigte sich für sein Aufbrausen. Der deutsche Begriff "Neger" (abgeleitet aus dem ehemaligen lateinischen Europa "negro" = schwarz) ist also absolut nichts schlimmes, schlimm ist die hohe Verwechselungsgefahr der schwarzen Mitmenschen, die ihn leider mit dem amerikanischen häßlichen Begriff "Nigger" (=Sklave, Untermensch) mißverstehen. Zudem wurde der Begriff "Neger" auch teils abgeleitet vom längsten afrikanischen Fluß "Niger", die dortigen Menschen wurden als "Niger bzw. Neger" bezeichnet, je nach Aussprache. Hier in Deutschland gibt es auch Ähnlichkeiten wie z.B. die Rheinländer, die Leute, die am Rhein leben. Wie der einzelne mit dem Begriff Neger in Deutschland umgehen will, muß jeder für sich selbst entscheiden - auf jeden Fall ist der deutsche Begriff "Neger" keineswegs als eine Beleidigung gegen die schwarzen Mitmenschen gemeint.



Jetzt sollten wir aber zum Thema zurück, obwohl es paßt ja teilweise denn auch Neger waren auf der Messe zu finden.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 03.03.2010 18:41 | nach oben springen

#31

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 18:51
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

ausgerechnet für @dein1945, dem alten bärliner soll ein neger-kuss keine neger-kuss mehr sein ?

aber als wahrer der guten sitten in diesem forum hast du natürlich recht, ich hätte schreiben sollen "eskimos* und indianer".

*obwohl man sich bei diesem wort auch wieder vortrefflich streiten kann, heissen sie doch in ihrer sprache einfach nur "inuit"


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 03.03.2010 18:51 | nach oben springen

#32

RE: Internationale Messe Leipzig zu DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 18:55
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Indianer ist auch so ein böses Wort der Weißen, nehm lieber Ureinwohner des amerikanischen Kontinents

Und so kann man alles auf die Spitze treiben wenn man will


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 03.03.2010 19:23 | nach oben springen

#33

RE: Internationale Messe Leipzig zu DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 19:55
von Rainman2 | 5.763 Beiträge

Darf ich mich als Urleipziger dann eigentlich noch Leipziger oder gar Sachse nennen, oder muss ich mich umtaufen in "südostdeutscher Tieflandsbuchtbewohner"? Fragen über Fragen!

Also, als Leipziger nun auch ein Sätzchen von mir. Angelos Eingangfrage halte ich für hinlänglich beantwortet. Was bisher noch nicht so zum Tragen kam war, dass die Messe sich nicht auf das Messegelände beschränkte, sondern dass es in der gesamten Innenstadt verschiedenste Messehäuser und Pavillons gab, in denen sich die unterschiedlichsten Aussteller tummelten. Die Spielwaren, oder nur ein Teil davon (als Kind liest man keine Messepläne) waren klassischerweise in der Petersstraße angesiedelt, zumindest zu der Zeit, da ich jegliches Spielzeug noch mit leuchtend-großen Augen bestaunte. Das Spiel unserer Kindheit hieß: Messeprospekte ergattern. Je ausgefallener und bunter und je mehr man hatte, desto mehr konnte man als Sieger gelten. Man gewann aber nur die Prospekte, die man eh schon gesammelt hatte. Ein selbstgenügendes Spiel, bei dem der Weg das Ziel war.

Messezeit hieß für mich als Kind: Umziehen. In einem ganz seltenen Fall musste ich mit meiner Mutter die Kammer auf dem Dachboden beziehen. Dort stand Omas altes Sofa. Das wurde abgestaubt, die Bodenkammer wurde, so gut es ging und ohne die Erinnerungsstücke eines Jahrhunderts zu entrümpeln, gereinigt. Ich erinnere mich noch an das immer etwas klamme Sofa, auf dem ich mit meiner Mutter schlief. Sie war es dann wohl auch, die bei Oma diese Bedingungen reklamierte. Seitdem beschränkte sich die Anzahl der Messegäste in unserer Wohnung auf 5. Oma und ich zogen dann in ein kleines Zimmer hinter der Küche (die Gesindestube oder auch "Kabuff" genannt). Meiner Tante und bis zur Scheidung meinem Onkel blieb das Schlafzimmer. Und wo meine Mutter damals schlief, weiß ich nicht mehr. Kann sein bei Freunden. Die restlichen Zimmer waren bewohnt. Westeld gab es nicht, denn die Messegäste kamen aus Steinach in Thüringen. 4 von ihnen (Hans, Otto, Karl-Heinz und Günther) blieben uns mehr als 20 Jahre treu. In dieser Zeit hatten sie, um auch dieses Thema abzuschließen, keinerlei geschlechtlichen Umgang mit meiner Oma, Mutter oder Tante. Aus aktuellem Anlass (danke liebe Kirche) die Ergänzung: Auch nicht mit mir. Für meinen Onkel kann ich nicht sprechen, es wäre aber sehr unwahrscheinlich gewesen. (uff - auch das kann abgehakt werden).

Warum kamen sie dann immer wieder zu uns? Wer Omas Gastfreundschaft einmal erlebt hatte, kam wieder. Ob er nun wollte oder nicht. Sie war für mich der Prototyp der "Messeomi". Mir brachte die Messe, neben der Tatsache, dass ich einem offenen, gastfreundlichen Haus aufwachsen durfte, aber doch einen kleinen Profit. Die Messegäste arbeiteten in einer Spielwarenfabrik. Ich habe noch heute die Ritterfiguren aus Marolin, die damals in den Geschäften der DDR so selten waren ...

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#34

RE: Internationale Messe Leipzig zu DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 20:02
von maja64 (gelöscht)
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Rainman,da haste doch sicher ein paar Holzschiffe von OGAS damals abgestaubt?
Übrigends die Firma MAROLIN gehört zu den Kunden meiner Firma,habe sie erst letzten Freitag beliefert.



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#35

RE: Internationale Messe Leipzig zu DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 20:16
von Rainman2 | 5.763 Beiträge

Hallo maja,


bei den Schiffen bekam ich einmal ein kleineres Holzsegelboot und noch ein richtig schönes Sportsegelbootmodell. Beides schwimmfähig. Die historischen Modelle wären mir aber lieber gewesen. Das durfte ich nur nicht sagen. Aber schön waren die Geschenke schon ...

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#36

RE: Internationale Messe Leipzig zu DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 20:25
von Zicke (gelöscht)
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Und nicht zu vergessen , das:

Quelle http://www.museumderdinge.de


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#37

RE: Internationale Messe Leipzig zu DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 20:45
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Rainman2

Und wo meine Mutter damals schlief, weiß ich nicht mehr. Kann sein bei Freunden. Die restlichen Zimmer waren bewohnt. Westeld gab es nicht, denn die Messegäste kamen aus Steinach in Thüringen. 4 von ihnen (Hans, Otto, Karl-Heinz und Günther) blieben uns mehr als 20 Jahre treu. In dieser Zeit hatten sie, um auch dieses Thema abzuschließen, keinerlei geschlechtlichen Umgang mit meiner Oma, Mutter oder Tante. Aus aktuellem Anlass (danke liebe Kirche) die Ergänzung: Auch nicht mit mir. Für meinen Onkel kann ich nicht sprechen, es wäre aber sehr unwahrscheinlich gewesen. (uff - auch das kann abgehakt werden).



danke @rainman, für die klarstellung....


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#38

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 23:21
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von dein1945
-Der Begriff Neger ist eine Bezeichnung für Menschen dunkler Hautfarbe mit bestimmten Merkmalen. Er ist heute abwertend oder direkt rassistisch. Der Begriff wurde weigehend aus dem öffentlichen Sprachgebrau verdrängt. Allerdings ist er weiterhin in rechtextremen und rassistischen Kreisen unverändert Bestandteil des Wortschatzes, dies schreibt dir einer dem Du schon des öffteren vorgeworfen hast, der nicht lesen kann !



Genau: Heute ist das so.

Aber wenn man von früheren Zeiten spricht, dann geht es ja oft gerade darum, die Diskriminierung und Unterdrückung dieser Menschen zu schildern --- und da wäre es ja widersinnig, die entsprechenden Begriffe wie "Neger" (oder auch "Nigger") schamhaft zu verschweigen.

So hatte ich den Beitrag von GW jedenfalls verstanden.


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#39

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 03.03.2010 23:32
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Mein Mann hatte gegenüber einem Schwarzen mal den Begriff "Neger" einfach unbedacht verwendet, woraufhin der Schwarze sich erboste "er sei kein Nigger". Daraufhin sagte ihm mein Mann, der Begriff "Neger" sei urdeutsch und er werde stets jeden Schwarzen als Neger bezeichnen, weil die Deutschen schon immer eine Zuneigung zu Afrika und Schwarzen bewiesen hätten wie die Begriffe "Negerkuß", das Lied "10 schwarze Negerlein" usw. im deutschen Sprachraum nicht anstößig verwendet werden, sondern eher liebevoll. Das akzeptierte der Schwarze und er entschuldigte sich für sein Aufbrausen. Der deutsche Begriff "Neger" (abgeleitet aus dem ehemaligen lateinischen Europa "negro" = schwarz) ist also absolut nichts schlimmes, schlimm ist die hohe Verwechselungsgefahr der schwarzen Mitmenschen, die ihn leider mit dem amerikanischen häßlichen Begriff "Nigger" (=Sklave, Untermensch) mißverstehen. Zudem wurde der Begriff "Neger" auch teils abgeleitet vom längsten afrikanischen Fluß "Niger", die dortigen Menschen wurden als "Niger bzw. Neger" bezeichnet, je nach Aussprache. Hier in Deutschland gibt es auch Ähnlichkeiten wie z.B. die Rheinländer, die Leute, die am Rhein leben. Wie der einzelne mit dem Begriff Neger in Deutschland umgehen will, muß jeder für sich selbst entscheiden - auf jeden Fall ist der deutsche Begriff "Neger" keineswegs als eine Beleidigung gegen die schwarzen Mitmenschen gemeint.



Sehe ich im Prinzip ähnlich --- aber die "political correctness" sagt etwas anderes

Ebenso bei "Mohr", "Eskimo" oder "Indianer" --- das sind zwar noch nicht im selben Maße "Unwörter", aber oftmals werden sie auch schon als "diskriminierend" bezeichnet.

Etwas anders ist es bei "Zigeuner": Da gibt es innerhalb der ziganischen Gemeinschaft Uneinigkeit, ob der statt dessen propagierte Begriff "Sinti und Roma" überhaupt die ganze Gruppe umfaßt --- es gibt also Menschen, die großen Wert darauf legen, "Zigeuner" zu sein und keine "Sinti und Roma".

Übrigens, "Negerküsse" oder "Mohrenköpfe" wirst du in deutschen Geschäften kaum noch finden (statt dessen "Schokoküsse" o.ä.) --- und in Berlin gibt es ernsthafte Bestrebungen, die "Mohrenstraße" umzubenennen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mohrenstra%...ine_Umbenennung


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#40

RE: Internationale Messe Leipzig zur DDR Zeiten

in Leben in der DDR 04.03.2010 06:25
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow
da viele westl. geschäftleute ihre sexuellen bedürfnisse bei ihrer verklemmten mutti zu hause nicht ausleben durften bzw. konnten, machten sie in leipzig den dicken max, insbesondere in dem wissen, dass naturvölker viel intensiver vö....

Nun, @Gilbert,
zu diesem Thema duerftest Du wirklich zum Expertenkreis gehoeren. Es wird ja oefters von "Insidern" berichtet, das die Sexualmoral im MfS recht spiessig und verklemmt war .

-Th


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