#161

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.03.2010 23:11
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Karl, ich musste doch einmal in meinen Büchern kramen und fand einen Textauszug. Über die handelnden Personen wird bestimmt ein kluger Kopf die richtige Namen , auch Firmennamendazu finden, also Textauszug:

Steinwald hörte eine Weile uninteressiert zu, wie die langnasige Gattin des Psychologen über die Vorzüge des bundesdeutschen Botschafters sprach. Er war dem Mann ein-oder zweimal begegnet.Ein großer dürrer Mensch von nicht zu übersehender Selbstgefälligkeit, Abkömmling des süddeutschen Landadels.Er kannte sich in Asien aus. Bereits unter Hitler war er als Diplomat in diesem Erdteil gewesen.Nach dem 50-Millionen Kredit von 1961 bezog Südvietnam nun weitere Zuwendungen aus Bonn.Dazu kamen private Investitionen.Ein bundesdeutscher Chemiekonzern hatte einen kompletten Betrieb zur Herstellung von Giftstoffen nach Nong Song geliefert. Die Flammenwerfer, die von den Truppen des gegenwärtigen Regimes bei den Aktionen im Delta verwendet wurden, stammten aus den Arsenalen der Bundeswehr.
Man engagierte sich. Auszug Ende.

Quelle, das Buch "Der Tod und der Regen",von Harry Thürk. Die Handlung könnte so 1969 in Vietnam spielen, und ich meine, der Autor war ein Insider, war selbst in Vietnam um diese Zeit.
Er wird nicht nur seine Phantasie für sein Buch verwendet haben, so denke ich.

R-M-R



Ne mein kleiner Zeitungsausträger, will deine Erwerbsquelle nicht beleidigen, aber jetzt werde ich mal zynisch,
dein Harry Thürk ist ein desertierter Wehrmachtssoldat, als Quelle schließe ich den mal aus, der Roman scheint erstunken und erlogen, denn es dürfte wohl kaum passen, dass er als DDR-Bürger zur Zeit des Vietnam-Krieg sich in Saigon aufhielt, fliegt mit US-Hubschraubern, fährt auf US-Patrouillenbooten mit und das wohl noch mit dem SED-Parteiabzeichen am Kragen als Eintritskarte, mein lieber Rainer schreibe weiter deine Märchen und bleibe auch da bei Tatsachen, alles andere ist Humbug. Gerade hier wo die Überschrift doch ist "Ich bin kein Verbrecher-Die Deserteure der NVA- die Du ja sogern verteufelst,
Gruß aus Berlin trotz allem morgen früh frohes schaffen


http://www.krimi-couch.de/krimis/harry-thuerk.html

http://www.harrythuerk.de/werke/19


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#162

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.03.2010 23:11
von Rostocker | 7.719 Beiträge

So nun wollen wir es mal hier nicht wieder zum Streit ausarten lassen.Fakt ist wir lebten bis zum Fall der Mauer in zwei verschiedenen Gesellschaftsordnungen.Und das einer den anderen nicht auf,s Fell schauen konnte war doch klar.Also zeugt es doch davon,das jede Seite ihr Feindbild hatte.Ob es nun bei den GT, BGS,BW,NVA oder bei den Truppen des Warschauer Pakt oder der Nato war.Es bestand ein Feindbild.Also machen wir uns doch nichts vor.Wenn mir heute einer erzählt,der Westen hätte kein Feindbild,dann kommen mir Zweifel,warum Soldaten in Afganistan-Irak oder den ehm.Jugoslawien sind. Klar,wird man sagen--um die Demokratie zu verteitigen oder sollte man sagen --anderen Völkern die Demokratie auf zu zwingen.Ja um Kriege zu führen und sich dafür zu rechtfertigen,dafür findet man immer einen Grund.


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#163

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 00:03
von mannomann14 | 625 Beiträge

Zitat von Sonny

Zitat von karl143
Wie würdest du reagieren wenn hier so Plattheiten über Bewohner der ehemaligen DDR erscheinen würden.



Das soll gelegentlich auch schon vorgekommen sein...





nein,nicht nur gelegentlich,oft,einfach zu oft. Wie sagt man so schön,wenn zwei das gleiche tun,ist es nicht das selbe
mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
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#164

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 01:09
von turmwache (gelöscht)
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Hallo, hier mal eine andere quelle, vile berichterstatter waren während des krieges in vietnam, schon um über die kriegsverbrechen der us-amerikanischen streitkräfte zu berichten, als die ersten greultaten im ddr fernsehen bekannt gemacht wurden, da meinte mein vater noch im guten glauben an den westen, "das ist kommunistische propaganda!" später erschienen dann die gleichen fakten auch im westfersehen,

----------) hier jedoch die angekündigte quelle:
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Harry Thürk, Mitte stehend, 1967

Harry Thürk (* als Lothar Rudolf Thürk 8. März 1927 in Zülz, Oberschlesien; † 24. November 2005 in Weimar) war ein deutscher Schriftsteller. Er war – vor allem in der DDR – einer der meistgelesenen deutschen Autoren der Nachkriegszeit.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Leben
* 2 Künstlerisches Schaffen
* 3 Auszeichnungen und Ehrungen (Auswahl)
* 4 Schriften (in Auswahl)
o 4.1 Reportagen/Dokumentationen
o 4.2 Romane
o 4.3 Erzählungen
o 4.4 Kinderbücher
* 5 Literatur
* 6 Weblinks

Leben [Bearbeiten]

1934 zog er mit seiner Familie nach Neustadt/OS um. Nach dem Besuch der Albert-Leo-Schlageter-Volksschule (1934–40) und der Handelsschule von Neustadt/OS (1940–42) in Oberschlesien wurde Thürk Arbeiter bei der Deutschen Reichsbahn. Im Zweiten Weltkrieg 1944 zum Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring eingezogen und mit Verleihung des Eisernen Kreuzes kehrte er nach Ende des Krieges von der Front in seine Heimat zurück. Von dort floh er schließlich vor den Polen nach Westen und fand in Weimar seine zweite Heimat.

Von 1946 bis 1948 war er hauptberuflicher Funktionär der Freien Deutschen Jugend und trat der SED bei. Nach diversen Gelegenheitsjobs arbeitete Thürk als Journalist für verschiedene Zeitungen und war in den Vietnamkriegen und in Korea als Reporter tätig. Dort zog er sich eine schwere Vergiftung mit dem vom US-Militär eingesetzten Herbizid Agent Orange zu, die ihn später ans Bett fesselte.

Zwischen 1956 und 1958 arbeitete Thürk beim Verlag für fremdsprachige Literatur und war Berater der chinesischen Illustrierten China im Bild in Peking. Nach weiteren Ostasienreisen zwischen 1964 und 1980 (u. a. nach Laos, Kambodscha, Vietnam, Korea, China) kehrte Thürk nach Weimar zurück. Dort war er von 1971 bis 1983 Vorsitzender der Bezirksorganisation Erfurt des Schriftstellerverbandes. 1974 heiratete er Renate Stumpf. 1995 trat Thürk aus dem deutschen P.E.N.-Zentrum (Ost) aus. Nach langer Krankheit starb Harry Thürk am 24. November 2005 im Alter von 78 Jahren in Weimar.
Künstlerisches Schaffen [Bearbeiten]

Mit seinem Ende 2004 erschienen Buch Treffpunkt Wahrheit hat Thürk insgesamt 60 Bücher veröffentlicht (Romane, Dokumentationen, Reportagen, Krimis, Kinderbücher u. a.) sowie 15 Drehbücher geschrieben. Seine Sujets und spannende Erzählweise machten ihn insbesondere in der DDR populär – mit einer Gesamtauflage von 9 Millionen Exemplaren in 13 Sprachen (3 Millionen allein in Deutschland) war Thürk einer der meistgelesenen und populärsten deutschen Nachkriegsautoren. Im Westen blieb er jedoch weitgehend unbekannt.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen der Antikriegsroman Die Stunde der toten Augen, die Romane Amok und Der Gaukler sowie die Dokumentation Pearl Harbor. Die meisten seiner Romane und Dokumentationen sind entweder im südostasiatischen Raum (während des Kampfes gegen die Kolonialherrschaft), in dem sich Thürk viele Jahre aufhielt, oder in seiner Heimat Oberschlesien (kurz vor bzw. während des Zweiten Weltkrieges) angesiedelt. Vor allem in seinen letzten Lebensjahren befasste sich Thürk auch mit dem aktuellen politischen Geschehen im vereinigten Deutschland und der Europäischen Gemeinschaft.

In seinen Werken schöpfte er aus seinen Erlebnissen in vier Kriegen sowie seiner Zeit als Journalist in verschiedenen Krisengebieten und kritisierte gesellschaftliche wie politische Aspekte der Gegenwart. Politische und historische Zusammenhänge spannend aufzubereiten und zu erzählen, das war sein vornehmliches Anliegen gewesen:

Mein Vorbild ist ein Erzähler auf dem orientalischen Basar. Wenn seine Geschichten gut sind, sitzt eine ganze Traube von Menschen um ihn herum. Wenn er schlecht ist, hört ihm keiner zu. Ich möchte unterhalten. (Interview mit Christine Brühl in: Die Zeit, 17. Oktober 1997)

Thürk war stets ein umstrittener Schriftsteller. Während ihm der Spiegel (Ausgabe 29/1995) „pubertären Schwulst und politisches Pathos“ vorwarf und ihn – aufgrund der Sexszenen in seinen Romanen – als „Konsalik des Ostens“ betitelte, bescheinigte ihm das Neue Deutschland „untrüglichen Realitätssinn“ und nannte ihn einen der besten Schriftsteller seines Genres (sic!). In die Kritik der westlichen Presse war Thürk vor allem aufgrund des Romans Der Gaukler geraten, der das sowjetische Dissidententum kritisierte und Alexander Solschenizyn als Marionette der CIA darstellte. Doch auch mit der DDR-Obrigkeit hatte Thürk bei mehreren Romanen Schwierigkeiten. Seinem Antikriegs-Bestseller Die Stunde der toten Augen (1957), der in stark autobiografischer Weise den Kampf einer deutschen Fallschirmjägereinheit gegen die Rote Armee in Ostpreußen Ende 1944 schildert, wurde in der DDR Verharmlosung der nationalsozialistischen Wehrmacht vorgeworfen. (Siehe hierzu auch den unten angeführten ND-Artikel.) Die Veröffentlichung der Trilogie Taifun, die in China in der Zeit vom chinesischen Bürgerkrieg bis zur Kulturrevolution spielt und die Arbeit eines US-amerikanischen Geheimdienstlers beschreibt, der die politische Entwicklung der Volksrepublik China zu beeinflussen sucht, verzögerte sich bis 1988, da eine solche negative Darstellung des Aufbaus des chinesischen Sozialismus in einer Zeit sich normalisierender Beziehungen zwischen der UdSSR und der VR China nicht mehr erwünscht war. Weitere Bücher, darunter die Dokumentationen Der Reis und das Blut, Midway und Der lange Marsch sowie der Roman Der Sommer der toten Träume und die Krimireihe Lim Tok, konnten überhaupt erst nach der Wende erscheinen.
Auszeichnungen und Ehrungen (Auswahl) [Bearbeiten]

* 1964, 1977 Nationalpreis der DDR
* 1968: 1. Preis des Internationalen Filmfestes der asiatisch/pazifischen Länder
* 1971, 1980 Theodor-Körner-Preis (DDR)

Schriften (in Auswahl) [Bearbeiten]
Reportagen/Dokumentationen [Bearbeiten]

* Pearl Harbor – Die Geschichte eines Überfalls, 1965 (Exzerpt)
* Singapore – Der Fall einer Bastion, 1970
* Indonesien ’65 – Anatomie eines Putsches, 1975
* Straße zur Hölle, 1976
* Nachts weint die Sampaguita – Kampf und Niederlage der Huk auf den Philippinen, 1980
* Saigon – Über das Ende des amerikanischen Krieges in Indochina, 1985
* Dien Bien Phu, 1988
* Der Reis und das Blut – Kambodscha unter Pol Pot, 1990
* Midway – Die Wende des Pazifik-Krieges 1942, 1991
* Iwo Jima, Insel ohne Wiederkehr – Der Sprung nach Japan, 1996
* Der lange Marsch – Mao-tse Tungs Weg zur Macht, 1998

Romane [Bearbeiten]

* Die Stunde der toten Augen, 1957
* Das Tal der sieben Monde, 1960
* Der Wind stirbt vor dem Dschungel, Verlag Das Neue Berlin, 1961
* Lotos auf brennenden Teichen, Verlag Das Neue Berlin, 1962
* Der Tod und der Regen, Verlag Das Neue Berlin, 1967
* Der Tiger von Shangri La, Verlag Das Neue Berlin, 1970
* Amok, Verlag Das Neue Berlin, 1974
* Der Gaukler (2 Bde.), Verlag Das Neue Berlin , 1978
* Des Drachens grauer Atem, Verlag Das Neue Berlin, 1979
* Der schwarze Monsun, Verlag Das Neue Berlin, 1986
* Taifun (3 Bde.), Mitteldeutscher Verlag, 1988
* Sommer der toten Träume, Mitteldeutscher Verlag, 1993
* Piratenspiele, Mitteldeutscher Verlag, 1995
* 10 Kriminalromane in der Reihe Delikte-Indizien-Ermittlungen, 1991–2000

Erzählungen [Bearbeiten]

* Nacht und Morgen, 1950
* Treffpunkt Große Freiheit, 1954
* Goldener Traum Jugend, 1996
* Auch überm Jangtse ist Himmel, 2001

Kinderbücher [Bearbeiten]

* Fahrten und Abenteuer von Pitt und Ursula, Knabe Verlag Weimar, 1955/56
* Su-su von der Himmelsbrücke, 1960

Literatur [Bearbeiten]

* Hanjo Hamann (Hrsg.), Ulrich Völkel, Stefan Wogawa: Harry Thürk. Sein Leben, seine Bücher, seine Freunde. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2007, ISBN 978-3-89812-420-1.

Weblinks [Bearbeiten]

* Literatur von und über Harry Thürk im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Harry Thürk • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
* Harry-Thürk-Forum (große Internet-Plattform) mit kompl. Werkeliste
* Kommentare Thürks zu aktuellen politischen Themen im Rahmen eines Fortsetzungs-Interviews
* Ich lese Hera Lind ja auch nicht – Porträt in der Berliner Zeitung, 8. März 1997

Personendaten
NAME Thürk, Harry
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller
GEBURTSDATUM 8. März 1927
GEBURTSORT Zülz (Oberschlesien)
STERBEDATUM 24. November 2005
STERBEORT Weimar
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Th%C3%BCrk
Kategorien: Publizist | Autor | Literatur (Deutsch) | Literatur (20. Jahrhundert) | Erzählung | Roman, Epik | Übersetzung (Literatur) | Kinder- und Jugendliteratur | SED-Mitglied | Person (Weimar) | Nationalpreisträger (DDR) | Träger des Sterns der Völkerfreundschaft | DDR-Literatur | Deutscher | Geboren 1927 | Gestorben 2005 | Mann

ein vielgereister mann , was nur wenigen verkönnt war auch thomas billhardt war einer:




----------------)Thomas Billhardt (* 2. Mai 1937 in Chemnitz) ist ein deutscher Fotograf und Publizist. Besonders bekannt wurde er in der DDR durch seine Fotos aus Vietnam und Palästina
Leben [Bearbeiten]
Werbetafel in der Berliner Karl-Marx-Allee zur Vietnam-Fotoausstellung des Bildreporters Thomas Billhardt, 1968

Billhardt wurde von 1951 bis 1954 zum Fotografen bei seiner Mutter Maria Schmid-Billhardt ausgebildet und studierte bis 1957 an der Fachschule für angewandte Kunst in Magdeburg. Als Werksfotograf im Braunkohlentagebau und der Brikettfabrik Grosskayna 1957-58 qualifizierte er sich zum Fotomeister und war bis 1959 Verlagsfotograf beim Postkartenverlag Bild und Heimat in Reichenbach im Vogtland. 1959 bis 1963 absolvierte er ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig mit Abschluss als Diplom-Fotografiker.

1962 wurde er Mitglied im Verband Deutscher Journalisten und arbeitete 1963 bis 1971 als freischaffender Fotograf. 1968 trat er der SED bei. 1972 bis 1981 war er Arbeitsgruppenleiter bei der Deutschen Werbeagentur (DEWAG) Berlin und 1982 bis 1989 Leiter des Studios Billhardt beim Verlag für Agitations- und Anschauungsmittel.

Seit 1989 ist Billhardt Mitglied des Deutschen Journalistenverbandes und seit 1990 bis 2001 war er Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Seit 1990 ist er auch Mitglied des Bundes Freischaffender Foto-Designer e.V.

Billhardt erhielt 1969 den Kunstpreis der DDR, 1987 den Nationalpreis der DDR. Er hatte zahlreiche internationale Fotoausstellungen, u.a. die UNICEF-Ausstellung „Kinder der Welt“ in New York 1989.

April 2005 war er für UNICEF Phillipines unterwegs und im April 2008 bis November 2008 hat er für UNICEF Projecte in Indonesian, Kambodia und China gearbeitet.

Billhardt sieht sich selbst eher als künstlerischen denn als politischen Fotografen. Sein Archiv bis 1999 ist im Besitz von Camera Work.

Thomas Billhardt ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein Sohn Steffen Billhardt ist auch Fotograf.

Thomas Billhardt lebte in Italien und bis 2008 in Berlin. Jetzt wohnt er wieder in Kleinmachnow.
Publikationen [Bearbeiten]

* T. Billhardt, Sarah und Rainer Kirsch Berlin - Sonnenseite, Verlag Neues Leben, Berlin 1964
* T. Billhardt, Eduard Klein und Eberhardt Hackethal Santiago de Chile. Hoffnung eines Kontinents, Verlag Volk und Welt, Berlin 1972
* Sehnsucht Frieden - Vietnam, Leipzig 1973
* T. Billhardt, Peter Jacobs Hanoi. Am Tage vor dem Frieden, Verlag Neues Leben, Berlin 1973
* Die Palästinenser, Hanau 1979
* Als die Muchachos kamen, Berlin 1982
* T. Billhardt, O. Mann China. Impressionen einer Reise", 1989, ISBN 3-32500-208-0
* T. Billhardt, G. Bellmann Die Deutsche Alleenstraße, Zwischen Rügen und Rheinsberg", Ullstein 1996. ISBN 3-55006-904-9
* T. Billhardt, U. Schmid Kinder haben Rechte, Votum Verlag 1997, ISBN 3-92654-940-8
* T. Billhardt, K. Hensel Alles war so. Alles war anders, Kiepenheuer & Witsch 1999, ISBN 3-37801-035-5
* Alexanderplatz in Berlin-Mitte, Das Neue Berlin 2002, ISBN 3-89793-031-5

Weblinks [Bearbeiten]

* Literatur von und über Thomas Billhardt im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Thomas Billhardt • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)

Personendaten
NAME Billhardt, Thomas
KURZBESCHREIBUNG deutscher Fotograf und Publizist
GEBURTSDATUM 2. Mai 1937
GEBURTSORT Chemnitz
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Billhardt
Kategorien: Fotograf | Publizist | Künstler (DDR) | SED-Mitglied | Person (Chemnitz) | Nationalpreisträger (DDR) | Deutscher | Geboren 1937 | Mann


-----------) http://www.artnet.com/artwork/425536150/mosambik.html hier kann ich euch einige photos zum anschauen empfehlen

-------------) auch diesen kann ich empfehlen, er reiste und kam immer wieder besonders ist der romsn "Thunderstorm" (der warschauer aufstand) lesenswert.

erwähnen möchte ich außerdem noch ganz besonders :günter hofé eist nazioffizier und ddr schriftsteller und ein sogenannter reisekader fast alle freischaffenden durften reisen in den westen(u.a. auch wolfgang stump)hofe schrieb die sehr lesenswerte triologie 1.roter schnee, 2,merci kamerad und 3. schlußakkord

nun endschuldigt bitte wie ich hier verfahre, ich hätte gerne noch ein paar fotos reingestellt, weiß aber nicht wie das geht .

also bis denne


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#165

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 02:03
von CaptnDelta (gelöscht)
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@turmwache:

ein link reicht, anstatt den *gesamten* Artikel reinzukopieren. Hier im Forum findet eigentlich fast jeder den Weg zu Wikipedia... (im Gegenteil, es soll hier sogar Leute geben denen die WP-Referenzen im Forum zuviel sind).

Das Thuerk in Vietnam war, bestreitet keiner. Allerdings ist das zitieren eines seiner *Romane* zum Nachweis das die Bundesrepublik logistische Unterstuetzung im Vietnamkrieg fuehrte argumentativ ein Eigentor. Auf dieser Ebene kann man auch erwarten, das Heinz Konsalik's "Der Arzt von Stalingrad" als eine authentische Quelle fuer die Zustaende in Sowjet-Gefangenenlagern akzeptiert wird.

-Th


zuletzt bearbeitet 04.03.2010 02:08 | nach oben springen

#166

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 03:08
von Buscho (gelöscht)
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Alter Schwede , was ist hier denn los ?!
was ist denn hier für ein Flächenbrand .
Bin noch nicht lange im GrenzForum , dachte es geht um UNSERE GRENZE , um Geschichten und Erlebnisse rund um die Grenze , um den Alltag hüben und drüben , um Fragen und Antworten rund um Unsere Grenze , um die Grenztruppen , den BGS , den Zoll , die NVA und NICHT um die Weltpolitik .

Ja ihr habt . Ja ihr aber auch . Ja aber nicht mit den Russen . Ja ihr müßt reden mit den Amis . Wir waren aber nicht in der CSSR . Aber ihr wolltet aber . Und bei Euch haben die Amis ein Krankenhaus . Und in Vietnam und in Angola und Ihr in und und und und die Amis trinken Coca Cola und Club Cola ist viel besser . Ätsch .

Was hat dieser "Scheiß" im GrenzForum zu suchen ? Bin Ich hier falsch? Hier werden ja Gräben ausgehoben . Kommt mal zum GrenzForum zurück .

Zu Reiner Marie R. und den West/Ost Übersiedlern und seinen Mitschülern muß ich aber noch einen Gedanken verschwenden .
Ich weiß aus gut unterrichteter Quelle , daß viele Schläfer/Mitarbeiter des MfS im Westen Familien großgezogen haben , heißt , daß in der Zeit des Dienstes im Westen Familienzuwachs gekommen ist , geborene Bundesbürger , die hier lange , ja teilweise bis weit in die Schulzeit hinein im Westen aufgewachsen sind und in vielen Fällen kurz vor einer dem MfS bekannten Enttarnung der/des Elternteils in den Osten zurückgeholt wurden . Vielleicht waren es ja Kinder der Kundschafter des Friedens ,die nun das Glück hatten im Osten zur Schule gehen zu dürfen . Weiß auch aus sicherer Quelle , daß diese Kinder sehr fluchtgefährdet waren und es ja eigentlich nicht Ihr Staat war in dem sie nun aufwuchsen und für den sie nun einen Eid schwören sollten .

Gruß an alle grossen Staatsmänner hier im Forum . Buscho


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#167

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 06:38
von Mongibella (gelöscht)
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Okee, zum Thema zurück.....wagt es jemand mich wegen der Fahnenflucht als Verbrecher zu bezeichnen.....und jetzt mal nich mit Gesetzestexten....nee, schlicht und einfach aus seinem Empfinden heraus....sach ma ausm Bauch heraus geurteilt....

....na, wer traut sich..??

Übrigens, ich würd's jederzeit wieder tun....Armee is nu echt nich mein Ding, ich bin viel zu sehr eine Individualistin! Ich hätt's auch getan ohne den Vorfall im August 1989 in der Ferkeltaxe bei Arendsee....also, beachtet bevor ihr es tut meine eigene persönliche Entwicklung, die ja etwas anders war als man es allgemein kennt....

groetjes

Mara


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#168

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 06:53
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Guten Morgen Männer, also dein 1945, der kleine Wicht, der Zeitungsausträger lässt leuchten auch sein Licht...oder so ähnlich ging mal der schöne Vers. Karl und auch Stefan, es stimmt schon, es war etwas die falsche Wortwahl,ich nehme es zurück, aber Entschuldigungen sind nicht so mein Ding, und wie Mannoman, Sonny und Rostocker schon geschrieben haben, nehmen wir uns da Alle nicht viel.
Delta mag die langen Texte nicht und Turmwache, mein Dank für deinen Link über meinen Lieblingsschriftsteller. Irgendwo habe ich einmal gelesen, das er in Vietnam in eine Wolke Agent Orange geraten ist,diesem Entlaubungsgift und am Ende seines Lebens an diesen Folgen gestorben ist.
Also Delta und auch dein, ich denke, der Mann hatte es erlebt, von dem, was er da schrieb. Wäre ja doch mal ganz interessant, nach diesem Millionen-Kredit der BRD an Südvietnam 1961 und der Giftgasfabrik sowie den Flammenwerfern aus Beständen der Bundeswehr zu recherchieren, von was er da in dem Buch schrieb.
Bei der Firma tippe ich schon mal auf BASF, könnte sein, könnte nicht sein, dieser Ableger der ehemaligen IG Farben.Und der Diplomat aus dem Badischen, der schon unter Hitler...na, den finden wir auch noch mit Klarnamen.
Buscho, was ist denn los und komm mal wieder runter, es ist doch wunderschön hier im Vielfaltforum. Hier wird Alles behandelt, hier werden Schülerhorizonte erweitert. Soetwas lernt man nicht mal in der Schule, geschweige denn, auf der Uni oder im Eliteinternat.
Das wollte ich noch anhängen, Delta, du willst doch nicht Konsalik mit Thürk vergleichen, ich bitte dich? Willst du meinen Lieblingsschriftsteller beleidigen.
Aber nimm es mit Humor zum frühen Morgen, der Tag ist ja noch jung und ich geh gleich schlafen.
Einen guten Tag allen im Forum.

R-M-R


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#169

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 07:02
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Mongibella
Okee, zum Thema zurück.....wagt es jemand mich wegen der Fahnenflucht als Verbrecher zu bezeichnen.....und jetzt mal nich mit Gesetzestexten....nee, schlicht und einfach aus seinem Empfinden heraus....sach ma ausm Bauch heraus geurteilt....

....na, wer traut sich..??


groetjes

Mara



Verbrecher ist so ein unschönes Wort, Straftäter paßt besser. Dabei wäre es mir auch vollkommen egal ob du nun bei der NVA Fahnenflüchtig warst oder ob es BW, US Army oder sonstwas gewesen wäre. Eine Straftat ist es in allen Ländern und der Begriff Straftäter daher, auch nach den Rechtsaufassungen und persönlichen Meinungen die in den Ländern vorherrscht, zulässig.

So, wie krieg ich jetzt wieder die Kurve....?

Am besten so... nur weil du einmal eine Straftat begangen hast, schließt dich dies ja nicht für immer aus der Gesellschaft aus und macht dich nicht per se schon zum schlechten Menschen.

Es ist halt ein Fleck auf einer weißen Weste, nicht mehr...


...aber auch nicht weniger.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 04.03.2010 07:03 | nach oben springen

#170

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 07:11
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von Merkur

Zitat von karl143
Betriebskampfgruppen, NVA und alle anderen bewaffneten Einheiten dienen nur dem Frieden.

...und Pläne wie DECO I und DECO II hat es auch nie gegeben...


Es ist schon illustrierend fuer die Paranoia der Machthaber-Clique in der DDR, das man seine eigenen Faelschungen glaubte.
Erinnert mich irgendwie an meine Katze, die hat auch Angst vor ihrem eigenen Schatten.

-Th


zuletzt bearbeitet 04.03.2010 07:25 | nach oben springen

#171

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 07:27
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Verbrecher ist so ein unschönes Wort, Straftäter paßt besser. Dabei wäre es mir auch vollkommen egal ob du nun bei der NVA Fahnenflüchtig warst oder ob es BW, US Army oder sonstwas gewesen wäre. Eine Straftat ist es in allen Ländern und der Begriff Straftäter daher, auch nach den Rechtsaufassungen und persönlichen Meinungen die in den Ländern vorherrscht, zulässig.

... und somit waere auch z.B. Hans Filbingers handeln fuer dich in Ordnung? Und Rainer-Maria's vielgeliebter Harry Thuerk waere ein Straftaeter?

-Th


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#172

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 07:31
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Es ist halt ein Fleck auf einer weißen Weste, nicht mehr...


...aber auch nicht weniger.



Damit kann ich leben Feliks....zum Glück brauch ich mir aber keine neuen Flecken dazuholen....

....ich glaube auch wenn ich rechtskräftig verurteilt wäre worden, dann wär das jetz ja auch nich soooo schlimm, jeder in der heutigen Gesellschaft hätte dafür Verständnis, das ich unter diesen Vorraussetzungen straffällig geworden wäre....der Fleck auf der Weste wäre kaum zu sehen....denk ich mir dann so....

Mara


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#173

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 07:37
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
...
Wäre ja doch mal ganz interessant, nach diesem Millionen-Kredit der BRD an Südvietnam 1961 und der Giftgasfabrik sowie den Flammenwerfern aus Beständen der Bundeswehr zu recherchieren, von was er da in dem Buch schrieb. Bei der Firma tippe ich schon mal auf BASF, könnte sein, könnte nicht sein, dieser Ableger der ehemaligen IG Farben.

.. wenn Du schon dabei bist, da koennteste auch gleich noch die Hubschrauber suchen, welche von der BW geliefert worden sein sollen. Steht auch in irgendsoeinem Roman.

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Das wollte ich noch anhängen, Delta, du willst doch nicht Konsalik mit Thürk vergleichen, ich bitte dich? Willst du meinen Lieblingsschriftsteller beleidigen.

Naja, ich wusste natuerlich nicht das Du Konsalik so magst.

Thuerk nannte man auch wegen seiner eher graphischen Sexszenen den "Konsalik des Ostens".
Dir als Fachmann in diesem Bereich duerfte doch daher der Vergleich nicht allzu weit hergeholt vorkommen.

-Th


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#174

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 09:05
von SCORN (gelöscht)
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Zitat von CaptnDelta
... und somit waere auch z.B. Hans Filbingers handeln fuer dich in Ordnung? Und Rainer-Maria's vielgeliebter Harry Thuerk waere ein Straftaeter?

-Th



nun,zumindest der fall filbinger hat etwas mit dem thema zu tun. bei harry thürk erschliest es sich mir nicht. die behauptung von dein1945, thürk sei deserteur gewesen kann ich nicht folgen. wenn sich einer nach der offiziellen kapitulation von seiner einheit absetzt und versucht in amerikanische gefangenschaft zu kommen so ist dass keine desertieren. nach meiner sicht durchaus berechtigt. denn bei angehörigen dieser einheiten bestand die gefahr bei gefangennahme durch die russen erst gar nicht den weg in die gefangenschaft antreten zu müssen, weil sie den ort der gefangennahme oftmals nie mehr verliesen.

kann natürlich sein das dein1945 und cptn. aussagekräftigere quellen bezüglich harry thürk haben.

gruss
SCORN


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#175

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 09:11
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von dein1945


Ne mein kleiner Zeitungsausträger, will deine Erwerbsquelle nicht beleidigen, aber jetzt werde ich mal zynisch,
dein Harry Thürk ist ein desertierter Wehrmachtssoldat,


@dein1945, würdest du mir bitte die quelle deiner aussage zeigen ? hast du seine 2 romane "die stunde der toten augen" und die sog. fortsetzung "sommer der toten träume" gelesen ? du wirst entsetzt sein, denn er passt nicht in dein schubladen denken...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#176

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 09:20
von CaptnDelta (gelöscht)
avatar

Gut, dann nachdem wieder mal die eigentliche Frage verwaessert wird, das gleiche mal leicht abgeaendert:

Zitat von CaptnDelta

Zitat von Feliks D.
Verbrecher ist so ein unschönes Wort, Straftäter paßt besser. Dabei wäre es mir auch vollkommen egal ob du nun bei der NVA Fahnenflüchtig warst oder ob es BW, US Army oder sonstwas gewesen wäre. Eine Straftat ist es in allen Ländern und der Begriff Straftäter daher, auch nach den Rechtsaufassungen und persönlichen Meinungen die in den Ländern vorherrscht, zulässig.

... und somit waere auch z.B. Hans Filbingers handeln fuer dich in Ordnung? Und dein stellvertretender Minister Bruno Beater waere ein Straftaeter?




-Th


zuletzt bearbeitet 04.03.2010 09:30 | nach oben springen

#177

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 09:32
von dein1945 (gelöscht)
avatar

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von dein1945


Ne mein kleiner Zeitungsausträger, will deine Erwerbsquelle nicht beleidigen, aber jetzt werde ich mal zynisch,
dein Harry Thürk ist ein desertierter Wehrmachtssoldat,


@dein1945, würdest du mir bitte die quelle deiner aussage zeigen ? hast du seine 2 romane "die stunde der toten augen" und die sog. fortsetzung "sommer der toten träume" gelesen ? du wirst entsetzt sein, denn er passt nicht in dein schubladen denken...




Hi Gilbert,

meine Schublade ist hier:

http://www.krimi-couch.de/krimis/harry-thuerk.html

http://www.harrythuerk.de/werke/19

Ich hoffe das reicht, stand auch schon am 03.03.2010, um 23:11,

und was ich lese überlasse besser mir, o.K.

Trotzdem Gruß am Morgen aus Berlin


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#178

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 11:24
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

kurz zu der vermeintlichen desertation von hatry thürk: im mai 1945 ergaben sich in prag die deutschen truppen und wollten unbedingt, in richtung westen maschierend, sich den amerikanischen truppen ergeben. eine ordnungsgemässe demobilisierung hatte es nicht gegeben.
er ging mit anderen landsmännern aus schlesien entlang des adlergebirges in seine heimat.

alles sehr detailgetreu in "sommer der toten träume" beschrieben. auch seine anschliessende flucht in die ddr.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#179

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 17:55
von dein1945 (gelöscht)
avatar

Zitat SCORN

nun,zumindest der fall filbinger hat etwas mit dem thema zu tun. bei harry thürk erschliest es sich mir nicht. die behauptung von dein1945, thürk sei deserteur gewesen kann ich nicht folgen. wenn sich einer nach der offiziellen kapitulation von seiner einheit absetzt und versucht in amerikanische gefangenschaft zu kommen so ist dass keine desertieren. nach meiner sicht durchaus berechtigt. denn bei angehörigen dieser einheiten bestand die gefahr bei gefangennahme durch die russen erst gar nicht den weg in die gefangenschaft antreten zu müssen, weil sie den ort der gefangennahme oftmals nie mehr verliesen.


Zitat GilbertWolzow

kurz zu der vermeintlichen desertation von hatry thürk: im mai 1945 ergaben sich in prag die deutschen truppen und wollten unbedingt, in richtung westen maschierend, sich den amerikanischen truppen ergeben. eine ordnungsgemässe demobilisierung hatte es nicht gegeben.
er ging mit anderen landsmännern aus schlesien entlang des adlergebirges in seine heimat.

Hallo SCORN und GW,

wollte sich Thürk nun den amerikanischen Truppen, ergeben oder ist er in seine Heimat abgehauen, die war ja bekanntlich Schlesien. In Schlesien lief er aber 1945 schon der "Roten Armee" in die Arme, damit kehrte er aber nicht nach Schlesien sondern ins heutige Polen zurück, etwas verwirrend, aber wir bekommen es schon hin. In Polen wollte er nun aber auch nicht bleiben, also weiter in die SBZ, -DDR gab es wohl noch nicht- weiter in seine neue Heimat Weimar, wenn er dort bis Ende April 1945 eintraf wäre er bei den Amerikanern gelandet, wenn nicht, also später bei der "Roten Armee" vor der war er doch gerade aus seiner alten Heimat geflüchtet, wie schon gesagt dem heutigen Polen, aber zu der Zeit auch von der "Roten Armee" besetzt. Ja wo wollte der gute Mann denn wirklich hin ? Aber ich bekomme bestimmt Aufklärung von euch Beiden ! Nur soviel steht ja nun fest sein neues zu Hause wurde Weimar.

Zitat GilbertWolzow

alles sehr detailgetreu in "sommer der toten träume" beschrieben. auch seine anschliessende flucht in die ddr

Nun weiter GW,
in die DDR fliehen konnte er wohl kaum, siehe oben die war noch ein Wunschtraum, der ja erst 1949 verwirklicht wurde.
So einiges scheint in der Biographie des Herrn Thürk nicht zu stimmen, anscheined hat das niemand bemerkt, auch die Herren vom MfS nicht, aber den gab es ja auch erst 1950, dann schon in der DDR. Bis dahin konnte man sich schon eine glaubhafte Legende zurechtstricken, na vielleicht wurde ja etwas geholfen. Ab 1946-48 war er dann schon hauptamtlicher Mitarbeiter der FDJ und später SED Mitglied, das waren bestimmt alles Voraussetzungen um mit den US-Truppen in Saigon am Vietnam Krieg teilzunehmen. Sei mir nicht böse Gilbert, Harry hätte lieber nur Romane schreiben sollen, nicht gerade Vietnam, in jedem steckt nur ein quentschen an Wahrheit, oder weiter an seinen Krimis basteln sollen, ich habs da als Junge eher mit "Jerry Cotton" gehalten, war immer spannend, aber geglaubt hab ich auch nicht alles und so halte ich es auch mit dem -DDR-Cotton- oder besser -Ost-Konsalik-,
Schönen Abend aus Berlin


zuletzt bearbeitet 04.03.2010 18:00 | nach oben springen

#180

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.03.2010 20:51
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

dein 1945, du sprichst dem Mann Harry Thürk irgendwie seine Lebensleistung ab, wenn ich so deine Texte lese. Finde ich persönlich nicht so schön, aber damit muss ich leben, als Einer, der seine Bücher gerne gelesen hatte.Du musst wahrlich viel erlebt haben,alter weiser Westberliner, um so zu urteilen.
Also unfehlbar ist wohl keiner und alle Biographien sind nicht unbedingt lückenlos, auch meine nicht.
Wie sieht es mit deiner aus?

R-M-R


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